Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #284258 > unrolled thread

Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit?

Started byRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
First post2020-07-10 16:19 +0200
Last post2020-07-12 21:27 +0200
Articles 20 on this page of 36 — 17 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2020-07-10 16:19 +0200
    Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2020-07-10 16:25 +0200
    Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2020-07-10 18:25 +0200
    Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-10 20:38 +0200
      Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Jürgen Jänicke <wsfsrv@t-online.de> - 2020-07-11 08:06 +0200
        Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2020-07-11 09:42 +0200
          Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Jürgen Jänicke <wsfsrv@t-online.de> - 2020-07-11 10:13 +0200
        Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2020-07-11 11:37 +0200
          Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? stefan <adresse@ist.invalid> - 2020-07-11 12:27 +0200
            Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2020-07-11 14:25 +0200
              Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2020-07-12 12:43 +0200
                Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2020-07-12 08:07 -0400
                  Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2020-07-12 14:12 +0200
                  Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2020-07-12 17:41 +0200
        Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-11 13:55 +0200
      Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2020-07-13 09:16 +0200
        Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-13 12:18 +0200
          Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2020-07-13 17:41 +0200
            Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2020-07-13 17:58 +0200
            Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-13 18:57 +0200
              Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-07-13 19:02 +0200
              Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2020-07-13 19:42 +0200
                Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-14 01:02 +0200
                  Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Sebastian Wolf <invalid@invalid.net> - 2020-07-14 05:48 +0200
              Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-07-14 20:33 +0200
                Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-14 21:50 +0200
            Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2020-07-14 01:14 +0200
          Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-07-15 19:21 +0200
            Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-07-15 23:10 +0200
    Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-07-11 14:07 +0200
      Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2020-07-11 14:20 +0200
      Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Klaus Butzmann <kb.individual@butzomail.de> - 2020-07-11 14:20 +0200
      Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2020-07-11 16:42 -0400
      Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Jan Conrads <janconrads@gmx.de> - 2020-07-11 23:23 +0200
        Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-07-12 20:45 +0200
          Re: Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2020-07-12 21:27 +0200

Page 1 of 2  [1] 2  Next page →


#284258 — Warum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit?

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2020-07-10 16:19 +0200
SubjectWarum sind Mantelwellenfilter aus Ferrit?
Message-ID<re9tdp$ngf$1@pi.h5.or.at>
Eine hoffentlich nicht zu naive Grundlagenfrage:

Jeder kennt diese "Knubbel" aus Ferrit, die um viele
Kabel gehen, früher bei VGA fast immer, heute oft bei
Schaltnetzteilen von Laptops.

Was ich nicht ganz verstehe: Warum wird dafür Ferrit 
verwendet?

Meinem Verständnis nach ist es ja so, daß Trafokerne
bei Netzfrequenz oft aus Weicheisenblechen bestehen,
die gegeneinander isoliert zusammengeklebt oder geschraubt
werden, damit man in den Kernen weniger Verluste durch
vom Magnetfeld induzierte Wirbelströme hat (wie man es
bei einem massiven Weicheisenkern hätte).

Bei höheren Frequenzen geht man zu Ferrrit oder ähnlichen
Materialien über, die noch kleinere elektrisch leitende
Bereiche haben.

Jetzt beruht aber die Wirkung dieser Klappferite doch AFAIK
gerade darin, Magnetfelder an der Abschirmung in Wirbelströme
und damit in Wärme umzuwandeln, oder nicht? Wäre es da nicht
logischer ein "Klapp-Eisen", also einen massiven Weicheisenkern
statt Ferrit zu verwenden?

/ralph
-- 
-----------------------------------------------------------------------------
                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

[toc] | [next] | [standalone]


#284259

FromHelmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat>
Date2020-07-10 16:25 +0200
Message-ID<jbuggf1l7k8h6u2l0e55jdmfpdinufus27@4ax.com>
In reply to#284258
On Fri, 10 Jul 2020 16:19:37 +0200 (CEST), Ralph Aichinger
<ra@pi.h5.or.at> wrote:

>Eine hoffentlich nicht zu naive Grundlagenfrage:
>
>Jeder kennt diese "Knubbel" aus Ferrit, die um viele
>Kabel gehen, früher bei VGA fast immer, heute oft bei
>Schaltnetzteilen von Laptops.
>
>Was ich nicht ganz verstehe: Warum wird dafür Ferrit 
>verwendet?
>
>Meinem Verständnis nach ist es ja so, daß Trafokerne
>bei Netzfrequenz oft aus Weicheisenblechen bestehen,
>die gegeneinander isoliert zusammengeklebt oder geschraubt
>werden, damit man in den Kernen weniger Verluste durch
>vom Magnetfeld induzierte Wirbelströme hat (wie man es
>bei einem massiven Weicheisenkern hätte).
>
>Bei höheren Frequenzen geht man zu Ferrrit oder ähnlichen
>Materialien über, die noch kleinere elektrisch leitende
>Bereiche haben.
>
>Jetzt beruht aber die Wirkung dieser Klappferite doch AFAIK
>gerade darin, Magnetfelder an der Abschirmung in Wirbelströme
>und damit in Wärme umzuwandeln, oder nicht? Wäre es da nicht
>logischer ein "Klapp-Eisen", also einen massiven Weicheisenkern
>statt Ferrit zu verwenden?
>
>/ralph

Es gibt zwei Arten von Mantelwellensperren.

Die Störungsabsorber, Ferrit Material 73 z.B.
Die wandeln die HF in Wärme um.

Das will man aber nicht immer, zB. bei der Symmetrierung von Antennen.
Man will die HF blockieren, aber nicht vernichten.

Da mußt anderes Material verwenden.
Siehe AMIDON in deren Katalog.

Mit Weicheisen kommst nicht bis zum HF Bereich.

W.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284264

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2020-07-10 18:25 +0200
Message-ID<rea4qa$76d$1@solani.org>
In reply to#284258
Am 10.07.20 um 16:19 schrieb Ralph Aichinger:
...
> Jetzt beruht aber die Wirkung dieser Klappferite doch AFAIK
> gerade darin, Magnetfelder an der Abschirmung in Wirbelströme
> und damit in Wärme umzuwandeln, oder nicht? Wäre es da nicht
> logischer ein "Klapp-Eisen", also einen massiven Weicheisenkern
> statt Ferrit zu verwenden?
Hallo,

das beruht auf der einfachen Formel
I = U / Z_Ferrit
und wird oft im Maßstab dB, im Verhältnis zu Zo betrachtet.


Peter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284268

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2020-07-10 20:38 +0200
Message-ID<reacin$egc$1@solani.org>
In reply to#284258
On 07/10/2020 16:19, Ralph Aichinger wrote:
> Eine hoffentlich nicht zu naive Grundlagenfrage:
> 
> Jeder kennt diese "Knubbel" aus Ferrit, die um viele
> Kabel gehen, früher bei VGA fast immer, heute oft bei
> Schaltnetzteilen von Laptops.
> 
> Was ich nicht ganz verstehe: Warum wird dafür Ferrit
> verwendet?
> 
> Meinem Verständnis nach ist es ja so, daß Trafokerne
> bei Netzfrequenz oft aus Weicheisenblechen bestehen,
[...]
> und damit in Wärme umzuwandeln, oder nicht? Wäre es da nicht
> logischer ein "Klapp-Eisen", also einen massiven Weicheisenkern
> statt Ferrit zu verwenden?

Man will mit diesen Ferrit-Teilen höhere Störfrequenzen ausfiltern.
Diese Filter sind ja stets am Ende des Kabels vom Stecker-Netzteil.
Das deutet darauf hin, daß leitungsgebundene und in die Leitung
einstrahlende Störungen berücksichtigt werden.

Ferromagnetische Teile müssen bei Wechselstrom ständig ihre
Hysterese überwinden.
Unter anderem dadurch entstehen Ummagnetisierungsverluste, die
mit steigender Frequenz größer werden.
Die Induktivität verliert ihre Eigenschaft als solche.
Ein 'Klapp-Eisen' hätte für höhere Frequenzen keine
praktisch wirksame Induktivität.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284283

FromJürgen Jänicke <wsfsrv@t-online.de>
Date2020-07-11 08:06 +0200
Message-ID<rebkt8$d0u$1@solani.org>
In reply to#284268
Am 10.07.2020 um 20:38 schrieb Helmut Schellong:
> On 07/10/2020 16:19, Ralph Aichinger wrote:
>> Eine hoffentlich nicht zu naive Grundlagenfrage:
>>
>> Jeder kennt diese "Knubbel" aus Ferrit, 

< . . . >
> 
> Man will mit diesen Ferrit-Teilen höhere Störfrequenzen ausfiltern.
> Diese Filter sind ja stets am Ende des Kabels vom Stecker-Netzteil.
> Das deutet darauf hin, daß leitungsgebundene und in die Leitung
> einstrahlende Störungen berücksichtigt werden.
> 
Ich habe da mal gelesen das diese Filter deshalb "am Ende des Kabels" 
sind weil sie somit "nah" an der Störquelle, also z.B. des Laptops, 
sitzen. Und somit nichts in das lange Kabel gelangen soll. Ist da was 
dran oder ist das Unsinn?

Gruß Jürgen

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284284

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2020-07-11 09:42 +0200
Message-ID<t37otg-fg73.ln1@hergen.spdns.de>
In reply to#284283
Am 11.07.20 um 08:06 schrieb Jürgen Jänicke:

> Ich habe da mal gelesen das diese Filter deshalb "am Ende des Kabels" 
> sind weil sie somit "nah" an der Störquelle, also z.B. des Laptops, 
> sitzen. Und somit nichts in das lange Kabel gelangen soll. Ist da was 
> dran oder ist das Unsinn?

Ja, das ist so gedacht. Eigentlich gehört das Filter *IN* das Gerät, 
aber da ist dank der Designvorgabe "ultramegadünn" heute schlicht kein 
Platz mehr. Der Knubbel am Kabel ist die pragmatische Notlösung.

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284285

FromJürgen Jänicke <wsfsrv@t-online.de>
Date2020-07-11 10:13 +0200
Message-ID<rebsbg$ilg$1@solani.org>
In reply to#284284
Am 11.07.2020 um 09:42 schrieb Hergen Lehmann:
> Am 11.07.20 um 08:06 schrieb Jürgen Jänicke:
> 
>> Ich habe da mal gelesen das diese Filter deshalb "am Ende des Kabels" 
>> sind weil sie somit "nah" an der Störquelle, also z.B. des Laptops, 
>> sitzen. Und somit nichts in das lange Kabel gelangen soll. Ist da was 
>> dran oder ist das Unsinn?
> 
> Ja, das ist so gedacht. Eigentlich gehört das Filter *IN* das Gerät, 
> aber da ist dank der Designvorgabe "ultramegadünn" heute schlicht kein 
> Platz mehr. Der Knubbel am Kabel ist die pragmatische Notlösung.
> 
Danke, ich hatte das auch so verstanden und macht auch Sinn.

Gruß Jürgen

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284287

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2020-07-11 11:37 +0200
Message-ID<rec18b$mq8$1@solani.org>
In reply to#284283
Am 11.07.20 um 08:06 schrieb Jürgen Jänicke:
> Ist da was dran oder ist das Unsinn?
Hallo,

das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum Strommaximum.


Peter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284289

Fromstefan <adresse@ist.invalid>
Date2020-07-11 12:27 +0200
Message-ID<rec46g$p9g$1@solani.org>
In reply to#284287
Am 11.07.2020 um 11:37 schrieb Peter Thoms:
> Am 11.07.20 um 08:06 schrieb Jürgen Jänicke:
>> Ist da was dran oder ist das Unsinn?
> Hallo,
> 
> das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum Strommaximum.
> 
> 
> Peter

Wo ist denn dieses Strommaximum?

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284305

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2020-07-11 14:25 +0200
Message-ID<9mnotg-b8g3.ln1@hergen.spdns.de>
In reply to#284289
Am 11.07.20 um 12:27 schrieb stefan:

> Am 11.07.2020 um 11:37 schrieb Peter Thoms:
>> das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum 
>> Strommaximum.
> 
> Wo ist denn dieses Strommaximum?

Da es in diesem Kontext um den die hochfrequenten Störströme geht, 
möglichst dicht an der Störquelle.
Womit sich Peter selbst widerspricht. :-P

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284361

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2020-07-12 12:43 +0200
Message-ID<reephf$ui1$2@solani.org>
In reply to#284305
Am 11.07.20 um 14:25 schrieb Hergen Lehmann:
> Am 11.07.20 um 12:27 schrieb stefan:
> 
>> Am 11.07.2020 um 11:37 schrieb Peter Thoms:
>>> das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum 
>>> Strommaximum.
>>
>> Wo ist denn dieses Strommaximum?
> 
> Da es in diesem Kontext um den die hochfrequenten Störströme geht, 
> möglichst dicht an der Störquelle.
> Womit sich Peter selbst widerspricht. :-P
Hallo,

ganz bestimmt nicht am Leitungsende, das propagieren nur Desorientierte.


Peter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284368

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2020-07-12 08:07 -0400
Message-ID<FChHL5jjQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#284361
On 12 Jul 20 at group /de/sci/electronics in article reephf$ui1$2@solani.org
<dl6lat@darc.de>  (Peter Thoms)  wrote:

> Am 11.07.20 um 14:25 schrieb Hergen Lehmann:
>> Am 11.07.20 um 12:27 schrieb stefan:
>>
>>> Am 11.07.2020 um 11:37 schrieb Peter Thoms:
>>>> das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum
>>>> Strommaximum.
>>>
>>> Wo ist denn dieses Strommaximum?
>>
>> Da es in diesem Kontext um den die hochfrequenten Störströme geht,
>> möglichst dicht an der Störquelle.
>> Womit sich Peter selbst widerspricht. :-P

> ganz bestimmt nicht am Leitungsende, das propagieren nur Desorientierte.

Aber da strömst doch raus (FlachDuckUndWech)


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit)      iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284371

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2020-07-12 14:12 +0200
Message-ID<reeunl$30c$5@solani.org>
In reply to#284368
Am 12.07.20 um 14:07 schrieb Wolfgang Allinger:
> 
> On 12 Jul 20 at group /de/sci/electronics in article reephf$ui1$2@solani.org
> <dl6lat@darc.de>  (Peter Thoms)  wrote:
> 
>> Am 11.07.20 um 14:25 schrieb Hergen Lehmann:
>>> Am 11.07.20 um 12:27 schrieb stefan:
>>>
>>>> Am 11.07.2020 um 11:37 schrieb Peter Thoms:
>>>>> das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum
>>>>> Strommaximum.
>>>>
>>>> Wo ist denn dieses Strommaximum?
>>>
>>> Da es in diesem Kontext um den die hochfrequenten Störströme geht,
>>> möglichst dicht an der Störquelle.
>>> Womit sich Peter selbst widerspricht. :-P
> 
>> ganz bestimmt nicht am Leitungsende, das propagieren nur Desorientierte.
> 
> Aber da strömst doch raus (FlachDuckUndWech)

Nein, nein, strömen kann's ja nur in der Leitung. ;)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284386

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2020-07-12 17:41 +0200
Message-ID<refavu$eas$1@solani.org>
In reply to#284368
Am 12.07.20 um 14:07 schrieb Wolfgang Allinger:
> 
> On 12 Jul 20 at group /de/sci/electronics in article reephf$ui1$2@solani.org
> <dl6lat@darc.de>  (Peter Thoms)  wrote:
> 
>> Am 11.07.20 um 14:25 schrieb Hergen Lehmann:
>>> Am 11.07.20 um 12:27 schrieb stefan:
>>>
>>>> Am 11.07.2020 um 11:37 schrieb Peter Thoms:
>>>>> das ist Unsinn von Desorientierten, Ferrite müssen immer zum
>>>>> Strommaximum.
>>>>
>>>> Wo ist denn dieses Strommaximum?
>>>
>>> Da es in diesem Kontext um den die hochfrequenten Störströme geht,
>>> möglichst dicht an der Störquelle.
>>> Womit sich Peter selbst widerspricht. :-P
> 
>> ganz bestimmt nicht am Leitungsende, das propagieren nur Desorientierte.
> 
> Aber da strömst doch raus (FlachDuckUndWech)
Hallo,

wenn, dann nur symetrisch, und genau für diesen "Strom" interessiert 
sich eine übergeschobener Ferrit eben nicht.


Peter

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284294

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2020-07-11 13:55 +0200
Message-ID<rec9bd$u54$1@solani.org>
In reply to#284283
On 07/11/2020 08:06, Jürgen Jänicke wrote:
> Am 10.07.2020 um 20:38 schrieb Helmut Schellong:
>> On 07/10/2020 16:19, Ralph Aichinger wrote:
>>> Eine hoffentlich nicht zu naive Grundlagenfrage:
>>>
>>> Jeder kennt diese "Knubbel" aus Ferrit, 
> 
> < . . . >
>>
>> Man will mit diesen Ferrit-Teilen höhere Störfrequenzen ausfiltern.
>> Diese Filter sind ja stets am Ende des Kabels vom Stecker-Netzteil.
>> Das deutet darauf hin, daß leitungsgebundene und in die Leitung
>> einstrahlende Störungen berücksichtigt werden.
>>
> Ich habe da mal gelesen das diese Filter deshalb "am Ende des Kabels" sind 
> weil sie somit "nah" an der Störquelle, also z.B. des Laptops, sitzen. Und 
> somit nichts in das lange Kabel gelangen soll. Ist da was dran oder ist das 
> Unsinn?

Solche Filter sind gegen hochfrequente Störungen in beiden Richtungen.

Prinzipiell kann jedes elektronische Gerät solche Störungen
erzeugen - auch ein Schaltregler im Steckernetzteil.
Oft liegen Anschlußleitungen im Bündel eng aneinander.
Da kann es natürlich störende Übertragungen geben.
Auch Rundfunksender in geringer Entfernung können stören.
Alle solche Störungen werden mehr oder weniger gedämpft.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284411

FromJoerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Date2020-07-13 09:16 +0200
Message-ID<48794d8f58.assel@nuconverter.de>
In reply to#284268
In message <reacin$egc$1@solani.org>
          Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:


> Die Induktivität verliert ihre Eigenschaft als solche.
> Ein 'Klapp-Eisen' hätte für höhere Frequenzen keine
> praktisch wirksame Induktivität.

Du meinst es wird für sehr hohe Fs "transparent"  ;-O

Ich frage mich warum man diese Schirmungen aus Weissblech oder
gar solche HF Dichten Gehäuse daraus macht.......





-- 
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de    https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN,  Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
WEEE-Reg.-Nr.:DE 31372201

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284417

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2020-07-13 12:18 +0200
Message-ID<rehcdb$1ea$1@solani.org>
In reply to#284411
On 07/13/2020 09:16, Joerg Niggemeyer wrote:
> In message <reacin$egc$1@solani.org>
>            Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
> 
> 
>> Die Induktivität verliert ihre Eigenschaft als solche.
>> Ein 'Klapp-Eisen' hätte für höhere Frequenzen keine
>> praktisch wirksame Induktivität.
> 
> Du meinst es wird für sehr hohe Fs "transparent"  ;-O

Ja, quasi.
Der Verlustwiderstand wird so groß, daß die Induktivität
dahinter nicht mehr sichtbar ist.

> Ich frage mich warum man diese Schirmungen aus Weissblech oder
> gar solche HF Dichten Gehäuse daraus macht.......

Das ist nicht übertragbar.
Abschirmbleche sind keine konzentrierten `gewollten` Induktivitäten.

Weißblech hat auch kaum etwas mit Trafoblech zu tun.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284433

FromJoerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Date2020-07-13 17:41 +0200
Message-ID<41ab7b8f58.assel@nuconverter.de>
In reply to#284417
In message <rehcdb$1ea$1@solani.org>
          Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:


>> 
>> Du meinst es wird für sehr hohe Fs "transparent"  ;-O

> Ja, quasi.
> Der Verlustwiderstand wird so groß, daß die Induktivität
> dahinter nicht mehr sichtbar ist.

Also ich habe nur mal so aus Bock eine Reihe von glänzenden verzinnten M8 
Eisen Muttern auf einen Draht geschoben und mit dem Speci Transmission 
gemessen, da wird praktisch nix bedämpft.

ich würde es allerdings so erklären, dass eben wie bei einer Koax
Leitung die Welle um den Draht herum ohne Dämpfung durch das Loch
einfach hindurch läuft.

D.h. die Eisenmutter sind auf der Oberfläche noch zu leitfähig. Es waren 
jetzt keine Edelstahlmuttern ;-)

Ferritmaterial hingegen ist sehr hochohmig.





-- 
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de    https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN,  Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
WEEE-Reg.-Nr.:DE 31372201

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284434

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2020-07-13 17:58 +0200
Message-ID<rei0aa$8u6$1@dont-email.me>
In reply to#284433
> Also ich habe nur mal so aus Bock eine Reihe von glänzenden verzinnten M8
> Eisen Muttern auf einen Draht geschoben und mit dem Speci Transmission
> gemessen, da wird praktisch nix bedämpft.

M3 Muttern auf Draht mit PVC-Isolierung:

http://www.embeddedFORTH.de/temp/M3.pdf

Bei Draht ohne Muttern hat das Gerät keine Induktivität
feststellen können.
Es ist also schon Induktivität vorhanden, aber arg wenig.

MfG  JRD

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#284437

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2020-07-13 18:57 +0200
Message-ID<rei3pd$m1t$1@solani.org>
In reply to#284433
On 07/13/2020 17:41, Joerg Niggemeyer wrote:
> In message <rehcdb$1ea$1@solani.org>
>            Helmut Schellong <rip@schellong.biz> wrote:
> 
> 
>>>
>>> Du meinst es wird für sehr hohe Fs "transparent"  ;-O
> 
>> Ja, quasi.
>> Der Verlustwiderstand wird so groß, daß die Induktivität
>> dahinter nicht mehr sichtbar ist.
> 
> Also ich habe nur mal so aus Bock eine Reihe von glänzenden verzinnten M8
> Eisen Muttern auf einen Draht geschoben und mit dem Speci Transmission
> gemessen, da wird praktisch nix bedämpft.
> 
> ich würde es allerdings so erklären, dass eben wie bei einer Koax
> Leitung die Welle um den Draht herum ohne Dämpfung durch das Loch
> einfach hindurch läuft.

Darum geht es nicht, sondern um die Induktivität.

> D.h. die Eisenmutter sind auf der Oberfläche noch zu leitfähig. Es waren
> jetzt keine Edelstahlmuttern ;-)
> 
> Ferritmaterial hingegen ist sehr hochohmig.

Entscheidend ist die Frequenz!

Bei Klapp-Ferrit, dem Kontext, ist 10 MHz .. 400 MHz gängig.
Es werden Impedanzen angegeben von z.B. 180 Ohm bei 100 MHz
und 110 Ohm bei 25 MHz.

Ich glaube nicht, daß bei 50 MHz eine Eisenmutter auf einem
Draht eine nennenswerte Induktivitätssteigerung bewirkt.

https://cdn-reichelt.de/bilder/web/artikel_ws/C120/RND_165-00009_30092151-04.jpg

Bei 1 MHz ist die Impedanz von 700 Ohm max. auf 10 Ohm gefallen.
Bei 1 kHz dürfte keine erkennbar wirksame Induktivität mehr
vorhanden sein - praktisch kein Unterschied zum nackten Draht.

Ich weise erneut darauf hin, daß Transformatorkerne im Bordnetz
von Flugzeugen bei 400 Hz bereits aus Ferrit bestehen.

http://www.embeddedforth.de/temp/M3.pdf

Hier ist die Induktivität von 1 kHz bis 100 kHz
von 200 nH auf 38 nH gefallen.
Es ist absehbar, daß bei 100 MHz keine Induktivitätssteigerung
mehr feststellbar sein wird.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm
http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


Page 1 of 2  [1] 2  Next page →

Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web