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Groups > de.sci.electronics > #315454 > unrolled thread

Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil

Started byAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
First post2021-12-20 11:06 +0100
Last post2021-12-22 15:54 +0100
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  Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 11:06 +0100
    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-12-20 11:15 +0100
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 11:46 +0100
        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2021-12-20 12:02 +0100
    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2021-12-20 11:26 +0100
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 11:56 +0100
        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2021-12-20 12:10 +0100
          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-12-20 12:13 +0100
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              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-12-21 01:00 +0100
                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-12-21 01:38 +0100
                  Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-12-21 04:38 +0100
              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2021-12-21 01:38 +0100
                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-21 07:44 +0100
          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 12:37 +0100
            Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2021-12-20 15:47 +0100
              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 16:23 +0100
                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2021-12-20 18:26 +0100
                  Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 19:53 +0100
                    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2021-12-20 20:09 +0100
                      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-20 20:25 +0100
                        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2021-12-20 20:28 +0100
                          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-20 20:34 +0100
                            Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2021-12-20 21:21 +0100
                              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-20 21:33 +0100
                                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-20 21:44 +0100
                                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2021-12-20 22:56 +0100
                                  Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-21 08:28 +0100
                              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-21 07:40 +0100
                                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2021-12-21 11:04 +0100
                                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2021-12-21 18:38 +0100
                                  Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-12-21 20:27 +0100
                                  Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-21 20:47 +0100
                          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-21 07:35 +0100
                            Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-12-21 07:46 +0100
                              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-21 20:14 +0100
                                Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2021-12-21 21:38 +0100
                    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-20 20:46 +0100
                    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2021-12-20 22:55 +0100
    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2021-12-20 11:44 +0100
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 12:33 +0100
    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-12-20 11:48 +0100
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Tante Emma <invalid@invalid.invalid> - 2021-12-20 11:56 +0100
        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-12-20 12:35 +0100
    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2021-12-20 12:03 +0000
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 13:31 +0100
        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2021-12-20 16:46 +0100
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2021-12-20 17:07 +0100
        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 17:39 +0100
          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2021-12-20 17:45 +0100
            Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 19:35 +0100
          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2021-12-20 19:26 +0100
            Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-20 19:38 +0100
              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2021-12-20 21:06 +0100
              Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2021-12-20 21:12 +0100
    Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-12-22 09:04 +0100
      Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-22 09:36 +0100
        Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-12-22 10:06 +0100
          Re: Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-12-22 15:54 +0100

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#315454 — Merkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-20 11:06 +0100
SubjectMerkwürdige Spannungen in einem internen Netzteil
Message-ID<sppo3c.77k.1@wxp-nb-pm.local>
Hallo zusammen,

ich bin gerade einem merkwürdigen Phänomen in einem alten Denon 
Plattenspieler auf der Suche.

Angegeben ist das mit 8Watt Aufnahmeleistung.

Das Netzteil besteht aus einem kleinen Trafo mit symmetrischer 
Sekundärwicklung. Gemessene knappe 2x 8,5 Volt effektiv. Damit werden zwei 
Elkos über Dioden geladen, angegeben +10V und -10V. Die +10V werden mit 
2200µF gepuffert, die -10V mit 1000µF
Diese Spannungen werden für den Ausgangstreiber des Plattentellermotors 
verwendet. Intern gehen die auf je einen 7805 und 7905 um die Spannungen für 
den Rest (vor allem Logikbausteine und Tonarmsteuerung mit OPV) zu realisieren.

Aber: Ich messe an den Elkos schwankende Spannungen zwischen 16 und etwas 
über 18 Volt. Wie ist das möglich? Kann es sein, dass durch wechselnd 
unsymmetrische Last die Spannugnen in den Elkso soweit aufgepumpt werden? 
Vor allem die +10Volt(Soll) schwankt mit ca. 2-3Hz im Breeich von 15,5 bis 
knapp 19 Volt.

Mein Plan ist es nun, die Wechselspannugne am Trafo abzugreifen, 
gleichzurichten, in dicken Elkos zu puffern und mittels Lm317/LM337 auf 10 
Volt zu stabilisieren.



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315456

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-12-20 11:15 +0100
Message-ID<sppl58$vfr$1@solani.org>
In reply to#315454
Am 20.12.2021 um 11:06 schrieb Andreas Bockelmann:
> Aber: Ich messe an den Elkos schwankende Spannungen zwischen 16 und 
> etwas über 18 Volt. Wie ist das möglich? Kann es sein, dass durch 
> wechselnd unsymmetrische Last die Spannugnen in den Elkso soweit 
> aufgepumpt werden? Vor allem die +10Volt(Soll) schwankt mit ca. 2-3Hz im 
> Breeich von 15,5 bis knapp 19 Volt.

Klemm doch 'mal die Last ab. Ist das dann immer noch so?

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#315462

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-20 11:46 +0100
Message-ID<sppqf1.2ss.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#315456
Leo Baumann schrieb:
> Am 20.12.2021 um 11:06 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Aber: Ich messe an den Elkos schwankende Spannungen zwischen 16 und etwas 
>> über 18 Volt. Wie ist das möglich? Kann es sein, dass durch wechselnd 
>> unsymmetrische Last die Spannugnen in den Elkso soweit aufgepumpt werden? 
>> Vor allem die +10Volt(Soll) schwankt mit ca. 2-3Hz im Breeich von 15,5 bis 
>> knapp 19 Volt.
> 
> Klemm doch 'mal die Last ab. Ist das dann immer noch so?
> 

Die Last kann ich nicht abklemmen, bisher geht der Trafo aufs Mainboard. Von 
dort geht ein Flachbandkabel mit einem Steuersignal, Masse und den vier 
Spannungen auf die Platine des Spindelmotors. Da habe ich gemessen. Auch die 
Wechselspannungen habe ich am Eingang des Mainboards gemessen.

Das Servicemanual ist ein schlechter Scan, aber ich habe immerhin ein 
komplettes Servicemanual mit Schaltplan und Teileliste als PDF.

Soweit ich es gesehen habe, gehen die 10Volt-Letungen nur an die bipolaren 
Brückenendstufen, die die Statorwicklungen des Spindelmotors versorgen.

Mein Plan ist es aus dem Trafo saubere und stabile +/-10Volt zu gewinnen und 
frech an der Platine des Spindelmotors einzuspeisen. Auf dem Mainboard werde 
ich die Elkos im 10V-Zweig rausnehmen oder durch kleinere Werte ersetzen.

Der Baustein mit LM317/LM337 kommt von Amazon, Gleichrichtung und Pufferung 
der Trafospannungen soll auf Lochraster geschehen. Platz habe ich im Gehäuse 
genug.

Als ich die Spannungen auf dem DSO sah, dachte ich erst, ich hätte verlernt 
ein Oszilloskop abzulesen, aber das DMM bestätigte die Anzeige. Und ja, mein 
Atten-DSO ist zwar ca. 6 Jahre alte, hat aber geschätzt keine 10 
Betriebsstunden. War mal ein Kauf der Sorte "was ich als kleiner Junge immer 
haben wollte" :-)

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315465

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2021-12-20 12:02 +0100
Message-ID<61C062DB.4B45E03A@Berger-Odenthal.De>
In reply to#315462
Andreas Bockelmann wrote:
> Als ich die Spannungen auf dem DSO sah,

Kontrollier noch einmal die Masseverbindungen ab Mittelanzapfung Trafo
und alle Gleichrichterdioden. An ein perpetuum mobile mit
Leistungserzeugung aus dem Nichts glaube ich nicht.


-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
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#315457

FromBernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de>
Date2021-12-20 11:26 +0100
Message-ID<spplpg$8f0h$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#315454
Am 20.12.21 um 11:06 schrieb Andreas Bockelmann:
> 
> ich bin gerade einem merkwürdigen Phänomen in einem alten Denon 
> Plattenspieler auf der Suche.
> 
> Das Netzteil besteht aus einem kleinen Trafo mit symmetrischer 
> Sekundärwicklung. Gemessene knappe 2x 8,5 Volt effektiv. Damit werden 
> zwei Elkos über Dioden geladen, angegeben +10V und -10V. Die +10V werden 
> mit 2200µF gepuffert, die -10V mit 1000µF
> Diese Spannungen werden für den Ausgangstreiber des Plattentellermotors 
> verwendet. Intern gehen die auf je einen 7805 und 7905 um die Spannungen 
> für den Rest (vor allem Logikbausteine und Tonarmsteuerung mit OPV) zu 
> realisieren.
> 
> Aber: Ich messe an den Elkos schwankende Spannungen zwischen 16 und 
> etwas über 18 Volt. Wie ist das möglich? Kann es sein, dass durch 
> wechselnd unsymmetrische Last die Spannugnen in den Elkso soweit 
> aufgepumpt werden? Vor allem die +10Volt(Soll) schwankt mit ca. 2-3Hz im 
> Breeich von 15,5 bis knapp 19 Volt.
> 
Hallo,

läuft der Teller denn mechanisch rund?

Andern sich die Spannungen wenn Du den Plattenteller mit der Hand 
vorsichtig abbremst oder beschleunigst?


Bernd Mayer

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#315464

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-20 11:56 +0100
Message-ID<sppr10.5ts.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#315457
Bernd Mayer schrieb:
> Am 20.12.21 um 11:06 schrieb Andreas Bockelmann:
>>
>> ich bin gerade einem merkwürdigen Phänomen in einem alten Denon 
>> Plattenspieler auf der Suche.
>>
>> Das Netzteil besteht aus einem kleinen Trafo mit symmetrischer 
>> Sekundärwicklung. Gemessene knappe 2x 8,5 Volt effektiv. Damit werden zwei 
>> Elkos über Dioden geladen, angegeben +10V und -10V. Die +10V werden mit 
>> 2200µF gepuffert, die -10V mit 1000µF
>> Diese Spannungen werden für den Ausgangstreiber des Plattentellermotors 
>> verwendet. Intern gehen die auf je einen 7805 und 7905 um die Spannungen 
>> für den Rest (vor allem Logikbausteine und Tonarmsteuerung mit OPV) zu 
>> realisieren.
>>
>> Aber: Ich messe an den Elkos schwankende Spannungen zwischen 16 und etwas 
>> über 18 Volt. Wie ist das möglich? Kann es sein, dass durch wechselnd 
>> unsymmetrische Last die Spannugnen in den Elkso soweit aufgepumpt werden? 
>> Vor allem die +10Volt(Soll) schwankt mit ca. 2-3Hz im Breeich von 15,5 bis 
>> knapp 19 Volt.
>>
> Hallo,
> 
> läuft der Teller denn mechanisch rund?

Ja, aber generiert bei 33 U/Min ein mechanisch klingendes Geräusch. Damit 
fing die Suche an. Lagerschaden kann ich ausschließen, es wird vom Stator 
eingekoppelt.


> Andern sich die Spannungen wenn Du den Plattenteller mit der Hand vorsichtig 
> abbremst oder beschleunigst?

Ja, unter Last gehen sie betragsmäßig etwas runter.

Wenn der Motor anläuft sacken beide Spannungen ins Negative ab. Die nominell 
+10V nimmt um ca. 1,5 bis 2 Volt ab, die -10V erhöht sich betragsmäßig. Also 
wandernde Masse/kaputte Symmetrie.

Daher kam der Gedanke, dass ich erst einmal für stabile Verhältnisse Sorge 
tragen muss. Wenn das mit der Bastelei nichts wird, werde ich wohl auf ein 
stabilisiertes externes Netzteil umbauen. Dann ist es auch egal ob +/-10volt 
oder 12Volt reinkommen. Den Spindelmotor muss ich ohnehin neu abgleichen 
(Prozedere ist beschrieben, die beiden Phasen sollen im x/y-Modus am Oszi 
einen sauberen Kreis mit einem festgelegten  Mittelpunkt und vorgegebenem 
Radius schreiben. Im Groben gibt es dazu zwei Symmetrieregler und zwei 
Verstärkungsregler. Der Aufbau ist einfach: Im Prinzip eine bipolare 
Gegentaktendstufe je Spulenpaket, getrieben von einem OPV.

Rictig doof wird es nur, wenn auf der 5Volt-Seite was passieren sollte, die 
ICs waren alle Custom made und aus reinem Unobtainium.



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315467

FromGuido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>
Date2021-12-20 12:10 +0100
Message-ID<j2b6lmF77d1U1@mid.individual.net>
In reply to#315464
Andreas Bockelmann schrieb:

> 
> Wenn der Motor anläuft sacken beide Spannungen ins Negative ab. Die 
> nominell +10V nimmt um ca. 1,5 bis 2 Volt ab, die -10V erhöht sich 
> betragsmäßig. Also wandernde Masse/kaputte Symmetrie.
> 
> Daher kam der Gedanke, dass ich erst einmal für stabile Verhältnisse 
> Sorge tragen muss. 

Kannst du den Motor extern, einzeln, also aus einem Labornetzteil 
betreiben? Da ich das konkrete Gerät nicht kenne, weiß ich ja nicht, 
welche Steuersignale noch an die Ansteuerungs-Schaltung für den Motor 
gehen. Ist es ein Direktantriebsmotor?

Das Gerät hat ja schon ein paar Jahre funktioniert, also würde ich an 
der Schaltung nichts ändern, es sei denn, eine Serviceinformation 
beschreibt solch eine Änderung.

Guido

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#315468

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-12-20 12:13 +0100
Message-ID<sppogq$1gr$1@solani.org>
In reply to#315467
Am 20.12.2021 um 12:10 schrieb Guido Grohmann:
> Kannst du den Motor extern, einzeln, also aus einem Labornetzteil 
> betreiben? Da ich das konkrete Gerät nicht kenne, weiß ich ja nicht, 
> welche Steuersignale noch an die Ansteuerungs-Schaltung für den Motor 
> gehen. Ist es ein Direktantriebsmotor?
> 
> Das Gerät hat ja schon ein paar Jahre funktioniert, also würde ich an 
> der Schaltung nichts ändern, es sei denn, eine Serviceinformation 
> beschreibt solch eine Änderung.

Ja genau, Spannungsschwankungen mit 2-3 Hz deuten auf schwankende 
Motorströme hin.

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#315555

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2021-12-20 23:26 +0100
Message-ID<spqvuf$lsq$1@dont-email.me>
In reply to#315468
Leo Baumann schrieb:
> Am 20.12.2021 um 12:10 schrieb Guido Grohmann:
>> Kannst du den Motor extern, einzeln, also aus einem Labornetzteil betreiben? Da ich das konkrete Gerät nicht kenne, weiß ich ja nicht, welche Steuersignale noch an die Ansteuerungs-Schaltung für 
>> den Motor gehen. Ist es ein Direktantriebsmotor?
>>
>> Das Gerät hat ja schon ein paar Jahre funktioniert, also würde ich an der Schaltung nichts ändern, es sei denn, eine Serviceinformation beschreibt solch eine Änderung.
> 
> Ja genau, Spannungsschwankungen mit 2-3 Hz deuten auf schwankende Motorströme hin.

Vielleicht ist das auch eine Differenzfrequenz zwischen den 100 Hz vom Netzteil
und der Motor-Ansteuerfrequenz.  --
mfg Rolf Bombach

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#315559

FromSebastin Wolf <invaild@invaild.net>
Date2021-12-21 01:00 +0100
Message-ID<spr5ec$edn$2@gioia.aioe.org>
In reply to#315555
Am 20.12.2021 um 23:26 schrieb Rolf Bombach:
> Leo Baumann schrieb:
>> Am 20.12.2021 um 12:10 schrieb Guido Grohmann:
>>> Kannst du den Motor extern, einzeln, also aus einem Labornetzteil 
>>> betreiben? Da ich das konkrete Gerät nicht kenne, weiß ich ja nicht, 
>>> welche Steuersignale noch an die Ansteuerungs-Schaltung für den Motor 
>>> gehen. Ist es ein Direktantriebsmotor?
>>>
>>> Das Gerät hat ja schon ein paar Jahre funktioniert, also würde ich an 
>>> der Schaltung nichts ändern, es sei denn, eine Serviceinformation 
>>> beschreibt solch eine Änderung.
>>
>> Ja genau, Spannungsschwankungen mit 2-3 Hz deuten auf schwankende 
>> Motorströme hin.
> 
> Vielleicht ist das auch eine Differenzfrequenz zwischen den 100 Hz vom 
> Netzteil
> und der Motor-Ansteuerfrequenz.  --

Sowas kennt doch der Leo nicht...

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#315561

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-12-21 01:38 +0100
Message-ID<spr7nb$qpg$2@solani.org>
In reply to#315559
Am 21.12.2021 um 01:00 schrieb Sebastin Wolf:
> Sowas kennt doch der Leo nicht...

Nein Ich hasse Schwebungen ...

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#315562

FromSebastin Wolf <invaild@invaild.net>
Date2021-12-21 04:38 +0100
Message-ID<spri78$kks$1@gioia.aioe.org>
In reply to#315561
Am 21.12.2021 um 01:38 schrieb Leo Baumann:
> Am 21.12.2021 um 01:00 schrieb Sebastin Wolf:
>> Sowas kennt doch der Leo nicht...
> 
> Nein Ich hasse Schwebungen ...
> 

Sprich mit deinem Facharzt für Psychiatrie über deine Hassanfälle.

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#315560

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2021-12-21 01:38 +0100
Message-ID<spr7ml$qpg$1@solani.org>
In reply to#315555
Am 20.12.2021 um 23:26 schrieb Rolf Bombach:
> Vielleicht ist das auch eine Differenzfrequenz zwischen den 100 Hz vom 
> Netzteil
> und der Motor-Ansteuerfrequenz.  --

Dann wäre der Spannungsregler defekt - der läßt keine 100 Hz durch ...

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#315566

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-21 07:44 +0100
Message-ID<sps0k6.3p8.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#315560
Leo Baumann schrieb:
> Am 20.12.2021 um 23:26 schrieb Rolf Bombach:
>> Vielleicht ist das auch eine Differenzfrequenz zwischen den 100 Hz vom 
>> Netzteil
>> und der Motor-Ansteuerfrequenz.  --
> 
> Dann wäre der Spannungsregler defekt - der läßt keine 100 Hz durch ...

Im 10-Volt-Zweig sitzt kein Spannungsregler. Die Spannungsregler sitzen 
hinter den 10 Volt und machen die 5 Volt. (Jeweils + und -)


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315474

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-20 12:37 +0100
Message-ID<sppte0.7uk.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#315467
Guido Grohmann schrieb:
> Andreas Bockelmann schrieb:
> 
>>
>> Wenn der Motor anläuft sacken beide Spannungen ins Negative ab. Die 
>> nominell +10V nimmt um ca. 1,5 bis 2 Volt ab, die -10V erhöht sich 
>> betragsmäßig. Also wandernde Masse/kaputte Symmetrie.
>>
>> Daher kam der Gedanke, dass ich erst einmal für stabile Verhältnisse Sorge 
>> tragen muss. 
> 
> Kannst du den Motor extern, einzeln, also aus einem Labornetzteil betreiben? 
> Da ich das konkrete Gerät nicht kenne, weiß ich ja nicht, welche 
> Steuersignale noch an die Ansteuerungs-Schaltung für den Motor gehen. Ist es 
> ein Direktantriebsmotor?

Ja, es ist ein Direktantrieb. Das ganze Kunstwerk ist ein Denon DP37F


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315483

FromGuido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>
Date2021-12-20 15:47 +0100
Message-ID<j2bjc4F9kr6U1@mid.individual.net>
In reply to#315474
Andreas Bockelmann schrieb:
> Guido Grohmann schrieb:

>> Kannst du den Motor extern, einzeln, also aus einem Labornetzteil 
>> betreiben? Da ich das konkrete Gerät nicht kenne, weiß ich ja nicht, 
>> welche Steuersignale noch an die Ansteuerungs-Schaltung für den Motor 
>> gehen. Ist es ein Direktantriebsmotor?
> 
> Ja, es ist ein Direktantrieb. Das ganze Kunstwerk ist ein Denon DP37F

OK, ich hab mir das mal angesehen. Da hat jemand mal eine ganze Menge 
Hirnschmalz reingesteckt. Sofern ich das richtige Manual erwischt habe, 
wird der Motor von einem Mikro-Controller angesteuert. Meine Idee, den 
Motor einzein auf dem Tisch zu betreiben ist damit nicht zielführend. 
Der Motor bekommt noch +5V, -5V und ein Steuersignal vom Controller.

Dieses Steuersignal (es kommt aus einem OpAmp) mußt du dir mit dem Oszi 
ansehen. Zuvor steht aber wohl eine Kontrolle aller Elkos an. Gewöhnlich 
muß auch die gesamte Platine auf schlechte Lötstellen untersuch twerden.

Guido (der für die Reparatur eines Ziphona PA1205 letztens auch über ein 
Jahr und mehrere Anläufe gebraucht hat)






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#315487

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-20 16:23 +0100
Message-ID<nnd$4338a4ca$003589ad@f2fa0b8048b10647>
In reply to#315483
Guido Grohmann schrieb:

> OK, ich hab mir das mal angesehen. Da hat jemand mal eine ganze Menge 
> Hirnschmalz reingesteckt. Sofern ich das richtige Manual erwischt habe, wird 
> der Motor von einem Mikro-Controller angesteuert. Meine Idee, den Motor 
> einzein auf dem Tisch zu betreiben ist damit nicht zielführend. Der Motor 
> bekommt noch +5V, -5V und ein Steuersignal vom Controller.

Die +/- 5V sehe ich (als Ungeübter Bastler) nur an den Spannungsteilern zur 
Symmetrieeinstellung des Eingangsignals. Danach sind wir im +/-10 Vlt 
Bereich. Die H-300A sind mir völlig unbekannt, ahbe ich nichts mehr zu 
gefunden, können eigentlich nur Hallgeber sein.

Der Motor dreht im ausgebauten Zustand mit seiner Maxialdrehzahl weil ihm 
dann das Drehzahlsignal vom Tonkopf unter dem Plattenteller fehlt.


> 
> Dieses Steuersignal (es kommt aus einem OpAmp) mußt du dir mit dem Oszi 
> ansehen. Zuvor steht aber wohl eine Kontrolle aller Elkos an. Gewöhnlich muß 
> auch die gesamte Platine auf schlechte Lötstellen untersuch twerden.
> 
> Guido (der für die Reparatur eines Ziphona PA1205 letztens auch über ein 
> Jahr und mehrere Anläufe gebraucht hat)
> 

Ich werde in der ersten Stufe mal alle Elkos tauschen, die mir verdächtig 
vorkommen und zu denen ich Ersatz habe(n werde). Die Motor Drive Unit selbst 
scheint in Ordnung zu sein, der Plattenspieler hält seine Drehzahlen absolut 
konstant. Aber bevor ich das Spannungsproblem nicht behoben habe, wird er 
nicht mehr betrieben. Ich habe keine Lust die ganze Steuerung per AVR 
nachzubauen und nachzuprogrammieren. Und ein Schlachter bei ebay zeigt auch 
nicht an, was man von ihm noch gebrauchen kann. Von runergefallen über 
Blitzschlag kann da alles drin sein.

Ich bin nur froh, dass ich Störgeräusche in einem leisen Part bei Andreas 
Vollenweider gehört habe.


Herzlichen Dank fürs Mitgucken und Mitdenken.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315516

FromGuido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>
Date2021-12-20 18:26 +0100
Message-ID<j2bsmqFbe9eU1@mid.individual.net>
In reply to#315487
Andreas Bockelmann schrieb:

> Die +/- 5V sehe ich (als Ungeübter Bastler) nur an den Spannungsteilern 
> zur Symmetrieeinstellung des Eingangsignals.

Tatsächlich.

> Danach sind wir im +/-10 
> Vlt Bereich. Die H-300A sind mir völlig unbekannt, ahbe ich nichts mehr 
> zu gefunden, können eigentlich nur Hallgeber sein.

Die sehen sicher etwa so aus: https://www.ebay.com/itm/264998977384

> Der Motor dreht im ausgebauten Zustand mit seiner Maxialdrehzahl weil 
> ihm dann das Drehzahlsignal vom Tonkopf unter dem Plattenteller fehlt.

Aha. Sind da noch irgendwelche weiteren Magneten am Plattenteller? Macht 
der Motor das störende Geräusch auch im ausgebauten Zustand (am 
Labornetzteil)?

> Ich bin nur froh, dass ich Störgeräusche in einem leisen Part bei 
> Andreas Vollenweider gehört habe.

Ok, also funktioniert er soweit erstmal. Mir war noch nicht so ganz 
klar, wie weit du damit bist.

> Herzlichen Dank fürs Mitgucken und Mitdenken.

Solche Geräte finde ich immer spannend.

Guido

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#315533

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2021-12-20 19:53 +0100
Message-ID<spqmv0.1q8.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#315516
Guido Grohmann schrieb:
> Andreas Bockelmann schrieb:
> 
>> Die +/- 5V sehe ich (als Ungeübter Bastler) nur an den Spannungsteilern 
>> zur Symmetrieeinstellung des Eingangsignals.
> 
> Tatsächlich.
> 
>> Danach sind wir im +/-10 Vlt Bereich. Die H-300A sind mir völlig 
>> unbekannt, ahbe ich nichts mehr zu gefunden, können eigentlich nur 
>> Hallgeber sein.
> 
> Die sehen sicher etwa so aus: https://www.ebay.com/itm/264998977384

Toll, da gibt man HW-300A bei Google ein, findet nur tot Links und 
"outdated" in Listen und auf ebay liegt das Zeug im Zehnerpack :-)

> 
>> Der Motor dreht im ausgebauten Zustand mit seiner Maxialdrehzahl weil ihm 
>> dann das Drehzahlsignal vom Tonkopf unter dem Plattenteller fehlt.
> 
> Aha. Sind da noch irgendwelche weiteren Magneten am Plattenteller? Macht der 
> Motor das störende Geräusch auch im ausgebauten Zustand (am Labornetzteil)?

Am Labornetzteil habe ich den Motor nicht betreiben, aber in der Hand 
gehalten mit aufgesetztem Plattenteller macht er keine Geräusche.

Zur Drehzalerfassung: Das war bei den Denon Plattenspielern der 1980er Jahre 
mit Quarzlock immer identisch. Auf der Unterseite des Plattentellers gibt es 
einen Ring, der auf der Innenseite mit einem Magnetpulver beschichtet ist. 
Da wird vom Werk aus ein (Rechteck(?))-Signal aufgespielt. Mit geringem 
Abstand dazu sitzt am Gehäuse ein handelsüblicher Mono-Tonkopf, wie aus 
einem Diktiergerät. Der nimmt das Signal vom Magnetring auf. Wenn jemand den 
Magnetring schädigt (mechanisch oder magnetisch, ist der Plattenspieler ein 
Fall für den Wertstoffhof. Ich möchte mich nicht drauf verlassen, dass man 
das mit einem Tonbandgerät und QIC-80-Band nachbasteln kann.

Sony hatte das, so weit ich weiß, auch mal.


> Solche Geräte finde ich immer spannend.
> 
> Guido

Bisschen weniger Spannung wäre mir lieb, ich will doch nur wieder Platten 
hören. Und natürlich war der Denon voll funktionsfähig und wurde 30 Minuten 
lang vor Versand getestet.

Spaß beiseite. Wenn ich mir anschaue zu welchem Preis restaurierte Geräte 
bei ebay weggehen, lohnt sich Reparatur. Die Mechanik ist in Ordnung, der 
ganze 5Volt-Bereich aktiv, wie passiv scheint fehlerfrei zu sein, den Rest 
kriege ich irgendwie hin. Technisch ist der Spieler ein Leckerchen. Und neu 
gibt es ja gar nichts mehr.



-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#315535

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2021-12-20 20:09 +0100
Message-ID<spqkc7$hep$1@solani.org>
In reply to#315533
On 12/20/2021 19:53, Andreas Bockelmann wrote:

> Bisschen weniger Spannung wäre mir lieb, ich will doch nur wieder Platten hören. Und natürlich war der Denon voll funktionsfähig und wurde 30 Minuten lang vor Versand getestet.
> 
> Spaß beiseite. Wenn ich mir anschaue zu welchem Preis restaurierte Geräte bei ebay weggehen, lohnt sich Reparatur. Die Mechanik ist in Ordnung, der ganze 5Volt-Bereich aktiv, wie passiv scheint fehlerfrei zu sein, den Rest kriege ich irgendwie hin. Technisch ist der Spieler ein Leckerchen. Und neu gibt es ja gar nichts mehr.
> 
> 
> 
https://www.tchibo.de/schallplattenspieler-dual-dtr-61-mit-integrierten-lautsprechern-p402017257.html

Da sind mehrere weitere.
Heute ist Digitalisierungstechnik offenbar Standard.

-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz

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