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Re: EU-Stromnetz am _kupfernen_ Faden /Nachbarlaender schotten sichzuD ab

From Thomas Heger <ttt_heg@web.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: EU-Stromnetz am _kupfernen_ Faden /Nachbarlaender schotten sichzuD ab
Date 2023-04-03 12:19 +0200
Message-ID <k8vnifFlfvrU1@mid.individual.net> (permalink)
References (24 earlier) <u06eh4$2qk3h$2@solani.org> <k8q4ssFp04lU1@mid.individual.net> <u0961v$2oa8s$3@solani.org> <k8sjgeF6d8qU1@mid.individual.net> <u0b6r6$2pn6k$2@solani.org>

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Am 02.04.2023 um 08:20 schrieb stefan:
> Am 02.04.2023 um 07:52 schrieb Thomas Heger:
>> Am 01.04.2023 um 13:54 schrieb stefan:
>>
>>>> Für eine Abschätzung der 'Klimarelevanz' des CO2 muß man die Ralation
>>>> des durch das CO2 beeinflussbaren Wärmeströme zum gesamten Wärmestrom
>>>> durch die Atmosphäre hindurch betrachten.
>>>>
>>>> Ich hatte geschrieben, dass das CO2 überhaupt nur auf einen winzigen
>>>> Teil des Energieumsatzes in der Amtosphäre einwirken kann.
>>>
>>> Das ist eh klar. Behauptet wird, dass es eine Differenz zwischen ein-
>>> und ausgestrahlter Energie im Promillebereich gibt.
>>> Das sollen im Mittel zwischen 0,6W/m2 bis 0,9 W/m2 sein. Die Strahlung
>>> der Sonne beträgt ca. 1400W/m2. Da die Oberfläche 4x so groß ist wie die
>>> der Sonne ausgesetze Priojektionsfläche sind es durchschnittlich ca.
>>> 350W/m2.
>>
>> 0,6 W/m² Differenz bei einer Einstrahlung im Bereich ~1 kW/m² halte
>> ich für vernachlässigbar.
>>
>> Wie anders als 'winzig' willst du diesen Anteil sonst bezeichnen?
>
> Diese winzige Differenz reicht aber aus, um über Jahrzehnte die von den
> Klimawandelisten behauptete Klimaerwärmung zu bewirken.


Wärme ist eine Stromgröße. Daher sollte man sich hüten vor der 
Vorstellung, dass Wärme sich über Jahrzehnte hindurch ansammeln würde.

Wärme strömt in riesigen Mengen zur Erde hin und von dort weg.

Daher ist sowas wie eine Akkumulation von Wärme über langer Zeiträume 
absoluter Unsinn.
...
> Es sieht so aus, als habe man dort einen Temperaturanstieg vorgegeben
> und sich dann seine Modelle so hingebastelt, dass der dafür nötige
> Bilanzunterschied heraus kommt.


..so könnte man das wohl auch sehen...

>
>> Nehmen wir mal an, das die relevanten Frequenzen z.B. 1 Promille des
>> gesamten Spektrums umfassen, dann kann die Energie der Rückstrahlung
>> auch nur einen gewissen Bruchteil der insgesamt ausgesendeten
>> Strahlung betreffen.
>
> Es ist deutlich mehr und das kann man auch messen. Die Zahlen in dem
> Diagramm, das ich weiter oben verlinkt habe sind gar nicht so
> unrealistisch. Wie geschrieben: Es kommt nicht auf die absolute Größe
> der Energieströme an sondern auf den zeitlich und räumlich gemittelten
> Bilanzunterschied zwischen ein- und ausgestrahlter Energie.

??

Verstehe ich nicht...

Nehmen wir daher mal Photonen und betrachten die wie kleine Kugeln, die 
Strahlung übertrage.
Das stimmt zwar nicht, kann man aber hier gut annehmen.

Das CO2 absorbiert hier nur bestimmte Photonen und sendet bestimmte aus.

Von den Myriaden von Photonen nimmt das CO2 also nur bestimmte auf und 
ist dabei ziemlich wählerisch.

Der Rest rauscht mehr oder weniger unbeachtet cvorbei.

Die Frequenzen der thermischen Strahlung (von 300 K) bilden ein 
kontinuierliches Spektrum und reichen vom sehr langwelligen IR bis knapp 
an das Spektrum des sichtbaren Lichtes.

Davon fischt das CO2 nur einige Frequenzen im Bereich 15000 nm und 4260 
nm heraus.

Der Rest (den es natürlich auch noch gibt) den 'will' das CO2 nicht und 
läßt es einfach durch.

Daher wäre eine Abschätzung der 'herausgefischten' Photonen zur gesamten 
Anzahl der Photonen doch irgendwie sinnvoll.

Und ich meinte, das man, bei gutem Willen, vielleicht auf 1 Promille käme.

Allerdings kenne ich den gesuchten Wert nicht und wäre auch mit einem 
hunderstel Promille einverstanden oder mit einem Prozent.

Was auf jeden Fall nötig ist, das ist ein eher kleiner Anteil am 
Gesamtspektrum.

>> Ich hätte, wie gesagt, Zweifel, ob 15 my IR überhaupt von irgendwas am
>> Boden absorbiert wird. Außerdem wäre denkbar, dass der Auftreffwinkel
>> eine Rolle spielt.
>
> Wenn es nicht absorbiert wird, wird es reflektiert. Das Ergebnis ist
> dasselbe.

??

Wieso ist es das selbe, wenn die Wärmestrahlung reflektiert wird als 
wenn sie absorbiert wird?

>> Aber nehmen wir ruhig mal an, das IR in dem Bereich würde tatsächlich
>> vom Boden absorbiert. Aber dann wird wohl nur der Anteil der diffusen
>> Strahlung absorbiert, welche den Boden auch erreicht.
>>
>> Und ich könnte mir vorstellen, das bei der Absorption von IR der
>> Winkel eine Rolle spielt und Strahlung im sehr flachen Winkel
>> reflektiert wird.
>>
>> Also wird wohl nur ein Teil der Hälfte der gesamten Rückstrahlung im
>> 15 my Band überhaupt für die Erwärmung zur Verfügung stehen.
>
> Bei der IR-Strahlung geht es nicht um die einfallende Sonnenstrahlung
> sondern um die vom Boden abgestrahlte Wärmestrahlung und um den Anteil,
> der davon von der Luft wieder zurückgestrahlt wird.


Das war natürlich schon klar.

Mir ging es darum, diesen Anteil abzuschätzen und das Ergebnis in 
Relation zum Gesamtumsatz an Wärme in der Atmosphäre zu setzen.

>> Nehmen wir mal an, ('pi mal Daumen') die Hälfte der den boden
>> erreichenden Rückstrahlung würde absorbiert.
>>
>> Dann hätten wir die Hälfte der Hälfte von 1 Promille, also 0,25
>> Promille der ausgesendeten Strahlung, die der Boden wieder aufnimmt
>> aus der vom selben Boden insgesamt ausgesendeten IR-Strahlung.
>
> Du kombinierst willkürlich zusammenfantasierte Zahlen. So bekommt man
> keine sinnvollen Antworten.


Die Schätzwerte sind zwar 'zusammenfantasiert' aber keineswegs willkürlich.

Du kannst aber die genauen Werte in die Abschätzung einsetzen, falls du 
diese in Erfahrung bringen solltest.

>> Dieses viertel Promille ist nun das, worum sich die 'Klimakatastrophe'
>> eigentlich dreht.
>
> Alleine mit einer solchen Annahme kann man keine sinnvolle Aussage machen.


Ich hatte eigentlich vor, die Relevanz des CO2 in Relation zu anderen 
Klimafaktoren zu diskutieren.

Dabei meinte ich, dass das CO2 bestenfalls minimalen Einfluss auf das 
Klima haben könnte und die viel wichtigere Substanz das Wasser wäre.

Dies ist meines Erachtens eine sinnvolle Aussage.

TH
...

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