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Groups > de.sci.electronics > #329119 > unrolled thread

Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970

Started byUlrich G. Kliegis <diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de>
First post2022-11-18 12:47 +0100
Last post2022-11-18 18:54 -0300
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  Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Ulrich G. Kliegis <diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de> - 2022-11-18 12:47 +0100
    Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2022-11-18 11:56 +0000
      Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-11-18 18:47 +0100
    Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2022-11-18 12:50 +0000
      Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2022-11-18 15:54 +0100
        Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier  NF-Magnetschalter, ca. <1970 Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2022-11-18 17:47 +0100
          Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-11-18 19:21 +0100
      Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Ulrich G. Kliegis <diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de> - 2022-11-19 09:48 +0100
    Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2022-11-18 15:06 +0100
      Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2022-11-18 15:17 +0100
      Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2022-11-18 17:29 +0000
        Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Bernd Mayer <beambamboom@yahoo.com> - 2022-11-18 22:43 +0100
        Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-18 19:23 -0300
    Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2022-11-18 16:01 +0100
    Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-11-18 19:11 +0100
    Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970 "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-11-18 18:54 -0300

#329119 — Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970

FromUlrich G. Kliegis <diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de>
Date2022-11-18 12:47 +0100
SubjectWie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970
Message-ID<45renhhmv6i1lhntmsb71nf3kh6dnmfnb0@4ax.com>
Moin,

als Werkstudent hatte ich 1972 mit einer "Fernwirkanlage" - richtig,
bei Siemens erdacht - zu tun, eine recht störungssichere
Funkübertragung (UKW), bei der die Signale (binär) als NF-Pulspakete
übertragen wurden. 

Statt Relais in der Vorläuferversion dieses Werkls (!) wurden da
elektromagnetische Bauelemente eingesetzt, an deren Prinzip ich mich
zwar erinnere, aber nicht an deren Namen. 

Im Prinzip Ringkernübertrager, ordentlich mit Primär- und
Sekundärwicklung, zusätzlich gab es eine Steuerungswicklung. Der Kern
war aus einem Material, das relativ leicht in die Sättigung zu treiben
war, im Bereich zwischen den Hystereseflanken aber eine schön glatte
Kennlinie hatte - und das wurde zum Schalten ausgenutzt: Ohne
Steuerwicklungsstrom arbeitete das Ding als recht guter Übertrager,
wurde der Kern mittels der Steuerungswicklung in die Sättigung
gebracht, endete die NF-Übertragung. 

Viel Aufwand wurde, wimre, in die Flankensteilheitssteuerung des
Steuersignals gesteckt, um das Nutzsignal möglichst knackfrei und bei
Nulldurchgang schalten zu können. 

Erinnert sich jemand der hier aktiven Auch-Grauhaaarigen noch an die
Geschichte (ich lernte das 1972 kennen, da war aber alles schon
installiert, und weil öffentlicher Dienst, sicher auch mit langen
Projektierungs- und Ausschreibungs- und Realisationszeiten im Vorlauf
zu denken). 

Egal - wie wurden diese Übertrager genannt, dunkel in Erinnerung ist
irgendwas mit Transkondukt..., und weiß jemand, ob das später noch
irgendwo eingesetzt wurde? Mir kam neulich ein YT-Video unter, wo eine
ähnliche Technik wohl zur Steuerung von Signalflüssen in
Musiksynthesizern verwendet wurde. 

Besten Dank für Euren Beitrag an alle Bescheidwisser!

Schönes Wochenende!

Ulli

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#329120

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2022-11-18 11:56 +0000
Message-ID<jtpa7cFc7guU1@mid.individual.net>
In reply to#329119
Ulrich G. Kliegis <diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de> wrote:
>Moin,

>als Werkstudent hatte ich 1972 mit einer "Fernwirkanlage" - richtig,
>bei Siemens erdacht - zu tun, eine recht störungssichere
>Funkübertragung (UKW), bei der die Signale (binär) als NF-Pulspakete
>übertragen wurden. 

>Statt Relais in der Vorläuferversion dieses Werkls (!) wurden da
>elektromagnetische Bauelemente eingesetzt, an deren Prinzip ich mich
>zwar erinnere, aber nicht an deren Namen. 

>Im Prinzip Ringkernübertrager, ordentlich mit Primär- und
>Sekundärwicklung, zusätzlich gab es eine Steuerungswicklung. Der Kern
>war aus einem Material, das relativ leicht in die Sättigung zu treiben
>war, im Bereich zwischen den Hystereseflanken aber eine schön glatte
>Kennlinie hatte - und das wurde zum Schalten ausgenutzt: Ohne
>Steuerwicklungsstrom arbeitete das Ding als recht guter Übertrager,
>wurde der Kern mittels der Steuerungswicklung in die Sättigung
>gebracht, endete die NF-Übertragung. 
Für die Spannungsstabilisierung wurden (werden?) Transduktoren eingesetzt.
Vielleicht ist das der gesuchte Begriff.

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#329133

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2022-11-18 18:47 +0100
Message-ID<jtpuosFf853U1@mid.individual.net>
In reply to#329120
Peter Heitzer schrieb:

[...]
> Für die Spannungsstabilisierung wurden (werden?) Transduktoren eingesetzt.
[...]

Auch zur Frequenzmodulation, wie in einem kürzlichen Thread von mir
beschrieben.

Ciao

Reinhard

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#329122

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2022-11-18 12:50 +0000
Message-ID<tl7v1o$2m9j8$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#329119
> elektromagnetisches Bauelement... Im Prinzip Ringkernübertrager,
> ordentlich mit Primär- und Sekundärwicklung, zusätzlich gab es eine
> Steuerungswicklung. Der Kern war aus einem Material, das relativ
> leicht in die Sättigung zu treiben war, im Bereich zwischen den
> Hystereseflanken aber eine schön glatte Kennlinie hatte - und das
> wurde zum Schalten ausgenutzt: Ohne Steuerwicklungsstrom arbeitete
> das Ding als recht guter Übertrager, wurde der Kern mittels der
> Steuerungswicklung in die Sättigung gebracht, endete die
> NF-Übertragung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)

Als große Trafos hat das in der Vortyristorzeit in Opernhäuser zur 
Scheinwerferdimmung einen ganzen Raum gefüllt.
Hatte Grundig auch in seinen Fernsehern als Minispule drin. In der 
Grundig Zeitschrift "technische Informationen" war sicher was darüber 
geschrieben.

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#329125

FromGuido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>
Date2022-11-18 15:54 +0100
Message-ID<jtpkluFdphmU1@mid.individual.net>
In reply to#329122
Wolfgang Martens schrieb:

> Hatte Grundig auch in seinen Fernsehern als Minispule drin. In der 
> Grundig Zeitschrift "technische Informationen" war sicher was darüber 
> geschrieben.

Transduktoren hatte nicht nur Grundig in seinen Fernsehern. Zur Zeit der 
Delta-Farbbildröhren steckten die bei vielen Herstellern in der 
Konvergenzeinheit.

Guido

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#329127 — Re: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2022-11-18 17:47 +0100
SubjectRe: Wie hieß das Ding? - Mechanikfreier NF-Magnetschalter, ca. <1970
Message-ID<6377B72C.B68E9155@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#329125
Guido Grohmann wrote:
> 
> Wolfgang Martens schrieb:
> 
> > Hatte Grundig auch in seinen Fernsehern als Minispule drin. In der
> > Grundig Zeitschrift "technische Informationen" war sicher was darüber
> > geschrieben.
> 
> Transduktoren hatte nicht nur Grundig in seinen Fernsehern. Zur Zeit der
> Delta-Farbbildröhren steckten die bei vielen Herstellern in der
> Konvergenzeinheit.

Und schon früher bei SW-Geräten als Zubehör: 
https://sammlung-online.stadtmuseum.de/Details/Index/166980
https://www.ebay.de/itm/323797072211

MfG
hjs

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#329139

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2022-11-18 19:21 +0100
Message-ID<tl8ier$307kn$1@dont-email.me>
In reply to#329127
Hans-Juergen Schneider schrieb:
> 
> Und schon früher bei SW-Geräten als Zubehör:
> https://sammlung-online.stadtmuseum.de/Details/Index/166980
> https://www.ebay.de/itm/323797072211

Ja, genau. IIRC gab es zwei Funktionsprinzipien. Eins wohl mit
Transduktor, das andere mit einem "Resonanztransformator",
falls das nicht dasselbe war.
In der PDP-9 waren noch Netzteile mit Resonanztransformatoren.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#329159

FromUlrich G. Kliegis <diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de>
Date2022-11-19 09:48 +0100
Message-ID<jo5hnhpgvtpldilpd7cev6o9e6c7ler0gp@4ax.com>
In reply to#329122
On Fri, 18 Nov 2022 12:50:00 +0000, Wolfgang Martens
<na3506b2013@t-online.de> wrote:

>
>
>https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)


Herzlichen Dank allen Antwortern. Dann lag ich mit meiner Erinnerung
Transkonduktor ja hinreichend knapp daneben, daß Google resistent
blieb (die Juristen sagen dann, das bestreite ich mit Nichtwissen :)
,nee, bin kein Jurist, aber habe beim Lesen derer Schriftsätze oft
genug vom Kopfschütteln nahe am Schleudertrauma gestanden). 

Jetzt fiel mir auch wieder ein, daß mir damals, als ich "Transduktor"
das erste Mal las, die sprachliche Nähe zum Transistor auffiel. 

Interessant, daß die Regelungsfunktion gegenüber dem Lastschalten
offenkundig wichtiger war. Wieder was gelernt, lebenslanges Lernen ist
klasse. 

Gruß,
U.

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#329123

FromBernd Mayer <beambamboom@yahoo.com>
Date2022-11-18 15:06 +0100
Message-ID<tl83gp$2mk5g$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#329119
Am 18.11.22 um 12:47 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> 
> als Werkstudent hatte ich 1972 mit einer "Fernwirkanlage" - richtig,
> bei Siemens erdacht - zu tun, eine recht störungssichere
> Funkübertragung (UKW), bei der die Signale (binär) als NF-Pulspakete
> übertragen wurden.
> 
> Statt Relais in der Vorläuferversion dieses Werkls (!) wurden da
> elektromagnetische Bauelemente eingesetzt, an deren Prinzip ich mich
> zwar erinnere, aber nicht an deren Namen.
> 
> Im Prinzip Ringkernübertrager, ordentlich mit Primär- und
> Sekundärwicklung, zusätzlich gab es eine Steuerungswicklung. Der Kern
> war aus einem Material, das relativ leicht in die Sättigung zu treiben
> war, im Bereich zwischen den Hystereseflanken aber eine schön glatte
> Kennlinie hatte - und das wurde zum Schalten ausgenutzt: Ohne
> Steuerwicklungsstrom arbeitete das Ding als recht guter Übertrager,
> wurde der Kern mittels der Steuerungswicklung in die Sättigung
> gebracht, endete die NF-Übertragung.
> 
> Egal - wie wurden diese Übertrager genannt, dunkel in Erinnerung ist
> irgendwas mit Transkondukt..., und weiß jemand, ob das später noch
> irgendwo eingesetzt wurde? Mir kam neulich ein YT-Video unter, wo eine
> ähnliche Technik wohl zur Steuerung von Signalflüssen in
> Musiksynthesizern verwendet wurde.

Hallo,

einen Spannungstabilisator auf Transduktor-Basis hatte ich mal in einem 
Tonstudio installiert.

Im Gebäude gab es auch einen Paternoster und jedesmal wenn der startete 
dann konnte man das im Mischpult als Störung wahrnehmen.
Da wurden Aufnahmen für Radio und Fernsehen produziert und auch etliche 
Schallplatten und CDs.

Zuvor war da erstmal eine "mechanische" Spannungsstabilisierung 
eingebaut. Im Kern war das ein Regeltrafo mit Motor plus Steuerung. Da 
konnte man beobachten wie der Motor sich dann passend hindrehte wenn der 
Paternoster anfuhr. Die Störungen im Mischpult waren aber nicht komplett 
beseitigt damit.

Mit dem Einbau des Spannungsstabilisators auf Transduktorbasis
waren die Störungen verschwunden.

Ähnlich wie man damit Gleichspannung steuern kann funktioniert das wohl 
auch mit der Wechselspannung für die Fernwirkanlage oder in 
Musiksynthesizern.

Das erinnert mich auch an Ringkernmodulatoren mit Übertragern und 
Schottkydioden.


Bernd Mayer

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#329124

FromBernd Mayer <beambamboom@yahoo.com>
Date2022-11-18 15:17 +0100
Message-ID<tl845f$2ml8i$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#329123
Am 18.11.22 um 15:06 schrieb Bernd Mayer:

[Transduktor]
> 
> Ähnlich wie man damit Gleichspannung steuern kann funktioniert das wohl 
> auch mit der Wechselspannung für die Fernwirkanlage oder in 
> Musiksynthesizern.
> 
Bei der Spannungsstabilierung mit Transduktor wird ja die 
Wechselspannung geregelt.
Die Gleichspannung ist ja in Folge erst im Mischpult im Netzteil stabil.

Sorry


Bernd Mayer

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#329129

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2022-11-18 17:29 +0000
Message-ID<tl8fel$2n6qi$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#329123
> einen Spannungstabilisator auf Transduktor-Basis hatte ich mal in 
> einem Tonstudio installiert.
> 
> Im Gebäude gab es auch einen Paternoster und jedesmal wenn der 
> startete dann konnte man das im Mischpult als Störung wahrnehmen. 
> 
> Zuvor war da erstmal eine "mechanische" Spannungsstabilisierung 
> eingebaut. Im Kern war das ein Regeltrafo mit Motor plus Steuerung.
> Da konnte man beobachten wie der Motor sich dann passend hindrehte
> wenn der Paternoster anfuhr. Die Störungen im Mischpult waren aber
> nicht komplett beseitigt damit.
> 
> Mit dem Einbau des Spannungsstabilisators auf Transduktorbasis 
> waren die Störungen verschwunden.

Paternoster laufen üblicherweise durchgehend. Störung nur beim Anlauf,
oder doch durchgehend beim Betrieb?

Zur Beseitigung von Netzverschmutzung wurde üblicherweise ein
magnetischer Spannungskonstanthalter eingesetzt, weil dessen
Kondensatorresonanzschwingkreis wunderbar sauberen Sinus
gemacht hat. Die schnelle spannungsstabilisierende Wirkung dürfte in 
diesem
Fall nur eine nützliche Nebenfunktion gewesen sein.

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#329145

FromBernd Mayer <beambamboom@yahoo.com>
Date2022-11-18 22:43 +0100
Message-ID<tl8uan$2o4a8$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#329129
Am 18.11.22 um 18:29 schrieb Wolfgang Martens:
>> einen Spannungstabilisator auf Transduktor-Basis hatte ich mal in 
>> einem Tonstudio installiert.
>>
>> Im Gebäude gab es auch einen Paternoster und jedesmal wenn der 
>> startete dann konnte man das im Mischpult als Störung wahrnehmen.
>> Zuvor war da erstmal eine "mechanische" Spannungsstabilisierung 
>> eingebaut. Im Kern war das ein Regeltrafo mit Motor plus Steuerung.
>> Da konnte man beobachten wie der Motor sich dann passend hindrehte
>> wenn der Paternoster anfuhr. Die Störungen im Mischpult waren aber
>> nicht komplett beseitigt damit.
>>
>> Mit dem Einbau des Spannungsstabilisators auf Transduktorbasis waren 
>> die Störungen verschwunden.
> 
> Paternoster laufen üblicherweise durchgehend. Störung nur beim Anlauf,
> oder doch durchgehend beim Betrieb?
> 
Hallo,

IIRC hörte man die Störungen nur beim Anlauf des Paternosters und der 
lief nicht durchgehend. Dafür war da zuwenig los im Gebäude.

Ganz sicher bin ich mir aber nicht, das ist länger her.

Manchmal hatten wir uns einen Scherz erlaubt und sind oben herum 
gefahren und hatten dann vor dem runterfahren oben schnell einen 
Handstand gemacht um Gäste zu verblüffen wenn man uns ein Stockwerk 
tiefer wieder sehen konnte.

In der Zeit hatte ich mir auch mal die Störungen im Netz auf dem Oszi 
angesehen hinter einem Trafo und nach einem passiven 
Doppel-T-Notch-Filter für 50Hz.
Das sah recht interessant aus was man da alles beobachten konnte.
Da sah man u.A. auch regelmäßig wiederkehrende Impulse höherer Frequenz. 
Ich nahm an das waren Fernwirksignale.


Bernd Mayer

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#329148

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2022-11-18 19:23 -0300
Message-ID<G553UVdUQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#329129
On 18 Nov 22 at group /de/sci/electronics in article tl8fel$2n6qi$1@gwaiyur.mb-net.net
<na3506b2013@t-online.de>  (Wolfgang Martens)  wrote:


> Zur Beseitigung von Netzverschmutzung wurde üblicherweise ein
> magnetischer Spannungskonstanthalter eingesetzt, weil dessen
> Kondensatorresonanzschwingkreis wunderbar sauberen Sinus
> gemacht hat. Die schnelle spannungsstabilisierende Wirkung dürfte in
> diesem
> Fall nur eine nützliche Nebenfunktion gewesen sein.

Diese tollen Dinger hiessen (Magnet)Konstanter. Schade das ich damals  
keinen abgestaubt habe. Waren mir zu schwer, aber einsame Klasse gegen  
fast allen Scheiss der von Netz kam. Wurden nur übertroffen von Leonard- 
Generatoren, bloss die waren noch größer und schwerer.

Die Altvorderen hatten auch noch andere Klasse Regeldingsbumse :)

Quecksilberdampfgleichrichter wurden vom Thyristor ermordet :)
Rollstromrichter = voll mechanische 'Thyristorsteuerung' in 4-Quadranten  
Betrieb hat auch nicht lange überlebt Waren aber unkaputtbar auch bei x- 
fachem Überstrom. Und hatten praktisch einen Spannungsabfall von wenigen  
mV! bei etlichen kA!

Ich hab als Jung-EntwicklIng sowas noch bei der CalorEmag in der  
Hochspannungsbude gesehen und genossen.

sh. auch 2008:

https://groups.google.com/g/de.sci.electronics/c/9pmIzEy6j-M



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit)      iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

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#329126

FromOle Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de>
Date2022-11-18 16:01 +0100
Message-ID<jtpl22Fds3tU1@mid.individual.net>
In reply to#329119
Am 18.11.22 um 12:47 schrieb Ulrich G. Kliegis:
> und weiß jemand, ob das später noch
> irgendwo eingesetzt wurde?

Transduktor.
Hier gibt es noch einen älteren Kaltwandofen (ca. 1980) bei dem die
Heizelemente so angesteuert werden.

O.J.

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#329138

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2022-11-18 19:11 +0100
Message-ID<jtq067Ff7buU2@mid.individual.net>
In reply to#329119
On 18.11.22 12:47, Ulrich G. Kliegis wrote:

> Egal - wie wurden diese Übertrager genannt, dunkel in Erinnerung ist
> irgendwas mit Transkondukt..., und weiß jemand, ob das später noch
> irgendwo eingesetzt wurde?

Transduktor.

https://spectrum.ieee.org/the-vacuum-tubes-forgotten-rival

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#329147

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2022-11-18 18:54 -0300
Message-ID<G553TxLzQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#329119
On 18 Nov 22 at group /de/sci/electronics in article 45renhhmv6i1lhntmsb71nf3kh6dnmfnb0@4ax.com
<diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemgueltig@diesedomainexistiertnicht.de>  (Ulrich G. Kliegis)  wrote:

> Egal - wie wurden diese Übertrager genannt, dunkel in Erinnerung ist
> irgendwas mit Transkondukt..., und weiß jemand, ob das später noch
> irgendwo eingesetzt wurde? Mir kam neulich ein YT-Video unter, wo eine
> ähnliche Technik wohl zur Steuerung von Signalflüssen in
> Musiksynthesizern verwendet wurde.

Transduktoren hiessen die Dinger und gab es auch für fette Ströme.


Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
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