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Re: Die globale Erwaermung und die Konfrontation des Westens mit der Welt

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.sci.physik, de.soc.politik.misc, de.talk.tagesgeschehen
Subject Re: Die globale Erwaermung und die Konfrontation des Westens mit der Welt
Date 2023-09-15 08:38 +0200
Message-ID <kmicboFlttdU1@mid.individual.net> (permalink)
References (17 earlier) <kgi9udFestnU8@mid.individual.net> <u80sil$2pk0$2@dont-email.me> <kgt6keF863jU2@mid.individual.net> <1kc4v7iq098ou.dlg@pappnase.invalid> <u8bu62$2afpv$3@solani.org>

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Am 08.07.2023 um 17:08 schrieb stefan:
> Am 08.07.2023 um 17:03 schrieb Ivy Mike:
>> Am Sat, 8 Jul 2023 15:28:46 +0200 schrieb Erika Ciesla:
>>
>>>> Warum beschränkst du dich auf 10 Mio Jahre?
>>>
>>> Weil das auf den Tag genau der Moment war, an dem sich der jetzige
>>> Zustand eingependelt hat.
>>
>> Interessant ist  dc/dt  c=CO2 Gehalt.
>> Das war der Biosphäre bisher nicht in dem Maß möglich.
>> Interessant wäre, was wäre, wenn CO2 nicht in Fossilien, Wasser und
>> Geologie gebunden wäre. Wir lösen gerade die Bindung und die Reaktion
>> geschieht dann doch recht flott und schneller als erwartet.
>> Ich denke nicht, das unser Planet das Schicksal der Venus erleiden wird,
>> aber wir werden als Menschen Probleme bekommen. Ist aber auch nur
>> eines von
>> vielen Regulativen, die Homo Sapiens Sapiens einhegen wird.
>
> Das Problem, dass die Homo Sapiens Sapiens aktuell haben ist eher ein
> sozioligisch-politisches als ein naturwissenschaftliches.
>
> Wir erleben aktuell massive Angriff auf die Demokratie und die Rechte
> der kleinen Leute. Der Klimawandel ist da genau wie Corona nur ein Hebel
> an dem diejenigen, die die Freiheit zerstören wollen ansetzen.

Meiner Ansicht nach liegt der Klimawandel überhaupt nicht am CO2, 
sondern der CO2-Anstieg ist eine Folge des Klimawandels.

Dies ist unseren Klimatologen wahrscheinlich auch bestens bekannt.

Aber es geht denen wahrscheinlich garnicht um die Rettung des Planeten, 
sondern um sowas wie 'The GREAT reset', was so Typen wie dieser Klaus 
Schwab anzetteln wollen.

Das geplante Techno-Utopia erinnert mich aber keineswegs an ein 
Öko-Paradies, sondern eher an eine dystopische Sklavenhalter-Gesellschaft.

Man kann nun die 'bad guys' erkennen am Gebrauch bestimmter Begriffe und 
bestimmter Methoden der Massenbeeinflussung.

So wird - etwa- der Begriff 'Klima' umgebogen zum 'mittleren Weltwetter'

Auch interessant ist die Verbiegung des Begriffs 'Gerechtigkeit', womit 
nicht etwa 'moralisch und rechtlich einwandfreies Verhalten' gemeint ist.

Gemeint ist sowas wie 'Ausgleich früheren Unrechts durch später lebende 
Unschuldige'. (etwa: Ausgleich für die Hexenverbrennungen im Mittelalter 
durch heute lebende zu Gunsten von Frauen weltweit)

Da Sanktionen gegen Unschuldige aber Ungerechtigkeit sind (eine 
besonders frevelhafte Sünde!!), muß das frühere Unrecht herhalten zur 
Rechtfertigung späteren Unrechts, was sich dann retrograd ausgleicht und 
somit irgendwie zur Gerechtigkeit führt.


Auch 'Nachhaltigkeit' ist so ein zurechtgezimmertes 'buzz-word', welches 
meint, dass eine Generation nichts tun darf, was zu Problemen führt, die 
eine spätere Generation nicht mehr bewältigen kann.


Wir wissen aber, dass unsere Existenz allein schon ausreicht, um 
Probleme für nachfolgende Generationen zu schaffen.

Was wir aber nicht wissen können, das wäre, welche Mittel den 
Nachfolgern auf diesem Planeten in, sagen wir mal, tausend Jahren zur 
Verfügung stehen.

Wir sind also heute nicht in der Lage zu definieren, was nachhaltig ist.


Man kann aber so in etwa abschätzen, was wohl den Nachfolgern in einigen 
Jahrhunderten Probleme bereiten wird. Aber wissen kann man heute nicht, 
wie sich die Welt in Zukunft entwickelt und welche Mittel später einmal 
zur Verfügung stehen.

Wahrscheinlich problematisch wird das weitere Bevölkerungswachstum in 
Staaten sein, die schon jetzt kaum genügend Ressourcen für ihre 
derzeitige Bevölkerung besitzen.

Beispielsweise ist Ägypten ein Staat, der fast ganz aus Wüste besteht 
und wo deshalb Nahrung, Wasser und Behausung bereits jetzt ein Problem 
darstellen.

Ein starkes Bevölkerungswachstum wäre daher eine überaus schlechte Idee, 
da die zu erwartenden Probleme wahrscheinlich nicht im Sinne von 
Nachhaltigkeit lösbar sind.

Hilfe von außerhalb oder ein 'Abfließen der Überschußbevölkerung' können 
die Ägypter wahrscheinlich vergessen, weswegen sie die Probleme in ihrem 
eigenen Land angehen und effektiv lösen MÜSSEN (was sie aber nicht tun).

Deutschland ist prinzipiell nicht verantwortlich für die Zustände in 
Ägypten, geht aber die hiesigen Probleme bei der Bevölkerungsentwicklung 
schon an. Hier gibt es nämlich tendenziell viel zu wenig Menschen und 
deswegen werden welche aus allen Himmelsrichtugnen ins Land geholt.

Das löst allerdings die Probleme von, beispielsweise, Ägypten nicht!

Migration ist also noch nicht mal theoretisch eine denkbare Lösung des 
Problem des Bevölkerungswachstums in vielen Ländern, da Deutschland nun 
mal ein eher kleines Land ist und nur ungefähr ein Prozent der 
Weltbevölkerung beherbegen kann.


Also ist auch 'Nachhaltigkeit' ein genauso sinnentleert gebrauchtes 
'buzz word' wie 'Klimawandel' und 'Generationen-Gerechtigkeit'.

Und am Gebrauch dieser 'buzz-words' kann man die 'bad guys' erkennen.



TH










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Re: Die globale Erwaermung und die Konfrontation des Westens mit der   Welt Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-09-15 08:38 +0200
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