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Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht

Started byHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
First post2022-10-16 13:06 +0200
Last post2022-10-16 22:43 +0200
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Contents

  Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2022-10-16 13:06 +0200
    Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-10-16 15:05 +0200
    Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht Thomas Heribert <nntp@gmx-topmail.de> - 2022-10-16 18:38 +0200
    Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht Thomas Heribert <nntp@gmx-topmail.de> - 2022-10-16 18:39 +0200
    Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht Thomas Heribert <nntp@gmx-topmail.de> - 2022-10-16 18:40 +0200
    Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-10-16 22:43 +0200

#327894 — Re: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2022-10-16 13:06 +0200
SubjectRe: Automatisierer zum Richten von Tabletten (14 Stk tgl.) gesucht
Message-ID<jr29boFij60U1@mid.individual.net>
On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:

> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch 
> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag 
> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?

Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand 
die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht 
klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen 
Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme 
ausgepackt werden dürfen.


> Die Apparatur 
> sollte kein Riesenroboter für 1 Mio. Euro sein, sondern eher etwas für 
> Privathaushalte bis hin zu kleineren Pflegediensten.

Entsprechende Automaten gibt es für die Bestückung von elektronischen 
Leiterplatten. Dafür werden die Bauteile auf Blister-Rollen angeliefert, 
bei denen sich die Deckelfolie leicht abziehen läßt. Man müßte also die 
Tabletten-Hersteller dazu überreden, ihre Tabletten (auch) in solchen 
Rollen auszuliefern. Wobei anders als in der Elektronikbranche mit 
-zigtausend Teilen pro Rolle aus Haltbarkeitsgründen oft nur wenige 
Dutzend Tabeletten zusammen ausgeliefert werden sollen.

Der Rest wäre überschaubar. Alle Rollen nebeneinander aufgereiht, mit 
einem Motörchen zum Vorschub und Abziehen der Deckelfolie. Davor fährt 
ein Wagen mit dem Tabelettenbehälter vorbei, stoppt bei jeder Rolle, von 
der eine (oder mehr) Tabletten eingefüllt werden sollen, und 
kontrolliert ggf. per Lichtschranke, daß tatsächlich etwas aus dem Lager 
herausgefallen ist.

Aber bis so eine Maschinerie von den zuständigen Stellen für den Einsatz 
zur Tablettenverteilung *zugelassen* ist, ist viel Zeit und Geld 
notwendig. Ggf. könnte man einige Anforderungen durch die Beschränkung 
der Benutzung auf Apotheken erfüllen und denen die Kontrolle und 
Verantwortung übertragen. Man könnte dort mal nachfragen, warum so ein 
(vorläufig manueller) Portionierungs-Service bislang noch nicht 
angeboten wird. Die Antworten könnten niederschmetternd sein :-(


> Die Ausgabeschale bräuchte man dann Mal Vier (morgens, mittags, abends, nachts).

Für den Hausgebrauch könnte die Schale jedesmal bei Bedarf gefüllt 
werden, also beliebig über den Tag verteilt. Für mehrere Patienten oder 
Portionen könnte die Schale am Ende des Rollenlagers in eine 
handelsübliche Tablettenbox oder -palette mit mehreren Fächern 
ausgeschüttet werden. Dabei lassen sich durch Computersteuerung die 
Tabletten für viele Patienten und Tage individuell unterschiedlich 
verteilen. Dann kommt als Risikofaktor noch hinzu, daß jede Box 
tatsächlich beim richtigen Patienten ankommt.


Ich habe einen Crosspost nach ...electronics hinzugefügt, vielleicht 
kommen von dort noch weitere nützliche Informationen.

DoDi

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#327898

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2022-10-16 15:05 +0200
Message-ID<jr2dsaFk5n9U3@mid.individual.net>
In reply to#327894
On 16.10.22 13:06, Hans-Peter Diettrich wrote:
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch 
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag 
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
[...]
> Aber bis so eine Maschinerie von den zuständigen Stellen für den Einsatz 
> zur Tablettenverteilung *zugelassen* ist, ist viel Zeit und Geld 
> notwendig. Ggf. könnte man einige Anforderungen durch die Beschränkung 
> der Benutzung auf Apotheken erfüllen und denen die Kontrolle und 
> Verantwortung übertragen. Man könnte dort mal nachfragen, warum so ein 
> (vorläufig manueller) Portionierungs-Service bislang noch nicht 
> angeboten wird. Die Antworten könnten niederschmetternd sein :-(

Werden in den USA immer noch die Pillen von den Pharmacies aus den 
Blister-Verpackungen in Döschen umgepackt? Falls ja, hat man dort 
vielleicht bessere Karten, mal nach Automatisierungsmöglichkeiten zu fragen.

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#327905

FromThomas Heribert <nntp@gmx-topmail.de>
Date2022-10-16 18:38 +0200
Message-ID<tihc1l$366bt$1@dont-email.me>
In reply to#327894
Am 16.10.2022 um 13:06 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:
> 
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch 
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag 
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
> 
> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand 
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht 
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen 
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme 
> ausgepackt werden dürfen.


https://www.swisslog-healthcare.com/de-de/produkte/apotheken-automatisierung/therapick

https://www.swisslog-healthcare.com/event/media?itemId=B6E0922F570041CCB8A41B6D76F95A96
Ich hatte schonmal vor ein paar Monaten nach so einer Apparatur 
gegoogelt und das o.g. gefunden. Aber so lange ich nicht mindestens 1 
Mio. Schweizer Franken auf dem Konto habe, brauche ich da gar nicht 
anrufen. Und selbst wenn ich mir sowas leisten könnte: Wo bringt man so 
ein Riesenmonstermaschine unter? Wobei ich mit dem Teil vermutlich die 
ganze Stadt oder sogar den halben Landkreis (395.000 Einwohner) 
versorgen könnte...

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#327906

FromThomas Heribert <nntp@gmx-topmail.de>
Date2022-10-16 18:39 +0200
Message-ID<tihc3i$3673m$1@dont-email.me>
In reply to#327894
Am 16.10.2022 um 13:06 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:
> 
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch 
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag 
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
> 
> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand 
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht 
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen 
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme 
> ausgepackt werden dürfen.


https://www.swisslog-healthcare.com/de-de/produkte/apotheken-automatisierung/therapick

https://www.swisslog-healthcare.com/event/media?itemId=B6E0922F570041CCB8A41B6D76F95A96


Ich hatte schonmal vor ein paar Monaten nach so einer Apparatur 
gegoogelt und das o.g. gefunden. Aber so lange ich nicht mindestens 1 
Mio. Schweizer Franken auf dem Konto habe, brauche ich da gar nicht 
anrufen. Und selbst wenn ich mir sowas leisten könnte: Wo bringt man so 
ein Riesenmonstermaschine unter? Wobei ich mit dem Teil vermutlich die 
ganze Stadt oder sogar den halben Landkreis (395.000 Einwohner) 
versorgen könnte...

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#327907

FromThomas Heribert <nntp@gmx-topmail.de>
Date2022-10-16 18:40 +0200
Message-ID<tihc6k$3673m$2@dont-email.me>
In reply to#327894
Am 16.10.2022 um 13:06 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> On 10/16/22 7:14 AM, Thomas Heribert wrote:
> 
>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch 
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag 
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?
> 
> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand 
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht 
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen 
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme 
> ausgepackt werden dürfen.


https://www.swisslog-healthcare.com/de-de/produkte/apotheken-automatisierung/therapick

https://www.swisslog-healthcare.com/event/media?itemId=B6E0922F570041CCB8A41B6D76F95A96


Ich hatte schonmal vor ein paar Monaten nach so einer Apparatur 
gegoogelt und das o.g. gefunden. Aber so lange ich nicht mindestens 1 
Mio. Schweizer Franken auf dem Konto habe, brauche ich da gar nicht 
anrufen. Und selbst wenn ich mir sowas leisten könnte: Wo bringt man so 
eine Riesenmonstermaschine unter? Wobei ich mit dem Teil vermutlich die 
ganze Stadt oder sogar den halben Landkreis (395.000 Einwohner) 
versorgen könnte...

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#327911

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2022-10-16 22:43 +0200
Message-ID<dn0okhhne7q49bpac1k128i47dj1bhddkt@4ax.com>
In reply to#327894
Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> schrieb:

>> sich mir die Frage, ob das doch recht mühsame und irgendwann auch 
>> nervige Füllen des Tablettenkästchens für den jeweiligen Wochentag 
>> irgendwie automatisiert werden kann. Gibt es da etwas?

> Vermutlich nicht fertig oder zu erschwinglichen Preisen. Weil niemand 
> die Haftung übernehmen möchte, wenn irgendwas mit den Tabletten nicht 
> klappt. Zudem müssen alle hygienischen und produktspezifischen 
> Vorschriften eingehalten werden, bis die Tabletten zur Einnahme 
> ausgepackt werden dürfen.

Ich habe bei einem Patienten mal einen Blasenschlauch gesehen, also eine
durchsichtige Doppelfolie, die in regelmäßigen Abständen aufgeblasen
war. Die einzelnen Blasen waren beschriftet und enthielten jeweils
mehrere Tabletten.

>> Die Apparatur sollte kein Riesenroboter für 1 Mio. Euro sein, sondern 
>> eher etwas für Privathaushalte bis hin zu kleineren Pflegediensten.

Das wird möglicherweise nicht klappen. Ich weiß noch nicht einmal, ob es
ein Vollautomat war, der diese Schläuche produziert hat. Das knifflige
ist ja das Auspacken der Tabletten. Könnte sein, daß ein Mensch die
Tabletten in Schälchen vorportioniert hat und die Maschine die Tabletten
dann nur eingeschweißt hat (also grundsätzlich so, wie das jetzt überall
auch passiert). 

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