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Groups > de.sci.electronics > #261416 > unrolled thread

Billige chinesische Module: Pins auslöten

Started byRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
First post2019-08-10 10:35 +0200
Last post2019-08-12 15:48 +0200
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Contents

  Billige chinesische Module: Pins auslöten Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-08-10 10:35 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-08-10 10:51 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-08-10 10:54 +0200
      Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Heinz Schmitz <kma@kma.org> - 2019-08-10 15:11 +0200
        Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Thomas Heger <ttt_heg@web.de> - 2019-08-10 16:30 +0200
          Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Karl Meisenkaiser <karl@mailinator.com> - 2019-08-10 18:58 +0200
            Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2019-08-10 23:07 +0200
          Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Hans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de> - 2019-08-10 22:47 +0200
      Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2019-08-10 23:05 +0200
        Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2019-08-11 01:41 +0200
          Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-08-11 07:38 +0200
            Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Gerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de> - 2019-08-11 13:28 +0200
        Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-08-11 09:02 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-08-10 10:53 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Johannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de> - 2019-08-10 11:19 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2019-08-10 11:47 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-08-11 01:56 +0200
      Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Heinz Schmitz <kma@kma.org> - 2019-08-11 13:38 +0200
        Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-08-11 14:25 +0200
        Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-08-11 14:33 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Roland Krause <roland.krause9@freenet.de> - 2019-08-11 19:51 +0200
    Re: Billige chinesische Module: Pins auslöten Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> - 2019-08-12 15:48 +0200

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#261416 — Billige chinesische Module: Pins auslöten

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-08-10 10:35 +0200
SubjectBillige chinesische Module: Pins auslöten
Message-ID<qilvk0$jvm$1@pi.h5.or.at>
Ich hab mir billige chinesische LED-Module bestellt,
wegen des praktischen Treiberchips, ähnliche wie
die:

https://www.amazon.de/dp/B078S8SGW2/

Aus mechanischen Gründen würde ich gern die Stiftleisten
am Rand loswerden und durch welche nach unten ersetzen.
Allerdings ist das ganze echt übel auszulöten, das Lot 
das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
sehr schlecht. Nach viel Gewürge und drauf rumbraten mit
Entlötlitze hab ich die Leiste in Einzelteilen rausziehen
können, allerdings war dann noch immer Lot in den 4 Löchern,
reinschieben der neuen Leiste war daher noch mal blöder.

Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor 
allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?

/ralph
-- 
-----------------------------------------------------------------------------
                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#261417

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2019-08-10 10:51 +0200
Message-ID<qim0ie$5vn$1@solani.org>
In reply to#261416
On 08/10/2019 10:35, Ralph Aichinger wrote:

> Entlötlitze hab ich die Leiste in Einzelteilen rausziehen
> können, allerdings war dann noch immer Lot in den 4 Löchern,
> reinschieben der neuen Leiste war daher noch mal blöder.
> 
> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?

Flußmittel (Löthonig) hinzufügen.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

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#261418

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-08-10 10:54 +0200
Message-ID<qim0nc$m9t$1@dont-email.me>
In reply to#261416
> das Lot das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
> sehr schlecht.

Bleifrei eben.
Viel politisch-nicht-korrektes Lot draufgeben damit alle
4 Pins gleichzeitig vom Lötkolben erhitzt werden.
Dann kann man den Stecker rausziehen

Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer
aus Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles
Lot nicht.

MfG JRD


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#261429

FromHeinz Schmitz <kma@kma.org>
Date2019-08-10 15:11 +0200
Message-ID<bggtke511a432c4cu5qf1otqutbrhgk60t@4ax.com>
In reply to#261418
Rafael Deliano wrote:

>> das Lot das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
>> sehr schlecht.

>Bleifrei eben.
>Viel politisch-nicht-korrektes Lot draufgeben damit alle
>4 Pins gleichzeitig vom Lötkolben erhitzt werden.
>Dann kann man den Stecker rausziehen
>
>Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer
>aus Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles
>Lot nicht.

Stecknadeln gehen auch. Die sind praktisch unbenetzbar mit Lot.

Grüße,
H.

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#261431

FromThomas Heger <ttt_heg@web.de>
Date2019-08-10 16:30 +0200
Message-ID<gr82p0Fn2dtU1@mid.individual.net>
In reply to#261429
Am 10.08.2019 um 15:11 schrieb Heinz Schmitz:
> Rafael Deliano wrote:
> 
>>> das Lot das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
>>> sehr schlecht.
> 
>> Bleifrei eben.
>> Viel politisch-nicht-korrektes Lot draufgeben damit alle
>> 4 Pins gleichzeitig vom Lötkolben erhitzt werden.
>> Dann kann man den Stecker rausziehen
>>
>> Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer
>> aus Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles
>> Lot nicht.
> 
> Stecknadeln gehen auch. Die sind praktisch unbenetzbar mit Lot.
> 

Ich benutze für sowas immer Zahnstocher. Die nehmen auch kein Lötzinn 
an, sind billig, piken nicht und haben die richtige Form.

TH


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#261441

FromKarl Meisenkaiser <karl@mailinator.com>
Date2019-08-10 18:58 +0200
Message-ID<qimt1g$7hd$1@news.mixmin.net>
In reply to#261431
Am 10.08.2019 um 16:30 schrieb Thomas Heger:
> Am 10.08.2019 um 15:11 schrieb Heinz Schmitz:
>> Rafael Deliano wrote:
>>
>>>> das Lot das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
>>>> sehr schlecht.
>>
>>> Bleifrei eben.
>>> Viel politisch-nicht-korrektes Lot draufgeben damit alle
>>> 4 Pins gleichzeitig vom Lötkolben erhitzt werden.
>>> Dann kann man den Stecker rausziehen
>>>
>>> Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer
>>> aus Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles
>>> Lot nicht.
>>
>> Stecknadeln gehen auch. Die sind praktisch unbenetzbar mit Lot.
>>
> 
> Ich benutze für sowas immer Zahnstocher. Die nehmen auch kein Lötzinn 
> an, sind billig, piken nicht und haben die richtige Form.
> 

Auf alle Pins kräftig Kolophonium und gemeinsam erhitzen.
Dann das Ding auf die Tischkante knallen. Das Trägheitsmoment
sorgt für den Rest.


Karl

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#261472

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2019-08-10 23:07 +0200
Message-ID<20190810230724.07366dba@Achmuehle.WOR>
In reply to#261441
Hallo Karl,

Du schriebst am Sat, 10 Aug 2019 18:58:00 +0200:

...
> Dann das Ding auf die Tischkante knallen. Das Trägheitsmoment
> sorgt für den Rest.

Kommt besonders gut bei MLCC-Kondensatoren, LEDs oder BGAs u.ä.

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#261463

FromHans-Juergen Schneider <echo@hrz.tu-chemnitz.de>
Date2019-08-10 22:47 +0200
Message-ID<5D4F2D4F.6F7093F9@hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#261431
Thomas Heger wrote:
> 
> Am 10.08.2019 um 15:11 schrieb Heinz Schmitz:
> > Rafael Deliano wrote:
> >
> >>> das Lot das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
> >>> sehr schlecht.
> >
> >> Bleifrei eben.
> >> Viel politisch-nicht-korrektes Lot draufgeben damit alle
> >> 4 Pins gleichzeitig vom Lötkolben erhitzt werden.
> >> Dann kann man den Stecker rausziehen
> >>
> >> Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer
> >> aus Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles
> >> Lot nicht.
> >
> > Stecknadeln gehen auch. Die sind praktisch unbenetzbar mit Lot.
> >
> 
> Ich benutze für sowas immer Zahnstocher. Die nehmen auch kein Lötzinn
> an, sind billig, piken nicht und haben die richtige Form.

Kanülen. Gibt es in den passenden Durchmesern und durch die abgeschrägte 
Spitze lassen die sich gut einfädeln. 

MfG
hjs

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#261473

FromSieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de>
Date2019-08-10 23:05 +0200
Message-ID<20190810230529.533b7769@Achmuehle.WOR>
In reply to#261418
Hallo Rafael,

Du schriebst am Sat, 10 Aug 2019 10:54:07 +0200:

> Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer
> aus Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles
> Lot nicht.

Bleistift geht auch, muß halt spitz genug sein.
Oder evtl. Alu-Draht, wenn man hat.

-- 
-- 
(Weitergabe von Adressdaten, Telefonnummern u.ä. ohne Zustimmung
nicht gestattet, ebenso Zusendung von Werbung oder ähnlichem)
-----------------------------------------------------------
Mit freundlichen Grüßen, S. Schicktanz
-----------------------------------------------------------

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#261486

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2019-08-11 01:41 +0200
Message-ID<qinkno$ml4$1@news.albasani.net>
In reply to#261473
Am 10.08.2019 um 23:05 schrieb Sieghard Schicktanz:

> Lötauge freistochern

>> Danach Bohrungen einzeln erhitzen und einen HSS-Bohrer aus
>> Sortimentskasten reinschieben. An dem haftet konventionelles Lot
>> nicht.

> Bleistift geht auch, muß halt spitz genug sein. Oder evtl.
> Alu-Draht, wenn man hat.

0,7mm oder 0,9mm Druckbleistift geht gut, wenn es vorn kein 
Plastikteil ist.
https://www.ebay.de/itm/STAEDTLER-Druckbleistiftmine-Feinmine-0-3-0-5-0-7-0-9-1-3-Starke-Harte-wahlba/153559757873?epid=641772873

mfG W.Martens

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#261489

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-08-11 07:38 +0200
Message-ID<gr9nujF3dhlU1@mid.individual.net>
In reply to#261486
Am 11.08.2019 um 01:41 schrieb Wolfgang Martens:

> 0,7mm oder 0,9mm Druckbleistift geht gut, wenn es vorn kein Plastikteil
> ist.

Habe ich oft auch zum Entfernen von Lotbrücken benutzt. Nur einmal kam 
eine Beschwerde, daß Krümel Probleme bereitet hätten, da war vielleicht 
die Mine zu weich.

DoDi

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#261497

FromGerhard Hoffmann <dk4xp@arcor.de>
Date2019-08-11 13:28 +0200
Message-ID<qiou5a$451$1@solani.org>
In reply to#261489
Am 11.08.19 um 07:38 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Am 11.08.2019 um 01:41 schrieb Wolfgang Martens:
> 
>> 0,7mm oder 0,9mm Druckbleistift geht gut, wenn es vorn kein Plastikteil
>> ist.
> 
> Habe ich oft auch zum Entfernen von Lotbrücken benutzt. Nur einmal kam 
> eine Beschwerde, daß Krümel Probleme bereitet hätten, da war vielleicht 
> die Mine zu weich.

Ich habe so einen Druckbleistift mal zum Fädelstift umgebaut,
incl. Vorratsrolle am oberen Ende.
Kam ganz gut, damals zu Z80-Zeiten.

Gerhard

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#261492

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-08-11 09:02 +0200
Message-ID<qioej0$vmt$1@dont-email.me>
In reply to#261473
>> HSS-Bohrer aus Sortimentskasten
> Bleistift geht auch, muß halt spitz genug sein.

Alternativen gibts viele.
HSS-Bohrer haben den Vorteil, daß es sie in vielen
gut definierten Durchmessern gibt und auch dünne
nicht leicht brechen.

 > Oder evtl. Alu-Draht, wenn man hat.

Alu könnte wegen der höheren Wärmeausdehnung
Alu = 23,  Stahl = 12 und Wärmeleitfähigkeit
Alu = 236, Stahl = 50 interessant sein.
D.h. erwärmt sich sofort und schrumpft dann
wieder, so daß man den Draht leicht rausbekommt.
Käme mal auf Versuch an.

MfG  JRD

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#261419

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2019-08-10 10:53 +0200
Message-ID<d8d22g-6qh.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#261416
Am 10.08.19 um 10:35 schrieb Ralph Aichinger:

> Aus mechanischen Gründen würde ich gern die Stiftleisten
> am Rand loswerden und durch welche nach unten ersetzen.
> Allerdings ist das ganze echt übel auszulöten, das Lot
> das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
> sehr schlecht. 

Willkommen im Bleifrei-Zeitalter.
Höhere Temperaturen und die Zugabe von verbleitem Zinn vor dem 
Auslötversuch helfen ein wenig.

> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?

Leeres Loch wieder mit Zinn auffüllen (für besseren thermischen 
Kontakt), ordentlich heiss machen, Entlötpumpe.

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#261420

FromJohannes Bauer <dfnsonfsduifb@gmx.de>
Date2019-08-10 11:19 +0200
Message-ID<qim26u$t9g$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#261416
On 10.08.19 10:35, Ralph Aichinger wrote:
> https://www.amazon.de/dp/B078S8SGW2/
>
> Aus mechanischen Gründen würde ich gern die Stiftleisten
> am Rand loswerden und durch welche nach unten ersetzen.
> Allerdings ist das ganze echt übel auszulöten, das Lot
> das meine Chinesischen Freunde da verwendet haben fließt
> sehr schlecht. Nach viel Gewürge und drauf rumbraten mit
> Entlötlitze hab ich die Leiste in Einzelteilen rausziehen
> können, allerdings war dann noch immer Lot in den 4 Löchern,
> reinschieben der neuen Leiste war daher noch mal blöder.

Bist du dir sicher, dass dein Kolben genug Leistung hat? Ich habe da
schon etliche solcher Module entlötet (natürlich auch bleifrei), aber
das beschriebene Problem hatte ich noch nie. Auch Stiftleisten mit 10-20
Pins, völlig problemlos: Zinnwurst über alle, gescheit erhitzen, fällt
direkt raus.

> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?

Entlöt-Hohlnadeln!

https://www.ebay.de/itm/8-STUCKE-Edelstahl-hohlnadeln-entloten-tool-elektronische-komponenten/162812720243?hash=item25e864f473:g:Q0YAAOSwVtZaOcgo

Funktioniert absolut genial.

Viele Grüße,
Johannes

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#261422

FromManuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de>
Date2019-08-10 11:47 +0200
Message-ID<qim3rn$6hv$1@dont-email.me>
In reply to#261416
On 10.08.19 10:35, Ralph Aichinger wrote:
> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?

Alles gleichzeitig erhitzen wurde schon genannt. Funktioniert einwandfrei.

Die Bohrungen dann grob mit Entlötpumpe sauber machen.

Dann 1,5mm Entlötlitze auf eine Bohrung und erhitzen. Mit der Spitze 
auch die Litze etwas ins Loch drücken. Spätestens beim zweiten Versuch 
zieht die Litze das Lot aus der Bohrung. Wenn es nicht klappt, dann Loch 
mit bleihaltigem Zinn wieder füllen und nochmal probieren.

Gruß

Manuel

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#261487

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-08-11 01:56 +0200
Message-ID<gr93ttFtvihU1@mid.individual.net>
In reply to#261416
Am 10.08.19 um 10:35 schrieb Ralph Aichinger:

> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?

Hochkant einspannen, Flußmittel drauf, von der einen Seite Lötauge mit 
dem Kolben heißmachen, von der anderen Seite mit Entlötpumpe aussaugen. 
Funktioniert unter anderem daher gut, weil man die Pumpe dicht aufsetzen 
kann, ist ja nirgends die Lötspitze dazwischen. Kann bei Multilayer mit 
Masseflächen dennoch schwierig sein, bei deinen Pins sehe ich aber keine 
Probleme.

Dieses Ding

https://www.amazon.de/ZD211/dp/B00DW7B96W

funktioniert für sowas aber auch überraschend gut.

Hanno
-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#261498

FromHeinz Schmitz <kma@kma.org>
Date2019-08-11 13:38 +0200
Message-ID<ndvvke165d487hhiq5hun8nit83bfe9qaj@4ax.com>
In reply to#261487
Hanno Foest wrote:

>> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
>> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?
>
>Hochkant einspannen, Flußmittel drauf, von der einen Seite Lötauge mit 
>dem Kolben heißmachen, von der anderen Seite mit Entlötpumpe aussaugen. 
>Funktioniert unter anderem daher gut, weil man die Pumpe dicht aufsetzen 
>kann, ist ja nirgends die Lötspitze dazwischen. Kann bei Multilayer mit 
>Masseflächen dennoch schwierig sein, bei deinen Pins sehe ich aber keine 
>Probleme.
>
>Dieses Ding
>https://www.amazon.de/ZD211/dp/B00DW7B96W
>funktioniert für sowas aber auch überraschend gut.

Wenn man sich die Kommentare der Käufer ansieht, hätte der Hersteller
wohl besser daran getan, statt für 8,91 Euro ein problematisches Gerät
für 20 Euro ein mängelfreies Teil anzubieten.

Grüße,
H.

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#261503

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-08-11 14:25 +0200
Message-ID<qip1fn$gl$2@news.bawue.net>
In reply to#261498
On 8/11/19 1:38 PM, Heinz Schmitz wrote:
> Hanno Foest wrote:
> 
>>> Irgendwas was ich neben Entlötlitze probieren kann, vor
>>> allem um die Bohrungen wieder durchgängig zu machen?
>>
>> Hochkant einspannen, Flußmittel drauf, von der einen Seite Lötauge mit
>> dem Kolben heißmachen, von der anderen Seite mit Entlötpumpe aussaugen.
>> Funktioniert unter anderem daher gut, weil man die Pumpe dicht aufsetzen
>> kann, ist ja nirgends die Lötspitze dazwischen. Kann bei Multilayer mit
>> Masseflächen dennoch schwierig sein, bei deinen Pins sehe ich aber keine
>> Probleme.
>>
>> Dieses Ding
>> https://www.amazon.de/ZD211/dp/B00DW7B96W
>> funktioniert für sowas aber auch überraschend gut.
> 
> Wenn man sich die Kommentare der Käufer ansieht, hätte der Hersteller
> wohl besser daran getan, statt für 8,91 Euro ein problematisches Gerät
> für 20 Euro ein mängelfreies Teil anzubieten.

Ich hab ein solches Teil, es funktioniert recht gut. Aber man muss den 
Umgang damit erst einmal lernen, es ist halt weder ein Lötkolben noch 
eine Entlötpumpe sondern ein Mix aus beidem.

  Gerrit

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#261504

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2019-08-11 14:33 +0200
Message-ID<aie52g-pg1.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#261498
Am 11.08.19 um 13:38 schrieb Heinz Schmitz:

>> Dieses Ding
>> https://www.amazon.de/ZD211/dp/B00DW7B96W
>> funktioniert für sowas aber auch überraschend gut.
> 
> Wenn man sich die Kommentare der Käufer ansieht, hätte der Hersteller
> wohl besser daran getan, statt für 8,91 Euro ein problematisches Gerät
> für 20 Euro ein mängelfreies Teil anzubieten.

Häh? Immerhin stolze 80% der Käufer haben 4-5 Sterne gegeben, das ist 
für Billigramsch eine ziemlich gute Quote!

Und die schlechten Bewertungen scheinen überwiegend von überzogenen 
Erwartungen her zu rühren. Bedienungsanleitung für ein einfaches 
Handwerkzeug? Ein Lötkolben, der beim allerersten Einschalten nicht ein 
wenig qualmen+stinken darf? Eine federbetriebene Entlötpumpe, die 
"Leistung" bringen soll? Auf welchem Planeten leben die?

Für eine einigermaßen gut funktionierende China-Entlötstation bist du 
sofort bei 100Eur, für eine *mängelfreie* eines Markenherstellers bei 
500Eur und mehr.
Für deine 20Eur bekommst du exakt den gleichen Ramsch wie für 8,91. :-P

Hergen

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