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Groups > de.sci.physik > #138702 > unrolled thread

Stein in Brunnenschacht.

Started byCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
First post2021-09-17 12:39 +0200
Last post2021-09-19 11:50 +0200
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Contents

  Stein in Brunnenschacht. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-09-17 12:39 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-09-17 13:00 +0200
      Re: Stein in Brunnenschacht. Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2021-09-17 13:12 +0200
        Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-17 21:26 +0200
          Re: Stein in Brunnenschacht. Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2021-09-17 21:33 +0200
            Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-17 21:55 +0200
              Re: Stein in Brunnenschacht. Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2021-09-17 22:03 +0200
                Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-18 02:08 +0200
                  Re: Stein in Brunnenschacht. Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2021-09-19 11:45 +0200
                  Re: Stein in Brunnenschacht. HWS <h.w.schmitt@web.de> - 2021-09-19 22:40 +0200
                Re: Stein in Brunnenschacht. Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2021-09-19 11:44 +0200
                  Re: Stein in Brunnenschacht. Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2021-09-19 12:20 +0200
                    Re: Stein in Brunnenschacht. Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2021-09-19 12:54 +0200
          Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-17 21:51 +0200
          Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-18 02:31 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Gernot Griese <ggriese@gmx.de> - 2021-09-17 13:08 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-09-17 13:11 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2021-09-17 13:20 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-09-17 13:27 +0200
      Re: Stein in Brunnenschacht. Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2021-09-19 11:49 +0200
        Re: Stein in Brunnenschacht. Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-09-19 12:40 +0200
          Re: Stein in Brunnenschacht. Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2021-09-19 12:43 +0200
        Re: Stein in Brunnenschacht. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-09-19 22:23 +0200
        Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-21 00:36 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Dieter Heidorn <d.heidorn@t-online.de> - 2021-09-17 17:55 +0200
    Re: Stein in Brunnenschacht. Promilleus <promilleus@sogetthis.com> - 2021-09-17 18:28 +0200
      Re: Stein in Brunnenschacht. Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-09-17 18:35 +0200
        Re: Stein in Brunnenschacht. Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-09-18 22:53 +0200
          Re: Stein in Brunnenschacht. Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-09-18 23:47 +0200
            Re: Stein in Brunnenschacht. Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2021-09-19 01:45 +0200
              Re: Stein in Brunnenschacht. Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2021-09-19 11:50 +0200

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#138702 — Stein in Brunnenschacht.

FromCarla Schneider <carla_sch@yahoo.com>
Date2021-09-17 12:39 +0200
SubjectStein in Brunnenschacht.
Message-ID<6144706E.9DFEBFE8@yahoo.com>
Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag hoert, hier 10 Sekunden,
und rechnet die Tiefe aus.
Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit des Schalls
kommt noch dazu.
Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie in der freien Atmosphaere ?

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#138703

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-09-17 13:00 +0200
Message-ID<si1sgj$usp$1@solani.org>
In reply to#138702
Am 17.09.2021 um 12:39 schrieb Carla Schneider:
> Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag hoert, hier 10 Sekunden,
> und rechnet die Tiefe aus.
> Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit des Schalls
> kommt noch dazu.
> Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie in der freien Atmosphaere ?

Nun, in Flüssigkeiten und Gasen können sich nur Druck- und Dichtewellen 
ausbreiten bei denen dich die Teilchen in Richtung der Wellenausbreitung 
bewegen (Longitudinalwellen). Die Schallgeschwindigkeit ist eine 
Funktion der Dichte und des (adiabatischen) Kpmpressionsmoduls.

c_Flüssigkeiten_Gas = sqrt(k/p)

:)

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#138706

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2021-09-17 13:12 +0200
Message-ID<iqjbgmFkaokU1@mid.individual.net>
In reply to#138703
Am 17.09.21 um 13:00 schrieb Leo Baumann:
> Am 17.09.2021 um 12:39 schrieb Carla Schneider:
>> Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag 
>> hoert, hier 10 Sekunden,
>> und rechnet die Tiefe aus.
>> Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit 
>> des Schalls
>> kommt noch dazu.
>> Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie 
>> in der freien Atmosphaere ?
> 
> Nun, in Flüssigkeiten und Gasen können sich nur Druck- und Dichtewellen 
> ausbreiten bei denen dich die Teilchen in Richtung der Wellenausbreitung 
> bewegen (Longitudinalwellen). Die Schallgeschwindigkeit ist eine 
> Funktion der Dichte und des (adiabatischen) Kpmpressionsmoduls.
> 
> c_Flüssigkeiten_Gas = sqrt(k/p)

Wäre mir neu, dass eine Orgel sich mit dem Luftdruck verstimmt. Da hört 
man immer nur die Temperaturänderungen.

Gernot

-- 
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."

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#138712

FromThomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de>
Date2021-09-17 21:26 +0200
Message-ID<1946659.oMNUckLgyt@PointedEars.de>
In reply to#138706
Gernot Griese wrote:

> Am 17.09.21 um 13:00 schrieb Leo Baumann:
>> Am 17.09.2021 um 12:39 schrieb Carla Schneider:
>>> Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag
>>> hoert, hier 10 Sekunden,
>>> und rechnet die Tiefe aus.
>>> Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit
>>> des Schalls
>>> kommt noch dazu.
>>> Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie
>>> in der freien Atmosphaere ?
>> 
>> Nun, in Flüssigkeiten und Gasen können sich nur Druck- und Dichtewellen
>> ausbreiten bei denen dich die Teilchen in Richtung der Wellenausbreitung
>> bewegen (Longitudinalwellen). Die Schallgeschwindigkeit ist eine
>> Funktion der Dichte und des (adiabatischen) Kpmpressionsmoduls.
                ^^^^^^
>> c_Flüssigkeiten_Gas = sqrt(k/p)
> 
> Wäre mir neu, dass eine Orgel sich mit dem Luftdruck verstimmt. Da hört
> man immer nur die Temperaturänderungen.

Er hat ja oben schon richtig von der *Dichte* geschrieben, nur dafür 
unglücklicherweise das Symbol für den Luftdruck verwendet – es müsste 
stattdessen

  c_Flüssigkeiten,Gas = √(K/ρ)

sein, wobei K das Kompressionsmodul und ρ (rho) eben die Dichte ist.

Aber Stoffe dehnen sich mit zunehmender Temperatur aus, weswegen in Gasen 
bei konstantem Volumen (z. B. gleiche Orgelpfeife) ein höherer Luftdruck 
herrscht (durch die schnellere Teilchenbewegung je Zeiteinheit wird von den 
freien Atomen oder Molekülen ein grösserer Impuls übertragen und damit eine 
grössere Kraft ausgeübt); siehe auch 
<https://www.youtube.com/watch?v=nYg6jzotiAc&t=50s>

Der Einfachheit halber angenommen, es handele sich um ein ideales Gas
(van-der-Waals-Gleichung bitte selbst finden und umstellen), dann gilt
dafür die Zustandsgleichung (equation of state – EOS) 

  P V = N k_B T = (N/N_A) (N_A k_B) T = n R T,

wobei

  P   – Gasdruck (ich verwende hier zur Vermeidung von Verwechslungen einen
        Grossbuchstaben) (in Pa = N/m²)
  V   – Volumen (in m³)
  N   – Anzahl Teilchen, z. B. Anzahl Moleküle
  n   – Stoffmenge (in mol)
  k_B – Boltzmann-Konstante
  T   – absolute *Temperatur* (in K)
  N_A – Avogadro-Konstante
  R   – Gaskonstante.

Da für konstante Dichte

  ρ = m/V
⇒ V = m/ρ

gilt, lässt sich die EOS auch schreiben als

  P m/ρ = n R T,

und somit

  1. P = n/m ρ R T = M ρ R T,

wobei M = n/m als „molare Masse“ definiert wird¹, und

  2. ρ = P m/(n R T) = P M/(R T) = [M ρ R T] M/(R T) = M² ρ,

und mit K = κ P [κ (kappa): Adiabatenexponent] ergibt sich am Ende die Dir 
bekannte temperaturabhängige Schallgeschwindigkeit

  c_Flüssigkeiten_Gas = √(K/ρ)
                      = √(κ P/ρ)
                      = √(κ (M ρ R T)/(M² ρ))
                      = √(κ R T/M).

Siehe auch: 

<https://de.wikipedia.org/wiki/Schallgeschwindigkeit#Schallgeschwindigkeit_im_idealen_Gas>


PointedEars
___________
¹ in der Astrophysik ist diese Grösse als „mittleres Molekulargewicht“
  (“mean molecular weight”) μ (my) in Einheiten der Protonenmasse nützlich,
  um auch ionisierte Gasgemische und Plasmen in Sternen mit der EOS für
  ideale Gase beschreiben zu können
-- 
Q: Why is electricity so dangerous?  
A: It doesn't conduct itself.

(from: WolframAlpha)

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#138713

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2021-09-17 21:33 +0200
Message-ID<iqk8ssFpv1uU1@mid.individual.net>
In reply to#138712
Am 17.09.21 um 21:26 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
> Gernot Griese wrote:
> 
>> Am 17.09.21 um 13:00 schrieb Leo Baumann:
>>> Am 17.09.2021 um 12:39 schrieb Carla Schneider:
>>>> Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag
>>>> hoert, hier 10 Sekunden,
>>>> und rechnet die Tiefe aus.
>>>> Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit
>>>> des Schalls
>>>> kommt noch dazu.
>>>> Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie
>>>> in der freien Atmosphaere ?
>>>
>>> Nun, in Flüssigkeiten und Gasen können sich nur Druck- und Dichtewellen
>>> ausbreiten bei denen dich die Teilchen in Richtung der Wellenausbreitung
>>> bewegen (Longitudinalwellen). Die Schallgeschwindigkeit ist eine
>>> Funktion der Dichte und des (adiabatischen) Kpmpressionsmoduls.
>                  ^^^^^^
>>> c_Flüssigkeiten_Gas = sqrt(k/p)
>>
>> Wäre mir neu, dass eine Orgel sich mit dem Luftdruck verstimmt. Da hört
>> man immer nur die Temperaturänderungen.
> 
> Er hat ja oben schon richtig von der *Dichte* geschrieben, nur dafür
> unglücklicherweise das Symbol für den Luftdruck verwendet – es müsste
> stattdessen
> 
>    c_Flüssigkeiten,Gas = √(K/ρ)
> 
> sein, wobei K das Kompressionsmodul und ρ (rho) eben die Dichte ist.
> 
> Aber Stoffe dehnen sich mit zunehmender Temperatur aus, weswegen in Gasen
> bei konstantem Volumen (z. B. gleiche Orgelpfeife) ein höherer Luftdruck
> herrscht

In einer Orgelpfeife herrscht, völlig unabhängig von der Temperatur 
immer der Außendruck.

-- 
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."

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#138715

FromThomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de>
Date2021-09-17 21:55 +0200
Message-ID<5500867.DvuYhMxLoT@PointedEars.de>
In reply to#138713
Gernot Griese wrote:

> Am 17.09.21 um 21:26 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>> Gernot Griese wrote:
>>>> Nun, in Flüssigkeiten und Gasen können sich nur Druck- und Dichtewellen
>>>> ausbreiten bei denen dich die Teilchen in Richtung der
>>>> Wellenausbreitung bewegen (Longitudinalwellen). Die
>>>> Schallgeschwindigkeit ist eine Funktion der Dichte und des
>>>> (adiabatischen) Kpmpressionsmoduls.
>>                  ^^^^^^
>>>> c_Flüssigkeiten_Gas = sqrt(k/p)
>>>
>>> Wäre mir neu, dass eine Orgel sich mit dem Luftdruck verstimmt. Da hört
>>> man immer nur die Temperaturänderungen.
>> 
>> Er hat ja oben schon richtig von der *Dichte* geschrieben, nur dafür
>> unglücklicherweise das Symbol für den Luftdruck verwendet – es müsste
>> stattdessen
>> 
>>    c_Flüssigkeiten,Gas = √(K/ρ)
>> 
>> sein, wobei K das Kompressionsmodul und ρ (rho) eben die Dichte ist.
>> 
>> Aber Stoffe dehnen sich mit zunehmender Temperatur aus, weswegen in Gasen
>> bei konstantem Volumen (z. B. gleiche Orgelpfeife) ein höherer Luftdruck
>> herrscht
> 
> In einer Orgelpfeife herrscht, völlig unabhängig von der Temperatur
> immer der Außendruck.

Erstens mag ich das bedreifeln; schliesslich schwingt darin, wenn sie einen 
Ton von sich gibt, eine Luftsäule; mithin kann der Luftdruck darin nicht 
annähernd konstant sein.

Zweitens ist der Aussendruck ebenfalls nicht temperaturunabhängig.  Auch die 
Luftdichte ist es nicht.

Lies meine Antwort einfach mal *bis zum Ende*.
 

PointedEars
-- 
Q: Where are offenders sentenced for light crimes?  
A: To a prism.

(from: WolframAlpha)

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#138716

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2021-09-17 22:03 +0200
Message-ID<iqkakpFq91aU1@mid.individual.net>
In reply to#138715
Am 17.09.21 um 21:55 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:

> Zweitens ist der Aussendruck ebenfalls nicht temperaturunabhängig.  Auch die
> Luftdichte ist es nicht.
> 

Die Stimmung einer Orgel ist unabhängig davon, ob der Luftdruck 980hPa 
oder 1030hPa beträgt.

-- 
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."

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#138718

FromThomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de>
Date2021-09-18 02:08 +0200
Message-ID<4682225.31r3eYUQgx@PointedEars.de>
In reply to#138716
Gernot Griese passte erneut nicht auf:

> Am 17.09.21 um 21:55 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>> Zweitens ist der Aussendruck ebenfalls nicht temperaturunabhängig.  Auch
>> die Luftdichte ist es nicht.
> 
> Die Stimmung einer Orgel ist unabhängig davon, ob der Luftdruck 980hPa
> oder 1030hPa beträgt.

*facepalm*

Wenn Du mein Posting *aufmerksamer* und *bis zu Ende* gelesen hättest, dann 
hättest Du bemerken können, dass sich *aufgrund der Zustandsgleichung* der 
Luftdruck und die Dichte so in der von Leo geposteten Gleichung (in der er 
leider ein irreführendes Symbol für die Dichte verwendet hatte) so kürzen, 
dass nur die Dir bekannte Temperaturabhängigkeit übrigbleibt.
 

PointedEars
-- 
Q: Why is electricity so dangerous?  
A: It doesn't conduct itself.

(from: WolframAlpha)

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#138730

FromFritz <mogined@nurfuerspam.de>
Date2021-09-19 11:45 +0200
Message-ID<79fab81f-6836-8a14-c284-9d7807240637@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#138718
On 18.09.21 near 02:08, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested:
> Wenn Du mein Posting *aufmerksamer* und *bis zu Ende* gelesen hättest, dann 
> hättest Du bemerken können, dass sich *aufgrund der Zustandsgleichung* der 
> Luftdruck und die Dichte so in der von Leo geposteten Gleichung (in der er 
> leider ein irreführendes Symbol für die Dichte verwendet hatte) so kürzen, 
> dass nur die Dir bekannte Temperaturabhängigkeit übrigbleibt. 

Was ein Orgelbauer dazu sagt:
<https://www.arndt-bruenner.de/hausorgel/CalcMens.htm>

-- 
Fritz
Ironie, Satire, Farce, Sarkasmus, Zynismus, Persiflage, Tragikomödie,
Veräppelung, Verballhornung keinesfalls ausgeschlossen  ....
ARM RISC

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#138739

FromHWS <h.w.schmitt@web.de>
Date2021-09-19 22:40 +0200
Message-ID<si8788$ivd$1@newsreader4.netcologne.de>
In reply to#138718
Am 18.09.2021 um 02:08 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
> Gernot Griese passte erneut nicht auf:
> 
>> Am 17.09.21 um 21:55 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>>> Zweitens ist der Aussendruck ebenfalls nicht temperaturunabhängig.  Auch
>>> die Luftdichte ist es nicht.
>>
>> Die Stimmung einer Orgel ist unabhängig davon, ob der Luftdruck 980hPa
>> oder 1030hPa beträgt.
> 
> *facepalm*
> 
> Wenn Du mein Posting *aufmerksamer* und *bis zu Ende* gelesen hättest, dann
> hättest Du bemerken können, dass sich *aufgrund der Zustandsgleichung* der
> Luftdruck und die Dichte so in der von Leo geposteten Gleichung (in der er
> leider ein irreführendes Symbol für die Dichte verwendet hatte) so kürzen,
> dass nur die Dir bekannte Temperaturabhängigkeit übrigbleibt.
>   
> 
> PointedEars
> 

Wer sein eigenes posting mehrfach korrigieren muss, sollte vielleicht 
einen weniger überheblichen Ton anschlagen. Aber das ist ja gegen den 
Wind gepisst....

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#138729

FromFritz <mogined@nurfuerspam.de>
Date2021-09-19 11:44 +0200
Message-ID<12844d5e-5c45-c1e4-f7d6-ef7de68e5466@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#138716
On 17.09.21 near 22:03, Gernot Griese suggested:
> Am 17.09.21 um 21:55 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
> 
>> Zweitens ist der Aussendruck ebenfalls nicht temperaturunabhängig.  Auch die
>> Luftdichte ist es nicht.
>>
> Die Stimmung einer Orgel ist unabhängig davon, ob der Luftdruck 980hPa 
> oder 1030hPa beträgt.

Frage doch einen Orgelbauer
<https://www.arndt-bruenner.de/hausorgel/CalcMens.htm>

-- 
Fritz
Ironie, Satire, Farce, Sarkasmus, Zynismus, Persiflage, Tragikomödie,
Veräppelung, Verballhornung keinesfalls ausgeschlossen  ....
ARM RISC

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#138734

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2021-09-19 12:20 +0200
Message-ID<iqoh79Fk5ccU1@mid.individual.net>
In reply to#138729
Am 19.09.21 um 11:44 schrieb Fritz:
> On 17.09.21 near 22:03, Gernot Griese suggested:
>> Am 17.09.21 um 21:55 schrieb Thomas 'PointedEars' Lahn:
>>
>>> Zweitens ist der Aussendruck ebenfalls nicht temperaturunabhängig.  Auch die
>>> Luftdichte ist es nicht.
>>>
>> Die Stimmung einer Orgel ist unabhängig davon, ob der Luftdruck 980hPa
>> oder 1030hPa beträgt.
> 
> Frage doch einen Orgelbauer
> <https://www.arndt-bruenner.de/hausorgel/CalcMens.htm>
> 

Wozu? Ich bin seit rund 30 Jahren mit einem Berufsmusiker befreundet, 
der im Wahlfach Orgelbau studiert hat und seine Orgel auch regelmäßig 
selber stimmt. Ist übrigens eine Rieger-Orgel mit 44 Registern verteilt 
auf Hauptwerk, Schwellwerk, Rückpositiv und Pedal.

Gernot

-- 
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."

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#138737

FromFritz <mogined@nurfuerspam.de>
Date2021-09-19 12:54 +0200
Message-ID<008aeab4-6ec4-3981-4049-2af12d936ecb@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#138734
On 19.09.21 near 12:20, Gernot Griese suggested:
> Wozu? Ich bin seit rund 30 Jahren mit einem Berufsmusiker befreundet, 
> der im Wahlfach Orgelbau studiert hat und seine Orgel auch regelmäßig 
> selber stimmt. Ist übrigens eine Rieger-Orgel mit 44 Registern verteilt 
> auf Hauptwerk, Schwellwerk, Rückpositiv und Pedal.

Bei diesen Orgel Fachbezeichnungen verstehe ich meist nur 'Bahnhof' ;-))

<https://de.wikipedia.org/wiki/Register_(Orgel)>

Das müsste ich mir noch mindesten 3x ansehen/anhören:
Talk an der Orgel
<https://www.youtube.com/watch?v=nRksy8Njrjw&t=157s>
Ev. Verbundkirchengemeinde Maulbronn-Umland
Bezirkskantor Thorsten Hülsemann erklärt und demonstriert die
Grenzing-Orgel in der Klosterkirche im lockeren "Talk an der Orgel" -
informativ, unterhaltsam und mit vielen spannenden Details. Ein kleines
Trostpflaster der Verbundkirchengemeinde für die neuerlich ausgefallenen
Samstag-abendlichen Orgelkonzerte.
Bildregie, Schnitt und Technik: Ulrike Gaiser

So ganz kann eine (echte Kirchen-) Orgel andere Instrumente nicht nachahmen.

Wenn du mich nach harmonischen Grund und Obertönen fragst, dann schon.

-- 
Fritz
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#138714

FromThomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de>
Date2021-09-17 21:51 +0200
Message-ID<11831648.O9o76ZdvQC@PointedEars.de>
In reply to#138712
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote:

> Aber Stoffe dehnen sich mit zunehmender Temperatur aus, weswegen in Gasen
> bei konstantem Volumen (z. B. gleiche Orgelpfeife) ein höherer Luftdruck
> herrscht (durch die schnellere Teilchenbewegung je Zeiteinheit wird von
> den freien Atomen oder Molekülen ein grösserer Impuls übertragen und damit
> eine grössere Kraft ausgeübt); siehe auch
> <https://www.youtube.com/watch?v=nYg6jzotiAc&t=50s>

Leider ist mir die Formulierung durch nachträgliche Bearbeitung verunglückt. 
Ich meinte:

„[…] durch die schnellere Teilchenbewegung wird von den freien Atomen oder 
Molekülen ein grösserer Impuls je Zeiteinheit übertragen und damit eine 
grössere Kraft ausgeübt […]“
 

PointedEars
-- 
Q: Where are offenders sentenced for light crimes?  
A: To a prism.

(from: WolframAlpha)

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#138721

FromThomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de>
Date2021-09-18 02:31 +0200
Message-ID<1797582.tdWV9SEqCh@PointedEars.de>
In reply to#138712
Thomas 'Ingrid' Lahn wrote:

> […], lässt sich die EOS auch schreiben als
> 
>   P m/ρ = n R T,
> 
> und somit
> 
>   1. P = n/m ρ R T = M ρ R T,
> 
> wobei M = n/m als „molare Masse“ definiert wird¹, und
> 
>   2. ρ = P m/(n R T) = P M/(R T) = [M ρ R T] M/(R T) = M² ρ,

Das stimmt so nicht.  Es muss heissen:

  M ≔ m/n.
⇒ ρ = P m/(n R T) = P M/(R T).

Und dann (auch einfacher als vorher):

> und mit K = κ P [κ (kappa): Adiabatenexponent] ergibt sich am Ende die Dir
> bekannte temperaturabhängige Schallgeschwindigkeit
> 
>   c_Flüssigkeiten_Gas = √(K/ρ)
>                       = √(κ P/ρ)

                        = √(κ P/(P M/(R T)))

>                       = √(κ R T/M).


PointedEars
-- 
“Science is empirical: knowing the answer means nothing;
 testing your knowledge means everything.”
   —Dr. Lawrence M. Krauss, theoretical physicist,
    in “A Universe from Nothing” (2009)

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#138704

FromGernot Griese <ggriese@gmx.de>
Date2021-09-17 13:08 +0200
Message-ID<iqjb8uFk9bhU1@mid.individual.net>
In reply to#138702
Am 17.09.21 um 12:39 schrieb Carla Schneider:
> Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag hoert, hier 10 Sekunden,
> und rechnet die Tiefe aus.
> Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit des Schalls
> kommt noch dazu.
> Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie in der freien Atmosphaere ?
> 

Warum sollte sie es nicht sein? Es geht natürlich ein ggf. vorhandender 
Temperaturgradient ein.

Gernot

-- 
Wie der wahre Gläubige den Klimawandel erklärt:
"Die zufällige Änderung einer zufälligen Grösse um einen zufälligen
Betrag führt zufälligerweise zu einer exakten Korrelation zwischen
dem CO2-Gehalt der Luft und der der globalen Temperatur."

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#138705

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-09-17 13:11 +0200
Message-ID<si1t48$v4v$1@solani.org>
In reply to#138702
[...]

In der Nähe der Wasseroberfläche dürfte die Dichte der Luft auch höher 
sein ...

:)

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#138707

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2021-09-17 13:20 +0200
Message-ID<iqjc0qFkelgU2@mid.individual.net>
In reply to#138702
On 9/17/21 12:39 PM, Carla Schneider wrote:
> Man wirft einen Stein hinein, stoppt die Zeit bis man den Aufschlag hoert, hier 10 Sekunden,
> und rechnet die Tiefe aus.
> Aber bei groesseren Tiefen gibts da eine Komplikation, die Laufzeit des Schalls
> kommt noch dazu.

Und die Abweichung durch die Corioliskraft.

> Ist die Schallgeschwindigkeit im Schacht ueberhaupt genauso gross wie in der freien Atmosphaere ?

Kommt vermutlich auf das Gas im Schacht an, seine Temperatur, 
Feuchtigkeit...

Wobei diese Parameter vermutlich auch die Fallgeschwindigkeit des Steins 
beeinflussen, via "Luft"widerstand.

DoDi

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#138708

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-09-17 13:27 +0200
Message-ID<si1u37$vge$1@solani.org>
In reply to#138702
[...]

Ich sehe auch einen Einfluss durch die Gravitation von Sonne, Mond und 
Sterne ...

:)

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#138731

FromFritz <mogined@nurfuerspam.de>
Date2021-09-19 11:49 +0200
Message-ID<69c747f4-d9ef-e2a5-f0bc-18a6b99042b1@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#138708
On 17.09.21 near 13:27, Leo Baumann suggested:
> [...]
> 
> Ich sehe auch einen Einfluss durch die Gravitation von Sonne, Mond und 
> Sterne ...
> 
> :)

Du willst es nun ganz genau nehmen. ;-))

Nimmt denn nicht die Gravitationskraft ab, je näher man dem
Erdmittelpunkt kommen würde, im Zentrum Null? - Rein hypothetisch gäbe
es denn ein Brunnenloch quer durch den Erdball.

-- 
Fritz
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