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Was sind das für Kondensatoren

Started byLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
First post2022-05-11 19:26 +0200
Last post2022-05-30 16:58 +0200
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Contents

  Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 19:26 +0200
    Re: Was sind das für Kondensatoren Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-05-11 20:01 +0200
      Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 20:12 +0200
    Re: Was sind das für Kondensatoren Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-05-11 20:16 +0200
      Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 20:53 +0200
        Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 20:55 +0200
          Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 01:47 +0200
            Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-14 02:01 +0200
              Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 03:10 +0200
        Re: Was sind das für Kondensatoren Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2022-05-11 21:31 +0200
          Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 21:36 +0200
            Re: Was sind das für Kondensatoren Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2022-05-11 23:09 +0200
              Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 23:21 +0200
                Re: Was sind das für Kondensatoren Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2022-05-12 21:50 +0200
                  Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-12 22:14 +0200
                    Re: Was sind das für Kondensatoren Andreas Neumann <an5275@sedo.com> - 2022-05-12 22:24 +0200
                      Re: Was sind das für Kondensatoren Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-05-12 22:57 +0200
                    Re: Was sind das für Kondensatoren Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-05-12 22:27 +0200
                      Re: Was sind das für Kondensatoren Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-05-12 22:43 +0200
                    Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 02:02 +0200
                Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 01:55 +0200
            Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 01:50 +0200
              Re: Was sind das für Kondensatoren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-24 21:05 +0200
        Re: Was sind das für Kondensatoren Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-05-11 21:54 +0200
          Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 21:56 +0200
            Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 01:51 +0200
        Re: Was sind das für Kondensatoren Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2022-05-11 22:03 +0200
          Re: Was sind das für Kondensatoren Leo Baumann <ib@leobaumann.de> - 2022-05-11 22:09 +0200
            Re: Was sind das für Kondensatoren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2022-05-14 01:52 +0200
              Re: Was sind das für Kondensatoren Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-05-14 09:23 +0200
                Re: Was sind das für Kondensatoren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-31 00:11 +0200
          Re: Was sind das für Kondensatoren Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-24 21:13 +0200
    Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2022-05-13 11:43 +0200
      Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-05-13 12:19 +0200
        Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2022-05-13 16:37 +0200
        Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2022-05-13 19:43 +0200
          Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-05-13 22:11 +0200
          Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-03 19:35 +0200
            Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-06-04 17:45 +0200
              Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-06-04 23:30 +0200
                Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2022-06-06 16:34 +0200
              Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-06-04 18:36 -0400
                Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-06-05 07:42 +0200
                  Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-06-05 14:08 +0200
                    Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-12 23:34 +0200
                Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern  suchen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-06-05 14:16 +0200
              Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-12 23:30 +0200
      Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern  suchen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-05-13 12:42 +0200
        Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern    suchen Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2022-05-13 16:39 +0200
          Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern     suchen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-05-13 17:05 +0200
      Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2022-05-13 19:50 +0200
      Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Kay Martinen <usenet@martinen.de> - 2022-05-16 09:19 +0200
      Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-25 21:04 +0200
        Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2022-05-28 22:10 +0200
          Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2022-05-29 09:08 +0200
            Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2022-05-30 16:48 +0200
              Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2022-05-30 16:58 +0200

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#321262

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2022-05-14 01:55 +0200
Message-ID<t5mr61$2havk$5@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#321155
Hi Leo,

> Das war ein Sonderangebot von 10 gegurteten 1% Toleranz Kondensatoren 
> bei ebay.-

Ui ui ui. Kann also auch Ausschußware sein.

> Mein Messgerät, Funkschau (1/1986)-LC-Meter, hat 1% Messgenauigkeit, 
> dabei kamen mir die 10 Kondensatoren von 816 pF mit 1%, also 9 zusammen 
> mit 0.33%, gerade recht u. billig.

Da hättest Du noch die Chance gehabt, eine Verteilung (mit unbekanntem 
Offset) zu ermitteln. Nein, Du musst die Dinger gleich zusammenlöten :-(

Marte

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#321259

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2022-05-14 01:50 +0200
Message-ID<t5mqse$2havk$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#321146
Hi Leo,
>> Typischerweise hat der Hersteller die mittleren aussortiert und teurer 
>> verkauft.
> 
> Die stammen aus einer geklebten Reihe direkt aus der Fertigung.

Das Aussortieren geschah, wenn überhaupt bevor die Teile gegurtet 
wurden. Aus einer Reihe darfst Du aber sicher davon ausgehen, dass sie 
niemals gaußverteilt um den Nominalwert sind.

Marte


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#321868

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2022-05-24 21:05 +0200
Message-ID<t6ja95$qsu$1@dont-email.me>
In reply to#321259
Marte Schwarz schrieb:
> Hi Leo,
>>> Typischerweise hat der Hersteller die mittleren aussortiert und teurer verkauft.
>>
>> Die stammen aus einer geklebten Reihe direkt aus der Fertigung.
> 
> Das Aussortieren geschah, wenn überhaupt bevor die Teile gegurtet wurden. Aus einer Reihe darfst Du aber sicher davon ausgehen, dass sie niemals gaußverteilt um den Nominalwert sind.

Es gibt ja Bauteile wie LED, die "lückenlos" in Bins eingeteilt werden.
Ausschuss gibt es da nur am unteren Ende.
Ich sehe hier gerade die Tabelle von Luminus für grüne Hochleistungsleds.
Beispiel: LED hat 1500-2000 Lumen und Peak-Wellenlänge innerhalb 520-525 nm,
dann landet sie in Bin CJ-G4. Es gibt 33 Bins, da wird es dann kaum
Ausschuss geben...

Bei hochpreisigen Präzisionskondensatoren nehme ich an, dass der Hersteller
ebenfalls "erschöpfende Stichprobe" erhebt. Da müsste man sich halt erkundigen...

-- 
mfg Rolf Bombach

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#321148

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2022-05-11 21:54 +0200
Message-ID<t5h48c$drmj$1@solani.org>
In reply to#321142
On 05/11/2022 20:53, Leo Baumann wrote:
> Am 11.05.2022 um 20:16 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Wie begründest Du die engere Toleranz Deines Gesamtkunstwerks.
> 
> Bei Gauß'scher Normalverteilung (vorausgesetzt) ist die Toleranz x[%]=1%/sqrt(9) bei 1% Einzeltoleranz und 9 Kondensatoren.
> 
> 

Warum sollten die normalverteilte Werte haben?
Viel wahrscheinlicher ist, daß Bauelemente aus der selben Charge
alle die etwa gleiche Abweichung haben.
Z.B. alle zwischen -0,4% .. -0,6%

Parallelschaltung von Stufen reduziert allerdings stets das Rauschen.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm  http://www.schellong.de/c2x.htm  http://www.schellong.de/c_padding_bits.htm
http://www.schellong.de/htm/bishmnk.htm  http://www.schellong.de/htm/rpar.bish.html  http://www.schellong.de/htm/sieger.bish.html
http://www.schellong.de/htm/audio_proj.htm  http://www.schellong.de/htm/audio_unsinn.htm  http://www.schellong.de/htm/tuner.htm
http://www.schellong.de/htm/string.htm  http://www.schellong.de/htm/string.c.html  http://www.schellong.de/htm/deutsche_bahn.htm
http://www.schellong.de/htm/schaltungen.htm  http://www.schellong.de/htm/rand.htm  http://www.schellong.de/htm/bsd.htm

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#321149

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2022-05-11 21:56 +0200
Message-ID<t5h4cu$cpgd$1@solani.org>
In reply to#321148
Am 11.05.2022 um 21:54 schrieb Helmut Schellong:
> On 05/11/2022 20:53, Leo Baumann wrote:
>> Am 11.05.2022 um 20:16 schrieb Andreas Bockelmann:
>>> Wie begründest Du die engere Toleranz Deines Gesamtkunstwerks.
>>
>> Bei Gauß'scher Normalverteilung (vorausgesetzt) ist die Toleranz 
>> x[%]=1%/sqrt(9) bei 1% Einzeltoleranz und 9 Kondensatoren.
>>
>>
> 
> Warum sollten die normalverteilte Werte haben?
> Viel wahrscheinlicher ist, daß Bauelemente aus der selben Charge
> alle die etwa gleiche Abweichung haben.
> Z.B. alle zwischen -0,4% .. -0,6%

Mit normalverteilten Werten ist zu rechnen, obwohl die Toleranzen aus 
gleicher Charge kleiner sein werden.


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#321260

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2022-05-14 01:51 +0200
Message-ID<t5mquf$2havk$3@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#321149
Hi Leo,
>> Warum sollten die normalverteilte Werte haben?
>> Viel wahrscheinlicher ist, daß Bauelemente aus der selben Charge
>> alle die etwa gleiche Abweichung haben.
>> Z.B. alle zwischen -0,4% .. -0,6%
> 
> Mit normalverteilten Werten ist zu rechnen, obwohl die Toleranzen aus 
> gleicher Charge kleiner sein werden.

Wie kommst Du auf dieses dünne Brett?

Marte

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#321150

FromAndreas Bockelmann <xotzil@gmx.de>
Date2022-05-11 22:03 +0200
Message-ID<t5hbrj.1ak.1@wxp-nb-pm.local>
In reply to#321142
Leo Baumann schrieb:
> Am 11.05.2022 um 20:16 schrieb Andreas Bockelmann:
>> Wie begründest Du die engere Toleranz Deines Gesamtkunstwerks.
> 
> Bei Gauß'scher Normalverteilung (vorausgesetzt) ist die Toleranz 
> x[%]=1%/sqrt(9) bei 1% Einzeltoleranz und 9 Kondensatoren.
> 
> :)

Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass 9 Kondensatoren aus dem gleichen 
Fertigungslos die Toleranz alle in die gleiche Richtung ausnutzen für 
durchaus gegeben. Wenn diese also alle eine um 1% geringere Kapazität haben 
als der Nominalwert, wird eine 3p-3s-Schaltung daran nicht viel ändern.

Ich habe vor einiger Zeit einen Plattenspieler (Denon) komplett mit neuen 
Elkos ausgetauscht. Angeblich super-duper-HighEnd Elkos von einem 
Versandladen, der spzielle Sets für den Hifi-Bereich anbietet. Sehen auch 
schon aus, die Elkos, schwarze Becher, goldene Schrift, aber alle lagen am 
unteren Rand der Kapazitätstoleranzen.


-- 
  Mit freundlichen Grüßen
    Andreas Bockelmann

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#321151

FromLeo Baumann <ib@leobaumann.de>
Date2022-05-11 22:09 +0200
Message-ID<t5h56i$cpu3$1@solani.org>
In reply to#321150
Am 11.05.2022 um 22:03 schrieb Andreas Bockelmann:
> Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass 9 Kondensatoren aus dem gleichen 
> Fertigungslos die Toleranz alle in die gleiche Richtung ausnutzen für 
> durchaus gegeben. Wenn diese also alle eine um 1% geringere Kapazität 
> haben als der Nominalwert, wird eine 3p-3s-Schaltung daran nicht viel 
> ändern.

Tja, über die Theorie der Wahrscheinlichkeit und Statistik will ich 
nicht diskutieren ...

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#321261

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2022-05-14 01:52 +0200
Message-ID<t5mr0j$2havk$4@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#321151
Hi Leo,
> Tja, über die Theorie der Wahrscheinlichkeit und Statistik will ich 
> nicht diskutieren ...

Wird besser sein.
Marte

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#321275

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2022-05-14 09:23 +0200
Message-ID<t5nl95$lah$2@dont-email.me>
In reply to#321261
Am 14.05.2022 um 01:52 schrieb Marte Schwarz:
> Hi Leo,
>> Tja, über die Theorie der Wahrscheinlichkeit und Statistik will ich
>> nicht diskutieren ...
>
> Wird besser sein.
> Marte

Du meintest sicher: "Wird *wahrscheinlich* besser sein." ;-)

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#322081

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2022-05-31 00:11 +0200
Message-ID<t73fdt$s9d$1@dont-email.me>
In reply to#321275
Wolf gang P u f f e schrieb:
> Am 14.05.2022 um 01:52 schrieb Marte Schwarz:
>> Hi Leo,
>>> Tja, über die Theorie der Wahrscheinlichkeit und Statistik will ich
>>> nicht diskutieren ...
>>
>> Wird besser sein.
>> Marte
> 
> Du meintest sicher: "Wird *wahrscheinlich* besser sein." ;-)

Frau Prof. Lavinia Heisenberg an der ETH wird nervtötenderweise
immer wieder gefragt: Sind Sie mit "dem" Heisenberg verwandt?
Sie antwortet meistens: Wahrscheinlich.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#321870

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2022-05-24 21:13 +0200
Message-ID<t6japk$uq2$1@dont-email.me>
In reply to#321150
Andreas Bockelmann schrieb:
> 
> Ich habe vor einiger Zeit einen Plattenspieler (Denon) komplett mit neuen Elkos ausgetauscht. Angeblich super-duper-HighEnd Elkos von einem Versandladen, der spzielle Sets für den Hifi-Bereich 
> anbietet. Sehen auch schon aus, die Elkos, schwarze Becher, goldene Schrift, aber alle lagen am unteren Rand der Kapazitätstoleranzen.

Peinlich. Welche Toleranzklasse war das? In vergangenen Jahrtausenden
war Klasse Z nicht aussergewöhnlich bei Elkos, d.h. -20%...+100%.
Die alten Siemens-Elkos waren oft nahe an +100%, und die Spannungsfestigkeit
war meist eine Stufe höher als angegeben. Allerdings war 10 mF/40 V dann
schon eine Bierdose.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#321208 — Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromAndreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de>
Date2022-05-13 11:43 +0200
SubjectWo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<62ba21af.1306380687@n.nabendynamo.de>
In reply to#321134
Um die Drehzahl an einem älteren 2,2 kW Drehstrom-Asynchronmotor nach
unten variieren zu können und indirekt das maximale Drehmoment zu
reduzieren, habe ich vor viel Jahren einen gebrauchten Hitachi J100
IGBT-FU mit 3.7kW Nennleistung vorgeschaltet. Schön mit drangebautem
Drehschalter für 6 verschiedene Wunsch-Frequenzen und alternativ Poti für
stufenlose Frequenzwahl (von 20 bis 60 Hz - genutzt wurde aber nur 30 bis
40 Hz). Der Motor nimmt bei unserer Anwendung real deutlich unter 1000
Watt auf - auch beim bewußt langsamen Anlauf.

Nun kommen seit einem halben Jahr immer häufiger Fehlermeldungen "E9", was
"Netzunterspannung: Netzspannungseinbrüche, Auslöseschwelle 280-320V"
beduten soll. Mittlerweile startet das Ding nur nach 3-10 mal "Reset". Ein
ersatzweise besorgter gebrauchter J100 ("tut einwandfrei") zeigt ähnliches
Verhalten - und es kommt auch zum Fehler-bedingten Abschalten, bei
vergleichsweise hoher Belastung des Motor. Zu bedenken ist: Diese FUs
stammen aus den späten 90er Jahren, galten aber als sehr robust.

Öffnen der FUs brachte nun nichts offensichtlich defektes zutage. Die
Kondensatoren sehen nicht gewölbt aus. Meine Vermutung war, dass die
fetten Zwischenkreis-Elkos an Kapazität verloren haben. Ist das plausibel?
Die fetten Dinger sind nicht gut zugänglich und nicht ganz billig für
einen Reparaturversuch auf Verdacht.

Wo sollte ich sonst suchen? Mache ich vielleicht bei der Programmierung
(die seit über 10 Jahren nich verändert wurde) etwas falsch?

TIA
Andreas

X-Post   dse & dsie
Fup2     dse

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#321215 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2022-05-13 12:19 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<t5lb7o$icu$1@dont-email.me>
In reply to#321208
Am 13.05.2022 um 11:43 schrieb Andreas Oehler:
> Um die Drehzahl an einem älteren 2,2 kW Drehstrom-Asynchronmotor nach
> unten variieren zu können und indirekt das maximale Drehmoment zu
> reduzieren, habe ich vor viel Jahren einen gebrauchten Hitachi J100
> IGBT-FU mit 3.7kW Nennleistung vorgeschaltet. Schön mit drangebautem
> Drehschalter für 6 verschiedene Wunsch-Frequenzen und alternativ Poti für
> stufenlose Frequenzwahl (von 20 bis 60 Hz - genutzt wurde aber nur 30 bis
> 40 Hz). Der Motor nimmt bei unserer Anwendung real deutlich unter 1000
> Watt auf - auch beim bewußt langsamen Anlauf.
>
> Nun kommen seit einem halben Jahr immer häufiger Fehlermeldungen "E9", was
> "Netzunterspannung: Netzspannungseinbrüche, Auslöseschwelle 280-320V"
> beduten soll. Mittlerweile startet das Ding nur nach 3-10 mal "Reset". Ein
> ersatzweise besorgter gebrauchter J100 ("tut einwandfrei") zeigt ähnliches
> Verhalten - und es kommt auch zum Fehler-bedingten Abschalten, bei
> vergleichsweise hoher Belastung des Motor. Zu bedenken ist: Diese FUs
> stammen aus den späten 90er Jahren, galten aber als sehr robust.
>
> Öffnen der FUs brachte nun nichts offensichtlich defektes zutage. Die
> Kondensatoren sehen nicht gewölbt aus. Meine Vermutung war, dass die
> fetten Zwischenkreis-Elkos an Kapazität verloren haben. Ist das plausibel?
> Die fetten Dinger sind nicht gut zugänglich und nicht ganz billig für
> einen Reparaturversuch auf Verdacht.
>
> Wo sollte ich sonst suchen? Mache ich vielleicht bei der Programmierung
> (die seit über 10 Jahren nich verändert wurde) etwas falsch?
>
> TIA
> Andreas
>
> X-Post   dse & dsie
> Fup2     dse
>

Wird das Ding mit 3 Phasen versorgt?
Wenn ja, sind auch alle 3 vorhanden?
Ich kenne sowas von CNC-Anlagen, wenn da eine Phase aus irgendeinem
Grund "impotent" geworden ist durch z.B. vergammelte Anschlüsse
im Netzfilter, Sicherungshalter oder Hauptschalter.
Wenn man Glück hat, ist eine der 3 Phasen messbar weg und das Problem 
ist sofort erkannt.
Wenn man Pech hat, misst man zwar Spannung bei allen 3 Phasen,
aber bei Beanspruchung bricht eine weg.
...und es knistert irgendwo im Schrank.

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#321235 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromAndreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de>
Date2022-05-13 16:37 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<62be6cc3.1325600656@n.nabendynamo.de>
In reply to#321215
Fri, 13 May 2022 12:19:52 +0200, Wolf gang P u f f e:
>Wird das Ding mit 3 Phasen versorgt?

Ja.

>Wenn ja, sind auch alle 3 vorhanden?

Ja.

>Ich kenne sowas von CNC-Anlagen, wenn da eine Phase aus irgendeinem
>Grund "impotent" geworden ist durch z.B. vergammelte Anschlüsse
>im Netzfilter, Sicherungshalter oder Hauptschalter.
>Wenn man Glück hat, ist eine der 3 Phasen messbar weg und das Problem 
>ist sofort erkannt.

Die Spannung an den 3 Phasen der Eingangs-Klemmen des FU brechen definitiv
nicht ein.

Andreas

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#321245 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromAndreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de>
Date2022-05-13 19:43 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<62c0970d.1336427015@n.nabendynamo.de>
In reply to#321215
Fri, 13 May 2022 12:19:52 +0200, Wolf gang P u f f e:

>Am 13.05.2022 um 11:43 schrieb Andreas Oehler:
>> Um die Drehzahl an einem älteren 2,2 kW Drehstrom-Asynchronmotor nach
>> unten variieren zu können und indirekt das maximale Drehmoment zu
>> reduzieren, habe ich vor viel Jahren einen gebrauchten Hitachi J100
>> IGBT-FU mit 3.7kW Nennleistung vorgeschaltet. Schön mit drangebautem
>> Drehschalter für 6 verschiedene Wunsch-Frequenzen und alternativ Poti für
>> stufenlose Frequenzwahl (von 20 bis 60 Hz - genutzt wurde aber nur 30 bis
>> 40 Hz). Der Motor nimmt bei unserer Anwendung real deutlich unter 1000
>> Watt auf - auch beim bewußt langsamen Anlauf.
>>
>> Nun kommen seit einem halben Jahr immer häufiger Fehlermeldungen "E9", was
>> "Netzunterspannung: Netzspannungseinbrüche, Auslöseschwelle 280-320V"
>> bedeuten soll.

>Wird das Ding mit 3 Phasen versorgt?
>Wenn ja, sind auch alle 3 vorhanden?

Peinlich peinlich für mich... Tatsächlich waren 2 Kontakte im
Hauptschalter/Lasttrennschalter verbrutzelt hochohmig. Wenn ich den
Schalter auf allen Phasen überbrücke, dann funktionieren FU und Motor
allerliebst. 

Danke für die Motivation nochmal genau danach zu schauen! Immerhin habe
ich so jetzt einen 3.7kW FU in gusseiserner Qualität in Reserve. Auch
nicht schlecht. 

>Ich kenne sowas von CNC-Anlagen, wenn da eine Phase aus irgendeinem
>Grund "impotent" geworden ist durch z.B. vergammelte Anschlüsse
>im Netzfilter, Sicherungshalter oder Hauptschalter.

Hier war es der Hauptschalter. Dabei war der vielleicht gerade mal 10
Jahre und 10.000 Betätigungen alt.

>Wenn man Glück hat, ist eine der 3 Phasen messbar weg und das Problem 
>ist sofort erkannt.
>Wenn man Pech hat, misst man zwar Spannung bei allen 3 Phasen,
>aber bei Beanspruchung bricht eine weg.
>...und es knistert irgendwo im Schrank.

Wenn der Motor läuft, hört man dort nicht anderes mehr...

Andreas

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#321252 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2022-05-13 22:11 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<t5mdth$sil$1@dont-email.me>
In reply to#321245
Am 13.05.2022 um 19:43 schrieb Andreas Oehler:
> Fri, 13 May 2022 12:19:52 +0200, Wolf gang P u f f e:
>
>> Am 13.05.2022 um 11:43 schrieb Andreas Oehler:
>>> Um die Drehzahl an einem älteren 2,2 kW Drehstrom-Asynchronmotor nach
>>> unten variieren zu können und indirekt das maximale Drehmoment zu
>>> reduzieren, habe ich vor viel Jahren einen gebrauchten Hitachi J100
>>> IGBT-FU mit 3.7kW Nennleistung vorgeschaltet. Schön mit drangebautem
>>> Drehschalter für 6 verschiedene Wunsch-Frequenzen und alternativ Poti für
>>> stufenlose Frequenzwahl (von 20 bis 60 Hz - genutzt wurde aber nur 30 bis
>>> 40 Hz). Der Motor nimmt bei unserer Anwendung real deutlich unter 1000
>>> Watt auf - auch beim bewußt langsamen Anlauf.
>>>
>>> Nun kommen seit einem halben Jahr immer häufiger Fehlermeldungen "E9", was
>>> "Netzunterspannung: Netzspannungseinbrüche, Auslöseschwelle 280-320V"
>>> bedeuten soll.
>
>> Wird das Ding mit 3 Phasen versorgt?
>> Wenn ja, sind auch alle 3 vorhanden?
>
> Peinlich peinlich für mich... Tatsächlich waren 2 Kontakte im
> Hauptschalter/Lasttrennschalter verbrutzelt hochohmig. Wenn ich den
> Schalter auf allen Phasen überbrücke, dann funktionieren FU und Motor
> allerliebst.
>
> Danke für die Motivation nochmal genau danach zu schauen! Immerhin habe
> ich so jetzt einen 3.7kW FU in gusseiserner Qualität in Reserve. Auch
> nicht schlecht.
>
>> Ich kenne sowas von CNC-Anlagen, wenn da eine Phase aus irgendeinem
>> Grund "impotent" geworden ist durch z.B. vergammelte Anschlüsse
>> im Netzfilter, Sicherungshalter oder Hauptschalter.
>
> Hier war es der Hauptschalter. Dabei war der vielleicht gerade mal 10
> Jahre und 10.000 Betätigungen alt.
>
>> Wenn man Glück hat, ist eine der 3 Phasen messbar weg und das Problem
>> ist sofort erkannt.
>> Wenn man Pech hat, misst man zwar Spannung bei allen 3 Phasen,
>> aber bei Beanspruchung bricht eine weg.
>> ...und es knistert irgendwo im Schrank.
>
> Wenn der Motor läuft, hört man dort nicht anderes mehr...
>
> Andreas
>

Freut mich, wenns geholfen hat.

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#322172 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2022-06-03 19:35 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<t7dgoo$u6r$1@dont-email.me>
In reply to#321245
Andreas Oehler schrieb:
> 
> Peinlich peinlich für mich... Tatsächlich waren 2 Kontakte im
> Hauptschalter/Lasttrennschalter verbrutzelt hochohmig. Wenn ich den
> Schalter auf allen Phasen überbrücke, dann funktionieren FU und Motor
> allerliebst.

Uff, Schwein gehabt, ein low-tech-Fehler. Wieder was gespart.
Leider wird die Lebensdauer von Schaltern selten berücksichtigt.
Die ist unter Last alles andere als "ewig". Ein Schütz hat hier
wegen idiotisch eingestelltem Regler genau ein halbes Jahr gehalten.

Schwer zu finden. Nur selten hört man was oder kleine Funken finden
den Weg nach draussen. Hab so mal einen morschen N-Trenner gefunden,
allerdings auch erst, nachdem es einiges an Gerätschaft wegen
Überspannung gekillt hat. War zum Glück jedesmal nur eine Feinsicherung,
Vorteil alter Anlagen mit alten Netzteilen.
Früher konnte man mit einem LW-AM-Radio noch dem Krach nachgehen, heute
ist alles von DC bis Xray zugemüllt.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#322189 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2022-06-04 17:45 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<t7fuhd$n77$1@dont-email.me>
In reply to#322172
Am 03.06.2022 um 19:35 schrieb Rolf Bombach:
> Andreas Oehler schrieb:
>>
>> Peinlich peinlich für mich... Tatsächlich waren 2 Kontakte im
>> Hauptschalter/Lasttrennschalter verbrutzelt hochohmig. Wenn ich den
>> Schalter auf allen Phasen überbrücke, dann funktionieren FU und Motor
>> allerliebst.
>
> Uff, Schwein gehabt, ein low-tech-Fehler. Wieder was gespart.
> Leider wird die Lebensdauer von Schaltern selten berücksichtigt.
> Die ist unter Last alles andere als "ewig". Ein Schütz hat hier
> wegen idiotisch eingestelltem Regler genau ein halbes Jahr gehalten.
>
> Schwer zu finden. Nur selten hört man was oder kleine Funken finden
> den Weg nach draussen. Hab so mal einen morschen N-Trenner gefunden,
> allerdings auch erst, nachdem es einiges an Gerätschaft wegen
> Überspannung gekillt hat. War zum Glück jedesmal nur eine Feinsicherung,
> Vorteil alter Anlagen mit alten Netzteilen.
> Früher konnte man mit einem LW-AM-Radio noch dem Krach nachgehen, heute
> ist alles von DC bis Xray zugemüllt.

So ist es!
Vor allem wenn die ganze Werkhalle voller solcher HF-Schleudern steht.

Bei uns in der Firma sind es die Netzfilter zweier baugleicher Anlagen,
die alle paar Jahre für Ärger sorgen.
Den permanent stark wechselnde Stromflüssen, wie sie in CNC-Anlagen
durch die Achs-Antriebsmotoren erzeugt werden, können die Schraubklemmen
an den verbauten Netzfiltern nicht standhalten.
Ich hatte das vor Jahren mal dokumentiert und jetzt die Bilder mit ein
paar Bemerkungen ins Netz gestellt.

http://www.server-alpha.de/netzfilter

An anderen Anlagen verbrennen regelmäßig Relais und Schütze.
Inzwischen sind bei uns viele Fehlerbilder bekannt und entsprechende 
Teile auf Vorrat gelagert bzw. durch bessere ausgetauscht worden.

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#322199 — Re: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2022-06-04 23:30 +0200
SubjectRe: Wo Defekt in älterem Hitachi-Frequenzumrichtern suchen
Message-ID<jg2175FhlbpU1@mid.individual.net>
In reply to#322189
On 04.06.22 17:45, Wolf gang P u f f e wrote:

> Bei uns in der Firma sind es die Netzfilter zweier baugleicher Anlagen,
> die alle paar Jahre für Ärger sorgen.
> Den permanent stark wechselnde Stromflüssen, wie sie in CNC-Anlagen
> durch die Achs-Antriebsmotoren erzeugt werden, können die Schraubklemmen
> an den verbauten Netzfiltern nicht standhalten.
> Ich hatte das vor Jahren mal dokumentiert und jetzt die Bilder mit ein
> paar Bemerkungen ins Netz gestellt.
> 
> http://www.server-alpha.de/netzfilter

Wow, krass. Wie könnte man sowas [ab Werk] dauerhaft konstruktiv lösen? 
Schrauben mit mehr Drehmoment anziehen? Schraubensicherungslack? Crimpen 
und Steckverbinder?

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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