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Groups > de.sci.electronics > #354304 > unrolled thread
| Started by | Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> |
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| First post | 2024-07-12 12:21 +0000 |
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Aktuelle Elektronikkästen Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> - 2024-07-12 12:21 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-07-12 14:24 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> - 2024-07-12 12:54 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-07-12 15:02 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-07-12 16:32 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2024-07-13 22:37 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-07-13 23:06 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2024-07-13 23:08 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2024-07-14 17:42 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2024-07-14 23:23 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2024-07-12 15:21 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-07-12 17:36 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2024-07-12 18:16 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2024-07-12 16:05 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2024-07-12 17:04 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> - 2024-07-12 15:44 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2024-07-12 21:42 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-07-13 05:46 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2024-07-13 13:18 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2024-07-12 17:13 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> - 2024-07-12 15:47 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2024-07-15 08:11 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> - 2024-07-15 08:16 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2024-07-15 16:00 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2024-07-12 23:20 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-07-13 06:08 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2024-07-13 08:11 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-07-13 12:42 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2024-07-14 14:58 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2024-07-16 09:36 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2024-07-13 12:07 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2024-07-13 12:47 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2024-07-13 20:57 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2024-07-13 14:52 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2024-07-13 17:58 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2024-07-12 21:43 +0000
Re: Aktuelle Elektronikkästen Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> - 2024-07-13 06:31 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2024-07-13 07:13 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2024-07-13 12:31 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Rafael Deliano <Rafael_Deliano@arcor.de> - 2024-07-13 10:11 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Jochen Kremer <jochen.news@kremerweb.de> - 2024-07-13 16:35 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Thomas Einzel <usenet-2024@einzel.de> - 2024-07-13 17:54 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2024-07-13 19:05 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2024-07-15 10:10 +0200
Re: Aktuelle Elektronikkästen Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> - 2024-07-15 09:10 +0000
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| From | Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2024-07-12 15:47 +0000 |
| Message-ID | <v6rj6h$3j4nh$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #354320 |
Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> wrote: > https://www.amazon.de/dp/B089W8LRB7/ Danke, seh ich mir an. > https://www.amazon.de/dp/B0B3MHB38P/ Danke! > Dann vielleicht besser mit einem einfachen Elektronik-Kasten einsteigen > und dann mit dem Grundwissen weiter zu einem kindgerechten Arduino-Lernset. Ja, irgendwo zwischen Elektronik, Arduino und Raspberry Pi schwanke ich etwas. Beim Raspberry Pi kommt mir die Software-Seite etwas besser didaktisch aufbereitet vor, beim Ardunio die Hardwareseite. /ralph
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-15 08:11 +0000 |
| Message-ID | <lfk3tiFr9r2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354328 |
Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> wrote: >Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> wrote: >> https://www.amazon.de/dp/B089W8LRB7/ >Danke, seh ich mir an. >> https://www.amazon.de/dp/B0B3MHB38P/ >Danke! >> Dann vielleicht besser mit einem einfachen Elektronik-Kasten einsteigen >> und dann mit dem Grundwissen weiter zu einem kindgerechten Arduino-Lernset. >Ja, irgendwo zwischen Elektronik, Arduino und Raspberry Pi schwanke ich >etwas. Beim Raspberry Pi kommt mir die Software-Seite etwas besser >didaktisch aufbereitet vor, beim Ardunio die Hardwareseite. Wenn es auch ein Pico sein darf. Dafür gibt es auch sehr einfache Anleitungen. Manche allerdings nur in (einfachem) Englisch. Im Elektronik-Kompendium findet sich auch einiges zum Pico auf Deutsch. Für einfache Elektronikgrundlagen würde ich einige Steckbretter und bedrahtete Bauteile besorgen. Transistoren in TO92 gibt es bei Pollin ab 2 Cent/Stück. Da würde ich mind. 20-50 Stück in NPN und PNP besorgen. Dazu noch einige Widerstände mit gängigen Werten und was man sonst noch so braucht. Wenn der Filius handwerklich geschickt ist, könnte auch eine einfach Lötstation oder Lötkolben sinnvoll sein, aber ich würde erst mit dem Steckbrett anfangen. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2024-07-15 08:16 +0000 |
| Message-ID | <v72lte$djiv$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #354443 |
Peter Heitzer <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> wrote: > Wenn es auch ein Pico sein darf. Dafür gibt es auch sehr einfache Anleitungen. Ich hab selbst einen Pico, besonders einfach finde ich den nicht. Nicht für ein Kind. Ich hab selbst teilweise etwas mit dem ersten Firmware-Download gekämpft (keine Ahnung was die Details waren, Knopf drücken um irgendeinen Modus Umschalten, irgendsowas?). > Manche allerdings nur in (einfachem) Englisch. > Im Elektronik-Kompendium findet sich auch einiges zum Pico auf Deutsch. > Für einfache Elektronikgrundlagen würde ich einige Steckbretter und > bedrahtete Bauteile besorgen. Transistoren in TO92 gibt es bei Pollin ab > 2 Cent/Stück. Da würde ich mind. 20-50 Stück in NPN und PNP besorgen. > Dazu noch einige Widerstände mit gängigen Werten und was man sonst noch > so braucht. Das ist alles viel zu kompliziert. Ich will was herschenken, mit dem derjenige selbst alleine was anfangen kann, quasi self contained. Ich bin auch relativ weit von ihm weg. > Wenn der Filius handwerklich geschickt ist, könnte auch eine einfach Lötstation > oder Lötkolben sinnvoll sein, aber ich würde erst mit dem Steckbrett anfangen. Es ist nicht der Filius (der spielt gerade noch mit Lego und interesanterweise liebt er einen ganz billigen Magnetbaukasten). /ralph
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-15 16:00 +0200 |
| Message-ID | <v73a1d$epq1$2@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #354444 |
Hi Ralph, > für ein Kind. Ich hab selbst teilweise etwas mit dem ersten > Firmware-Download gekämpft (keine Ahnung was die Details waren, Knopf > drücken um irgendeinen Modus Umschalten, irgendsowas?). > > Das ist alles viel zu kompliziert. Ich will was herschenken, mit dem > derjenige selbst alleine was anfangen kann, quasi self contained. Ich > bin auch relativ weit von ihm weg. Dafür gibt es Zoom ..., Nextcloud Talk, Galene, BBB und vieles andere mehr. Mit senfcall.de ist das in weniges Sekunden eingerichtet. Im Ernst, wenn Du schon mit solch trivial klingenden Anfängerproblemen kämpfen musstest. Wie viel Durchhaltevermögen traust Du dem Jungen zu, wenn er da alleine dran gehen soll? Wenn der Jung dann mal am Laufen ist, dann kannst Du Dich rausziehen. Aber gerade am Anfang braucht die heutige Jugend unbedingt Begleitung, sonst sind andere Sachen spannender. > Es ist nicht der Filius (der spielt gerade noch mit Lego und > interesanterweise liebt er einen ganz billigen Magnetbaukasten). Magnete sind ja auch echt faszinierend. Marte
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-12 23:20 +0200 |
| Message-ID | <v6s6nm$5lhu$1@news.nnpt4.net> |
| In reply to | #354304 |
Am 12.07.24 um 14:21 schrieb Ralph Aichinger: > Ich hab mit vielleicht 9-10 Jahren, ganz sicher noch in der Volksschule, einen > Elektronikkasten gehabt, Philips Elektronik Erstkontakt. Ein Schulfreund > hat die größere Version davon gehabt, und noch einen Chemiekasten dazu. > > Bei Chemiekästen schaut es aus "Sicherheitsgründen" ja völlig düster > aus, aber gibt es irgendwas in Richtung Elektronik aus aktuelle > Produktion? Natürlich könnte man historische Baukästen kaufen und > fehlende/defekte Bauteile ersetzen, aber was gibt es an > direkt zu kaufenden Sachen, derzeit? > > Es soll ein Geschenk für einen 12-jährigen werden. > > Ich überlege auch, ihm einen Raspberry Pi mit ein bißchen Zubehör zu > kaufen, da gibt es auch sehr gut didaktisch aufbereitetes Zeug. > > /ralph Hallo, als Schüler hatte ich damals auch einen Chemiekasten von Kosmos. Ein Schulfreund hatte einen Kosmos Radiomann, manchmal hatten wir damit zusammen herumexperimentiert. Mein Bruder hatte einen Philips Elektronikkasten den ich ihm später abgetauscht hatte. Ich war aber zuvor schon ohne diese Kästen motiviert zum Experimentieren. Die Kästen wurden schon bald erweitert. Manchmal wundere ich mich selbst wie ich damals, ohne Internet und mit wenig Taschengeld, mir Chemikalien, Reagenzgläser, Erlenmayerkolben usw. beschaffen konnte. In Apotheken uns Drogerien hatte man etliches bekommen - anders als heute. Manchmal wundert mich auch, das ich das überhaupt überlebt hatte, etwa Experimente mit Hochspannung aus Autozündspulen im Kilovoltbereich. Einmal hatte ich den Keller voller Schwaden mit irgendeinem giftigen braunen Gas (irgendwas mit Brom oder Stickstoff IIRC). Meine erste Sorge, war gut zu lüften damit das niemandem auffiel weil ich befürchtete das mir dann das Experimentieren verboten würde. Erst danach bin ich an die frische Luft. Bestellungen erfolgten mit Postkarten. Wichtig war für mich, die gute Schulbibliothek, etwa: Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: Heinz Richter: Elektrotechnik für Jungen. Eine Einführung durch Selbstbau und Experimente, die jedem gelingen. 1964. Heinz Richter: Elektronik in Selbstbau und Versuch. 1966. Heinz Richter: Radiobasteln für Jungen. 1968. Heinz Richter: Das große Transistor-Bastelbuch. Anleitungen zum Selbstbau von über 100 einfachen Transistorgeräten. 1971. Ob solche Kästen heute noch zeitgemäß sind, da bin ich mir nicht sicher. Von Heise fällt mir das "Sonderheft Make Operationsverstärker Special" ein. https://shop.heise.de/make-special-operationsverstaerker-mit-experimentierset Bernd Mayer
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 06:08 +0200 |
| Message-ID | <lfecuhF1fcjU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354344 |
Am 12.07.24 um 23:20 schrieb Bernd Mayer: > als Schüler hatte ich damals auch einen Chemiekasten von Kosmos. > Ein Schulfreund hatte einen Kosmos Radiomann, manchmal hatten wir damit > zusammen herumexperimentiert. > Mein Bruder hatte einen Philips Elektronikkasten den ich ihm später > abgetauscht hatte. > > Ich war aber zuvor schon ohne diese Kästen motiviert zum Experimentieren. Es gibt auch noch Lego, Fischertechnik und Metallbaukästen. Die kann man neben Knet etc auch für eigene Vorstellungen zweckentfremden. Dann auch noch Papier, Pappe, Schere Kleber.. Mit Lötkolben kann man Kunststoff einweichen. > Die Kästen wurden schon bald erweitert. Manchmal wundere ich mich selbst > wie ich damals, ohne Internet und mit wenig Taschengeld, mir > Chemikalien, Reagenzgläser, Erlenmayerkolben usw. beschaffen konnte. > In Apotheken und Drogerien hatte man etliches bekommen - anders als heute. In Hugendubel München pep habe ich vor wenigen Tagen auch kein Buch über computer mehr gefunden. Defekte einfache Elektronik lässt sich besser reparieren als Meinungsunterschiede. > Manchmal wundert mich auch, das ich das überhaupt überlebt hatte, etwa > Experimente mit Hochspannung aus Autozündspulen im Kilovoltbereich. Ich hatte damals ein paar Trafos hintereinandergeschaltet um höhere Spannung zu bekommen. Ergebnis war nicht zufriedenstellen. Da habe ich mit 2N3055 Rückkopplung etwas Schwingendes aufgebaut und das als Eingabe für 2 hintereinandergeschaltete Trafos verwendet. Die Erreicht Spannung war etwas höher. Nach meiner Erinnerung habe ich dann mit dieser Schaltung ein Diode als Energie Empfänger verwendet, und damit ein Glühlämpchen zum Leuchten gebracht. > Bestellungen erfolgten mit Postkarten. > > Wichtig war für mich, die gute Schulbibliothek, etwa: > > Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. > > Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: > Heinz Richter: Elektrotechnik für Jungen. Eine Einführung durch > Selbstbau und Experimente, die jedem gelingen. 1964. > Heinz Richter: Elektronik in Selbstbau und Versuch. 1966. > Heinz Richter: Radiobasteln für Jungen. 1968. > Heinz Richter: Das große Transistor-Bastelbuch. Anleitungen zum > Selbstbau von über 100 einfachen Transistorgeräten. 1971. Ist Nührmann: Werkbuch Elektronik 1980 noch relevant? ( Röhre habe ich nur als kurzlebige Glühlampe verwendet. ) In einigen Städten gibt es noch Stadtbibliothek. > Ob solche Kästen heute noch zeitgemäß sind, da bin ich mir nicht sicher. > > Von Heise fällt mir das > "Sonderheft Make Operationsverstärker Special" ein. > https://shop.heise.de/make-special-operationsverstaerker-mit-experimentierset Vor Operationsverstärker ist eher Diode und Transistor angesagt. Ich vermute, meine ca 40 Jahre alten 1N4148 werden auch weiter zum Einsatz kommen. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 08:11 +0200 |
| Message-ID | <v6t5q1$5u13$2@news.nnpt4.net> |
| In reply to | #354351 |
Am 13.07.24 um 06:08 schrieb Hermann Riemann: > Am 12.07.24 um 23:20 schrieb Bernd Mayer: > >> Wichtig war für mich, die gute Schulbibliothek, etwa: >> >> Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. >> >> Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: >> Heinz Richter: Elektrotechnik für Jungen. Eine Einführung durch >> Selbstbau und Experimente, die jedem gelingen. 1964. >> Heinz Richter: Elektronik in Selbstbau und Versuch. 1966. >> Heinz Richter: Radiobasteln für Jungen. 1968. >> Heinz Richter: Das große Transistor-Bastelbuch. Anleitungen zum >> Selbstbau von über 100 einfachen Transistorgeräten. 1971. > > Ist Nührmann: Werkbuch Elektronik 1980 > noch relevant? Hallo, in meiner Bibliothek habe ich das Werkbuch der Elektronik auch seit etlichen Jahrzehnten. Das hat gute Dienste geleistet und war das Geld wert. Ob das heute noch aktuell ist bezweifle ich ein wenig weil ICs darin zu kurz kommen. Ich habe allerdings auch keine Empfehlung für was aktuelles für einen Schüler. Selber hole ich mir ziemlich viel aus dem Internet. Wegen Datenbüchern oder Infos zu ICs bin ich früher viel in Bibliotheken gewesen oder habe auf Reisen bei den örtlichen Niederlassungen von Distributoren vorbeigeschaut. Über einen geschenkten dicken und schweren IC-Master hatte ich mich damlas riesig gefreut. Für einen Schüler würde ich wohl eher einen Chinesisch-Kurs empfehlen oder irgendwas zum Programmieren. Der Transistor hat die vergangene Zeit wohl entscheidend geprägt. Radios wurden damals "Transistor-Radios" genannt um den Fortschritt zu den Röhrenradios zu betonen. Heute hat eine CPU Zig-Millionen Transistoren verbaut. Mit einzelnen Transistoren hat man aber eher weniger zu tun - oder? Bernd Mayer
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 12:42 +0200 |
| Message-ID | <lff40iF4pcdU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354355 |
Am 13.07.24 um 08:11 schrieb Bernd Mayer: > Am 13.07.24 um 06:08 schrieb Hermann Riemann: >> Am 12.07.24 um 23:20 schrieb Bernd Mayer: >> >>> Wichtig war für mich, die gute Schulbibliothek, etwa: >>> >>> Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. >>> >>> Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: >>> Heinz Richter: Elektrotechnik für Jungen. Eine Einführung durch >>> Selbstbau und Experimente, die jedem gelingen. 1964. >>> Heinz Richter: Elektronik in Selbstbau und Versuch. 1966. >>> Heinz Richter: Radiobasteln für Jungen. 1968. >>> Heinz Richter: Das große Transistor-Bastelbuch. Anleitungen zum >>> Selbstbau von über 100 einfachen Transistorgeräten. 1971. >> >> Ist Nührmann: Werkbuch Elektronik 1980 >> noch relevant? > > Hallo, > > in meiner Bibliothek habe ich das Werkbuch der Elektronik auch seit > etlichen Jahrzehnten. > Das hat gute Dienste geleistet und war das Geld wert. > Ob das heute noch aktuell ist bezweifle ich ein wenig weil ICs darin zu > kurz kommen. Da mit ICs ist so eine Sache. Die alten SN74xx* wie z.B. 74181 sind heute kaum erhältlich und passen mit aktuellen 3,3V Level wenig zusammen. Vielleicht 74HC. Nach meiner Erfahrung ist TTL Spannung empfindlich MOS Strom empfindlich. > Selber hole ich mir ziemlich viel aus dem Internet. Bei mir Datenbücher + internet. Datenbücher sind für mich einfacher lesbar. > Wegen Datenbüchern oder Infos zu ICs bin ich früher viel in Bibliotheken > gewesen oder habe auf Reisen bei den örtlichen Niederlassungen von > Distributoren vorbeigeschaut. Es gab Ausstellungen auf Messe wie elektronica in München. > Für einen Schüler würde ich wohl eher einen Chinesisch-Kurs empfehlen Da vermute ich schlechtes Aufwand Nutzen Verhältnis. Die Sprache für Elektronik und Programmieren ist englisch. > oder irgendwas zum Programmieren. Python. Und irgendetwas mit Linux. apple ist zu teuer und windows hat zu viel computer Spielreize, die Reflexe statt Überlegungen trainieren. > Der Transistor hat die vergangene Zeit wohl entscheidend geprägt. > Radios wurden damals "Transistor-Radios" genannt um den Fortschritt zu > den Röhrenradios zu betonen. Mein einzig selbstgebasteltes funktionierendes Radio bestand nur aus Diode und Kopfhörer, mit dem ich ein Sender deutlich hörbar empfangen konnte. > Heute hat eine CPU Zig-Millionen Transistoren verbaut. > Mit einzelnen Transistoren hat man aber eher weniger zu tun - oder? Wenn der durchgebrannt ist.. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-14 14:58 +0200 |
| Message-ID | <v70i1q$75k4$1@news.nnpt4.net> |
| In reply to | #354351 |
Am 14.07.24 um 11:57 schrieb Stefan Ram: > Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> schrieb oder zitierte: >> Ist Nührmann: Werkbuch Elektronik 1980 >> noch relevant? > > Also, falls jemand auch englischsprachige Bücher akzeptieren würde: > > Ich habe kürzlich ein mehrbändiges Werk über Elektronik > entdeckt, das alles super-langsam erklärt und mit einer > kostenlosen Lizenz im Web zu finden ist: > > "Lessons in Electronic Circuits". > > Band 1: Gleichspannungsschaltungen (560 Seiten) > Band 2: Wechselspannungsschaltungen (566 Seiten) > Band 3: Halbleiterschaltungen (526 Seiten) > Band 4: Digitale Schaltungen (517 Seiten) > Band 5: Nachschlageteil (171 Seiten) > Band 6: Experimente (382 Seiten) > > Band 6 enthält Bauanleitungen für einfache Schaltkreise und > Experimente, ähnlich wie bei einem Experimentierkasten, aber > die Bauteile müßte man selber beschaffen. > > Ach, wenn ich nur die Zeit hätte, das zu lesen! > > Autor ist wohl Tony R. Kuphaldt, die Bände wurden zuletzt in > den nuller Jahren überarbeitet. Hallo, ja - die lessons von Kuphaldt habe ich schon als PDF heruntergeladen: http://www.ibiblio.org/kuphaldt/electricCircuits/ https://archive.org/details/lessonsinelectriccircuits Auf archive.org kann man etliches finden. PDFs kann man ja auch gut und schnell am PC durchsuchen. Es schadet nicht, wenn man früh anfängt Englisch und andere Fremdsprachen zu lernen. Auf Englisch gibt es mehr Literatur zu Elektronik als auf deutsch Und Schaltpläne sind international verständlich. Englische Lehrbücher etwa für Mathe, Physik, Elektronik sind dazu oft einfacher geschrieben. Englisch ist auch prägnanter. Übersetzungen aus dem Englischen ins Deutsche sind im Schnitt 11 Prozent länger. Ein Schnellesekurs kann auch sinnvoll sein. Letzenendes muss man eine Auswahl treffen was einen interessiert. Elektronik ist ja ein umfangreiches Gebiet. Bernd Mayer
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| From | Thomas Heger <ttt_heg@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-16 09:36 +0200 |
| Message-ID | <lfmm81F7umpU11@mid.individual.net> |
| In reply to | #354351 |
Am Sonntag000014, 14.07.2024 um 11:57 schrieb Stefan Ram: > Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> schrieb oder zitierte: >> Ist Nührmann: Werkbuch Elektronik 1980 >> noch relevant? > > Also, falls jemand auch englischsprachige Bücher akzeptieren würde: > > Ich habe kürzlich ein mehrbändiges Werk über Elektronik > entdeckt, das alles super-langsam erklärt und mit einer > kostenlosen Lizenz im Web zu finden ist: > > "Lessons in Electronic Circuits". > > Band 1: Gleichspannungsschaltungen (560 Seiten) > Band 2: Wechselspannungsschaltungen (566 Seiten) > Band 3: Halbleiterschaltungen (526 Seiten) > Band 4: Digitale Schaltungen (517 Seiten) > Band 5: Nachschlageteil (171 Seiten) > Band 6: Experimente (382 Seiten) > > Band 6 enthält Bauanleitungen für einfache Schaltkreise und > Experimente, ähnlich wie bei einem Experimentierkasten, aber > die Bauteile müßte man selber beschaffen. > Hier gibts die http://www.ibiblio.org/kuphaldt/electricCircuits/ TH
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 12:07 +0200 |
| Message-ID | <lff1vcF47saU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354344 |
Am 12.07.2024 um 23:20 schrieb Bernd Mayer: > In Apotheken uns Drogerien hatte man etliches bekommen - anders als heute. Vor einiger Zeit wollte die Apotheke meiner Frau nicht einmal Weinsteinsäure verkaufen... Demgegenüber erinnere ich mich an den Vortrag eines Professors im Jahr der Chemie, daß der Apotheker ihm als Jugendlicher noch den Tipp gegeben hatte, den roten Phosphor "nur mit der Hühnerfeder zu vermischen". > Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. Römp/Raaf war der Klassiker mit vielen Beispielen für die Du heute locker mit dem Rollkommando überzogen wirst. > Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: Die faszinierten mich damals auch, aber selbst als Jugendlicher ist mir aufgefallen, daß da vieles nicht stimmt (und sogar sehr gefährlich war). In einem der Radiobastelbücher wird ein nicht netzgetrennter UKW-Vorsatz auf einem Metallchassis aufgebaut, der Minuspol der Elkos wie üblich auf das Gehäuse gelegt. Wenn man genau liest und die Bilder betrachtet, so ist das ziemlich offensichtlich aus 2 verschiedenen Schaltungen zusammengewürfelt, wobei die eine mit Netztrafo arbeitete. Bernd
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| From | Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 12:47 +0200 |
| Message-ID | <lff4arF4l2jU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354367 |
Am 13.07.2024 um 12:07 schrieb Bernd Laengerich: > Am 12.07.2024 um 23:20 schrieb Bernd Mayer: > >> In Apotheken uns Drogerien hatte man etliches bekommen - anders als >> heute. > > Vor einiger Zeit wollte die Apotheke meiner Frau nicht einmal > Weinsteinsäure verkaufen... > Demgegenüber erinnere ich mich an den Vortrag eines Professors im Jahr > der Chemie, daß der Apotheker ihm als Jugendlicher noch den Tipp gegeben > hatte, den roten Phosphor "nur mit der Hühnerfeder zu vermischen". > >> Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. > > Römp/Raaf war der Klassiker mit vielen Beispielen für die Du heute > locker mit dem Rollkommando überzogen wirst. > >> Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: > > Die faszinierten mich damals auch, aber selbst als Jugendlicher ist mir > aufgefallen, daß da vieles nicht stimmt (und sogar sehr gefährlich war). > In einem der Radiobastelbücher wird ein nicht netzgetrennter UKW-Vorsatz > auf einem Metallchassis aufgebaut, der Minuspol der Elkos wie üblich auf > das Gehäuse gelegt. Wenn man genau liest und die Bilder betrachtet, so > ist das ziemlich offensichtlich aus 2 verschiedenen Schaltungen > zusammengewürfelt, wobei die eine mit Netztrafo arbeitete. Das war meine Einstiegsdroge: https://www.amazon.de/Elektronische-Unterhaltungsspiele-Arno-Ruff/dp/3772361226
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 20:57 +0200 |
| Message-ID | <v6uin0$6fqp$1@news.nnpt4.net> |
| In reply to | #354367 |
Am 13.07.24 um 12:07 schrieb Bernd Laengerich: > Am 12.07.2024 um 23:20 schrieb Bernd Mayer: > >> In Apotheken uns Drogerien hatte man etliches bekommen - anders als >> heute. > > Vor einiger Zeit wollte die Apotheke meiner Frau nicht einmal > Weinsteinsäure verkaufen... > Demgegenüber erinnere ich mich an den Vortrag eines Professors im Jahr > der Chemie, daß der Apotheker ihm als Jugendlicher noch den Tipp gegeben > hatte, den roten Phosphor "nur mit der Hühnerfeder zu vermischen". > >> Römpp, Chemische Experimente, die gelingen. > > Römp/Raaf war der Klassiker mit vielen Beispielen für die Du heute > locker mit dem Rollkommando überzogen wirst. > >> Und Bücher über Elektrik/Elektronik von Heinz Richter: > > Die faszinierten mich damals auch, aber selbst als Jugendlicher ist mir > aufgefallen, daß da vieles nicht stimmt (und sogar sehr gefährlich war). > In einem der Radiobastelbücher wird ein nicht netzgetrennter UKW-Vorsatz > auf einem Metallchassis aufgebaut, der Minuspol der Elkos wie üblich auf > das Gehäuse gelegt. Wenn man genau liest und die Bilder betrachtet, so > ist das ziemlich offensichtlich aus 2 verschiedenen Schaltungen > zusammengewürfelt, wobei die eine mit Netztrafo arbeitete. > > Bernd Hallo, so weit war ich damals noch nicht. Zu der Zeit hatte ich mich immer gewundert, warum die Glühlämpchen für 12 V immer so aufblitzten wen ich einen Gleichrichter plus Elko an einen 12 V Trafo anschloß und daran das Birnchen. So richtig hatte ich das erst ca. 10 Jahre später verstanden. Im Ort gab es eine Batteriefabrik, die hatten auch Taschenlampen hergestellt. Beim Erkunden der Umgebung hatten wir eine wilde Müllkippe entdeckt und dort fanden wir Unmengen an Birnchen die bei der Qualitätskontrolle ausgesondert wurden, etwa weil der Strahl der geschmolzenen Glaslinse zu weit vom Zentrum abwich. Glühlämpchen waren meine ersten Spannungsdetektoren, etwa so wie heute LEDs. Ein Taschenlampe zum Lesen unter der Bettdecke hatte ich mir aus einer 4,5 V Batterie und einem Schalter auch gebaut. Die Batterien hielten aber nicht lange - ich hatte zum Ausschalten die Batterie kurzgeschlossen. Bernd Mayer
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| From | Heinz Schmitz <sch@example.invalid> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 14:52 +0200 |
| Message-ID | <7qt49jdkt6dl6n8vho5g0ohkpdh1mmgn2a@4ax.com> |
| In reply to | #354344 |
Bernd Mayer wrote: >... >Die Kästen wurden schon bald erweitert. Manchmal wundere ich mich selbst >wie ich damals, ohne Internet und mit wenig Taschengeld, mir >Chemikalien, Reagenzgläser, Erlenmayerkolben usw. beschaffen konnte. >In Apotheken uns Drogerien hatte man etliches bekommen - anders als heute. > >Manchmal wundert mich auch, das ich das überhaupt überlebt hatte, etwa >Experimente mit Hochspannung aus Autozündspulen im Kilovoltbereich. >Einmal hatte ich den Keller voller Schwaden mit irgendeinem giftigen >braunen Gas (irgendwas mit Brom oder Stickstoff IIRC). Vermutlich nitrose Gase. Du wolltest doch sicher was nitrieren, um nachher mit dem Produkt einen Knall zu produzieren :-). >Meine erste >Sorge, war gut zu lüften damit das niemandem auffiel weil ich >befürchtete das mir dann das Experimentieren verboten würde. Erst danach >bin ich an die frische Luft. Verglichen mit der Elektronik-Frickelei ist eine Chemie-Ausrüstung heute kaum noch vorstellbar - die Nachbarn würden ständig beim Kardiologen zu Besuch sein. Und erst die Umwelt :-(. Grüße, H.
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 17:58 +0200 |
| Message-ID | <6692A420.7C372BD9@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #354378 |
Heinz Schmitz wrote: > Verglichen mit der Elektronik-Frickelei ist eine Chemie-Ausrüstung > heute kaum noch vorstellbar - die Nachbarn würden ständig beim > Kardiologen zu Besuch sein. Und die Lehrer erst, vor allem transatlantisch. Ein Junge erlegt ein einfaches Weckradion, wirft das Gehäuse weg und ordent die Komponenten sichtbar und funtionierend auf einem Holzbrett an. Die Schule alarmiert das Terrorkommando. Oder eine Einserschülerin löst an einem schulfeien Tag in der Mitte eines großen menschenleeren Schulhofes unter Beachtung aller Sicherheitsregeln eine harmlose kleine Verpuffung aus. Für beides muß ich hier in der Gruppe vermutlich keine Quellen vorkramen. Wober der erste Fall angesichts der Familie und Politik des Vaters durchaus bewußt inszeniert gewesen sein kann. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-12 21:43 +0000 |
| Message-ID | <slrnv938s3.52n.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #354304 |
On 2024-07-12, Ralph Aichinger <ralph@pi.h5.or.at> wrote: > Ich hab mit vielleicht 9-10 Jahren, ganz sicher noch in der Volksschule, einen > Elektronikkasten gehabt, Philips Elektronik Erstkontakt. Ein Schulfreund > hat die größere Version davon gehabt, und noch einen Chemiekasten dazu. > > Bei Chemiekästen schaut es aus "Sicherheitsgründen" ja völlig düster > aus, aber gibt es irgendwas in Richtung Elektronik aus aktuelle > Produktion? Natürlich könnte man historische Baukästen kaufen und > fehlende/defekte Bauteile ersetzen, aber was gibt es an > direkt zu kaufenden Sachen, derzeit? Die Conrad Elektronik-Adventskalender waren nicht schlecht - Steckbrett, ein paar Bauteile und brauchbare Anleitungen. Die Anleitungen findet man teilweise noch, das Material sollte bei Reichelt etc. relativ leicht beschaffbar sein. cu Michael -- Some people have no respect of age unless it is bottled.
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| From | Hermann Riemann <nospam.ng@hermann-riemann.de> |
|---|---|
| Date | 2024-07-13 06:31 +0200 |
| Message-ID | <lfee8bF1mh6U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #354346 |
Am 13.07.24 um 00:47 schrieb Stefan Ram: > Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> schrieb oder zitierte: >> Die Conrad Elektronik-Adventskalender waren nicht schlecht - Steckbrett, ein > > Für technisch interessierte Kinder war das zu meiner Zeit so, daß > sie erst einmal mit Lego oder Fischer-Technik anfingen Vor Lego gab es Bauklötzchen aus Holz. Dann hatte ich den Trix Baukasten. > und dann > später gab es die Kosmos-Experimentierkästen. Den Spielcomputer > Logikus, Alchemist, Optikus, Chemielabor C-1, . . . Der Haken bei den Experimentierkästen ist der Dienst nach Vorschrift. > Daneben haben mich aber auch Zauberkästen (mit Zaubertricks) > interessiert. Ich hatte auch einen Elektronikkasten, den > ELBK-200, der war nicht von Kosmos. Ich habe noch etliche ( unbenutzte ) Baukästen in meiner Wohnung. > Im Nachhinein denke ich, daß man durch Lesen von Büchern mindestens > eben so effektiv lernen kann. Das ergänzt sich. Wie Übungsaufgaben zum Lehrstoff. Ohne Spiel kann das Gelernte kaum verwendet werden. Wie ein Student aus Persien, der eine Vorlesung komplett auswendig gelernt hatte, aber damit nichts anfangen konnte. > Man kann auch Schaltungen nachbauen > oder chemischen Substanzen mischen, ohne viel dabei zu lernen. Lernen geschieht am effektivsten vielleicht bei der Suche nach Fehler. Weil da Varianten simuliert und abgeschätzt werden. ( Interessant für ki ) > Heute > hätten wir noch die Möglichkeit, daß man als Kind programmieren kann > oder am Bildschirm mit /simulierten/ Experimentierkästen arbeiten > oder sich Videos mit Experimenten auf Videodiensten ansehen . . . Ohne eigenes Experimentieren wird dann schneller vergessen als gelernt. > Ich weiß nicht, wie es ist, /heute/ ein technisch-naturwissenschaftlich > interessiertes Kind zu sein. Rein intuitiv vermute ich, die werden von Menge überflutet und resignieren. Das war früher mit wenigen einfachen Bauteile einfacher. Die 8088 PC konnte ich Bauteilmässig noch nachvollziehen. Bei heutiges motherboard geht das mit meiner Ausrüstung nicht mehr. > Wir waren ja damals durch die ersten > Raumfahrt-Experimente der Menschheit beeinflußt, Damals wollte ich mit 10 stufiger Rakete Roboter auf den Mond absetzen, die eine Roboterfabrik bauen, mit denen mir ein Ausweichquartier gebaut wird. Das Roboter Roboterfabrik bauen, wird vermutlich realsiert. > durch Sendungen von > Heinz Haber oder Hoimar von Ditfurth oder Jean Pütz (der im Fernsehen > einen Elektronikkurs anbot). Gibt es für die heutigen Kinder denn > irgendwelche Experimentierkästen oder ist das praktisch der Raspberry > Pi oder etwas, das ich gar nicht kenne? ESP32? In wenigen Jahren (oder jetzt schon), dürfte da (mini)Linux drauf laufen. Mit 1 TB mini M2.. > Heute (denke ich), daß ich verstanden habe, daß es einen Unterschied > macht, ob ich eine konstante Spannung /addiere/ (Batterie in Reihe) > oder eine Spannung mit einer Konstanten /multipliziere/ (Transistor), > aber ich denke, das habe ich nie so irgendwo gelesen, sondern muß > es mir irgendwann selbst so gedacht haben. Gelesen oder selbst gedacht oder zusammengesetzt ist nicht immer feststellbar. -- <http://www.hermann-riemann.de>
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
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| Date | 2024-07-13 07:13 +0200 |
| Message-ID | <v6t2e7$5u13$1@news.nnpt4.net> |
| In reply to | #354346 |
Am 13.07.24 um 00:47 schrieb Stefan Ram: > Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> schrieb oder zitierte: >> Die Conrad Elektronik-Adventskalender waren nicht schlecht - Steckbrett, ein > > Für technisch interessierte Kinder war das zu meiner Zeit so, daß > sie erst einmal mit Lego oder Fischer-Technik anfingen und dann > später gab es die Kosmos-Experimentierkästen. Den Spielcomputer > Logikus, Alchemist, Optikus, Chemielabor C-1, . . . Hallo, ja - angefangen hatte das bei mir wohl im Kleinkindalter mit einem simplem Holzbaukasten. Später dann ein Metallbaukasten mit einem kleinen Schraubenschlüssel und einer Menge Schrauben und diversen Metallbauteile mit Löchern für die Schrauben etwa von Trix oder Märklin. https://de.wikipedia.org/wiki/Trix-Metallbaukasten Ein Elekromotor war da auch schon dabei. Mit Märklin-Modelleisenbahn gab es auch ein kurze Phase. Das brauchte viel Platz und war irgendwie teuer und Erweiterungen wurden dadurch ausgebremst. Man musste bis zum nächsten Weihnachten oder Geburtstag warten für eine neue Lok o.Ä. Ein wenig langweilig war das auch die Bahn im Oval fahren zu lassen. Zauberkästen und -Bücher hatte ich irgendwann auch. Elektrik und Chemie kamen dann später. Bernd Mayer
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| From | Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> |
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| Date | 2024-07-13 12:31 +0200 |
| Message-ID | <lff3bsF47saU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #354346 |
Am 13.07.2024 um 00:47 schrieb Stefan Ram: > In den Begleitbüchern zu meinem Elektronikkasten wurde dieser Punkt > auch nicht erklärt. Philips hatte zusätzlich zum normalen Anleitungsbuch in der 1000er-Serie noch ein Büchlein mit "Technischen Erläuterungen" beigelegt. Dort wurden auch die Grundlagen angerissen. https://ee.old.no/library/TE-de.pdf In den Anleitungen zur 1000-Serie sind die Bauanleitungen nur sehr knapp, in den Handbüchern der späteren 2000-er Serie sind die Technischen Erläuterungen mit im Anleitungsbuch enthalten und die Bauanleitungen auch detaillierter beschrieben. Bernd
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| From | Rafael Deliano <Rafael_Deliano@arcor.de> |
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| Date | 2024-07-13 10:11 +0200 |
| Message-ID | <v6tcs0$3ge48$1@dont-email.me> |
| In reply to | #354304 |
> Geschenk für einen 12-jährigen Alternative: Abo der Heise MAKE: print für 12 Monate. https://shop.heise.de/zeitschriften-abo/make/ Hat durchaus das Niveau der Altersgruppe ( seufz/leider ). Ist aber eben nicht schmalspurig auf Elektronik fixiert. Ab und zu nachfragen ob/welche Artikel ihm gefallen haben und ob er sich zutraut auch sowas zu machen. Wenn keine Resonanz, rechzeitig abbestellen. Ansonsten wäre der nächste Schritt ca. sowas: https://www.jugend-forscht-bayern.de/projekte/ D.h. für Motivation braucht man konkrete, erreichbare Ziele. Das spezifische knowhow baut man unterwegs auf. MfG JRD
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