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Groups > de.sci.electronics > #259709 > unrolled thread

Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik?

Started byw-buechsenschuetz@web.de
First post2019-07-04 02:53 -0700
Last post2019-07-11 13:29 +0200
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Contents

  Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? w-buechsenschuetz@web.de - 2019-07-04 02:53 -0700
    Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Reinhardt Behm <rbehm@hushmail.com> - 2019-07-04 18:03 +0800
    Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-07-05 01:49 +0200
      Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2019-07-05 12:16 +0200
        Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2019-07-05 13:05 -0700
          Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2019-07-06 21:27 +0200
            Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2019-07-07 10:19 +0200
              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2019-07-07 07:27 -0700
                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2019-07-07 17:59 +0200
                  Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-07-08 21:00 +0200
              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2019-07-08 06:11 +0200
            Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-07-08 08:11 +0000
              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-07-08 12:33 +0200
              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2019-07-08 13:13 +0200
                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-07-08 19:46 +0200
                  Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2019-07-08 21:26 +0200
                    Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-07-09 01:20 +0200
                      Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-08-29 22:16 +0200
                        Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-08-30 00:22 +0200
                          Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-08-30 05:36 -0400
                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-07-08 21:14 +0200
              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Wolf gang P u f f e <remail@gmx.com> - 2019-07-08 18:03 +0200
                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2019-07-09 07:36 -0700
                  Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-07-09 16:51 +0200
              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> - 2019-07-09 11:56 +0200
                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-07-09 10:58 +0000
                  Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-07-09 14:23 +0200
                    Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-07-09 15:22 +0200
                      Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-07-09 15:57 +0200
                        Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Joerg <news@analogconsultants.com> - 2019-07-09 07:42 -0700
                          Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-07-09 19:29 +0200
                        Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-07-09 19:13 +0200
                          Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-07-10 08:09 +0000
                            Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-07-10 10:19 +0200
                              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-07-10 12:02 +0200
                                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-07-10 12:26 +0200
                                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-07-10 14:57 +0200
                                  Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-07-10 15:14 +0200
                                    Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-07-10 15:34 +0200
                                      Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2019-07-10 21:42 +0200
                                        Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-07-10 23:01 +0200
                                      Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-07-11 00:13 +0200
                              Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-07-10 14:33 +0200
                                Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik? "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-07-11 13:29 +0200

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#259709 — Re: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik?

Fromw-buechsenschuetz@web.de
Date2019-07-04 02:53 -0700
SubjectRe: Gehäuse aus Holz statt aus Plastik?
Message-ID<ff148903-0348-437c-85a0-80f8296f1120@googlegroups.com>
Am Donnerstag, 11. Januar 2018 20:57:11 UTC+1 schrieb Stefan Engler:
 
> Bei Holz kann man die Reiszwecken-Verdrahtungstechnik einsetzen und kann
> sich richtige Platinen sparen? 

Ja, ist ideal für Bauteile, deren Pins mind. 10mm Abstand haben. Vielleicht findet man sogar ICs im passenden Gehäuse...

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#259710

FromReinhardt Behm <rbehm@hushmail.com>
Date2019-07-04 18:03 +0800
Message-ID<qfkiu8$95q$1@dont-email.me>
In reply to#259709
AT Thursday 04 July 2019 17:53, w-buechsenschuetz@web.de wrote:

> Am Donnerstag, 11. Januar 2018 20:57:11 UTC+1 schrieb Stefan Engler:
>  
>> Bei Holz kann man die Reiszwecken-Verdrahtungstechnik einsetzen und kann
>> sich richtige Platinen sparen?
> 
> Ja, ist ideal für Bauteile, deren Pins mind. 10mm Abstand haben.
> Vielleicht findet man sogar ICs im passenden Gehäuse...

Bei den Leckströmen gibt's auch kein Problem mit ESD.

-- 
Reinhardt

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#259780

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-07-05 01:49 +0200
Message-ID<go7hupFsmhqU1@mid.individual.net>
In reply to#259709
Am 04.07.2019 um 11:53 schrieb w-buechsenschuetz@web.de:
> Am Donnerstag, 11. Januar 2018 20:57:11 UTC+1 schrieb Stefan Engler:
>
>> Bei Holz kann man die Reiszwecken-Verdrahtungstechnik einsetzen und
>> kann sich richtige Platinen sparen?
>
> Ja, ist ideal für Bauteile, deren Pins mind. 10mm Abstand haben.
> Vielleicht findet man sogar ICs im passenden Gehäuse...

ICs sind mit der dead-bug Methode am handlichsten.

BTW Messingnägel geben prima Lötstützpunkte, 100 St. 50 Pf.

Bei Experimentierbrettern mit Druckknöpfen braucht man überhaupt nicht 
mehr löten, auch eine Art Fädeltechnik. Heutzutage dürften Druckknöpfe 
allerdings unbezahlbar sein...

DoDi

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#259786

FromFalk Dµebbert <falk@duebbert.com>
Date2019-07-05 12:16 +0200
Message-ID<qfn81r$k1b$1@news.albasani.net>
In reply to#259780
Am 05.07.19 um 01:49 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> 
> BTW Messingnägel geben prima Lötstützpunkte, 100 St. 50 Pf.

Ich fürchte, die Anzahl der Händler, die noch Pfennige akzeptieren ist 
sehr übersichtlich und 100 Stück schlagen eher mit 3,- EUR zu Buche.

Falk D.

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#259836

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2019-07-05 13:05 -0700
Message-ID<go9or0FcpjkU1@mid.individual.net>
In reply to#259786
On 2019-07-05 03:16, Falk Dµebbert wrote:
> Am 05.07.19 um 01:49 schrieb Hans-Peter Diettrich:
>>
>> BTW Messingnägel geben prima Lötstützpunkte, 100 St. 50 Pf.
>
> Ich fürchte, die Anzahl der Händler, die noch Pfennige akzeptieren ist
> sehr übersichtlich und 100 Stück schlagen eher mit 3,- EUR zu Buche.
>

Noe.

https://www.amazon.com/BAZIC-Brass-Thumb-Tack-Total/dp/B00MHYJ0JE/

Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr 
komplett Messing.

So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut, bis 
13-14 Jahre. Sperrholzplattenrest, weisse Plastikkappe abgepellt (hatten 
Heftzwecken in Deutschland irgendwie immer), reingedrueckt, Schaltung 
aufgeloetet. Potis und Schalter kamen durch Bohrungen zu anderen 
sauberen Seite. Danach eine Holzkiste gezimmert, ueber Kopf rein, 
Lackiert, sah huebch aus. Von den Heftzwecken sah man von aussen nichts.

Spaeter fand ich eine Methode, wie man Leiterplatten mit einem Stift 
malen und danach aetzen konnte. Meinen Klamotten und dem Teppich hat das 
nicht gutgetan.

Beschriften war so eine Sache, weil LetraSet Buchstaben teuer waren. 
Dann fand ich einen Laden, der Werbeschilder fertigte und Plexiglasreste 
billig verkaufte, auch in klar. Nun konnte ich Papier mit Schablone 
beschriften und zwischenlegen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#259898

FromFalk Dµebbert <falk@duebbert.com>
Date2019-07-06 21:27 +0200
Message-ID<qfqsmm$nd2$1@news.albasani.net>
In reply to#259836
Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
> 
> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr 
> komplett Messing.
> 
> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,

Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann 
Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.

Sobald die Werkstatt steht, 60W-CO2-Lasercutter.

Falk D.

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#259920

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2019-07-07 10:19 +0200
Message-ID<qfs9ur$h06$1@dont-email.me>
In reply to#259898
Am 06.07.2019 um 21:27 schrieb Falk Dµebbert:
> Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
>>
>> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr
>> komplett Messing.
>>
>> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,
>
> Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann
> Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.
>
> Sobald die Werkstatt steht, 60W-CO2-Lasercutter.

Mit einem CO2-Laser auf Kupfer leuchten?
Wäre da ein YAG nicht effizienter?
Naja, wen kümmerts, wenn genug Leistung da ist und die Optik die 
reflektierte Leistung auch verkraften kann...

W.

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#259929

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2019-07-07 07:27 -0700
Message-ID<goedqrFcqv2U1@mid.individual.net>
In reply to#259920
On 2019-07-07 01:19, Wolf gang P u f f e wrote:
> Am 06.07.2019 um 21:27 schrieb Falk Dµebbert:
>> Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
>>>
>>> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr
>>> komplett Messing.
>>>
>>> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,
>>
>> Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann
>> Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.
>>
>> Sobald die Werkstatt steht, 60W-CO2-Lasercutter.
>
> Mit einem CO2-Laser auf Kupfer leuchten?
> Wäre da ein YAG nicht effizienter?
> Naja, wen kümmerts, wenn genug Leistung da ist und die Optik die
> reflektierte Leistung auch verkraften kann...
>

Die Optik hielt beim Lasertrimmung in den 80ern immer nur so drei 
Monate, weshalb das auch auf einer Art Bajonet zum schnellen Wechsel 
montiert war.

Abluft ist auch so eine Sache. Bei uns kaeme dann noch die 
Umweltbehoerde und moechte eine amtlich zertifizierte Studie, was da so 
alles in der Abluft enthalten ist.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#259931

FromWolf gang P u f f e <remail@gmx.com>
Date2019-07-07 17:59 +0200
Message-ID<qft4sg$5he$1@dont-email.me>
In reply to#259929
Am 07.07.2019 um 16:27 schrieb Joerg:
> On 2019-07-07 01:19, Wolf gang P u f f e wrote:
>> Am 06.07.2019 um 21:27 schrieb Falk Dµebbert:
>>> Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
>>>>
>>>> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr
>>>> komplett Messing.
>>>>
>>>> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,
>>>
>>> Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann
>>> Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.
>>>
>>> Sobald die Werkstatt steht, 60W-CO2-Lasercutter.
>>
>> Mit einem CO2-Laser auf Kupfer leuchten?
>> Wäre da ein YAG nicht effizienter?
>> Naja, wen kümmerts, wenn genug Leistung da ist und die Optik die
>> reflektierte Leistung auch verkraften kann...
>>
>
> Die Optik hielt beim Lasertrimmung in den 80ern immer nur so drei
> Monate, weshalb das auch auf einer Art Bajonet zum schnellen Wechsel
> montiert war.

Es gab da ein schreckliche Formel, die ich echt gehasst habe.
Je nach Konfiguration mit Blenden im Resonator musste man den
entstehenden Strahlquerschnitt berücksichtigen. Zusammen mit der
eingestellten Stromstärke, Pulsdauer und Frequenz musste man die
Pulsenergie berechnen und zusehen, dass man im grünen Bereich blieb.
Irgendwann schrieb ich damals (20 Jahren ist es her) ein kleines
Programm in QBasic und man hatte damit schnell den Überblick.

W.

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#260015

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2019-07-08 21:00 +0200
Message-ID<qg03s2$v4q$2@dont-email.me>
In reply to#259931
Wolf gang P u f f e schrieb:
> 
> Es gab da ein schreckliche Formel, die ich echt gehasst habe.
> Je nach Konfiguration mit Blenden im Resonator musste man den
> entstehenden Strahlquerschnitt berücksichtigen. Zusammen mit der
> eingestellten Stromstärke, Pulsdauer und Frequenz musste man die
> Pulsenergie berechnen und zusehen, dass man im grünen Bereich blieb.

Du musst den YAG frequenzverdoppeln. Dann bleibst du immer
im grünen Bereich.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#259955

FromFalk Dµebbert <falk@duebbert.com>
Date2019-07-08 06:11 +0200
Message-ID<qfufpf$35h$1@news.albasani.net>
In reply to#259920
Am 07.07.19 um 10:19 schrieb Wolf gang P u f f e:
>>
>> Sobald die Werkstatt steht, 60W-CO2-Lasercutter.
> 
> Mit einem CO2-Laser auf Kupfer leuchten?

Ja. 40W sind schon ausreichend.

> Wäre da ein YAG nicht effizienter?

Bestimmt, aber die 400,- - ChinaCutter sind alle CO2

> Naja, wen kümmerts, wenn genug Leistung da ist und die Optik die 
> reflektierte Leistung auch verkraften kann...

Optik / Kolli liegt um 30,-. Halten aber recht lange, wenn man die 
Platinen einrußt.

Falk D.

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#259964

From"Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de>
Date2019-07-08 08:11 +0000
Message-ID<gogc6cFphdtU1@mid.individual.net>
In reply to#259898
Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> wrote:
>Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
>> 
>> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr 
>> komplett Messing.
>> 
>> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,

>Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann 
>Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.
Die Ätzbeständigkeit der heutigen Eddings soll ja angeblich deutlich nachgelassen
haben. Kann das jemand bestätigen? Wenn ja, welche Stifte sind alternativ 
empfehlenswert? 

-- 
Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de

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#259980

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2019-07-08 12:33 +0200
Message-ID<qfv65h$crb$1@solani.org>
In reply to#259964
On 07/08/2019 10:11, Peter Heitzer wrote:
> Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> wrote:
>> Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
>>>
>>> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr
>>> komplett Messing.
>>>
>>> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,
> 
>> Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann
>> Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.
> Die Ätzbeständigkeit der heutigen Eddings soll ja angeblich deutlich nachgelassen
> haben. Kann das jemand bestätigen? Wenn ja, welche Stifte sind alternativ
> empfehlenswert?

Ich hatte in den 1970ern auch Edding verwendet.

Danach hatte ich einen Lackstift mit dunkelblauem Lack, der
extra für Platinen angeboten wurde.
Mit dem konnte ich schmalere Linien zeichnen.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

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#259984

FromFrank Müller <dw2fm@hotmail.com>
Date2019-07-08 13:13 +0200
Message-ID<qfv8n1$rlp$1@dont-email.me>
In reply to#259964
Peter Heitzer schrieb:
> Falk Dµebbert <falk@duebbert.com> wrote:
>>Am 05.07.19 um 22:05 schrieb Joerg:
>>>
>>> Die sind heutzutage aber meist aus messingbelegtem Stahl, nicht mehr
>>> komplett Messing.
>>>
>>> So habe ich als Kind alle meine geloeteten Schaltungen aufgebaut,
>
>>Ich habe mit Edding und Eisen(III)-chlorid  angefangen, dann
>>Tonertransfer und Eisen(III)-chlorid. Jetzt Snapmaker mit Fräsaufsatz.
> Die Ätzbeständigkeit der heutigen Eddings soll ja angeblich deutlich 
> nachgelassen
> haben. Kann das jemand bestätigen? Wenn ja, welche Stifte sind alternativ
> empfehlenswert?

Edding 750/751/780 soll auch heute noch ätzfest sein. Ich verwende
allerdings lieber einen Pinsel und den alten Abdecklack, der zu den
in der DDR verkauften Hobby-Ätzset dazu war.
Der hat den Vorteil daß er sich nach den Ätzen leicht mit Spiritus
abwaschen läßt.

Frank 

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#260010

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-07-08 19:46 +0200
Message-ID<goheq9F2gk9U2@mid.individual.net>
In reply to#259984
Am 08.07.2019 um 13:13 schrieb Frank Müller:

> Ich verwende
> allerdings lieber einen Pinsel und den alten Abdecklack, der zu den
> in der DDR verkauften Hobby-Ätzset dazu war.
> Der hat den Vorteil daß er sich nach den Ätzen leicht mit Spiritus
> abwaschen läßt.

Wieso abwaschen? Ich habe meinen Spirituslack als Flußmittel auf der 
Platine gelassen.

Mehr Probleme hatte ich mit meinen Ätzmitteln, da schwammen nachher oft 
die Leiterbahnen völlig losgelöst im Säurebad herum :-(

DoDi

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#260022

FromFrank Müller <dw2fm@hotmail.com>
Date2019-07-08 21:26 +0200
Message-ID<qg05k0$bor$1@dont-email.me>
In reply to#260010
Hans-Peter Diettrich schrieb:
> Am 08.07.2019 um 13:13 schrieb Frank Müller:
>
>> Ich verwende
>> allerdings lieber einen Pinsel und den alten Abdecklack, der zu den
>> in der DDR verkauften Hobby-Ätzset dazu war.
>> Der hat den Vorteil daß er sich nach den Ätzen leicht mit Spiritus
>> abwaschen läßt.
>
> Wieso abwaschen? Ich habe meinen Spirituslack als Flußmittel auf der 
> Platine gelassen.

Dieser Lack war ja nicht grade farbig, um den besser sehen
zu können hatte ich den mit schwarzer Abtönpaste eingefärbt,
und da konnte man den anschließend nicht mehr löten...

> Mehr Probleme hatte ich mit meinen Ätzmitteln, da schwammen nachher oft 
> die Leiterbahnen völlig losgelöst im Säurebad herum :-(

Das ist mir mit Ammoniumpersulfat und später
mit Eisen-III-chlorid nie passiert.

Frank 

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#260044

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-07-09 01:20 +0200
Message-ID<goi1kmF6eolU2@mid.individual.net>
In reply to#260022
Am 08.07.2019 um 21:26 schrieb Frank Müller:
> Hans-Peter Diettrich schrieb:
>> Am 08.07.2019 um 13:13 schrieb Frank Müller:
>>
>>> Ich verwende
>>> allerdings lieber einen Pinsel und den alten Abdecklack, der zu den
>>> in der DDR verkauften Hobby-Ätzset dazu war.
>>> Der hat den Vorteil daß er sich nach den Ätzen leicht mit Spiritus
>>> abwaschen läßt.
>>
>> Wieso abwaschen? Ich habe meinen Spirituslack als Flußmittel auf der
>> Platine gelassen.
>
> Dieser Lack war ja nicht grade farbig, um den besser sehen
> zu können hatte ich den mit schwarzer Abtönpaste eingefärbt,
> und da konnte man den anschließend nicht mehr löten...

Deshalb habe ich mir eine Flasche schwarzen Spirituslack gegönnt :-)

>> Mehr Probleme hatte ich mit meinen Ätzmitteln, da schwammen nachher
>> oft die Leiterbahnen völlig losgelöst im Säurebad herum :-(
>
> Das ist mir mit Ammoniumpersulfat und später
> mit Eisen-III-chlorid nie passiert.

Die waren mir einfach zu langsam und unspektakulär. Aber bei 
Salpetersäure mit Wasserstoffsuperoxid - das flutscht :-)

DoDi

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#262818

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2019-08-29 22:16 +0200
Message-ID<qk9bqu$ost$3@dont-email.me>
In reply to#260044
Hans-Peter Diettrich schrieb:
> 
> Die waren mir einfach zu langsam und unspektakulär. Aber bei Salpetersäure mit Wasserstoffsuperoxid - das flutscht :-)

Du meinst sicher, Salzsäure mit H2O2. Bei Salpetersäure kannst du
letzteres einsparen, ist aber eine Mordssauerei wegen der nitrosen Gase.
Aus dem Grund hatte man ja HCl + H2O2 als eine Art Öko-Salpetersäure
erfunden. Gut gemischt wirds schön gelb, schon vor dem Ätzen, das
ist dann Chlordioxid, das geht dann schon zur Sache.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#262828

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-08-30 00:22 +0200
Message-ID<gsrbs0Fq2plU1@mid.individual.net>
In reply to#262818
Am 29.08.2019 um 22:16 schrieb Rolf Bombach:
> Hans-Peter Diettrich schrieb:
>>
>> Die waren mir einfach zu langsam und unspektakulär. Aber bei
>> Salpetersäure mit Wasserstoffsuperoxid - das flutscht :-)
>
> Du meinst sicher, Salzsäure mit H2O2.

Auch das, habe ich in verschiedenen Kombinationen durchprobiert.

> Bei Salpetersäure kannst du
> letzteres einsparen, ist aber eine Mordssauerei wegen der nitrosen Gase.

Ja, dieser braune Rauch auf dem Balkon hat auch neugierige Jungs aus der 
Nachbarschaft angezogen...

> Aus dem Grund hatte man ja HCl + H2O2 als eine Art Öko-Salpetersäure
> erfunden. Gut gemischt wirds schön gelb, schon vor dem Ätzen, das
> ist dann Chlordioxid, das geht dann schon zur Sache.

Meist war ich zu ungeduldig und habe nebenher was anderes gemacht, und 
wenn ich zurückkam schwamm der Atzlack in der Brühe herum. Entweder voll 
unterätzt oder durchs Pertiknax durchdiffundiert?

Noch ein Grund, warum ich bald auf digitale IC-Technik umgestiegen bin. 
Aufbau auf Streifenrasterplatinen, Streifen mit der Schlüsselfeile 
handlich unterteilt, Käfer mit CuL Draht verschaltet. Bis 0,5cm 
Mattenstärke kein Problem, ansonsten besser ein Redesign.

DoDi

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#262841

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2019-08-30 05:36 -0400
Message-ID<EsqzYnpUQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#262828
On 29 Aug 19 at group /de/sci/electronics in article gsrbs0Fq2plU1@mid.individual.net
<DrDiettrich1@aol.com>  (Hans-Peter Diettrich)  wrote:

> Noch ein Grund, warum ich bald auf digitale IC-Technik umgestiegen bin.
> Aufbau auf Streifenrasterplatinen, Streifen mit der Schlüsselfeile
> handlich unterteilt, Käfer mit CuL Draht verschaltet. Bis 0,5cm
> Mattenstärke kein Problem, ansonsten besser ein Redesign.

Hasse mal nen Bild dazu, irgendwie fehlt mir da die Vorstellungskraft.

Meine Selberätzversuche haben auch einen Tisch und Teppich in  
Mitleidenschaft gezogen :) Meine Ohren wurden auch heiß, wg. Backpfeifen.

Ich hab mit Lochraster weitergemacht, Teile durchgesteckt, Beine umgebogen  
und verlötet, wo ich mit den Beinen nicht weiterkam oder bei Kreutzungen  
dann eben Drahtstücke mit Isolation, also völlig normale.

Ich hab ziemlich früh mit Fädeln angefangen, Vcc und GND mit so netten  
Stromschienen unter den IC Fassungen, Fädelkämmen etc. Das ging gut und  
flott.

Nachdem ich gelernt habe, dass die Fädeltechnik bei den Minuteman ICBM  
eingesetzt wurde, hab ich der Technik vertraut.




Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit)      iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

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