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Groups > de.sci.electronics > #258153 > unrolled thread

Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand

Started byPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
First post2019-06-07 11:44 +0200
Last post2019-06-09 10:55 +0200
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  Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-07 11:44 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-06-07 12:03 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-06-07 21:06 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-06-07 17:02 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:36 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-06-07 19:29 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:45 +0200
        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-06-08 11:38 +0200
          Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 15:11 +0200
            Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-06-09 18:21 +0200
              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-09 19:46 +0200
                Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-09 20:06 +0200
                  Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-09 20:59 +0200
                    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-09 21:53 +0200
                      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-10 10:34 +0200
                        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-10 13:50 +0200
                          Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-15 19:57 +0200
                            Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-16 14:05 +0200
                              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-16 19:03 +0200
                              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-23 09:03 +0200
                  Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-06-10 16:02 +0200
                    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-10 16:31 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2019-06-07 20:57 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-06-08 01:24 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:40 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:41 +0200
        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-06-08 10:44 +0200
        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-08 14:09 +0200
          Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 15:20 +0200
            Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-08 15:54 +0200
              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 21:02 +0200
              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-06-10 16:13 +0200
                Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-10 16:41 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2019-06-08 10:01 +0000
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-09 10:55 +0200

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#258284

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2019-06-10 16:02 +0200
Message-ID<qdlnug$bq7$1@dont-email.me>
In reply to#258247
Hartmut Kraus schrieb:
> Am 09.06.19 um 19:46 schrieb Peter Thoms:
>> Ist dieses Szenario nicht analog zur Anodenkreisberechung einer "Eintaktröhre" im B- oder C-Betrieb, nur "rückwärts" gerechnet?
> 
> Absolut nicht. Röhren sind nämlich das Paradebespiel für verlustlose (also strom- und leistungslose) Ansteuerung. Also nix mit Leistungsanpassung, ob nun vorwärts oder rückwärts gerechnet.

Und was nützt dir das bei:
- HF, dort ist die Ansteuerung alles andere als stromlos.
- passive grid Ansteuerung, dort wird im gewissen Sinne 100%
Steuerleistung an z.B. 50 Ohm verheizt.
- Bei Leistungs-Durchreichung, wie etwa bei der Gitterbasisschaltung
oder der Anodenmodulation. Bei Gitterbasis ist der Eingangs-Wirkwiderstand
durch die Leitfähigkeit der Steilheit gegeben.

Die stärksten NF-Endstufen, bis 1.2 MW, werden/wurden in der Anodenmodulation
von Rundfunksendern eingesetzt.

Wäre die Ansteuerung tatsächlich verlustlos, gäbe es keinen Grund für
mehrstufige Verstärker, da jede Stufe für sich ja schon unendliche
Leistungsverstärkung aufwiese. OK, dieses Argument ist etwas dünn.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#258287

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-10 16:31 +0200
Message-ID<qdlpku$vmi$1@news.albasani.net>
In reply to#258284
Am 10.06.19 um 16:02 schrieb Rolf Bombach:
> Hartmut Kraus schrieb:
>> Am 09.06.19 um 19:46 schrieb Peter Thoms:
>>> Ist dieses Szenario nicht analog zur Anodenkreisberechung einer 
>>> "Eintaktröhre" im B- oder C-Betrieb, nur "rückwärts" gerechnet?
>>
>> Absolut nicht. Röhren sind nämlich das Paradebespiel für verlustlose 
>> (also strom- und leistungslose) Ansteuerung. Also nix mit 
>> Leistungsanpassung, ob nun vorwärts oder rückwärts gerechnet.
> 
> Und was nützt dir das bei:
> - HF, dort ist die Ansteuerung alles andere als stromlos.
> - passive grid Ansteuerung, dort wird im gewissen Sinne 100%
> Steuerleistung an z.B. 50 Ohm verheizt.
> - Bei Leistungs-Durchreichung, wie etwa bei der Gitterbasisschaltung
> oder der Anodenmodulation. Bei Gitterbasis ist der Eingangs-Wirkwiderstand
> durch die Leitfähigkeit der Steilheit gegeben.
> 
> Die stärksten NF-Endstufen, bis 1.2 MW, werden/wurden in der 
> Anodenmodulation
> von Rundfunksendern eingesetzt.
> 
> Wäre die Ansteuerung tatsächlich verlustlos, gäbe es keinen Grund für
> mehrstufige Verstärker, da jede Stufe für sich ja schon unendliche
> Leistungsverstärkung aufwiese.

Schon, aber die nötige Spannungs- /und/ Stromverstärkung kriegst du kaum 
mit einer Stufe hin. Hat schon seine Gründe, dass die schon die 
"legendären" einfachsten NF-Verstärker meistens mit so 'ner ECL / PCL 
bestückt waren / sind.

  OK, dieses Argument ist etwas dünn.

Ok, sagen wir: Auf ein eng begrenztes Gebiet beschränkt, also NF - 
Kleinsignalverstärkung.

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#258172

FromRoland Franzius <roland.franzius@uos.de>
Date2019-06-07 20:57 +0200
Message-ID<qdec23$649$1@news.albasani.net>
In reply to#258153
Am 07.06.2019 um 11:44 schrieb Peter Thoms:
> Hallo,
> 
> ich tu mich gerade schwer,
> mit dem Alter fehlt auch zunehmend Übung.
> 
> Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie Wechselspannung 
> an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?
> 
> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene (U/I 
> Diagramm):
> 
> +I         /
>            /
> 0I ------/   Spannung U ->
> 
> -I
> 
> Anmerkung:
> a) Eingangsspannung gleichstromfreier mit Sinus:
> Leistungsanpassung müsste man wegen der krummen Kennlinie nach Fourier 
> in verschiedene Frequenzen aufspalten:
> - Gleichspannung
> - Grundfrequenz
> - Oberwellen
> 
> b) Eingangsspannung mit Oberwelle, bspw. gleichstromfreier Rechteck im 
> 1:1 Takt:
> 
> Hat sowas schon mal einer durchdacht und für mich parat?

zB sin x - sin pi/10  auf pi/10<x<9 pi/10
    sin x + sin pi/10  auf 11/10 pi < x < 19/10 pi

In: Plot[Piecewise[{{Sin[x] - Sin[\[Pi]/10], \[Pi]/10 < x <
      9 \[Pi]/10}, {Sin[x] + Sin[\[Pi]/10],
     11 \[Pi]/10 < x < 19 \[Pi]/10}, {0, True}}], {x, 0, 2 \[Pi]}]

  - Graphics -

In: Integrate[
  Sin[n x] Piecewise[{{Sin[x] - Sin[\[Pi]/10], \[Pi]/10 < x <
       9 \[Pi]/10}, {Sin[x] + Sin[\[Pi]/10],
      11 \[Pi]/10 < x < 19 \[Pi]/10}, {0, True}}], {x, 0, 2 \[Pi]}]

Out:
-(((Sqrt[2 (5 + Sqrt[5])] * n * Cos[(2 n \[Pi])/5]
                + Sin[(2 n \[Pi])/5] - Sqrt[5] Sin[(2 n \[Pi])/5]) *
       (Sin[(n \[Pi])/2] -  Sin[(3 n \[Pi])/2]))  /
       (2 n (-1 + n^2)))

Es bleiben also die ungeraden  sin (nx)-Komponenten  von der Größe
1/( ( n^2-1)) wegen des n im Zähler, wie das für eine stetige Funktion 
sein muss.  Die Zahlen 5 und 10, die von pi/10 stammen, können durch 
andere Bruchteile der Periode ersetzt werden.

Jede Fourierkomponente der Spannung macht dann ihren unabhängigen Strom 
an einem linearen Netzwerk.

-- 

Roland Franzius

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#258180

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-06-08 01:24 +0200
Message-ID<gm0ac5Fd2ugU1@mid.individual.net>
In reply to#258153
Am 07.06.2019 um 11:44 schrieb Peter Thoms:

> Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie Wechselspannung
> an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?

Im Prinzip mit zwei Funktionen:
U(t) für den Spannungsverlauf
I(U, R) für den Strom

Dann P=U*I ausmultiplizieren (eine Periode reicht), nach R ableiten und 
nach Nullstellen in der Ableitung suchen (relatives Minimum/Maximum). 
Oder habe ich da "Leistungsanpassung" irgendwie falsch verstanden?

Bei weiterem Nachdenken fehlt mir noch die Angabe, wie man die gegebene 
nichtlineare Kennlinie überhaupt verändern kann. Ohne 
Änderungsmöglichkeit kann man ja nichts anpassen!?

Bei noch weiterem Nachdenken über die Anpassung am Verstärker müßte der 
optimale Verbraucher den gleichen Innenwiderstand wie die 
Spannungsquelle haben. Diese Angabe fehlt bislang, verkompliziert die 
Geschichte noch weiter.

Außer beim Rechteck, da wird's einfach: Spannung bei LOW kann man 
vergessen, da fließt kein Strom, bei HIGH den Widerstand so hintrimmen, 
daß er gleich dem Innenwiderstand der Quelle wird. Das Tastverhältnis 
ist dann für die Anpassung egal.

Und falls der Quellenwiderstand komplex ist, und vielleicht auch noch 
der Lastwiderstand, dann wird's halt nochmal etwas komplizierter. Aber 
das Rechnen mit komplexen Zahlen war noch nie mein Ding :-(

DoDi

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#258183

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 08:40 +0200
Message-ID<qdfl82$c4t$2@news.albasani.net>
In reply to#258180
Am 08.06.19 um 01:24 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Bei weiterem Nachdenken fehlt mir noch die Angabe, wie man die gegebene 
> nichtlineare Kennlinie überhaupt verändern kann. Ohne 
> Änderungsmöglichkeit kann man ja nichts anpassen!?
> 
> Bei noch weiterem Nachdenken über die Anpassung am Verstärker müßte der 
> optimale Verbraucher den gleichen Innenwiderstand wie die 
> Spannungsquelle haben. Diese Angabe fehlt bislang, verkompliziert die 
> Geschichte noch weiter.
Hallo,

Quelle: 50 Ohm
Anpassung "verlustlos", bspw. über LC oder Trafo


Peter

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#258184

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 08:41 +0200
Message-ID<qdflbd$c4t$4@news.albasani.net>
In reply to#258180
Am 08.06.19 um 01:24 schrieb Hans-Peter Diettrich:
> Bei weiterem Nachdenken fehlt mir noch die Angabe, wie man die gegebene 
> nichtlineare Kennlinie überhaupt verändern kann. Ohne 
> Änderungsmöglichkeit kann man ja nichts anpassen!?
> 
> Bei noch weiterem Nachdenken über die Anpassung am Verstärker müßte der 
> optimale Verbraucher den gleichen Innenwiderstand wie die 
> Spannungsquelle haben. Diese Angabe fehlt bislang, verkompliziert die 
> Geschichte noch weiter.
> 
> Außer beim Rechteck, da wird's einfach: Spannung bei LOW kann man 
> vergessen, da fließt kein Strom, bei HIGH den Widerstand so hintrimmen, 
> daß er gleich dem Innenwiderstand der Quelle wird. Das Tastverhältnis 
> ist dann für die Anpassung egal.
Hallo,

das Rechteck ist natürlich um in das Thema einzusteigen.

Quelle: 50 Ohm
Anpassung "verlustlos", bspw. über LC oder Trafo


Peter

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#258189

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-06-08 10:44 +0200
Message-ID<gm1artFjgmuU1@mid.individual.net>
In reply to#258184
Am 08.06.2019 um 08:41 schrieb Peter Thoms:

> das Rechteck ist natürlich um in das Thema einzusteigen.
>
> Quelle: 50 Ohm
> Anpassung "verlustlos", bspw. über LC oder Trafo

Die Kennlinie hat mich an eine LED erinnert, da macht Leistungsanpassung 
auch Sinn. Bei Deinen jetzigen Vorgaben würde ich eher an 
*Leitungs*anpassung denken, bitte bestätige was Du tatsächlich meinst, 
und welchen Frequenzbereich.

Zu einer *verlustlose* Transformation eines so nichtlinearen Widerstands 
in einen linearen fällt mir nichts ein, nicht mal für eine einzige 
Frequenz. Idealerweise müßte man einen weiteren Widerstand konstruieren, 
der die umgekehrte Charakteristik hat, so daß sich zusammen mit der Last 
ein symmetrischer und linearer Widerstand ergibt, der sich per Trafo 
anpassen ließe. Aber wäre dann nicht alles, was über diesen 
Zusatzwiderstand fließt, verlorene Leistung?

Mit einem Vollwellengleichrichter könnte man den Wirkungsgrad immerhin 
verdoppeln, damit wäre die Last auch wenigstens symmetrisch. Das dürfte 
leistungsmäßig jeder "verlustlosen" Transformation überlegen sein, denke 
ich.

DoDi

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#258199

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-08 14:09 +0200
Message-ID<qdg8i3$mho$1@news.albasani.net>
In reply to#258184
Am 08.06.19 um 08:41 schrieb Peter Thoms:
> Anpassung "verlustlos",

Also was willst du nun? Leistungsanpassung (also die max. mögliche 
Leistung übertragen) oder verlustlos? Eins geht nur. Bei 
Leistungsanpassung ist der Wirkungsgrad 50%.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsanpassung

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#258201

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 15:20 +0200
Message-ID<qdgcm9$in7$1@news.albasani.net>
In reply to#258199
Am 08.06.19 um 14:09 schrieb Hartmut Kraus:
> Am 08.06.19 um 08:41 schrieb Peter Thoms:
>> Anpassung "verlustlos",
> 
> Also was willst du nun? Leistungsanpassung (also die max. mögliche 
> Leistung übertragen) oder verlustlos? Eins geht nur. Bei 
> Leistungsanpassung ist der Wirkungsgrad 50%.
> 
> https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsanpassung
Hallo,

Priorität hat Leistungsanpassung auf der Grundfrequenz.
Gleichspannung und Oberwellen werden abgeschöpft.

Für die
- Gleichspannung käme ein Shuntregler
- Oberwellen ein Oberwellenfilter
- saubere Anpassung der Quelle über die gesamte Signalphase irgendwie 
etwas Q aus L und C
in Frage.


Peter

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#258202

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-08 15:54 +0200
Message-ID<qdgem2$7e1$1@news.albasani.net>
In reply to#258201
Am 08.06.19 um 15:20 schrieb Peter Thoms:
> Am 08.06.19 um 14:09 schrieb Hartmut Kraus:
>> Am 08.06.19 um 08:41 schrieb Peter Thoms:
>>> Anpassung "verlustlos",
>>
>> Also was willst du nun? Leistungsanpassung (also die max. mögliche 
>> Leistung übertragen) oder verlustlos? Eins geht nur. Bei 
>> Leistungsanpassung ist der Wirkungsgrad 50%.
>>
>> https://de.wikipedia.org/wiki/Leistungsanpassung
> Hallo,
> 
> Priorität hat Leistungsanpassung auf der Grundfrequenz.

Naja, wie gesagt: Man darf gespannt sein, wie du die verlustlos 
hinkriegen willst. ;) Bei Leistungsanpassung werden nun mal 50% im 
Innenwiderstand der Quelle verheizt.

-- 
http://hkraus.eu/

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#258213

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 21:02 +0200
Message-ID<qdh0om$un2$1@news.albasani.net>
In reply to#258202
Am 08.06.19 um 15:54 schrieb Hartmut Kraus:
> Naja, wie gesagt: Man darf gespannt sein, wie du die verlustlos 
> hinkriegen willst. ;) Bei Leistungsanpassung werden nun mal 50% im 
> Innenwiderstand der Quelle verheizt.
Hallo,

genau das wiederum überrascht mich nicht.

Mal sehen wie ich weiterkomme, jetzt wurste ich erst mal in Spice.
Bei mir muss sowas sacken dürfen.


Vielen Dank
Peter

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#258285

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2019-06-10 16:13 +0200
Message-ID<qdlohh$fm5$1@dont-email.me>
In reply to#258202
Hartmut Kraus schrieb:
> 
> Naja, wie gesagt: Man darf gespannt sein, wie du die verlustlos hinkriegen willst. ;) Bei Leistungsanpassung werden nun mal 50% im Innenwiderstand der Quelle verheizt.

Und wer genau bestimmt, dass der Innenwiderstand tatsächlich ein
ohmscher Widerstand ist und nicht eine Reaktanz? Siehe auch
Generatoren mit hoher Streuinduktivität, wie bei einfachen
Motorrad-Lichtmaschinen. Es mag dich unvorbereitet treffen,
aber die Welt könnte /etwas/ komplexer sein, als in Wikipedia
geschildert.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#258289

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-10 16:41 +0200
Message-ID<qdlq68$uft$1@news.albasani.net>
In reply to#258285
Am 10.06.19 um 16:13 schrieb Rolf Bombach:
> Hartmut Kraus schrieb:
>>
>> Naja, wie gesagt: Man darf gespannt sein, wie du die verlustlos 
>> hinkriegen willst. ;) Bei Leistungsanpassung werden nun mal 50% im 
>> Innenwiderstand der Quelle verheizt.
> 
> Und wer genau bestimmt, dass der Innenwiderstand tatsächlich ein
> ohmscher Widerstand ist und nicht eine Reaktanz? Siehe auch
> Generatoren mit hoher Streuinduktivität, wie bei einfachen
> Motorrad-Lichtmaschinen.

Ach, und was hat das mit Leistungsanpassung zu tun: Geringer (oder 
faktisch kein realer) Innenwiderstand der Quelle? Scheint mir übrigens 
nicht nur bei Lichtmaschinen, sondern durchaus auch bei etwas 
komplexeren "Quellen" der Fall zu sein: Also ich habe z.B. lange nicht 
mehr erlebt, dass das Licht dunkler wird, wenn ich fix mal ein paar kW 
mehr aus dem Netz ziehe ... ;)

> Es mag dich unvorbereitet treffen,
> aber die Welt könnte /etwas/ komplexer sein, als in Wikipedia
> geschildert.

Sag bloß. Das ist mir wirklich vollkommen neu. ;)

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#258194

FromEwald Pfau <anderswo@gmx.net>
Date2019-06-08 10:01 +0000
Message-ID<gm1fclFkeviU1@mid.individual.net>
In reply to#258153
Peter Thoms <dl6lat@darc.de>:

> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene (U/I
> Diagramm):

>
> +I         /
>           /
> 0I ------/   Spannung U ->

Vielleicht einfach erstmal die Begriffe sortieren:

Bei Leistungsanpassung entspricht der Innenwiderstand  der Quelle dem
Innenwiderstand der Senke. Und wenn von der Senke her U und I nicht konstant
korreliert sind, wäre das erstmal mit einem Signal beaufschlagt, und ich
würde aussortieren, welche Rolle das Signal spielt.

Weil ansonsten ist es nach obiger Darstellung ein variabler Quellwiderstand,
und zu einem solchen ergibt sich die Frage, ob der Lastwiderstand nun genau
dem Quellwiderstand folgen soll, äh, dann, muss die Senke mit dem Signal
moduliert werden, darüber hinaus, dass die Übertragungsstrecke mit dem
Signal beaufschlagt ist.

Ansonsten ist die Senke an den Minimal- oder der Maximalwert des Signals
anzupassen, und für die Überlegung wird der Quellwiderstand als konstant
angenommen. Das ist dann trivial, dann sind Innenwiderstand von Last und
Quelle als gleich anzusetzen.

Nehme an, die obige Skizze bezieht sich auf übliche Spannungsanpassung
(Innenwiderstand der Last ist deutlich größer als derjenige der Quelle),
also nicht Leistungsanpassung. Dann folgt der Strom der eingeprägten
Spannung. So wie das gezeichnet ist, wird das dann unklar, ob nicht daraus
eine Stromanpassung werden soll, also, die Spannung folgt dem eingeprägten
Strom, und dann ist der Lastwiderstand zwar als klein als wiederum als
konstant anzunehmen.

Vielleicht fehlt mir hier auch nur ein missing link, um daraus schlau zu
werden, was das werden soll. Laut Skizze gibt es einen Bereich, wo trotz
aufgeprägter Spannung kein Strom fließt. Das macht es rätselhaft. Das geht
an sich nur, wenn man den Lastwiderstand aktiv moduliert.

Für landläufige Wald- und Wiesentechnik wäre das alles viel zu kompliziert
(zur Modulation der Last braucht es wiederum separate Signalführung), da
einigt man sich (mit sich selbst) auf das Modell, dem man gedanklich folgt,
und gut ist.

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#258236

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-09 10:55 +0200
Message-ID<qdihhe$rdr$1@news.albasani.net>
In reply to#258194
Am 08.06.19 um 12:01 schrieb Ewald Pfau:
> Peter Thoms <dl6lat@darc.de>:
> 
>> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene (U/I
>> Diagramm):
> 
>>
>> +I         /
>>            /
>> 0I ------/   Spannung U ->
> 
> Vielleicht einfach erstmal die Begriffe sortieren:
> 
> Bei Leistungsanpassung entspricht der Innenwiderstand  der Quelle dem
> Innenwiderstand der Senke. Und wenn von der Senke her U und I nicht konstant
> korreliert sind, wäre das erstmal mit einem Signal beaufschlagt, und ich
> würde aussortieren, welche Rolle das Signal spielt.
> 
> Weil ansonsten ist es nach obiger Darstellung ein variabler Quellwiderstand,
> und zu einem solchen ergibt sich die Frage, ob der Lastwiderstand nun genau
> dem Quellwiderstand folgen soll, äh, dann, muss die Senke mit dem Signal
> moduliert werden, darüber hinaus, dass die Übertragungsstrecke mit dem
> Signal beaufschlagt ist.
> 
> Ansonsten ist die Senke an den Minimal- oder der Maximalwert des Signals
> anzupassen, und für die Überlegung wird der Quellwiderstand als konstant
> angenommen. Das ist dann trivial, dann sind Innenwiderstand von Last und
> Quelle als gleich anzusetzen.
> 
> Nehme an, die obige Skizze bezieht sich auf übliche Spannungsanpassung
> (Innenwiderstand der Last ist deutlich größer als derjenige der Quelle),
> also nicht Leistungsanpassung. Dann folgt der Strom der eingeprägten
> Spannung. So wie das gezeichnet ist, wird das dann unklar, ob nicht daraus
> eine Stromanpassung werden soll, also, die Spannung folgt dem eingeprägten
> Strom, und dann ist der Lastwiderstand zwar als klein als wiederum als
> konstant anzunehmen.
> 
> Vielleicht fehlt mir hier auch nur ein missing link, um daraus schlau zu
> werden, was das werden soll. Laut Skizze gibt es einen Bereich, wo trotz
> aufgeprägter Spannung kein Strom fließt. Das macht es rätselhaft. Das geht
> an sich nur, wenn man den Lastwiderstand aktiv moduliert.
> 
> Für landläufige Wald- und Wiesentechnik wäre das alles viel zu kompliziert
> (zur Modulation der Last braucht es wiederum separate Signalführung), da
> einigt man sich (mit sich selbst) auf das Modell, dem man gedanklich folgt,
> und gut ist.
> 
Hallo,

ich werde wohl ein Q mit L und C einfügen.
Das wirkt dann wie eine Schwungmasse an einer Dampfmaschine.


Peter

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