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Groups > de.sci.electronics > #314182

Re: Parallelweichen

From Helmut Schellong <rip@schellong.biz>
Newsgroups de.sci.electronics
Subject Re: Parallelweichen
Date 2021-11-20 20:29 +0100
Message-ID <snbibc$do3$1@solani.org> (permalink)
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On 11/20/2021 17:49, Rolf Bombach wrote:
> Helmut Schellong schrieb:
>>
>> Es wurde bekannt, daß die Tsunami-Schutzmauer damals etwa halb so hoch
>> wie mathematisch notwendig gebaut wurde!
>> Allein eine mit ausreichender Höhe hätte die Schäden verhindert.
> 
> Hast du da eine Quelle? So wie ich den Science Council of Japan verstanden
> habe, war die amtliche Anforderung 5m. Die Ings haben dem misstraut und von
> sich aus eine 11 m hohe Wand gebaut. Die Welle war dann leider 14 m hoch.

Das wurde mindestens zweimal im ÖR Fernsehen vorgetragen.
Unten im Text sind die wahren Umstände erklärt.
Es wurde im ÖRTV gesagt, die Mauer hätte mindestens doppelt so hoch sein müssen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima#Ausgangslage

|Vor den Unfällen gab es Hinweise auf Risiken der verwendeten Reaktortypen
|und Konstruktionsmängel der Anlage in Fukushima Daiichi, mangelnden Schutz
|vor Erdbeben und Tsunamis sowie unzureichende Kontrolle und Wartung.
|Tepco und die japanischen Atomaufsichtsbehörden ignorierten die meisten dieser Hinweise.

|Ab 15:35 Uhr trafen am Kraftwerk Tsunamiwellen mit einer Höhe von ungefähr 13 bis 15 Metern ein.
|Laut IAEO war Fukushima I nicht an das vorhandene Tsunami-Warnsystem angeschlossen, sodass das
|Bedienpersonal keine frühzeitige Warnung erhielt, während die NISA von einer Alarmierung
|unmittelbar nach dem Erdbeben spricht.
|Für den meerseitigen Teil des Geländes existierte nur *eine 5,70 Meter hohe Schutzmauer*;
|vorgeschrieben waren lediglich 3,12 Meter.
|Die 10 Meter über dem Meeresspiegel gelegenen Reaktorblöcke 1 bis 4 wurden bis zu 5 Meter
|tief überschwemmt; die drei Meter höher erbauten Blöcke 5 und 6 bis zu einem Meter.
|Die an der Küste positionierten Meerwasserpumpen wurden zerstört; Abwärme konnte nicht mehr
|an das Meerwasser abgegeben werden, das zudem in verschiedene Gebäude lief und dort fünf der zwölf
|laufenden Notstromaggregate und die meisten Stromverteilerschränke überschwemmte.
|Der Kraftwerksbetreiber Tepco berichtete, dass die Generatoren um 15:41 Uhr ausfielen.
|Ein Generator in Block 6 überstand den Tsunami, weil er in einem eigenen, *höher gelegenen* Gebäude
|untergebracht war.

|Quarks & Co, das Wissenschafts-Fernsehmagazin des WDR, berichtete mehrmals und von Beginn an
|über die Dreifachkatastrophe, insbesondere über die Vorgänge in Fukushima.
|Ein Jahr danach, am 6. März 2012 wurde unter dem Titel Die Katastrophe von Fukushima
|über den Störfall und seine Folgen berichtet.
|Über den Stand der Aufräumarbeiten am Reaktor und in der Region wurde vier Jahre danach
|in der Sendung mit dem Titel Fukushima – Ende nicht in Sicht informiert,
|nach zehn Jahren folgte Fukushima heute – Leben im Katastrophengebiet.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Fukushima_Daiichi#Konstruktionsm%C3%A4ngel_des_Kraftwerks
https://de.wikipedia.org/wiki/Kernkraftwerk_Fukushima_Daiichi#Mangelnder_Schutz_vor_Erdbeben_und_Tsunamis

|Nach dem Erdbeben vom 16. Juli 2007 mit der Stärke 6,6 hatte Tepco die Standorte seiner Kraftwerke
|geologisch prüfen lassen, um ihre Belastbarkeit bei Erdbeben und Tsunamis festzustellen.
|Infolge dieser Prüfung wurde bei Fukushima I eine Schutzmauer von 5,7 m Höhe gegen Tsunamis errichtet.
|Einige Notstromgeneratoren befanden sich jedoch auf Bodenhöhe direkt am Meeresufer
|und waren unzureichend vor Überflutung geschützt.

https://rodlzdf-a.akamaihd.net/none/zdf/14/03/140307_fukushima_inf/4/140307_fukushima_inf_2328k_p35v11.mp4
Vorstehend einer von xxx Filmen zu Fukushima.

>> Weiterhin wurden Sicherheitsanlagen nicht auf einem erhöhten Hügel gebaut, sondern auf Grundebene.
>>
>> Das Ganze bedeutet: Die Notwendigkeiten sind stets bekannt - nur werden sie halt sabotiert.
> 
> Sicher, hier aber durch den Staat.
> 




-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm  http://www.schellong.de/c2x.htm  http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm  http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html  http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm  http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm  http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm  http://www.schellong.de/htm/string.c.html  http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm  http://www.schellong.de/htm/rand.htm  http://www.schellong.de/htm/bsd.htm

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Re: Parallelweichen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-11-20 17:49 +0100
  Re: Parallelweichen Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2021-11-20 20:29 +0100
  Re: Parallelweichen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2021-11-20 21:08 +0100

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