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Groups > de.soc.politik.misc > #1285429

Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster'

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.soc.politik.misc, de.sci.physik
Subject Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster'
Date 2023-07-26 09:10 +0200
Message-ID <kibv4tFp88pU1@mid.individual.net> (permalink)
References (9 earlier) <u9hiuk$3v08c$1@dont-email.me> <ki3vajFgiugU1@mid.individual.net> <u9j693$8ea7$1@dont-email.me> <ki6h3cFt2l8U1@mid.individual.net> <u9oain$13mps$1@dont-email.me>

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Am 25.07.2023 um 13:10 schrieb Rolf Bombach:
> Thomas Heger schrieb:
>> Am 23.07.2023 um 14:26 schrieb Rolf Bombach:
>>> Thomas Heger schrieb:
>>>>
>>>> Also: auf welchen Frequenzen wird die Erde denn dann die Wärme in der
>>>> Nacht los, die sie am Tag aufgenommen hat, wenn das 15 my Band zu ist??
>>>
>>> Wieviel mal hat Carla den Link gepostet?
>>> Zum Beispiel strahlt die Erde auf 15 µm ab. Genaugenommen die
>>> Atmosphäre.
>>
>> Irgendwie reden wir ständig aneneinander vorbei.
>>
>> Mir ging es um folgendes:
>>
>> die Sonne scheint (am Tag) bei blauem Himmel auf die Erdoberfläche und
>> wärmt sie dabei auf.
>>
>> Dann kommt die Nacht und die aufgenommene Wärmemenge wird wieder ins
>> All gestrahlt. Am nächsten Tag hat es wieder ungefähr die gleiche
>> Bodentemperatur und das Spiel beginnt von vorn.
>>
>> Wie schafft es nun die Erde, die am Tage aufgenommene Wärmemenge in
>> der Nacht wieder ins All zu strahlen, wenn das auf dem 15 my Band
>> nicht geht (da 'zu')???
>>
>> Es geht immerhin um die gesamte von der Erdoberfläche am Tag
>> aufgenommene Sonnenenergie, welche in der darauf folgenden Nacht
>> irgendwie wieder verschwinden muß.
>>
>> Dafür bleibt u.U. nur der Weg über Strahlung. Und wenn das 15 my Band
>> zu ist (wodurch auch immer), dann wird wohl offensichtlich ein oder
>> mehrere andere benutzt.
>>
>> Wenn die Erde aber auf anderen als dem 15 my Band Energie in Mengen
>> ins All strahlt, dann kann zumindest diese nicht mit dem CO2
>> interagieren, weil das CO2 auf anderen Frequenzen nicht mit IR
>> interagiert.
>
> Das Hauptproblem ist, dass du dir hier irgendein Problem zusammenspinnst,
> das gar nicht da ist.

Mir geht es eigentlich nicht um das Emssionsspektrum der Erde, sondern 
um die Frage der Relevance des CO2 beim 'Klima'.

Ich bin der Ansicht, dass CO2 beim Klima keine Rolle spielt, da die 
Absorptions-Frequenz des CO2 im 15 my Band liegt, die Erde aber auf 
diesem Band nicht strahlt (da dies Band 'zu' ist).

Man kann sich also von der Diskussion um den Stoff Kohlendioxyd im 
Zusammenhang mit dem Welt- resp. Lokalklima verabschieden und sich mit 
wichtigeren Themen beschäftigen.

MaW: das CO2 ist der falsche Stoff und überhaupt nicht relevant für den 
Klimawandel.

Viel wichtiger wäre der Wasserkreislauf und der menschliche Einfluss auf 
diesen, speziell durch Landwirtschaft, Städtbau und Abholzen von 
Regenwäldern.

Da nun aber die von der Politik geplanten Maßnahmen alle auf der Annahme 
beruhen, der Klimawandel würde auf dem CO2 basieren, (obwohl das nicht 
stimmt,) sind alle dermaßen begründeten Maßnahmen im besten Fall 
wirkungslos und im schlechten Fall schädlich.

Das Problem ist ganz ähnlich mit anderen Fällen von 'Alarmismus', wie 
etwa dem Problem der Vermüllung der Weltmeere mit Plastikabfällen, wo 
die politisch durchgesetzten Maßnahmen keinerlei Bezug zur Ursache des 
Problems haben.

Die Ursache der Vermüllung liegt nämlich im Eintrag von Plastikmüll ins 
Meer aus unterschiedlichsten Quellen, während die Maßnahmen bei 
Herstellung und Benutzung von Plastik ansetzen und dann auch noch dort, 
wo so gut wie kein Plastikabfall ins Meer geworfen wird (hier in 
Deutschland beispielsweise).

Die tatsächlich nötigen Maßnahmen unterbleiben also, während vollkommen 
sinnlose Regelungen beispielsweise die Trinkhalme in Deutschen Diskos 
verbieten.

Beim Klima besteht nun die Gefahr, dass die Maßnahme sich um völlig 
irrelevante Nebenprobleme drehen und das eigentliche Problem deshalb 
nicht angegangen wird.

Daher bezieht sich meine Argumentation auf die Politik und deren 
Begründung für die getroffenen Maßnahmen, denn ich bin der Ansicht, dass 
diese auf falschen Modellen und unrichtigen Vermutungen über 
physikalische Zusammenhänge beruhen.

Physikalische Modelle, mit denen politische Maßnahmen begründet werden, 
müßen aber unbedingt objektiv zutreffend sein, selbst wenn man sich 
ansonsten schon über Modelle streiten kann, da politische Maßnahmen real 
sind und reale, tatsächliche Eingriffe in das Leben der Bürger bewirken, 
die nur zu rechtfertigen sind, wenn das Ergebnis den Aufwand auch 
rechtfertigt.

Wenn aber die Modelle nicht stimmen, dann ist das höchst wahrscheinlich 
nicht der Fall und man kann nur mit Glück damit rechnen, dass die 
Maßnahmen wenigstens nicht schaden.

Beim Herumspielen an der Zusammensetzung der Atmosphäre kann man aber 
nicht davon ausgehen, dass dergleichen harmlos ist.



TH

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Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-22 23:50 +0200
  Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-07-23 08:24 +0200
    Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-23 14:18 +0200
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