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Groups > de.sci.electronics > #336576
| From | Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.ing.elektrotechnik, de.sci.electronics, de.soc.politik.misc |
| Subject | Re: -20°C |
| Date | 2023-05-15 23:37 +0200 |
| Organization | Dr. Sieghard Schicktanz |
| Message-ID | <20230515233752.59dfd3d1@Achmuehle.WOR> (permalink) |
| References | (9 earlier) <u329tj$28gg4$1@dont-email.me> <slrnu5a1pe.30te0.als@frodo.angband.thangorodrim.de> <u3b8oe$3u68l$1@dont-email.me> <u3q814$2j7rd$1@dont-email.me> <u3svhh$312iq$1@dont-email.me> |
Cross-posted to 3 groups.
Hallo Christoph, Du schriebst am Mon, 15 May 2023 11:54:56 +0200: > > Ich habe keine Ahnung, was du mit Bilanzgebiet meinst. > > Das Gebiet, für das die Strompreise der jeweiligen DLS gelten. Im > Störungsfall kann man diese Gebiete auch ad hoc verändern. Abhängig von den Bedingungen wird sich das schon ganz von alleine verändern... ... > > Skalierungsprozesse? ... > > Kleine Wärmekraftmaschinen haben einen schlechteren Wirkungsgrad > > wegen ungünstig werdendem Verhältnis von Oberfläche zu Volumen. > > Sagt man gerne so schnell dahin. Allerdings kann man im Kleinen die > Werkstoffe viel besser ausreizen. Versuche z.B. mal, den > Schwenkmechanismus des Spiegels einer Spiegelreflexkamera zu berechnen. > Verwende die üblichen Festigkeitswerte der Werkstoffe aus dem Katalog. > Du wirst feststellen, dass der Mechanismus nie und nimmer funktionieren > kann, weil das Material überlastet wird. Nur, wenn Du mit falschen Werten rechnest - z.B. den Spiegel zu groß, dick oder aus ungeeignetem Material ansetzt. Die physikalischen Eigenschaften ändern sich eben _nicht_ mit der Größe (erst, wenn man in molekulare bis atomare Größenbereiche kommt), wohl aber die Verhältnisse aufgrund der (geometrischen) Skaleneffekte. > Die Erklärung dafür ist, dass die Festigkeit der Werkstoffe mit kleiner > werdenden Strukturen steigt. Deshalb kann man auch die Drehzahlen Nein, die Festigkeit steigt nicht. Das Verhältnis von Querschnitt zu Masse steigt (bei Verkleinerung) aufgrund des Skaleneffekts. Die Geometrie gibt halt mal vor, daß die Masse ~l³ (l^3), der - die Belastbarkeit bestimmende - Querschnitt aber ~l² (l^2) skalieren, das Verhältnis Querschnitt/Masse, das ein Maß für die Belastbarkeit ist, also ~1/l. Größer hält weniger aus. ... > > Problem, Phasenschieber und Schwungradspeicher gibt es ab Stange und > > wird auch schon fleissig eingesetzt. Ah, ja, rotierende natürlich, > > keine simulierten. > > Was hast du gegen simulierte? Wichtig ist, dass jederzeit genügend > "Zusatzenergie" eingespeichert und abgerufen werden kann. Per Genau - und die muß eben _verfügbar_ sein. Das Schwungrad hat die "intus", ein Wechselrichter muß die von irgendwo "draußen" hernehmen. > Wechselrichter darf man die Motordrehzahlen um sehr deutlich mehr als > nur ein paar Millihertz variieren. Also sollte die nötige > Kurzzeitenergie auch verfügbar sein. Sollte das nicht reichen, kann man Nur bei Vorhandensein ausreichend großer _Speicher_elemente. > noch die Kondensatoren im Leistungsteil mit nutzen. Wenn auch das noch Nein, man kann nicht "noch die Kondensatoren ... mit nutzen", man _muß_ die Energie aus ausreichend dimensionierten Kondensatoren oder Batterien holen _können_ - im Wechselrichter selber sind kaum, "praktisch keine", Speicherkapazitäten enthalten. Wie stellst Du Dir denn den Aufbau eines solchen Dings vor? Das hat praktisch _keine_ Trägheit irgendwelcher Art selber, im Gegenteil möchte man die Schaltvorgänge so schnell und verzögerungsarm wie möglich haben! Genau das Gegenteil dessen, was für Deine Vorstellung gebraucht würde. -- (Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem) ----------------------------------------------------------- Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz -----------------------------------------------------------
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Re: -20°C Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-05-17 22:03 +0200
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