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Groups > de.sci.physik > #135144 > unrolled thread
| Started by | Frank Buss <fb@frank-buss.de> |
|---|---|
| First post | 2020-10-19 18:30 +0200 |
| Last post | 2020-10-25 09:18 +0100 |
| Articles | 20 on this page of 31 — 11 participants |
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Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2020-10-19 18:30 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2020-10-19 22:19 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-20 03:00 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-20 19:52 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-20 22:12 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-20 23:54 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2020-10-21 11:21 +0200
Re: Erdrotation fir Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-21 13:18 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-21 20:21 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-22 10:27 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-23 10:25 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-21 18:25 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-24 01:39 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-24 10:49 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-24 13:44 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-25 15:03 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-25 15:14 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2020-10-20 18:55 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Frank Buss <fb@frank-buss.de> - 2020-10-21 11:43 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-10-21 18:27 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2020-10-21 20:50 +0200
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2020-10-25 04:40 +0000
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> - 2020-10-25 15:04 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-10-26 11:05 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Kurt <kurt.bindl@t-online.de> - 2020-10-26 11:47 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-10-26 11:48 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2020-11-25 17:25 +0000
Re: Erdrotation f�¼r Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-11-26 01:33 +0100
Re: Erdrotation f�¼r Stromerzeugung verwenden? Jan Bruns <ebay@abnuto.de> - 2020-11-26 18:16 +0000
Re: Erdrotation f�?�¼r Stromerzeugung verwenden? Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2020-11-26 21:59 +0100
Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? Erika Ciesla <abc@xyz.invalid> - 2020-10-25 09:18 +0100
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| From | Frank Buss <fb@frank-buss.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-19 18:30 +0200 |
| Subject | Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <rmkf00$tp3$1@newsreader4.netcologne.de> |
Würde so eine Konstruktion funktionieren? https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg Also die schwarze Basis ist fest am Nordpol montiert. Die blaue Konstruktion darüber ist drehend gelagert. Der grüne Zylinder wird gedreht. Dadurch müsste sich das blaue Teil einmal pro Tag drehen (Gyroskop, wie es in Schiffen und Flugzeugen auch zur Navigation eingesetzt wird). Mit Getriebe umgesetzt, könnte das dann einen Generator antreiben. Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja erhalten bleiben. Müsste übrigens auch an anderen Stellen der Erde funktionieren, wenn man es entsprechend geneigt montiert. -- Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
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| From | Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> |
|---|---|
| Date | 2020-10-19 22:19 +0200 |
| Message-ID | <j4trofhi3atipvvtr46jccb75ltp40mjek@4ax.com> |
| In reply to | #135144 |
On Mon, 19 Oct 2020 18:30:56 +0200, Frank Buss <fb@frank-buss.de> wrote: >Würde so eine Konstruktion funktionieren? > >https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > >Also die schwarze Basis ist fest am Nordpol montiert. Die blaue >Konstruktion darüber ist drehend gelagert. Der grüne Zylinder wird >gedreht. Dadurch müsste sich das blaue Teil einmal pro Tag drehen >(Gyroskop, wie es in Schiffen und Flugzeugen auch zur Navigation >eingesetzt wird). Mit Getriebe umgesetzt, könnte das dann einen >Generator antreiben. > >Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man >gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja >erhalten bleiben. > >Müsste übrigens auch an anderen Stellen der Erde funktionieren, wenn man >es entsprechend geneigt montiert. > >-- >Frank Buss, http://www.frank-buss.de >electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss A super Idee :-) Aber latürnich funzt das, wenn's Einer baut. Du brauchts ja nur .... w.
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-20 03:00 +0200 |
| Message-ID | <5649206.lOV4Wx5bFT@PointedEars.de> |
| In reply to | #135144 |
Frank Buss wrote: > Würde so eine Konstruktion funktionieren? > > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > > Also die schwarze Basis ist fest am Nordpol montiert. Die blaue > Konstruktion darüber ist drehend gelagert. Der grüne Zylinder wird > gedreht. Dadurch müsste sich das blaue Teil einmal pro Tag drehen > (Gyroskop, wie es in Schiffen und Flugzeugen auch zur Navigation > eingesetzt wird). Mit Getriebe umgesetzt, könnte das dann einen > Generator antreiben. > > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja > erhalten bleiben. Der grüne Zylinder *wird gedreht*. Das heisst, es muss dem möglicherweise Energie abgebenden System zunächst Energie *zugeführt* werden. *Zusätzlich* gibt es Reibungsverluste. Das ist also schon unrealistisch. Praktisch betrachtet: Am geographischen Nordpol befindet sich kein Festland; das müsste man also, wenn überhaupt, am geographischen Südpol, also in der Antarktis, machen. In jedem Fall ergeben sich in den Polarregionen beliebige Komplikationen aufgrund des dortigen Klimas. > Müsste übrigens auch an anderen Stellen der Erde funktionieren, wenn man > es entsprechend geneigt montiert. Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem noch lange nicht rotieren. PointedEars -- «Nec fasces, nec opes, sola artis sceptra perennant.» (“Neither high office nor power, only the scepters of science survive.”) —Tycho Brahe, astronomer (1546-1601): inscription at Hven
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-20 19:52 +0200 |
| Message-ID | <5F8F23C1.EBB240C0@yahoo.com> |
| In reply to | #135167 |
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > > Frank Buss wrote: > > > Würde so eine Konstruktion funktionieren? > > > > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > > > > Also die schwarze Basis ist fest am Nordpol montiert. Die blaue > > Konstruktion darüber ist drehend gelagert. Der grüne Zylinder wird > > gedreht. Dadurch müsste sich das blaue Teil einmal pro Tag drehen > > (Gyroskop, wie es in Schiffen und Flugzeugen auch zur Navigation > > eingesetzt wird). Mit Getriebe umgesetzt, könnte das dann einen > > Generator antreiben. > > > > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste gröÃYer, als was man > > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja > > erhalten bleiben. > > Der grüne Zylinder *wird gedreht*. Das heisst, es muss dem möglicherweise > Energie abgebenden System zunächst Energie *zugeführt* werden. > *Zusätzlich* gibt es Reibungsverluste. Das ist also schon unrealistisch. > > Praktisch betrachtet: > > Am geographischen Nordpol befindet sich kein Festland; das müsste man also, > wenn überhaupt, am geographischen Südpol, also in der Antarktis, machen. > > In jedem Fall ergeben sich in den Polarregionen beliebige Komplikationen > aufgrund des dortigen Klimas. Das ist alles unerheblich. Wichtig ist wo geht der uebertragene Drehimpuls hin ? > > > Müsste übrigens auch an anderen Stellen der Erde funktionieren, wenn man > > es entsprechend geneigt montiert. > > Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas > rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem noch > lange nicht rotieren. Ein Stab der etwa auf den Polarstern zeigt rotiert um seine Achse.
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-20 22:12 +0200 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <4598060.31r3eYUQgx@PointedEars.de> |
| In reply to | #135207 |
Carla Schneider wrote: > Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: >> Der grüne Zylinder *wird gedreht*. Das heisst, es muss dem >> möglicherweise Energie abgebenden System zunächst Energie *zugeführt* >> werden. >> *Zusätzlich* gibt es Reibungsverluste. Das ist also schon unrealistisch. >> >> Praktisch betrachtet: >> >> Am geographischen Nordpol befindet sich kein Festland; das müsste man >> also, wenn überhaupt, am geographischen Südpol, also in der Antarktis, >> machen. >> >> In jedem Fall ergeben sich in den Polarregionen beliebige Komplikationen >> aufgrund des dortigen Klimas. > > Das ist alles unerheblich. Nein, das ist es nicht. > Wichtig ist wo geht der uebertragene Drehimpuls hin ? Das ist irrelevant, wenn es a) keine Netto-Energieerzeugung gibt und b) das ganze technisch gar nicht machbar ist. >> > Müsste übrigens auch an anderen Stellen der Erde funktionieren, wenn >> > man es entsprechend geneigt montiert. >> Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas >> rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem >> noch lange nicht rotieren. > > Ein Stab der etwa auf den Polarstern zeigt rotiert um seine Achse. *facepalm* PointedEars -- Q: What did the nuclear physicist order for lunch? A: Fission chips. (from: WolframAlpha)
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-20 23:54 +0200 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <5F8F5C91.2AF547FA@yahoo.com> |
| In reply to | #135221 |
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > > Carla Schneider wrote: > > > Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > >> Der grüne Zylinder *wird gedreht*. Das heisst, es muss dem > >> möglicherweise Energie abgebenden System zunächst Energie *zugeführt* > >> werden. > >> *Zusätzlich* gibt es Reibungsverluste. Das ist also schon unrealistisch. > >> > >> Praktisch betrachtet: > >> > >> Am geographischen Nordpol befindet sich kein Festland; das müsste man > >> also, wenn überhaupt, am geographischen Südpol, also in der Antarktis, > >> machen. > >> > >> In jedem Fall ergeben sich in den Polarregionen beliebige Komplikationen > >> aufgrund des dortigen Klimas. > > > > Das ist alles unerheblich. > > Nein, das ist es nicht. Falls dir dieses Ding in einer muendlichen Pruefung deines Physikstudiums vorgesetzt wird solltest du aber anders antworten - sonst ... oder ist es schon passiert ? > > > Wichtig ist wo geht der uebertragene Drehimpuls hin ? > > Das ist irrelevant, wenn es a) keine Netto-Energieerzeugung gibt und b) das > ganze technisch gar nicht machbar ist. Ja genau es geht um Punkt a. Um auf diese Art und Weise Energie zu erzeugen muss die Erde Drehimpuls verlieren, der kann aber nicht vernichtet werden sondern muss auf andere Koerper uebertragen werden. z.B. die Gezeitenreibung entnimmt der drehenden Erde Rotationsenergie und wandelt sie in Waerme um, aber das geht nur weil der Mond und in kleinerem Masse die Erdbahn Drehimpuls aufnimmt. Die Mondbahn wird dadurch laufend groesser, die Erdbahn minimal auch. Ein Teil der entnommen Drehenergie dient auch dazu die Mondbahn und die Erdbahn zu vergroessern der andere Teil wird auf der Erde zu Waerme umgesetzt. Soetwas muesste diese Vorrichtung auch koennen um Energie aus der Erddrehung zu gewinnen, aber wenn sie den Drehimpuls nicht los wird , kann das nicht funktionieren, deshalb ist die Frage entscheidend.
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| From | Frank Buss <fb@frank-buss.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-21 11:21 +0200 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <rmoui7$3bl$1@newsreader4.netcologne.de> |
| In reply to | #135227 |
On 10/20/20 11:54 PM, Carla Schneider wrote: > Um auf diese Art und Weise Energie zu erzeugen muss die Erde Drehimpuls verlieren, > der kann aber nicht vernichtet werden sondern muss auf andere Koerper uebertragen werden. > z.B. die Gezeitenreibung entnimmt der drehenden Erde Rotationsenergie und wandelt sie in Waerme > um, aber das geht nur weil der Mond und in kleinerem Masse die Erdbahn Drehimpuls aufnimmt. > Die Mondbahn wird dadurch laufend groesser, die Erdbahn minimal auch. Hat man das Problem bei einem Wasserkraftwerk nicht auch? Das Wasser dreht eine Turbine, und ich vermute mal dadurch drehen sich dann die Wassermolküle entgegengesetzt, damit der Drehimpuls erhalten bleibt. Wenn die Turbine dann an einen Generator angeschlossen wird, dann wird sie abgebremst, gibt dabei Drehimpuls an die Erde ab, und erzeugt dadurch elektrische Energie. Oder kann elektrische Energie auch irgendwie Drehimpuls aufnehmen? -- Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-21 13:18 +0200 |
| Subject | Re: Erdrotation fir Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <5F90190E.177AA7AB@yahoo.com> |
| In reply to | #135237 |
Frank Buss wrote: > > On 10/20/20 11:54 PM, Carla Schneider wrote: > > > Um auf diese Art und Weise Energie zu erzeugen muss die Erde Drehimpuls verlieren, > > der kann aber nicht vernichtet werden sondern muss auf andere Koerper uebertragen werden. > > z.B. die Gezeitenreibung entnimmt der drehenden Erde Rotationsenergie und wandelt sie in Waerme > > um, aber das geht nur weil der Mond und in kleinerem Masse die Erdbahn Drehimpuls aufnimmt. > > Die Mondbahn wird dadurch laufend groesser, die Erdbahn minimal auch. > > Hat man das Problem bei einem Wasserkraftwerk nicht auch? Das Wasser > dreht eine Turbine, und ich vermute mal dadurch drehen sich dann die > Wassermolküle entgegengesetzt, damit der Drehimpuls erhalten bleibt. Kommt wohl auf die Bauart der Turbine an. Bei einem Windrad z.B. muss der Drehimpuls irgenwie in der Luft bleiben. Der Generator allerdings uebertraegt den Drehimpuls dann auf seine Befestigung, also letztlich auf die Erde. Der Betrag ist aber genausogross wie der der in der Luft bleibt also Netto null weil entgegengesetzt. Wie wird bei einer Dampfturbine der Drehimpuls auf das Gehaeuse uebertragen ? > Wenn die Turbine dann an einen Generator angeschlossen wird, dann wird > sie abgebremst, gibt dabei Drehimpuls an die Erde ab, und erzeugt > dadurch elektrische Energie. Oder kann elektrische Energie auch > irgendwie Drehimpuls aufnehmen? Ja, das Elektromagnetische Feld kann Drehimpuls transportieren, aber das spielt hier keine Rolle.
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-21 20:21 +0200 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <4268401.LvFx2qVVIh@PointedEars.de> |
| In reply to | #135227 |
Carla Schneider wrote: > Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: >> > Wichtig ist wo geht der uebertragene Drehimpuls hin ? >> Das ist irrelevant, wenn es a) keine Netto-Energieerzeugung gibt und b) >> das ganze technisch gar nicht machbar ist. > > Ja genau es geht um Punkt a. > Um auf diese Art und Weise Energie zu erzeugen muss die Erde Drehimpuls > verlieren, […] Das ist irrelevant wenn man erstmal Energie *aufwenden* muss (hier: Zylinder in Rotation versetzen), um Energie zu "gewinnen". Manchmal, "Carla", ist es besser, einfach die Klappe zu halten. PointedEars -- Q: What happens when electrons lose their energy? A: They get Bohr'ed. (from: WolframAlpha)
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-22 10:27 +0200 |
| Subject | Re: Erdrotation für Stromerzeugung verwenden? |
| Message-ID | <5F914277.214F3BB@yahoo.com> |
| In reply to | #135273 |
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > > Carla Schneider wrote: > > > Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > >> > Wichtig ist wo geht der uebertragene Drehimpuls hin ? > >> Das ist irrelevant, wenn es a) keine Netto-Energieerzeugung gibt und b) > >> das ganze technisch gar nicht machbar ist. > > > > Ja genau es geht um Punkt a. > > Um auf diese Art und Weise Energie zu erzeugen muss die Erde Drehimpuls > > verlieren, [â?¦] > > Das ist irrelevant wenn man erstmal Energie *aufwenden* muss (hier: Zylinder > in Rotation versetzen), um Energie zu "gewinnen". Beim Verbrennungsmotor oder beim Fusionsreaktor ist das aber auch so, d.h. das ist kein Hinderungsgrund solange netto mehr Energie gewonnen wird als hineingesteckt wird, deshalb ist dein Argument irrelevant. Ausserdem ist die Energie die in die Rotation des Schwungrads gesteckt wird ja nur gespeichert und nicht verloren. Eine Methode die den Drehimpulserhaltungssatz verletzt ist dagegen genauso wenig funktionsfaehig wie ein Perpetuum Mobile. > > Manchmal, "Carla", ist es besser, einfach die Klappe zu halten. Erst denken dann posten.
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| From | Fritz - Till Eulenspiegel und Trollfuetterer <mogined@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-23 10:25 +0200 |
| Message-ID | <bafc5fde-5cdc-e132-78fd-dd3cff43b80d@fritzs.eternal-september.org> |
| In reply to | #135291 |
On 22.10.20 near 10:27, Carla Schneider suggested: >> Manchmal, "Carla", ist es besser, einfach die Klappe zu halten. > Erst denken dann posten. Genau das fehlt dir offensichtlich! Und auch dieses im Betreff: 'Erdrotation für Stromerzeugung verwenden?' -- Fritz 'Till Eulenspiegel' Lei Lei - Fosching is heit In diesem Sinne - 'kurzer Freigang für Trolle & Kreischer' Jederzeit möglich ° / °°°° (d.a.g. Besuch)
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| From | Fritz <mogined@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-21 18:25 +0200 |
| Message-ID | <d860ac04-dec5-482d-758d-4c37c58972dd@fritzs.eternal-september.org> |
| In reply to | #135167 |
On 20.10.20 near 03:00, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested: > Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas > rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem noch > lange nicht rotieren. Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt .... nennt sich Gezeitenkraftwerk. <https://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraftwerk> <https://www.spektrum.de/lexikon/physik/gezeitenkraftwerk/5830> <https://www.gezeitenkraftwerke.com/> <https://duckduckgo.com/?t=ffnt&q=gezeitenkraftwerke&iax=images&ia=images> -- Fritz Zentrum Liberale Moderne <https://libmod.de/> Paneuropa <https://www.paneuropa.at/>
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-24 01:39 +0200 |
| Message-ID | <3559717.kQq0lBPeGt@PointedEars.de> |
| In reply to | #135263 |
Fritz wrote:
> On 20.10.20 near 03:00, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested:
>> Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas
>> rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem
>> noch lange nicht rotieren.
>
> Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt
> .... nennt sich Gezeitenkraftwerk.
Das funktioniert nur deshalb, weil das rotierende System Terra in
Wirklichkeit nicht isoliert ist, hat also mit dessen Rotation nicht
wirklich etwas zu tun. Ein terrestrisches Gezeitenkraftwerk würde
auch funktionieren, wenn Terra nicht rotieren würde, solange sich
nur Sol und Luna genügend schnell bewegten.
PointedEars, neunmalkluge Bemerkungen der Form „die Sonne bewegt sich nicht“
erwartend
--
Two neutrinos go through a bar ...
(from: WolframAlpha)
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-24 10:49 +0200 |
| Message-ID | <5F93EA89.3C4A9D2C@yahoo.com> |
| In reply to | #135318 |
Thomas 'PointedEars' Lahn wrote: > > Fritz wrote: > > > On 20.10.20 near 03:00, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested: > >> Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas > >> rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem > >> noch lange nicht rotieren. > > > > Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt > > .... nennt sich Gezeitenkraftwerk. > > Das funktioniert nur deshalb, weil das rotierende System Terra in > Wirklichkeit nicht isoliert ist, hat also mit dessen Rotation nicht > wirklich etwas zu tun. Ein terrestrisches Gezeitenkraftwerk würde > auch funktionieren, wenn Terra nicht rotieren würde, solange sich > nur Sol und Luna genügend schnell bewegten. Was allerdings sofort zu einer Rotation der Erde fuehren wuerde. > > PointedEars, neunmalkluge Bemerkungen der Form â??die Sonne bewegt sich nichtâ?? > erwartend Was auch gar nicht falsch waere, man begreift den Tag, also die Erdrotation als relativ zur Sonne und nicht absolut, sonst waere er um etwa 1/365 kuerzer. Wenn sich Sonne und Mond von der Erdoberflaeche aus gesehen nicht bewegen wuerden waere ein Gezeitenkraftwerk unmoeglich, weil die Gezeitenwelle sich relativ zur Erdoberflaeche nicht bewegen wuerde. Das Entspricht aber nicht dem Zustand in der die Erde nicht rotiert sondern einer gebundenen Rototion. Tag Monat und Jahr waeren dann gleich lang, und die Erde wuerde sich einmal im Jahr um sich selbst drehen, ebenso lang wie die Umrundung der Erde durch den Mond. Die Zeit auf der Sonnenuhr wuerde nicht vergehen und ueberall auf der Welt ein Mass fuer den Laengengrad.
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| From | Fritz <mogined@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-24 13:44 +0200 |
| Message-ID | <dce48ed8-5a37-5aea-df5e-b277b3254f72@fritzs.eternal-september.org> |
| In reply to | #135318 |
On 24.10.20 near 01:39, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested:
> Fritz wrote:
>
>> On 20.10.20 near 03:00, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested:
>>> Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich etwas
>>> rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in diesem
>>> noch lange nicht rotieren.
>> Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt
>> .... nennt sich Gezeitenkraftwerk.
> Das funktioniert nur deshalb, weil das rotierende System Terra in
> Wirklichkeit nicht isoliert ist, hat also mit dessen Rotation nicht
> wirklich etwas zu tun. Ein terrestrisches Gezeitenkraftwerk würde
> auch funktionieren, wenn Terra nicht rotieren würde, solange sich
> nur Sol und Luna genügend schnell bewegten.
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
Bei Luna würd ich das grad noch durchgehen lassen, aber bei Sol (rund um
die Erde - 1.) .... tzzz tzzz ROTFL
1.) Das glaubte man irgendwann im Mittelalter :-))
--
Fritz
Zentrum Liberale Moderne <https://libmod.de/>
Paneuropa <https://www.paneuropa.at/>
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| From | Thomas 'PointedEars' Lahn <PointedEars@web.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-25 15:03 +0100 |
| Message-ID | <8672588.CDJkKcVGEf@PointedEars.de> |
| In reply to | #135330 |
Fritz wrote:
> On 24.10.20 near 01:39, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested:
>> Fritz wrote:
>>> On 20.10.20 near 03:00, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested:
>>>> Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich
>>>> etwas rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in
>>>> diesem noch lange nicht rotieren.
>>> Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt
>>> .... nennt sich Gezeitenkraftwerk.
>> Das funktioniert nur deshalb, weil das rotierende System Terra in
>> Wirklichkeit nicht isoliert ist, hat also mit dessen Rotation nicht
>> wirklich etwas zu tun. Ein terrestrisches Gezeitenkraftwerk würde
>> auch funktionieren, wenn Terra nicht rotieren würde, solange sich
>> nur Sol und Luna genügend schnell bewegten.
> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>
> Bei Luna würd ich das grad noch durchgehen lassen, aber bei Sol (rund um
> die Erde - 1.) .... tzzz tzzz ROTFL
>
> 1.) Das glaubte man irgendwann im Mittelalter :-))
>> PointedEars, neunmalkluge Bemerkungen der Form „die Sonne bewegt sich
^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^
>> nicht“ erwartend
^^^^^^^^^^^^^^^^
PointedEars
--
Q: What did the nuclear physicist order for lunch?
A: Fission chips.
(from: WolframAlpha)
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| From | Fritz <mogined@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-25 15:14 +0100 |
| Message-ID | <29f8a5f8-3163-0026-2969-91e104afde57@fritzs.eternal-september.org> |
| In reply to | #135342 |
On 25.10.20 near 15:03, Thomas 'SpitzOhr' Lahn suggested: > Fritz wrote: > >> On 24.10.20 near 01:39, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested: >>> Fritz wrote: >>>> On 20.10.20 near 03:00, Thomas 'PointedEars' Lahn suggested: >>>>> Für diese Behauptung gibt es keinen logischen Grund. Nur weil sich >>>>> etwas rotierbar in einem rotierenden Bezugssystem befindet, muss es in >>>>> diesem noch lange nicht rotieren. >>>> Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt >>>> .... nennt sich Gezeitenkraftwerk. >>> Das funktioniert nur deshalb, weil das rotierende System Terra in >>> Wirklichkeit nicht isoliert ist, hat also mit dessen Rotation nicht >>> wirklich etwas zu tun. Ein terrestrisches Gezeitenkraftwerk würde >>> auch funktionieren, wenn Terra nicht rotieren würde, solange sich >>> nur Sol und Luna genügend schnell bewegten. >> ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ >> >> Bei Luna würd ich das grad noch durchgehen lassen, aber bei Sol (rund um >> die Erde - 1.) .... tzzz tzzz ROTFL >> >> 1.) Das glaubte man irgendwann im Mittelalter :-)) > >>> PointedEars, neunmalkluge Bemerkungen der Form „die Sonne bewegt sich > ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ >>> nicht“ erwartend > ^^^^^^^^^^^^^^^^ > > PointedEars göhh do schaust mit deine fisch-augn ..... ROTFL -- Fritz Zentrum Liberale Moderne <https://libmod.de/> Paneuropa <https://www.paneuropa.at/>
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| From | Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> |
|---|---|
| Date | 2020-10-20 18:55 +0200 |
| Message-ID | <rmn4po$edq$1@dont-email.me> |
| In reply to | #135144 |
Am 19.10.2020 um 18:30 schrieb Frank Buss: > Würde so eine Konstruktion funktionieren? > > https://i.imgur.com/iTqC11X.jpg > > Also die schwarze Basis ist fest am Nordpol montiert. Die blaue > Konstruktion darüber ist drehend gelagert. Der grüne Zylinder wird > gedreht. Dadurch müsste sich das blaue Teil einmal pro Tag drehen > (Gyroskop, wie es in Schiffen und Flugzeugen auch zur Navigation > eingesetzt wird). Mit Getriebe umgesetzt, könnte das dann einen > Generator antreiben. > > Oder sind die auszugleichenden Reibungsverluste größer, als was man > gewinnen würde? Und wo geht der Drehimpuls der Erde hin? Der muss ja > erhalten bleiben. > > Müsste übrigens auch an anderen Stellen der Erde funktionieren, wenn man > es entsprechend geneigt montiert. > Am Nordpol wird man eine Drehbeweung direkt nutzen können. An anderen Stellen der Erde wird es "nur" eine Pendelbewegung geben, aus der Man die Energie abnehmen könnte. Wir haben früher für genaue Vermessungsarbeiten einen Kreisel-Theodolit (Gyroskop) genutzt. Der Kreisel wurde in Drehung >30.000 U/min versetzt und war nach dem Lösen einer Arretierung frei beweglich gelagert. Durch die Erdrotation begann die Kreiselachse je nach Aufbauausrichtung zum Nordpol mit Periodendauer ca. 180 Sekunden um wenige Grad zu pendeln. So konnte man den geodätischen Nordpol (Drehachse der Erde) auf wenige Winkelsekunden genau bestimmen. Wenn ich mir nun das Ganze im großen Maßstab vorstelle, benötigt man, um entsprechende Kräfte für die Stromerzeugung zu erzeugen dann sicher eine enorme Kreiselmasse oder/und eine enorme Drehzahl. Die Bescheunigung und Haltung der Drehzal der Kreiselmasse und benötigt einiges Energie. Ob dann noch was lohnenswertes an Energie zur Nutzung übrig bleibt, kann ich mir nicht so recht vorstellen. W.
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| From | Frank Buss <fb@frank-buss.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-21 11:43 +0200 |
| Message-ID | <rmovro$4bp$1@newsreader4.netcologne.de> |
| In reply to | #135205 |
On 10/20/20 6:55 PM, Wolf gang P u f f e wrote: > > Wir haben früher für genaue Vermessungsarbeiten einen Kreisel-Theodolit > (Gyroskop) genutzt. Der Kreisel wurde in Drehung >30.000 U/min versetzt > und war nach dem Lösen einer Arretierung frei beweglich gelagert. > Durch die Erdrotation begann die Kreiselachse je nach Aufbauausrichtung > zum Nordpol mit Periodendauer ca. 180 Sekunden um wenige Grad zu > pendeln. Das klingt doch schonmal interessant. Eine Periodendauer von 180 Sekunden und ein paar Grad klingt auch plausibel, da 180 Sekunden = 1/480 Tag sind. Das wären also 0,75°, aber vielleicht gibt es noch Effekte die es verdoppen oder so. Müsste man damit dann nicht auch die Geschwindigkeit der Erdrotation messen können? Wobei das ging ja schon mit viel weniger Aufwand mit dem Foucaultschen Pendel im Jahr 1851. Da gibt es sogar ein Patent zu, um damit Energie zu gewinnen: https://www.freepatentsonline.com/20090085413.pdf Aber sieht nicht sehr plausibel aus. Die Folgeseiten haben auch gar nichts mit dem Patent zu tun? Sehr merkwürdig. -- Frank Buss, http://www.frank-buss.de electronics and more: http://www.youtube.com/user/frankbuss
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| From | Fritz <mogined@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2020-10-21 18:27 +0200 |
| Message-ID | <6d3b9511-9c27-eda0-a62d-cbfcbf3447d7@fritzs.eternal-september.org> |
| In reply to | #135242 |
On 21.10.20 near 11:43, Frank Buss suggested: > On 10/20/20 6:55 PM, Wolf gang P u f f e wrote: >> >> Wir haben früher für genaue Vermessungsarbeiten einen Kreisel-Theodolit >> (Gyroskop) genutzt. Der Kreisel wurde in Drehung >30.000 U/min versetzt >> und war nach dem Lösen einer Arretierung frei beweglich gelagert. >> Durch die Erdrotation begann die Kreiselachse je nach Aufbauausrichtung >> zum Nordpol mit Periodendauer ca. 180 Sekunden um wenige Grad zu >> pendeln. > > Das klingt doch schonmal interessant. Eine Periodendauer von 180 > Sekunden und ein paar Grad klingt auch plausibel, da 180 Sekunden = > 1/480 Tag sind. Das wären also 0,75°, aber vielleicht gibt es noch > Effekte die es verdoppen oder so. > > Müsste man damit dann nicht auch die Geschwindigkeit der Erdrotation > messen können? Wobei das ging ja schon mit viel weniger Aufwand mit dem > Foucaultschen Pendel im Jahr 1851. Da gibt es sogar ein Patent zu, um > damit Energie zu gewinnen: > > https://www.freepatentsonline.com/20090085413.pdf > > Aber sieht nicht sehr plausibel aus. Die Folgeseiten haben auch gar > nichts mit dem Patent zu tun? Sehr merkwürdig. Warum alles so ver-komplizieren? Aber es (aus der Erdumdrehung Energie gewinnen) funktioniert indirekt .... nennt sich Gezeitenkraftwerk. <https://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraftwerk> <https://www.spektrum.de/lexikon/physik/gezeitenkraftwerk/5830> <https://www.gezeitenkraftwerke.com/> <https://duckduckgo.com/?t=ffnt&q=gezeitenkraftwerke&iax=images&ia=images> -- Fritz Zentrum Liberale Moderne <https://libmod.de/> Paneuropa <https://www.paneuropa.at/>
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