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Groups > de.alt.folklore.computer > #54049
| From | Sebastian Barthel <naitsabes@freenet.de> |
|---|---|
| Newsgroups | de.alt.folklore.computer |
| Subject | Re: 1991 |
| Date | 2026-01-30 23:03 +0000 |
| Message-ID | <10ljdcq$16q9$1@solani.org> (permalink) |
| References | <Jahre-20250626204156@ram.dialup.fu-berlin.de> <103mno7$1cs3d$2@solani.org> <mc8e6uFehekU7@mid.individual.net> <103n7lh$1d5nd$2@solani.org> <slrn105vmb3.bbeg.hjp-usenet4@trintignant.hjp.at> |
Am Sat, 28 Jun 2025 14:00:35 +0200 schrub Meister Peter J. Holzer: > On 2025-06-28 00:57, Sebastian Barthel <naitsabes@freenet.de> wrote: >> Am Tage Fri, 27 Jun 2025 22:45:19 +0200 schrieb der Meister Arno Welzel >> folgendes: >>> Sebastian Barthel, 2025-06-27 20:26: >>>> Also JPEG OK, aber Linux startet da vielleicht, aber so richtig >>>> "bemerkbar" wird das doch frühestens 1995 oder so. >>> >>> SuSE Linux gab es ab März 1994. >> >> OK. Und wieviel User hatte das ... ? 200 ? 2000 ? >> >> Egal wie. Da war das noch ganz ganz unbekannte Nische. >> >> Zu der Zeit haben Leute, die ein Unix wollten, bestimmt eher ein >> FreeBSD oder ein Xenix gehabt. > > FreeBSD kam erst Ende 1993 raus OK. Doch so spät - hätte ich viel früher einsortiert. Ich habe hier z.B. so eine FreeBSD 2.15 CD liegen, in einem Design, das eher wie viel früher aussieht. Falken Verlag ? > , da da gab es schon einige > Linux-Distributionen, u.a. Slackware and Debian. Die frühen PC-BSDs > (jedenfalls 386BSD und ich glaube auch noch FreeBSD) hatten außerdem den > Nachteil, ein eigenes Partitionsformat zu haben, wodurch Dual-Boot > unmöglich war - das hat sicher viele vom Ausprobieren abgehalten (bei > mir wars definitiv so). Ich habe keine Zahlen, aber ich bezweifle eher, > dass FreeBSD jemals mehr User hatte als Linux. Mag sein. Die Partitionierung mit den Slices habe ich eigentlich immer als eine logische Erweiterung gesehen, die man in ähnlicher Form gern auch woanders gehabt hätte. Mein Rumgespiele mit FreeBSD war aber auch eher so 2005 herum. > In der Hobbyisten-Ecke sollte man außerdem auf Minix nicht vergessen. > Das war zwar nicht gratis, aber recht günstig und kam mit Source-Code. > Und es gab eine recht aktive Community (die meisten davon sind dann wohl > zu Linux abgewandert). Minix ist schön, v.a. auch weil es eigentlich ja auch ganz gut dokumentiert ist, sogar in gedruckten Büchern. Aber am Ende ist es auch nur ein Mauerblümchen gewesen. Ich kenne noch OS/9 auf einem Atari. Das war auch sehr ordentlich und kann wohl viel, was andere OS so gar nicht können / konnten. > In der kommerziellen Ecke war Xenix sicher einer der Platzhirsche, aber > es gab auch andere, wie z.B. Interactive Unix. Und vor allem diverse > Unixes von Workstation-Herstellern. Ich würde sagen, wer damals Unix > wollte und bereit war, Geld auszugeben, hatte wahrscheinlich eher SunOS > oder HP-UX als Xenix. So kenn ich das eigentlich auch. Die großen Unix Geräte, die herumstanden waren von SGI (IRIX), Sun und IBM (diese schnörkellösen PowerPC Boxen mit der Schiebeklappe). > Mein Desktop besteht nach wie vor hauptsächlich aus Terminal-Emulatoren. Ich habe ja den Eindruck,daß das was ist, was viele Leute, die das mal als ein beeindruckendes Tool kennengelernt haben, so beibehalten. -- kork der ork kümmert sich um den traminer
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Re: 1991 Sebastian Barthel <naitsabes@freenet.de> - 2026-01-30 23:03 +0000 Re: 1991 Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2026-01-31 09:59 +0100 Re: 1991 "Michael Kraemer @ home" <M.Kraemer@gsi.de> - 2026-01-31 17:57 +0100
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