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Groups > de.sci.electronics > #276654 > unrolled thread

Unbekannter Germanium-Transistor

Started byMartin Gaiß <news@mgaiss.de>
First post2020-03-05 17:59 +0100
Last post2020-03-23 14:14 +0100
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Contents

  Unbekannter Germanium-Transistor Martin Gaiß <news@mgaiss.de> - 2020-03-05 17:59 +0100
    Re: Unbekannter Germanium-Transistor Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2020-03-05 18:43 +0100
    Re: Unbekannter Germanium-Transistor Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-03-21 19:13 -0700
      Re: Unbekannter Germanium-Transistor Michael Bäuerle <michael.baeuerle@gmx.net> - 2020-03-22 10:22 +0000
        Re: Unbekannter Germanium-Transistor Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2020-03-22 17:55 +0100
          Re: Unbekannter Germanium-Transistor Joerg <news@analogconsultants.com> - 2020-03-22 10:17 -0700
            Re: Unbekannter Germanium-Transistor Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2020-03-22 23:14 +0100
            Re: Unbekannter Germanium-Transistor Dieter Michel <dmichel@prosound.de> - 2020-03-23 11:57 +0100
              Re: Unbekannter Germanium-Transistor Bernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de> - 2020-03-23 12:39 +0100
                Re: Unbekannter Germanium-Transistor Holger <me@privacy.org> - 2020-03-23 13:52 +0100
                  Re: Unbekannter Germanium-Transistor Dieter Michel <dmichel@prosound.de> - 2020-03-23 16:48 +0100
                    Re: Unbekannter Germanium-Transistor Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-03-23 18:00 +0100
                      Re: Unbekannter Germanium-Transistor Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-03-29 18:37 +0200
                        Re: Unbekannter Germanium-Transistor Fritz <mogined@nurfuerspam.de> - 2020-03-30 09:29 +0200
                          Re: Unbekannter Germanium-Transistor Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2020-03-30 12:48 +0200
                            Re: Unbekannter Germanium-Transistor Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-03-30 23:19 +0200
                        Re: Unbekannter Germanium-Transistor Holm Tiffe <holm@freibergnet.de> - 2020-04-02 08:13 +0200
                          Re: Unbekannter Germanium-Transistor Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2020-04-03 18:18 +0200
    Re: Unbekannter Germanium-Transistor Ole Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de> - 2020-03-23 14:14 +0100

#276654 — Unbekannter Germanium-Transistor

FromMartin Gaiß <news@mgaiss.de>
Date2020-03-05 17:59 +0100
SubjectUnbekannter Germanium-Transistor
Message-ID<r3rb5s$jhi$1@gioia.aioe.org>
Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem 
Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es 
nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.

Von dem Transistor weiss ich garnichts.

Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang. 
Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der 
Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen 
sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist 
nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.

Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur 
Identifizierung helfen könnte?

Vorab vielen Dank
                    Martin

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#276659

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2020-03-05 18:43 +0100
Message-ID<r3rdne$up5$2@news.bawue.net>
In reply to#276654
On 3/5/20 5:59 PM, Martin Gaiß wrote:
> Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem 
> Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es 
> nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.
> 
> Von dem Transistor weiss ich garnichts.
> 
> Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang. 
> Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der 
> Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen 
> sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist 
> nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.
> 
> Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur 
> Identifizierung helfen könnte?

Ich hab mir so einen Joule-thief mit einem AC152 gebaut. Da glimmt die 
LED noch bei unter 100mV.

  Gerrit

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#277471

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2020-03-21 19:13 -0700
Message-ID<hdnvsnFjbofU1@mid.individual.net>
In reply to#276654
On 2020-03-05 08:59, Martin Gaiß wrote:
> Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem
> Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es
> nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.
>
> Von dem Transistor weiss ich garnichts.
>
> Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang.
> Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der
> Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen
> sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist
> nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.
>
> Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur
> Identifizierung helfen könnte?
>

Das duerfte fast unmoeglich sein. Farbpunkte wurden damals oft zur 
Selektierung fuer Gruppen verwendet, z.B. Einteilung der 
Produktionschargen in Stromverstaerkungsbereiche.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#277473

FromMichael Bäuerle <michael.baeuerle@gmx.net>
Date2020-03-22 10:22 +0000
Message-ID<AABedzx/w2QAAAuL.A1.flnews@Server4.micha.freeshell.org>
In reply to#277471
Joerg wrote:
> On 2020-03-05 08:59, Martin Gaiß wrote:
> > 
> > Hier werkelt ein PNP Ge Transistor zufriedenstellend in einem
> > Joule-Thiev. Bei 150 mV schwingt der noch, aber leuchten kann man es
> > nicht mehr nennen, die LED glimmt nur noch.
> > 
> > Von dem Transistor weiss ich garnichts.
> > 
> > Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang.
> > Auf der Stirnseite ist ein dunkelgelber oder hellbrauner Punkt. Der
> > Kollektor ist mit einem grauen oder weissen Punkt markiert.Die Beinchen
> > sind 40 mm lang. Das Metex meldet hFE = 120. Auf dem Gehäuse ist
> > nichteinmal der Rest eines Aufdrucks sichtbar.
> > 
> > Kann jemand mit diesen Angaben was anfangen das vielleicht zur
> > Identifizierung helfen könnte?
> > 
> 
> Das duerfte fast unmoeglich sein. Farbpunkte wurden damals oft zur 
> Selektierung fuer Gruppen verwendet, z.B. Einteilung der 
> Produktionschargen in Stromverstaerkungsbereiche.

Ich habe hier historische Zettel mit der Aufschrift:
|
|   HF - gelber Punkt
|   NF - ohne Punkt

Die lagen bei Transistoren mit schwarz lackiertem Glasgehäuse
(der farbige Punkt war dann oben, sofern vorhanden).

Vermutlich wird das aber sowieso nicht auf Typen mit Metallgehäuse
übertragbar sein.

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#277489

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2020-03-22 17:55 +0100
Message-ID<hdpjjtFtkdoU1@mid.individual.net>
In reply to#277473
Michael Bäuerle schrieb:

[...]
> Ich habe hier historische Zettel mit der Aufschrift:
> |
> |   HF - gelber Punkt
> |   NF - ohne Punkt
> 
> Die lagen bei Transistoren mit schwarz lackiertem Glasgehäuse
> (der farbige Punkt war dann oben, sofern vorhanden).
> 
> Vermutlich wird das aber sowieso nicht auf Typen mit Metallgehäuse
> übertragbar sein.

Beutel mit "Germanium-TUP"s von Nadler?

Meint sich zu erinnern

Reinhard

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#277494

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2020-03-22 10:17 -0700
Message-ID<hdpkstFu3ncU1@mid.individual.net>
In reply to#277489
On 2020-03-22 09:55, Reinhard Zwirner wrote:
> Michael Bäuerle schrieb:
>
> [...]
>> Ich habe hier historische Zettel mit der Aufschrift:
>> |
>> |   HF - gelber Punkt
>> |   NF - ohne Punkt
>>
>> Die lagen bei Transistoren mit schwarz lackiertem Glasgehäuse
>> (der farbige Punkt war dann oben, sofern vorhanden).
>>
>> Vermutlich wird das aber sowieso nicht auf Typen mit Metallgehäuse
>> übertragbar sein.


Die waren frueher gestempelt, bessere Versionen hatten gelegentlich eine 
Art Siebdruck. Stempelungen rieben sich rasch weg, wenn man die 
Transistoren oft in die Hand nahm. Im Jugendalter passierte mir das, 
weil ich besonders bei HF-Transistoren Sockel verwendete und das 
kostbare Stueck mitwanderte, wenn ein anderes Selbstbaugeraet benutzt 
werden sollte. Die Dinger kosteten ein Vermoegen.

>
> Beutel mit "Germanium-TUP"s von Nadler?
>
> Meint sich zu erinnern
>

An den Ausdruck "ungestempelt" kann ich mich noch gut erinnern, das war 
Code fuer Ausschuss. Die waren billig, aber man wusste nie, welcher 
Parameter aus dem Ruder gelaufen war und wie schlimm.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#277503

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2020-03-22 23:14 +0100
Message-ID<hdqf4jF4vcjU1@mid.individual.net>
In reply to#277494
Am 22.03.2020 um 18:17 schrieb Joerg:
> On 2020-03-22 09:55, Reinhard Zwirner wrote:

>> Beutel mit "Germanium-TUP"s von Nadler?
>>
>> Meint sich zu erinnern
>>
Ich bekam mal ein Kilo bei meinem Schrotthändler, Metallgehäuse aber 
ungestempelt, ohne Nase und matt statt glänzend. Kamen so ähnlich nicht 
auch die Transistoren in den Japan-Radios daher, 2S...?

> An den Ausdruck "ungestempelt" kann ich mich noch gut erinnern, das war 
> Code fuer Ausschuss. Die waren billig, aber man wusste nie, welcher 
> Parameter aus dem Ruder gelaufen war und wie schlimm.

Ich habe alle ausgemessen nach Ruhestrom und Stromverstärkung, und damit 
die Elektronik für meinen ersten Computer gestrickt.

DoDi

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#277528

FromDieter Michel <dmichel@prosound.de>
Date2020-03-23 11:57 +0100
Message-ID<hdrj06Fbvg7U1@mid.individual.net>
In reply to#277494
Hallo Joerg,

 > [...]
> weil ich besonders bei HF-Transistoren Sockel verwendete und das 
> kostbare Stueck mitwanderte, wenn [...]

ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM)
(~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatischem
Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb
gemacht waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz
und hatten so eine Art Rastnasen, mit denen sie dann
sicher im Sockel saßen.

Viele Grüße

Dieter

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#277531

FromBernd Laengerich <Bernd.Laengerich@web.de>
Date2020-03-23 12:39 +0100
Message-ID<hdrlflFcg6sU1@mid.individual.net>
In reply to#277528
Am 23.03.2020 um 11:57 schrieb Dieter Michel:

> ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM)
> (~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatischem
> Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb
> gemacht waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz
> und hatten so eine Art Rastnasen, mit denen sie dann
> sicher im Sockel saßen.

Eine derartige Bauform erinnert mich an BC148, BF194 und Co. Aber das war 
bereits Silentium...

Bernd

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#277540

FromHolger <me@privacy.org>
Date2020-03-23 13:52 +0100
Message-ID<r5abej$skt$1@gioia.aioe.org>
In reply to#277531
Am 23.03.20 um 12:39 schrieb Bernd Laengerich:
> Am 23.03.2020 um 11:57 schrieb Dieter Michel:
> 
>> ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM)
>> (~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatischem
>> Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb
>> gemacht waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz
>> und hatten so eine Art Rastnasen, mit denen sie dann
>> sicher im Sockel saßen.
> 
> Eine derartige Bauform erinnert mich an BC148, BF194 und Co. Aber das
> war bereits Silentium...

In meinem Fundus habe ich noch einen AF256, und der ist kein Sizilium,
sondern Germanistenbumm. Ein Ge-PNP-Transistor für HF bis 330 MHz, 10 mA
Kollektorstrom, 18 Volt Uce, beta 10-28. Aber das Gehäuse entspricht der
Beschreibung hier.

SCNR, Holger

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#277546

FromDieter Michel <dmichel@prosound.de>
Date2020-03-23 16:48 +0100
Message-ID<hds43cFfipmU1@mid.individual.net>
In reply to#277540
Hallo Bernd und Holger,

>>> ich meine, mich sogar zu erinnern, dass ich damals(TM) >>> (~40a) Germaniumtransistoren in so einer Art prismatische>>> 
Kunststoffgehäuse hatte, die sogar für den Sockelbetrieb>>> gemacht 
waren. Die Beinchen waren gestanzt, ziemlich kurz>>> und hatten so eine 
Art Rastnasen, [...]
>> Eine derartige Bauform erinnert mich an BC148, BF194 und Co. Aber das
>> war bereits Silentium...

> In meinem Fundus habe ich noch einen AF256, und der ist kein Sizilium,
> sondern Germanistenbumm. [...] Aber das Gehäuse entspricht der
> Beschreibung hier.

wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
beim BC148 - der war's aber nicht.

Ich meine, ich hätte die damals für irgendeine
Empfängerschaltung aus den damals nicht unüblichen
Radio-Bastelbüchern (Heinz Richter & Co) gekauft.
Daraus kann man aber natürlich auch kaum was ableiten,
es sei denn, man hätte das betreffende Buch.

Möglicherweise hatte ich ja beide Typen (Ge und Si) und
habe die in der Erinnerung auf demselben Speicherplatz
abgespeichert...

Danke und viele Grüße

Dieter

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#277551

FromFritz <mogined@nurfuerspam.de>
Date2020-03-23 18:00 +0100
Message-ID<3c6318aa-d9b5-0d0b-1e67-25b126c6f132@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#277546
Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
> wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
> weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
> entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
> AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
> Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
> beim BC148 - der war's aber nicht.

Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.

Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.

-- 
Fritz

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#277846

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2020-03-29 18:37 +0200
Message-ID<r5qmd5$oca$1@dont-email.me>
In reply to#277551
Fritz schrieb:
> Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
>> wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
>> weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
>> entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
>> AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
>> Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
>> beim BC148 - der war's aber nicht.
> 
> Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
> Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
> brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.
> 
> Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
> UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.

Wundert mich nicht. Ich habe dumpf aus Kindheitstagen in Erinnerung,
dass der AF139, später AF239S mit F_t > 700 MHz in der SBZ so was
wie Schwarzwährung waren. Diese "Kristallverstärker" haben wir
rübergeschmuggelt. Das waren aber Kleinstleistungsdinger für
Antennenverstärker.
Endstufe kann ich mir da nicht vorstellen, jedenfalls nicht mit AFnnn.
OK, die AF200er Serie konnte bissl mehr, vielleicht die AFYnn?

-- 
mfg Rolf Bombach

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#277862

FromFritz <mogined@nurfuerspam.de>
Date2020-03-30 09:29 +0200
Message-ID<c164193a-7abc-f53c-26b1-1c65d1852970@fritzs.eternal-september.org>
In reply to#277846
Am 29.03.20 um 18:37 schrieb Rolf Bombach:
> Fritz schrieb:
>> Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
>>> wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
>>> weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
>>> entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
>>> AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
>>> Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
>>> beim BC148 - der war's aber nicht.
>> Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
>> Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
>> brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.
>>
>> Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
>> UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.
> Wundert mich nicht. Ich habe dumpf aus Kindheitstagen in Erinnerung,
> dass der AF139, später AF239S mit F_t > 700 MHz in der SBZ so was
> wie Schwarzwährung waren. Diese "Kristallverstärker" haben wir
> rübergeschmuggelt. Das waren aber Kleinstleistungsdinger für
> Antennenverstärker.
> Endstufe kann ich mir da nicht vorstellen, jedenfalls nicht mit AFnnn.
> OK, die AF200er Serie konnte bissl mehr, vielleicht die AFYnn?

Kann auch ein AFY... gewesen sein - ich weiß nur mehr eines noch, der
steckte von Haus aus in einem kleinen Metall-Quader mit einem
Befestigungsloch. Mit Eintakt Class-B brachte er eine kleine Glühlampe
(2,5 ... 3,5V) zu hellem Glühen.

Class-B mit Pi Filter am Ausgang und ohne Metallgehäuse war sich
sicherlich ein ordentlicher Störsender. :-))

Sollte mir mal das Buch mit der Bauanleitung in die Hände fallen, mach
ich vielleicht einen Scan und poste es.

Aus anderen Gründen legte ich damals den Bau einer Fernsteuerung auf
Eis. Wenn man die heutigen (meist made in China) Fernsteuerung kennt,
dann sieht man wie rasch sich die Entwicklung weiter bewegt hat.
Und ich kenne diese modernen LowCost Mehrkanal Fernsteuerungen aus
nächster Nähe und im Einsatz!
Alleine wie klein die Empfänger sind!
Kaputt - wegwerfen - reparieren lohnt nicht!

-- 
Fritz

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#277869

FromReinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de>
Date2020-03-30 12:48 +0200
Message-ID<hee139F9hp0U1@mid.individual.net>
In reply to#277862
Fritz schrieb:

[...]
> Kann auch ein AFY... gewesen sein - ich weiß nur mehr eines noch, der
> steckte von Haus aus in einem kleinen Metall-Quader mit einem
> Befestigungsloch. Mit Eintakt Class-B brachte er eine kleine Glühlampe
> (2,5 ... 3,5V) zu hellem Glühen.

Der Beschreibung nach könnte es ein AFY14 von TFK gewesen sein:
Ptotmax = 200 mW, fTtyp = 60 MHz.

Ciao

Reinhard

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#277901

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2020-03-30 23:19 +0200
Message-ID<r5tnof$vjl$1@dont-email.me>
In reply to#277869
Reinhard Zwirner schrieb:
> Fritz schrieb:
> 
> [...]
>> Kann auch ein AFY... gewesen sein - ich weiß nur mehr eines noch, der
>> steckte von Haus aus in einem kleinen Metall-Quader mit einem
>> Befestigungsloch. Mit Eintakt Class-B brachte er eine kleine Glühlampe
>> (2,5 ... 3,5V) zu hellem Glühen.
> 
> Der Beschreibung nach könnte es ein AFY14 von TFK gewesen sein:
> Ptotmax = 200 mW, fTtyp = 60 MHz.

Hätte ich jetzt auch getippt, das war weit und breit der einzige
HF-Transistor der AF/AFY Serie mit diesem Gehäuse.
Bei NF gab es wesentlich stärkere, AC153K, mit über 1 W Verlustleistung,
Wahnsinn ;-]. Diese gab es auch wahlweise ohne den Klotz, AC153 halt.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#277964

FromHolm Tiffe <holm@freibergnet.de>
Date2020-04-02 08:13 +0200
Message-ID<r63vr3$rqa$1@news.albasani.net>
In reply to#277846
On 29.03.20 18:37, Rolf Bombach wrote:
> Fritz schrieb:
>> Am 23.03.20 um 16:48 schrieb Dieter Michel:
>>> wenn ich mir die Datenblätter und Fotos so anschaue,
>>> weiß ich selbst nicht mehr so genau. Die Beinchen
>>> entsprechen meiner Erinnerung - sind ja auch beim
>>> AF256 und BC148 etc. praktisch identisch. In meiner
>>> Erinnerung war das Gehäuse eher so ein SOT-25, also wie
>>> beim BC148 - der war's aber nicht.
>>
>> Ich verbaute damals einen AF... Ge Transistor mit aufgestecktem
>> Kühlblock in einem 40,68 MHz Sender als Endstufe. Die HF Leistung
>> brachte eine kleine Glühlampe zum Glühen.
>>
>> Das Ding produzierte derart Oberwellen, dass ich im TV Apparat bis zum
>> UHF Bereich alle ~40 MHz einen Träger fand.
> 
> Wundert mich nicht. Ich habe dumpf aus Kindheitstagen in Erinnerung,
> dass der AF139, später AF239S mit F_t > 700 MHz in der SBZ so was
> wie Schwarzwährung waren. 

Ja die waren knapp, weil die aus der SBZ in die BBZ,ABZ und FBZ 
exportiert wurden. Bei Geburt hießen die übrigens GF145/147


Gruß,
Holm

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#278054

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2020-04-03 18:18 +0200
Message-ID<r67njv$ejh$2@dont-email.me>
In reply to#277964
Holm Tiffe schrieb:
> On 29.03.20 18:37, Rolf Bombach wrote:
>>
>> Wundert mich nicht. Ich habe dumpf aus Kindheitstagen in Erinnerung,
>> dass der AF139, später AF239S mit F_t > 700 MHz in der SBZ so was
>> wie Schwarzwährung waren. 
> 
> Ja die waren knapp, weil die aus der SBZ in die BBZ,ABZ und FBZ exportiert wurden. Bei Geburt hießen die übrigens GF145/147

Nunja, man sagt, es gab auch sozialistische einheitsparteipolitische
Gründe dafür, dass man diese Teile nicht gern in Volkes Hand sah.
Irgendwas mit Zuschütten von Tälern der Ahnungslosen oder so was.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#277541

FromOle Jansen <remove.this.kaspernasebaer@gmx.de>
Date2020-03-23 14:14 +0100
Message-ID<hdrr1gFdl52U1@mid.individual.net>
In reply to#276654
Am 05.03.2020 um 17:59 schrieb Martin Gaiß:
> Er hat ein vernickeltes rundes Gehäuse. 5,8 mm Durchmesser, 15 mm lang

Echt d=6 und l=15mm? Schwierig, hab mal geschaut...
Die alten Ge Typen mit länglichem Metallgehäuse die ich auf dem Zettel
habe sind alle max. 10mm lang (HJ61, SFT316, GF122, GF125...)

O.J.

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