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Groups > de.soc.politik.misc > #1230782
| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.soc.politik.misc, de.sci.electronics, de.soc.recht.misc |
| Subject | Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen |
| Date | 2022-09-23 09:40 +0200 |
| Message-ID | <jp5670Fb0edU1@mid.individual.net> (permalink) |
| References | (24 earlier) <jo3o2kF1l9vU1@mid.individual.net> <jo3oe0Fq8gU2@mid.individual.net> <jo5ovqFcol1U1@mid.individual.net> <jo74ffFjddkU1@mid.individual.net> <jp52gcFaekjU1@mid.individual.net> |
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Am 23.09.2022 um 08:37 schrieb Thomas Heger: > Am 12.09.2022 um 00:06 schrieb Arno Welzel: >> Thomas Heger, 2022-09-11 11:44: >> >> [...] >>> Wäre nun Dönitz tatsächlich ein Spion gewesen, dann wäre naheliegend, >>> dass er die Quelle der Codes war und die Turing-Maschine sich einfach >>> nur so gedreht hat, ohne etwas zu entschlüsseln. >> >> War er aber nicht. >> >>> Das würde nahelegen, dass Maßnahmen zur Verschleierung derartiger >>> Zusammenhänge nötig wären, zu denen imho u.a. die Verschrottung der >>> Maschinen und die Beseitigung von Zeugen gehören würden. >>> >>> Jetzt paßt aber meine 'wirre Theorie' zu den Fakten, während die >>> offizielle Geschichte schon deswegen nicht stimmen wird, weil die >>> Geheimagenten selber sie erzählt haben. >> >> Der Ablauf zum Brechen der Verschlüsselung der Enigma ist sehr genau >> dokumentiert. Da braucht es keine wirren Theorien über angebliche Spione. > > > Tatsächlich soll garnicht die sogn. 'Bombe' die Entschlüsselung > vorgenommen haben, sondern einer der ersten Computer überhaupt mit dem > Namen 'Colossus'. > > > Allerdings hege ich an dieser Theorie ernste Zweifel, da imho der > Apparat die gestellte Aufgabe unmöglich hätte lösen können. > > Siehe dazu hier: > > "Colossus - The Greatest Secret in the History of Computing" > https://www.youtube.com/watch?v=g2tMcMQqSbA > > Die kryptographische Methode bestand dabei darin, dass ein > Papierstreifen mit einem bestimmten bekannten Teil der Verschlüsselung > sehr schnell mit dem Chiffrat per x-or verknüpft wurde. > > Die Maschine konnte das auch sehr schnell, da sie viele tausend mal > schneller als die 'Bombe' rechnen konnte. > > Aber die Maschine hatte etwas nicht, das heute jeder Taschenrechner > besitzt, nämlich RAM. > > Die einzige Art wie man Daten hinein bekommen konnte, das waren > Lochstreifen und die einzige Art, wie diese intern gespeichert werden > konnten, dass waren die 1500 Elektronenröhren. > > Jetzt kann man sich viele Tricks einfallen lassen, um mehr Daten mit den > wenigen Röhren zu speichern, aber viel kriegt man da auf keinen Fall > gespeichert, weswegen die Maschine Daten nur gleich verrechnen kann > (oder garnicht). > > Allerdings hatte die Maschine nur einen einzigen Lochstreifen für die > sogn. Xi-Band und den noch verschlüsselten Text. > > Das kann aber unmöglich funktionieren, da beide Bänder ja > unterschiedliche Daten enthalten, die die Maschine erst miteinander > verrechnen soll. Ein weiterer Grund für Skepsis wäre, dass eine Lesegeschwindigkeit des Lochstreifenlesers von 5000 Zeichen je Sekunde etwa 16 m/s Vorschubgeschwindigkeit erfordern würde (bei 30 Z/10cm), was 60 km/h entspricht. Ein normaler Papierstreifen würde sich wohl kaum so schnell lesen lassen, weswegen man anderes Material bräuchte, etwa Plastikstreifen. Aber Plastik-Technologie steckte damals noch in den Kinderschuhen. Aber es ist ohnehin besser, wenn man die Frage der Stabilität des Bandes erstmal ignoriert und sich mit den anderen leistungen der Maschine beschäftigt und sich fragt, ob die versprochenen Leistungen ohne jedes Ram (außer ein paar Schieberegistern) und nur einem Lochstreifen überhaupt erbracht werden konnten. Ich hätte jedenfalls Probleme mit der Vermutung, dass die Maschine die Rechenergebnisse statistisch auswerten könnte, ohne die Rechenergebnisse irgendwie zu speichern. Sowas geht nur, wenn die Rechenergebnisse unmittelbar verrechnet werden mit direkt benachbarten Ergebnissen oder zumindest mit Ergebnissen in unmittelbarer Nähe. Aber soweit ich den Algoritmus der Entschlüsselung verstehe, brauchte man das Ergebnis der x-or Operation im Ganzen, bevor man das Ergebnis statistisch auswerten kann (was bei einer Länge von z.B. 4k der Nachricht mit 1,5k Röhren natürlich nicht geht). Außerdem braucht man natürlich zwei Lochstreifen und eine Servovorrichtung, welche die Relation zwischen den beiden Streifen automatisch einstellt. TH
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Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-09-23 08:37 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-09-23 09:40 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-09-23 09:49 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-09-23 12:17 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-09-23 12:46 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-09-24 08:34 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-09-25 09:08 +0200
Re: Neue Weltordnung: Erdgas gegen Rubel oder Gold - PutinsSchachzuggegen den Westen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2022-09-25 09:48 +0200
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