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Groups > ger.ct > #620211 > unrolled thread
| Started by | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| First post | 2024-05-22 12:42 +0200 |
| Last post | 2024-05-26 17:35 +0200 |
| Articles | 11 — 6 participants |
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Re: Loeschen von Dateien Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-05-22 12:42 +0200
Re: Loeschen von Dateien "Wendelin Uez" <wuez@online.de> - 2024-05-25 10:38 +0200
Re: Loeschen von Dateien Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-05-26 13:04 +0200
Re: Loeschen von Dateien Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-05-26 14:23 +0200
Re: Loeschen von Dateien Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-05-26 15:02 +0200
Re: Loeschen von Dateien Hartmut Ott <hottm@arcor.de> - 2024-05-26 15:11 +0200
Re: Loeschen von Dateien Michael Bode <m.g.bode@web.de> - 2024-05-26 16:13 +0200
Re: Loeschen von Dateien Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2024-05-26 16:27 +0200
Re: Loeschen von Dateien Peter McD <peter.posts@gmx.net> - 2024-05-26 19:17 +0200
Re: Loeschen von Dateien Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> - 2024-05-26 20:11 +0200
Re: Loeschen von Dateien Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-05-26 17:35 +0200
| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-22 12:42 +0200 |
| Subject | Re: Loeschen von Dateien |
| Message-ID | <lb60fqFl1k0U1@mid.individual.net> |
Am 22.05.24 um 10:24 schrieb Wendelin Uez: >> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >> deren Inhalte. > > Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. > > That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke durch die > Löschfunktion gar nicht angefasst. Ergo partition neu formatieren und mit einer Datei vollschreiben ( swap nicht vergessen ) Also Datei schreibend öffnen, dann ( eventuell gepuffert ) mit freier Länge - Rest schnell vollschreiben. Dann den Rest mit öffnen mit Inhalt anhängen, 1 byte schreiben, schließen, so lange behandeln, bis eine Fehlermeldung auftaucht. Dann müsste der Inhalt überschrieben sein. C: bzw / lässt sich nicht so leicht formatieren, wenn kein live System bootet. ( Nach sudo rm -r / kann löschen auch nicht mehr einfach sein.) Da bleibt vor dem Voll Schreiben nur das Löschen verdächtiger Ordner ( u.a. /home bzw "eigene Dateien" ) und Dateien. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | "Wendelin Uez" <wuez@online.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-25 10:38 +0200 |
| Message-ID | <v2sber$2qob7$1@dont-email.me> |
| In reply to | #620211 |
>>> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >>> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >>> deren Inhalte. >> >> Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. >> >> That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke durch die >> Löschfunktion gar nicht angefasst. > > Ergo partition neu formatieren > und mit einer Datei vollschreiben > ( swap nicht vergessen ) Nezupartitionieren einer Festplatte ändert genau nichts an den Dateiinhaltsverzeicnissen und erst recht nichts an den darin verlinkten Dateien. Es wird nur die Partitionstabelle geändert. Ich weiß das, seit ich versehentlich meine Datenplatte neu partitionierte, keine Daten mehr fand, und dann die Platte wieder mit den alten Parametern partitionierte. War alles wieder da, kein Bit verloren. Beim Schnellformatieren wird ebenfalls nur das Dateiinhaltsverzeichnis zerstört, beim normalen Formatieren die ganze Platte vokkgeschrieben (weshalb es so lange dauert). Will man nicht die *ganze* Platte dauerhaft löschen, sondern nur den Teil, der gelöscht wurde, dann kann man einfach die Platte mit einem geeigneten Programm vollschreiben. Hervorragend geeignet dazu ist h2testw.exe, mit dem man durch die integrierte Dokumentation auch feststellen und nachweisen kann, ob die neue Speichereinheit (Platte, Stick etc.) tatsächlich so viel Kapazität hat wie behauptet. Bei SSDs gibt es noch eine Besonderheit: Im Prinzip ist alles genauso, aber der vom Betriebssystemtreiber adressierte Block XY ist nicht wie bei magnetischen Festplatten physisch immer derselbe, denn der Controller der SSD schreibt denselbigen logischen Block XY nicht auf dieselbe physikalische Adresse zurück, sondern verteilt die Schreibzugriffe gleichmäßig auf alle verfügbaren Blöcke, weil die Zahl der Schreibzyklen pro Block begrenzt ist und sonst ein einzelner, sehr häufig aktualisierter Block frühzeitig an sein Limit käme. Durch die Verteilung wird sichergestellt, daß die SSD rein rechnerisch auch bei häufigen Schreibzugriffen Jahrzehnte bis Jahrhunderte durchhält. Desweiteren sollte man bei SSDs berücksichtigen, daß möglicherweise ein Treiber doch manche Löschbefehle in direktes Löschen umsetzen könnte - ist mir zwar noch nicht bekannt, würde mich aber auch nicht wundern, denn die Beschreibung mit Leernullen unterbleibt bei magnetischen Platten ja nur wegen der erforderliche Zeit, und die fällt bei SSDs praktisch weg.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-26 13:04 +0200 |
| Message-ID | <lbgjabF9kksU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620288 |
Am 25.05.24 um 10:38 schrieb Wendelin Uez: >>>> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >>>> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >>>> deren Inhalte. >>> >>> Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. >>> >>> That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke durch >>> die >>> Löschfunktion gar nicht angefasst. >> >> Ergo partition neu formatieren >> und mit einer Datei vollschreiben >> ( swap nicht vergessen ) > > > Neuzupartitionieren einer Festplatte ändert genau nichts an den > Dateiinhaltsverzeichnissen und erst recht nichts an den darin verlinkten > Dateien. Es wird nur die Partitionstabelle geändert. > Ich weiß das, seit ich > versehentlich meine Datenplatte neu partitionierte, keine Daten mehr fand, > und dann die Platte wieder mit den alten Parametern partitionierte. War > alles wieder da, kein Bit verloren. Anscheinend wurde da der Index Bereich nicht initialisiert. Vielleicht abwechselnd mit ntfs und dann mit ext4 formatieren. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-05-26 14:23 +0200 |
| Message-ID | <lbgntgFa52lU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620345 |
Am 26.05.24 um 13:04 schrieb Hermann Riemann: > Am 25.05.24 um 10:38 schrieb Wendelin Uez: >>>>> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >>>>> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >>>>> deren Inhalte. >>>> >>>> Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. >>>> >>>> That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke >>>> durch die >>>> Löschfunktion gar nicht angefasst. >>> >>> Ergo partition neu formatieren >>> und mit einer Datei vollschreiben >>> ( swap nicht vergessen ) >> >> >> Neuzupartitionieren einer Festplatte ändert genau nichts an den >> Dateiinhaltsverzeichnissen und erst recht nichts an den darin verlinkten >> Dateien. Es wird nur die Partitionstabelle geändert. >> Ich weiß das, seit ich >> versehentlich meine Datenplatte neu partitionierte, keine Daten mehr >> fand, >> und dann die Platte wieder mit den alten Parametern partitionierte. War >> alles wieder da, kein Bit verloren. > > Anscheinend wurde da der Index Bereich nicht initialisiert. > Vielleicht abwechselnd mit ntfs und dann mit ext4 formatieren. > Unter Abwägung des Restwertes des fraglichen Datenträgers wie wäre es bei rotierendem Rost z.B. mit dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M und Neuformatieren. Eine SSDs würde ich mit einem langem Passwort verschlüsseln und anschließend Neuformatieren. Bei absolut notwendiger sicherer Löschung hilft nur zerlegen in Mikropartikel mit Hammer/Presse, obwohl beim Terminator 1 hat auch das nicht gereicht.
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-05-26 15:02 +0200 |
| Message-ID | <lbgq7gFafi3U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620355 |
Am 26.05.24 um 14:41 schrieb Stefan Ram: > Peter McD <peter.posts@gmx.net> schrieb oder zitierte: >> Bei absolut notwendiger sicherer Löschung hilft nur zerlegen in >> Mikropartikel mit Hammer/Presse, obwohl beim Terminator 1 hat auch das >> nicht gereicht. > > Einige sagen, man könne Festplatten löschen, indem man sie in ein > schwarzes Loch fallen läßt. > > Es gibt jedoch zwei Einwände dagegen: > > 1.) Von außen betrachtet wird die Festplatte vor dem Ereignishorizont > immer langsamer ohne diesen je zu erreichen. Dies wirft die Frage > auf, ob gegnerische Parteien nicht wieder in den Besitz der Platte > kommen können, die sozusagen vor dem Horizont auf sie wartet. > > 2.) Wartet man ab bis das schwarze Loch wieder zerfallen ist und > zeichnet man solange die es verlassende Strahlung auf, könnte man > die Informationen möglicherweise wieder aus dieser Strahlung > extrahieren, da die Quantentheorie es verbietet, daß Information > wirklich verschwindet. > > . Jedoch sind beide Situationen vielleicht noch nicht abschließend > verstanden, und es sind weitere Untersuchungen nötig, um diese Fragen > endgültig zu klären. :-)))))
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| From | Hartmut Ott <hottm@arcor.de> |
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| Date | 2024-05-26 15:11 +0200 |
| Message-ID | <lbgqouFag1nU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620355 |
Hej, Am 26.05.24 um 14:41 schrieb Stefan Ram: > Einige sagen, man könne Festplatten löschen, indem man sie in ein > schwarzes Loch fallen läßt. Das geht auch einfacher - einen Schneidbrenner nehmen und so lange auf die Festplatte richten bis sie nur noch Schlacke ist. Dürfte, so man so ein Gerät hat, die schnellste Methode sein eine Festplatte vollständig zu vernichten. -- -- mfg Hartmut Ott --
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| From | Michael Bode <m.g.bode@web.de> |
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| Date | 2024-05-26 16:13 +0200 |
| Message-ID | <lbguctFb7f9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620359 |
Am 26.05.24 um 15:11 schrieb Hartmut Ott: > Hej, > > Am 26.05.24 um 14:41 schrieb Stefan Ram: > > >> Einige sagen, man könne Festplatten löschen, indem man sie in ein >> schwarzes Loch fallen läßt. > > > Das geht auch einfacher - einen Schneidbrenner nehmen und so lange auf > die Festplatte richten bis sie nur noch Schlacke ist. Dürfte, so man so > ein Gerät hat, die schnellste Methode sein eine Festplatte vollständig > zu vernichten. Ein Shredder ist auch ziemlich flott. Dauert nur ein paar Sekunden.
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| From | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
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| Date | 2024-05-26 16:27 +0200 |
| Message-ID | <v2vgsf$3eh79$2@raubtier-asyl.eternal-september.org> |
| In reply to | #620355 |
Am 26.05.2024 um 14:23 schrieb Peter McD: > Am 26.05.24 um 13:04 schrieb Hermann Riemann: >> Am 25.05.24 um 10:38 schrieb Wendelin Uez: >>>>>> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >>>>>> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >>>>>> deren Inhalte. >>>>> >>>>> Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. >>>>> >>>>> That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke >>>>> durch die >>>>> Löschfunktion gar nicht angefasst. >>>> >>>> Ergo partition neu formatieren >>>> und mit einer Datei vollschreiben >>>> ( swap nicht vergessen ) >>> >>> >>> Neuzupartitionieren einer Festplatte ändert genau nichts an den >>> Dateiinhaltsverzeichnissen und erst recht nichts an den darin verlinkten >>> Dateien. Es wird nur die Partitionstabelle geändert. >>> Ich weiß das, seit ich >>> versehentlich meine Datenplatte neu partitionierte, keine Daten mehr >>> fand, >>> und dann die Platte wieder mit den alten Parametern partitionierte. War >>> alles wieder da, kein Bit verloren. >> >> Anscheinend wurde da der Index Bereich nicht initialisiert. >> Vielleicht abwechselnd mit ntfs und dann mit ext4 formatieren. >> > > Unter Abwägung des Restwertes des fraglichen Datenträgers > > wie wäre es bei rotierendem Rost z.B. mit > dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M und Neuformatieren. > > Eine SSDs würde ich mit einem langem Passwort verschlüsseln und > anschließend Neuformatieren. Bei meinen persönlichen Daten würd ich mich auf das Secure Erase verlassen. Das löscht einfach nur einen Key und die Daten werden nutzlos.
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| From | Peter McD <peter.posts@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2024-05-26 19:17 +0200 |
| Message-ID | <lbh94iFcogfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620364 |
Am 26.05.24 um 16:27 schrieb Bonita Montero: > Am 26.05.2024 um 14:23 schrieb Peter McD: >> Am 26.05.24 um 13:04 schrieb Hermann Riemann: >>> Am 25.05.24 um 10:38 schrieb Wendelin Uez: >>>>>>> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >>>>>>> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >>>>>>> deren Inhalte. >>>>>> >>>>>> Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. >>>>>> >>>>>> That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke >>>>>> durch die >>>>>> Löschfunktion gar nicht angefasst. >>>>> >>>>> Ergo partition neu formatieren >>>>> und mit einer Datei vollschreiben >>>>> ( swap nicht vergessen ) >>>> >>>> >>>> Neuzupartitionieren einer Festplatte ändert genau nichts an den >>>> Dateiinhaltsverzeichnissen und erst recht nichts an den darin >>>> verlinkten >>>> Dateien. Es wird nur die Partitionstabelle geändert. >>>> Ich weiß das, seit ich >>>> versehentlich meine Datenplatte neu partitionierte, keine Daten mehr >>>> fand, >>>> und dann die Platte wieder mit den alten Parametern partitionierte. War >>>> alles wieder da, kein Bit verloren. >>> >>> Anscheinend wurde da der Index Bereich nicht initialisiert. >>> Vielleicht abwechselnd mit ntfs und dann mit ext4 formatieren. >>> >> >> Unter Abwägung des Restwertes des fraglichen Datenträgers >> >> wie wäre es bei rotierendem Rost z.B. mit >> dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M und Neuformatieren. >> >> Eine SSDs würde ich mit einem langem Passwort verschlüsseln und >> anschließend Neuformatieren. > > Bei meinen persönlichen Daten würd ich mich auf das Secure Erase > verlassen. Das löscht einfach nur einen Key und die Daten werden > nutzlos. > Das ist nur sicher, wenn die SSD vorher schon verschlüsselt war.
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| From | Bonita Montero <Bonita.Montero@gmail.com> |
|---|---|
| Date | 2024-05-26 20:11 +0200 |
| Message-ID | <v2vu0r$3gpl1$1@raubtier-asyl.eternal-september.org> |
| In reply to | #620371 |
Am 26.05.2024 um 19:17 schrieb Peter McD: > Am 26.05.24 um 16:27 schrieb Bonita Montero: >> Am 26.05.2024 um 14:23 schrieb Peter McD: >>> Am 26.05.24 um 13:04 schrieb Hermann Riemann: >>>> Am 25.05.24 um 10:38 schrieb Wendelin Uez: >>>>>>>> Ja. Das eigentliche Löschen einer Datei ändert ja zunächst nur >>>>>>>> die Erreichbarkeit und den Status der Datenblöcke, aber nicht >>>>>>>> deren Inhalte. >>>>>>> >>>>>>> Es wird nur ein Löschbit im Inhaltsverzeichniseintrag gesetzt. >>>>>>> >>>>>>> That's all, zumindest bei FAT und NTFS, dort werden Datenblöcke >>>>>>> durch die >>>>>>> Löschfunktion gar nicht angefasst. >>>>>> >>>>>> Ergo partition neu formatieren >>>>>> und mit einer Datei vollschreiben >>>>>> ( swap nicht vergessen ) >>>>> >>>>> >>>>> Neuzupartitionieren einer Festplatte ändert genau nichts an den >>>>> Dateiinhaltsverzeichnissen und erst recht nichts an den darin >>>>> verlinkten >>>>> Dateien. Es wird nur die Partitionstabelle geändert. >>>>> Ich weiß das, seit ich >>>>> versehentlich meine Datenplatte neu partitionierte, keine Daten >>>>> mehr fand, >>>>> und dann die Platte wieder mit den alten Parametern partitionierte. >>>>> War >>>>> alles wieder da, kein Bit verloren. >>>> >>>> Anscheinend wurde da der Index Bereich nicht initialisiert. >>>> Vielleicht abwechselnd mit ntfs und dann mit ext4 formatieren. >>>> >>> >>> Unter Abwägung des Restwertes des fraglichen Datenträgers >>> >>> wie wäre es bei rotierendem Rost z.B. mit >>> dd if=/dev/zero of=/dev/sdx bs=1M und Neuformatieren. >>> >>> Eine SSDs würde ich mit einem langem Passwort verschlüsseln und >>> anschließend Neuformatieren. >> >> Bei meinen persönlichen Daten würd ich mich auf das Secure Erase >> verlassen. Das löscht einfach nur einen Key und die Daten werden >> nutzlos. >> > > Das ist nur sicher, wenn die SSD vorher schon verschlüsselt war. > > > Das ist die immer bzw. die SSD gibt diesen Schlüssel nur nicht nach außen Preis. Darauf fußt ja Secure Erase, dass man den Schlüssel einfach durch einen neuen überschreiben lassen kann der die Daten dann zu Müll macht. Gibt's laut einem Link den ich hier ja schon gepostet habe auch bei HDDs.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-05-26 17:35 +0200 |
| Message-ID | <lbh35lFbufcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #620355 |
Am 26.05.24 um 14:41 schrieb Stefan Ram:
> Peter McD <peter.posts@gmx.net> schrieb oder zitierte:
>> Bei absolut notwendiger sicherer Löschung hilft nur zerlegen in
>> Mikropartikel mit Hammer/Presse, obwohl beim Terminator 1 hat auch das
>> nicht gereicht.
>
> Einige sagen, man könne Festplatten löschen, indem man sie in ein
> schwarzes Loch fallen läßt.
>
> Es gibt jedoch zwei Einwände dagegen:
>
> 1.) Von außen betrachtet wird die Festplatte vor dem Ereignishorizont
> immer langsamer ohne diesen je zu erreichen. Dies wirft die Frage
> auf, ob gegnerische Parteien nicht wieder in den Besitz der Platte
> kommen können, die sozusagen vor dem Horizont auf sie wartet.
>
> 2.) Wartet man ab bis das schwarze Loch wieder zerfallen ist und
> zeichnet man solange die es verlassende Strahlung auf, könnte man
> die Informationen möglicherweise wieder aus dieser Strahlung
> extrahieren, da die Quantentheorie es verbietet, daß Information
> wirklich verschwindet.
>
> . Jedoch sind beide Situationen vielleicht noch nicht abschließend
> verstanden, und es sind weitere Untersuchungen nötig, um diese Fragen
> endgültig zu klären.
Dann gibt es noch Transportkosten und Dauer des Transport.
Und noch die Sicherung
wegen der Ablenkung unterwegs durch
vagandubierende Planeten
Gaswolken in Spiralarme
und energiereiche Strahlung.
Da dürfte der Transport zur Sonne billiger und schneller sein.
Als Alternative würde sich das Verheizen im Plasma einer
Kernfusionsversuchsanlage anbieten.
Festplatte als Waffe?
Sie mit echten Zufallszahlen ( thermodynamisch erzeugt ) füllen,
und sie einer KI zum entschlüsseln wegen geheimer Information anbieten.
--
<http://www.hermann-riemann.de>
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