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Groups > de.sci.electronics > #263677 > unrolled thread

Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse

Started byRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
First post2019-09-14 10:27 +0200
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  Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-14 10:27 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-14 12:24 +0200
      Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-14 12:58 +0200
      Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-15 09:57 +0200
        Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-15 13:26 +0200
          Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-09-15 14:08 +0200
            Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-09-15 15:05 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-09-14 12:55 +0200
      Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-14 13:23 +0200
        Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-14 15:02 +0200
        Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2019-09-15 17:36 +0200
          Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-15 20:25 +0200
            Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2019-09-15 21:08 +0200
      Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-09-14 13:32 +0200
        Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-09-14 15:42 +0200
      Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-09-14 17:48 +0200
        Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Willi Marquart <usenet@neppi.net> - 2019-09-14 18:06 +0200
          Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Uhu <Euleuhu@nest.de> - 2019-09-14 18:09 +0200
            Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-09-15 19:19 +0200
          Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2019-09-15 09:03 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-14 13:18 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Alfred Gemsa <gemsa@gmx.de> - 2019-09-14 13:43 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-09-14 14:44 +0200
      Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-14 18:01 +0200
        Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-09-14 20:45 +0200
          Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-09-14 22:45 +0200
            Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-09-15 02:02 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Gregor Szaktilla <spam0.sz@ktilla.de> - 2019-09-14 16:40 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-09-15 19:27 +0200
    Re: Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse Bernd Nebendahl <news.bernd.nebendahl@gmail.com> - 2019-09-16 05:26 -0700

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#263677 — Wärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-09-14 10:27 +0200
SubjectWärmeabfuhrstrategien im Holzgehäuse
Message-ID<qli8a9$dss$1@pi.h5.or.at>
Mein Rubidiumnormal heizt ordentlich. Ich hab noch keine 
genaue Temperatur gemessen, würde aber sagen die Kapsel aus
Mu-Metall wird so 70 Grad heiß, d.h. ungefähr so wie 
die Regelungstemperatur im Inneren. Es soll zusammen 
mit einem Raspberry Pi (zur Überwachung, ntpd) und dem
Netzteil in ein Gehäuse kommen. Ich schätze die Verlust-
leistung insgesamt auf ca. 10-20W ein, leider habe ich
noch nicht genauer gemessen, die Stromversorgung ist 
etwas überdimensioniert, beim Einschalten braucht man
mehr Strom zum aufheizen.

Gehäuse wird einstweilen mal das da, aber mit einer Sperrholz-
platte (oder MDF oder anderes Holz) an der Front:

https://www.ikea.com/at/de/p/sammanhang-schaukasten-birke-00412336/

wahrscheinlich mit hochkant stehender Montage.

Jetzt vermute ich, daß es aus den Zeiten der Röhrenradios einen
großen Erfahrungsschatz gibt, wie man passiv gekühlt Schaltungen
im Holzgehäuse ohne Überhitzung (das Normal muß natürlich die
70 Grad erreichen, aber viel heißer soll es nicht werden) und
Abfackeln des umgebenden Hauses hinkriegt. So Sachen wie 
Schlitze zur Kühlung vs. Löcher, wieviel effektiver Schlitze
oben als an der Front sind, ob es Stoffe/Gitter gibt, hinter denen 
man Kühlöffnungen verstecken kann ohne ihre Wirkung komplett
zu konterkarieren, etc., auch wieviel man davon braucht.

Hat da jemand ein paar Links dazu, oder eigene Erfahrungen?

/ralph
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                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#263695

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-14 12:24 +0200
Message-ID<qlif4c$sj2$1@dont-email.me>
In reply to#263677
> keine genaue Temperatur gemessen, würde aber sagen

Die Handauflegungsmethode ist nicht zu empfehlen.
Wenn die Wärmeleitfähigkeit schlecht ist ( Holz )
fühlt es sich kühl an, ist aber innen besonders warm.

Temperaturmessung wäre über Dallas DS18B20 ziemlich
einfach möglich, wenn das Metallgehäuse auf GND liegt
und man den GND-Pin des Sensors also gut thermisch
ankopppeln kann.
Es empfiehlt sich Programmierung als Logger,
Gehäuse benötigen ca. 30 Minuten bis sie Endwert
erreichen.

> https://www.ikea.com/at/de/p/sammanhang-schaukasten-birke-00412336/
> wahrscheinlich mit hochkant stehender Montage.

Selbst vereinfachte Verfahren zur Berechnung sind recht
kompliziert:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/TemperaturWuerfel.pdf
Ohne Daten kann man ohnehin nicht rechnen.

* Rückwand raushauen und durch Aluplatte ersetzen. Mit Abstand
   zur Wand montieren, wenn man es aufhängen will.
   Aluplatte kann man durch flachen Kühlkörper ( eventuell
   Strangprofil als Meterware ) lokal aufpäppeln.

* Zwangsbelüftung per Miefquirl. Die Dinger sind billig
   und ruhig geworden. Aber nur als laminare Strömung
   über die Rippen eines Kühlkörpers praktikabel.
   Würde man also auch Miniteil ausserhalb Gehäuse an der
   Rückwand montieren.

> Schlitze

Nachteil ist Staub.

Im Extremfall würde man auf 3 Seitenwände verzichten
und nur Deckel oben anbringen der Verstaubung reduziert.

MfG JRD

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#263697

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-14 12:58 +0200
Message-ID<qlih4e$7b4$1@dont-email.me>
In reply to#263695
Das Gehäuse gibt es mit und ohne Schlitze,
so daß man beide Messungen einfach machen konnte:

http://www.embeddedFORTH.de/temp/Bopla.pdf

Zwar gab es mit Schlitze keinen Wärmestau am
Deckel, was den ARM der weit oben war freute.
Aber die Wirkung auf Leiterplatte unten war
überschaubar.

Mit den Dallas DS18B20 kann man normalerweise
ein halbes Dutzend Meßpunkte problemlos loggen,
kriegt man bessere Übersicht was wirklich heizt.

MfG   JRD

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#263810

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-09-15 09:57 +0200
Message-ID<qlkqu6$e3h$1@pi.h5.or.at>
In reply to#263695
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote:
> Temperaturmessung wäre über Dallas DS18B20 ziemlich
> einfach möglich, wenn das Metallgehäuse auf GND liegt
> und man den GND-Pin des Sensors also gut thermisch
> ankopppeln kann.

Das Metallgehäuse liegt auf GND, wobei ich nicht weiß wie
sinnvoll es ist dort zu messen, anstatt die Luft daneben.
Schließlich hat das Normal ein Thermostat.

> * Rückwand raushauen und durch Aluplatte ersetzen. Mit Abstand
>   zur Wand montieren, wenn man es aufhängen will.

Das mit dem Abstand zur Wand wird es vermutlich werden. Wenn ich
da auch nur einen cm halte (Gummifüße oder ähnlich) und große
Teile der Rückwand wegtu, dann hat es vermutlich eine viel
bessere Wirkung als alles auf der Ober- und Unterseite an
Schlitzen oder Löchern.

>   Aluplatte kann man durch flachen Kühlkörper ( eventuell
>   Strangprofil als Meterware ) lokal aufpäppeln.

hm, das ist eine gute Idee, so Heatpipe-mäßig.

> * Zwangsbelüftung per Miefquirl. Die Dinger sind billig
>   und ruhig geworden. Aber nur als laminare Strömung
>   über die Rippen eines Kühlkörpers praktikabel.
>   Würde man also auch Miniteil ausserhalb Gehäuse an der
>   Rückwand montieren.

Das möchte ich nur als Notmaßnahme vorm Abbrennen machen.

/ralph
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                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#263849

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-15 13:26 +0200
Message-ID<qll75e$gl5$1@dont-email.me>
In reply to#263810
> Das Metallgehäuse liegt auf GND, wobei ich nicht weiß wie
> sinnvoll es ist dort zu messen, anstatt die Luft daneben.
> Schließlich hat das Normal ein Thermostat.

Metall ist thermisch leitfähiger als Luft und
reproduzierbar messbar.
Der Themostat ist nicht dafür zuständig die Oberfläche
auf 70°C zu halten, die freut sich wenn man sie kühlt.

> Gummifüße
Zersetzen sich gerne und hinterlassen dann Flecken.
Mit Hinblick auf hohe Temperatur sind Kork, Balsaholz
oft geeignete Werkstoffe.

>> Aluplatte kann man durch flachen Kühlkörper ( eventuell
>> Strangprofil als Meterware ) lokal aufpäppeln.
> hm, das ist eine gute Idee, so Heatpipe-mäßig.

Heatpipes sind selten praktikabel:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/Verfahren.pdf

Aluplatte sind mit 1...1,5mm oft zu dünn für
gute Kühlung.
Es gab/gibt Kühlkörper auch als Meterware weil sie
ohnehin Strangprofile sind.
Man kann sie mit Profilen kombinieren.
Hier zur Kühlung eines Elektromagneten:
http://www.embeddedFORTH.de/temp/Profile.pdf

Das breite 2020-Profil hätte aber schon Eigenschaft
eines Kühlkörpers: viel Oberfläche.

MfG JRD

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#263850

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-09-15 14:08 +0200
Message-ID<qll9j7$6l7$1@pi.h5.or.at>
In reply to#263849
Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> wrote:
> Es gab/gibt Kühlkörper auch als Meterware weil sie
> ohnehin Strangprofile sind.
> Man kann sie mit Profilen kombinieren.
> Hier zur Kühlung eines Elektromagneten:
> http://www.embeddedFORTH.de/temp/Profile.pdf

Wo kriegt man sowas? Heute wohl am billigsten
im LED-Umfeld? Das wär richtig praktisch, weil
das sowohl als mechanische Befestigung als auch 
zur Kühlung dienen könnte.

/ralph
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#263851

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-09-15 15:05 +0200
Message-ID<qllcun$egs$1@dont-email.me>
In reply to#263850
> Wo kriegt man sowas?

Direkt beim Hersteller bis 100cm:
www.fischerelektronik.de
Online haben sie die Preise wohl
nichtmehr. Preisliste 1999:
30 ... 60 DM , Mindestbestell-
wert 50 DM.
Meine sind aus den 80ern als
Schaltregler noch nicht so gängig
waren.

> Heute wohl am billigsten im LED-Umfeld?

Da dürfte ebay gutes Angebot haben.

Die 2020 Profile haben eben Vorteil daß es
reichlich Montagematerial für M3/M4 gibt.
Falls man sowas bauen will:
https://www.ebay.de/itm/NO-VAT-CNC-Mini-Milling-Engraving-Machine-3-Axis-Router-Kit-DIY-Wood-Graveur/254238219357?hash=item3b31c75c5d:g:U-oAAOSwAOVdMTA9
Viele Anbieter bei ebay schneiden sie
vor Versand gegen Aufpreis zu.

MfG  JRD

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#263698

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-09-14 12:55 +0200
Message-ID<gu400rFeluaU1@mid.individual.net>
In reply to#263677
Am 14.09.2019 um 10:27 schrieb Ralph Aichinger:

> Jetzt vermute ich, daß es aus den Zeiten der Röhrenradios einen
> großen Erfahrungsschatz gibt, wie man passiv gekühlt Schaltungen
> im Holzgehäuse ohne Überhitzung (das Normal muß natürlich die
> 70 Grad erreichen, aber viel heißer soll es nicht werden) und
> Abfackeln des umgebenden Hauses hinkriegt.

Deshalb findet man Röhrenradios extrem selten in Holzgehäusen. 
Insbesondere weil viele Holzgehäuse einen Dauerbetrieb nicht ausgehalten 
haben. Kurzzeitig und unter Aufsicht ist die Überlebensrate höher.

Luftzug (Naturumlauf) erreicht man am einfachsten durch Luftschlitze 
unten (Zuluft) und oben (Abluft) im Gehäuse. Wie die Luft die Wärme im 
Gehäuse am besten aufnimmt, das mußt Du selbst herausfinden. Neben 
Luftleitblechen könnte sich ein Ventilator empfehlen.

Und wenn es unbedingt Holz sein muß, dann innen mit unbrennbarer 
Wärmedämmung auskleiden und einen Thermoschalter über der 
Hauptwärmequelle einbauen. Einen Rauchmelder hast Du hoffentlich schon?

DoDi

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#263700

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2019-09-14 13:23 +0200
Message-ID<qliik7$gdl$1@solani.org>
In reply to#263698
On 09/14/2019 12:55, Hans-Peter Diettrich wrote:
> Am 14.09.2019 um 10:27 schrieb Ralph Aichinger:
> 
>> Jetzt vermute ich, daß es aus den Zeiten der Röhrenradios einen
>> großen Erfahrungsschatz gibt, wie man passiv gekühlt Schaltungen
>> im Holzgehäuse ohne Überhitzung (das Normal muß natürlich die
>> 70 Grad erreichen, aber viel heißer soll es nicht werden) und
>> Abfackeln des umgebenden Hauses hinkriegt.
> 
> Deshalb findet man Röhrenradios extrem selten in Holzgehäusen. Insbesondere 
> weil viele Holzgehäuse einen Dauerbetrieb nicht ausgehalten haben. Kurzzeitig 
> und unter Aufsicht ist die Überlebensrate höher.

Ich kenne Röhrenradios NUR in Holzgehäusen mit Kamineffekt.

Teilweise tun die seit 70 Jahren ihren Dienst.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

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#263711

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2019-09-14 15:02 +0200
Message-ID<qliodo$kc2$1@solani.org>
In reply to#263700
On 09/14/2019 13:23, Helmut Schellong wrote:
> On 09/14/2019 12:55, Hans-Peter Diettrich wrote:
>> Am 14.09.2019 um 10:27 schrieb Ralph Aichinger:
>>
>>> Jetzt vermute ich, daß es aus den Zeiten der Röhrenradios einen
>>> großen Erfahrungsschatz gibt, wie man passiv gekühlt Schaltungen
>>> im Holzgehäuse ohne Überhitzung (das Normal muß natürlich die
>>> 70 Grad erreichen, aber viel heißer soll es nicht werden) und
>>> Abfackeln des umgebenden Hauses hinkriegt.
>>
>> Deshalb findet man Röhrenradios extrem selten in Holzgehäusen. Insbesondere 
>> weil viele Holzgehäuse einen Dauerbetrieb nicht ausgehalten haben. 
>> Kurzzeitig und unter Aufsicht ist die Überlebensrate höher.
> 
> Ich kenne Röhrenradios NUR in Holzgehäusen mit Kamineffekt.
> 
> Teilweise tun die seit 70 Jahren ihren Dienst.

http://www.schellong.de/img/nordmende1a.jpg

Ich hatte das 'Nordmende Fidelio' als Hinterlassenschaft
meiner Großeltern.
Mein Opa war Musiker: Waldhorn und Geige - der hatte sich das gegönnt.

Von diesem Radio gibt es mehrere Varianten.
Auch eines mit rundem Magischen Auge.

Wenn Bässe oder Höhen eingestellt werden, schiebt sich
ein roter Hintergrund hinter die 5 Noten, links bzw. rechts.

Tannhäuser und Othello sind weitere Modelle, die fast
identisch aussehen.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

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#263861

FromGuido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>
Date2019-09-15 17:36 +0200
Message-ID<gu743pF3tq9U1@mid.individual.net>
In reply to#263700
Helmut Schellong schrieb:

> Ich kenne Röhrenradios NUR in Holzgehäusen mit Kamineffekt.

Es gab auch noch Bakelitgehäuse, später noch andere Kunststoffe.

Guido

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#263881

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2019-09-15 20:25 +0200
Message-ID<qllvm7$ntl$1@solani.org>
In reply to#263861
On 09/15/2019 17:36, Guido Grohmann wrote:
> Helmut Schellong schrieb:
> 
>> Ich kenne Röhrenradios NUR in Holzgehäusen mit Kamineffekt.
> 
> Es gab auch noch Bakelitgehäuse, später noch andere Kunststoffe.

Ja, aber ich hatte solche nie in der Hand.
Röhrenradios und Röhrenfernseher in Holzgehäusen
hatte ich sehr oft angefaßt und benutzt.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

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#263891

FromGuido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de>
Date2019-09-15 21:08 +0200
Message-ID<gu7ghfF6j4mU1@mid.individual.net>
In reply to#263881
Helmut Schellong schrieb:
> On 09/15/2019 17:36, Guido Grohmann wrote:
>> Helmut Schellong schrieb:
>>
>>> Ich kenne Röhrenradios NUR in Holzgehäusen mit Kamineffekt.
>>
>> Es gab auch noch Bakelitgehäuse, später noch andere Kunststoffe.
> 
> Ja, aber ich hatte solche nie in der Hand.
> Röhrenradios und Röhrenfernseher in Holzgehäusen
> hatte ich sehr oft angefaßt und benutzt.
> 
> 
Ich oute mich mal als Radiosammler, ich sammel aber keine Röhrengeräte. 
Auf den entsprechenden Flohmärkten sieht man so einiges. Die 
Bakelitkisten und auch die spätern aus oft weißem, oder grauen 
Kunststoff sind wirklich nicht die optisch ansprechensten Geräte 
gewesen, von seltenen Ausnahmen einmal abgesehen.

Guido

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#263702

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-09-14 13:32 +0200
Message-ID<gu41elFeu0nU2@mid.individual.net>
In reply to#263698
Am 14.09.19 um 12:55 schrieb Hans-Peter Diettrich:

> Deshalb findet man Röhrenradios extrem selten in Holzgehäusen. 
> Insbesondere weil viele Holzgehäuse einen Dauerbetrieb nicht ausgehalten 
> haben. Kurzzeitig und unter Aufsicht ist die Überlebensrate höher.

Aus welcher Parallelwelt kommst du? Mach mal bei Google eine Bildersuche 
nach "Röhrenradio" und dann such die ohne Holzgehäuse.

Hanno
-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#263718

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2019-09-14 15:42 +0200
Message-ID<EtqdTxJirLB@smial.prima.de>
In reply to#263702
hurga-news2@tigress.com (Hanno Foest)  am 14.09.19 um 13:32:
> Am 14.09.19 um 12:55 schrieb Hans-Peter Diettrich:

>> Deshalb findet man Röhrenradios extrem selten in Holzgehäusen.
>> Insbesondere weil viele Holzgehäuse einen Dauerbetrieb nicht
>> ausgehalten haben. Kurzzeitig und unter Aufsicht ist die
>> Überlebensrate höher.

> Aus welcher Parallelwelt kommst du? Mach mal bei Google eine
> Bildersuche nach "Röhrenradio" und dann such die ohne Holzgehäuse.

Also, ich hatte mal eine Philetta mit Plastegehäuse.

Alle anderen, die ich mal zerlegt habe: Holz. Teils massiv, teils
furnierter Preßspan, Hartfaserplatten, Hartfaserformteile usw.

Sperrholz eher nicht. Daß kriegte man ja nicht so einfach in die
beliebten rundlichen Formen gebogen. MDF gab es damals wohl noch
nicht, sonst hätte man das wohl auch gefunden.

Rainer

-- 
Ich möchte einfach hier sitzen...

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#263743

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2019-09-14 17:48 +0200
Message-ID<qlj1ad$u5t$1@news.albasani.net>
In reply to#263698
Am 14.09.19 um 12:55 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Am 14.09.2019 um 10:27 schrieb Ralph Aichinger:
> 
>> Jetzt vermute ich, daß es aus den Zeiten der Röhrenradios einen
>> großen Erfahrungsschatz gibt, wie man passiv gekühlt Schaltungen
>> im Holzgehäuse ohne Überhitzung (das Normal muß natürlich die
>> 70 Grad erreichen, aber viel heißer soll es nicht werden) und
>> Abfackeln des umgebenden Hauses hinkriegt.
> 
> Deshalb findet man Röhrenradios extrem selten in Holzgehäusen.

Was erzählst Du denn? Alle, die ich jemals in den Fingern hatte waren 
aus Holz. Die Gehäuse waren aber recht geräumig und natürlich auch mit 
Löchern zur Kühlung versehen.

Selbst ein Farbfernseher mit Röhren, den ich mal Hatte kam im 
Perssspangehäuse daher. Und der wurde dank der vielen Röhren wirklich 
ordentlich warm. Alleine die 2 PL519 drin + PY500 haben schon reichlich 
geheizt.


> Luftzug (Naturumlauf) erreicht man am einfachsten durch Luftschlitze 
> unten (Zuluft) und oben (Abluft) im Gehäuse.

Ack.

> Wie die Luft die Wärme im 
> Gehäuse am besten aufnimmt, das mußt Du selbst herausfinden. Neben 
> Luftleitblechen könnte sich ein Ventilator empfehlen.

Das würde ich nicht machen. Das Rubidiumnormal hat ja einen Thermostat. 
Je weniger man kühlt, desto weniger heizt es.


> Und wenn es unbedingt Holz sein muß, dann innen mit unbrennbarer 
> Wärmedämmung auskleiden und einen Thermoschalter über der 
> Hauptwärmequelle einbauen.

Die Zundtemperatur von Holz erreicht man mit noch funktionierender 
Halbleiterelektronik kaum.


Marcel

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#263746

FromWilli Marquart <usenet@neppi.net>
Date2019-09-14 18:06 +0200
Message-ID<ts3qnel7p6ko15hjea28kah004sbj55125@neppi.net>
In reply to#263743
Marcel Mueller schrieb:

>Selbst ein Farbfernseher mit Röhren, den ich mal Hatte kam im 
>Perssspangehäuse daher. Und der wurde dank der vielen Röhren wirklich 
>ordentlich warm. Alleine die 2 PL519 drin + PY500 haben schon reichlich 
>geheizt.

Raduga, Zimmerbrand aus Freundeshand.

Gruß Willi

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#263747

FromUhu <Euleuhu@nest.de>
Date2019-09-14 18:09 +0200
Message-ID<qlj3as$1o52$1@gioia.aioe.org>
In reply to#263746
Am 14.09.2019 um 18:06 schrieb Willi Marquart:
> Marcel Mueller schrieb:
>
>> Selbst ein Farbfernseher mit Röhren, den ich mal Hatte kam im
>> Perssspangehäuse daher. Und der wurde dank der vielen Röhren wirklich
>> ordentlich warm. Alleine die 2 PL519 drin + PY500 haben schon reichlich
>> geheizt.
>
> Raduga, Zimmerbrand aus Freundeshand.

Freundesland!



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#263865

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2019-09-15 19:19 +0200
Message-ID<qllrq9$2ck$1@dont-email.me>
In reply to#263747
Uhu schrieb:
> Am 14.09.2019 um 18:06 schrieb Willi Marquart:
>> Marcel Mueller schrieb:
>>
>>> Selbst ein Farbfernseher mit Röhren, den ich mal Hatte kam im
>>> Perssspangehäuse daher. Und der wurde dank der vielen Röhren wirklich
>>> ordentlich warm. Alleine die 2 PL519 drin + PY500 haben schon reichlich
>>> geheizt.
>>
>> Raduga, Zimmerbrand aus Freundeshand.
> 
> Freundesland!

Bruderland!

Wodkaflasche.
Russe zum Polen: Komm, wir teilen brüderlich.
Pole zum Russen: Nix da, fifty-fifty.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#263805

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2019-09-15 09:03 +0200
Message-ID<qlknoe$701$1@dont-email.me>
In reply to#263746
Am 14.09.2019 um 18:06 schrieb Willi Marquart:
> Marcel Mueller schrieb:
>
>> Selbst ein Farbfernseher mit Röhren, den ich mal Hatte kam im
>> Perssspangehäuse daher. Und der wurde dank der vielen Röhren wirklich
>> ordentlich warm. Alleine die 2 PL519 drin + PY500 haben schon reichlich
>> geheizt.
>
> Raduga, Zimmerbrand aus Freundeshand.
>

Im Gedenken an die gute alte Zeit gibts heute vom Weltbild ein Modell 
dieser Geräte, die das damalige Lebensgefühl recht anschaulich wieder 
aufflammen lässt:
https://www.weltbild.de/artikel/deko-trends/led-minikamin-vintage-tv-mit-flammeneffekt_25185234-1?gclid=EAIaIQobChMIkY-I3KDS5AIVlobVCh1m5gSKEAYYASABEgIXUfD_BwE&gclsrc=aw.ds&origin=pla&wea=59544223

W.

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