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Groups > de.sci.electronics > #344878
| From | Carla Schneider <carla_schn@proton.me> |
|---|---|
| Newsgroups | de.sci.electronics, de.sci.physik, de.talk.tagesgeschehen |
| Subject | Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn |
| Date | 2023-10-11 09:08 +0200 |
| Organization | Mausgrau |
| Message-ID | <65264A09.AC101568@proton.me> (permalink) |
| References | (10 earlier) <20230919205357.5161f8d2@Achmuehle.WOR> <650A2E05.55527A1C@proton.me> <ufv7st$3baov$1@dont-email.me> <6523C124.83E072FF@proton.me> <20231009204843.2d89451f@Achmuehle.WOR> |
Cross-posted to 3 groups.
Sieghard Schicktanz wrote: > > Hallo Carla, > > Du schriebst am Mon, 09 Oct 2023 11:00:20 +0200: > > [Laser abstimmen] > > Resonators exakt stimmt. Man muesste die Laenge des Resonators langsam > > aendern bis er irgendwann zu schwingen anfaengt, und dann konstant halten. > > Aber so scheint es ja nicht zu sein... > > Nicht direkt, der schwingt schon an, wenn irgendein Mode ausreichend hohe > Verstärkung hat, auch wenn das nicht die gewünschte ist. Aber von da weg > dreht sich's schneller. Wenn das Lasermedium die Wellenlaenge hochgenau bestimmen soll, dann muss dieser Resonanzpeak doch sehr schmal sein, auf jeden Fall schmaler als der Abstand zweier Frequenzmoden. Beim HeNe Laser ist die Wellenlaenge etwa 600nm Nehmen wir an der Laser ist 3m lang dann ist 2L=6m=6e9nm d.h. 600nm geht da 10Mio mal hinein. Fuer die benachbarte Mode teilt man 6e9 durch 9999999 und erhaelt eine Wellenlaenge von 600.00006nm das ist eine Abweichung von 1e-7 bei einem 30cm Laser waeren es 1e-6, die Genauigkeit der Wellenlaenge des Lasermediums soll aber 1e-11 sein. Das sind aber nur meine theoretische Ueberlegungen die Praxis sieht wohl ganz anders aus, wie und warum, das wuerde ich gerne herausbekommen. > > ... > > D.h. die Laenge des Resonators wird ueber die Temperatur > > so eingestellt dass die Wellenlaenge genau in der Mitte eines Peaks liegt. > > Wie findet man denn die Mitte so genau ? > > Elektronisch. Und durch "zittern", d.h. kleine Verstimmungen in zuerst > "irgendeine" Richtung. Das geht natuerlich nur wenn der Peak schmal genug ist, sonst aendert sich die Leistung ja kaum in der naehe des Maximums. > Geht da die Leistung 'runter, verstimmt man > andersrum, bis auch dorthin die Leistung wieder runtergeht. Dann ist die > Mitte erreicht, sie liegt "genau" zwischen den beiden Endpunkten der > Verstimmung. Halt so, wie man das bei jeder elektronischen Abstimmung oder > Extremwerteinstellung macht, ob im Radio oder im MPPT-PV-Wechselrichter. > > ... > > 90% des Neon sind ein Isotop, die restlichen 10 Prozent zwei andere. > > Wuerde der Laeser auf der Wellenlaenge der seltenen Isotope ueberhaupt > > schwingen, bzw. waere es nicht einfach die intensivere Linie zu erkennen > > und auszuwaehlen ? > > Sicher, solange man kein manipuliertes Isotopenverhältnis hat. Er hat aber geschrieben dass hier isotopenreines Neon von Vorteil waere also statt 90% vielleicht 99% oder 99.9% und man dafuer viel Geld ausgibt. > > ... > [Jod-stabilisierter Helium Neon Laser] > > > Da ist dann eine Iodzelle, weitere Fotodiode und ein Piezo zur > > > Modulation der Resonatorlänge nötig, ist aber überschaubar und > > > auch für den Hobbybastler machbar. > > > > Ich wollte wissen wie es theoretisch funktioniert, also wie es kommt > > dass ich mit einem ganz anderen Element mit anderen Resonanzfrequenzen > > einen Laser auf einen Uebergang im Neon-Atom stabilisieren kann, > > der ja die Referenzwellenlaenge liefern soll. > > > > Leider finde ich darueber nichts im Netz. > > Falsch Du hast daas am Schluß sogar selber zitiert: > > > stabilization of the laser's frequency (or wavelength) as fine as 2.5 > > parts in 10^11 can be obtained through use of an iodine absorption cell. > ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ > > Leider steht nicht drin wie das funktioniert. > > Das _ist_ die Beschreibung, wie es funktioniert. Das ist eine Beschreibung dafuer was man braucht, aber nicht wie es funktioniert. Vielleicht reicht das fuer den der es bezahlen soll, aber nicht fuer jemanden der verstehen will wie es geht und ich nehme an auch fuer den er es praktisch macht. > > ... > > > könnte. "Die haben wir mal aus Karlsruhe gekriegt, anderes > > > Isotop." Hab das Ding dann sehr vorsichtig verpackt und ganz > > > hinten in den Schrank gestellt. Physiker halt. > > Ein Physiker hätte da diese Zelle spektral vermessen, um festzustellen, > welches Isotop die ihm da hineingedübelt haben. Das ist sowieso klar wenn man die Halbwertszeiten der Jodisotope kennt. Es gibt nur ein stabiles natuerliches, und ein kuenstliches langlebiges, alle anderen haben nur Halbwertszeiten von maximal ein paar Tagen. Wenn es also das andere Isotop ist, dann ist das langlebige, aber auch das ist radioaktiv.
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Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-10-08 23:45 +0200
Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn Carla Schneider <carla_schn@proton.me> - 2023-10-09 11:00 +0200
Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-10-09 20:48 +0200
Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn Carla Schneider <carla_schn@proton.me> - 2023-10-11 09:08 +0200
Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-10-11 20:51 +0200
Re: Der Wrmepumpen-Wahnsinn Carla Schneider <carla_schn@proton.me> - 2023-10-13 11:36 +0200
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