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Re: Regenerative Stromversorgung

From Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de>
Newsgroups de.talk.tagesgeschehen, de.soc.umwelt, de.sci.physik
Subject Re: Regenerative Stromversorgung
Date 2023-03-06 15:22 +0100
Message-ID <k6mb8uFa2bsU1@mid.individual.net> (permalink)
References <tt7hr4$17j1o$1@solani.org> <k61pugF4neoU1@mid.individual.net> <ttgcuk$30g6j$1@dont-email.me> <k6h9deFgml8U1@mid.individual.net> <tu2bdb$1cbk6$1@dont-email.me>

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Am 05.03.23 um 16:10 schrieb Hans Crauel:
> Ole Jansen schrieb
> 
>> Am 26.02.23 um 20:46 schrieb Hans Crauel:
>>> Ole Jansen schrieb
>>>> Wenn wir ehrlich sind müssten wir um "nachhaltig" zu sein die
>>>> Produktion der betreffenden Anlagen betrachten und für deren
>>>> CO2 Rucksack obenderein Klimazertifikate kaufen...
>>>
>>> Es gibt keinen Grund, dafür fossile Energie einzusetzen.
>>
>> Offensichtlich doch.
> 
> Das ist offensichtlich Unfug.
> Natürlich kann Produktion jedweder Anlage mit regenerativer
> Energie erfolgen. 

Das ist die dauernd wiederholte Behauptung der CO2-Buchhalter.
Für die es im echten Leben keinen funktionierenden Prototypen gibt,
z.B. keine Solarbetriebenen Solarzellenfabriken in der Sahara.


>> Um die komplexen Lieferketten und die Beschäftigten welche für
>> die Herstellung von PV Module oder Windturbinen in ausreichenden
>> Stückzahlen notwendig sind zu versorgen werden rein praktisch
>> gesehen fossile Energieträger und viele andere knappe
>> Ressourcen benötigt.
> 
> Jede Wertschöpfungskette ist nur so stark wie ihr schwächstes
> Glied. Und das ist zunehmend zum ganz überwiegenden Anteil der
> Einsatz fossiler oder nuklearer Energie.

Es sind die Normalos die im Großen und Ganzen eigentlich
nur mit diesem sozialrevolutionärem Mist in Ruhe gelassen werden wollen
und hier gut leben möchten. Mit ausreichend Heizung, Mobilität,
Lebensmitteln, Freiheit, Mobilität für die Meisten. Wie bisher
möglich.

Diese Bedürfnisse lassen sich bei 4000m² pro Einwohner nicht
mit "Erneuerbaren" nach grüner Lesart decken da diese zu ertragsarm sind
und die Nutzung in Konkurrenz zu z.B. Lebensmittelproduktion
steht.

Wir konnten sie bisher durch Handel und durch eine exportorientierte
Industrie decken. Wenn die internationale Wettbewerbsfähigkeit wegfällt,
fällt auch das gute Leben für die Meisten weg.

Von Klimastreberei alleine kann hier niemand überleben.

> Es ist unbestreitbar,
> dass dies auf Dauer nicht tragfähig ist, ohne dass unser
> Wohlstand den Bach runtergeht.

Es ist unbestreitbar dass die Energiewende keine Lösung dafür bietet
sondern das Gegenteil bewirkt. Durch die Gaskrise ist es jetzt
nur offensichtlicher als unter Merkel.

Und anstatt das einzusehen beschuldigen jetzt die
Eliten der Ökos die Massen für die Folgen ihrer verfehlten 
Energiepolitik. Die Menschen werden gehirngewaschen und mit abstrakten
Verweisen abgespeist.

>>> Der CO2 Rucksack bleibt leer.
>>
>> Für den von Dir als theoretisch möglich angenommenen Fall in
>> dem das so wäre weil eine Volkswirtschaft sich aus Wind
>> und PV versorgt gibt es aber keinen funktionierenden Prototypen.
> 
> Abgesehen davon, dass die von dir eingebrachte Beschränkung
> auf Wind und PV an der Sache vorbeigeht, ist dein Einwand
> der Behauptung vergleichbar, dass kabelloses Telefonieren
> eine Utopie sein, weil es keine funktionierenden Prototypen
> gäbe.

Lass mal stecken.
Es gibt genug andere Utopien die welche geblieben sind.

> Und es gibt viele weitere Fälle, wo Ewiggestrige die
> Möglichkeit technischer Fortentwicklungen bestreiten.
> Dass es - so wie hier - zudem Kreise sind, die ihre
> wirtschaftlichen Interessen auf Kosten des Wohlstands
> der Allgemeinheit verfolgen, macht es nicht besser.

Wir haben nach 20 Jahren massiver Subventionierung und letztendlich
Verboten bewährter Alternativen keine Fortschritte erreicht.
Die Energiewende so wie jetzt fortzusetzen wäre komplett aussichtslos:
Denn wir müssten dafür zukünftig den kummulierten den Aufwand der
letzten 20 Jahre mindesten ein mal jährlich stemmen.

Erkläre den Menschen doch bitte mal wofür die ganzen Opfer
gut sind? Für besseres Wetter in 100 Jahren? Um Luisa Neugebauer
glücklich machen?

>> Auch dort nicht wo die Bedingungen dafür günstiger wären.
>> Es bleibt also erst mal eine Utopie.
> 
> Schließ dich den Amish People an. Da findest du Gleichgesinnte.

Die Amish verwenden z.B. selbst erzeugte Kutschen und Pferde zur
Fortbewegung. Eine Familie benötigt dort zur Selbsversorgung
einige -zig Hektar.

Wie sich Pferde vermehren lassen weißt Du vermutlich.

Wo in Deiner Utopie die ganzen E-Autos, Batterien, Elektronikbauteile,
Windturbinen, PV-Module uvm herkommen sollen und wovon die
Menschen leben sollen die diese herstellen (bzw. wovon wir
sie bezahlen sollen) weißt Du hingegen nicht. Alleine der Wegfall
von Kunstdünger wäre schon ausreichend für eine weltweite
Hungerkatastrophe.

>> Die selbst dann nicht funktioniert, wenn wir gnädigerweise
>> CO2/Energie als einzige Faktoren betrachten und alle anderen
>> Grenzen und Beschränkungen ignorieren.
> 
> Das ist, um es mit gnädiger Milde zu formulieren, hohles
> Geschwurbel.

Es gibt neben Energie genug andere beschränkte Ressourcen:
Flächen, Bodenschätze, Arbeitskraft, gebundenes Kapital zum
Beispiel. Die müssten eigentlich genau so ernsthaft betrachten wie
Energie wenn wir ehrlich wären. Oder erkennen dass die aktuelle
Politik in Hunger, Elend, Mord und Vertreibung münden kann.

O.J.

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