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Groups > de.soc.politik.misc > #1274495

Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster'

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.soc.politik.misc, de.sci.physik
Subject Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster'
Date 2023-06-03 06:12 +0200
Message-ID <kdvstiFovciU1@mid.individual.net> (permalink)
References (24 earlier) <u3ib93$123dq$1@dont-email.me> <kc63luFktdtU1@mid.individual.net> <u3krhp$1f4r3$1@dont-email.me> <kcbgfhFfm0iU1@mid.individual.net> <u3qad2$2jgpe$1@dont-email.me>

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Am 14.05.2023 um 11:41 schrieb Peter Mayer:
...
>>
>>>> Für falsch halte ich deine Aussage, dass die Absorption der Atmosphäre
>>>> an der Absorption der Atome liegen müße, das es nur Atome und Vakuum
>>>> geben würde.
>>>
>>> Dass es nichts anderes als Atome und Vakuum geben würde, habe ich nicht
>>> geschrieben, aber die weitgehende Abwesenheit von Materie nennt man
>>> normalerweise Vakuum.
>>
>> Ist ja schön und gut.
>>
>> Aber die Frage war, ob auch beim Fehlen von CO2 die Atmosphäre bei 15 my
>> undurchlässig wäre oder durchlässig.
>
> Dass war hier oben nicht die Frage, wie man leicht nachlesen kann.
>
>> Ich meine, dass das CO2 die Atmosphäre nicht undurchlässiger machen
>> könne, als die ohnehin schon undurchlässig ist.
>
> Du sollst nicht meinen sondern begründen. Nur so funktioniert
> Naturwissenschaft,
>
>> Und du meinst, das die Undurchlässigkeit in diesem Bereich am CO2 liegen
>> würde, weswegen die Atmosphäre ohne CO2 bei 15 my durchlässig wäre.
>
> Die Spektren von CO2 zeigen, dass CO2 im Bereich von ca. 13 bis 17 my
> absorbiert und die stärkste Absorption bei 15 my hat. Folglich wird das
> CO2 bei Anwesenheit in der Atmosphäre diese Strahlung herausfiltern.

Es ist eine vollokommen abwegige Vermutung, dass ein seltenes Spurengas 
die Atmosphäre in einem breiten Frequenzbereich komplett undurchsichtig 
machen könne.

CO2 hat bestimmte scharf abgegrenzte Absorptionsbänder im Bereich 15 my, 
welche zu internen Schwingungsmöglichkeiten des CO2-Moleküls passen.

Das CO2 absorbiert also in dem Bereich kein Band, sondern einzelne 
Frequenzen.

Diese Frequenzen passen zu bestimmten internen Schwinungszuständen des 
jeweils einzelnen Moleküls.

Daher sollte die Absorption proportional zur Konzentration des Gases 
erfolgen und nicht gleich von 0% auf 100% springen.

Da aber CO2 so selten ist, dürfte der Teil der Absorption im 15 my-Band 
durch CO2 ebenfalls selten sein.

Deswegen wird es noch andere Faktoren außer CO2 geben, die zu 
Undurchlässigkeit der Atmosphäre im langwelligen IR führen.

Es wird ja auch keineswegs nur der Bereich um 15 my absorbiert, sondern 
die Atmosphäre ist für noch langwelligeres IR auch undurchlässig.

Diese anderen Faktoren könnten ja auch auf gänzlich anderen 
Wirkmechanismen als der Absorption durch Stoffe basieren.

Allerdings kenne ich die auch nicht, weswegen ich eben davon ausgehe, 
dass die Atmosphäre für langwelliges IR komplett undurchlässig ist, 
warum auch immer, und dass 15 my zum undurchlässigen Bereich zählt (mit 
oder ohne CO2).


>> Da kann man gut streiten, weil man so schlecht eine Atmosphäre ohne CO2
>...

...


TH

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Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-06-03 06:12 +0200
  Re: 15 my liegt nicht im 'atmosphärischen Fenster' Peter Mayer <peter@invalid.invalid> - 2023-06-03 09:08 +0200

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