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Groups > de.sci.physik > #148896

Re: Teleskope

From Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Newsgroups de.sci.physik
Subject Re: Teleskope
Date 2023-07-15 09:00 +0200
Message-ID <kheunqF5b1oU2@mid.individual.net> (permalink)
References <khbe31FinsjU1@mid.individual.net> <u8r22v$3vnmf$1@dont-email.me>

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On 7/14/23 10:47 AM, Rolf Bombach wrote:
> Hans-Peter Diettrich schrieb:
>> IMO ist der größte Unterschied zwischen einem Licht- und 
>> Radio-Teleskop der Aufnehmer, der entweder per Kamera 2D Bilder oder 
>> per Antenne nur ein einzelnes Signal produzieren kann.
>>
>> Nun behauptet ein Bekannter (eingefleischter Rechenkünstler), daß auch 
>> beim Lichtteleskop nur jeweils ein einziger Punkt des Raums abgebildet 
>> werden kann, weil wegen sin(x) = x für kleine x das Licht von den 
>> Sternen nur parallel ankommen und in einem Punkt gebündelt werden kann.
>>
>> Wie könnte man dem seinen Denkfehler begreiflich machen?
>> Den Gang zu einer Sternwarte schließt er aus, die benutzt nach seiner 
>> Meinung kein "richtiges" Teleskop.
> 
> Das Licht eines andern Sterns kommt auch "parallel" an, trifft
> aber unter anderem Winkel auf.

Inzwischen hat er seine Meinung etwas präzisiert und meint nun, daß das 
Licht eines Sterns mit heutigen Mitteln[1] nur als ein einziger Punkt 
abgebildet werden kann, ohne daß Details seiner Oberfläche[2] erkennbar 
wären.

> https://de.wikipedia.org/wiki/Geometrische_Optik
> 
> vielleicht sollte der werthe Herr mal sich mit Grundlagen der Geometrie
> befassen.

[1] Dazu ist er anscheinend nur auf der rechnerischen Seite am konkreten 
Beispiel fähig. Und dort ist bei ihm mit der Auflösung der Zahlen und 
Funktionen des 80x87 das Ende erreicht, wenn er dort sin(x)=x erhält.

> Als zweite Stufe empfehle ich dann vertiefte Kontemplation über
> die Lochkamera.
> 
> https://en.wikipedia.org/wiki/Pinhole_camera

[2] Mir ist unverständlich, wie er bei Sternen (Sonnen) nun auf Details 
ihrer Oberfläche kommen möchte. Und da dies (heute) nicht möglich ist, 
außer bei unserer Sonne, geht er davon aus, daß sich Sterne nicht in der 
Größe ihrer Bildpunkte unterscheiden können. Die alten Aufnahmen auf 
Platten oder Film läßt er nur soweit gelten, als er die unterschiedliche 
Größe der Punkte als eine Art Ausblühungen in Nachbarbereiche des 
Punktes betrachtet. Neuere Bilder betrachtet er als schematische 
Zeichnungen oder konstruiert aus entsprechend vielen Einzelaufnahmen, 
entsprechend der Radioastronomie.


> Aber vielleicht verstehe ich sein Unverständnis auch nicht richtig.

Damit tue ich mich auch schwer. Schulaufgaben aus der Geometrie kann er 
anscheinend nur dann begreifen und bearbeiten, wenn es um die Berechnung 
von Winkeln oder Seiten im Dreieck geht. Etwas kompliziertere Aufgaben 
bezeichnet er als unlösbar, wenn keine Zahlen vorgegeben sind, mit denen 
er ein numerisches Ergebnis berechnen kann.


Inzwischen konnte ich ihn mit einem Link zur nahegelegenen Sternwarte 
Überlingen dazu bewegen, dort "unseren Disput zur Schlichtung 
vorzulegen" [seine Worte]. Mal sehen, ob ich ihn dazu überreden kann, 
seine eMail an die dortigen "ausreichend anerkannten Wissenschaftler" 
[Mindesterwartung knapp vor Nobelpreis} und deren Antwort auch mir 
zukommen zu lassen. Da die Teilnehmer an dieser Newsgroup (wie auch an 
allen anderen) seinen Ansprüchen nicht genügen, ist davon auszugehen, 
daß er hier nicht mitliest.

DoDi

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Teleskope Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2023-07-14 01:01 +0200
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