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Groups > de.talk.tagesgeschehen > #879553
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.talk.tagesgeschehen, de.sci.electronics, de.soc.politik.misc |
| Subject | Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung |
| Date | 2023-08-09 09:13 +0200 |
| Message-ID | <kjgsj6FrfbjU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (12 earlier) <u9mlcn$9599$2@solani.org> <uabrcl$3ot8i$1@dont-email.me> <tfsjcil3rlcfvmr89fde0ulgqg2tmmfmof@4ax.com> <kiuc7vFrckfU1@mid.individual.net> <uad69h$c6e$1@dont-email.me> |
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Am 02.08.2023 um 11:05 schrieb Christoph Müller: > Am 02.08.2023 um 08:44 schrieb Thomas Heger: >> Am 02.08.2023 um 08:11 schrieb Heinz Schmitz: >>> Rolf Bombach wrote: >>>> stefan schrieb: > >> Man kann die 'Erneurbaren' einfach nicht einplanen und muß daher >> konventionelle Kraftwerke bereithalten für den gesamten Strombedarf >> der Nation. > > Man muss sich schon ziemlich dumm anstellen, wenn man diese Sichtweise > wirklich ernsthaft vertreten will. Konventionelle Kraftwerke werfen 60% > ihrer Energie durch Kühltürme und Gewässer einfach weg. Diese Wärme > fehlt den Heizungen. Und du meinst ernsthaft, dass es da nichts zu > Verbessern gäbe? Die Stromerzeugung aus Wärme erfordert eben sowas wie einen thermischen Kreisprozess, mit welchem man mechanische Energie aus Temperaturdifferenzen gewinnt. Der theoretisch erzielbare Wirkungsgrad hängt dabei von den Maximal- und Minimaltemperaturen im Kreisprozess ab. IdR wird die Maximaltemperatur durch die verwendeten Werkstoffe begrenzt und die Minimaltemperatur durch die Temperatur des zur Verfügung stehenden Kühlwassers. Leider ist die Thermodynamik da gnadenlos und läßt sich nicht so ohne weiteres umgehen. Aber seit Jahr und Tag arbeiten fleißige Ingenieure an speziell dieser Frage und geben sich alle nur denkbare Mühe, die Wirkungsgrade der Kraftwerke ein klitzekleines bißchen weiter nach oben zu schrauben. Das machen sie allerdings nicht primär auf Grund des Umweltschutzgedankens, sondern weil es in Kraftwerken immer um enorm viel Geld geht und deshalb alle nur denkbaren Maßnahemn ergriffen werden, um den Wirkungsgrad so hoch wie möglich zu bekommen. TH >> Die 'Erneuerbaren' tragen also überhaupt nichts bei zur >> Stromversorgung, sondern stören die eher. > > Ob die Sonne scheint oder der Wind weht, kann man nach deiner Auffassung > also unmöglich im Voraus einschätzen. Dass es morgen wieder hell wird, > kann man demnach nicht wissen. Und Wind abschätzen, geht dann natürlich > auch nicht. Und weil die Sonne so ungleichmäßig scheint, kann sich > aufgrund der schlechten Planbarkeit auch keine Biomasse bilden. Anders > ausgedrückt: Es gibt uns überhaupt nicht. Jedenfalls nicht als Teil der > Biologie, die mit Sonnenenergie angetrieben wird. > > Die Heizung im Haus kann man auch nur betreiben, wenn man schon Tage und > Wochen im Voraus weiß, wann es draußen wie warm sein wird. Man braucht > schließlich Planungssicherheit. > > Interessanterweise ist es aber tatsächlich so, dass eine normale Heizung > überhaupt nicht richtig in die Zukunft schaut. Sie arbeitet mit > Thermostaten. Im einfachsten Fall mit Zweipunktreglern. Ist die Bude zu > warm, wird die Heizung abgeschaltet. Ist es zu kalt, wird sie > eingeschaltet. Ganz ohne großen Zukunftsplan. Funktioniert trotzdem. So > ähnlich kann man es mit der Stromproduktion auch machen. Mit flinken > kleinen Anlagen, die ihre Abwärme dort abliefern, wo sie gebraucht wird > und nicht in Kühltürmen oder Gewässern. Solche Stromerzeuger kann man > auch mit regenerativen Energiespeichern (=Brennstoffe) betreiben. > >> Und schon garnicht kann man diese Formen der Stromerzeugung benutzen, >> um Gebäude zu heizen, da man es gerne im Winter warm haben möchte in >> der Wohnung, auch wenn die Sonne nicht so scheint und wenn u.U. auch >> mal kein Wind weht. > > Du solltest dich wirklich mal etwas genauer mit regenerativen Energien > beschäftigen. > >> Daher muß für die gesamte installierte Leistung an 'Erneuerbaren' noch >> einmal die gleiche Leistung in Form von Kraftwerken bereitgehalten >> werden, die auch bei Dunkelflaute Strom liefern. > > Das wäre mit stromproduzierenden Heizkessel nun wirklich kein Problem. > >> Da aber konventionelle Kraftwerke sehr hohe fixe Kosten haben, > > haben konventionelle Heizkessel auch. Großteils unabhängig davon, ob sie > Strom produzieren können oder nicht. Diese Kosten werden mit Kraftwerken > auf der Grünen Wiese VERDOPPELT, während man die Heizwärme nur EINMAL > bekommt. > >> erhöhen die 'Erneurbaren' die Stromkosten für Strom aus >> konventionellen Kraftwerken stark, da deren Strom ja nur in den Zeiten >> verkauft werden kann, wo die 'Erneurbaren' nichts liefern (was >> logischerweise weniger ist als 24/7). > Du meinst also, dass wir besser fahren, wenn wir die nötige Energie > verdoppeln und die ungenutzte Hälfte einfach nutzlos verplempern? >
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Re: Der Wärmepumpen-Sub-Wahnsinn: Fußbodenheizung Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-08-09 09:13 +0200
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