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Groups > de.sci.electronics > #261602 > unrolled thread
| Started by | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| First post | 2019-08-13 12:05 +0200 |
| Last post | 2019-08-15 13:08 +0200 |
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Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-13 12:05 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-08-13 12:20 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2019-08-13 21:09 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2019-08-13 16:42 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-14 10:24 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2019-08-14 10:30 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-14 10:48 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2019-08-14 12:08 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-14 13:27 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2019-08-13 17:28 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2019-08-13 19:21 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-08-13 19:29 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-14 10:09 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> - 2019-08-14 10:37 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> - 2019-08-14 09:55 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-14 10:23 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-08-14 09:59 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-08-14 11:13 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove Heinz Schmitz <kma@kma.org> - 2019-08-14 10:21 +0200
Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> - 2019-08-15 13:08 +0200
| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 12:05 +0200 |
| Subject | Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen. Heute: Solmove |
| Message-ID | <ibf72ngql3oi.dlg@news.bartheld.net> |
Hallo! Kennt ihr den schon? https://www.solmove.com https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/der-weg-in-die-zukunft-86314 https://www.maz-online.de/Brandenburg/Solmove-Solar-Radweg-in-Erftstadt-nach-Schwelbrand-ausser-Betrieb https://www.eevblog.com/forum/chat/solar-frickin-radweg-erftstadtliblar-(germany)/ "Solmove Technologie beruht auf bewährter Photovoltaik die mit einer innovativen, stabilen Glasoberfläche kombiniert, auf horizontalen Flächen verklebt werden kann. Die Glasoberfläche lenkt Licht in optimierter Weise auf die darunter liegenden Solarzellen. Das Profil lässt Regenwasser gut abfließen und begünstigt dadurch die Selbstreinigung. In der Nähe von Köln wird die erste Solar-Straße Deutschlands eröffnet. Sie kann Strom spenden, Lärm schlucken und im Winter das Eis schmelzen. Noch ist die Produktion teuer – doch irgendwann lässt sich mit diesem Untergrund sogar Geld verdienen. Nach der Prognose von Solmove soll sich die Lebensdauer des Radwegs auf 25 Jahre belaufen. Nach etwa 14 Jahren kann die Kommune dann durch die Stromerzeugung Geld verdienen." Erheblich viel früher kann man wohl mit Fördermitteln richtig Geld verdienen. S. Ladesäulen, etwa von EnBW, die entweder kaputt sind oder aus sonstwelchen Gründen nicht funktionieren. https://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Positiv-umgepolt-4333785.html https://www.mojomag.de/2015/07/fickenscheissdrecks-enbw https://www.firmenauto.de/ladestationen-in-stuttgart-das-leid-beim-laden-eines-elektroautos-6534972.html Der o. g. Solar-Radweg ist übrigens nach ca. 1 Monat Energiedümpelei wegen eines Schwelbrandes abgeraucht, wurde abgedeckt und außer Betrieb genommen. Schon vorher war von der guten Reinigungswirkung und den innovativen Nanostrukturen (https://www.solmove.com/en/faqs/#toggle-id-2) nicht mehr allzuviel zu sehen: http://www.frank-buss.de/solarradweg/IMG_2355.JPG Nicht, daß sowas schon vorher mit ähnlichen Technologien nicht schon versucht wurde und ähnlich spektakulär gescheitert wäre: https://www.pv-magazine.com/2018/09/26/netherlands-to-test-viability-of-solar-roads https://www.treehugger.com/solar-technology/solar-road-france-generates-half-power-expected.html http://www.globalconstructionreview.com/news/frances-solar-road-dream-may-be-over-after-test-fa/ https://www.youtube.com/watch?v=TrYm7kpLy1g Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die absehbar-unvermeidlichen Fehlschläge ähnlich öffentlichkeitswirksam inszeniert werden. Honi soit qui mal y pense. Photovoltaik dort einzubauen, wo Menschen drauf rumlaufen oder gar schwere Autos und LKW tagein-tagaus bei z. T. übelstem Wetter _fahren_ erscheint mir eine so extrem dämliche Idee, daß mir absolut die Worte fehlen, wenn jemand mit Steuergeldern sowas subventioniert. Ich kenne die Fördermittelmodalitäten nicht und ob die sowas wie einen Common-Sense-Paragraphen enthalten - aber falls nicht, möchte ich bitte gefördert werden, um aus den warmen, stinkenden Fäkalien von Menschen (und anderen Rindviechern) über einen in Toiletten einbaubaren Wärmetauscher und den thermoelektrischen Effekt CO2-neutrale Energie z. B. zum (natürlich drahtlosen) Laden von Smartphones und *sic* Elektrorollern zu generieren. ÜBER 20 JAHRE WARTUNGSFREI! KEINE BEWEGLICHE TEILE! Wie es irgendein Umweltwissenschaftler auf den Punkt brachte: Solange nicht jede geeignete Dachfläche mit PV-Zellen zugepflastert ist, brauchen wir keinen einzigen Gedanken an die diesbezügliche Nutzung von Fahrbahnen und Gehwegen zu verschwenden. Es ist ja schon auch überaus hochmütig, Jahrhunderte an Forschung und Versuch-Irrtum im Straßenbau in den Wind zu schlagen, mit der Behauptung, man könne es mit einem transparenten(!) Bodenbelag und ein paar Monaten an Labortests besser. Stichwort: "Blow Ups". Vollkommen naiv. Dagegen ist dieser Freie-Energie- und Ich-lade-mein-Handy-mit-Ultraschall-Schwachsinn ja schon geradezu nobelpreisverdächtig. Fazit: Da ich die Macher hinter Solaway, Solmove, Wattways & Co nicht für vollkommen verblödet halte, ist wohl eher die Aussicht auf satte Fördermittel die Triebfeder für deren Aktivitäten. Unpackbar, daß sich in den entsprechenden Regierungsgremien genug Dumme finden und vor diesen Karren spannen lassen. Aber diese Helden rechnen halt mit der Publicitywirkung und damit, daß das Wählervieh nach ein paar Wochen bis Monaten eh schon wieder vergessen hat, wofür mal seine Kohle verplempert wurde. Dann treibt man einfach eine neue Sau durchs Dorf und gut ist. Viele Grüße, Volker
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| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 12:20 +0200 |
| Message-ID | <qiu2ts$vc8$1@pi.h5.or.at> |
| In reply to | #261602 |
Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> wrote:
> Der o. g. Solar-Radweg ist übrigens nach ca. 1 Monat Energiedümpelei wegen
> eines Schwelbrandes abgeraucht, wurde abgedeckt und außer Betrieb genommen.
Ich finde schon die Grundidee ziemlich schwachsinnig: Warum sollte man,
wenn man genug Flächen überall hat (Dächer, Parkplätze die man überdachen
kann) ausgerechnet stark beanspruchte Oberflächen im Boden mit Solarzellen
ausstatten? Gibt irgendwie für jeden, der dieses Problemfeld kurz durchdenkt
keinen großen Sinn (was nicht heißt, daß es nicht gefördert wird ;).
Vermutlich ist es die Gleichsetzung "Radwege = anderer Leute Problem".
> Photovoltaik dort einzubauen, wo Menschen drauf rumlaufen oder gar schwere
> Autos und LKW tagein-tagaus bei z. T. übelstem Wetter _fahren_ erscheint
> mir eine so extrem dämliche Idee, daß mir absolut die Worte fehlen, wenn
> jemand mit Steuergeldern sowas subventioniert. Ich kenne die
> Fördermittelmodalitäten nicht und ob die sowas wie einen
> Common-Sense-Paragraphen enthalten
Nö ;)
> jede geeignete Dachfläche mit PV-Zellen zugepflastert ist, brauchen wir
> keinen einzigen Gedanken an die diesbezügliche Nutzung von Fahrbahnen und
> Gehwegen zu verschwenden. Es ist ja schon auch überaus hochmütig,
Und dann kann man immer noch als nächstes über allen Parkplätzen im Freien
"Carports" mit Zellen installieren, hat gleich einen Doppelnutzen.
> Jahrhunderte an Forschung und Versuch-Irrtum im Straßenbau in den Wind zu
> schlagen, mit der Behauptung, man könne es mit einem transparenten(!)
> Bodenbelag und ein paar Monaten an Labortests besser. Stichwort: "Blow
> Ups".
Du würdest Jahrhunderte von Erfahrungen auch in den Wind schlagen, wenn
man dir große Stapel Bargeld rüberschiebt ;)
"Storytelling" lautet das Schlagwort: Das Fördergeld krieben immer
öfter die Projekte die eine schöne Geschichte ergeben, und seltener
die "banalen" aus den "Mühen der Ebene".
/ralph
--
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https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
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| From | Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 21:09 +0200 |
| Message-ID | <qiv1tc$4c5$2@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #261604 |
On 13.08.19 12:20, Ralph Aichinger wrote: > Du würdest Jahrhunderte von Erfahrungen auch in den Wind schlagen, wenn > man dir große Stapel Bargeld rüberschiebt ;) Klar. Für 1 Mio EUR kann ich dir eine Unterwasser-Solaranlage designen. Der Ozeanboden ist RIESIG, weißt du, voll die ungenutzte Ressource!!!!111elf Oder ich mach schnell nen Kickstarter. Hmmm. Bei Interesse Mail :D Viele Grüße, Johannes
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 16:42 +0200 |
| Message-ID | <qiui8o$869$1@dont-email.me> |
| In reply to | #261602 |
Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld: > Erheblich viel früher kann man wohl mit Fördermitteln richtig Geld > verdienen. S. Ladesäulen, etwa von EnBW, die entweder kaputt sind oder aus > sonstwelchen Gründen nicht funktionieren. > > https://www.heise.de/autos/artikel/Klartext-Positiv-umgepolt-4333785.html > https://www.mojomag.de/2015/07/fickenscheissdrecks-enbw > https://www.firmenauto.de/ladestationen-in-stuttgart-das-leid-beim-laden-eines-elektroautos-6534972.html Politik ist oft nicht zu durchschauen, weil schlicht wesentliche Infos fehlen. Weshalb sie fehlen - darüber kann natürlich lang und meistens fruchtlos debattiert werden. > Der o. g. Solar-Radweg ist übrigens nach ca. 1 Monat Energiedümpelei wegen > eines Schwelbrandes abgeraucht, wurde abgedeckt und außer Betrieb genommen. > Schon vorher war von der guten Reinigungswirkung und den innovativen > Nanostrukturen (https://www.solmove.com/en/faqs/#toggle-id-2) nicht mehr > allzuviel zu sehen: Wenn halt keiner da ist, der für das Projekt wirklich brennt. > http://www.frank-buss.de/solarradweg/IMG_2355.JPG Mal rechts oben die Ecke anschauen. Das scheint eine für das Foto hochgeklappte Abdeckplane zu sein. Ist doch klar, dass der Dreck darunter nicht mehr so gut weggespült wird als ohne Plane. > Nicht, daß sowas schon vorher mit ähnlichen Technologien nicht schon > versucht wurde und ähnlich spektakulär gescheitert wäre: Solarstraßen sind technisch sehr anspruchsvolle Gebilde. Mit 10 Versuchen weltweit wird's sicher nicht getan sein. Es gibt einfach ziemlich viele Probleme zu lösen. > https://www.pv-magazine.com/2018/09/26/netherlands-to-test-viability-of-solar-roads > https://www.treehugger.com/solar-technology/solar-road-france-generates-half-power-expected.html > http://www.globalconstructionreview.com/news/frances-solar-road-dream-may-be-over-after-test-fa/ > https://www.youtube.com/watch?v=TrYm7kpLy1g Mit nur 4 erst recht nicht. Vergleiche das mal mit Klavierspielen. Du erwartest, dass man mit viermal Proben schon ein hochkarätiges Konzert geben könnte. Jeder Profi würde den Boden küssen, wenn ihm das so schnell gelingen würde. Jeder Solarstraßenbauer auch. Man gesteht ihnen aber i.d.R. nur EINEN EINZIGEN Versuch zu. Wer schon mal mit technischen Entwicklungen ernsthaft zu tun hatte, weiß, dass sowas eine völlig weltfremde Erwartungshaltung ist. > Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten > Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die > absehbar-unvermeidlichen Fehlschläge ähnlich öffentlichkeitswirksam > inszeniert werden. Honi soit qui mal y pense. Du meinst, dass man auch dein Scheitern in irgendwelchen Projekten öffentlich zelebrieren sollte? Anscheinend auf jeden Fall, wenn irgendwie öffentliche Gelder im Spiel waren. > Photovoltaik dort einzubauen, wo Menschen drauf rumlaufen oder gar schwere > Autos und LKW tagein-tagaus bei z. T. übelstem Wetter _fahren_ erscheint > mir eine so extrem dämliche Idee, daß mir absolut die Worte fehlen, wenn > jemand mit Steuergeldern sowas subventioniert. Es ist das übliche Problem: Die Politiker, die über das Geld entscheiden sollen, haben technisch keinen blassen Schimmer vom Thema. Deshalb sind sie auf ihre Berater angewiesen. Diese beraten das, wonach ihnen eben ist und was den Politiker gnädig stimmt zwecks weiterer Aufträge. Wenn das geschieht, was der Berater will, dann kann er auch noch etwas Geld mitbringen, was ihn in der Politik noch interessanter macht. Den halbwegs unabhängigen wissenschaftlichen Dienst der Regierung darf halt nicht jeder in Anspruch nehmen. > Ich kenne die > Fördermittelmodalitäten nicht und ob die sowas wie einen > Common-Sense-Paragraphen enthalten - aber falls nicht, möchte ich bitte > gefördert werden, um aus den warmen, stinkenden Fäkalien von Menschen (und > anderen Rindviechern) über einen in Toiletten einbaubaren Wärmetauscher und > den thermoelektrischen Effekt CO2-neutrale Energie z. B. zum (natürlich > drahtlosen) Laden von Smartphones und *sic* Elektrorollern zu generieren. Und wenn IRGENDWAS bei deinem Projekt daneben geht, dann wird das in der Presse - entsprechend deiner obigen Vorstellungen - genüsslich öffentlich ausgebreitet. Dann wirst du ein unmoralischer Mensch gebrandmarkt, der öffentliche Gelder zum Fenster raus wirft. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit WIRST du Fehler machen! Das haben Neuigkeiten einfach so an sich. Da funktioniert nur höchst selten was Anhieb wie gewünscht. Nur fehlt hierzulande eine Kultur des Scheiterns. Wer einmal Murks gemacht hat, bleibt ein Murkser. Eine solche Denkweise sollten wir uns nicht leisten, weil dann eben nichts Neues mehr in Angriff genommen wird. Das machen dann Andere, die am Ende den Markt unter sich aufteilen. > ÜBER 20 JAHRE WARTUNGSFREI! KEINE BEWEGLICHE TEILE! > > Wie es irgendein Umweltwissenschaftler auf den Punkt brachte: Solange nicht > jede geeignete Dachfläche mit PV-Zellen zugepflastert ist, brauchen wir > keinen einzigen Gedanken an die diesbezügliche Nutzung von Fahrbahnen und > Gehwegen zu verschwenden. Das halte ich nicht für besonders schlau. Denn auf einem Bein steht es sich nicht lang gut. Wenn es um die Nutzung von regenerativen Energien geht, dann ist VIELFALT gefragt und nicht Einfalt. > Es ist ja schon auch überaus hochmütig, > Jahrhunderte an Forschung und Versuch-Irrtum im Straßenbau in den Wind zu > schlagen, mit der Behauptung, man könne es mit einem transparenten(!) > Bodenbelag und ein paar Monaten an Labortests besser. Stichwort: "Blow > Ups". Es ist eine Frage des Geldes. Gemacht wird, was bezahlt wird. Nicht, was allgemein sinnvoll ist. Um das hin zu bekommen, bräuchten wir etwas in Richtung Einkommensbandbreite. Diese dürfte die Wahrscheinlich erheblich vergrößern, dass allgemein sinnvolle Projekte angegangen werden. > Vollkommen naiv. Dagegen ist dieser Freie-Energie- und > Ich-lade-mein-Handy-mit-Ultraschall-Schwachsinn ja schon geradezu > nobelpreisverdächtig. Heute Laus über die Leber gelaufen? > Fazit: Da ich die Macher hinter Solaway, Solmove, Wattways & Co nicht für > vollkommen verblödet halte, ist wohl eher die Aussicht auf satte > Fördermittel die Triebfeder für deren Aktivitäten. Geschimpft ist immer schnell. > Unpackbar, daß sich in > den entsprechenden Regierungsgremien genug Dumme finden und vor diesen > Karren spannen lassen. Das hängt damit zusammen, dass dort Politiker das Sagen haben, die vom Sachthema keine Ahnung haben. Also geht's um die Berater und um deren Abhängigkeiten. > Aber diese Helden rechnen halt mit der > Publicitywirkung und damit, daß das Wählervieh nach ein paar Wochen bis > Monaten eh schon wieder vergessen hat, wofür mal seine Kohle verplempert > wurde. Dann treibt man einfach eine neue Sau durchs Dorf und gut ist. Es geht ihnen - wie den meisten anderen Menschen auch - um Lebensgrundlagen (Geld) und Anerkennung. -- Servus Christoph Müller https://www.astrail.de
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| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:24 +0200 |
| Message-ID | <eeurei4sxoo$.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #261610 |
[sup: Typo] On Tue, 13 Aug 2019 16:42:31 +0200, Christoph Müller wrote: > Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld: >> Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten >> Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die >> absehbar-unvermeidlichen Fehlschläge ähnlich öffentlichkeitswirksam >> inszeniert werden. Honi soit qui mal y pense. > Du meinst, dass man auch dein Scheitern in irgendwelchen Projekten > öffentlich zelebrieren sollte? Nein. Ich meine, daß man mein Scheitern (und freilich auch dasjenige x-beliebiger anderer Personen/Organisationen) in irgendwelchen Projekten ungefähr denselben Rahmen bieten sollte, wie er für die Ankündigung/Finanzierung/Bewerbung des Projektes gewählt wurde. Insbesondere dann, wenn das Projekt nicht mein eigenes kleines Hobby ist, sondern fremdfinanziert, mit dem Anspruch auf Rendite. Im wissenschaftlichen Umfeld ist es - zumindest da, wo ich herkomme - üblich, eine Widerlegung irgendwelcher Theorien entsprechend zu würdigen. Auch in der Presse zählt das eigentlich zum guten Ton, man Gegendarstellung.
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:30 +0200 |
| Message-ID | <qj0grm$343$1@dont-email.me> |
| In reply to | #261610 |
Am 14.08.2019 um 09:57 schrieb Volker Bartheld: > On Tue, 13 Aug 2019 16:42:31 +0200, Christoph Müller wrote: >> Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld: >>> Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten >>> Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die >>> absehbar-unvermeidlichen Fehlschläge ähnlich öffentlichkeitswirksam >>> inszeniert werden. Honi soit qui mal y pense. >> Du meinst, dass man auch dein Scheitern in irgendwelchen Projekten >> öffentlich zelebrieren sollte? > > Nein. Ich meine, daß man mein Scheitern (und freilich auch desjenige > x-beliebiger anderer Personen/Organisationen) in irgendwelchen Projekten > ungefähr denselben Rahmen bieten sollte, wie er für die > Ankündigung/Finanzierung/Bewerbung des Projektes gewählt wurde. Was soll damit erreicht werden? > Insbesondere dann, wenn das Projekt nicht mein eigenes kleines Hobby ist, > sondern fremdfinanziert, mit dem Anspruch auf Rendite. Wenn der Anspruch auf Rendite überhaupt existiert. Versuchsanlagen heißen deshalb Versuchsanlagen, weil man was ausprobiert. So lange nur ausprobiert wird, kann es gar keinen Anspruch auf Rendite geben. Baut man heute ein Haus, kennt man die Zusammenhänge gut genug, um sagen zu können, dass es soundsolang garantiert halten wird. Das weiß man von Dingen, die man erst ausprobieren muss, nicht. Der Versuch bestätigt, relativiert oder widerspricht der Anfangsvermutung. > Im > wissenschaftlichen Umfeld ist es - zumindest da, wo ich herkomme - üblich, > eine Widerlegung irgendwelcher Theorien entsprechend zu würdigen. Ist ja auch ganz OK. Auch wenn die Anfangsvermutung widerlegt wurde, hat man was gelernt. > Auch in > der Presse zählt das eigentlich zum guten Ton, man Gegendarstellung. Gegendarstellung ist meistens was Anderes als ein wissenschaftlicher Diskurs mit Lernziel.
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| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:48 +0200 |
| Message-ID | <1nhkgyic5ksfz$.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #261656 |
On Wed, 14 Aug 2019 10:30:45 +0200, Christoph Müller wrote: > Am 14.08.2019 um 09:57 schrieb Volker Bartheld: >> On Tue, 13 Aug 2019 16:42:31 +0200, Christoph Müller wrote: >>> Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld: >>>> Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten >>>> Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die >>>> absehbar-unvermeidlichen Fehlschläge ähnlich öffentlichkeitswirksam >>>> inszeniert werden. >>> Du meinst, dass man auch dein Scheitern in irgendwelchen Projekten >>> öffentlich zelebrieren sollte? >> Nein. Ich meine, daß man mein Scheitern (und freilich auch dasjenige >> x-beliebiger anderer Personen/Organisationen) in irgendwelchen Projekten >> ungefähr denselben Rahmen bieten sollte, wie er für die >> Ankündigung/Finanzierung/Bewerbung des Projektes gewählt wurde. > Was soll damit erreicht werden? Lerneffekt, Transparenz, Rechenschaftspflicht. Daß Du das jetzt ernsthaft fragst, irritiert mich schon ein wenig. Jemand behauptet groß und in aller Öffentlichkeit, er könne Wasserstoff (oder Deuterium oder Tritium) kalt fusionieren, mit relevantem Energiegewinn. Oder er könne mit ein bisserl Strom und Säure menschliche Stammzellen erzeugen. Oder er wisse, das Antioxidanzien als Krebsprophylaxe taugen. Oder er könne mit einer Redoxflowbatterie hunderte Kilometer emissionsfrei fahren. Einer kommt und sagt, daß er einen transparenten Bodenbelag bauen kann, mit Fotozellen drunter, der 20 Jahre lang dem Straßenverkehr standhält und 100W/m^2 liefert. Dieser jemand kassiert womöglich sogar Forschungs-/Fördergelder. Und dann stellt sich heraus, daß ebendieses nicht der Fall ist, meilenweit hinter den Versprechen zurückbleibt oder sogar Lug und Trug ist. Und das wäre dann der Presse nicht einmal eine kleine, schwer zu recherchierende Randnotiz wert? Schon merkwürdig. >> Insbesondere dann, wenn das Projekt nicht mein eigenes kleines Hobby ist, >> sondern fremdfinanziert, mit dem Anspruch auf Rendite. > Wenn der Anspruch auf Rendite überhaupt existiert. Ich darf zitieren [1], [2]: "[...] Die Module sind so robust gebaut, dass sie 20-25 Jahre halten sollen. [...] eine herkömmliche Straße verursacht jährliche Kosten von einem Euro pro Quadratmeter, mit einer Solarstraße lassen sich mit dem Stromertrag rund 3 bis 5 Euro pro Quadratmeter jährlich verdienen. [...] Wenn die Sonnenstraße wie prognostiziert 20 bis 25 Jahre hält, würden die Erftstädter in den letzten zehn Jahren durch den erzeugten Strom sogar Geld verdienen. [...]" Bitte jetzt keine winkeladvokatischen Haarspaltereien über Konjunktive. Was mit "sollen", "so Herr xyz", "nach Aussage von", "bis zu", "schon ab", "wenn... dann" suggeriert werden soll, ist mir schon klar. Und Dir auch. >> Im wissenschaftlichen Umfeld ist es - zumindest da, wo ich herkomme - >> üblich, eine Widerlegung irgendwelcher Theorien entsprechend zu >> würdigen. > Ist ja auch ganz OK. Auch wenn die Anfangsvermutung widerlegt wurde, hat > man was gelernt. Genau. >> Auch in der Presse zählt das eigentlich zum guten Ton, man >> Gegendarstellung. > Gegendarstellung ist meistens was Anderes als ein wissenschaftlicher > Diskurs mit Lernziel. Natürlich. Dazu empfehle ich auch [3]. Die dort vorgebrachten Punkte dürfen sich die Damen und Herren Photovoltaikstraßenberichterstatter mal unters Kopfkissen legen. [1] https://www.solmove.com/solmove-eroffnet-den-ersten-solar-radweg/ [2] https://www.solmove.com/der-weg-in-die-zukunft/ [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 12:08 +0200 |
| Message-ID | <qj0mij$vur$1@dont-email.me> |
| In reply to | #261659 |
Am 14.08.2019 um 10:48 schrieb Volker Bartheld: > On Wed, 14 Aug 2019 10:30:45 +0200, Christoph Müller wrote: >> Am 14.08.2019 um 09:57 schrieb Volker Bartheld: >>> On Tue, 13 Aug 2019 16:42:31 +0200, Christoph Müller wrote: >>>> Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld: > Jemand behauptet groß und in aller Öffentlichkeit, er könne Wasserstoff > (oder Deuterium oder Tritium) kalt fusionieren, mit relevantem > Energiegewinn. Wer das behauptet, ist nach heutigem Kenntnisstand ein Betrüger. Wenn er aber sagt, dass er VERMUTET, dass das geht, dann geht's zwar um exakt das gleiche Experiment. Aber eine Vermutung ist halt kein Versprechen. Als Investor ist man gut beraten, wenn man sich mal anschaut, was in dieser Richtung schon alles gemacht wurde und was am aktuellen Vorschlag neu ist. Da ist es natürlich von Vorteil, wenn man vom Thema auch selbst Ahnung hat. Geld und Ahnung gehen meistens NICHT Hand in Hand. Wer meint, in dieser Sache andere verurteilen zu können, der muss auch GENAU HINSCHAUEN, was WIRKLICH gesagt/versprochen wurde. Sowas endet dann schnell in einer Blamage des Angreifers. Einfach, weil man irgendwo mal einen Moment geschlafen und das entscheidende Wörtchen nicht mitbekommen hat. Ausprobieren, testen, versuchen, prüfen, ... Die Tatsache, dass immer nur kurze Strecken gebaut wurden, deuten m.E. sehr darauf hin, dass es sich um VERSUCHSanlagen handelt OHNE Renditeversprechen. Nur, weil da irgendwer mal gesagt hat, dass da soundosoviel Gewinn gemacht werden KÖNNTE, heißt das noch lange nicht, dass dieser auch tatsächlich realisiert werden kann. Man hat halt eine VERMUTUNG und will nun wissen, ob man richtig oder falsch liegt. "Unverhofft kommt oft", heißt es da gerne. Irgendwelche Kleinigkeiten hat man schnell übersehen. Diese kann man prinzipiell gezielt angehen. Man kann aber auch mit der ersten kleinsten Schwierigkeit gleich das gesamte Projekt an sich und ganz grundlegend infrage stellen und verreißen. Welche Methode hat wohl größeren Erfolgsaussichten? > Oder er könne mit ein bisserl Strom und Säure menschliche > Stammzellen erzeugen. Oder er wisse, das Antioxidanzien als > Krebsprophylaxe taugen. Oder er könne mit einer Redoxflowbatterie hunderte > Kilometer emissionsfrei fahren. Einer kommt und sagt, daß er einen > transparenten Bodenbelag bauen kann, mit Fotozellen drunter, der 20 Jahre > lang dem Straßenverkehr standhält und 100W/m^2 liefert. Dieser jemand > kassiert womöglich sogar Forschungs-/Fördergelder. Braucht er nicht, wenn er GARANTIEREN kann. Kann er aber nicht. Mit solchen Projekten sind Einzelpersonen finanziell ganz schnell überfordert. Es geht darum, was die GESELLSCHAFT braucht und will. Diese Gesellschaft kann sich hinstellen und sagen, dass grundsätzlich keine Idee was taugt, wenn sie der Erfinder aus eigener Finanzkraft heraus nicht in die Großserie bringen kann. Geist und Geld wird dann als eine Einheit betrachtet. Wer kein Geld hat, kann dementsprechend dann auch keine guten Ideen haben. Ideen sind damit Luxusdinge, die man sich leisten können muss. Die gleiche Gesellschaft kann sich auch hinstellen und sagen "Versuch macht kluch. Die Idee klingt gut. Probieren wir sie aus!" Das setzt natürlich auch eine gewisse Frustrationstoleranz voraus. Dabei sollte man im Hinterkopf behalten, dass 97% der Patentanmeldungen NIE genutzt werden! Fehlt die nötige Frustrationstoleranz, dann wird diese Gesellschaft schnell ins internationale Hintertreffen geraten. Andere, frustrationstolerantere Gesellschaften, werden viel mehr Versuche machen. Rein statistisch gesehen werden auch entsprechend mehr Versuche erfolgreich abgeschlossen. Damit kann dann der Weltmarkt bedient werden. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt... > Und dann stellt sich heraus, daß ebendieses nicht der Fall ist, meilenweit > hinter den Versprechen zurückbleibt oder sogar Lug und Trug ist. Wer immer nur Lug und Trug vermutet, wird auch nichts unternehmen, sondern sein Geld lieber horten als investieren. Damit wird man mit Sicherheit nicht konkurrenzfähiger. > Und das > wäre dann der Presse nicht einmal eine kleine, schwer zu recherchierende > Randnotiz wert? Schon merkwürdig. Die sozialen Netze übernehmen zunehmend die Nachrichten. Dort halt meistens ungeprüft. Aufpassen muss man selber. >>> Insbesondere dann, wenn das Projekt nicht mein eigenes kleines Hobby ist, >>> sondern fremdfinanziert, mit dem Anspruch auf Rendite. > >> Wenn der Anspruch auf Rendite überhaupt existiert. > > Ich darf zitieren [1], [2]: "[...] Die Module sind so robust gebaut, dass > sie 20-25 Jahre halten sollen. SOLLEN!!!! Sie werden so gebaut, dass sie EIGENTLICH 20-25 Jahre halten sollten. Aber GENAU DAS soll doch in einem praktischen Versuch ermittelt werden. Stimmt's oder stimmt's nicht? DAS zu klären, ist den Sinn solcher Projekte. > [...] eine herkömmliche Straße verursacht > jährliche Kosten von einem Euro pro Quadratmeter, mit einer Solarstraße > lassen sich mit dem Stromertrag rund 3 bis 5 Euro pro Quadratmeter > jährlich verdienen. [...] Wenn die Sonnenstraße wie prognostiziert 20 bis > 25 Jahre hält, würden die Erftstädter in den letzten zehn Jahren durch den > erzeugten Strom sogar Geld verdienen. [...]" > > Bitte jetzt keine winkeladvokatischen Haarspaltereien über Konjunktive. Ob nun ein Versuch gemacht wird oder ob ein ausgereiftes Produkt angeboten wird - DAS sollte man schon unterscheiden können. Das ist weit weg von Haarspaltereien. > [3] https://de.wikipedia.org/wiki/Pressekodex Diese Unterscheidung sollte einem Journalisten bei sorgfältiger Arbeit eigentlich ins Gesicht springen. Existieren aber vorgefertigte Presseinformationen, dann braucht sich der Journalist nicht selber anzustrengen. Wird dann einfach per Drag & Drop übernommen. Braucht einen angesichts der meistens schlechten Bezahlung auch nicht wirklich zu wundern. Schau' dir mal die Berichterstattungen zum Thema Energie an und wie oft in diesem Zusammenhang von EnergieERZEUGUNG die Rede ist. Dann ahnst du auch schnell, wie es um die Sorgfalt in der Branche bestellt ist. Um Selber-Nachdenken kommt man nicht drum rum. -- Servus Christoph Müller https://www.astrail.de
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| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 13:27 +0200 |
| Message-ID | <uxc0gjl1n0uo$.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #261673 |
On Wed, 14 Aug 2019 12:08:19 +0200, Christoph Müller wrote: > Am 14.08.2019 um 10:48 schrieb Volker Bartheld: >> On Wed, 14 Aug 2019 10:30:45 +0200, Christoph Müller wrote: >>> Am 14.08.2019 um 09:57 schrieb Volker Bartheld: >>>> On Tue, 13 Aug 2019 16:42:31 +0200, Christoph Müller wrote: >>>>> Am 13.08.2019 um 12:05 schrieb Volker Bartheld: >> [...] OK, Du hast mir nun jedes einzelne Wort aus dem Mund geklaubt, herumgedreht und erklärt, warum man/ich nicht mit Gewißheit etwas sagen könnte, ohne es nicht vorher getestet zu haben. Und daß die Initiatoren dieser PV-Straßen keine widerlegbaren oder zumindest justiziablen Versprechungen gemacht haben. Und daß sich alles im Detail oft schwieriger darstellt als bei oberflächlicher Betrachtung. Und daß ich es bitte der Gesellschaft überlassen möge, ein Urteil darüber zu treffen, was Schwachsinn ist und was nicht und welche Anstrengungen getätigt werden müßten, um im internationalen Technologiewettstreit nicht abgehängt zu werden. Dabei will ich es gerne belassen, deswegen ist meine Diskussion mit Dir hier an dieser Stelle zu Ende. Volker
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 17:28 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <5D52D70B.5FCDD480@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #261602 |
Volker Bartheld wrote: > Die Glasoberfläche Ich habe vor Jahren auf dem Zweirad gelern, aufgemalte Markierungen zu fürchten. Vor Glas unter dem Reifen hätte ich Panik. Ich kann zwar auch auf Eis (mit dem Vierrad) sicher fahren, aber rund ums Jahr möchte ich das nicht. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 19:21 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <qiurir$12b$1@dont-email.me> |
| In reply to | #261614 |
Am 13.08.2019 um 17:28 schrieb Axel Berger: > Volker Bartheld wrote: >> Die Glasoberfläche > > Ich habe vor Jahren auf dem Zweirad gelern, aufgemalte Markierungen zu > fürchten. Mir geht's nicht anders. > Vor Glas unter dem Reifen hätte ich Panik. Zumindest, so lange ich nicht über die speziellen Eigenschaften des Glases Bescheid weiß, ging's mir genauso. Aber ich weiß: Glas ist nicht gleich Glas. Es gibt - wie z.B. auch beim Stahl - sehr viele sehr unterschiedliche Sorten. Noch deutlicher wird's beim Lack. Es gibt Lacke, an denen bleibt man auch im trockenen Zustand fast kleben (z.B. so manche Silikonlacke) bleibt. Andere wiederum sind als Gleitlacke ausgeführt und entsprechend rutschig wie Sau. > Ich kann zwar auch > auf Eis (mit dem Vierrad) sicher fahren, aber rund ums Jahr möchte ich > das nicht. Glasplatten als Fahrbahnbelag müssen halt sehr spezielle Eigenschaften haben. Z.B. ein selbstschärfendes Oberflächenprofil, das grundsätzlich erreicht werden kann, wenn Glassorten unterschiedlicher Härte miteinander vermengt werden. Funktioniert dann ähnlich wie eine Schleifscheibe. Die weichen Komponenten werden abgetragen. Die harten werden freigelegt und sorgen so für den nötigen Grip. Haben beide Glassorten auch noch einen ähnlichen Brechungsindex, kann die Retroreflexion gut unterbunden werden, was die Lichtdurchlässigkeit entsprechend verbessert. Könnte mir gut vorstellen, dass die Reifenhersteller solche Spezialgläser im Einsatz haben, um z.B. die Gummiverformung während extremer Fahrmanöver besser nachvollziehen zu können. -- Servus Christoph Müller https://www.astrail.de
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| From | Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> |
|---|---|
| Date | 2019-08-13 19:29 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <qius1c$te3$1@pi.h5.or.at> |
| In reply to | #261619 |
Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> wrote:
>> Ich kann zwar auch
>> auf Eis (mit dem Vierrad) sicher fahren, aber rund ums Jahr möchte ich
>> das nicht.
>
> Glasplatten als Fahrbahnbelag müssen halt sehr spezielle Eigenschaften
> haben. Z.B. ein selbstschärfendes Oberflächenprofil, das grundsätzlich
> erreicht werden kann, wenn Glassorten unterschiedlicher Härte
> miteinander vermengt werden. Funktioniert dann ähnlich wie eine
Eis ist ein gutes Stichwort: Im Winter fahren immer mehr Radfaher mit
Spikes herum, ich kann mir nicht vorstellen, daß das für die Glasfahrbahn
auf die Dauer besonders gut wäre, Selbstschärfung hin oder her.
/ralph
--
-----------------------------------------------------------------------------
https://aisg.at
ausserirdische sind gesund
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| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:09 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <1mw6sgeguob0b$.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #261621 |
On Tue, 13 Aug 2019 19:29:16 +0200 (CEST), Ralph Aichinger wrote: > Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> wrote: >>> Ich kann zwar auch auf Eis (mit dem Vierrad) sicher fahren, aber rund >>> ums Jahr möchte ich das nicht. >> Glasplatten als Fahrbahnbelag müssen halt sehr spezielle Eigenschaften >> haben. Z.B. ein selbstschärfendes Oberflächenprofil > Eis ist ein gutes Stichwort: Im Winter fahren immer mehr Radfahrer mit > Spikes herum Und der Einfluß von Rollsplit wäre da ebenfalls noch interessant. OK, wird ökologisch und flächendeckend durch transparentes Maisspindelgranulat ersetzt. Gegen die Salzstreuung auf Straßen habe ich (und diverse Umweltschutzorganisationen) ohnehin etwas, da kann man die Abrasionswirkung von auftrocknenden Kochsalzkristallen (Mohshärte 2) auch vermeiden. Müssen die Autos halt langsamer fahren, was zudem emissionsfreundlich ist. > ich kann mir nicht vorstellen, daß das für die Glasfahrbahn > auf die Dauer besonders gut wäre, Selbstschärfung hin oder her. Ach was. Die Reifen der 60'000 Fahrzeuge pro Tag auf der A94 in Feldkirchen Ost [1] machen da gar nichts aus. Wir müssen nur in weiteren, öffentlich geförderten Projekten die Glasmischung optimieren. V. [1] https://www.bast.de/BASt_2017/DE/Verkehrstechnik/Fachthemen/v2-verkehrszaehlung/Aktuell/zaehl_aktuell_node.html
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| From | Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:37 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <qj0h90$54l$1@dont-email.me> |
| In reply to | #261621 |
Am 13.08.2019 um 19:29 schrieb Ralph Aichinger: > Christoph Müller <chrnewsgroup@astrail.de> wrote: >>> Ich kann zwar auch >>> auf Eis (mit dem Vierrad) sicher fahren, aber rund ums Jahr möchte ich >>> das nicht. >> >> Glasplatten als Fahrbahnbelag müssen halt sehr spezielle Eigenschaften >> haben. Z.B. ein selbstschärfendes Oberflächenprofil, das grundsätzlich >> erreicht werden kann, wenn Glassorten unterschiedlicher Härte >> miteinander vermengt werden. Funktioniert dann ähnlich wie eine > > Eis ist ein gutes Stichwort: Im Winter fahren immer mehr Radfaher mit > Spikes herum, ich kann mir nicht vorstellen, daß das für die Glasfahrbahn > auf die Dauer besonders gut wäre, Selbstschärfung hin oder her. Spikes sind auch für normale Straßen nicht gut. Deshalb wurden sie hierzulande für Autos verboten. Es stellt sich die Frage, wie dick die Verschleißschicht gemacht werden soll/muss. Das gleiche Problem hat man mit normalen Fahrbahnbelägen auch. -- Servus Christoph Müller https://www.astrail.de
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| From | Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 09:55 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <grht3sFqoihU2@mid.individual.net> |
| In reply to | #261614 |
On 13.08.19 17:28, Axel Berger wrote: > Volker Bartheld wrote: >> Die Glasoberfläche > > Ich habe vor Jahren auf dem Zweirad gelern, aufgemalte Markierungen zu > fürchten. Vor Glas unter dem Reifen hätte ich Panik. Ich kann zwar auch > auf Eis (mit dem Vierrad) sicher fahren, aber rund ums Jahr möchte ich > das nicht. > Das ist sicher ein Problem ... für Dich. Hier in Paderborn gab es mal eine Diskothek, die Schneinwerfer hatte, die in den Himmel schienen. Da haben sich dann einige 'drüber erregt, es würde sie an Flak-Schneinwerfer und damit an den Krieg erinnern. Andere stören sich an den Probealarmen der Feuerwehrsirenen Samstags gegen Mittag ... Am Ende geht gar nix mehr, weil es immer jemanden gibt, der (berechtigt, das will ich nicht bezweifeln) panische Angst bekommt. Josef
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| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:23 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <12n00g8csx9u3$.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #261644 |
On Wed, 14 Aug 2019 09:55:40 +0200, Josef Moellers wrote: > On 13.08.19 17:28, Axel Berger wrote: >> Volker Bartheld wrote: >>> Die [glatte] Glasoberfläche >> Ich habe vor Jahren auf dem Zweirad gelernt, aufgemalte Markierungen zu >> fürchten. > Das ist sicher ein Problem ... für Dich. > Hier in Paderborn gab es mal eine Diskothek, die Schneinwerfer hatte, > die in den Himmel schienen. Da haben sich dann einige 'drüber erregt, es > würde sie an Flak-Schneinwerfer und damit an den Krieg erinnern. Andere > stören sich an den Probealarmen der Feuerwehrsirenen Samstags gegen > Mittag ... Jo. Und noch andere echauffieren sich, wenn jemand mit einem Laser in Flughafennähe herumfuchtelt. Und immer diese Ökoterroristen mit ihrem Geheule über Lichtverschmutzung. Zum Verständnis: Hier gehts nicht um irgendeine abstruse Phobie, sondern die durchaus berechtigte Annahme, (feuchte) Bodenmarkierungen seien rutschig. Unter Praxisbedingungen übrigens, nicht irgendwelche Laborversprechen. Diese Annahme muß sich nicht in jedem Fall bestätigen, zu prüfen wäre sie zumindest - v. A., wenn es um neuartige Technologien wie PV-Straßen mit Glasoberfläche geht. Deswegen muß man Bodenmarkierungen nicht gleich verbieten, so wie auch ordinäre Leitplanken - Freund jedes Kradfahrers - weiterhin existieren dürfen. Ist halt dann persönliches Pech und tragischer Einzelfall, wenn es Dir im Sturzfall den Arm abreißt. So wie es halt Pech ist, wenn Du auf einer Bodenmarkierung oder einem PV-Panel ausrutscht. In der Zusammenschau mit Assistenzsystemeinführungen, Tempolimits und Helmpflichtdiskussionen hat das natürlich ein Gschmäckle. Was aber ein anderes Thema ist, bei dem es um die Sinnfälligkeit, Wirksamkeit und Angemessenheit von Maßnahmen geht. V.
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| From | Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 09:59 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <vvb5wxgxhwcj.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #261614 |
On Tue, 13 Aug 2019 17:28:11 +0200, Axel Berger wrote: > Volker Bartheld wrote: >> Die Glasoberfläche [von PV-Straßen ist rutschig] > Ich habe vor Jahren auf dem Zweirad gelern, aufgemalte Markierungen zu > fürchten. Vor Glas unter dem Reifen hätte ich Panik. Da gibts sicher Nanopartikel, die die Haftreibung um Größenordnungen verbessern. Und im Winter sind diese PV-Straßen ja angeblich beheizt, schließlich kann man ja von den versprochenen 100W/m^2 ein bisserl was abkneifen. SCNR.
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 11:13 +0200 |
| Subject | Re: Der letzte Schrei: Photovoltaikstraßen.Heute: Solmove |
| Message-ID | <gri1l1Frp1hU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #261648 |
Am 14.08.2019 um 09:59 schrieb Volker Bartheld: > On Tue, 13 Aug 2019 17:28:11 +0200, Axel Berger wrote: >> Volker Bartheld wrote: >>> Die Glasoberfläche [von PV-Straßen ist rutschig] >> Ich habe vor Jahren auf dem Zweirad gelern, aufgemalte Markierungen zu >> fürchten. Vor Glas unter dem Reifen hätte ich Panik. > > Da gibts sicher Nanopartikel, die die Haftreibung um Größenordnungen > verbessern. Und im Winter sind diese PV-Straßen ja angeblich beheizt, > schließlich kann man ja von den versprochenen 100W/m^2 ein bisserl was > abkneifen. SCNR. Klar, Aquaplaning hat Vorteile gegenüber Glatteis ;-) DoDi
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| From | Heinz Schmitz <kma@kma.org> |
|---|---|
| Date | 2019-08-14 10:21 +0200 |
| Message-ID | <pig7le90nbcj1ehd6j9h0aibopa4g3tpb6@4ax.com> |
| In reply to | #261602 |
Volker Bartheld wrote: >... >Wie es irgendein Umweltwissenschaftler auf den Punkt brachte: Solange nicht >jede geeignete Dachfläche mit PV-Zellen zugepflastert ist, [Anm.: (*)] ... Wer legt denn schon mal das Geld zurück zur Befriedigung der Hilfsansprüche für die Entsorgung der ausgelutschen Module? Grüße, H. *) https://www.scinexx.de/dossierartikel/der-massenselbstmord-der-lemminge/ "... die in der alten Sage angesprochenen starken Populationsschwankungen bei Lemmingen werden 1924 vom britischen Zoologen Charles Sutherland Elton belegt. Danach vermehren sich die Tiere in einem vier bis fünf Jahre dauernden Zyklus zunächst moderat, dann rasant, bevor die Lemming-Bestände in kürzester Zeit wieder zusammenbrechen. Anschließend beginnt das ganze Spiel von vorn." Leider existieren für Links-Grüne keine Fressfeinde :-).
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| From | "Chr. Maercker" <Zweistein@gmx-topmail.de> |
|---|---|
| Date | 2019-08-15 13:08 +0200 |
| Message-ID | <qj3efh$o8r$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #261602 |
Volker Bartheld wrote: > https://www.solmove.com > https://sz-magazin.sueddeutsche.de/die-loesung-fuer-alles/der-weg-in-die-zukunft-86314 > https://www.maz-online.de/Brandenburg/Solmove-Solar-Radweg-in-Erftstadt-nach-Schwelbrand-ausser-Betrieb > https://www.eevblog.com/forum/chat/solar-frickin-radweg-erftstadtliblar-(germany)/ Solar-Radwege waren vor ca. zwei Jahren Thema in de.rec.fahrrad. Anlass war WIMRE eine Teststrecke in den Niederlanden. > "Solmove Technologie beruht auf bewährter Photovoltaik die mit einer > innovativen, stabilen Glasoberfläche kombiniert, auf horizontalen Flächen > verklebt werden kann. Die Glasoberfläche lenkt Licht in optimierter Weise > auf die darunter liegenden Solarzellen. Das Profil lässt Regenwasser gut > abfließen und begünstigt dadurch die Selbstreinigung. In der Nähe von Köln > wird die erste Solar-Straße Deutschlands eröffnet. Sie kann Strom spenden, > Lärm schlucken und im Winter das Eis schmelzen. Noch ist die Produktion > teuer – doch irgendwann lässt sich mit diesem Untergrund sogar Geld > verdienen. Nach der Prognose von Solmove soll sich die Lebensdauer des > Radwegs auf 25 Jahre belaufen. Nach etwa 14 Jahren kann die Kommune dann > durch die Stromerzeugung Geld verdienen." Je nach Verkehrsdichte. ;-) > Der o. g. Solar-Radweg ist übrigens nach ca. 1 Monat Energiedümpelei wegen > eines Schwelbrandes abgeraucht, wurde abgedeckt und außer Betrieb genommen. > Schon vorher war von der guten Reinigungswirkung und den innovativen > Nanostrukturen (https://www.solmove.com/en/faqs/#toggle-id-2) nicht mehr > allzuviel zu sehen: > > http://www.frank-buss.de/solarradweg/IMG_2355.JPG Was seinerzeit in d.r.f. gezeigt wurde, sah etwas besser aus, aber für "Radwege" reicht auch so was, natürlich. > Nicht, daß sowas schon vorher mit ähnlichen Technologien nicht schon > versucht wurde und ähnlich spektakulär gescheitert wäre: > > https://www.pv-magazine.com/2018/09/26/netherlands-to-test-viability-of-solar-roads > https://www.treehugger.com/solar-technology/solar-road-france-generates-half-power-expected.html > http://www.globalconstructionreview.com/news/frances-solar-road-dream-may-be-over-after-test-fa/ > https://www.youtube.com/watch?v=TrYm7kpLy1g Sieht alles nicht so aus wie auf dem damaligen Bild. > Leider ist es gar nicht mal so leicht, zu den publizierten > Jubelperserartikeln die zerknirschten Pendants zu finden, wo die > absehbar-unvermeidlichen Fehlschläge ähnlich öffentlichkeitswirksam > inszeniert werden. Honi soit qui mal y pense. > Photovoltaik dort einzubauen, wo Menschen drauf rumlaufen oder gar schwere > Autos und LKW tagein-tagaus bei z. T. übelstem Wetter _fahren_ erscheint > mir eine so extrem dämliche Idee, daß mir absolut die Worte fehlen, wenn > jemand mit Steuergeldern sowas subventioniert. Ich kenne die Ich könnte mir eher Eisenbahngleise vorstellen, wenn dort nicht gelegentlich schwere + harte Gegenstände drauf plumpsen würden. Zumindest werden Gleise seltener von Fahrzeugen beschattet als Straßen und die Zellen werden nicht direkt belastet. -- CU Chr. Maercker. RADWEGE sind TOD-SICHER! Schlaue Füchse fahren Fahrbahn.
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