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Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand

Started byPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
First post2019-06-07 11:44 +0200
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  Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-07 11:44 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-06-07 12:03 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand "Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-06-07 21:06 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-06-07 17:02 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:36 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-06-07 19:29 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:45 +0200
        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-06-08 11:38 +0200
          Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 15:11 +0200
            Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-06-09 18:21 +0200
              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-09 19:46 +0200
                Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-09 20:06 +0200
                  Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-09 20:59 +0200
                    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-09 21:53 +0200
                      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-10 10:34 +0200
                        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-10 13:50 +0200
                          Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-15 19:57 +0200
                            Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-16 14:05 +0200
                              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-16 19:03 +0200
                              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-23 09:03 +0200
                  Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-06-10 16:02 +0200
                    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-10 16:31 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2019-06-07 20:57 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-06-08 01:24 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:40 +0200
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 08:41 +0200
        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-06-08 10:44 +0200
        Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-08 14:09 +0200
          Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 15:20 +0200
            Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-08 15:54 +0200
              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-08 21:02 +0200
              Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-06-10 16:13 +0200
                Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-06-10 16:41 +0200
    Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Ewald Pfau <anderswo@gmx.net> - 2019-06-08 10:01 +0000
      Re: Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand Peter Thoms <dl6lat@darc.de> - 2019-06-09 10:55 +0200

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#258153 — Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-07 11:44 +0200
SubjectLeistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand
Message-ID<qddbmj$fvj$1@news.albasani.net>
Hallo,

ich tu mich gerade schwer,
mit dem Alter fehlt auch zunehmend Übung.

Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie Wechselspannung 
an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?

Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene (U/I 
Diagramm):

+I         /
           /
0I ------/   Spannung U ->

-I

Anmerkung:
a) Eingangsspannung gleichstromfreier mit Sinus:
Leistungsanpassung müsste man wegen der krummen Kennlinie nach Fourier 
in verschiedene Frequenzen aufspalten:
- Gleichspannung
- Grundfrequenz
- Oberwellen

b) Eingangsspannung mit Oberwelle, bspw. gleichstromfreier Rechteck im 
1:1 Takt:

Hat sowas schon mal einer durchdacht und für mich parat?


Peter

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#258155

From"Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2019-06-07 12:03 +0200
Message-ID<glur2pF33ljU1@mid.individual.net>
In reply to#258153
Am 07.06.19 um 11:44 schrieb Peter Thoms:
> Hallo,
> 
> ich tu mich gerade schwer,
> mit dem Alter fehlt auch zunehmend Übung.
> 
> Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie Wechselspannung 
> an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?
> 
> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene (U/I 
> Diagramm):
> 
> +I         /
>            /
> 0I ------/   Spannung U ->
> 
> -I
> 
> Anmerkung:
> a) Eingangsspannung gleichstromfreier mit Sinus:
> Leistungsanpassung müsste man wegen der krummen Kennlinie nach Fourier 
> in verschiedene Frequenzen aufspalten:
> - Gleichspannung
> - Grundfrequenz
> - Oberwellen
> 
> b) Eingangsspannung mit Oberwelle, bspw. gleichstromfreier Rechteck im 
> 1:1 Takt:
> 

Thema Frequenzvervielfachung mittel Varaktordioden. Folgender Link 
könnte deine Fragen beantworten?

https://www.nzz.ch/meinung/der-zuckerrausch-kostet-uns-milliarden-zeit-dagegen-vorzugehen-ld.1487089
-- 
---hdw---

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#258175

From"Horst-D. Winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2019-06-07 21:06 +0200
Message-ID<glvqufF9r7eU1@mid.individual.net>
In reply to#258155
Am 07.06.19 um 12:03 schrieb Horst-D. Winzler:
> Am 07.06.19 um 11:44 schrieb Peter Thoms:
>> Hallo,
>>
>> ich tu mich gerade schwer,
>> mit dem Alter fehlt auch zunehmend Übung.
>>
>> Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie 
>> Wechselspannung an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?
>>
>> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene 
>> (U/I Diagramm):
>>
>> +I         /
>>            /
>> 0I ------/   Spannung U ->
>>
>> -I
>>
>> Anmerkung:
>> a) Eingangsspannung gleichstromfreier mit Sinus:
>> Leistungsanpassung müsste man wegen der krummen Kennlinie nach Fourier 
>> in verschiedene Frequenzen aufspalten:
>> - Gleichspannung
>> - Grundfrequenz
>> - Oberwellen
>>
>> b) Eingangsspannung mit Oberwelle, bspw. gleichstromfreier Rechteck im 
>> 1:1 Takt:
>>
> 
> Thema Frequenzvervielfachung mittel Varaktordioden. Folgender Link 
> könnte deine Fragen beantworten?
> 
> https://www.nzz.ch/meinung/der-zuckerrausch-kostet-uns-milliarden-zeit-dagegen-vorzugehen-ld.1487089 
> 
Sehe gerade was sich da eingeschlichen hat. Der richtige Link folgt.

https://mediatum.ub.tum.de/doc/601592/601592.pdf
-- 
---hdw---

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#258166

FromRafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de>
Date2019-06-07 17:02 +0200
Message-ID<qddu9i$95j$1@dont-email.me>
In reply to#258153
> nichtlinearen

Hört sich nicht nach Job für Taschenrechner mit einfacher Formel an.
Hätte bei dem Stichwort eher in Spice-Handbüchern geblättert.

Zudem: ist der Quellwiderstand auch krumm ?

MfG  JRD

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#258182

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 08:36 +0200
Message-ID<qdfl25$c4t$1@news.albasani.net>
In reply to#258166
Am 07.06.19 um 17:02 schrieb Rafael Deliano:
>> nichtlinearen
> 
> Hört sich nicht nach Job für Taschenrechner mit einfacher Formel an.
> Hätte bei dem Stichwort eher in Spice-Handbüchern geblättert.
> 
> Zudem: ist der Quellwiderstand auch krumm ?
> 
> MfG  JRD
> 
Hallo,

richtig: nein, 50 Ohm


Peter

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#258170

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2019-06-07 19:29 +0200
Message-ID<qde6t7$8p6$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#258153
Hi Peter,
> Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie Wechselspannung 
> an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?
> 
> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene (U/I 
> Diagramm):
> 
> +I         /
>            /
> 0I ------/   Spannung U ->
> 
> -I

Also eine Gleichricherschaltung am Ende?
Mach mal einen Schritt nach hinten und schreib und, was Du vor hast. 
Mich schwant, dass Du nicht wirklcih eine Leistungsanpassung machen 
magst. Welche Quelle soll denn was speisen? Was willst Du daran optimieren?

Marte

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#258185

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 08:45 +0200
Message-ID<qdflj0$326$1@news.albasani.net>
In reply to#258170
Am 07.06.19 um 19:29 schrieb Marte Schwarz:
> Hi Peter,
>> Wie ermittel ich Leistungsanpassung für gleichstromfreie 
>> Wechselspannung an einem nichtlinearen Widerstand bei Großsignalen?
>>
>> Bspw. sei gegeben folgender Kennlinienknick in der Widerstandsebene 
>> (U/I Diagramm):
>>
>> +I         /
>>            /
>> 0I ------/   Spannung U ->
>>
>> -I
> 
> Also eine Gleichricherschaltung am Ende?
> Mach mal einen Schritt nach hinten und schreib und, was Du vor hast. 
> Mich schwant, dass Du nicht wirklcih eine Leistungsanpassung machen 
> magst. Welche Quelle soll denn was speisen? Was willst Du daran optimieren?
Hallo,

genau, irgend was Krummes.
Ob ein Akkumulator testweise mit HF beaufschlagt oder ein Röhrengitter, 
das irgendwo im Phasenlauf einen eigentümlichen Strompeak liefern kann 
(keinen Sinus, aber es reicht das als Sinus zu betrachten).


Peter

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#258191

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2019-06-08 11:38 +0200
Message-ID<qdfvmm$snl$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#258185
Hi Peter,
>> magst. Welche Quelle soll denn was speisen? Was willst Du daran 
>> optimieren?

> genau, irgend was Krummes.
> Ob ein Akkumulator testweise mit HF beaufschlagt oder ein Röhrengitter, 
> das irgendwo im Phasenlauf einen eigentümlichen Strompeak liefern kann 
> (keinen Sinus, aber es reicht das als Sinus zu betrachten).

??? Ich hab immer noch keine Vorstellung, was Dein eigentliches Zie ist: 
Leistungsanpassung kann man verwenden, um Reflexionen an Leitungen zu 
verhindern, um maximale Leistung in ein System einzukoppeln... Aber es 
ist ungeeignet für vieles.
Du schreibst, dass Du von einer 50 Ohm Quelle einspeisen willst. Was 
soll dann mit dem Signal von der Quelle gemacht 
werden?Reflexionsfreiheit wirst Du nicht schaffen, die eine Hälfte ist 
hochohmig. Da gibt es nichts zu absorbieren. Es sei denn, Du entwickelst 
eine Schaltung, die in der Art einer PFC die Leistungsaufnahme 
linearisiert.
Solange das Ziel aber nicht bekannt ist, ist alles Kaffesatzlesen in 
voller Kaffeetasse. Leistungsanpassung ist ein Werkzeug, kein Ziel.


Marte

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#258200

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-08 15:11 +0200
Message-ID<qdgc69$cmm$1@news.albasani.net>
In reply to#258191
Am 08.06.19 um 11:38 schrieb Marte Schwarz:
...
> ??? Ich hab immer noch keine Vorstellung, was Dein eigentliches Zie ist: 
> Leistungsanpassung kann man verwenden, um Reflexionen an Leitungen zu 
> verhindern, um maximale Leistung in ein System einzukoppeln... Aber es 
> ist ungeeignet für vieles.
> Du schreibst, dass Du von einer 50 Ohm Quelle einspeisen willst. Was 
> soll dann mit dem Signal von der Quelle gemacht 
> werden?Reflexionsfreiheit wirst Du nicht schaffen, die eine Hälfte ist 
> hochohmig. Da gibt es nichts zu absorbieren. Es sei denn, Du entwickelst 
> eine Schaltung, die in der Art einer PFC die Leistungsaufnahme 
> linearisiert.
> Solange das Ziel aber nicht bekannt ist, ist alles Kaffesatzlesen in 
> voller Kaffeetasse. Leistungsanpassung ist ein Werkzeug, kein Ziel.
Hallo,

das Signal soll auf die Quelle gegeben werden, 50 Ohm, bspw. 50 W.
- der Gleichanteil soll per Shuntregler abgeschöpft werden
- die Leistung der Grundfrequenz (f1-Anteil) soll maximiert werden
- Q durch hohe L und C hilft, dass die Quelle praktisch konstant 50 Ohm 
sieht
- die Oberwellen sollen eventuell abgefiltert werden, wie die Gleichspannung


Peter

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#258244

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2019-06-09 18:21 +0200
Message-ID<qdjbmh$ufq$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#258200
Hi Peter,
>> ??? Ich hab immer noch keine Vorstellung, was Dein eigentliches Ziel 
>> ist: Leistungsanpassung kann man verwenden, um Reflexionen an 
>> Leitungen zu verhindern, um maximale Leistung in ein System 
>> einzukoppeln... Aber es ist ungeeignet für vieles.
>> Du schreibst, dass Du von einer 50 Ohm Quelle einspeisen willst. Was 
>> soll dann mit dem Signal von der Quelle gemacht 
>> werden?

> das Signal soll auf die Quelle gegeben werden, 50 Ohm, bspw. 50 W.

Eine Quelle würde ich als die Stelle bezeichnen, von der ein Signal 
kommt. Bisher war ich davon ausgegangen, dass diese Quelle 50 Ohm 
Ausgangswiderstand haben solle. Mittlerweile bin ich einfach nur 
verwirrt durch das, was Du schreibst. Ich gehe jetzt einfach mal davon 
aus, dass Du eine Quelle mit einer maximalen Leistungsabgabe von 50 W 
und einer Ausgangsimpedanz von 50 Ohm meinst. Das entspricht einer 
Leerlaufspannung von 100 Veff, von denen bei Leistungsanpassung, die 
Hälfte bei der Last von 50 Ohm ankommt.

> - der Gleichanteil soll per Shuntregler abgeschöpft werden

Was Du mir damit auch immer mitteilen magst. Gibt es von der Quelle 
einen Gleichspannungsanteil mit überlagertem Wechselspannungsanteil? Was 
meinst Du dann mit "abgeschöpft"? Genutzt? Verworfen?

 > - die Leistung der Grundfrequenz (f1-Anteil) soll maximiert werden

Wenn der Gleichspannungsanteil so groß ist, dass der Wechselanteil nicht 
in den Knickbereich vordringt und  gem Skizze der Kennlinenbereich 
dahinter linear ist, dann muss auf die differenzielle Steigung angepasst 
werden, um maximale Leistung an diese Impedanz abgeben zu können.

In diesem Fall musst Du ein Anpassungsnetzwerk zwischen Quelle und Last 
setzen, die diese Impedanztransformation vornimmt.

Aber Vorsicht: Deine Kennline war eine statische. Komplexe Anteile davon 
sind darin nicht zu sehen, spielen aber beim Anpassungsnetzwerk immer 
eine Rolle.

> - Q durch hohe L und C hilft, dass die Quelle praktisch konstant 50 Ohm 
> sieht

??? Ich verstehe hier gar nicht, was Du schreiben willst. Von welchen L 
und C schreibst Du? Bisher war von solchen keine Rede.

> - die Oberwellen sollen eventuell abgefiltert werden, wie die 
> Gleichspannung

Wozu? Was willst Du denn wirklich machen?

Marte

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#258245

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-09 19:46 +0200
Message-ID<qdjgmf$tl$1@news.albasani.net>
In reply to#258244
Am 09.06.19 um 18:21 schrieb Marte Schwarz:
 > Hi Peter,
 >>> ??? Ich hab immer noch keine Vorstellung, was Dein eigentliches 
Ziel ist: Leistungsanpassung kann man verwenden, um Reflexionen an 
Leitungen zu verhindern, um maximale Leistung in ein System 
einzukoppeln... Aber es ist ungeeignet für vieles.
 >>> Du schreibst, dass Du von einer 50 Ohm Quelle einspeisen willst. 
Was soll dann mit dem Signal von der Quelle gemacht werden?
 >
 >> das Signal soll auf die Quelle gegeben werden, 50 Ohm, bspw. 50 W.
 >
 > Eine Quelle würde ich als die Stelle bezeichnen, von der ein Signal 
kommt. Bisher war ich davon ausgegangen, dass diese Quelle 50 Ohm 
Ausgangswiderstand haben solle. Mittlerweile bin ich einfach nur 
verwirrt durch das, was Du schreibst. Ich gehe jetzt einfach mal davon 
aus, dass Du eine Quelle mit einer maximalen Leistungsabgabe von 50 W 
und einer Ausgangsimpedanz von 50 Ohm meinst. Das entspricht einer 
Leerlaufspannung von 100 Veff, von denen bei Leistungsanpassung, die 
Hälfte bei der Last von 50 Ohm ankommt.

Hallo,

exakt.

Am Anfang war mir noch weniger klar, das muß sich erst bilden.

 >> - der Gleichanteil soll per Shuntregler abgeschöpft werden
 >
 > Was Du mir damit auch immer mitteilen magst. Gibt es von der Quelle 
einen Gleichspannungsanteil mit überlagertem Wechselspannungsanteil? Was 
meinst Du dann mit "abgeschöpft"? Genutzt? Verworfen?

Ich gehe davon aus, dass durch den Kennlinienknick ein Gleichrichteffekt 
eintritt, aber auch Oberwellen erzeugt werden.

 >  > - die Leistung der Grundfrequenz (f1-Anteil) soll maximiert werden
 >
 > Wenn der Gleichspannungsanteil so groß ist, dass der Wechselanteil 
nicht in den Knickbereich vordringt und  gem Skizze der Kennlinenbereich 
dahinter linear ist, dann muss auf die differenzielle Steigung angepasst 
werden, um maximale Leistung an diese Impedanz abgeben zu können.

Was auch immer. Damit bspw. ein Akku nicht zusätzlich geladen bzw. 
entladen wird, durch einen eventuellen Gleichrichteffekt.

Oder eine Triode könnte sich sonst selbst ihren Arbeitspunkt verschieben.
Keine Ahnung, würde die dann durchgehen oder dichtmachen?

 > In diesem Fall musst Du ein Anpassungsnetzwerk zwischen Quelle und 
Last setzen, die diese Impedanztransformation vornimmt.

exakt
 > Aber Vorsicht: Deine Kennline war eine statische. Komplexe Anteile 
davon sind darin nicht zu sehen, spielen aber beim Anpassungsnetzwerk 
immer eine Rolle.
 >
 >> - Q durch hohe L und C hilft, dass die Quelle praktisch konstant 50 
Ohm sieht
 >
 > ??? Ich verstehe hier gar nicht, was Du schreiben willst. Von welchen 
L und C schreibst Du? Bisher war von solchen keine Rede.

Eine Stanze, das Stanzwerkzeug, bspw. hat eine nichtlineare 
Kraft-Verlust-Kennlinie.
Damit die Stanze der Quelle als "rund" erscheint bekommt sie eine 
Schwungmasse (hier Q durch L und C) und gut.

 >> - die Oberwellen sollen eventuell abgefiltert werden, wie die 
Gleichspannung
 >
 > Wozu? Was willst Du denn wirklich machen?

elektrisch analysieren

Ist dieses Szenario nicht analog zur Anodenkreisberechung einer 
"Eintaktröhre" im B- oder C-Betrieb, nur "rückwärts" gerechnet?

Das müsste doch in der ersten Näherung passen, oder?


Peter

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#258247

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-09 20:06 +0200
Message-ID<qdjhrk$ubu$1@news.albasani.net>
In reply to#258245
Am 09.06.19 um 19:46 schrieb Peter Thoms:
> Ist dieses Szenario nicht analog zur Anodenkreisberechung einer 
> "Eintaktröhre" im B- oder C-Betrieb, nur "rückwärts" gerechnet?

Absolut nicht. Röhren sind nämlich das Paradebespiel für verlustlose 
(also strom- und leistungslose) Ansteuerung. Also nix mit 
Leistungsanpassung, ob nun vorwärts oder rückwärts gerechnet.

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#258252

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-09 20:59 +0200
Message-ID<qdjku4$ph8$1@news.albasani.net>
In reply to#258247
Am 09.06.19 um 20:06 schrieb Hartmut Kraus:
> Am 09.06.19 um 19:46 schrieb Peter Thoms:
>> Ist dieses Szenario nicht analog zur Anodenkreisberechung einer 
>> "Eintaktröhre" im B- oder C-Betrieb, nur "rückwärts" gerechnet?
> 
> Absolut nicht. Röhren sind nämlich das Paradebespiel für verlustlose 
> (also strom- und leistungslose) Ansteuerung. Also nix mit 
> Leistungsanpassung, ob nun vorwärts oder rückwärts gerechnet.
Hallo,

ok ..., das gilt für einige Röhren.

Die 3-500z hat zum Beispiel bei +110 V Aussteuerung ca. 0,5 A 
Gitterstrom (abhängig von der Anodenspannung (bei 110V Gitterspannung 
ist die Anodenspannung relativ niedrig).

Oder eine 3cx3000 ...


Peter

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#258254

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-09 21:53 +0200
Message-ID<qdjo3v$i84$1@news.albasani.net>
In reply to#258252
Am 09.06.19 um 20:59 schrieb Peter Thoms:
> Am 09.06.19 um 20:06 schrieb Hartmut Kraus:
>> Am 09.06.19 um 19:46 schrieb Peter Thoms:
>>> Ist dieses Szenario nicht analog zur Anodenkreisberechung einer 
>>> "Eintaktröhre" im B- oder C-Betrieb, nur "rückwärts" gerechnet?
>>
>> Absolut nicht. Röhren sind nämlich das Paradebespiel für verlustlose 
>> (also strom- und leistungslose) Ansteuerung. Also nix mit 
>> Leistungsanpassung, ob nun vorwärts oder rückwärts gerechnet.
> Hallo,
> 
> ok ..., das gilt für einige Röhren.

Für den Großteil, im "vertretbaren" Aussteureungsbereich betrieben. Und 
der liegt nun mal bei negativen Gitterspannnungen.

> Die 3-500z hat zum Beispiel bei +110 V Aussteuerung ca. 0,5 A 
> Gitterstrom (abhängig von der Anodenspannung (bei 110V Gitterspannung 
> ist die Anodenspannung relativ niedrig).
> 
> Oder eine 3cx3000 ...

Von mir aus. Aber selbst mit solchen "Spezialfällen" wirst du nie auch 
nur annährend Leistungsanpassung hinkriegen. Viel Erfolg weiterhin. ;)

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#258266

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-10 10:34 +0200
Message-ID<qdl4mf$30o$1@news.albasani.net>
In reply to#258254
Am 09.06.19 um 21:53 schrieb Hartmut Kraus:
> 
> Für den Großteil, im "vertretbaren" Aussteureungsbereich betrieben. Und 
> der liegt nun mal bei negativen Gitterspannnungen.
> 
>> Die 3-500z hat zum Beispiel bei +110 V Aussteuerung ca. 0,5 A 
>> Gitterstrom (abhängig von der Anodenspannung (bei 110V Gitterspannung 
>> ist die Anodenspannung relativ niedrig).
>>
>> Oder eine 3cx3000 ...
> 
> Von mir aus. Aber selbst mit solchen "Spezialfällen" wirst du nie auch 
> nur annährend Leistungsanpassung hinkriegen. Viel Erfolg weiterhin. ;)
Hallo,

das wäre nicht mein erster Fehlerfolg.

Was mir mittlerweile klar wurde:
Ausnahmslos, also immer, einen Gleichstrompfad einplanen. Der Grund 
liegt in eventuellen Nichtlinearitäten.


Peter

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#258275

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-10 13:50 +0200
Message-ID<qdlg5g$gdi$1@news.albasani.net>
In reply to#258266
Am 10.06.19 um 10:34 schrieb Peter Thoms:
> Was mir mittlerweile klar wurde:
> Ausnahmslos, also immer, einen Gleichstrompfad einplanen. Der Grund 
> liegt in eventuellen Nichtlinearitäten.

Dir ist überhaupt nichts klar geworden. Die simple Rechnung 
"Leistungsanpassung -> Wirkungsgrad 50% / verlustlose Übertragung nur 
leistungs- und damit stromlos möglich" gilt /immer/, egal wie gerade 
oder krumm die Kennlinien von Quell- oder Lastwiderstand nun sind. Und 
egal, ob du nun mit Gleich- oder Wechselstrom hantierst.

 > das wäre nicht mein erster Fehlerfolg.

Na, dann immer drauf. ;)

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#258486

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-15 19:57 +0200
Message-ID<qe3bj6$jgd$1@news.albasani.net>
In reply to#258275
Am 10.06.19 um 13:50 schrieb Hartmut Kraus:
> Am 10.06.19 um 10:34 schrieb Peter Thoms:
>> Was mir mittlerweile klar wurde:
>> Ausnahmslos, also immer, einen Gleichstrompfad einplanen. Der Grund 
>> liegt in eventuellen Nichtlinearitäten.
> 
> Dir ist überhaupt nichts klar geworden.

Hallo,

das ist ein genetischer Fehlschluss.

> Die simple Rechnung 
> "Leistungsanpassung -> Wirkungsgrad 50% / verlustlose Übertragung nur 
> leistungs- und damit stromlos möglich" gilt /immer/, egal wie gerade 
> oder krumm die Kennlinien von Quell- oder Lastwiderstand nun sind. Und 
> egal, ob du nun mit Gleich- oder Wechselstrom hantierst.

Die Aussage überrascht mich nicht.

>  > das wäre nicht mein erster Fehlerfolg.
> 
> Na, dann immer drauf. ;)

Peter

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#258500

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-06-16 14:05 +0200
Message-ID<qe5b9s$el0$2@news.albasani.net>
In reply to#258486
Am 15.06.19 um 19:57 schrieb Peter Thoms:
> Am 10.06.19 um 13:50 schrieb Hartmut Kraus:
>> Am 10.06.19 um 10:34 schrieb Peter Thoms:
>>> Was mir mittlerweile klar wurde:
>>> Ausnahmslos, also immer, einen Gleichstrompfad einplanen. Der Grund 
>>> liegt in eventuellen Nichtlinearitäten.
>>
>> Dir ist überhaupt nichts klar geworden.
> 
> Hallo,
> 
> das ist ein genetischer Fehlschluss.
> 
>> Die simple Rechnung "Leistungsanpassung -> Wirkungsgrad 50% / 
>> verlustlose Übertragung nur leistungs- und damit stromlos möglich" 
>> gilt /immer/, egal wie gerade oder krumm die Kennlinien von Quell- 
>> oder Lastwiderstand nun sind. Und egal, ob du nun mit Gleich- oder 
>> Wechselstrom hantierst.
> 
> Die Aussage überrascht mich nicht.

Na gut, jetzt sag' mir nur noch das Problem, für dass du eine Lösung 
suchst. Von der du schon lange weißt, dass es sie nicht gibt. ;)

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#258521

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-16 19:03 +0200
Message-ID<qe5spc$5h9$1@news.albasani.net>
In reply to#258500
Am 16.06.19 um 14:05 schrieb Hartmut Kraus:
...
> Na gut, jetzt sag' mir nur noch das Problem, für dass du eine Lösung 
> suchst. Von der du schon lange weißt, dass es sie nicht gibt. ;)
Hallo,

Leistungsanpassung an nichtlinearem Widerstand.
Aber das geht nur frequenzselektiv und mit etwas Q, mit breitbandig ist 
da nichts.
Bspw. geht damit eine knackige Materialprüfung an einem Bleiakku.


Peter

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#259014

FromPeter Thoms <dl6lat@darc.de>
Date2019-06-23 09:03 +0200
Message-ID<qen888$umg$1@news.albasani.net>
In reply to#258500
Am 16.06.19 um 14:05 schrieb Hartmut Kraus:
> Na gut, jetzt sag' mir nur noch das Problem, für dass du eine Lösung 
> suchst. Von der du schon lange weißt, dass es sie nicht gibt.
Hallo,

wieso ich?

Auf mich triffts nicht zu, ich weiß es jetzt.
Es ist ungefähr der halbe "differentielle" Widerstand vom leitenden 
Bereich der nichtlinearen Kennlinie.


Peter

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