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Groups > de.sci.physik > #145660
| From | Jan Bruns <ebay@abnuto.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.physik |
| Subject | Schon wieder Leopoldina |
| Date | 2023-03-07 01:24 +0000 |
| Message-ID | <k6ni1pFf134U1@mid.individual.net> (permalink) |
Hallo, ich bin etwas bestürzt, daß jetzt ausgerechnet diese Leopoldinas schon wieder Aufmerksamkeit wollen. Die bringen das offenbar echt auf die Kette, von https://www.wasserstoffrat.de/fileadmin/wasserstoffrat/media/Dokumente/ Metastudie_Wasserstoff-Abschlussbericht.pdf Deutschlands H2-Bedarf 2030 laut verschiedener Studien sehr unterschiedlich. Vllt. so knappe 50TWh? Deutschlands H2-Bedarf 2050 laut verschiedener Studien sehr unterschiedlich. Vllt. so 500TWh, je nach politischer Effizienzvorgabe? über https://www.leopoldina.org/fileadmin/redaktion/Publikationen/ Nationale_Empfehlungen/ 2023_Leopoldina_Diskussionspapier_Transformation_des_Energiesystems.pdf "dringend benötigten Wasserstoffimport ermöglichen" "Wasserstoff sollte dort produziert werden, wo die Energieerzeugung aus erneuerbaren Quellen (z. B. aus Photovoltaik, Windenergie) sehr kostengünstig ist, um die Umwandlungsverluste zu kompensieren." zu https://www.tagesschau.de/wissen/klima/energiewende-leopoldina- politik-101.html "Die Wasserstoffstrategie der Bundesregierung befindet sich aktuell in Überarbeitung. Zunächst ist es so, dass wir im Koalitionsvertrag schon gesehen haben, dass die eigenen Kapazitäten zur Erzeugung grünen Wasserstoffs hochskaliert wurden, also zehn Gigawatt Elektrolyse Kapazitäten in Deutschland vorgesehen werden. Damit kann man ungefähr 30 Stunden Wasserstoff pro Jahr herstellen. Wir brauchen aber zusätzlich grünen Wasserstoff. Wir brauchen mehr, als wir perspektivisch im Jahr 2030 selber herstellen werden. Und das müssen wir importieren." zu kommen. Sicherlich meint Frau Grimm mit den "30 Stunden" durch Elektrolyse eigentlich 30 TWh, und nicht 30 von 365*24=8760 Stunden => 0,34% Bedarfsdeckung. Noch nicht mit drin ist bei der Elektrolyse allerdings die Methanpyrolyse. Das hat selbst ein Hubert Aiwanger auf dem Schirm: https://twitter.com/HubertAiwanger/status/1631672464542519299 Ich meine, ganz ohne das wirklich im Überblick zu haben zu meinen, daß doch weitestgehend Konsens ist, a.) bis o.) die EE zackig auszubauen sind, und darüber hinaus halt vor allem mal zu schauen ist, wie man damit möglichst effizient zurande kommt. Gerede von Importkapazitäten ist dagegen doch irgendwie... also ich sage mal der Initialgedanke kurz vorm Abtauchen in die Materie. Und wie kommen denn diese Leopoldina-"Strategen" wohl zu der Annahme/ Behauptung, daß in aller Allgemeinheit eine Positionierung von Elektrolyseuren nahe an den EE-Quellen sinnvoll sei? Sind das die gleichen, die sich auch entschlossen gegen den Bau neuer Stromtrassen einsetzen, ohne sich für Netztopologie zu interessieren? Welchen Bezug zu potentiellen Wirklichkeiten haben diese Ausführungen? Gruss Jan Bruns
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Schon wieder Leopoldina Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-07 01:24 +0000
Re: Schon wieder Leopoldina Toni-Ketzer <toni-ketzer@online.de> - 2023-03-07 20:40 +0100
Re: Schon wieder Leopoldina Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-07 23:59 +0000
Re: Schon wieder Leopoldina Toni-Ketzer <toni-ketzer@online.de> - 2023-03-10 20:28 +0100
Re: Schon wieder Leopoldina Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-03-12 18:39 +0100
Re: Schon wieder Leopoldina Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-12 19:15 +0000
Re: Schon wieder Leopoldina Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-03-12 23:42 +0100
Re: Schon wieder Leopoldina Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2023-03-14 05:14 +0000
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