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Groups > de.sci.electronics > #319813 > unrolled thread

Was ist das für ein Bauteil?

Started byReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
First post2022-04-11 19:34 +0200
Last post2022-06-10 14:08 +0200
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Contents

  Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-11 19:34 +0200
    Re: Was ist das für ein Bauteil? Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> - 2022-04-11 20:32 +0200
      Re: Was ist das für ein Bauteil? Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> - 2022-04-11 20:39 +0200
        Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 12:16 -0700
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> - 2022-04-14 12:29 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-04-14 13:12 +0200
              Re: Was ist das f�r ein Bauteil? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2022-04-14 17:08 +0200
                Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-14 19:47 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-14 09:41 -0700
      Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-11 21:21 +0200
        Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 13:05 -0700
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-04-11 23:04 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 14:29 -0700
    Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 12:00 -0700
      Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-11 22:55 +0200
        Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 14:35 -0700
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-11 23:54 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-04-30 17:34 +0200
              Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-30 11:54 -0700
                Re: Was ist das für ein Bauteil? Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2022-04-30 22:12 +0200
                  Re: Was ist das für ein Bauteil? Volker Bartheld <news2022@bartheld.net> - 2022-05-01 10:24 +0200
                    Re: Was ist das für ein Bauteil? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-05-01 10:44 +0200
                      Re: Was ist das für ein Bauteil? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-05-01 11:14 +0200
                        Re: Was ist das für ein Bauteil? Markus Loch <M@rkusLo.ch> - 2022-05-01 17:55 +0200
                          Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-02 00:42 +0200
                Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-28 15:04 +0200
                  Re: Was ist das für ein Bauteil? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-05-28 16:58 +0200
                    Re: Was ist das für ein Bauteil? Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2022-05-29 15:48 +0000
                      Re: Was ist das für ein Bauteil? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-05-29 18:15 +0200
                    Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-01 14:43 +0200
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-04-11 23:54 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 15:15 -0700
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-12 00:36 +0200
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2022-04-12 09:55 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-12 10:06 +0200
              Re: Was ist das für ein Bauteil? Enrik Berkhan <Enrik.Berkhan@inka.de> - 2022-04-12 08:32 +0000
              Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-12 10:57 +0200
                Re: Was ist das für ein Bauteil? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-12 11:16 +0200
                  Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-12 11:23 +0200
                  Re: Was ist das für ein Bauteil? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2022-04-13 18:59 +0200
                    Re: Was ist das für ein Bauteil? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-13 19:05 +0200
                  Re: Was ist das für ein Bauteil? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2022-04-14 11:55 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-13 14:21 +0200
              Re: Was ist das für ein Bauteil? Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2022-04-13 17:04 +0200
                Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-14 11:43 +0200
                  Re: Was ist das für ein Bauteil? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2022-04-14 11:54 +0200
                    Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-15 15:14 +0200
                      Re: Was ist das für ein Bauteil? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2022-04-16 10:54 +0200
                        Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-16 16:10 +0200
                          Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-16 16:54 +0200
                            Re: Was ist das für ein Bauteil? Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2022-04-16 20:07 +0200
    Re: Was ist das für ein Bauteil? Michael Kreienberg <kreien@gmx.de> - 2022-06-05 22:11 +0200
      Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-08 12:00 +0200
      Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-06-10 00:14 +0200
        Re: Was ist das für ein Bauteil? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-06-09 18:40 -0400
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2022-06-10 07:16 +0200
            Re: Was ist das für ein Bauteil? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-06-10 15:54 -0400
        Re: Was ist das für ein Bauteil? Michael Kreienberg <kreien@gmx.de> - 2022-06-10 13:04 +0200
          Re: Was ist das für ein Bauteil? Holger <invalid@invalid.invalid> - 2022-06-10 14:08 +0200

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#319813 — Was ist das für ein Bauteil?

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2022-04-11 19:34 +0200
SubjectWas ist das für ein Bauteil?
Message-ID<jbj75sF8l1tU1@mid.individual.net>
Hi,

komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute
geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding:

<https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg>
<https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
<https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
<https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg>

Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung
durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich
frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich
in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das
Schaltbild (o. Gewähr) ist

hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg>

zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz
so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen
verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand
von 623 Ohm.

Weiß jemand hier mehr über dieses Teil?

Hofft und dankt für Hinweise im voraus

Reinhard

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#319814

FromChristian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de>
Date2022-04-11 20:32 +0200
Message-ID<t31s8f$poa$1@dont-email.me>
In reply to#319813
> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute
> geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding:
> 
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg>
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg>
> 
> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung
> durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich
> frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich
> in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das
> Schaltbild (o. Gewähr) ist
> 
> hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg>
> 
> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz
> so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen
> verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand
> von 623 Ohm.
> 
> Weiß jemand hier mehr über dieses Teil?

Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des Ozillatorsignals.

Christian

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#319816

FromChristian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de>
Date2022-04-11 20:39 +0200
Message-ID<t31skp$t49$1@dont-email.me>
In reply to#319814
> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten
> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC
> 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je
> größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät
> der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung
> verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators
> ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des
> Ozillatorsignals.

Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für die Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der Zeit, als es noch keine guten Kapazitätsdioden gab.

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#319821

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-11 12:16 -0700
Message-ID<jbjd3rF9nvcU1@mid.individual.net>
In reply to#319816
On 4/11/22 11:39 AM, Christian Keck wrote:
> 
>> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten
>> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC
>> 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je
>> größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät
>> der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung
>> verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators
>> ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des
>> Ozillatorsignals.
> 
> Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für die 
> Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der Zeit, als 
> es noch keine guten Kapazitätsdioden gab.
> 

Kapazitaetsdioden wie MV1401 gab es m.W. bereits in den 60ern. 
Angesichts der BC237B und BF199 passt das Geraet von Reinhard eher in 
die 70er. Widerstaende waren in den 60ern auch klobiger. Damals hatte 
ich die reihenweise ausgeschlachtet und habe noch viele davon, aber so 
eine Spule ist mir nie untergekommen. Was haben die frueher einen 
Montageaufwand betrieben. Das haette man einfach vergiessen koennen, mit 
Hersteller und Typenbezeichnung in der Gussform.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#320043

FromChristian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de>
Date2022-04-14 12:29 +0200
Message-ID<t38t2a$d39$1@dont-email.me>
In reply to#319821
Am 11.04.2022 um 21:16 schrieb Joerg:
> On 4/11/22 11:39 AM, Christian Keck wrote:
>> 
>>> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten 
>>> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden
>>> BC 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung
>>> Spule. Je größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto
>>> stärker gerät der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der
>>> ersten Wicklung verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz
>>> des Oszillators ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur
>>> Auskopplung des Ozillatorsignals.
>> 
>> Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für
>> die Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der
>> Zeit, als es noch keine guten Kapazitätsdioden gab.
>> 
> 
> Kapazitaetsdioden wie MV1401 gab es m.W. bereits in den 60ern.

Um einen VCO mit einer große Frequenzvariation mit Kapazitätsdioden zu bauen, braucht man höhere Spannungen bis zu etwa 35 V. Könnte sein, dass das das eigentlich Hindernis war, zumal zusätzlich auch Frequenzmodulation gewünscht wurde.

> Angesichts der BC237B und BF199 passt das Geraet von Reinhard eher in
> die 70er. Widerstaende waren in den 60ern auch klobiger. Damals hatte
> ich die reihenweise ausgeschlachtet und habe noch viele davon, aber
> so eine Spule ist mir nie untergekommen. Was haben die frueher einen
> Montageaufwand betrieben. Das haette man einfach vergiessen koennen,
> mit Hersteller und Typenbezeichnung in der Gussform.

Vergießen hätte noch mehr Arbeit gemacht. Kann sein, dass Grundig (oder der Zulieferer) die Fertigung von solchen Spulen gut berherrschte, so dass die Kosten gut im Griff zu halten waren.

Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494.
  
Christian

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#320049

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2022-04-14 13:12 +0200
Message-ID<jbqdt4FkjggU1@mid.individual.net>
In reply to#320043
Am 14.04.22 um 12:29 schrieb Christian Keck:

> Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein 
> Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum 
> Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third 
> Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, 
> pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494.

https://spectrum.ieee.org/the-vacuum-tubes-forgotten-rival

siehe <jbjmciFbf4mU1@mid.individual.net>

Aber danke für's noch mal erwähnen - mir war zunächst gar nicht 
aufgefallen, daß der Artikel vom Computerhistoriker und 
Retroelektroniker Ken Shirrif ist. Praktisch alles, was der macht, ist 
interessant (für mich zumindest).

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#320054 — Re: Was ist das f�r ein Bauteil?

FromHelmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat>
Date2022-04-14 17:08 +0200
SubjectRe: Was ist das f�r ein Bauteil?
Message-ID<f6eg5h1fnsi8r72vu8bfhsdpr7msa5bbkg@4ax.com>
In reply to#320049
On Thu, 14 Apr 2022 13:12:35 +0200, Hanno Foest
<hurga-news2@tigress.com> wrote:

>Am 14.04.22 um 12:29 schrieb Christian Keck:
>
>> Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein 
>> Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum 
>> Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third 
>> Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, 
>> pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494.
>
>https://spectrum.ieee.org/the-vacuum-tubes-forgotten-rival
>
>siehe <jbjmciFbf4mU1@mid.individual.net>
>
>Aber danke für's noch mal erwähnen - mir war zunächst gar nicht 
>aufgefallen, daß der Artikel vom Computerhistoriker und 
>Retroelektroniker Ken Shirrif ist. Praktisch alles, was der macht, ist 
>interessant (für mich zumindest).
>
>Hanno


Transduktor
https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)

-- 
This email has been checked for viruses by Avast antivirus software.
https://www.avast.com/antivirus

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#320058

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2022-04-14 19:47 +0200
Message-ID<jbr520FovetU1@mid.individual.net>
In reply to#320054
Helmut Wabnig schrieb:

[...]
> Transduktor
> https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)

Guten Morgen! S. <jbjitfFaq1eU1@mid.individual.net> vom 11.04.2022,
22:55 Uhr ...

Ciao

Reinhard

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#320057

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-14 09:41 -0700
Message-ID<jbr15gFo84sU1@mid.individual.net>
In reply to#320043
On 4/14/22 3:29 AM, Christian Keck wrote:
> Am 11.04.2022 um 21:16 schrieb Joerg:
>> On 4/11/22 11:39 AM, Christian Keck wrote:
>>>
>>>> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten 
>>>> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden
>>>> BC 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung
>>>> Spule. Je größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto
>>>> stärker gerät der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der
>>>> ersten Wicklung verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz
>>>> des Oszillators ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur
>>>> Auskopplung des Ozillatorsignals.
>>>
>>> Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für
>>> die Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der
>>> Zeit, als es noch keine guten Kapazitätsdioden gab.
>>>
>>
>> Kapazitaetsdioden wie MV1401 gab es m.W. bereits in den 60ern.
> 
> Um einen VCO mit einer große Frequenzvariation mit Kapazitätsdioden zu 
> bauen, braucht man höhere Spannungen bis zu etwa 35 V. Könnte sein, dass 
> das das eigentlich Hindernis war, zumal zusätzlich auch 
> Frequenzmodulation gewünscht wurde.
> 

Das sollte fuer einen guten Ingenieur aber eine der leichteren Uebungen 
sein :-)

Ich mache sowas oft fuer Geraete mit single-cell Li-Ion Akkus. In den 
alten Tagen (70er) habe ich dafuer manchmal ausgeschlachtete winzige 
NF-Uebertrager aus Transistorradios "im Rueckwaertsgang" benutzt. Dann 
gab es in Duesseldorf bei Nadler mal einen Sonderposten winziger 
Netztrafos in der Groesse zweier Zuckerwuerfel, die man dafuer auch gut 
rueckwaerts benutzen konnte. Das war dann immer ein Anlass, nachher 
diversen Pinten in der Duesseldorfer Altstadt einen Besuch abzustatten. 
In meiner neuen Heimat haetten die das wegen Jugendschutzgesetzen gar 
nicht erlaubt.


>> Angesichts der BC237B und BF199 passt das Geraet von Reinhard eher in
>> die 70er. Widerstaende waren in den 60ern auch klobiger. Damals hatte
>> ich die reihenweise ausgeschlachtet und habe noch viele davon, aber
>> so eine Spule ist mir nie untergekommen. Was haben die frueher einen
>> Montageaufwand betrieben. Das haette man einfach vergiessen koennen,
>> mit Hersteller und Typenbezeichnung in der Gussform.
> 
> Vergießen hätte noch mehr Arbeit gemacht. Kann sein, dass Grundig (oder 
> der Zulieferer) die Fertigung von solchen Spulen gut berherrschte, so 
> dass die Kosten gut im Griff zu halten waren.
> 

Bin ich mir nicht so sicher, immerhin musste dafuer extra ein metallenes 
Stanzteil gefertigt und gebogen werden. Zumindest bei Stueckzahlen im 
Tausenderbereich ist vergiessen schon immer billiger gewesen, zumal man 
das weitgehend automatisieren kann.


> Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein 
> Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum 
> Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third 
> Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, 
> pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494.
> 

Ja, Mag Amps waren gut, aber nicht besonders energiesparend.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#319822

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2022-04-11 21:21 +0200
Message-ID<jbjddfF9qs2U1@mid.individual.net>
In reply to#319814
Christian Keck schrieb:
>> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute
>> geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding:
>>
>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg>
>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg>
>>
>> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung
>> durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich
>> frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich
>> in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das
>> Schaltbild (o. Gewähr) ist
>>
>> hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg>
>>
>> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz
>> so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen
>> verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand
>> von 623 Ohm.
>>
>> Weiß jemand hier mehr über dieses Teil?

> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten
> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC
> 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je
> größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät
> der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung
> verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators
> ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des
> Ozillatorsignals.

Danke, das alles war mir klar. Mir geht es um das Bauteil, das der
Form nach an ein Relais erinnert. Ich habe sowas noch nie gesehen.
Hat Grundig da was selbst entwickelt oder ein Relais umgestrickt?

Grübelnd

Reinhard

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#319831

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-11 13:05 -0700
Message-ID<jbjg08Fa95rU1@mid.individual.net>
In reply to#319822
On 4/11/22 12:21 PM, Reinhard Zwirner wrote:
> Christian Keck schrieb:
>>> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute
>>> geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding:
>>>
>>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg>
>>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
>>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
>>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg>
>>>
>>> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung
>>> durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich
>>> frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich
>>> in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das
>>> Schaltbild (o. Gewähr) ist
>>>
>>> hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg>
>>>
>>> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz
>>> so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen
>>> verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand
>>> von 623 Ohm.
>>>
>>> Weiß jemand hier mehr über dieses Teil?
> 
>> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten
>> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC
>> 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je
>> größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät
>> der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung
>> verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators
>> ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des
>> Ozillatorsignals.
> 
> Danke, das alles war mir klar. Mir geht es um das Bauteil, das der
> Form nach an ein Relais erinnert. Ich habe sowas noch nie gesehen.
> Hat Grundig da was selbst entwickelt oder ein Relais umgestrickt?
> 

Selbst entwickelt und definitiv nicht aus einem Relais gefrickelt. Es 
sieht nach rundlichem U-U Ferritkern aus. Wo der zusammengeklebt ist, 
kann ich auf den Fotos nicht erkennen. Gewickelter Spulenkoerper drauf, 
Kleber auf die Stirnseiten einer Haelfte und dann vermutlich in den 
vorgebogenen metallenen U-Buegel reingeschnappt. Etwas Kleber auf die 
Stelle, wo die Kupferlackdraehte rauskommen, damit sie nicht am 
vermutlich kaum entgrateten Metall scheuern.

Da hat sich ein HF-Spezi unter den Grundig Ingenieuren mal so richtig 
ausgetobt :-)

Manchmal waere es schoen, wenn man sich mit solchen Ingenieuren von 
damals unterhalten koennte. Doch das wuerde schwierig, wenn sie denn 
noch leben. Als Funkamateur gelingt es mir gelegentlich, aber das sind 
immer reine Zufaelle und die Leute sind meist aelter als 80.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#319838

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2022-04-11 23:04 +0200
Message-ID<ju495hhejbmta6tog5snbk1ej2kssp1nvb@4ax.com>
In reply to#319831
Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:

> Manchmal waere es schoen, 

... für Studenten wie etwa Reinhard oder Dich ...

> wenn man sich mit solchen Ingenieuren von damals unterhalten koennte. 
> Doch das wuerde schwierig, ... die Leute sind meist aelter als 80.

Also so zwischen 50 und 60 Jahre älter als Du (und die meisten anderen
Netizens hier) ...

:-)

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#319843

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-11 14:29 -0700
Message-ID<jbjksvFb5suU1@mid.individual.net>
In reply to#319838
On 4/11/22 2:04 PM, Martin Gerdes wrote:
> Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb:
> 
>> Manchmal waere es schoen,
> 
> ... für Studenten wie etwa Reinhard oder Dich ...
> 
>> wenn man sich mit solchen Ingenieuren von damals unterhalten koennte.
>> Doch das wuerde schwierig, ... die Leute sind meist aelter als 80.
> 
> Also so zwischen 50 und 60 Jahre älter als Du (und die meisten anderen
> Netizens hier) ...
> 
> :-)
> 

So ungefaehr :-)

Das Problem ist, die noch zu finden. Ausser unter Funkamateuren ist die 
Chance fast null.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#319820

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-11 12:00 -0700
Message-ID<jbjc66F9ic1U1@mid.individual.net>
In reply to#319813
On 4/11/22 10:34 AM, Reinhard Zwirner wrote:
> Hi,
> 
> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute
> geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding:
> 
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg>
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg>
> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg>
> 

Oh, echte Geriatronik :-)


> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung
> durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich
> frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich
> in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das
> Schaltbild (o. Gewähr) ist
> 
> hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg>
> 
> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz
> so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen
> verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand
> von 623 Ohm.
> 
> Weiß jemand hier mehr über dieses Teil?
> 

Da muesstest Du vermutlich einen der ehemaligen Grundig-Ingenieure aus 
dem Altenheim zerren. Was moechtest Du denn darueber wissen? Ein 
Datenblatt duerfte kaum noch rauszuleiern sein, weil es sich wohl um ein 
nicht nach draussen verkauftes Bauteil handelt und es die alte Firma 
Grundig eh nicht mehr gibt. M.W. wurde der Markenname in die Tuerkei 
verkauft. Man kann doch die Kurve Induktivitaet zu 
Gleichstrombeschickung rausmessen.

Frueher wurden solche DC-Variable Inductors (heissen die wirklich 
Transduktoren?) empirisch entwickelt. Gebaut, gesehen wie die Kurve 
aussieht, am Design gefeilt, nochmal gebaut, passt. Danach hoffen, dass 
der Ferrithersteller nicht sein Rezept aendert. Ein Portugiese hat mal 
eine Finite Elemente Methode vorgestellt, um wenigstens die Entwicklung 
zu vereinfachen, aber ich weiss nicht, ob sowas jemals Praxiseingang 
gefunden hat:

https://estudogeral.sib.uc.pt/bitstream/10316/40475/1/Electromagnetic%20study%20of%20a%20variable%20inductor%20controlled%20by%20a%20DC%20current.pdf

Solche Bauteile sind schoene Bastelobjekte. Ein Problem bei der 
Serienfertigung dieser variabler Spulen ist, dass die Eigenschaften des 
Ferritkerns eine hohe Toleranz aufweisen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#319836

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2022-04-11 22:55 +0200
Message-ID<jbjitfFaq1eU1@mid.individual.net>
In reply to#319820
Joerg schrieb:

[...]
> Frueher wurden solche DC-Variable Inductors (heissen die wirklich
> Transduktoren?) empirisch entwickelt. ...

Jawoll!

<https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)>

IIRC wurden die sogar häufig in frühen Typen von Farnfernsehgeräten
eingesetzt.

Das Modulationssignal wird übrigens von einem ICL8038 erzeugt, wobei
noch nicht einmal die Zusatzbeschaltung zur Minimierung der
Verzerrungen des Sinussignals implementiert wurde. Das
funktionierende IC muß ebenfalls ein frühes Exemplar sein: vergoldete
Beinchen.

Ciao

Reinhard

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#319844

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-11 14:35 -0700
Message-ID<jbjl89Fb8otU1@mid.individual.net>
In reply to#319836
On 4/11/22 1:55 PM, Reinhard Zwirner wrote:
> Joerg schrieb:
> 
> [...]
>> Frueher wurden solche DC-Variable Inductors (heissen die wirklich
>> Transduktoren?) empirisch entwickelt. ...
> 
> Jawoll!
> 
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)>
> 
> IIRC wurden die sogar häufig in frühen Typen von Farnfernsehgeräten
> eingesetzt.
> 

Kann mich dunkel erinnern, sogar in den ersten Schaltnetzteilen waren 
mal welche. Als der billige Atomstrom noch einfach so aus der Steckdose 
kam :-)


> Das Modulationssignal wird übrigens von einem ICL8038 erzeugt, wobei
> noch nicht einmal die Zusatzbeschaltung zur Minimierung der
> Verzerrungen des Sinussignals implementiert wurde. 


Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit "It's 
good enough, let's call it a wrap" verwendet.


>                                                              ... Das
> funktionierende IC muß ebenfalls ein frühes Exemplar sein: vergoldete
> Beinchen.
> 

Das waren noch Zeiten. Allerdings fuer uns Bastler keine guten. Ich kann 
mich noch erinnern, als sie fuer ein SN7400 mit einfachen Blechbeinchen 
fast 4DM haben wollten.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#319847

FromTheo Bomba <medicus@hohenheim.org>
Date2022-04-11 23:54 +0200
Message-ID<t3282c$1q27$2@gioia.aioe.org>
In reply to#319844
Am 11.04.2022 um 23:35 schrieb Joerg:
> Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit "It's 
> good enough, let's call it a wrap" verwendet.

Amerikanische "Weisheiten" sind meist nur saudumme Sprüche.

Das bessere ist des guten Feind!

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#320594

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2022-04-30 17:34 +0200
Message-ID<t4jkuj$hev$1@dont-email.me>
In reply to#319847
Theo Bomba schrieb:
> Am 11.04.2022 um 23:35 schrieb Joerg:
>> Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit "It's good enough, let's call it a wrap" verwendet.
> 
> Amerikanische "Weisheiten" sind meist nur saudumme Sprüche.

Nun ja, in der dort üblichen Schnellausbildung vom Backwarenverkäufer
zum manager muss man sich kurz fassen.
Andere Sprüche dieser Art:
     if it ain't broke, don't fix it
     let well enough alone
     never change a running system
Undsoweiter. Rechtfertigt dann das Nichtstun. Kann man auch
nichts falsch machen.
Führt dann allerdings dazu, dass bei Fehlern und Defekten die
Leute total überfordert sind. Three mile island Effekt.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#320597

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2022-04-30 11:54 -0700
Message-ID<jd5evfFt5nqU1@mid.individual.net>
In reply to#320594
On 4/30/22 8:34 AM, Rolf Bombach wrote:
> Theo Bomba schrieb:
>> Am 11.04.2022 um 23:35 schrieb Joerg:
>>> Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit 
>>> "It's good enough, let's call it a wrap" verwendet.
>>
>> Amerikanische "Weisheiten" sind meist nur saudumme Sprüche.
> 
> Nun ja, in der dort üblichen Schnellausbildung vom Backwarenverkäufer
> zum manager muss man sich kurz fassen.
> Andere Sprüche dieser Art:
>      if it ain't broke, don't fix it
>      let well enough alone
>      never change a running system
> Undsoweiter. Rechtfertigt dann das Nichtstun. Kann man auch
> nichts falsch machen.
> Führt dann allerdings dazu, dass bei Fehlern und Defekten die
> Leute total überfordert sind. Three mile island Effekt.
> 

Ist das der Grund, dass die Schweizer US-amerikanische Kampfflugzeuge 
kaufen?

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#320599

FromRupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de>
Date2022-04-30 22:12 +0200
Message-ID<4ph0ki-fes.ln1@nntp.haselbeck-net.de>
In reply to#320597
Joerg schrieb:
> Rolf Bombach wrote:
>> Führt dann allerdings dazu, dass bei Fehlern und Defekten die
>> Leute total überfordert sind. Three mile island Effekt.
>>
> 
> Ist das der Grund, dass die Schweizer US-amerikanische Kampfflugzeuge 
> kaufen?

Die paar Hansl dort können ja nicht alles selber machen. Die Kapazitäten 
der Schweizer sind seit Jahren mit der U-Boot-Entwicklung ausgelastet

MfG
Rupert

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