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Kernfusion: Helion Energy kuendigt Fusionskraftwerk fuer 2028 an

Started byFred.Alph <test01@anon.invalid>
First post2023-05-11 22:32 +0200
Last post2023-05-12 00:25 +0200
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  Kernfusion: Helion Energy kuendigt Fusionskraftwerk fuer 2028 an Fred.Alph <test01@anon.invalid> - 2023-05-11 22:32 +0200
    Re: Kernfusion: Helion Energy kuendigt Fusionskraftwerk fuer 2028 an Carla Schneider <carla_sch@protonmail.com> - 2023-05-12 00:25 +0200

#147240 — Kernfusion: Helion Energy kuendigt Fusionskraftwerk fuer 2028 an

FromFred.Alph <test01@anon.invalid>
Date2023-05-11 22:32 +0200
SubjectKernfusion: Helion Energy kuendigt Fusionskraftwerk fuer 2028 an
Message-ID<u3jjd8$2tvb$1@news.nnpt4.net>
11. Mai 2023, Werner Pluta

Kernfusion: Helion Energy kündigt Fusionskraftwerk für 2028 an

Microsoft will den sauberen Atomstrom nutzen, um
kohlenstoffnegativ zu werden. (...)

2028, so hat es das Unternehmen aus Everett im US-Bundesstaat
Washington angekündigt, soll sein erstes Fusionskraftwerk
fertiggestellt sein und eine Leistung mindestens von
50 Megawatt haben.

Der IT-Konzern Microsoft habe mit Helion eine Vereinbarung
getroffen und sich den Strom aus dem Fusionskraftwerk ge-
sichert, teilte Helion mit. Microsoft will demnach bis
2030 kohlenstoffnegativ sein.

Helion nutzt Helium-3 als Brennstoff

Helion setzt bei der Fusion auf ein gepulstes Verfahren, das
im Unterschied zu anderen Fusionsverfahren direkt Strom er-
zeugt. Die Fusion findet in einem hantelförmigen Reaktor
statt. Zunächst wird mithilfe von starken Magneten ein
Gasgemisch aus dem Wasserstoffisotop Deuterium und dem
Helium-Isotop Helium-3 so weit erhitzt, dass zwei
Plasmaringe entstehen. (...)

 Anschließend werden die beiden Ringe mit einer Geschwindig-
keit von 1,6 Millionen km/h aufeinander geschossen. Dabei
entstehen Temperaturen von mehr als 100 Millionen Grad
Celsius, bei denen eine Fusion stattfindet. Durch die
freiwerdende Energie dehnt sich das Plasma aus.

Das sich ausdehnende Plasma interagiert mit dem Magnetfeld
des Reaktors. Durch die Veränderung des Magnetfelds wird elek-
trischer Strom induziert. Der soll dazu genutzt werden, den
nächsten Puls zu erzeugen sowie ins Netz gespeist werden. (...)

Helions Ansatz, als Brennstoff Helium-3 statt Tritium einzu-
setzen, hat den Vorteil, dass weniger Neutronen freigesetzt
werden. Das bedeutet, dass die Komponenten des Reaktors we-
niger stark radioaktiv kontaminiert werden. Nachteil ist,
dass Helium-3 auf der Erde kaum vorkommt. (...)

"Die Herausforderung besteht darin, zu beweisen, ob Helion ei-
nen ausreichend großen Puls erzeugen kann, um genügend Energie
zu erzeugen – und dann genug davon einzufangen, um den nächsten
Puls zu erzeugen", sagte der Kernphysiker Paul Wilson dem US-
Wissenschaftsmagazin Technology Review.

"Wenn sie dazu in der Lage sind, wären die technischen Heraus-
forderungen, denen sie sich für den Rest des Systems gegenüber-
sehen, einfacher als das, was einige der anderen Unternehmen
zu erreichen versuchen."
mehr: 
https://www.golem.de/news/kernfusion-helion-energy-kuendigt-fusionskraftwerk-fuer-2028-an-2305-174111.html

IMO:

Gottseidank haben bildungsferne, heilige Deutsche Grün-
innen diese teuflische rechte Kernforschung *) in Deutschland
so streng "verpotten" (Gras, Weed, *Pot*, Ganja oder Mary Jane)

l-)



*)
Bundestag lehnt AfD-Antrag zur Kernreaktor­forschung ab
https://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2021/kw15-de-forschung-kernreaktoren-830856

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#147242

FromCarla Schneider <carla_sch@protonmail.com>
Date2023-05-12 00:25 +0200
Message-ID<645D6B4F.5C9A8668@protonmail.com>
In reply to#147240
"Fred.Alph" wrote:
> 
> 11. Mai 2023, Werner Pluta
> 
> Kernfusion: Helion Energy kündigt Fusionskraftwerk für 2028 an
> 
> Microsoft will den sauberen Atomstrom nutzen, um
> kohlenstoffnegativ zu werden. (...)
> 
> 2028, so hat es das Unternehmen aus Everett im US-Bundesstaat
> Washington angekündigt, soll sein erstes Fusionskraftwerk
> fertiggestellt sein und eine Leistung mindestens von
> 50 Megawatt haben.
> 
> Der IT-Konzern Microsoft habe mit Helion eine Vereinbarung
> getroffen und sich den Strom aus dem Fusionskraftwerk ge-
> sichert, teilte Helion mit. Microsoft will demnach bis
> 2030 kohlenstoffnegativ sein.
> 
> Helion nutzt Helium-3 als Brennstoff
> 
> Helion setzt bei der Fusion auf ein gepulstes Verfahren, das
> im Unterschied zu anderen Fusionsverfahren direkt Strom er-
> zeugt. Die Fusion findet in einem hantelförmigen Reaktor
> statt. Zunächst wird mithilfe von starken Magneten ein
> Gasgemisch aus dem Wasserstoffisotop Deuterium und dem
> Helium-Isotop Helium-3 so weit erhitzt, dass zwei
> Plasmaringe entstehen. (...)
> 
>  Anschließend werden die beiden Ringe mit einer Geschwindig-
> keit von 1,6 Millionen km/h aufeinander geschossen. Dabei
> entstehen Temperaturen von mehr als 100 Millionen Grad
> Celsius, bei denen eine Fusion stattfindet. Durch die
> freiwerdende Energie dehnt sich das Plasma aus.
> 
> Das sich ausdehnende Plasma interagiert mit dem Magnetfeld
> des Reaktors. Durch die Veränderung des Magnetfelds wird elek-
> trischer Strom induziert. Der soll dazu genutzt werden, den
> nächsten Puls zu erzeugen sowie ins Netz gespeist werden. (...)
> 
> Helions Ansatz, als Brennstoff Helium-3 statt Tritium einzu-
> setzen, hat den Vorteil, dass weniger Neutronen freigesetzt
> werden. Das bedeutet, dass die Komponenten des Reaktors we-
> niger stark radioaktiv kontaminiert werden. Nachteil ist,
> dass Helium-3 auf der Erde kaum vorkommt. (...)

Was allerdings auch fuer Tritium gilt.
Tritium wandelt sich  allerdings in Helium3 um mit einer Halbwertszeit von
etwa 10 Jahren, das ist die Quelle fuer alles He3 was man kaufen kann.
Ansonsten koennte man aus dem Sonnenwind gewinnen indem man die Mondoberflaeche industriell
verarbeitet, oder aus der Jupiter-Atmosphaere herausholen was noch eine Nummer schwieriger waere.

Das Problem bei dieser Form Reaktor ist aber das was die oben
als Vorteil darstellen naemlich dass er weniger Neutronen freisetzt,
und damit keine Moeglichkeit bietet Tritium und damit auch seinen Brennstoff Helium3 
zu erbrueten.
D.h. selbst wenn dieses Prinzip funktionieren wuerde koennte man damit 
nicht nennenswert Strom erzeugen, ausser man betreibt noch irgendwo
Fissionsreaktoren mit viel hoeherer Leistung um Tritium aus Lithium zu erbrueten.



> 
> "Die Herausforderung besteht darin, zu beweisen, ob Helion ei-
> nen ausreichend großen Puls erzeugen kann, um genügend Energie
> zu erzeugen ? und dann genug davon einzufangen, um den nächsten
> Puls zu erzeugen", sagte der Kernphysiker Paul Wilson dem US-
> Wissenschaftsmagazin Technology Review.

Ja wenn sie das schaffen wuerden waere das eine grosse Leistung,
aber unsere Energieprobleme koennte es prinzipiell nicht loesen.

> 
> "Wenn sie dazu in der Lage sind, wären die technischen Heraus-
> forderungen, denen sie sich für den Rest des Systems gegenüber-
> sehen, einfacher als das, was einige der anderen Unternehmen
> zu erreichen versuchen."
> mehr:
> https://www.golem.de/news/kernfusion-helion-energy-kuendigt-fusionskraftwerk-fuer-2028-an-2305-174111.html

Erstaunlich dass sie das Problem oben gar nicht erwaehnen, offenbar rechnen sie damit dass
es sowieso nicht funktioniert.

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