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Groups > de.sci.electronics > #357463 > unrolled thread

Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz

Started byLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
First post2024-10-27 15:04 +0100
Last post2024-11-07 13:45 +0100
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  Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-10-27 15:04 +0100
    Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-10-27 19:14 +0100
      Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-10-27 19:32 +0100
    Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2024-10-27 21:23 +0100
      Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-10-27 21:31 +0100
        Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Volker Bartheld <news2024@bartheld.net> - 2024-10-27 21:43 +0100
          Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-10-27 21:55 +0100
          Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2024-10-27 22:10 +0100
        Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-10-28 07:46 +0100
          Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2024-10-28 20:45 +0100
            Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-10-29 08:09 +0100
              Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2024-10-29 21:11 +0100
                Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-10-30 08:15 +0100
                  Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-11-14 09:40 +0100
      Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2024-11-07 12:34 +0100
        Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-11-07 13:03 +0100
          Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-11-07 13:29 +0100
            Re: Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-11-07 13:45 +0100

#357463 — Software-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2024-10-27 15:04 +0100
SubjectSoftware-Dekoder für DCF77 aus getasteter AM, Träger 750 Hz
Message-ID<vflha5$1fj6a$1@solani.org>
Hi,

vor ein paar Tagen habe ich einen Softwredekoder für DCF77 gesucht, der 
die Daten aus der getakteten AM-HF, Träger 750 Hz gewinnt.-

Nun, mir wurde empfohlen das selber zu schreiben.-

Also habe ich zusammen mit ChatGPT von OpenAI ein Mathematica-Programm 
entwickelt um das Problem zu lösen.

Als Datenquelle habe ich ein WAV-File, eine Aufzeichnung, vom WebSDR der 
Universität of Twente genommen. Aufgezeichnet wird die getastete AM in 
der Betriebsart CW mit 750 Hz-BFO mit einer Sampling-Rate von 7119 
Samples pro Sekunde.-

Hier das fertige Mathematica-Programm mit Datenausgabe:

www.leobaumann.de/newsgroups/DCF77-Dekodierung.pdf

Interessante Zusammenarbeit mit ChatGPT, die KI beherrscht die 
Mathematica-Syntax perfekt.

Grüße
-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

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#357464

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2024-10-27 19:14 +0100
Message-ID<3d64f19a588557451b6a1f54306f2dd3@wxp-nb-01.mouse.local>
In reply to#357463
Leo Baumann schrieb:
> Hi,
> 
> vor ein paar Tagen habe ich einen Softwredekoder für DCF77 gesucht, der die 
> Daten aus der getakteten AM-HF, Träger 750 Hz gewinnt.-
> 
> Nun, mir wurde empfohlen das selber zu schreiben.-
> 
> Also habe ich zusammen mit ChatGPT von OpenAI ein Mathematica-Programm 
> entwickelt um das Problem zu lösen.
> 
> Als Datenquelle habe ich ein WAV-File, eine Aufzeichnung, vom WebSDR der 
> Universität of Twente genommen. Aufgezeichnet wird die getastete AM in der 
> Betriebsart CW mit 750 Hz-BFO mit einer Sampling-Rate von 7119 Samples pro 
> Sekunde.-
> 
> Hier das fertige Mathematica-Programm mit Datenausgabe:
> 
> www.leobaumann.de/newsgroups/DCF77-Dekodierung.pdf
> 
> Interessante Zusammenarbeit mit ChatGPT, die KI beherrscht die 
> Mathematica-Syntax perfekt.
> 
> Grüße

Ich habe immer noch nicht verstanden warum Du icht einfach einen 
DCF77-Empfänger nimmst, der per TTL-Ausgang das demodulierte Signal von sich 
gibt.

-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#357465

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2024-10-27 19:32 +0100
Message-ID<vfm104$1fj6a$2@solani.org>
In reply to#357464
Am 27.10.2024 um 19:14 schrieb Andreas Bockelmann:
> Ich habe immer noch nicht verstanden warum Du icht einfach einen DCF77- 
> Empfänger nimmst, der per TTL-Ausgang das demodulierte Signal von sich gibt.

1.) Meine beiden Receiver liefern das DCF77-Signal als 1 kHz-AM bzw. 750 
Hz-AM nach Empfang in der Betriebsart CW mit entsprechendem BFO.-

2.) Ich wollte Signalverarbeitung und Dekodierung DCF77 mit Mathematica 
lernen.-

3.) Ich wollte die Softwareentwicklung zusammen mit ChatGPT am eigenen 
Leib erfahren.-

Grüße

-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

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#357466

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2024-10-27 21:23 +0100
Message-ID<vfm7fp$30ic8$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#357463
Hi Leo,
> Also habe ich zusammen mit ChatGPT von OpenAI ein Mathematica-Programm 
> entwickelt um das Problem zu lösen.

Cool, ich muss mich da auch mal dran setzen und mit ChatGPT was Eigenes 
programmieren üben. Bisher gab ich das nur bei meinem Studis gemacht, um 
denen zu zeigen, dass das gehen sollte, wenngleich auch nicht immer im 
ersten Anlauf und meistens auch nicht, ohne dass man versteht, was 
ChatCPT vorschlägt, aber irgendwie kam ich dann mit den Studis doch sehr 
schnell sehr weit.  Wir hatten das aber immer von einem Rumpfprogramm 
aus gemacht, das eben nicht lief ;-)

Was mich wundert: Warum mit Mathematica und nicht mit Python, Java, C++ 
oder welche "ordentliche" Programmiersprache auch immer?

Marte

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#357467

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2024-10-27 21:31 +0100
Message-ID<vfm7vk$1fj6b$2@solani.org>
In reply to#357466
Am 27.10.2024 um 21:23 schrieb Marte Schwarz:
> Hi Leo,
>> Also habe ich zusammen mit ChatGPT von OpenAI ein Mathematica-Programm 
>> entwickelt um das Problem zu lösen.
> 
> Cool, ich muss mich da auch mal dran setzen und mit ChatGPT was Eigenes 
> programmieren üben. Bisher gab ich das nur bei meinem Studis gemacht, um 
> denen zu zeigen, dass das gehen sollte, wenngleich auch nicht immer im 
> ersten Anlauf und meistens auch nicht, ohne dass man versteht, was 
> ChatCPT vorschlägt, aber irgendwie kam ich dann mit den Studis doch sehr 
> schnell sehr weit.  Wir hatten das aber immer von einem Rumpfprogramm 
> aus gemacht, das eben nicht lief ;-)
> 
> Was mich wundert: Warum mit Mathematica und nicht mit Python, Java, C++ 
> oder welche "ordentliche" Programmiersprache auch immer?

Man kann ChatGPT ja komplette Programme übergeben, ChatGPT versteht die 
auch. In meinem Fall musste ich ChatGPT nur den Weg über die 
Gleichrichtung (Abs[]) und TP-Filterung weisen, sonst kam da was 
komisches als Weg heraus, was nicht lief.

Auch auf die Minutenmarkeridentifizierung aus der Hüllkurve musste ich 
ChatGPT sogar im Detail mit der Nase draufstoßen.

Mathematica desshalb, weil das Befehle zur Signalverarbeitung hat und 
ich Mathematica habe.

Grüße

-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

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#357468

FromVolker Bartheld <news2024@bartheld.net>
Date2024-10-27 21:43 +0100
Message-ID<fbdd49a1d8f9981d067126023f66eb4b681a0023.camel@bartheld.net>
In reply to#357467
On Sun, 2024-10-27 at 21:31 +0100, Leo Baumann wrote:
> Man kann ChatGPT ja komplette Programme übergeben

Man kann sich - als Softwareentwickler - auch _wegen_ ChatGPT übergeben.

Neulich fragte ich als fauler Strick, der ich nunmal bin, in welchem Titel von
Bryan Adams die Strophe "nobody notices and nobody cares" vorkäme. Da hat das
Heuristiktool so spektakulär verkackt, daß ich inständig hoffte, niemand, der
nicht in der Lage ist, die Ergüsse von ChatGPT zu verstehen - würde sie für
irgendwelchen Produktivkram einsetzen. Oder gar im sicherheitskritischen
Umfeld. 

Im Interesse seiner unsterblichen Seele.

Volker

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#357469

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2024-10-27 21:55 +0100
Message-ID<vfm9cq$1fj6a$3@solani.org>
In reply to#357468
Am 27.10.2024 um 21:43 schrieb Volker Bartheld:
> On Sun, 2024-10-27 at 21:31 +0100, Leo Baumann wrote:
>> Man kann ChatGPT ja komplette Programme übergeben
> 
> Man kann sich - als Softwareentwickler - auch _wegen_ ChatGPT übergeben.
> 
> Neulich fragte ich als fauler Strick, der ich nunmal bin, in welchem Titel von
> Bryan Adams die Strophe "nobody notices and nobody cares" vorkäme. Da hat das
> Heuristiktool so spektakulär verkackt, daß ich inständig hoffte, niemand, der
> nicht in der Lage ist, die Ergüsse von ChatGPT zu verstehen - würde sie für
> irgendwelchen Produktivkram einsetzen. Oder gar im sicherheitskritischen
> Umfeld.
> 
> Im Interesse seiner unsterblichen Seele.

In meinem Fall lief die Zusammenarbeit etwa so ab, dass nachdem ich 
jeweils den aktuellen Stand des Progammes hochgeladen hatte, von mir 
Sätze kamen, "Mache jetzt das und jenes mit der Liste (z.B. 
"normalizedEnvelope") ...". ChatGPT liefert unverzüglich den optimierten 
Befehl in richtiger Syntax.

Grüße

-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

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#357470

FromRupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de>
Date2024-10-27 22:10 +0100
Message-ID<49m2vk-h9b.ln1@nntp.haselbeck-net.de>
In reply to#357468
Volker Bartheld schrieb:
> Leo Baumann wrote:
>> Man kann ChatGPT ja komplette Programme übergeben
> 
> Man kann sich - als Softwareentwickler - auch _wegen_ ChatGPT übergeben.
> 
> Neulich fragte ich als fauler Strick, der ich nunmal bin, in welchem Titel von
> Bryan Adams die Strophe "nobody notices and nobody cares" vorkäme. Da hat das
> Heuristiktool so spektakulär verkackt, daß ich inständig hoffte, niemand, der
> nicht in der Lage ist, die Ergüsse von ChatGPT zu verstehen - würde sie für
> irgendwelchen Produktivkram einsetzen. Oder gar im sicherheitskritischen
> Umfeld.
> 
> Im Interesse seiner unsterblichen Seele.

Du bist wirklich zu bedauern. Alles, was du anfasst und das bei anderen 
regelmäßig und problemlos funktioniert, entwickelt sich bei dir nach 
deinen Berichten stets zur Katastrophe. Das einzig Positive dabei mag 
sein, dass immer ein anderer die Schuld an dem unerfreulichen Ausgang 
deiner Erlebnisse trägt :->

MfG
Rupert

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#357471

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-10-28 07:46 +0100
Message-ID<lo8qbvFi43bU1@mid.individual.net>
In reply to#357467
Am 27.10.2024 um 21:31 schrieb Leo Baumann:
> Am 27.10.2024 um 21:23 schrieb Marte Schwarz:
>> Hi Leo,
>>> Also habe ich zusammen mit ChatGPT von OpenAI ein Mathematica- 
>>> Programm entwickelt um das Problem zu lösen.
>>
>> Cool, ich muss mich da auch mal dran setzen und mit ChatGPT was 
>> Eigenes programmieren üben. Bisher gab ich das nur bei meinem Studis 
>> gemacht, um denen zu zeigen, dass das gehen sollte, wenngleich auch 
>> nicht immer im ersten Anlauf und meistens auch nicht, ohne dass man 
>> versteht, was ChatCPT vorschlägt, aber irgendwie kam ich dann mit den 
>> Studis doch sehr schnell sehr weit.  Wir hatten das aber immer von 
>> einem Rumpfprogramm aus gemacht, das eben nicht lief ;-)
>>
>> Was mich wundert: Warum mit Mathematica und nicht mit Python, Java, C+ 
>> + oder welche "ordentliche" Programmiersprache auch immer?
> 
> Man kann ChatGPT ja komplette Programme übergeben, ChatGPT versteht die 
> auch.

Es ist in der Tat faszinierend, daß ChatGPT bei einem Tausendzeiler in, 
der doch etwas exotischeren, Sprache Ruby ziemlich detailliert 
"versteht" was, wo passiert. Sogar eingebaute Fehler werden mit recht 
hoher Quote gefunden...

Beim Programmieren habe ich jedoch den Eindruck, daß 4o etwas schwächer 
ist, als seine Vorgänger.

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#357489

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2024-10-28 20:45 +0100
Message-ID<20241028204548.588d1a92@Achmuehle.WOR>
In reply to#357471
Hallo Eric,

Du schriebst am Mon, 28 Oct 2024 07:46:52 +0100:

> Es ist in der Tat faszinierend, daß ChatGPT bei einem Tausendzeiler in, 
> der doch etwas exotischeren, Sprache Ruby ziemlich detailliert 
> "versteht" was, wo passiert. Sogar eingebaute Fehler werden mit recht 
> hoher Quote gefunden...

Syntax oder Sematik? Oder gar funktionell?

> Beim Programmieren habe ich jedoch den Eindruck, daß 4o etwas schwächer 
> ist, als seine Vorgänger.

4o? Neue Version? Vielleicht hat der inzwischen zuviele seiner und seiner
Voränger Eigenproduktionen analysiert?

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#357495

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-10-29 08:09 +0100
Message-ID<lobg35F4a0U1@mid.individual.net>
In reply to#357489
Am 28.10.2024 um 20:45 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Eric,
> 
> Du schriebst am Mon, 28 Oct 2024 07:46:52 +0100:
> 
>> Es ist in der Tat faszinierend, daß ChatGPT bei einem Tausendzeiler in,
>> der doch etwas exotischeren, Sprache Ruby ziemlich detailliert
>> "versteht" was, wo passiert. Sogar eingebaute Fehler werden mit recht
>> hoher Quote gefunden...
> 
> Syntax oder Sematik? Oder gar funktionell?

Tatsächlich sogar funktionell.

>> Beim Programmieren habe ich jedoch den Eindruck, daß 4o etwas schwächer
>> ist, als seine Vorgänger.
> 
> 4o? Neue Version? Vielleicht hat der inzwischen zuviele seiner und seiner
> Voränger Eigenproduktionen analysiert?

4o: aktuelle Version. Ich denke, daß das Problem woanders liegt und sich 
recht leicht beheben ließe. Es wird wohl nicht lange dauern, bis es eine 
reine Programmierversion wie "github copilot" geben wird - das wird 
spannend!

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#357510

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2024-10-29 21:11 +0100
Message-ID<20241029211102.222e92b3@Achmuehle.WOR>
In reply to#357495
Hallo Eric,

Du schriebst am Tue, 29 Oct 2024 08:09:52 +0100:

[ChatGPT]
> >> "versteht" was, wo passiert. Sogar eingebaute Fehler werden mit recht
> >> hoher Quote gefunden...  
> > 
> > Syntax oder Sematik? Oder gar funktionell?  
> 
> Tatsächlich sogar funktionell.

Na, das ist schon bemerkenswert. Angesichts der horrenden Menge na
widersprüchlichen Daten im Web dürfte die Unterscheidung zwischen "falsch"
und "richtig", nach welchen Kriterien auch immer, "nicht ganz einfach"
sein, insbes. nicht für einen Automatismus ohne echte "Weltkenntnis".
...
> > 4o? Neue Version? Vielleicht hat der inzwischen zuviele seiner und
> > seiner Voränger Eigenproduktionen analysiert?  
> 
> 4o: aktuelle Version. Ich denke, daß das Problem woanders liegt und sich 
> recht leicht beheben ließe. ...

Andererseits besteht da durchaus die Gefahr einer Rückkopplung, wenn
vorhergehende eigene Ergebnisse nicht von einer wiederholten Bewertung
ausnimmt. Sind externe Bewertungen verfügbar, sieht das wieder anders aus.
Aber gerade in Bereichen mit geringer Abdeckung könnte eine Rekursion
fatale Fehler produzieren, könnte ich mit vorstellen.

> recht leicht beheben ließe. Es wird wohl nicht lange dauern, bis es eine 
> reine Programmierversion wie "github copilot" geben wird - das wird 
> spannend!

Durchaus ...

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#357521

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-10-30 08:15 +0100
Message-ID<loe4obFdhvmU2@mid.individual.net>
In reply to#357510
Am 29.10.2024 um 21:11 schrieb Sieghard Schicktanz:
> Hallo Eric,
> 
> Du schriebst am Tue, 29 Oct 2024 08:09:52 +0100:
> 
> [ChatGPT]
>>>> "versteht" was, wo passiert. Sogar eingebaute Fehler werden mit recht
>>>> hoher Quote gefunden...
>>>
>>> Syntax oder Sematik? Oder gar funktionell?
>>
>> Tatsächlich sogar funktionell.
> 
> Na, das ist schon bemerkenswert. Angesichts der horrenden Menge na
> widersprüchlichen Daten im Web dürfte die Unterscheidung zwischen "falsch"
> und "richtig", nach welchen Kriterien auch immer, "nicht ganz einfach"
> sein, insbes. nicht für einen Automatismus ohne echte "Weltkenntnis".
> ...

Genau das ist ja das faszinierende, das geht über erwartbare rein 
statistische Aussagen deutlich hinaus. Und ja, mir ist klar, daß das per 
Definition keine Intelligenz ist.

>>> 4o? Neue Version? Vielleicht hat der inzwischen zuviele seiner und
>>> seiner Voränger Eigenproduktionen analysiert?
>>
>> 4o: aktuelle Version. Ich denke, daß das Problem woanders liegt und sich
>> recht leicht beheben ließe. ...
> 
> Andererseits besteht da durchaus die Gefahr einer Rückkopplung, wenn
> vorhergehende eigene Ergebnisse nicht von einer wiederholten Bewertung
> ausnimmt. Sind externe Bewertungen verfügbar, sieht das wieder anders aus.
> Aber gerade in Bereichen mit geringer Abdeckung könnte eine Rekursion
> fatale Fehler produzieren, könnte ich mit vorstellen.

Ich habe eher den Eindruck, daß an den Modellen geschraubt wird, um sie 
"menschlicher" zu machen und das muß bei einem Programmiermodell kein 
Vorteil sein.

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#357738

FromEric Bruecklmeier <u@5i7.de>
Date2024-11-14 09:40 +0100
Message-ID<lplrc2F3k3aU1@mid.individual.net>
In reply to#357521
Am 30.10.2024 um 08:15 schrieb Eric Bruecklmeier:



Ingrid meint noch:

> Ich habe eher den Eindruck, daß an den Modellen geschraubt wird, um sie 
> "menschlicher" zu machen und das muß bei einem Programmiermodell kein 
> Vorteil sein.
> 
> 

Vielleicht etwas zu menschlich. Bei der Frage, was dieser Code ausgibt, 
macht o4 die selben Fehler wie meine Studenten:

class C
    a = 5
    module M
        a = 4
        module N
            a = 3
            class D
                a = 2
                def a
                    a = 1
                    puts a
                end
                puts a
            end
            puts a
        end
        puts a
    end
    puts a
end
a = C::M::N::D.new
a.a

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#357613

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2024-11-07 12:34 +0100
Message-ID<vgi8je$2kphe$1@dont-email.me>
In reply to#357466
Marte Schwarz schrieb:
> 
> Was mich wundert: Warum mit Mathematica und nicht mit Python, Java, C++ oder welche "ordentliche" Programmiersprache auch immer?
> 
C und ordentlich in einem Satz. YMMD.

Früher [tm] hat man das mit Apple ][ basic gemacht. Da wusste man,
dass das unordentlich ist.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#357614

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2024-11-07 13:03 +0100
Message-ID<vgiaa7$jm7d$1@solani.org>
In reply to#357613
Am 07.11.2024 um 12:34 schrieb Rolf Bombach:
> C und ordentlich in einem Satz. YMMD.

C und ordentlich in einem Satz, das ist Blasphemie.

> 
> Früher [tm] hat man das mit Apple ][ basic gemacht. Da wusste man,
> dass das unordentlich ist.

Das erinnert mich an 1982. Student im 1. Semester an der UNI in 
Duisburg.- Mein erster PC, ein Apple][.- 6522 PIO am Slot und per 
Assembler den Computer für mich am Telefon wählen lassen - klasse!
-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

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#357615

FromHermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de>
Date2024-11-07 13:29 +0100
Message-ID<lp3q67Fb8sqU1@mid.individual.net>
In reply to#357614
Am 07.11.24 um 13:03 schrieb Leo Baumann:
> Am 07.11.2024 um 12:34 schrieb Rolf Bombach:
>> C und ordentlich in einem Satz. YMMD.
> 
> C und ordentlich in einem Satz, das ist Blasphemie.

Nein, das hängt vom Programmierstil ab.

>> Früher [tm] hat man das mit Apple ][ basic gemacht. Da wusste man,
>> dass das unordentlich ist.
> 
> Das erinnert mich an 1982. Student im 1. Semester an der UNI in 
> Duisburg.- Mein erster PC, ein Apple][.- 6522 PIO am Slot und per 
> Assembler den Computer für mich am Telefon wählen lassen - klasse!

1980 hatte ich den 6502 2 Platinencomputer ESCO gekauft,
hex programmiert um u.a. über 420 DA einen 741 anzusteuern.
Und Platinenherstellung mit Plotter und Ätzstift statt Photo probiert.
1982 am der Platinencomputer ECB85 mit 8085 CPU + eingebauten EPROMMER.
Ab Atari ST war es mit dem Löten vorbei.

-- 
<http://www.hermann-riemann.de>

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#357616

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2024-11-07 13:45 +0100
Message-ID<vgicp3$jm7d$2@solani.org>
In reply to#357615
Am 07.11.2024 um 13:29 schrieb Hermann Riemann:
> Ab Atari ST war es mit dem Löten vorbei.

Als ich den Atari 520 ST bekommen habe fing das mit dem Löten erst 
richtig an.-

Erstmal 1 MiByte RAM eingebaut statt 512 KiByte und dann eine andere HDD 
statt der Atari-Festplatte angeschlossen, mit 50 % mehr Speicherplatz.

Die originale Atari-Festplatte habe ich dann für 400 DM 1989 der 
Luftwaffe verkauft, weil die neugierig war über meine Daten. Natürlich 
war die Atari-Festplatte voll mit 20 MiByte Nullen :).

-- 
Public Webspace von Ingenieurbüro Baumann:
https://hidrive.ionos.com/share/sc0px3oy7x

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