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Groups > de.sci.electronics > #261945 > unrolled thread
| Started by | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| First post | 2019-08-20 12:51 +0200 |
| Last post | 2019-08-20 18:00 +0200 |
| Articles | 10 — 7 participants |
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Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-08-20 12:51 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-08-20 14:29 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 "h.-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-08-20 14:36 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-08-20 14:49 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-08-20 09:12 -0400
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-08-20 15:59 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2019-08-20 15:50 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-08-20 15:07 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) - 2019-08-20 15:45 +0200
Re: Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-08-20 18:00 +0200
| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 12:51 +0200 |
| Subject | Steckverbinder nach DIN 41612 und 41617 |
| Message-ID | <qjgjcb$hfn$1@pi.h5.or.at> |
Kann mir jemand erklären, warum es da zwei scheinbar
inkompatible Stecksysteme in den beiden Din-Normen
DIN 41612 und 41617 gibt?
Ist da eine für höhere Frequenzen, eine für digital
und die andere für analog, oder hohe/niedrige Ströme,
oder hat das ganz andere Hintergründe?
Wenn einem prinzipiell wurst ist was man wählt, was
würdet ihr dann für einen Steckertyp wählen (32 Leitunge
reichen sicher). Oder völlig egal?
/ralph -- für Lochraster/Streifenraster-Prototypenplatinen
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
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| From | Helmut Schellong <rip@schellong.biz> |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 14:29 +0200 |
| Message-ID | <qjgp31$mu1$1@solani.org> |
| In reply to | #261945 |
On 08/20/2019 12:51, Ralph Aichinger wrote: > Kann mir jemand erklären, warum es da zwei scheinbar > inkompatible Stecksysteme in den beiden Din-Normen > DIN 41612 und 41617 gibt? Die sind inkompatibel. Allein das Rastermaß muß passen. > Ist da eine für höhere Frequenzen, eine für digital > und die andere für analog, oder hohe/niedrige Ströme, > oder hat das ganz andere Hintergründe? Die Hintergründe sind andere. Die 41612 haben Kragen, die 41617 nicht. > Wenn einem prinzipiell wurst ist was man wählt, was > würdet ihr dann für einen Steckertyp wählen (32 Leitunge > reichen sicher). Oder völlig egal? Ein Anderer kann doch nicht wissen, was bei Dir besser ist. -- Mit freundlichen Grüßen Helmut Schellong var@schellong.biz www.schellong.de www.schellong.com www.schellong.biz http://www.schellong.de/c.htm
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| From | "h.-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 14:36 +0200 |
| Message-ID | <gs27plFcm4fU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #261945 |
Am 20.08.19 um 12:51 schrieb Ralph Aichinger: > Kann mir jemand erklären, warum es da zwei scheinbar > inkompatible Stecksysteme in den beiden Din-Normen > DIN 41612 und 41617 gibt? DIN 41617 waren ziemlich das ersten Stecksystem für Eurokartensysteme. 13 + 31 Pin DIN 41612 kamen mW nach DIN 41617, Polzahl 64 + 128 Pin (zB VMEbus) https://de.wikipedia.org/wiki/DIN_41612 > Ist da eine für höhere Frequenzen, eine für digital > und die andere für analog, oder hohe/niedrige Ströme, > oder hat das ganz andere Hintergründe? 3MHz dürfte so die Grenze sein? Funktioniert aber auch wesentlich darüber. > Wenn einem prinzipiell wurst ist was man wählt, was > würdet ihr dann für einen Steckertyp wählen (32 Leitunge > reichen sicher). Oder völlig egal? > > /ralph -- für Lochraster/Streifenraster-Prototypenplatinen > DIN 41612 Größere Schutz des Stecksystems. -- ---hdw---
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| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 14:49 +0200 |
| Message-ID | <qjgq8j$pc1$1@pi.h5.or.at> |
| In reply to | #261950 |
h.-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote:
>> /ralph -- für Lochraster/Streifenraster-Prototypenplatinen
>>
>
> DIN 41612 Größere Schutz des Stecksystems.
Danke, das hilft!
Die Dinger sind erstaunlich billig, und wirken irgendwie
robuster als die üblichen Wannenstecker für Flachbandkabel.
/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
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| From | "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 09:12 -0400 |
| Message-ID | <EsDtDYdEQoB@allinger-307049.user.uni-berlin> |
| In reply to | #261952 |
On 20 Aug 19 at group /de/sci/electronics in article qjgq8j$pc1$1@pi.h5.or.at <ra@pi.h5.or.at> (Ralph Aichinger) wrote: > h.-d.winzler <horst.d.winzler@web.de> wrote: >>> /ralph -- für Lochraster/Streifenraster-Prototypenplatinen >>> >> >> DIN 41612 Größere Schutz des Stecksystems. > Danke, das hilft! > Die Dinger sind erstaunlich billig, und wirken irgendwie > robuster als die üblichen Wannenstecker für Flachbandkabel. ACK Normalerweise 96pol 3reihig, Teilbestückt auch 64pol, auch 2reihig 2x32. Pfosten hatten die gleichen Abmessungen wie MinWireWrap. gibts (gabs?) auch in invers, WrapTechnik und sogar mit KOAX Einbindung, Stromversorgung über Flachstecker/Stromschienen (sogar 220V~) und und und. Prima für Doppeleuropa mit Digital, Power, Analog, HF IO über Koax... Einpresstechnik in Backplanes war auch prima. Nicht das schlechteste System, problemlos selbst in Stahlwerken und KKW. lang ist es her :) WIMRE gabs auch Kurzformen mit 3x16 Kontakten... auch teilbestückt, auch 2reihig in Erinnerung, hab ich damals für kleine Steckmodule auf grossen Boards in harscher Umgebung genommen. Gab auch kleingehäuse und passende Kassetten In der Bauform auch für Einschub NT... Was es davon noch heute gibt? k.A. Jedenfalls viel besser als Direktsteckung! Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig) Wolfgang -- Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt! Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p (lt. alter usenet Weisheit) iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
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| Date | 2019-08-20 15:59 +0200 |
| Message-ID | <juat2g-eer.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #261955 |
Am 20.08.19 um 15:12 schrieb Wolfgang Allinger: > gibts (gabs?) auch in invers, WrapTechnik und sogar mit KOAX Einbindung, > Stromversorgung über Flachstecker/Stromschienen (sogar 220V~) und und und. > Prima für Doppeleuropa mit Digital, Power, Analog, HF IO über Koax... > Einpresstechnik in Backplanes war auch prima. > [...] > WIMRE gabs auch Kurzformen mit 3x16 Kontakten... auch teilbestückt, auch > 2reihig in Erinnerung, hab ich damals für kleine Steckmodule auf grossen > [...] > Was es davon noch heute gibt? k.A. DIN41612 ist nach wie vor ist fast allen Bauformen erhältlich. Überraschend viel gibts sogar schon bei Reichelt&Conrad, spätestens dann aber bei den professionellen Distributoren. > Jedenfalls viel besser als Direktsteckung! Kostet halt einen Euro pro Verbindung mehr, was bei Millionen-Stückzahlen am Ende eine Villa mehr für den Chef macht. Und so lange man davon ausgeht, das sowieso nur ein einziges Mal beim Zusammenbau gesteckt wird, hat die Direktsteckung auch technische Vorteile - sie hat bessere HF-Eigenschaften (bei PCIe bis in den GHz-Bereich!), es können keine Stifte verbogen werden und es bestehen bessere Kodiermöglichkeiten. Hergen
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
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| Date | 2019-08-20 15:50 +0200 |
| Message-ID | <1ocm6m8.jga0wx6m8474N%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #261952 |
Ralph Aichinger wrote: > Die Dinger sind erstaunlich billig, und wirken irgendwie > robuster als die üblichen Wannenstecker für Flachbandkabel. In der jeweiligen Spec/Produktdaten sollte die Anzahl der Steckzyklen angegeben sein. Gruß, Ralf
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
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| Date | 2019-08-20 15:07 +0200 |
| Message-ID | <ot7t2g-eqp.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #261945 |
Am 20.08.19 um 12:51 schrieb Ralph Aichinger: > Kann mir jemand erklären, warum es da zwei scheinbar > inkompatible Stecksysteme in den beiden Din-Normen > DIN 41612 und 41617 gibt? Historisch gewachsen. Die 41617 ist meines Wissens deutlich älter. Nur 13/31 Pole (zu wenig für digitale Bussysteme...), keine Varianten für Hochstrom- und Hochfrequenzanwendungen, kein mechanischer Schutz der Stifte. > Wenn einem prinzipiell wurst ist was man wählt, was > würdet ihr dann für einen Steckertyp wählen (32 Leitunge > reichen sicher). Oder völlig egal? Nimm die 41612. Neben besserer Mechanik (Kragen) hast du da deutlich mehr Erweiterungsspielraum: unterschiedliche Polzahlen bis hoch zu 160, optional breite Kontaktmesser für hohe Strombelastung, optional integrierte Koax-Verbindungen, Steckervarianten zum direkten Aufcrimpen von Flachkabeln, uvm.
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| From | R.Kiefer.SPAEM@gmx.de (Ralf Kiefer) |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 15:45 +0200 |
| Message-ID | <1ocm69n.utr04x9glpu2N%R.Kiefer.SPAEM@gmx.de> |
| In reply to | #261945 |
Ralph Aichinger wrote: > Wenn einem prinzipiell wurst ist was man wählt, was > würdet ihr dann für einen Steckertyp wählen (32 Leitunge > reichen sicher). Oder völlig egal? Alleine die Verbreitung spricht für die DIN 41612-Verbinder, daher vermutlich auch die Kosten. Und wenn Du Backplanes brauchen sollteste, dann gibt's die in der einfachen Variante für den uralten ECB immer noch. VMEbus ist dagegen relativ teuer, aber auch besser hinsichtlich Strom und Frequenzen. Gruß, Ralf
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-20 18:00 +0200 |
| Message-ID | <qjh5f7$nr3$1@dont-email.me> |
| In reply to | #261945 |
> DIN 41617 Völlig obsolet, sollte man meiden. War aber mal in 70ern populär. Für 1- und 2-lagige Boards sehr grober Struktur. Habe anfang 80er Jahren privat, selbstgeätzt noch Europakarte IO- und Speicherweiterungen für Mikroprozessoren damit aufgebaut. > DIN 41612 Populär seit den 80ern in die 90er. Noch nicht obsolet, werden aber bald knapper werden ( WireWrap z.B. ). Die 2x32pol sind für selbstgeätzte Boards durchaus gangbar. Hier in meinem Kabeltester verbaut: http://www.embeddedFORTH.de/temp/Kabeltester-3.pdf MfG JRD
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