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Groups > de.sci.electronics > #338220 > unrolled thread

Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn

Started byRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
First post2023-06-13 12:44 +0200
Last post2023-06-29 20:49 +0200
Articles 16 — 6 participants

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Contents

  Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-06-13 12:44 +0200
    Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-06-25 07:43 +0200
      Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-06-26 12:05 +0200
        Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-06-27 07:08 +0200
          Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-06-27 10:21 +0200
            Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Volker Bartheld <news2023@bartheld.net> - 2023-06-27 10:57 +0200
              Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2023-06-27 11:07 +0200
                Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Volker Bartheld <news2023@bartheld.net> - 2023-06-27 11:13 +0200
              Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-28 15:35 +0200
                Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Heinz Schmitz <sch@example.invalid> - 2023-07-29 09:07 +0200
                  Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-29 21:21 +0200
                    Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-07-30 07:55 +0200
                      Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2023-07-30 19:51 +0200
                        Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-10-12 08:18 +0200
            Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2023-06-29 07:10 +0200
              Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2023-06-29 20:49 +0200

#338220 — Re: Der Wärmepumpen-Wahnsinn

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2023-06-13 12:44 +0200
SubjectRe: Der Wärmepumpen-Wahnsinn
Message-ID<u69h9v$3ifl1$1@dont-email.me>
Thomas Heger schrieb:
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Drehimpuls
> 
> quote
> 
> "Der Drehimpuls (in der Mechanik auch Drall oder veraltet Schwung oder Impulsmoment) ist eine physikalische Erhaltungsgröße. Ein System hat beispielsweise dann einen Drehimpuls, wenn es sich um 
> seinen Massenschwerpunkt dreht, wie bspw. ein Kreisel, ein Sportler bei einer Pirouette oder ein Planetensystem. "

Ich nehme zur Kenntnis, dass du einen Abschnitt aus Wikipedia kopieren
und einfügen kannst. Jetzt musst du noch ans Verstehen gehen.

> Eine andere Masseverteillung bei gleicher Masse eines reibungsfrei rotierenden Körpers verändert den Drehimpuls nicht. Ebensowenig verringert interne Reibung den Drehimpuls des Gesamtsystems.
> 
> Daher kann das Erde-Mond System als hinreichend reibungsfrei gelagertes rotierendes System keinen Drehimpuls los werden und durch interne Reibung schon garnicht.

Das ist so. Zur Rekapitulation: Beim Erde-Mond-System haben wir gleich drei Drehimpulse:
Der Drehimpuls der Rotation von Erde und Mond um den gemeinsamen Schwerpunkt, welcher
verschieden ist vom Erdmittelpunkt.
Der Drehimpuls der Erde.
Der Drehimpuls des Mondes.
Schwierig wird es mit der Kopplung dieser Drehimpulse. Die Gezeitenkräfte erlauben
eine Umlagerung des Drehimpulses.
> 
> Sich ändernde Masseverteilung ändert aber die Rotationsgeschwindigkeit. Und diese Änderung der Massen kann man in der abnehmnenden Rotationsgeschwindigkeit tatsächlich beobachten. Außerdem nimmt der 
> Abstand Erde-Mond zu.

Eben. Es kann also Rotationsenergie geändert werden ohne Änderung des Gesamt-
drehimpulses. Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Siehe Pirouetteneffekt.

> Aber dafür müste ja Masse vom Mond zur Erde (oder umgekehrt) gelangen oder die Masse auf den Himmelskörpern intern umgelagert werden, was man allerdings wohl ausschließen kann.

Nein, muss nicht. Es kann Rotationsenergie dissipiert werden, ohne
den Drehimpulssatz zu verletzen. Hier: Mond entfernt sich von der Erde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraft

> Daher bliebe nur die Möglichkeit, dass sich die Masse der Himmelskörper insgesamt ändert, hier also: größer wird.

Diese Annahme ist nicht nötig. Occam.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#338997

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2023-06-25 07:43 +0200
Message-ID<kfq2g8Fo86oU1@mid.individual.net>
In reply to#338220
Am 13.06.2023 um 12:44 schrieb Rolf Bombach:
> Thomas Heger schrieb:
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Drehimpuls
>>
>> quote
>>
>> "Der Drehimpuls (in der Mechanik auch Drall oder veraltet Schwung oder
>> Impulsmoment) ist eine physikalische Erhaltungsgröße. Ein System hat
>> beispielsweise dann einen Drehimpuls, wenn es sich um seinen
>> Massenschwerpunkt dreht, wie bspw. ein Kreisel, ein Sportler bei einer
>> Pirouette oder ein Planetensystem. "
>
> Ich nehme zur Kenntnis, dass du einen Abschnitt aus Wikipedia kopieren
> und einfügen kannst. Jetzt musst du noch ans Verstehen gehen.
>
>> Eine andere Masseverteillung bei gleicher Masse eines reibungsfrei
>> rotierenden Körpers verändert den Drehimpuls nicht. Ebensowenig
>> verringert interne Reibung den Drehimpuls des Gesamtsystems.
>>
>> Daher kann das Erde-Mond System als hinreichend reibungsfrei
>> gelagertes rotierendes System keinen Drehimpuls los werden und durch
>> interne Reibung schon garnicht.
>
> Das ist so. Zur Rekapitulation: Beim Erde-Mond-System haben wir gleich
> drei Drehimpulse:
> Der Drehimpuls der Rotation von Erde und Mond um den gemeinsamen
> Schwerpunkt, welcher
> verschieden ist vom Erdmittelpunkt.
> Der Drehimpuls der Erde.
> Der Drehimpuls des Mondes.

Du hast noch einen vergessen:

Das System 'Sonne <-> Erde+Mond ' rotiert auch und zwar einmal pro Jahr, 
allerdings um einen Punkt innerhalb der Sonne.


> Schwierig wird es mit der Kopplung dieser Drehimpulse. Die
> Gezeitenkräfte erlauben
> eine Umlagerung des Drehimpulses.


Mit diesem Konzept habe ich Probleme.
Meiner Ansicht nach kann Drehimpuls nicht per Fernwirkung transferiert 
werden.

>> Sich ändernde Masseverteilung ändert aber die
>> Rotationsgeschwindigkeit. Und diese Änderung der Massen kann man in
>> der abnehmnenden Rotationsgeschwindigkeit tatsächlich beobachten.
>> Außerdem nimmt der Abstand Erde-Mond zu.
>
> Eben. Es kann also Rotationsenergie geändert werden ohne Änderung des
> Gesamt-
> drehimpulses. Jetzt kommen wir der Sache schon näher. Siehe
> Pirouetteneffekt.

Der Pirouetteneffekt ändert nicht den Drehimpuls, sondern die 
Rotationsgeschwindigkeit.

...


TH

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#339072

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2023-06-26 12:05 +0200
Message-ID<u7bnsp$tkjb$1@dont-email.me>
In reply to#338997
Thomas Heger schrieb:
> Am 13.06.2023 um 12:44 schrieb Rolf Bombach:
> 
>> Schwierig wird es mit der Kopplung dieser Drehimpulse. Die
>> Gezeitenkräfte erlauben
>> eine Umlagerung des Drehimpulses.
> 
> 
> Mit diesem Konzept habe ich Probleme.
> Meiner Ansicht nach kann Drehimpuls nicht per Fernwirkung transferiert werden.

Die Umwandlung von Rotation in Revolution ist doch hier wirklich
allgemeinverständlich dargestellt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraft#Gezeitenreibung_(Roche-Grenze_nicht_unterschritten)

Ursache ist die phasenverschobene ungleiche Masseverteilung.

> Der Pirouetteneffekt ändert nicht den Drehimpuls, sondern die Rotationsgeschwindigkeit.

Und eben die Rotationsenegie.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#339183

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2023-06-27 07:08 +0200
Message-ID<kfv96kFibfoU1@mid.individual.net>
In reply to#339072
Am 26.06.2023 um 12:05 schrieb Rolf Bombach:
> Thomas Heger schrieb:
>> Am 13.06.2023 um 12:44 schrieb Rolf Bombach:
>>
>>> Schwierig wird es mit der Kopplung dieser Drehimpulse. Die
>>> Gezeitenkräfte erlauben
>>> eine Umlagerung des Drehimpulses.
>>
>>
>> Mit diesem Konzept habe ich Probleme.
>> Meiner Ansicht nach kann Drehimpuls nicht per Fernwirkung transferiert
>> werden.
>
> Die Umwandlung von Rotation in Revolution ist doch hier wirklich
> allgemeinverständlich dargestellt:
>
> https://de.wikipedia.org/wiki/Gezeitenkraft#Gezeitenreibung_(Roche-Grenze_nicht_unterschritten)

Wie kommst du darauf, dass stimmen muss, was Wikipedia schreibt.

Wikipedia ist keine zitierbare Quelle, sondern eine Sammlung der jeweils 
aktuellen Meinung zu einem Thema von einer großen Anzahl von 
Hobby-Schreibern.

Das wird wohl meistens zutreffen, zumindest in etwa. Trotzdem ist 
Wikipedia grundsätzlich nicht zitierbar.

Das liegt nicht etwa an der Qualität der Beiträge, sondern daran, dass 
sich die Beiträge dynamisch ändern können.

Wenn du also meinst, dass Drehimpuls sich von einem Himmelskörper auf 
einen andern umlagern kann per Gravitation, dann müßtest du das belegen 
durch zitierbares Material.


>
>
> Ursache ist die phasenverschobene ungleiche Masseverteilung.
>
>> Der Pirouetteneffekt ändert nicht den Drehimpuls, sondern die
>> Rotationsgeschwindigkeit.
>
> Und eben die Rotationsenegie.
>

Rotationsenegie und Drehimpuls sind nicht das selbe.

Drehimpuls ist eine Erhaltungsgröße, soweit bekannt, während sich die 
Gelehrten bei der Energie noch darüber streiten.


TH

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#339198

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-06-27 10:21 +0200
Message-ID<u7e66m$2nkks$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#339183
Hallo Thomas,

> Wie kommst du darauf, dass stimmen muss, was Wikipedia schreibt.

Weil Leute, wie Du da versuchen könnten mitzudiskutieren.

> Wikipedia ist keine zitierbare Quelle, sondern eine Sammlung der jeweils 
> aktuellen Meinung zu einem Thema von einer großen Anzahl von 
> Hobby-Schreibern.

Das Konzept geht schon ein wenig darüber hinaus. In der Regel sind 
Wikipediainhalte heutzutage gut belegt. Im Zweifelsfall gibt es 
deutliche Hinweise, wenn die Belege nicht wirklich gut zu sein scheinen.

> Wikipedia grundsätzlich nicht zitierbar.
> 
> Das liegt nicht etwa an der Qualität der Beiträge, sondern daran, dass 
> sich die Beiträge dynamisch ändern können.

Das würde die Zitierfähigkeit nicht beeinträchtigen. Genauso, wie man 
bei Büchern die Auflage benennt, benennt man bei Internetartikeln eben 
das Datum und hält als zitierenden Autor selbstredend eine lokale Kopie 
vom Abrufdatum vor.

Die beanstandete Zitierfähigkeit im wissenschaftlichen Kontext als 
Quelle resultiert vielmehr daher, dass man als gute wissenschaftliche 
Quelle stets die Originalveröffentlichung wählt, statt 
Sekundärveröffentlichungen. Wikipedia hingegen ist explizit KEIN Medium 
für Erstveröffentlichungen von neu erworbenem Wissen und deshalb immer 
mindestens eine Sekundärquelle. Das hat weder etwas mit Hobbyautoren 
noch mit der Agilität der Plattform zu tun.

> Wenn du also meinst, dass Drehimpuls sich von einem Himmelskörper auf 
> einen andern umlagern kann per Gravitation, dann müßtest du das belegen 
> durch zitierbares Material.

Blödsinn. Im wissenschaftlichen Kontext sind alle Lehrbücher ebensowenig 
zitierfähig, weil sie eben genausowenig Primärquellen sind.

Marte

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#339204

FromVolker Bartheld <news2023@bartheld.net>
Date2023-06-27 10:57 +0200
Message-ID<owmquc93tz32$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#339198
On Tue, 27 Jun 2023 10:21:42 +0200, Marte Schwarz wrote:
>> Wie kommst du darauf, dass stimmen muss, was Wikipedia schreibt.
> Weil Leute, wie Du da versuchen könnten mitzudiskutieren.
>> Wikipedia ist keine zitierbare Quelle
> Das Konzept geht schon ein wenig darüber hinaus. In der Regel sind 
> Wikipediainhalte heutzutage gut belegt.
>> Wikipedia grundsätzlich nicht zitierbar.
> Das würde die Zitierfähigkeit nicht beeinträchtigen.

Ich finds ja schon possierlich, wenn Menschen, die jetzt nicht gerade
durch die - mal diplomatisch ausgedrückt - belastbarsten Quellenangaben
glänzen, der Wikipedia eine Zitierfähigkeit aberkennen wollen. Natürlich
können wir jetzt auf das hohe Roß steigen, die den Wikiartikeln meist
zugrundeliegende Primärliteratur zu recherchieren oder - Gott behüte! -
vielleicht sogar mal den dritten oder vierten Google-Treffer eines
Blickes zu würdigen, scheint mir im konkreten Fall ziemlich weit am
Problem vorbei.

Es finden sich für die verqueren Theorien, um die es hier geht, halt
nicht unbedingt belastbare Belege. Und da ist es freilich opportun, zu
diskreditieren, was diese Theorien widerlegen könnte.

"Wissenschaftlicher Konsens" ist allerdings Geschmacksfrage und abhängig
vom Zeitgeist, auch in jüngerer Vergangenheit lassen sich immer wieder
Abweichungen beobachten. Z. B. zur Theorie der Völkerwanderung. Oder
zum Entwicklungsgang der frühesten Hominini.

Oder, um ein bisserl mein eigenes Nest zu beschmutzen: Das
Proton-Paradoxon. Zwei gänzlich unterschiedliche Meßmethoden, zwei
unvereinbare Ergebnisse, keine Erklärung. OK, Stand 2022 schien man sich
auf den kleineren Radius verständigt zu haben. Dann doch endlich.

Da braucht man gar nicht über das ziemlich müßige aber zumindest
reichlich akademische Vorhaben herziehen, physikalische Grundkräfte in
einer gemeinsamen Theorie zu verheiraten und Abweichungen mit immer
neuen Teilchen im Teilchenzoo, dunkler Masse/Energie, 11-dimensionaler
Supergravitation und Parallel-/Vielwelten zu erklären.

Aber da ist die Physik doch in guter Gesellschaft, beispielsweise mit
der Biologie (z. B. in Sachen Hirnforschung, Stichwort "Human Brain
Project") oder der Informationstechnologie: Da möge mir mal
beispielsweise jemand *genau* erklären, warum dieses so und so
trainierte künstliche neurale Netz in genau dieser Situation genau jenes
Ergebnis bringt. Und bei einer konstruierten, minimalen Abweichung der
Eingangsdaten ein total anderes. Außer mit der Pauschalaussage, daß da
halt irgendwas Chaotisches, nichtdeterministisches hinter den Kulissen
passiert, aber meist das Richtige/Erwartete rauskommt.

Man darf durchaus am Staus Quo seine Zweifel haben, aber das über einen
Diskurs in Zitierfähigkeit von Quellen auszufechten, ist dann doch etwas
schwach.

> Die beanstandete Zitierfähigkeit im wissenschaftlichen Kontext als 
> Quelle resultiert vielmehr daher, dass man als gute wissenschaftliche 
> Quelle stets die Originalveröffentlichung wählt, statt 
> Sekundärveröffentlichungen.

Das können wir gerne in Zukunft so handhaben, ich versuche das ja nach
Möglichkeit. 

>> Wenn du also meinst, dass Drehimpuls sich von einem Himmelskörper auf 
>> einen andern umlagern kann per Gravitation, dann müßtest du das belegen 
>> durch zitierbares Material.
> Blödsinn. Im wissenschaftlichen Kontext sind alle Lehrbücher ebensowenig 
> zitierfähig, weil sie eben genausowenig Primärquellen sind.

Verstehe jetzt nicht, was das mit Lehrbüchern zu tun hat. Jemand tätigt
eine Aussage und die hat er - falls es nicht zum "Allgemeinwissen"
gehört - eben zu belegen, wenn er ernstgenommen werden will. "Das ist
so" reicht mir bei etwas exotischeren Theorien jedenfalls nicht.

Volker

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#339205

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2023-06-27 11:07 +0200
Message-ID<u7e8tb$2npf5$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#339204
Hi Volker,
>> Blödsinn. Im wissenschaftlichen Kontext sind alle Lehrbücher ebensowenig
>> zitierfähig, weil sie eben genausowenig Primärquellen sind.
> 
> Verstehe jetzt nicht, was das mit Lehrbüchern zu tun hat.

Es ging darum, dass die korrekterweise festgestellte 
Nichtzitierfähigkeit von Wikipedia dazu genutzt wurde, die Quelle als 
vermeintlich unzuverlässig zu brandmarken. In dieser Logik wären alle 
Lehrbücher unzuverlässige Quellen ;-)
Wir sind uns hoffentlich einig, dass diese Argumentation ad absurdum geht.

Marte

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#339208

FromVolker Bartheld <news2023@bartheld.net>
Date2023-06-27 11:13 +0200
Message-ID<1s53ml76r1yyy$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#339205
On Tue, 27 Jun 2023 11:07:55 +0200, Marte Schwarz wrote:
>>> Blödsinn. Im wissenschaftlichen Kontext sind alle Lehrbücher ebensowenig
>>> zitierfähig, weil sie eben genausowenig Primärquellen sind.
>> Verstehe jetzt nicht, was das mit Lehrbüchern zu tun hat.
> Es ging darum, dass die korrekterweise festgestellte 
> Nichtzitierfähigkeit von Wikipedia dazu genutzt wurde, die Quelle als 
> vermeintlich unzuverlässig zu brandmarken. In dieser Logik wären alle 
> Lehrbücher unzuverlässige Quellen ;-)

Ach so. Kann ich nachvollziehen. Notwendige vs. hinreichende
Bedingungen. Stolpern viele drüber.

Volker

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#341464

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2023-07-28 15:35 +0200
Message-ID<ua0g6u$28nrp$1@dont-email.me>
In reply to#339204
Volker Bartheld schrieb:
> 
> "Wissenschaftlicher Konsens" ist allerdings Geschmacksfrage und abhängig
> vom Zeitgeist, auch in jüngerer Vergangenheit lassen sich immer wieder
> Abweichungen beobachten. Z. B. zur Theorie der Völkerwanderung. Oder
> zum Entwicklungsgang der frühesten Hominini.
> 
Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Konsens, ob die Erde vor
letztem Donnerstag überhaupt existiert hat. Will sagen, (Natur-)
Geschichte ist nicht gesichertes Wissen.
Hier ging es aber mehr oder weniger darum, dass Gezeitenkräfte
angezweifelt werden. Er möge mal die Nordseeküstenbewohner
mit seinem "Wissen" beglücken.

> Oder, um ein bisserl mein eigenes Nest zu beschmutzen: Das
> Proton-Paradoxon. Zwei gänzlich unterschiedliche Meßmethoden, zwei
> unvereinbare Ergebnisse, keine Erklärung. OK, Stand 2022 schien man sich
> auf den kleineren Radius verständigt zu haben. Dann doch endlich.

Die falsch ausgewerteten PSI-Resultate? Zum Glück stehe ich da
nur ganz hinten unten in irgendeiner Dissipation^W Dissertation,
wo mir für die Ausleihe einer Linse gedankt wird oder so was.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#341530

FromHeinz Schmitz <sch@example.invalid>
Date2023-07-29 09:07 +0200
Message-ID<cbe9ci56nul7jie2uarg9c3hk88n27h42h@4ax.com>
In reply to#341464
Rolf Bombach  wrote:

>Volker Bartheld schrieb:
>> 
>> "Wissenschaftlicher Konsens" ist allerdings Geschmacksfrage und abhängig
>> vom Zeitgeist, auch in jüngerer Vergangenheit lassen sich immer wieder
>> Abweichungen beobachten. Z. B. zur Theorie der Völkerwanderung. Oder
>> zum Entwicklungsgang der frühesten Hominini.
>> 
>Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Konsens, ob die Erde vor
>letztem Donnerstag überhaupt existiert hat. Will sagen, (Natur-)
>Geschichte ist nicht gesichertes Wissen.

Zu Vielem reicht der Menschenverstand. Man muß nicht mal raffinierte
Messungen anstellen (wer glaubt denn auch heute noch den Wissen-
schaftlern?). Man gehe einfach auf einem Friedhof spazieren und suche
nach dem Grabstein, auf dem das am weitesten zurückliegende Sterbe-
Datum eingehämmert ist. Das war sicher vor letzem Donnerstag :-).

Grüße,
H.

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#341571

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2023-07-29 21:21 +0200
Message-ID<ua3orp$2mjnm$1@dont-email.me>
In reply to#341530
Heinz Schmitz schrieb:
> Rolf Bombach  wrote:
> 
>> Volker Bartheld schrieb:
>>>
>>> "Wissenschaftlicher Konsens" ist allerdings Geschmacksfrage und abhängig
>>> vom Zeitgeist, auch in jüngerer Vergangenheit lassen sich immer wieder
>>> Abweichungen beobachten. Z. B. zur Theorie der Völkerwanderung. Oder
>>> zum Entwicklungsgang der frühesten Hominini.
>>>
>> Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Konsens, ob die Erde vor
>> letztem Donnerstag überhaupt existiert hat. Will sagen, (Natur-)
>> Geschichte ist nicht gesichertes Wissen.
> 
> Zu Vielem reicht der Menschenverstand. 

Am Ende der Pubertät werden die sorgsam gesammelten Vorurteile

festbetoniert und gesunder Menschenverstand genannt.

> Man muß nicht mal raffinierte
> Messungen anstellen (wer glaubt denn auch heute noch den Wissen-
> schaftlern?). Man gehe einfach auf einem Friedhof spazieren und suche
> nach dem Grabstein, auf dem das am weitesten zurückliegende Sterbe-
> Datum eingehämmert ist. Das war sicher vor letzem Donnerstag :-).

Du hast wohl das zugrunde liegende Epistemologische Problem
nicht ganz erfasst.

https://de.wikipedia.org/wiki/Last_Thursdayism

-- 
mfg Rolf Bombach

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#341589

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2023-07-30 07:55 +0200
Message-ID<kimc9jFh5c6U1@mid.individual.net>
In reply to#341571
Am 29.07.2023 um 21:21 schrieb Rolf Bombach:
> Heinz Schmitz schrieb:
>> Rolf Bombach  wrote:
>>
>>> Volker Bartheld schrieb:
>>>>
>>>> "Wissenschaftlicher Konsens" ist allerdings Geschmacksfrage und
>>>> abhängig
>>>> vom Zeitgeist, auch in jüngerer Vergangenheit lassen sich immer wieder
>>>> Abweichungen beobachten. Z. B. zur Theorie der Völkerwanderung. Oder
>>>> zum Entwicklungsgang der frühesten Hominini.
>>>>
>>> Es gibt auch keinen wissenschaftlichen Konsens, ob die Erde vor
>>> letztem Donnerstag überhaupt existiert hat. Will sagen, (Natur-)
>>> Geschichte ist nicht gesichertes Wissen.
>>
>> Zu Vielem reicht der Menschenverstand.
>
> Am Ende der Pubertät werden die sorgsam gesammelten Vorurteile
>
> festbetoniert und gesunder Menschenverstand genannt.

Es ist ein komplexes System, welches ich mal 'Academia' nenen würde und 
für eine ansteckende Krankheit halte, welches die Vorurteile unserer 
Ahnen festklopft und einzementiert.

Tatsächlich ist es nämlich schlicht unmöglich für 'Members of the Club' 
die jeweils vorherigen Mitglieder zu übergehn oder zu hinterfagen, weil 
diese idR einen höheren Rang in der herrschenden Hierarchie besitzen und 
über Wohl und Wehe der nachrückenden Forscher entscheiden können.

Daher neigen die 'Clubs' zu Konservativismus und beharren auf bestimmten 
Traditionen, die 'Gesetze' genannt werden.

Diese dürfen bei Strafe des Rauswurfs aus dem Club nicht hinterfragt werden.

Dadurch schlingert das akademische Wissenschafts-Gefährt immer mehr ins 
Abseits und verliert nach und nach den Kontakt zur realen Welt.


TH


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#341609

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2023-07-30 19:51 +0200
Message-ID<ua67v7$30697$1@dont-email.me>
In reply to#341589
Thomas Heger schrieb ohne Bezug und Grund:
> 
> Es ist ein komplexes System, welches ich mal 'Academia' nenen würde und für eine ansteckende Krankheit halte, welches die Vorurteile unserer Ahnen festklopft und einzementiert.
> 
Menschen mit andern Ansichten und anderem Verhalten, als dir
genehm sind, sind also krank.

> Tatsächlich ist es nämlich schlicht unmöglich für 'Members of the Club' die jeweils vorherigen Mitglieder zu übergehn oder zu hinterfagen, weil diese idR einen höheren Rang in der herrschenden 
> Hierarchie besitzen und über Wohl und Wehe der nachrückenden Forscher entscheiden können.
> 
Phantasmagorien eines Aussenseiters ohne Einblick.

> Daher neigen die 'Clubs' zu Konservativismus und beharren auf bestimmten Traditionen, die 'Gesetze' genannt werden.
> 
> Diese dürfen bei Strafe des Rauswurfs aus dem Club nicht hinterfragt werden.
> 
Als würde das für die Mafia der Grosskonzerne nicht auch gelten.

> Dadurch schlingert das akademische Wissenschafts-Gefährt immer mehr ins Abseits und verliert nach und nach den Kontakt zur realen Welt.
>
Einen Wackelkontakt zur Realität haben so manche.
Natürlich geht die akademische Forschung den Bach runter,
aber das hat höchst rationale Gründe.

Übrigens: Du hast die Bilderberger, den WEF, Soros, die Illuminaten, die Freimaurer
die Reptiloiden, den great reset und die NWO vergessen.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#344921

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2023-10-12 08:18 +0200
Message-ID<koph9mFj47dU1@mid.individual.net>
In reply to#341609
Am 30.07.2023 um 19:51 schrieb Rolf Bombach:
> Thomas Heger schrieb ohne Bezug und Grund:
>>
>> Es ist ein komplexes System, welches ich mal 'Academia' nenen würde
>> und für eine ansteckende Krankheit halte, welches die Vorurteile
>> unserer Ahnen festklopft und einzementiert.
>>
> Menschen mit andern Ansichten und anderem Verhalten, als dir
> genehm sind, sind also krank.


Nein, nicht unbedingt, aber möglicherweise.

'ansteckende Krankheit' hatte ich eigentlich nur wegen der formalen 
Ähnlichkeit von 'Academia' zu Lateinischen Krankheitsnamen geschrieben 
(z.B. 'Influenza').

Kritisiert hatte ich das Academische System deswegen, weil es 
traditionsbasiert und hierarchisch ist.

Das kann imho nämlich dazu führen, dass abweichende wissenschaftliche 
Lehrmeinungen von der Hierarchie unterdrückt werden.

Dies wiederum würde zum völligen Entgleisen der Theorie führen, wenn 
eine unterdrückte Theorie tatsächlich zutrifft.

Daher muß ein wissenschaftlicher Mitarbeiter als erstes die Doktorarbeit 
seines Doktorvaters widerlegen.
...

TH

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#339367

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2023-06-29 07:10 +0200
Message-ID<kg4i1lFcmvgU1@mid.individual.net>
In reply to#339198
Am 27.06.2023 um 10:21 schrieb Marte Schwarz:
...

>> Wenn du also meinst, dass Drehimpuls sich von einem Himmelskörper auf
>> einen andern umlagern kann per Gravitation, dann müßtest du das
>> belegen durch zitierbares Material.
>
> Blödsinn. Im wissenschaftlichen Kontext sind alle Lehrbücher ebensowenig
> zitierfähig, weil sie eben genausowenig Primärquellen sind.
>
'Blödsinn' bezog sich wohl auf meine Meinung über Wikipedia, obwohl ich 
hier über die Frage geschrieben hatte, ob Drehimpuls per Gravitation 
umlagerbar sei.

Ich meinte, dass Drehimpuls eine Erhaltungsgröße ist und nicht das 
gleiche wie Rotationsenergie.

Hierbei wäre das jeweils zu betrachtende System relevant.

Wenn man z.B. einem Jojo Drehimpuls zuführt, indem man an dem Faden 
zieht, dann muß sich der im Gesamtsystem wieder zu Null addieren, wenn 
man die Systemgrenzen richtig gelegt hat.

Hier könnte man also annehmen, dass ich (der an dem Faden zieht) auch 
irgendwie Drehimpuls aufnehme (was ich aber nicht bemerke u.a. wegen 
deutlich größerer Masse), der aber entgegengesetzt gerichtet ist, 
wodurch sich eine Gesamtänderung von Null ergibt.


Wie ist das aber beim System bestehend aus Erde und Mond???

Das dreht sich doch weitgehend reibungsfrei durchs All, wobei die 
Planeten wie Kugeln auf einer Hantel (allerdings sehr unterschiedlich 
groß) umeinander kreisen.

Dies System hat einen gewissen Drehimpuls und kann den eigentlich 
nirgendwohin abgeben.

Daher sollte sich die Rotationsgeschwindigkeit nicht ändern, wenn die 
Massen gleichbleiben.

Da sich die Rotationsgeschwindigkeit aber ändert, müssen sich die Massen 
ändern.


TH

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#339447

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2023-06-29 20:49 +0200
Message-ID<20230629204940.4b8a95f2@Achmuehle.WOR>
In reply to#339367
Hallo Thomas,

Du schriebst am Thu, 29 Jun 2023 07:10:31 +0200:

> Wenn man z.B. einem Jojo Drehimpuls zuführt, indem man an dem Faden 
> zieht, dann muß sich der im Gesamtsystem wieder zu Null addieren, wenn 
> man die Systemgrenzen richtig gelegt hat.

Durchaus richtig. Der Drehimpuls wird aber durch asymetrische Kräfte
zwischen den Systemteilen hin-und-hergeschoben; der Faden greift ja
außermittig am Jojo-Körper an.

...
> Wie ist das aber beim System bestehend aus Erde und Mond???

Recht ähnlich.

> Das dreht sich doch weitgehend reibungsfrei durchs All, wobei die 
> Planeten wie Kugeln auf einer Hantel (allerdings sehr unterschiedlich 
> groß) umeinander kreisen.

Den Kategoriedurchfall ("Erde/Mond" <-> "Planeten") mal ignoriert, ist
das oberflächlich betrachtet richtig.

> Dies System hat einen gewissen Drehimpuls und kann den eigentlich 
> nirgendwohin abgeben.
> Daher sollte sich die Rotationsgeschwindigkeit nicht ändern, wenn die 
> Massen gleichbleiben.

Nur, solange es keine asymetrtischen Kraftwirkungen zwischen den
beteiligten Körpern gibt, die eine Umverteilung des Drehimpulses
_innerhalb_ des Systems bewirken. Solche gibt es aber im Erde-Mond-System,
da die Erde schneller rotiert als sie der Mond umkreist und daher zunächst
ein aus der Anziehungs- (und Flieh-) Kraft zwischen ihnen entstehender
Gezeiten-"Wulst" entsteht, der immer in Richtung auf den Mond ausgerichtet
ist. Bzw. wäre, wenn sich die Erde genausoschnell drehte wie sie der Mond
umläuft. Durch die schnellere Rotation muß sie diesen Wulst aber
"mitziehen", dieser verschiebt sich daher gegen die ideale Postion.
Aber zudem "wandert" er dauernd um die Erde, was heißt, daß ständig andere
Stellen dazu beitragen und die vorherigen wieder zurückfallen. Diese
Bewegungen erfolgen aber durchaus _nicht_ reibungsfrei, sondern dissipieren
recht enormee Energiemengen, was eine entsprechende Reaktionskraft zur
Folge hat. Diese wirkt aber aufgrund der örtlich-zeitlichen Verschiebung
der Bewegung _asymetrisch_ zur Verbindungslinie Erde-Mond, und
aufgrund dieser _Asymetrie_ bewirkt diese Reaktionskraft, ganz analog zum
o.g. Jojo, eine Umverteilung des _systeminternen_ Drehimpulsverhältnisses.

> Da sich die Rotationsgeschwindigkeit aber ändert, müssen sich die Massen 
> ändern.

Durchaus und überhaupt nicht.

(Da käme es _sehr stark_ darauf an, welchen Drehimpuls eine die Änderung
bewirkende hinzukommende Masse mitbringt. Das könnte von einer insgesamten
Verringerung bis zu einer "beliebig" großen Erhöhung reichen [wenn die
hinzukommende Masse z.B. (nahezu) Lichtgeschwindigkeit hätte].)

(BTW, daran läßt sich auch ein recht starkes Argument gegen "Zeitreisen"
anknüpfen: da sich "alles" ja ständig durchs All bewegt, müßte ein
"Zeitreisender" eigentlich an einer Stelle ankommen, die zu seiner
"Zielzeit" genau dort war, wo er "abgeflogen" ist. Nur, wo könnte das sein?
Es gibt ja keine absolute Bewegung seines Abflugorts, aber der ist sicher
auch _nicht_ in absoluter Ruhe. Läßt sich dieses Dilemma überhaupt lösen?)

-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
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Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
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