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Groups > de.sci.electronics > #365456

Re: Chinesische Kerkos billig oder preisguenstig?

From Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Newsgroups de.sci.electronics
Subject Re: Chinesische Kerkos billig oder preisguenstig?
Date 2025-12-13 10:39 +0100
Organization Nucon GbR
Message-ID <b7dd818a5c.assel@nuconverter.de> (permalink)
References (10 earlier) <2cb36a875c.assel@nuconverter.de> <slrn10jbjsf.4jm.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> <91f9e5885c.assel@nuconverter.de> <slrn10jjtuk.4jm.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> <ab5085895c.assel@nuconverter.de>

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dazu noch ein kleiner Nachtrag von Murata:

Die "Kapazität" wird größer mit höherer Vrms AC Amplitude

20% mehr bei AC Amplitude  2V bei einem 6V3 rated X7R"

Insofern spielt es eben auch stark eine Rolle des Hubes was ich unten schrub
und wird auch von den Herstellern selbigst so dokumentiert.

Allerdings sprechen sie dann eben auch wieder von AC - das war
der Hintergrund von wegen wen man mit einem AC Amlitude V max
fährt und sich mit dem Offset auf 1/2 Vmax setzt.
(pump Anwendung)

Stellt sich ebenso die Frage, wann ist ein Kondensator "voll" ?
Das würde ich so beantworten, ein Kondensator ist dann voll, wenn
er durchschlägt, in seiner Isolation zusammenbricht, bei weiterem
Spannungsanstiegt. Dann schluckt er beim Laden also eher mehr, als weniger.

Murata hat ebenfalls einen sehr interessanten EMI Filter
im Programm die BNX Typen BNX012    15A/50V

da sitzt ein fetter Kerko drin, ich bilde mir ein es ist ein 4.7uF 50V
(habe mir zum Nachmessen ein paar beim Ali spasseshalber bestellt)

Man darf insofern die Impedanzkurve des Kondensators nicht alleinig
betrachten, ob er als HF Filter seine Wirkung bei hohen
Frequenzen entfalten kann.
Durch die seriellen L's der Leitungen wird seine Wirkung eben erhöht.
   

VG


In message <ab5085895c.assel@nuconverter.de>
          Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> wrote:

>In message <slrn10jjtuk.4jm.news-1513678000@a-tuin.ms.intern>
>          Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> wrote:
>
>>On 2025-12-10, Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> wrote:
>>>
>>> Die Tabellen kenne ich und bei deiner Brücke oder dieser
>>> art von Messung legst du ja eine AC Amplitude fest, die eben nicht 
>>> z.B. 25V AC ist bei Umax 50V
>>
>>Ja, die dürfte <<1V sein. Was willst Du damit sagen?
>>
>
>kann man auch beim Hameg z.B. auf 1.6V einstellen, das ist wohl
>energetisch in der Brücke limitiert, zudem ist es sicherlich
>auch das Problem sämtlicher Leitungen zum Prüfling, die dann 
>rauskompensiert/gerechnet werden müssen. 
>
>
>
>
>>> Zudem wenn man ausgiebig mit Brücke spielt, dann merkt man, dass
>>> das serielle R in Kombi mit dem C als Pärchen stark driften.
>>>
>>> Es ist halt aus AC Sicht dann egal, ob du viel C mit hohem R oder
>>> umgekehrt hast, wenn du z.B. eine Spannung stützen wolltest als HF
>>> Filter.
>>
>>Nicht, wenn es um DC geht, z.B. um einen Schaltregler beim Start zu
>>versorgen, bis über die Hilfswicklung Energie nachkommt - da wird der
>>Kondensator entladen und es kommt darauf an, wieviel Energie er liefert. Der
>>22uF/X7R ist da deutlich schneller am Ende, als die 22uF suggerieren.
>
>
>
>Bei Pumpschaltungen pumpten die Kerkos bei mir relativ so, wie es die Werte
>suggerierten, zumindest keine großen Diskrepanzen zu meinen Simus
>
>Aber das ist dann eben natürlich "die Kunst" was man denn meint dann in einer
>Simu an Wert für einen Kondensator mit seinem seriellen R eintragen zu 
>wollen.
>
>Genau das war dann halt meine Motivation gewesen, dass doch einmal zu 
>vergleichen, Brückenmesswert mit dem was denn so ein C schluckt, weil
>wenn denn das C so stark an C sich über die V ändert, wie simuliert man
>das mit solchen Kondensatoren an Wert ?!?!? 
>
>
>>
>>Bei HF brauchst Du eher nichts im uF-Bereich. Die Resonanzfrequenz von so
>>einem Teil liegt eh so niedrig, daß der da unabhängig von der Kapazität
>>wenig bringt.
>>
>
>Jetzt bringst du völlig richtig, den Aspekt hinzu, dass L auch noch
>beim C dabei ist und auch störend bei der Brückenmessung.....
>
>
>Das prasitäre L ist bei chips sehr sehr klein, so dass die Resonanz im Vergleich zu bedrahteten Folianten, die man früher eingesetzt hatte, sich entsprechend,
>zu höheren Fs verschiebt Eventuell Faktor 2 bis 5.
>Zudem ist der serielle R bei den Varianten auch derart klein so
>statt 20mR jetzt 2-4mR.
>
>Nimmst du also so eine typische Impedanzkurve V förmig dann bringen die
>eventuell schon was, da die V Kurve gegenüber den älteren MKTs bedrahte nach rechts und nach unten verschoben ist.......
>
>
>
>
>-- 


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