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Groups > de.sci.electronics > #319902 > unrolled thread
| Started by | Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> |
|---|---|
| First post | 2022-04-12 18:26 +0000 |
| Last post | 2022-04-13 12:52 +0200 |
| Articles | 6 — 4 participants |
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Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> - 2022-04-12 18:26 +0000
Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-12 21:57 +0200
Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? stefan <adresse@ist.invalid> - 2022-04-13 07:41 +0200
Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-04-13 12:04 +0200
Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2022-04-13 12:29 +0200
Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2022-04-13 12:52 +0200
| From | Ignatios Souvatzis <u502sou@bnhb484.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-12 18:26 +0000 |
| Subject | Re: Daten eines Filterbausteins mit einfachen Bordmitteln ermittelbar? |
| Message-ID | <t34g8l$d6d$2@marie.bnhb484.de> |
Reinhard Zwirner wrote: > Ignatios Souvatzis schrieb: >> Reinhard Zwirner wrote: >>> Hi, >>> >>> der Betreff sagt eigentlich schon alles. Die Mittenfrequenz ist >>> bekannt, alles andere, selbst Ein- bzw. Ausgang, nicht. Auch wenn man >>> das erst einmal außer acht läßt, bzgl. Zin bzw. Zout kann man das >>> eher nicht ... > >> aktiv? > > Nein, rein passiv. Na, dann sind ein/ausgang ja fast egal. Wobbler + Oszi für die Durchlasskurve? Sowas wie Signalerde ggfls. durch verbindung zum Metallgehaeuse vorher herausfinden, falls (Metallgehaeuse und Verbindung) vorhanden. Aber erfahrenere Praktiker (als mich) und mehr als nur mich findest du vermutlich in de.sci.eletronics. Crosspost gesetzt. (Bordmittel ist so'n weites Feld.) -is -- A medium apple... weighs 182 grams, yields 95 kcal, and contains no caffeine, thus making it unsuitable for sysadmins. - Brian Kantor
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-12 21:57 +0200 |
| Message-ID | <jbm3stFppdhU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319902 |
Ignatios Souvatzis schrieb: > Reinhard Zwirner wrote: >> Ignatios Souvatzis schrieb: >>> Reinhard Zwirner wrote: >>>> Hi, >>>> >>>> der Betreff sagt eigentlich schon alles. Die Mittenfrequenz ist >>>> bekannt, alles andere, selbst Ein- bzw. Ausgang, nicht. Auch wenn man >>>> das erst einmal außer acht läßt, bzgl. Zin bzw. Zout kann man das >>>> eher nicht ... >> >>> aktiv? >> >> Nein, rein passiv. > > Na, dann sind ein/ausgang ja fast egal. > > Wobbler + Oszi für die Durchlasskurve? Sowas wie > Signalerde ggfls. durch verbindung zum Metallgehaeuse vorher > herausfinden, falls (Metallgehaeuse und Verbindung) vorhanden. > > Aber erfahrenere Praktiker (als mich) und mehr als > nur mich findest du vermutlich in de.sci.eletronics. > Crosspost gesetzt. > > (Bordmittel ist so'n weites Feld.) Wenn's nur um Eingang/Ausgang ginge ... In aller Regel will so ein Teil auch richtig angepaßt sein, um wie vorgesehen zu funktionieren, Insofern sehe ich hier bei Filtern, deren Daten unbekannt sind, durchaus ein Problem, sie korrekt zu ermitteln. Und da bei Funkamateuren Filter ja durchaus eine gewisse Rolle spielen (in Zeiten von SDR zumindest spielten), hoffte ich halt auf deren Expertise. Ciao Reinhard
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| From | stefan <adresse@ist.invalid> |
|---|---|
| Date | 2022-04-13 07:41 +0200 |
| Message-ID | <t35nqa$quuv$1@solani.org> |
| In reply to | #319903 |
Am 12.04.2022 um 21:57 schrieb Reinhard Zwirner: > Ignatios Souvatzis schrieb: >> Reinhard Zwirner wrote: >>> Ignatios Souvatzis schrieb: >>>> Reinhard Zwirner wrote: >> Aber erfahrenere Praktiker (als mich) und mehr als >> nur mich findest du vermutlich in de.sci.eletronics. >> Crosspost gesetzt. >> >> (Bordmittel ist so'n weites Feld.) > > Wenn's nur um Eingang/Ausgang ginge ... > > In aller Regel will so ein Teil auch richtig angepaßt sein, um wie > vorgesehen zu funktionieren, Insofern sehe ich hier bei Filtern, > deren Daten unbekannt sind, durchaus ein Problem, sie korrekt zu > ermitteln. Und da bei Funkamateuren Filter ja durchaus eine gewisse > Rolle spielen (in Zeiten von SDR zumindest spielten), hoffte ich halt > auf deren Expertise. Mit Bordmitteln wird es schwierig. Man sollte mindestens einen Signalgenerator mit variabler Frequenz haben mit dem man das Bauteil speisen kann. Den Pegel am Ausgang kann man mit einem Hochfrequenztastkopf bestimmen. z.B. sowas https://www.qrpproject.de/hf_tastkopf.htm Als Dioden würde ich da möglichst kleine Schottky-Dioden oder Germanium-Dioden verwenden. Man misst dann die Gleichspannung am Ausgang des Detektors. Wenn man die Dämpfungskurve eines Filters "messen" will, kann man sich mit einem einstellbaren Dämpfungsglied behelfen. http://shelvin.de/ein-umschaltbares-hf-daempfungsglied-bauen-mit-0-6-10-und-16-db/ Die Messung läuft dann so, dass man den Signalgenerator auf die Mittenfrequenz des Filters stellt. Dann stellt man das Dämpfungsglied so ein, dass man am Ausgang des Detektors eine Spannung messen kann. Dann ändert man die Frequenz. Man veringert man die Dämpfung so, dass der gemessene Pegel wieder genauso hoch ist wie bei der Mittenfrequenz. Der Unterschied der Dämpfung entspricht dann dem Unterschied im Pegel bei den Frequenzen die man vergleicht. Wir haben das früher an der Uni mit Hilfe eines Plotters und eines Wobbelgenerators gemacht. Von 1-3 GHz durchgewobbelt, die Steuerspannung des Wobblers auf den X-Kanal des Plotters und an den Y-Eingang des Plotters die Ausgangsspannung des Detektors. Dann schrittweise die Dämpfung verändert, z.B. in Stufen von 3dB oder 10dB und dann auf dasselbe Papier für jede Dämpfung eine Kurve aufgezeichnet. Man erhält damit aber nur die Durchlasskurve. Wie von anderen Postern schon geschrieben ist das eigentlich etwas komplizierter. Stichwort: S-Parameter Heute würde ich für solche Messungen einen Nano-VNA, Networkanalyzer, nehmen. Der kann dann auch die S-Parameter bestimmen. Da sollte man aber auch wissen, was man tut.
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
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| Date | 2022-04-13 12:04 +0200 |
| Message-ID | <t3677e$ooo9$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #319903 |
Am 12.04.22 um 21:57 schrieb Reinhard Zwirner: >>>> Reinhard Zwirner wrote: >>>>> Hi, >>>>> >>>>> der Betreff sagt eigentlich schon alles. Die Mittenfrequenz ist >>>>> bekannt, alles andere, selbst Ein- bzw. Ausgang, nicht. Auch wenn man >>>>> das erst einmal außer acht läßt, bzgl. Zin bzw. Zout kann man das >>>>> eher nicht ... >>> >>>> aktiv? >>> >>> Nein, rein passiv. >> Hallo, wie hoch ist die Mittenfrequenz denn? Bernd Mayer
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| From | Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> |
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| Date | 2022-04-13 12:29 +0200 |
| Message-ID | <jbnmviF4hciU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #319944 |
Bernd Mayer schrieb: > Am 12.04.22 um 21:57 schrieb Reinhard Zwirner: >>>>> Reinhard Zwirner wrote: >>>>>> Hi, >>>>>> >>>>>> der Betreff sagt eigentlich schon alles. Die Mittenfrequenz ist >>>>>> bekannt, alles andere, selbst Ein- bzw. Ausgang, nicht. Auch >>>>>> wenn man >>>>>> das erst einmal außer acht läßt, bzgl. Zin bzw. Zout kann man das >>>>>> eher nicht ... >>>> >>>>> aktiv? >>>> >>>> Nein, rein passiv. >>> > Hallo, > > wie hoch ist die Mittenfrequenz denn? Z. B. 10,7 MHz. Da könnte man keramische Filter, deren Dämpfungsverlauf sich o0ffenbar mit der Zeit ändert, ausmessen. Bei Murata-Typen sind die Quell- und Lastimpedanzen bekannt, so daß man rein ohmschen Anpassungsgliedern, Spektrumanalysator und Trackinggenerator die Durchlaßkurve ermitteln könnte. Aber was ist mit Typen, von denen nur die Mittenfrequenz bekannt ist? Grübelt Reinhard
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2022-04-13 12:52 +0200 |
| Message-ID | <t36a0i$ou5p$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #319950 |
Am 13.04.22 um 12:29 schrieb Reinhard Zwirner: > Bernd Mayer schrieb: >> Am 12.04.22 um 21:57 schrieb Reinhard Zwirner: >>>>>> Reinhard Zwirner wrote: >>>>>>> Hi, >>>>>>> >>>>>>> der Betreff sagt eigentlich schon alles. Die Mittenfrequenz ist >>>>>>> bekannt, alles andere, selbst Ein- bzw. Ausgang, nicht. Auch >>>>>>> wenn man >>>>>>> das erst einmal außer acht läßt, bzgl. Zin bzw. Zout kann man das >>>>>>> eher nicht ... >>>>> >>>>>> aktiv? >>>>> >>>>> Nein, rein passiv. >>>> >> Hallo, >> >> wie hoch ist die Mittenfrequenz denn? > > Z. B. 10,7 MHz. > > Da könnte man keramische Filter, deren Dämpfungsverlauf sich > o0ffenbar mit der Zeit ändert, ausmessen. Bei Murata-Typen sind die > Quell- und Lastimpedanzen bekannt, so daß man rein ohmschen > Anpassungsgliedern, Spektrumanalysator und Trackinggenerator die > Durchlaßkurve ermitteln könnte. Aber was ist mit Typen, von denen nur > die Mittenfrequenz bekannt ist? > Hallo, ich würde das einfach mal durchwobblen. Man kann die Ausgangsimpedanz ja leicht bestimmen durch Belastung mit einem Widerstand. Die Annahme von üblichen Werten, etwa 50 Ohm oder 600 Ohm kann dabei hilfreich sein. Bernd Mayer
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