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Groups > de.sci.electronics > #264511 > unrolled thread

Fädeltechnik

Started byRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
First post2019-09-26 11:04 +0200
Last post2019-09-28 14:51 +0200
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Contents

  Fädeltechnik Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-26 11:04 +0200
    Re: Fädeltechnik Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2019-09-26 11:16 +0200
      Re: Fädeltechnik Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-26 11:21 +0200
        Re: Fädeltechnik Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-09-26 11:25 +0200
          Re: Fädeltechnik Heinz Schmitz <kma@kma.org> - 2019-09-26 11:46 +0200
            Re: Fädeltechnik Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-09-26 11:48 +0200
            Re: Fädeltechnik Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-26 11:52 +0200
            Re: Fädeltechnik Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-26 15:14 +0200
      Re: Fädeltechnik Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-09-26 11:50 +0200
        Re: Fädeltechnik Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-26 11:56 +0200
          Re: Fädeltechnik "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-09-26 08:57 -0400
          Re: Fädeltechnik Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-09-26 19:45 +0200
        Re: Fädeltechnik Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-09-26 12:17 +0200
          Re: Fädeltechnik Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-26 12:19 +0200
            Re: Fädeltechnik Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-09-26 12:32 +0200
              Re: Fädeltechnik "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-09-26 09:00 -0400
                Re: Fädeltechnik Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-09-26 15:21 +0200
                  Re: Fädeltechnik Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-09-26 17:44 +0200
                  Re: Fädeltechnik Klaus Butzmann <kb.usenet@butzomail.de> - 2019-09-26 21:12 +0200
            Re: Fädeltechnik "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-09-26 08:59 -0400
        Re: Fädeltechnik "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-09-26 10:38 +0000
          Re: Fädeltechnik Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-26 13:31 +0200
    Re: Fädeltechnik Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-26 11:49 +0200
      Re: Fädeltechnik Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-26 12:01 +0200
        Re: Fädeltechnik "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-09-26 10:46 +0000
        Re: Fädeltechnik Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-26 13:04 +0200
        Re: Fädeltechnik "MaWin" <me@private.net> - 2019-09-27 09:41 +0200
          Re: Fädeltechnik olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-09-27 17:32 +0200
    Re: Fädeltechnik "MaWin" <me@private.net> - 2019-09-27 09:39 +0200
      Re: Fädeltechnik Heinz Schmitz <kma@kma.org> - 2019-09-28 00:08 +0200
        Re: Fädeltechnik Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2019-09-28 12:13 +0200
        Re: Fädeltechnik Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-09-28 13:59 +0200
          Re: Fädeltechnik Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-09-28 14:51 +0200

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#264538

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2019-09-26 10:38 +0000
Message-ID<gv3iobF2sd1U1@mid.individual.net>
In reply to#264522
Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> wrote:
>On Thu, 26 Sep 2019 11:16:31 +0200, Johannes Bauer wrote:
>> On 26.09.19 11:04, Ralph Aichinger wrote:
>>> IC-Fuß neben IC-Fuß [in Fädeltechnik verbinden] Einmal um 
>>> jeden Fuß rumwickeln, dann verlöten, oder wie macht man das?
>> Du meinst mehrere direkt nebenanander liegende through-hole Komponenten
>> direkt verbinden? Das mache ich üblicherweise auf Lochraster direkt mit
>> Zinn.

>Müßte man noch kurz klären, ob Lochraster mit oder ohne Lötaugen gemeint
>ist. Im Interesse des Seelenfriedens vergißt man am besten, daß letztere
>Kategorie existiert. Streifenraster finde ich auch nicht so prickelnd,
>obwohl manche drauf schwören (z. T. wegen Ähnlichkeit zu Steckbrettern).

Das kommt ganz auf die jeweilige Schaltung an. Wenn man nur wenige Unterbrechungen
braucht, ist Streifenraster fein. Bei vielen diskreten Bauteilen und Einzeltranstoren
ist Lochraster meist besser geeignet. Kleine (von der Anzahl der Komponenten)
Mikroprozessorkarten kann man sehr sauber mit Streifenraster aufbauen. Es wird aber
dann meist recht gross und man braucht viele Brücken. 

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#264544

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-26 13:31 +0200
Message-ID<qmi7hn$4o8$1@dont-email.me>
In reply to#264538
> Streifenraster

Wurden in den 70er Jahren für Nf-Transistorschaltungen
mit axialen Bauteilen mit langen Anschlußdrähten
propagiert. Kann man mit etwas Planung viele Drähte
einsparen. Und mit klobigen Lötkolben arbeiten.
Zum Trennen der Kupferbahnen gabs Spezialkratzer mit
Achse und Schneide der in Bohrung gesteckt und gedreht
wurde.

MfG JRD

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#264521

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-26 11:49 +0200
Message-ID<qmi1jv$2jr$1@dont-email.me>
In reply to#264511
> Findet man irgendwo eine kurze Einführung wie man das "richtig" macht,

Jeder Entwickler hat seinen eigenen Stil. Der aber oft nicht
effektiv ist.
Offiziell, weil publiziert:

a) Alte Bücher von Nührmann a la Werkbuch gibt es bei
    z.B. booklooker.de billig. Das ist Stand 70er/80er Jahre,
    damit habe ich angefangen und wenig daran ändern müssen.

b) etwas elitärer wäre Jim Williams "Linear Applications Handbook",
    "Linear Applications Handbook I", "Linear Applications Handbook II"
    Ist auch inhaltlich ergiebig.
    Auf Papier im Original sieht es so aus:
https://www.ebay.com/itm/1987-LINEAR-APPLICATIONS-HANDBOOK-A-Guide-to-Linear-Circuit-Design/202694298795?hash=item2f31858cab:g:4TQAAOSwSOZc8JIc

Von den voluminösen/unhandlichen Nachdrucken ist nur Band 1 und
Band 2 empfehlenswert:
https://www.amazon.com/Analog-Circuit-Design-Applications-Solutions/dp/0123851858/ref=sr_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&keywords=Analog+Circuit+Design&qid=1569490166&s=gateway&sr=8-1

Es sind ApplicationNotes und damit sollten sie im www zu finden
sein.

Die Breadboards von Williams sind Drahtigel mit ground plane als
proof of concept. Sie würden im nächsten Schritt in Layouts umgesetzt.
Er beabsichtigt nicht daraus Geräte als Unikat zu bauen.

> die Sache mit den Kämmen,

Habe ich als Zwangsmaßnahme in der deutschen Lehrlingsausbildung 
gesehen. Sonst nie.

MfG  JRD

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#264526

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-09-26 12:01 +0200
Message-ID<qmi29u$tmf$1@pi.h5.or.at>
In reply to#264521
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote:
> a) Alte Bücher von Nührmann a la Werkbuch gibt es bei
>    z.B. booklooker.de billig. Das ist Stand 70er/80er Jahre,
>    damit habe ich angefangen und wenig daran ändern müssen.

4 Bände?

https://www.medimops.de/dieter-nuehrmann-das-grosse-werkbuch-elektronik-4-bde-gebundene-ausgabe-M03772365477.html?variant=UsedGood

Nein, der Preis schreckt mich dafür nicht, ich frag bloß ob das das gemeinte ist.

>> die Sache mit den Kämmen,
> 
> Habe ich als Zwangsmaßnahme in der deutschen Lehrlingsausbildung 
> gesehen. Sonst nie.

OK, d.h. du würdest das für deine Projekte auch nicht verwenden,
wenn du nicht mußt? Ist das vor allem dafür, daß es "ordentlicher"
ausschaut, oder geht es da auch darum, daß man die fertigen 
Platinen bei der Handhabung nachher nicht so leicht kaputt macht
(weil man Drähte nachträglich abreißt)?

/ralph
-- 
-----------------------------------------------------------------------------
                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#264539

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2019-09-26 10:46 +0000
Message-ID<gv3j7jF2sd1U2@mid.individual.net>
In reply to#264526
Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> wrote:
>Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote:
>> a) Alte Bücher von Nührmann a la Werkbuch gibt es bei
>>    z.B. booklooker.de billig. Das ist Stand 70er/80er Jahre,
>>    damit habe ich angefangen und wenig daran ändern müssen.

>4 Bände?

>https://www.medimops.de/dieter-nuehrmann-das-grosse-werkbuch-elektronik-4-bde-gebundene-ausgabe-M03772365477.html?variant=UsedGood

>Nein, der Preis schreckt mich dafür nicht, ich frag bloß ob das das gemeinte ist.

>>> die Sache mit den Kämmen,
>> 
>> Habe ich als Zwangsmaßnahme in der deutschen Lehrlingsausbildung 
>> gesehen. Sonst nie.

>OK, d.h. du würdest das für deine Projekte auch nicht verwenden,
>wenn du nicht mußt? Ist das vor allem dafür, daß es "ordentlicher"
>ausschaut, oder geht es da auch darum, daß man die fertigen 
>Platinen bei der Handhabung nachher nicht so leicht kaputt macht
>(weil man Drähte nachträglich abreißt)?

AFAIK nur wegen des Aussehens. Für höhere Frequenzen ab wenigen MHz ist das wg.
Übersprechen sogar kontraproduktiv. Bei nur vielleicht 50 Verbindungen auf einer
Eurokarte ist eine kreuz und quer verdrahtete Schaltung im Fehlerfall auch leichter
durchschaubar, als wenn z.B. der Adressbus als Bündel verläuft.

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#264540

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-26 13:04 +0200
Message-ID<qmi5v5$qlk$1@dont-email.me>
In reply to#264526
>>  Nührmann a la Werkbuch
> 4 Bände?

Nein. Und zu dem Preis schon gar nicht.
Das Werkbuch fing glaube ich einbändig an.
Wurde von Franzis gepusht mit jeder Auflage fetter
und wohl nicht besser.

Klein und billig RPBs:

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Dieter-N%C3%BChrmann+Tips-und-Schliche-Erfahrungen-aus-Werkstatt-und-Labor-f%C3%BCr-den-Hobby-Elektroniker/id/A02k112P01ZZ8

Soweit noch nicht vorhanden, die englische Ausgabe von Art of 
Electronics wäre selbst in älteren Ausgaben als der aktuellen 3.
nützlich für Schaltungstechnik:

https://www.amazon.de/Art-Electronics-Paul-Horowitz/dp/0521809266/ref=sr_1_1?adgrpid=74710423327&gclid=EAIaIQobChMIq6GK6KTu5AIVA-R3Ch169wdCEAAYASAAEgKwEPD_BwE&hvadid=352810805723&hvdev=c&hvlocphy=9042408&hvnetw=g&hvpos=1t1&hvqmt=e&hvrand=16034347543955883177&hvtargid=kwd-298837511695&hydadcr=27933_1728730&keywords=art+of+electronics&qid=1569494030&s=gateway&sr=8-1

>>> die Sache mit den Kämmen,
> Ist das vor allem dafür, daß es "ordentlicher"
> ausschaut,

Letztlich ja, "Kunde" ist dort der Lehrlingsausbilder der
Leiterplatte als ordentlich aufgebaut absegnen muß.
Die Stromlauf den man aufbauen soll ist funktionstüchtig,
keine Anforderung an Debugging.

Man sollte ein klare Vorstellung haben warum und für wen man
baut, das beeinflußt die Technik. Wenn man auf dem Wiener
Maker Fair was ausstellen will kann sowas eine optische gute
Grundlage liefern:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/Steckbretter.pdf
Die ehedem teueren Dinger fliegen in den USA reichlich rum,
weil sie von Bildungseinrichtungen gekauft wurden.
Für echtes Breadboarding sind sie ungeeignet.

MfG  JRD

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#264620

From"MaWin" <me@private.net>
Date2019-09-27 09:41 +0200
Message-ID<qmkeg2$ngn$1@news.albasani.net>
In reply to#264526
"Ralph Aichinger" <ra@pi.h5.or.at> schrieb im Newsbeitrag 
news:qmi29u$tmf$1@pi.h5.or.at...

> 4 Bände?

4 x Müll. Nührmann war Profi darin, ohne Eigenleistung das Maximum
an Papierseiten vollzudrucken.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://flexiblebird.bplaced.net/
dse-FAQ: http://dse-faq.elektronik-kompendium.de/

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#264670

Fromolaf <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2019-09-27 17:32 +0200
Message-ID<4lm16g-a77.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#264620
MaWin <me@private.net> wrote:

 >4 x Müll. Nührmann war Profi darin, ohne Eigenleistung das Maximum
 >an Papierseiten vollzudrucken.

Naja, ich hab die zwar auch nie besessen, aber wenn man bedenkt das
die ja im Zeitalter vor dem Internet waren und sich wohl an Leute
gewendet haben die Datenbuecher nicht lesen konnten weil sie entweder
die Sprache nie konnten oder keinen Zugriff darauf hatten, dann hatte
er schon eine gewisse Berechtigung.

Olaf

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#264619

From"MaWin" <me@private.net>
Date2019-09-27 09:39 +0200
Message-ID<qmkeb9$pdo$1@news.albasani.net>
In reply to#264511
"Ralph Aichinger" <ra@pi.h5.or.at> schrieb im Newsbeitrag 
news:qmhuuu$r9t$1@pi.h5.or.at...

> Findet man irgendwo eine kurze Einführung wie man das "richtig" macht

http://elm-chan.org/docs/wire/wiring_e.html

dse-FAQ: http://www.dse-faq.elektronik-kompendium.de/dse-faq.htm#F.6

> z.B. die Sache mit den Kämmen

Keine Kämme, haben nur Nachteile (Übersprechen, erschweren Fehlersuche)

> wie man die Drähte von ICs wegführt etc.

Sauber, damit man Fehler überprüfen kann und nachbessern kann.

Oder so: http://flexiblebird.bplaced.net/lochrast.htm

> Auf Youtube findet man zwar zig Videos wie man einen Druckbleistift
> (oder sonstiges Röhrl) zu einem Fädelstift umbaut, aber kaum glaubwürdige
> Demonstrationen der Fädeltechnik an sich, die auch Sinn ergeben.
> Ich bin mir sicher, wenn Firmen wie Vero oder RoadRunner ein paar
> Videos produzieren würden, dann würden sie auf einen Schlag 10x soviele
> Produkte verkaufen. Seriously.

> Vorweg gleich ein paar Fragen: IC-Fuß neben IC-Fuß (7-Segment-Displays
> die im Block nebeneinanderstehen), das sollte gehen, oder? Einmal um
> jeden Fuß rumwickeln, dann verlöten, oder wie macht man das?

Erst verzinnen, denn das rumbraten auf dem Draht bis endlich der Lack
schmilzt, lässt auch anderes auf der Platine schmelzen. Erst den
verzionnten Drant anläten. Dabei reicht einlöten in eine Lötzinnpille
auf dem Bauteileanschluss, man muss nicht drumrum wickeln.

> Gibts irgendwelche "Regeln" die zwar technisch nicht erforderlich
> sind (ich vermute irgendwie kreuz und quer gespannt funktioniert genauso
> in den meisten Fällen), die aber aus arbeitsorganisatorischer Sicht
> sinnvoll sind?

Am besten eine (notfalls einseitige) Platine machen mit Stromzuführung
und den einfachen Leitungen, und erst die zweite, dritte und vierte Lage
der nicht selbst zu fertigenden Multilayerplatine fädeln.
-- 
MaWin, Manfred Winterhoff, mawin at gmx dot net
Homepage http://flexiblebird.bplaced.net/

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#264692

FromHeinz Schmitz <kma@kma.org>
Date2019-09-28 00:08 +0200
Message-ID<4r1toeh8chsfug325qgla8lsurgcvlta21@4ax.com>
In reply to#264619
MaWin wrote:

>Sauber, damit man Fehler überprüfen kann und nachbessern kann.
>
>Oder so: http://flexiblebird.bplaced.net/lochrast.htm

Draht über längere Distanzen Lötauge für Lötauge festgelötet
zieht ggf beim Abkühlen die Platine krumm.
Die Eisenbahnschienen machen es im Sommer umgekehrt.

Grüße,
H.

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#264702

FromThomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid>
Date2019-09-28 12:13 +0200
Message-ID<racuoepomnm5pdt9pvdn0iigcipr1aa4hn@4ax.com>
In reply to#264692
On Sat, 28 Sep 2019 00:08:25 +0200, Heinz Schmitz <kma@kma.org> wrote:

>Draht über längere Distanzen Lötauge für Lötauge festgelötet
>zieht ggf beim Abkühlen die Platine krumm.
>Die Eisenbahnschienen machen es im Sommer umgekehrt.

Mir fällt ein, von Damals(tm): die Fädler haben immer vier Absandsdingens in die
Ecken geschraubt. Bolzen, oder Kunststoffschrauben, oder was grad da war in der
Schublade, damit die Fädelseite immer schön Abstand zur Arbeitsfläche hat, wenn
die Bauteilseite oben ist. Nicht das sich die Drähte verhaken und beim Hochheben
von der Platine wegziehen. Und wenns fertig war, kam manchmal eine
Plexiglasscheibe auf die Bolzen, als Schutz. 


Thomas Prufer

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#264713

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-09-28 13:59 +0200
Message-ID<gv9095F7d2jU1@mid.individual.net>
In reply to#264692
Am 28.09.19 um 00:08 schrieb Heinz Schmitz:

> Draht über längere Distanzen Lötauge für Lötauge festgelötet
> zieht ggf beim Abkühlen die Platine krumm.

Schon beobachtet?

> Die Eisenbahnschienen machen es im Sommer umgekehrt.

Ich dachte eigentlich, da wäre das Problem, daß die Schienen bei 
Wärmeausdehnung auf Stoß keinen Platz mehr haben und daher seitlich 
ausweichen.

Bei Draht über längere Distanzen Lötauge für Lötauge festgelötet kann 
ich mir zwar prinzipiell einen Bimetall-Effekt vorstellen, aber beim 
System Kupfer/Lot/Leiterplatte, und einem lotumschlossenen Draht, müßte 
man sich erst mal überlegen, wozwischen überhaupt. Solange man das nicht 
als Problem beobachtet hat, würde ich mir da keine großen Gedanken machen.

Andererseits hab ich als Empfehlung gelesen, nie nur mit Lot zu brücken, 
sondern immer auch einen Draht einzulöten, und hab das auch so 
gehandhabt (ok, nur zwischen zwei Pins isses sicher nicht so wild). Bei 
Bewegung (flexing, Vibration...) ist Lot halt nur auf kurze Distanzen 
dauerhaft stabil, und außerdem braucht man weniger Lot. (Für den 
Widerstand isses auch besser, aber der Effekt dürfte markinal sein.)

Hanno
-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#264719

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2019-09-28 14:51 +0200
Message-ID<EuixRZPirLB@smial.prima.de>
In reply to#264713
hurga-news2@tigress.com (Hanno Foest)  am 28.09.19 um 13:59:
> Am 28.09.19 um 00:08 schrieb Heinz Schmitz:

>> Draht über längere Distanzen Lötauge für Lötauge festgelötet
>> zieht ggf beim Abkühlen die Platine krumm.

> Schon beobachtet?

Ja. Sicher. Kann man aber vermeiden, wenn man dafür sorgt, daß nicht
die gesamte Drahtlänge gleichzeitig in flüssigem Lot schwimmt.


Rainer

-- 
Ich möchte einfach hier sitzen...

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