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Leiterplatten selber machen - aktuell

Started byJürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de>
First post2021-11-06 07:54 +0100
Last post2021-11-06 11:36 +0000
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  Leiterplatten selber machen - aktuell Jürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de> - 2021-11-06 07:54 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-06 08:01 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2021-11-06 09:05 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2021-11-06 09:16 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Jürgen Jänicke <post@j-jaenicke.de> - 2021-11-06 09:26 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2021-11-06 09:43 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Wolfgang Mahringer <yeti201@gmx.at> - 2021-11-11 16:28 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-06 09:56 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Frank Scheffski <usenet@alles-moppelkotze.de> - 2021-11-06 10:02 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-06 10:18 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-11-08 02:01 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2021-11-06 13:32 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Laurenz Trossel <me@example.invalid> - 2021-11-06 16:52 +0000
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-06 17:56 +0100
            Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Laurenz Trossel <me@example.invalid> - 2021-11-06 21:00 +0000
              Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2021-11-06 23:12 +0100
              Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2021-11-07 03:30 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-11-08 02:00 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2021-11-08 09:54 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2021-11-06 09:40 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2021-11-08 02:06 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2021-11-06 09:48 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2021-11-06 11:06 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2021-11-06 15:09 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2021-11-06 10:20 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-06 10:21 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2021-11-06 15:04 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2021-11-06 15:43 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-08 10:11 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2021-11-08 10:15 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2021-11-08 11:21 +0000
            Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-08 15:53 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2021-11-08 13:40 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-08 14:51 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-08 15:54 +0100
        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2021-11-08 18:07 +0100
          Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-08 18:45 +0100
            Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-08 18:48 +0100
              Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2021-11-08 20:40 +0100
                Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-10 09:05 +0100
                  Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2021-11-10 09:45 +0100
                    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-11 04:41 +0100
                Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-11-16 22:52 +0100
            Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-11-09 07:36 +0100
              Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2021-11-10 09:07 +0100
            Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Andreas Fecht <forum@aftec.de> - 2021-11-09 23:31 +0100
              Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2021-11-10 07:42 +0100
                Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-11-14 12:51 +0100
                  Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Alexander Schreiber <als@usenet.thangorodrim.de> - 2021-11-14 15:38 +0100
                    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2021-11-16 22:47 +0100
                      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2021-11-17 09:49 +0100
                        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-11-17 10:47 +0100
                        Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Andreas Bockelmann <xotzil@gmx.de> - 2021-11-17 15:05 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Thomas Einzel <usenet-2021@einzel.de> - 2021-11-06 10:29 +0100
      Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2021-11-06 11:30 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2021-11-06 11:39 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2021-11-06 12:18 +0100
    Re: Leiterplatten selber machen - aktuell <dl8fbh@dl8fbh.ampr.org> - 2021-11-06 11:36 +0000

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#313322

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2021-11-08 02:06 +0100
Message-ID<iurbh3FnneoU5@mid.individual.net>
In reply to#313142
Gregor Szaktilla:

> Am 06.11.21 um 07:54 schrieb Jürgen Jänicke:
>> ... Danke für jeden Tip dazu.
> 
> Ich habe mich vor ein paar Wochen für ein kleines Projekt in KiCAD 
> eingearbeitet und die Platine bei einem Dienstleister anfertigen lassen.
> 
> Zum Einen wollte ich nur wegen eines einzelnen Exemplars nicht mit der 
> Panscherei anfangen, zum Anderen spielte Zeit kaum eine Rolle. Außerdem 
> wollte ich mal ausprobieren, wie gut der ganze Ablauf vom Entwurf bis 
> zur fertigen Platine funktioniert.
> 
> Mein Fazit ist, dass es sich eigentlich nicht mehr lohnt, mit Chemie, 
> Minibohrer usw. zu hantieren. Ausnahmen: Es muss möglichst schnell gehen 
> und darf das Haus nicht verlassen.
> 
> Bilder des Ergebnisses sind zufälligerweise auch noch online: 
> http://test.szaktilla.de/nmz/

Hier ein Beispiel für die Ergebnisse von Aisler:

<https://arnowelzel.de/hdsp-211x-fuer-raspberry-pi-erster-test>


-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

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#313144

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2021-11-06 09:48 +0100
Message-ID<sm5fge$iri$1@dont-email.me>
In reply to#313131
> bei max. 3-4 Platinen?

Was sind es für Platinen ?
   Ich mache hier und heute 8 Europakarten
( davon aber nur eine doppelseitige )
die meist 2 ... 6 Teilplatinen enthalten, oft
nur kleine Schnippsel.
Sie sind überwiegend für bedrahtete Bauteile,
manchmal gemischt mit 1206 SMD und nur
ein ekelhafter 0,5mm Foliensteckverbinder.

   Es empfiehlt sich genügend Bedarf zu haben
um alle 3...4 Wochen zu fertigen. Dann absorbiert
man auch die Initialkosten die ich auf 1k EUR
schätzen würde. Laufende Kosten sind hauptsächlich
lackbeschichtete Leiterplatten von Reichelt,
Verbrauch Chemie ist eher gering.

   Die erste Hürde ist, daß man sich in ein
Layoutprogramm einarbeiten sollte. In meinem
Fall Eagle, das ich auf empfehlen kann.
Alternative im Übergang wäre ein
Zeichenprogramm das eps kann. In meinem Fall
Adobe Illustrator.
Folgende Schritte:
* Ausdruck über Laserdrucker auf Folie.
* UV-belichten in geeignetem Gerät. Gibts bei
   Reichelt.
* entwickeln & ätzen. Chemie gibts bei Reichelt,
   Glasbräter gibts bei ebay.
* sägen  bei 1,5mm mit Laubsäge mühsam.
* bohren geeignete kleine Bohrmaschine heikel,
            Bohrer gibts aus China,

Man kann so 1...2 lagige Leiterplatten geringer
Komplexität bis 150x200 billig fertigen.
Deckt damit nicht nur Elektronik sondern
auch viel Mechanik ab.

MfG  JRD

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#313160

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2021-11-06 11:06 +0100
Message-ID<sm5k3d$ev6$1@dont-email.me>
In reply to#313144
> hier und heute 8 Europakarten

Deren eps-Vorlagen:

http://www.embeddedFORTH.de/temp/PCB.pdf

Hat völlig anderen Layoutstil als China:
* Fläche ist billig
* Vias sind "teuer"

Das Layoutprogramm sollte können:
* Kupferfläche fluten
* Reduzierung des Lochdurchmessers
   auf Kernlock. Auf Seite 3 oben habe ich
   irrtümlich nur "eps" statt "eps-drillaid"
   getippt, da ist das falsch.

Unwahrscheinlich, daß man die Panscherei
auf Anhieb leidlich prozesssicher machen kann.
Nominell kann man für Anfänger auch
Fertigungsschritte auslagern. D.h. eps-File
anliefern, rohe geätze Boards zurückerhalten.
Sägen und Bohren wieder selber machen.
Es gab zeitweise auf ebay.de auch entsprechende
Angebote.

MfG JRD

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#313177

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2021-11-06 15:09 +0100
Message-ID<sm62a0$euu$1@dont-email.me>
In reply to#313160
 >> hier und heute 8 Europakarten

Jetzt geätzt, aber noch nicht gesägt/gebohrt:

http://www.embeddedFORTH.de/temp/PCB2.pdf

Diese Ätzfehler kann man unter Mikroskop
leicht mit Cutter beheben. Aber man darf
eben keine Leiterplatten in Industriequalität
erwarten.

MfG JRD

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#313151

FromFrank Müller <dw2fm@hotmail.com>
Date2021-11-06 10:20 +0100
Message-ID<sm5hck$uao$1@dont-email.me>
In reply to#313131
Jürgen Jänicke schrieb:
> Moin, nachdem ich vor ca. 35 Jahren die letzen Leiterplatten inm
> Heimverfahren erstellt habe( mit Typofix und Eisen 3 Clorid), muss ich nun
> doch wieder mal ran für ein paar einzelne Exemplare.
> Was nimmt man heutzutage für den eigenen Zweck bei max. 3-4 Platinen?

Das kommt drauf an was du jetzt da hast. Wenn du erst alles,
vom Leiterplattenbasismaterial bis zum Ätzmittel neu kaufen
müßtest wäre es wohl sinnvoller das machen zu lassen.

Wenn dagegen nur der Abdecklack fehlt, wurde hier schon
Edding 780 genannt, der hat aber den Nachteil daß man den
nur schwer wieder abbekommt.
Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.

Frank

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#313154

FromSebastin Wolf <invaild@invaild.net>
Date2021-11-06 10:21 +0100
Message-ID<sm5hf1$9n7$4@gioia.aioe.org>
In reply to#313151
Am 06.11.2021 um 10:20 schrieb Frank Müller:
> Wenn dagegen nur der Abdecklack fehlt, wurde hier schon
> Edding 780 genannt, der hat aber den Nachteil daß man den
> nur schwer wieder abbekommt.

Waschbenzin oder Aceton.

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#313178

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2021-11-06 15:04 +0100
Message-ID<iungpqF1e5rU1@mid.individual.net>
In reply to#313151
On 11/6/21 10:20 AM, Frank Müller wrote:

> Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
> der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
> nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
> und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.

Ich habe meine Platinen bevorzugt mit schwarzem Spirituslack gemalt. Der 
durfte als Flußmittel auf der Platine bleiben.

DoDi

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#313181

FromFrank Müller <dw2fm@hotmail.com>
Date2021-11-06 15:43 +0100
Message-ID<sm64ci$u06$1@dont-email.me>
In reply to#313178
Hans-Peter Diettrich schrieb:
> On 11/6/21 10:20 AM, Frank Müller wrote:
>
>> Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
>> der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
>> nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
>> und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.
>
> Ich habe meine Platinen bevorzugt mit schwarzem Spirituslack gemalt. Der 
> durfte als Flußmittel auf der Platine bleiben.

Der alte Abdecklack ist ein Spirituspack, ich habe den zur besseren
Sichtbarkeit mit Abtönpaste eingefärbt. Der Lack selber hat beim
Löten nicht gestört, aber die Abtönpaste stinkt mir dabei zu sehr,
also muß der Lack bei mir runter...

Frank

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#313350

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2021-11-08 10:11 +0100
Message-ID<smapjs$3ptbi$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#313151
Hi Frank,

> Wenn dagegen nur der Abdecklack fehlt, wurde hier schon
> Edding 780 genannt, der hat aber den Nachteil daß man den
> nur schwer wieder abbekommt.
> Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
> der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
> nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
> und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.

Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium 
gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) Ich löse das in Spiritus 
bzw Isopropylalkohol auf und verwende das als Flußmittel und früher auch 
in einem Tuschestift zum Leiterbahnen zeichnen. Zeitweise hatte ich die 
im Stiftplotter. Man darf sie nur nicht eintrocknen lassen...

Marte

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#313351

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2021-11-08 10:15 +0100
Message-ID<ius859Fsr1bU2@mid.individual.net>
In reply to#313350
Am 08.11.21 um 10:11 schrieb Marte Schwarz:

> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium 
> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) Ich löse das in Spiritus 
> bzw Isopropylalkohol auf und verwende das als Flußmittel und früher auch 
> in einem Tuschestift zum Leiterbahnen zeichnen. Zeitweise hatte ich die 
> im Stiftplotter. Man darf sie nur nicht eintrocknen lassen...

Nette Idee, muß man vor dem Löten nicht mal entfernen...

Hanno

-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#313388

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2021-11-08 11:21 +0000
Message-ID<iusfibFu1veU2@mid.individual.net>
In reply to#313351
Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> wrote:
>Am 08.11.21 um 10:11 schrieb Marte Schwarz:

>> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium 
>> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) Ich löse das in Spiritus 
>> bzw Isopropylalkohol auf und verwende das als Flußmittel und früher auch 
>> in einem Tuschestift zum Leiterbahnen zeichnen. Zeitweise hatte ich die 
>> im Stiftplotter. Man darf sie nur nicht eintrocknen lassen...

>Nette Idee, muß man vor dem Löten nicht mal entfernen...

>Hanno
Zum Leiterbahnzeichnen sollte man allerdings das Gemisch einfärben, damit man
die Leiterbahnen auch etwas sieht.


-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#313406

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2021-11-08 15:53 +0100
Message-ID<smbdlm$3r1g6$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#313388
Hi Peter,>>> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g 
Kolophonium
>>> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) Ich löse das in Spiritus
>>> bzw Isopropylalkohol auf und verwende das als Flußmittel und früher auch
>>> in einem Tuschestift zum Leiterbahnen zeichnen. Zeitweise hatte ich die
>>> im Stiftplotter. Man darf sie nur nicht eintrocknen lassen...
> 
> Zum Leiterbahnzeichnen sollte man allerdings das Gemisch einfärben, damit man
> die Leiterbahnen auch etwas sieht.

Ein kleines bisschen Eddingtinte klappt wunderbar.

Marte

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#313394

FromFrank Müller <dw2fm@hotmail.com>
Date2021-11-08 13:40 +0100
Message-ID<smb5vu$13h$1@dont-email.me>
In reply to#313350
Marte Schwarz schrieb:

>> Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
>> der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
>> nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
>> und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.
>
> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium 
> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) Ich löse das in Spiritus bzw 
> Isopropylalkohol auf und verwende das als Flußmittel und früher auch in 
> einem Tuschestift zum Leiterbahnen zeichnen. Zeitweise hatte ich die im 
> Stiftplotter. Man darf sie nur nicht eintrocknen lassen...

Das habe ich mal versucht, aber da muß die Konsistenz stimmen,
wenn das zu dünn ist dann entstehen Risse beim Trocknen die
dann mit geätzt werden.

Frank

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#313398

FromSebastin Wolf <invaild@invaild.net>
Date2021-11-08 14:51 +0100
Message-ID<smba0a$5uf$1@gioia.aioe.org>
In reply to#313394
Am 08.11.2021 um 13:40 schrieb Frank Müller:
> Marte Schwarz schrieb:
> 
>>> Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
>>> der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
>>> nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
>>> und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.
>>
>> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium 
>> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) Ich löse das in Spiritus 
>> bzw Isopropylalkohol auf und verwende das als Flußmittel und früher 
>> auch in einem Tuschestift zum Leiterbahnen zeichnen. Zeitweise hatte 
>> ich die im Stiftplotter. Man darf sie nur nicht eintrocknen lassen...
> 
> Das habe ich mal versucht, aber da muß die Konsistenz stimmen,
> wenn das zu dünn ist dann entstehen Risse beim Trocknen die
> dann mit geätzt werden.

Kolophonium gibt es in diversen Qualitäten.

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#313407

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2021-11-08 15:54 +0100
Message-ID<smbdno$3r1g6$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#313394
Hi Frank,

> Das habe ich mal versucht, aber da muß die Konsistenz stimmen,
> wenn das zu dünn ist dann entstehen Risse beim Trocknen die
> dann mit geätzt werden.

Ich hab mich eher von der Richtung "gesättigt" angenähert ;-)

Marte

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#313433

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2021-11-08 18:07 +0100
Message-ID<61895938.48F2529F@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#313350
Marte Schwarz wrote:
> 
> Hi Frank,
> 
> > Wenn dagegen nur der Abdecklack fehlt, wurde hier schon
> > Edding 780 genannt, der hat aber den Nachteil daß man den
> > nur schwer wieder abbekommt.
> > Ich verwende heute immer noch den alten DDR-Abdecklack,
> > der damals in den Ätzsets dabei war und suche seit Jahren
> > nach was vergleichbaren was bei Eisen(III)Chlorid ätzfest,
> > und mit leicht Spiritus abwaschbar ist.
> 
> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium
> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde) 

Du musst in den Laden für Musikinstrumente gehen. 

MfG
hjs

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#313441

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2021-11-08 18:45 +0100
Message-ID<smbnoi$3rk27$2@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#313433
Hi Hans-Juergen,

>> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium
>> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde)
> 
> Du musst in den Laden für Musikinstrumente gehen.

Du wirst es kaum glauben, der Apothekerpreis war eine Dekade unter dem 
des Musikinstrumentenhandels. Schon fast 2 Dekaden, wenn ich mich genau 
erinnere.

Marte

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#313442

FromSebastin Wolf <invaild@invaild.net>
Date2021-11-08 18:48 +0100
Message-ID<smbnsv$1ehl$1@gioia.aioe.org>
In reply to#313441
Am 08.11.2021 um 18:45 schrieb Marte Schwarz:
> Hi Hans-Juergen,
> 
>>> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium
>>> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde)
>>
>> Du musst in den Laden für Musikinstrumente gehen.
> 
> Du wirst es kaum glauben, der Apothekerpreis war eine Dekade unter dem 
> des Musikinstrumentenhandels. Schon fast 2 Dekaden, wenn ich mich genau 
> erinnere.


https://www.pollin.de/p/kolophonium-840041

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#313446

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2021-11-08 20:40 +0100
Message-ID<61897D13.FCEA98BF@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#313442
Sebastin Wolf wrote:
> 
> Am 08.11.2021 um 18:45 schrieb Marte Schwarz:
> > Hi Hans-Juergen,
> >
> >>> Ich hab mir vor vielen Jahren mal in der Apotheke 250 g Kolophonium
> >>> gekauft (war angeblich das kleinste Gebinde)
> >>
> >> Du musst in den Laden für Musikinstrumente gehen.
> >
> > Du wirst es kaum glauben, der Apothekerpreis war eine Dekade unter dem
> > des Musikinstrumentenhandels. Schon fast 2 Dekaden, wenn ich mich genau
> > erinnere.

Früher gab's das Solistenkolophon im Bastlerladen für kleines Geld. 

> https://www.pollin.de/p/kolophonium-840041

Das hier zum Beispiel: 
https://www.altmark-modellbau.de/stendal/2neu/wbc.php?tpl=produktdetail.html&pid=248445
muss nicht mühsam aufgelöst werden und hat außerdem noch die 
nötigen Zusätze, die das Löten erleichtern. 

MfG
hjs

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#313524

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2021-11-10 09:05 +0100
Message-ID<smfuh5$amf6$1@gwaiyur.mb-net.net>
In reply to#313446
Hi Hans-Juergen,

>> https://www.pollin.de/p/kolophonium-840041

die 250 g hatten damals AFAIR um die 5 Mark gekostet.

> https://www.altmark-modellbau.de/stendal/2neu/wbc.php?tpl=produktdetail.html&pid=248445
> muss nicht mühsam aufgelöst werden und hat außerdem noch die
> nötigen Zusätze, die das Löten erleichtern.

Welche Zusätze hättest Du denn gerne? Bei 100 ml dürften wohl ca 10 g 
Kolophonium drin sein. Bei mir hatte sich das freiwillig gelöst, ich 
hatte da keinen wirklichen Aufwand damit.

Marte

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