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Groups > de.sci.electronics > #280580 > unrolled thread
| Started by | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| First post | 2020-05-10 22:29 +0200 |
| Last post | 2020-05-13 01:10 +0200 |
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ZigBee-Sensor wasserdicht machen Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2020-05-10 22:29 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Andreas Neumann <an5275@2018.temporarily.de> - 2020-05-11 08:03 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-05-11 11:06 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-11 08:24 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2020-05-11 11:09 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2020-05-11 19:00 +0000
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2020-05-11 21:43 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2020-05-12 02:43 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-05-12 21:29 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-05-12 21:34 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2020-05-12 20:07 +0000
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Kurt <kurt.bindl@t-online.de> - 2020-05-12 07:15 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-05-11 21:54 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-05-12 21:22 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-05-12 23:48 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-05-13 21:24 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2020-05-13 22:51 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-05-12 21:38 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Kurt <kurt.bindl@t-online.de> - 2020-05-11 09:51 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2020-05-11 10:09 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2020-05-11 14:22 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2020-05-11 21:07 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-12 09:36 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2020-05-12 06:27 -0400
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2020-05-12 12:55 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-12 16:46 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2020-05-12 16:55 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2020-05-12 17:10 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-12 18:27 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-05-12 19:09 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-12 19:28 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-05-12 19:51 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-12 20:03 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2020-05-12 15:42 -0400
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2020-05-12 16:43 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2020-05-12 02:08 +0200
Re: ZigBee-Sensor wasserdicht machen Jan Conrads <janconrads@gmx.de> - 2020-05-13 01:10 +0200
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| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2020-05-10 22:29 +0200 |
| Subject | ZigBee-Sensor wasserdicht machen |
| Message-ID | <r99o7j$vvm$1@pi.h5.or.at> |
Ich *lieebe* die kleinen ZigBee-Sensoren von Xiaomi. Für 10-15
Euro kriegt man da eine Menge Spielzeug das nicht nur billig
ist, sondern auch vom Design her toll ausschaut und gut
funktioniert.
https://xiaomi-mi.com/sockets-and-sensors/xiaomi-aqara-window-door-sensor/
Ich möchte jetzt zwei dieser Sensoren an meinen zwei Gartentoren
anbringen, die naturgemäß dem Wetter ausgesetzt sind.
Der integrierte Thermosensor interessiert mich nicht, wenn der
durch Abdichtung nicht mehr richtig funktioniert, dann ist mir
das egal, und der Türsensor funktioniert per Magnet und Reedkontakt,
d.h. sollte bezüglich Abdichtung unkritisch sein.
Was würdet ihr dam machen? Eine kleine Plastikdose rundum? Ein paarmal
mit Klebeband umwickeln entlang des Spalts wo man das Gehäuse zum
Batterietausch öffnet? Irgenwas mit Loch für Kondenswasser unten?
Batterietausch ist ca. alle zwei Jahre. Angeblich. Dürfte aber
ungefähr stimmen.
/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
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| From | Andreas Neumann <an5275@2018.temporarily.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 08:03 +0200 |
| Message-ID | <r9apr9$1h8q$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #280580 |
Ralph Aichinger wrote: > Was würdet ihr dam machen? Eine kleine Plastikdose rundum? Ein paarmal > mit Klebeband umwickeln entlang des Spalts wo man das Gehäuse zum > Batterietausch öffnet? Irgenwas mit Loch für Kondenswasser unten? > Batterietausch ist ca. alle zwei Jahre. Angeblich. Dürfte aber > ungefähr stimmen. Elektronik nachträglich und dauerhaft wetterfest zu kriegen ist sehr schwierig bis unmöglich. Wichtig ist, kein direktes Wasser, somit ist Deine Idee mit der Plastikdose schon der richtige Weg. Trotzdem wird da immer Korrosion drin sein, das kommt durch hohe Luftfeuchtigkeit bei Regen und durch Kondensation. Es gibt verschiedene Arten von Conformal Coating, man könnte auch nachträglich was in Sprayform aufbringen. Das hilft natürlich wenig bei bedrahteten Bauelementen und garnicht bei Kontakten, z.B. Batterie. Klebeband rumwickeln lohnt den Aufwand nicht. Insofern: den Verlust einplanen, z.B. ein/mehrere Ersatzgeräte auf die Seite legen. Ich nutze verschieden Geräte im Freien, das kommerzielle hat jetzt knapp 5 Jahre gehalten und wurde vor einem Monat ersetzt. Von meinen Eigenbauten (mehrere ESP8266) wurden bisher in der gleichen Zeit Eines von Drei ersetzt.
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 11:06 +0200 |
| Message-ID | <d6hnog-t2j.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #280589 |
Andreas Neumann <an5275@2018.temporarily.de> wrote: >Es gibt verschiedene Arten von Conformal Coating, man könnte auch >nachträglich was in Sprayform aufbringen. Das hilft natürlich wenig bei >bedrahteten Bauelementen und garnicht bei Kontakten, z.B. Batterie. Es gibt Zeugs das ist so weich das es selbstheilend ist. Damit kannst du auch Kontakte vergiessen. Das Problem nur ist das Zigbee wohl 2.4Ghz ist. Das verstimmt dir dann die HF-Strukturen auf der Platine. Allerdings ist 2.4Ghz ja noch nicht so hochfrequent. Wuerde Joerg vermutlich noch auf Pertiknax machen. :-) Von daher wuerde ich empfehlen es einfach mal auszuprobieren. Bei 80Ghz geht das aber nicht mehr. .-) Ich wuerde bei sowas fuer Bastelsachen Plastik70 2-3mal dick mit einem Pinsel auftragen. Das hat sich bei mir (Auto/Motorad) immer gut bewaehrt. Olaf
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 08:24 +0200 |
| Message-ID | <f2rhbf9k9g6999lgdnckk8p2gba7rkqp37@4ax.com> |
| In reply to | #280580 |
On Sun, 10 May 2020 22:29:39 +0200 (CEST), Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> wrote: >Was würdet ihr dam machen? Eine kleine Plastikdose rundum? z.B. eine Lock&Lock-Dose, drin ein Tick silica gel, und das Ding liegt besser rum als im Innenraum. >Ein paarmal mit Klebeband umwickeln entlang des Spalts wo man das Gehäuse zum >Batterietausch öffnet? Kann gehen, muß aber nicht. Filmdosen mit Deckel, draußen im Regen gelassen, saugen sich unter ungünstigen Umständen aktiv voller Wasser. >Irgenwas mit Loch für Kondenswasser unten? Geht auch, oder statt Loch ein langer Schlauch -- vgl SON Nabendynamos. Druckausgleich bei weniger Luftaustausch, und Viecher kommen auch nicht so leicht rein. >Batterietausch ist ca. alle zwei Jahre. Angeblich. Dürfte aber >ungefähr stimmen. Ich würd's mit Klebeband probieren, wenn sich nicht eine passende, dichte Box kostenarm in wenig Zeit findet. Thomas Prufer
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 11:09 +0200 |
| Message-ID | <jahnog-t2j.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #280590 |
Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> wrote: >Kann gehen, muß aber nicht. Filmdosen mit Deckel, draußen im Regen gelassen, >saugen sich unter ungünstigen Umständen aktiv voller Wasser. Um solche Probleme zu verhindern gibt es extra Membranen zum einschrauben zu kaufen. Ich glaube da ist Goretex drin. Man muss ja dafuer sorgen das keine Insekten einziehen. Olaf
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 19:00 +0000 |
| Message-ID | <slrnrbj86v.ash.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #280599 |
On 2020-05-11, olaf <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: > Um solche Probleme zu verhindern gibt es extra Membranen zum > einschrauben zu kaufen. Ich glaube da ist Goretex drin. > Man muss ja dafuer sorgen das keine Insekten einziehen. ACK - wie im anderen Thread beschrieben, das funktioniert bestens: https://www.gore.com/resources/gore-protective-vents-telecommunication-systems ohne hat auch das IP68-geprüfte Gehäuse bei Temperaturwechseln Wasser durch die Dichtungen gesaugt. Das Problem ist nicht mal die Deckeldichtung (da könnte man stattdessen mit Sikaflex o.ä. kleben), sondern die Buchsen/Kabeldurchführungen. Ich denke, es gibt (mindestens) 3 Lösungen, die dauerhaft funktionieren: - Gehäuse unten offen, so daß Wasser ablaufen kann. Elektronik lackiert, so daß sie Kondensation überlebt. Evtl. reicht ein Übergehäuse über das vorhandene Gehäuse, so daß kein flüssiges Wasser an den Dichtungen steht und reingesaugt werden kann. - Dichtes Gehäuse mit Gore-Druckausgleich - oder ein anderer Druckausgleich, Ballonblase, flexible Gehäusewand etc. Möglicherweise ist so eine Tupperdose flexibel genug, daß die auch bei Druckschwankungen dicht bleibt? - Dichtes Gehäuse, das auch bei den zu erwartenden Druckänderungen dicht bleibt - geht, wird aber massiv und teuer. Ich habe sowas mal für Hochsee-Fischereianwendungen gesehen, das war aber >5mm dicker Stahl, verklebt (keine einfache Gummidichtung), runde MIL-Stecker und ein Füllventil, mit dem bei der Produktion trockener Stickstoff (Überdruck) eingefüllt wurde. cu Michael
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 21:43 +0200 |
| Message-ID | <hhto7tF99uU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #280643 |
Am 11.05.20 um 21:00 schrieb Michael Schwingen: > Ich denke, es gibt (mindestens) 3 Lösungen, die dauerhaft funktionieren: > > - Gehäuse unten offen, so daß Wasser ablaufen kann. Elektronik lackiert, so > daß sie Kondensation überlebt. Evtl. reicht ein Übergehäuse über das > vorhandene Gehäuse, so daß kein flüssiges Wasser an den Dichtungen steht > und reingesaugt werden kann. Meines Wissens reicht bei "halbdichten" Gehäusen Luftfeuchtigkeit und Gasaustausch für den Pumpeffekt und irgendwann größere Mengen Wasser im Gehäuse. > - Dichtes Gehäuse mit Gore-Druckausgleich - oder ein anderer > Druckausgleich, Ballonblase, flexible Gehäusewand etc. Möglicherweise ist > so eine Tupperdose flexibel genug, daß die auch bei Druckschwankungen > dicht bleibt? > > - Dichtes Gehäuse, das auch bei den zu erwartenden Druckänderungen dicht > bleibt - geht, wird aber massiv und teuer. - (Innen)Beheizung des Gehäuses. Muß nicht viel sein, ein paar Grad über der Außentemperatur sollte reichen. Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith
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| From | Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 02:43 +0200 |
| Message-ID | <63sjbftp4epbv29rcqfe3d8f0krt2ajbs1@4ax.com> |
| In reply to | #280650 |
Hanno Foest schrieb am Mon, 11 May 2020 21:43:57 +0200: >Meines Wissens reicht bei "halbdichten" Gehäusen Luftfeuchtigkeit und >Gasaustausch für den Pumpeffekt und irgendwann größere Mengen Wasser im >Gehäuse. Was spräche gegen ein belüftetes und entwässerndes Gehäuse und den Verguß der Elektronik mit z.B. Paraffinwachs? Das kann bei niedriger Temperatur verarbeitet werden, ist mühelos aufschmelz- und wieder entfernbar und es ist stark hydrophob. MfG Frank
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 21:29 +0200 |
| Message-ID | <r9etet$6j2$1@dont-email.me> |
| In reply to | #280678 |
Frank Scheffski schrieb: > > Was spräche gegen ein belüftetes und entwässerndes Gehäuse und den > Verguß der Elektronik mit z.B. Paraffinwachs? Das kann bei niedriger > Temperatur verarbeitet werden, ist mühelos aufschmelz- und wieder > entfernbar und es ist stark hydrophob. Hat jemand Erfahrung? Vom Bauchgefühl her hätte ich jetzt gesagt, Paraffinwachs hat zuwenig Netzwirkung für viele Oberflächen und ist zu hart wenn wirklich kalt. Das wird sich von den Durchführungen her loswackeln und dann geht da Wasser in die Spalte. Von alten Kondensatoren kenne ich eine andere Sorte Wachs, dass irgendwie immer etwas plastisch bleibt, etwas klebrig ist und offensichtlich 50 Jahre hält. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 21:34 +0200 |
| Message-ID | <r9etoo$qcu$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #280744 |
On 5/12/20 9:29 PM, Rolf Bombach wrote: > Frank Scheffski schrieb: >> >> Was spräche gegen ein belüftetes und entwässerndes Gehäuse und den >> Verguß der Elektronik mit z.B. Paraffinwachs? Das kann bei niedriger >> Temperatur verarbeitet werden, ist mühelos aufschmelz- und wieder >> entfernbar und es ist stark hydrophob. > > Hat jemand Erfahrung? Vom Bauchgefühl her hätte ich jetzt gesagt, > Paraffinwachs hat zuwenig Netzwirkung für viele Oberflächen und > ist zu hart wenn wirklich kalt. Das wird sich von den Durchführungen > her loswackeln und dann geht da Wasser in die Spalte. > > Von alten Kondensatoren kenne ich eine andere Sorte Wachs, dass > irgendwie immer etwas plastisch bleibt, etwas klebrig ist und > offensichtlich 50 Jahre hält. Oder das, was Commodore mit den C64-Netzteilen gemacht hat, den Trafo und 78S05 mit irgendeinem Harz vergossen. Das Zeug hatte keine Probleme mit den heiss/kalt-Zyklen (und wer den C64 kennt weiss wie heiss das Netzteil wird), bisher habe ich noch keines mit Rissen im Harz gesehen. Gerrit
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 20:07 +0000 |
| Message-ID | <slrnrbm0g9.9gf.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #280744 |
On 2020-05-12, Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> wrote: >> Was spräche gegen ein belüftetes und entwässerndes Gehäuse und den >> Verguß der Elektronik mit z.B. Paraffinwachs? Das kann bei niedriger >> Temperatur verarbeitet werden, ist mühelos aufschmelz- und wieder >> entfernbar und es ist stark hydrophob. > > Hat jemand Erfahrung? Vom Bauchgefühl her hätte ich jetzt gesagt, > Paraffinwachs hat zuwenig Netzwirkung für viele Oberflächen und > ist zu hart wenn wirklich kalt. Das wird sich von den Durchführungen > her loswackeln und dann geht da Wasser in die Spalte. Keine eigenen. Ich hatte hier letztens ein Weidezaungerät zur Begutachtung, da hat der Hersteller das so gemacht - relativ offene Konstruktion, Platine (anscheinend) wachsbeschichtet, keine Ahnung ob Paraffin oder was anderes. Hat in *diesem* Fall nichts genützt: eingeschaltet umgekippt in stehendem Wasser korrodiert das dann doch. In Normallage könnte das durchaus funktionieren - zumindest besser als ohne Beschichtung. cu Michael
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| From | Kurt <kurt.bindl@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 07:15 +0200 |
| Message-ID | <hhupn3F6n8bU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #280650 |
Am 11.05.2020 um 21:43 schrieb Hanno Foest: > Am 11.05.20 um 21:00 schrieb Michael Schwingen: > >> Ich denke, es gibt (mindestens) 3 Lösungen, die dauerhaft funktionieren: >> >> - Gehäuse unten offen, so daß Wasser ablaufen kann. Elektronik lackiert, so >> daß sie Kondensation überlebt. Evtl. reicht ein Übergehäuse über das >> vorhandene Gehäuse, so daß kein flüssiges Wasser an den Dichtungen steht >> und reingesaugt werden kann. > > Meines Wissens reicht bei "halbdichten" Gehäusen Luftfeuchtigkeit und > Gasaustausch für den Pumpeffekt und irgendwann größere Mengen Wasser im > Gehäuse. > Feuchte Luft wird bei Aussenüberdruck reingedrückt, Luft ohne Feuchtigkeit kommt bei Unterdruck wieder raus. Das Wasser bleibt wohl drinnen und sammelt sich an. >> - Dichtes Gehäuse mit Gore-Druckausgleich - oder ein anderer >> Druckausgleich, Ballonblase, flexible Gehäusewand etc. Möglicherweise ist >> so eine Tupperdose flexibel genug, daß die auch bei Druckschwankungen >> dicht bleibt? >> >> - Dichtes Gehäuse, das auch bei den zu erwartenden Druckänderungen dicht >> bleibt - geht, wird aber massiv und teuer. > > - (Innen)Beheizung des Gehäuses. Muß nicht viel sein, ein paar Grad über > der Außentemperatur sollte reichen. > Ob das langfristig reicht? Kurt
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| From | Helmut Schellong <rip@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 21:54 +0200 |
| Message-ID | <r9cago$hm9$1@solani.org> |
| In reply to | #280643 |
On 05/11/2020 21:00, Michael Schwingen wrote: > On 2020-05-11, olaf <olaf@criseis.ruhr.de> wrote: >> Um solche Probleme zu verhindern gibt es extra Membranen zum >> einschrauben zu kaufen. Ich glaube da ist Goretex drin. >> Man muss ja dafuer sorgen das keine Insekten einziehen. > > ACK - wie im anderen Thread beschrieben, das funktioniert bestens: > > https://www.gore.com/resources/gore-protective-vents-telecommunication-systems > > ohne hat auch das IP68-geprüfte Gehäuse bei Temperaturwechseln Wasser durch > die Dichtungen gesaugt. Das Problem ist nicht mal die Deckeldichtung (da > könnte man stattdessen mit Sikaflex o.ä. kleben), sondern die > Buchsen/Kabeldurchführungen. > > Ich denke, es gibt (mindestens) 3 Lösungen, die dauerhaft funktionieren: [...] In der Industrie habe ich IP68-Geräte stets vergossen gesehen. Edelstahl-Gehäuse. Das hat auch den Vorteil einer Wärmeverteilung. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 21:22 +0200 |
| Message-ID | <r9et20$3nj$1@dont-email.me> |
| In reply to | #280654 |
Helmut Schellong schrieb: > In der Industrie habe ich IP68-Geräte stets vergossen gesehen. > Edelstahl-Gehäuse. > Das hat auch den Vorteil einer Wärmeverteilung. Edelstahl hat eine Wärmeleitung kurz vor Wellpappe. Ich hab schon Temperaturverteil-Probleme bei massiven (>6 mm) Alugehäusen. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Helmut Schellong <rip@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 23:48 +0200 |
| Message-ID | <r9f5jk$mpv$1@solani.org> |
| In reply to | #280743 |
On 05/12/2020 21:22, Rolf Bombach wrote: > Helmut Schellong schrieb: > >> In der Industrie habe ich IP68-Geräte stets vergossen gesehen. >> Edelstahl-Gehäuse. >> Das hat auch den Vorteil einer Wärmeverteilung. > > Edelstahl hat eine Wärmeleitung kurz vor Wellpappe. Ich > hab schon Temperaturverteil-Probleme bei massiven (>6 mm) > Alugehäusen. Ich meine die Vergußmasse! Die leitet Wärme wesentlich besser als Luft. Ich habe in der Industrie auch 'gefüllte' Vergußmassen zur Verwendung vorgeschrieben. Ein vergossener Sensor war dadurch über die gesamte Länge fast gleichmäßig warm. Die Edelstahlhülse hat dabei positiv gewirkt. Wärmeleitfähigkeit: Luft 0,026 Edelstahl 15..30 Epoxy-Vergußmasse: um die 0,4 Epoxy gefüllt: um die 3 -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 21:24 +0200 |
| Message-ID | <r9hhhp$6po$1@dont-email.me> |
| In reply to | #280758 |
Helmut Schellong schrieb: > On 05/12/2020 21:22, Rolf Bombach wrote: >> Helmut Schellong schrieb: >> >>> In der Industrie habe ich IP68-Geräte stets vergossen gesehen. >>> Edelstahl-Gehäuse. >>> Das hat auch den Vorteil einer Wärmeverteilung. >> >> Edelstahl hat eine Wärmeleitung kurz vor Wellpappe. Ich >> hab schon Temperaturverteil-Probleme bei massiven (>6 mm) >> Alugehäusen. > > Ich meine die Vergußmasse! > Die leitet Wärme wesentlich besser als Luft. Ah so, alles klar. Logo, stillstehende Luft leitet keine Wärme, jedenfalls nicht vor dem Komma. > > Ich habe in der Industrie auch 'gefüllte' Vergußmassen > zur Verwendung vorgeschrieben. > Ein vergossener Sensor war dadurch über die gesamte Länge > fast gleichmäßig warm. > Die Edelstahlhülse hat dabei positiv gewirkt. > > Wärmeleitfähigkeit: > Luft 0,026 > Edelstahl 15..30 > Epoxy-Vergußmasse: um die 0,4 > Epoxy gefüllt: um die 3 Kupfer 400 Oh, die Füllmasse macht doch mehr aus als ich dachte. Aber eben, zwischen Kupfer und Austenit-"Stahl" ist halt schon ein Faktor 25. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Helmut Schellong <rip@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2020-05-13 22:51 +0200 |
| Message-ID | <r9hmjj$l70$1@solani.org> |
| In reply to | #280836 |
On 05/13/2020 21:24, Rolf Bombach wrote: > Helmut Schellong schrieb: >> On 05/12/2020 21:22, Rolf Bombach wrote: >> Wärmeleitfähigkeit: >> Luft 0,026 >> Edelstahl 15..30 >> Epoxy-Vergußmasse: um die 0,4 >> Epoxy gefüllt: um die 3 > > Kupfer 400 > > Oh, die Füllmasse macht doch mehr aus als ich dachte. > Aber eben, zwischen Kupfer und Austenit-"Stahl" ist > halt schon ein Faktor 25. Das normale Epoxy leitet bereits 15-fach besser als Luft. Edelstahl wiederum 70-fach besser als solches Epoxy. Die SMD-Bauelemente auf einer dünnen Platine mit 5mm Breite können ja überhaupt nur durch einen Verguß gekühlt werden. Ihre Wärmeleitung zur Platine nützt nichts, da die Platine in stehender Luft praktisch nicht gekühlt wird. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2020-05-12 21:38 +0200 |
| Message-ID | <r9etv3$a8g$1@dont-email.me> |
| In reply to | #280643 |
Michael Schwingen schrieb: > > - Dichtes Gehäuse, das auch bei den zu erwartenden Druckänderungen dicht > bleibt - geht, wird aber massiv und teuer. Ich habe sowas mal für > Hochsee-Fischereianwendungen gesehen, das war aber >5mm dicker > Stahl, verklebt (keine einfache Gummidichtung), runde MIL-Stecker und ein > Füllventil, mit dem bei der Produktion trockener Stickstoff (Überdruck) > eingefüllt wurde. Einen Laserkopf habe ich jetzt auf Stickstoff-Spülung umgestellt. Das geht natürlich nur, wenn man Stickstoff aus dem Hausnetz beziehen kann und irgendwie nie eine Rechnung kommt. Nur Druckvorrat geht nicht, da man von einem >100k€- Gerät keine vernünftigen Durchführungen erwarten kann. Und auf Druck dauer- nachfüllen (also ohne gezielte Entlüftung über Sinterplatte oder dergleichen) war mir zu riskant, da Druckregler alle irgendwann kaputt gehen, üblerweise in die "falsche Richtung". Und irgend ein Sammelsurium von Überdruckventilen kommt mir auch nicht in die Tüte. Wenn man wirklich geeignete Druckluft hätte.... Setzt voraus, dass die Infras den Unterschied zwischen druckfreier Ölluft und ölfreier Druckluft kennen und diese auf Taupunkt -40 °C oder so sowohl wirklich wie auch immer entfeuchten. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Kurt <kurt.bindl@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 09:51 +0200 |
| Message-ID | <hhsef6Fm1tlU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #280580 |
Am 10.05.2020 um 22:29 schrieb Ralph Aichinger: > Ich *lieebe* die kleinen ZigBee-Sensoren von Xiaomi. Für 10-15 > Euro kriegt man da eine Menge Spielzeug das nicht nur billig > ist, sondern auch vom Design her toll ausschaut und gut > funktioniert. > > https://xiaomi-mi.com/sockets-and-sensors/xiaomi-aqara-window-door-sensor/ > > Ich möchte jetzt zwei dieser Sensoren an meinen zwei Gartentoren > anbringen, die naturgemäß dem Wetter ausgesetzt sind. > > Der integrierte Thermosensor interessiert mich nicht, wenn der > durch Abdichtung nicht mehr richtig funktioniert, dann ist mir > das egal, und der Türsensor funktioniert per Magnet und Reedkontakt, > d.h. sollte bezüglich Abdichtung unkritisch sein. > > Was würdet ihr dam machen? Eine kleine Plastikdose rundum? Ein paarmal > mit Klebeband umwickeln entlang des Spalts wo man das Gehäuse zum > Batterietausch öffnet? Irgenwas mit Loch für Kondenswasser unten? > Batterietausch ist ca. alle zwei Jahre. Angeblich. Dürfte aber > ungefähr stimmen. > > /ralph > Entfeuchterbeutel rein und dicht machen. Kurt
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2020-05-11 10:09 +0200 |
| Message-ID | <r9b172$hch$1@dont-email.me> |
| In reply to | #280580 |
Am 10.05.2020 um 22:29 schrieb Ralph Aichinger: > Was würdet ihr dam machen? Eine kleine Plastikdose rundum? Wäre eine Möglichkeit. In vielen Küchen gibt es Folienschweißgeräte, mit denen man Lebensmittel im Vakuum luftdicht verpacken kann. Im Zweifel mal bei den Nachbarn fragen. Oder beim Metzger... -- Servus Christoph Müller https://www.astrail.de
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