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Groups > de.sci.electronics > #319813 > unrolled thread
| Started by | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| First post | 2022-04-11 19:34 +0200 |
| Last post | 2022-06-10 14:08 +0200 |
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Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-11 19:34 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> - 2022-04-11 20:32 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> - 2022-04-11 20:39 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 12:16 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> - 2022-04-14 12:29 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-04-14 13:12 +0200
Re: Was ist das f�r ein Bauteil? Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2022-04-14 17:08 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-14 19:47 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-14 09:41 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-11 21:21 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 13:05 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2022-04-11 23:04 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 14:29 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 12:00 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-11 22:55 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 14:35 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-11 23:54 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-04-30 17:34 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-30 11:54 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2022-04-30 22:12 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Volker Bartheld <news2022@bartheld.net> - 2022-05-01 10:24 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2022-05-01 10:44 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-05-01 11:14 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Markus Loch <M@rkusLo.ch> - 2022-05-01 17:55 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-02 00:42 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-05-28 15:04 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2022-05-28 16:58 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Uwe Bonnes <bon@hertz.ikp.physik.tu-darmstadt.de> - 2022-05-29 15:48 +0000
Re: Was ist das für ein Bauteil? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-05-29 18:15 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-01 14:43 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2022-04-11 23:54 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2022-04-11 15:15 -0700
Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-12 00:36 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2022-04-12 09:55 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-12 10:06 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Enrik Berkhan <Enrik.Berkhan@inka.de> - 2022-04-12 08:32 +0000
Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-12 10:57 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-12 11:16 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-12 11:23 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2022-04-13 18:59 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2022-04-13 19:05 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2022-04-14 11:55 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-13 14:21 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2022-04-13 17:04 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-14 11:43 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2022-04-14 11:54 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-15 15:14 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Eric Bruecklmeier <u@5i7.de> - 2022-04-16 10:54 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2022-04-16 16:10 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> - 2022-04-16 16:54 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2022-04-16 20:07 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Michael Kreienberg <kreien@gmx.de> - 2022-06-05 22:11 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2022-06-08 12:00 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-06-10 00:14 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-06-09 18:40 -0400
Re: Was ist das für ein Bauteil? Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2022-06-10 07:16 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2022-06-10 15:54 -0400
Re: Was ist das für ein Bauteil? Michael Kreienberg <kreien@gmx.de> - 2022-06-10 13:04 +0200
Re: Was ist das für ein Bauteil? Holger <invalid@invalid.invalid> - 2022-06-10 14:08 +0200
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 19:34 +0200 |
| Subject | Was ist das für ein Bauteil? |
| Message-ID | <jbj75sF8l1tU1@mid.individual.net> |
Hi, komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding: <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das Schaltbild (o. Gewähr) ist hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand von 623 Ohm. Weiß jemand hier mehr über dieses Teil? Hofft und dankt für Hinweise im voraus Reinhard
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| From | Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 20:32 +0200 |
| Message-ID | <t31s8f$poa$1@dont-email.me> |
| In reply to | #319813 |
> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute > geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding: > > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg> > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg> > > Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung > durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich > frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich > in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das > Schaltbild (o. Gewähr) ist > > hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg> > > zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz > so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen > verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand > von 623 Ohm. > > Weiß jemand hier mehr über dieses Teil? Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des Ozillatorsignals. Christian
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| From | Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 20:39 +0200 |
| Message-ID | <t31skp$t49$1@dont-email.me> |
| In reply to | #319814 |
> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten > Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC > 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je > größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät > der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung > verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators > ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des > Ozillatorsignals. Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für die Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der Zeit, als es noch keine guten Kapazitätsdioden gab.
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 12:16 -0700 |
| Message-ID | <jbjd3rF9nvcU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319816 |
On 4/11/22 11:39 AM, Christian Keck wrote: > >> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten >> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC >> 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je >> größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät >> der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung >> verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators >> ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des >> Ozillatorsignals. > > Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für die > Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der Zeit, als > es noch keine guten Kapazitätsdioden gab. > Kapazitaetsdioden wie MV1401 gab es m.W. bereits in den 60ern. Angesichts der BC237B und BF199 passt das Geraet von Reinhard eher in die 70er. Widerstaende waren in den 60ern auch klobiger. Damals hatte ich die reihenweise ausgeschlachtet und habe noch viele davon, aber so eine Spule ist mir nie untergekommen. Was haben die frueher einen Montageaufwand betrieben. Das haette man einfach vergiessen koennen, mit Hersteller und Typenbezeichnung in der Gussform. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Christian Keck <christian.keck-pfarrherr@freenet.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-14 12:29 +0200 |
| Message-ID | <t38t2a$d39$1@dont-email.me> |
| In reply to | #319821 |
Am 11.04.2022 um 21:16 schrieb Joerg: > On 4/11/22 11:39 AM, Christian Keck wrote: >> >>> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten >>> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden >>> BC 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung >>> Spule. Je größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto >>> stärker gerät der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der >>> ersten Wicklung verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz >>> des Oszillators ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur >>> Auskopplung des Ozillatorsignals. >> >> Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für >> die Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der >> Zeit, als es noch keine guten Kapazitätsdioden gab. >> > > Kapazitaetsdioden wie MV1401 gab es m.W. bereits in den 60ern. Um einen VCO mit einer große Frequenzvariation mit Kapazitätsdioden zu bauen, braucht man höhere Spannungen bis zu etwa 35 V. Könnte sein, dass das das eigentlich Hindernis war, zumal zusätzlich auch Frequenzmodulation gewünscht wurde. > Angesichts der BC237B und BF199 passt das Geraet von Reinhard eher in > die 70er. Widerstaende waren in den 60ern auch klobiger. Damals hatte > ich die reihenweise ausgeschlachtet und habe noch viele davon, aber > so eine Spule ist mir nie untergekommen. Was haben die frueher einen > Montageaufwand betrieben. Das haette man einfach vergiessen koennen, > mit Hersteller und Typenbezeichnung in der Gussform. Vergießen hätte noch mehr Arbeit gemacht. Kann sein, dass Grundig (oder der Zulieferer) die Fertigung von solchen Spulen gut berherrschte, so dass die Kosten gut im Griff zu halten waren. Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494. Christian
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-14 13:12 +0200 |
| Message-ID | <jbqdt4FkjggU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320043 |
Am 14.04.22 um 12:29 schrieb Christian Keck: > Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein > Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum > Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third > Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, > pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494. https://spectrum.ieee.org/the-vacuum-tubes-forgotten-rival siehe <jbjmciFbf4mU1@mid.individual.net> Aber danke für's noch mal erwähnen - mir war zunächst gar nicht aufgefallen, daß der Artikel vom Computerhistoriker und Retroelektroniker Ken Shirrif ist. Praktisch alles, was der macht, ist interessant (für mich zumindest). Hanno -- The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification for selfishness. - John Kenneth Galbraith
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| From | Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> |
|---|---|
| Date | 2022-04-14 17:08 +0200 |
| Subject | Re: Was ist das f�r ein Bauteil? |
| Message-ID | <f6eg5h1fnsi8r72vu8bfhsdpr7msa5bbkg@4ax.com> |
| In reply to | #320049 |
On Thu, 14 Apr 2022 13:12:35 +0200, Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote: >Am 14.04.22 um 12:29 schrieb Christian Keck: > >> Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein >> Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum >> Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third >> Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, >> pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494. > >https://spectrum.ieee.org/the-vacuum-tubes-forgotten-rival > >siehe <jbjmciFbf4mU1@mid.individual.net> > >Aber danke für's noch mal erwähnen - mir war zunächst gar nicht >aufgefallen, daß der Artikel vom Computerhistoriker und >Retroelektroniker Ken Shirrif ist. Praktisch alles, was der macht, ist >interessant (für mich zumindest). > >Hanno Transduktor https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik) -- This email has been checked for viruses by Avast antivirus software. https://www.avast.com/antivirus
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-14 19:47 +0200 |
| Message-ID | <jbr520FovetU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320054 |
Helmut Wabnig schrieb: [...] > Transduktor > https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik) Guten Morgen! S. <jbjitfFaq1eU1@mid.individual.net> vom 11.04.2022, 22:55 Uhr ... Ciao Reinhard
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-14 09:41 -0700 |
| Message-ID | <jbr15gFo84sU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320043 |
On 4/14/22 3:29 AM, Christian Keck wrote: > Am 11.04.2022 um 21:16 schrieb Joerg: >> On 4/11/22 11:39 AM, Christian Keck wrote: >>> >>>> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten >>>> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden >>>> BC 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung >>>> Spule. Je größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto >>>> stärker gerät der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der >>>> ersten Wicklung verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz >>>> des Oszillators ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur >>>> Auskopplung des Ozillatorsignals. >>> >>> Ich meinte natürlich den 0 ... 24 V Eingang, der MOD-Eingang für >>> die Frequenzmodulation wirkt natürlich ähnlich. Eine VCO aus der >>> Zeit, als es noch keine guten Kapazitätsdioden gab. >>> >> >> Kapazitaetsdioden wie MV1401 gab es m.W. bereits in den 60ern. > > Um einen VCO mit einer große Frequenzvariation mit Kapazitätsdioden zu > bauen, braucht man höhere Spannungen bis zu etwa 35 V. Könnte sein, dass > das das eigentlich Hindernis war, zumal zusätzlich auch > Frequenzmodulation gewünscht wurde. > Das sollte fuer einen guten Ingenieur aber eine der leichteren Uebungen sein :-) Ich mache sowas oft fuer Geraete mit single-cell Li-Ion Akkus. In den alten Tagen (70er) habe ich dafuer manchmal ausgeschlachtete winzige NF-Uebertrager aus Transistorradios "im Rueckwaertsgang" benutzt. Dann gab es in Duesseldorf bei Nadler mal einen Sonderposten winziger Netztrafos in der Groesse zweier Zuckerwuerfel, die man dafuer auch gut rueckwaerts benutzen konnte. Das war dann immer ein Anlass, nachher diversen Pinten in der Duesseldorfer Altstadt einen Besuch abzustatten. In meiner neuen Heimat haetten die das wegen Jugendschutzgesetzen gar nicht erlaubt. >> Angesichts der BC237B und BF199 passt das Geraet von Reinhard eher in >> die 70er. Widerstaende waren in den 60ern auch klobiger. Damals hatte >> ich die reihenweise ausgeschlachtet und habe noch viele davon, aber >> so eine Spule ist mir nie untergekommen. Was haben die frueher einen >> Montageaufwand betrieben. Das haette man einfach vergiessen koennen, >> mit Hersteller und Typenbezeichnung in der Gussform. > > Vergießen hätte noch mehr Arbeit gemacht. Kann sein, dass Grundig (oder > der Zulieferer) die Fertigung von solchen Spulen gut berherrschte, so > dass die Kosten gut im Griff zu halten waren. > Bin ich mir nicht so sicher, immerhin musste dafuer extra ein metallenes Stanzteil gefertigt und gebogen werden. Zumindest bei Stueckzahlen im Tausenderbereich ist vergiessen schon immer billiger gewesen, zumal man das weitgehend automatisieren kann. > Man kann mit magnetischen Systemen sogar Verstärker bauen, wie ein > Artikel im aktuellen IEEE Spectrum zeigt: K. Shirriff, "The Vacuum > Tube's Forgotten Rival: Magnetic Amplifiers, the Alt-Tech of the Third > Reich, Lasted into the Internet Era," in IEEE Spectrum, vol. 59, no. 4, > pp. 44-49, April 2022, doi: 10.1109/MSPEC.2022.9754494. > Ja, Mag Amps waren gut, aber nicht besonders energiesparend. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 21:21 +0200 |
| Message-ID | <jbjddfF9qs2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319814 |
Christian Keck schrieb: >> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute >> geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding: >> >> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg> >> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> >> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> >> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg> >> >> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung >> durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich >> frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich >> in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das >> Schaltbild (o. Gewähr) ist >> >> hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg> >> >> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz >> so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen >> verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand >> von 623 Ohm. >> >> Weiß jemand hier mehr über dieses Teil? > Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten > Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC > 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je > größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät > der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung > verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators > ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des > Ozillatorsignals. Danke, das alles war mir klar. Mir geht es um das Bauteil, das der Form nach an ein Relais erinnert. Ich habe sowas noch nie gesehen. Hat Grundig da was selbst entwickelt oder ein Relais umgestrickt? Grübelnd Reinhard
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 13:05 -0700 |
| Message-ID | <jbjg08Fa95rU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319822 |
On 4/11/22 12:21 PM, Reinhard Zwirner wrote: > Christian Keck schrieb: >>> komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute >>> geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding: >>> >>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg> >>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> >>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> >>> <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg> >>> >>> Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung >>> durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich >>> frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich >>> in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das >>> Schaltbild (o. Gewähr) ist >>> >>> hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg> >>> >>> zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz >>> so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen >>> verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand >>> von 623 Ohm. >>> >>> Weiß jemand hier mehr über dieses Teil? > >> Ich tippe mal auf einen VCO, als einen spannungsgesteuerten >> Oszillator. Die Spannung am MOD-Eingang steuert über die beiden BC >> 237-NPN-Transistoren den Strom durch die zweite Wicklung Spule. Je >> größer der Strom durch die zweite Wicklung ist, desto stärker gerät >> der Spulenkern in die Sättigung, so daß die mit der ersten Wicklung >> verknüpfte Induktivität sinkt und die Frequenz des Oszillators >> ansteigt. Die dritte Wicklung dient zur Auskopplung des >> Ozillatorsignals. > > Danke, das alles war mir klar. Mir geht es um das Bauteil, das der > Form nach an ein Relais erinnert. Ich habe sowas noch nie gesehen. > Hat Grundig da was selbst entwickelt oder ein Relais umgestrickt? > Selbst entwickelt und definitiv nicht aus einem Relais gefrickelt. Es sieht nach rundlichem U-U Ferritkern aus. Wo der zusammengeklebt ist, kann ich auf den Fotos nicht erkennen. Gewickelter Spulenkoerper drauf, Kleber auf die Stirnseiten einer Haelfte und dann vermutlich in den vorgebogenen metallenen U-Buegel reingeschnappt. Etwas Kleber auf die Stelle, wo die Kupferlackdraehte rauskommen, damit sie nicht am vermutlich kaum entgrateten Metall scheuern. Da hat sich ein HF-Spezi unter den Grundig Ingenieuren mal so richtig ausgetobt :-) Manchmal waere es schoen, wenn man sich mit solchen Ingenieuren von damals unterhalten koennte. Doch das wuerde schwierig, wenn sie denn noch leben. Als Funkamateur gelingt es mir gelegentlich, aber das sind immer reine Zufaelle und die Leute sind meist aelter als 80. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 23:04 +0200 |
| Message-ID | <ju495hhejbmta6tog5snbk1ej2kssp1nvb@4ax.com> |
| In reply to | #319831 |
Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb: > Manchmal waere es schoen, ... für Studenten wie etwa Reinhard oder Dich ... > wenn man sich mit solchen Ingenieuren von damals unterhalten koennte. > Doch das wuerde schwierig, ... die Leute sind meist aelter als 80. Also so zwischen 50 und 60 Jahre älter als Du (und die meisten anderen Netizens hier) ... :-)
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 14:29 -0700 |
| Message-ID | <jbjksvFb5suU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319838 |
On 4/11/22 2:04 PM, Martin Gerdes wrote: > Joerg <news@analogconsultants.com> schrieb: > >> Manchmal waere es schoen, > > ... für Studenten wie etwa Reinhard oder Dich ... > >> wenn man sich mit solchen Ingenieuren von damals unterhalten koennte. >> Doch das wuerde schwierig, ... die Leute sind meist aelter als 80. > > Also so zwischen 50 und 60 Jahre älter als Du (und die meisten anderen > Netizens hier) ... > > :-) > So ungefaehr :-) Das Problem ist, die noch zu finden. Ausser unter Funkamateuren ist die Chance fast null. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 12:00 -0700 |
| Message-ID | <jbjc66F9ic1U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319813 |
On 4/11/22 10:34 AM, Reinhard Zwirner wrote: > Hi, > > komisch, ich stolpere immer wieder über exotische Bauteile. Heute > geht es um dieses an ein Relais erinnernde Ding: > > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13s-1be2.jpg> > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13t-f317.jpg> > <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13v-31af.jpg> > Oh, echte Geriatronik :-) > Das gute Stück gehört zu einem von 5-6 MHz per Gleichspannung > durchstimm- und über einen weiteren Eingang zusätzlich > frequenzmodulierbaren Oszillator aus einem Prüfgerät, das vermutlich > in der Grundig-Fernsehgerätefertigung eingesetzt wurde. Das > Schaltbild (o. Gewähr) ist > > hier <https://www.bilder-hochladen.net/files/big/12b4-13w-535f.jpg> > > zu finden; für das gesuchte Teil habe ich in meinem nicht mehr ganz > so jugendlichen Leichtsinn ein altes Transduktor-Schaltzeichen > verwendet. Die Steuerwicklung hat übrinx einen Gleichstromwiderstand > von 623 Ohm. > > Weiß jemand hier mehr über dieses Teil? > Da muesstest Du vermutlich einen der ehemaligen Grundig-Ingenieure aus dem Altenheim zerren. Was moechtest Du denn darueber wissen? Ein Datenblatt duerfte kaum noch rauszuleiern sein, weil es sich wohl um ein nicht nach draussen verkauftes Bauteil handelt und es die alte Firma Grundig eh nicht mehr gibt. M.W. wurde der Markenname in die Tuerkei verkauft. Man kann doch die Kurve Induktivitaet zu Gleichstrombeschickung rausmessen. Frueher wurden solche DC-Variable Inductors (heissen die wirklich Transduktoren?) empirisch entwickelt. Gebaut, gesehen wie die Kurve aussieht, am Design gefeilt, nochmal gebaut, passt. Danach hoffen, dass der Ferrithersteller nicht sein Rezept aendert. Ein Portugiese hat mal eine Finite Elemente Methode vorgestellt, um wenigstens die Entwicklung zu vereinfachen, aber ich weiss nicht, ob sowas jemals Praxiseingang gefunden hat: https://estudogeral.sib.uc.pt/bitstream/10316/40475/1/Electromagnetic%20study%20of%20a%20variable%20inductor%20controlled%20by%20a%20DC%20current.pdf Solche Bauteile sind schoene Bastelobjekte. Ein Problem bei der Serienfertigung dieser variabler Spulen ist, dass die Eigenschaften des Ferritkerns eine hohe Toleranz aufweisen. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 22:55 +0200 |
| Message-ID | <jbjitfFaq1eU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319820 |
Joerg schrieb: [...] > Frueher wurden solche DC-Variable Inductors (heissen die wirklich > Transduktoren?) empirisch entwickelt. ... Jawoll! <https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)> IIRC wurden die sogar häufig in frühen Typen von Farnfernsehgeräten eingesetzt. Das Modulationssignal wird übrigens von einem ICL8038 erzeugt, wobei noch nicht einmal die Zusatzbeschaltung zur Minimierung der Verzerrungen des Sinussignals implementiert wurde. Das funktionierende IC muß ebenfalls ein frühes Exemplar sein: vergoldete Beinchen. Ciao Reinhard
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 14:35 -0700 |
| Message-ID | <jbjl89Fb8otU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319836 |
On 4/11/22 1:55 PM, Reinhard Zwirner wrote: > Joerg schrieb: > > [...] >> Frueher wurden solche DC-Variable Inductors (heissen die wirklich >> Transduktoren?) empirisch entwickelt. ... > > Jawoll! > > <https://de.wikipedia.org/wiki/Transduktor_(Elektrotechnik)> > > IIRC wurden die sogar häufig in frühen Typen von Farnfernsehgeräten > eingesetzt. > Kann mich dunkel erinnern, sogar in den ersten Schaltnetzteilen waren mal welche. Als der billige Atomstrom noch einfach so aus der Steckdose kam :-) > Das Modulationssignal wird übrigens von einem ICL8038 erzeugt, wobei > noch nicht einmal die Zusatzbeschaltung zur Minimierung der > Verzerrungen des Sinussignals implementiert wurde. Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit "It's good enough, let's call it a wrap" verwendet. > ... Das > funktionierende IC muß ebenfalls ein frühes Exemplar sein: vergoldete > Beinchen. > Das waren noch Zeiten. Allerdings fuer uns Bastler keine guten. Ich kann mich noch erinnern, als sie fuer ein SN7400 mit einfachen Blechbeinchen fast 4DM haben wollten. -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Theo Bomba <medicus@hohenheim.org> |
|---|---|
| Date | 2022-04-11 23:54 +0200 |
| Message-ID | <t3282c$1q27$2@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #319844 |
Am 11.04.2022 um 23:35 schrieb Joerg: > Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit "It's > good enough, let's call it a wrap" verwendet. Amerikanische "Weisheiten" sind meist nur saudumme Sprüche. Das bessere ist des guten Feind!
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-04-30 17:34 +0200 |
| Message-ID | <t4jkuj$hev$1@dont-email.me> |
| In reply to | #319847 |
Theo Bomba schrieb:
> Am 11.04.2022 um 23:35 schrieb Joerg:
>> Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit "It's good enough, let's call it a wrap" verwendet.
>
> Amerikanische "Weisheiten" sind meist nur saudumme Sprüche.
Nun ja, in der dort üblichen Schnellausbildung vom Backwarenverkäufer
zum manager muss man sich kurz fassen.
Andere Sprüche dieser Art:
if it ain't broke, don't fix it
let well enough alone
never change a running system
Undsoweiter. Rechtfertigt dann das Nichtstun. Kann man auch
nichts falsch machen.
Führt dann allerdings dazu, dass bei Fehlern und Defekten die
Leute total überfordert sind. Three mile island Effekt.
--
mfg Rolf Bombach
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| From | Joerg <news@analogconsultants.com> |
|---|---|
| Date | 2022-04-30 11:54 -0700 |
| Message-ID | <jd5evfFt5nqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #320594 |
On 4/30/22 8:34 AM, Rolf Bombach wrote: > Theo Bomba schrieb: >> Am 11.04.2022 um 23:35 schrieb Joerg: >>> Wahrscheinlich haben sie die alte amerikanische Ingenieurweisheit >>> "It's good enough, let's call it a wrap" verwendet. >> >> Amerikanische "Weisheiten" sind meist nur saudumme Sprüche. > > Nun ja, in der dort üblichen Schnellausbildung vom Backwarenverkäufer > zum manager muss man sich kurz fassen. > Andere Sprüche dieser Art: > if it ain't broke, don't fix it > let well enough alone > never change a running system > Undsoweiter. Rechtfertigt dann das Nichtstun. Kann man auch > nichts falsch machen. > Führt dann allerdings dazu, dass bei Fehlern und Defekten die > Leute total überfordert sind. Three mile island Effekt. > Ist das der Grund, dass die Schweizer US-amerikanische Kampfflugzeuge kaufen? -- Gruesse, Joerg http://www.analogconsultants.com/
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| From | Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-30 22:12 +0200 |
| Message-ID | <4ph0ki-fes.ln1@nntp.haselbeck-net.de> |
| In reply to | #320597 |
Joerg schrieb: > Rolf Bombach wrote: >> Führt dann allerdings dazu, dass bei Fehlern und Defekten die >> Leute total überfordert sind. Three mile island Effekt. >> > > Ist das der Grund, dass die Schweizer US-amerikanische Kampfflugzeuge > kaufen? Die paar Hansl dort können ja nicht alles selber machen. Die Kapazitäten der Schweizer sind seit Jahren mit der U-Boot-Entwicklung ausgelastet MfG Rupert
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