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Groups > de.sci.electronics > #253835 > unrolled thread
| Started by | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| First post | 2019-03-12 12:54 +0100 |
| Last post | 2019-03-13 21:44 +0100 |
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Kleine Spielerei im Labor Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-03-12 12:54 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2019-03-12 17:31 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-03-12 17:36 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2019-03-12 18:01 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2019-03-12 20:04 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-12 20:25 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2019-03-12 23:16 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2019-03-13 08:05 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> - 2019-03-13 10:16 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-03-13 10:29 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-03-13 10:37 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-03-13 10:39 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-03-13 18:16 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-03-13 21:29 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-13 10:50 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2019-03-14 12:22 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> - 2019-03-13 08:02 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Horst-Dieter Winzler <horst.d.winzler@web.de> - 2019-03-13 16:34 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-03-14 22:39 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-03-13 08:36 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-03-13 08:47 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-03-13 09:22 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-03-13 09:32 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-03-13 10:59 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-03-13 11:01 +0100
Re: Kleine Spielerei im Labor Reinhard Zwirner <reinhard.zwirner@t-online.de> - 2019-03-13 21:44 +0100
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 12:54 +0100 |
| Subject | Kleine Spielerei im Labor |
| Message-ID | <gepkvdFeqotU1@mid.individual.net> |
Ein Lorenz Attraktor: (ACHTUNG: ca. 16MB) https://www.prof-bruecklmeier.de/app/download/5812491740/CATTRACTOR_20190112.mp4 Viel Spaß! -- Ich muss nicht kultiviert *aussehen* - ich bin es. Profiklaus in d.r.f.
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| From | Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 17:31 +0100 |
| Message-ID | <nmnf8ed65g0pg2s8l87c05httdbvqg0j0i@4ax.com> |
| In reply to | #253835 |
On Tue, 12 Mar 2019 12:54:22 +0100, Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> wrote: >Ein Lorenz Attraktor: (ACHTUNG: ca. 16MB) > >https://www.prof-bruecklmeier.de/app/download/5812491740/CATTRACTOR_20190112.mp4 > >Viel Spaß! Sehr gut, Missing Link zu Infos. w.
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| From | Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 17:36 +0100 |
| Message-ID | <geq5g0Fhl8tU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253870 |
Am 12.03.2019 um 17:31 schrieb Helmut Wabnig: > On Tue, 12 Mar 2019 12:54:22 +0100, Eric Bruecklmeier > <usenet@nerdcraft.de> wrote: > >> Ein Lorenz Attraktor: (ACHTUNG: ca. 16MB) >> >> https://www.prof-bruecklmeier.de/app/download/5812491740/CATTRACTOR_20190112.mp4 >> >> Viel Spaß! > > > Sehr gut, Obwohl weder Klimapolitik noch Planwirtschaft vorkommt? > Missing Link zu Infos. Ich wollte nicht zu sehr ontopic werden - wird hier nicht so gerne gesehen ;-). Aber bitte: http://users.physics.harvard.edu/~horowitz/misc/lorenz.htm -- Werbung: https://www.amazon.de/Bier-brauen-Grundlagen-Rohstoffe-Brauprozess/dp/3800109271
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 18:01 +0100 |
| Message-ID | <v8pf8edd8jt47h63igme1sbegsgupv3gvn@4ax.com> |
| In reply to | #253872 |
On Tue, 12 Mar 2019 17:36:15 +0100, Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> wrote: >Aber bitte: > >http://users.physics.harvard.edu/~horowitz/misc/lorenz.htm Au Mann, vor etlicher Zeit hatte ich mal das Umsetzen von Differentialgleichungen in Schaltungen beigebracht bekommen, aka "Programmieren von Analogrechnern". Kann immer noch wirtschaftlich Digitaltechnik ersetzen:-) Thomas Prufer
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| From | Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 20:04 +0100 |
| Message-ID | <geqe60FkjjmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253876 |
Am 12.03.19 um 18:01 schrieb Thomas Prufer: > On Tue, 12 Mar 2019 17:36:15 +0100, Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> > wrote: > >> Aber bitte: >> >> http://users.physics.harvard.edu/~horowitz/misc/lorenz.htm > > Au Mann, vor etlicher Zeit hatte ich mal das Umsetzen von > Differentialgleichungen in Schaltungen beigebracht bekommen, aka "Programmieren > von Analogrechnern". Dazu gibt es ein wunderbares Buch: Ulmann, Bernd: Analogrechner. Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, München 2010. Viele Infos auch auf BU's Seiten unter http://www.analogmuseum.org/ > Kann immer noch wirtschaftlich Digitaltechnik ersetzen:-) Naja, das muss man wohl heute eher skeptisch sehen. In fast allen Punkten hat heute die Digitalsimulation die Nase vorn: Kosten, Langzeitstabilität, Skalierbarkeit, Modellordnung, Debugging, Designzyklen, Dokumentation und Datenaufbereitung, ... Vielleicht gibts noch ein paar Nischen wie die schnelle Echtzeitsimulation, in denen die Analogtechnik überlebt. Gruß, V.
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-12 20:25 +0100 |
| Message-ID | <q69137$cts$2@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253880 |
Hi Volker, >>> http://users.physics.harvard.edu/~horowitz/misc/lorenz.htm >> >> Au Mann, vor etlicher Zeit hatte ich mal das Umsetzen von >> Differentialgleichungen in Schaltungen beigebracht bekommen, aka "Programmieren >> von Analogrechnern". >> Kann immer noch wirtschaftlich Digitaltechnik ersetzen:-) > > Naja, das muss man wohl heute eher skeptisch sehen. In fast allen > Punkten hat heute die Digitalsimulation die Nase vorn: Mach mal Signalverrechnung in Echtzeit damit, wenn das extrem stromsparend sein soll, da bist Du schon mit der Digitalisierung schon zu Stromhungrig, die Signalkverarbeitung ganz zu schweigen. Marte
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| From | Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> |
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| Date | 2019-03-12 23:16 +0100 |
| Message-ID | <geqpd4Fn00kU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253882 |
Am 12.03.19 um 20:25 schrieb Marte Schwarz: >> Naja, das muss man wohl heute eher skeptisch sehen. In fast allen >> Punkten hat heute die Digitalsimulation die Nase vorn: > > Mach mal Signalverrechnung in Echtzeit damit, wenn das extrem > stromsparend sein soll, da bist Du schon mit der Digitalisierung schon > zu Stromhungrig, die Signalkverarbeitung ganz zu schweigen. das ist sicher auch eine Nische. Aber die analoge Nische ist klein und wird immer kleiner. Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr acht Integratoren? V.
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 08:05 +0100 |
| Message-ID | <voah8e9kprtsrmuf0egc2d5iejr6i7k1od@4ax.com> |
| In reply to | #253883 |
On Tue, 12 Mar 2019 23:16:04 +0100, Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: >Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast >eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr >acht Integratoren? ... und die waren schon damals nicht billig, weil wirklich sehr linear, genau, alles 10-Gang-Potis mit Getriebe, Mechanik und AUfbau vom Feinsten... Thomas Prufer
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| From | Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 10:16 +0100 |
| Message-ID | <ges047F8mfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253886 |
Am 13.03.19 um 08:05 schrieb Thomas Prufer: > On Tue, 12 Mar 2019 23:16:04 +0100, Volker Staben > <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: > >> Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast >> eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr >> acht Integratoren? > > ... und die waren schon damals nicht billig, weil wirklich sehr linear, genau, > alles 10-Gang-Potis mit Getriebe, Mechanik und AUfbau vom Feinsten... In https://www.heise.de/tr/artikel/Zurueck-in-die-Zukunft-4232274.html wird als Einstiegspreis für den Telefunken AR 770 ein Betrag von 740000 Mark genannt. Gewicht ca. 550 kg. Über die Anzahl der Rechenverstärker (Integratoren) habe ich nichts herausgefunden - ich vermute, 8 Stück, weil das Ding 16 Koeffizientenpotentiometer hat. Rechen"genauigkeit" 1e-4. Faszinierende Technik. V.
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 10:29 +0100 |
| Message-ID | <q6aiif$o79$1@news.dns-netz.com> |
| In reply to | #253896 |
Am 13.03.19 um 10:16 schrieb Volker Staben: > Am 13.03.19 um 08:05 schrieb Thomas Prufer: >> On Tue, 12 Mar 2019 23:16:04 +0100, Volker Staben >> <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: >> >>> Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast >>> eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr >>> acht Integratoren? >> >> ... und die waren schon damals nicht billig, weil wirklich sehr linear, genau, >> alles 10-Gang-Potis mit Getriebe, Mechanik und AUfbau vom Feinsten... > > In https://www.heise.de/tr/artikel/Zurueck-in-die-Zukunft-4232274.html > wird als Einstiegspreis für den Telefunken AR 770 ein Betrag von 740000 > Mark genannt. Gewicht ca. 550 kg. Über die Anzahl der Rechenverstärker > (Integratoren) habe ich nichts herausgefunden - ich vermute, 8 Stück, > weil das Ding 16 Koeffizientenpotentiometer hat. Rechen"genauigkeit" > 1e-4. Faszinierende Technik. > > V. Hallo, naja - 1966. Ich weiß gerade nicht genau was für Opamps es damals gab. http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770/ http://www.cowardstereoview.com/analog/tele.htm Offenbar waren da schon Opamps aus Trasnsistoren mit +-15V supply drin und keine Röhren. Für Anzeigen wurden wohl Glühlämpchen benutzt. Analoge Synthesizer kommen da wohl teilweise an die Funktionalität ran wenn auch nicht unbedingt an die Genauigkeit. Opamps haben sich seit den 60-er Jahren deutlich weiterentwickelt. Beim Stromverbrauch und bei der Genauigkeit. Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
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| Date | 2019-03-13 10:37 +0100 |
| Message-ID | <q6aj0a$p7p$1@news.dns-netz.com> |
| In reply to | #253898 |
Am 13.03.19 um 10:29 schrieb Bernd Mayer: > Am 13.03.19 um 10:16 schrieb Volker Staben: >> Am 13.03.19 um 08:05 schrieb Thomas Prufer: >>> On Tue, 12 Mar 2019 23:16:04 +0100, Volker Staben >>> <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: >>> >>>> Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast >>>> eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr >>>> acht Integratoren? >>> >>> ... und die waren schon damals nicht billig, weil wirklich sehr >>> linear, genau, >>> alles 10-Gang-Potis mit Getriebe, Mechanik und AUfbau vom Feinsten... >> >> In https://www.heise.de/tr/artikel/Zurueck-in-die-Zukunft-4232274.html >> wird als Einstiegspreis für den Telefunken AR 770 ein Betrag von 740000 >> Mark genannt. Gewicht ca. 550 kg. Über die Anzahl der Rechenverstärker >> (Integratoren) habe ich nichts herausgefunden - ich vermute, 8 Stück, >> weil das Ding 16 Koeffizientenpotentiometer hat. Rechen"genauigkeit" >> 1e-4. Faszinierende Technik. >> >> V. > > Hallo, > > naja - 1966. > > Ich weiß gerade nicht genau was für Opamps es damals gab. > http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770/ > http://www.cowardstereoview.com/analog/tele.htm > > Offenbar waren da schon Opamps aus Trasnsistoren mit +-15V supply drin > und keine Röhren. Für Anzeigen wurden wohl Glühlämpchen benutzt. Nachtrag: hier gibt es Detailfotos der Opamps: "Diese Karte trägt die Bezeichnung SV 1A und stellt einen einzelnen Operationsverstärker ohne Zerhackerstabilisierung und ohne Überlastdetektor dar.": http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770 "Das Bild ... zeigt einen der besten Operationsverstärker, der jemals für einen elektronischen Analogrechner entwickelt und gefertigt wurde.": http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770/op14.jpg Faszinierend, was damals mit den vorhandenen Mitteln möglich war. Bernd Mayer
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
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| Date | 2019-03-13 10:39 +0100 |
| Message-ID | <q6aj54$p7p$2@news.dns-netz.com> |
| In reply to | #253898 |
Am 13.03.19 um 10:29 schrieb Bernd Mayer: > Am 13.03.19 um 10:16 schrieb Volker Staben: >> Am 13.03.19 um 08:05 schrieb Thomas Prufer: >>> On Tue, 12 Mar 2019 23:16:04 +0100, Volker Staben >>> <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: >>> >>>> Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast >>>> eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr >>>> acht Integratoren? >>> >>> ... und die waren schon damals nicht billig, weil wirklich sehr >>> linear, genau, >>> alles 10-Gang-Potis mit Getriebe, Mechanik und AUfbau vom Feinsten... >> >> In https://www.heise.de/tr/artikel/Zurueck-in-die-Zukunft-4232274.html >> wird als Einstiegspreis für den Telefunken AR 770 ein Betrag von 740000 >> Mark genannt. Gewicht ca. 550 kg. Über die Anzahl der Rechenverstärker >> (Integratoren) habe ich nichts herausgefunden - ich vermute, 8 Stück, >> weil das Ding 16 Koeffizientenpotentiometer hat. Rechen"genauigkeit" >> 1e-4. Faszinierende Technik. >> >> V. > > Hallo, > > naja - 1966. > > Ich weiß gerade nicht genau was für Opamps es damals gab. > http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770/ > http://www.cowardstereoview.com/analog/tele.htm > > Offenbar waren da schon Opamps aus Trasnsistoren mit +-15V supply drin > und keine Röhren. Für Anzeigen wurden wohl Glühlämpchen benutzt. Nachtrag: hier gibt es Detailfotos der Opamps: "Diese Karte trägt die Bezeichnung SV 1A und stellt einen einzelnen Operationsverstärker ohne Zerhackerstabilisierung und ohne Überlastdetektor dar.": http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770/sv1a.jpg "Das Bild ... zeigt einen der besten Operationsverstärker, der jemals für einen elektronischen Analogrechner entwickelt und gefertigt wurde.": http://www.analogmuseum.org/deutsch/collection/telefunken/ra770/op14.jpg Faszinierend, was damals mit den vorhandenen Mitteln möglich war. Bernd Mayer
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| From | Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 18:16 +0100 |
| Message-ID | <gestfmF6hrfU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253896 |
Am 13.03.2019 um 10:16 schrieb Volker Staben: > In https://www.heise.de/tr/artikel/Zurueck-in-die-Zukunft-4232274.html > wird als Einstiegspreis für den Telefunken AR 770 ein Betrag von 740000 > Mark genannt. Etwas später gab's den auch als Hybridrechner, im Gespann mit einer TR-86. Einer sollte in Stgt. als Flugsimulator programmiert werden, mit Rückmeldung am Steuerknüppel. Kai Neahnung wie dieses Experiment ausging. DoDi
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| From | Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 21:29 +0100 |
| Message-ID | <q6bp84$n66$1@dont-email.me> |
| In reply to | #253896 |
> https://www.heise.de/tr/artikel/Zurueck-in-die-Zukunft-4232274.html Bernd Ulmann hat dazu auch schon auf dem Vintage Computer Festival Munich Vorträge gehalten. https://www.vcfe.org/D/ ( dieses Jahr 27./28. April ) Sein Buch ist sicher auch gut, allerdings etwas teuer, habe ich noch nicht: https://www.amazon.de/Analogrechner-Wunderwerke-Grundlagen-Geschichte-Anwendung/dp/3486592033/ref=pd_lpo_sbs_14_t_1/260-6071046-8996635?_encoding=UTF8&psc=1&refRID=A6DR3QJ09JZG0VM3A1FD MfG JRD
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 10:50 +0100 |
| Message-ID | <q6ajop$uua$2@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253883 |
Hi Volker, >>> Naja, das muss man wohl heute eher skeptisch sehen. In fast allen >>> Punkten hat heute die Digitalsimulation die Nase vorn: >> >> Mach mal Signalverrechnung in Echtzeit damit, wenn das extrem >> stromsparend sein soll, da bist Du schon mit der Digitalisierung schon >> zu Stromhungrig, die Signalkverarbeitung ganz zu schweigen. > > das ist sicher auch eine Nische. Aber die analoge Nische ist klein und > wird immer kleiner. > > Und Du vergleichst Äpfel mit Birnen: es ging um Analogrechner. Du hast > eine Ahnung vom Leistungebsdarf eines Analogrechners mit so ungefähr > acht Integratoren? Ja, wenn man keine allzu hohen Anforderungen an Rauschabstände hat landest Du schnell im nW Bereich, wenn es sauberer sein soll, werden es ein paar wenige µW. Da hast Du noch nicht mal 8 Bit mit 100 Sps in der AD-Wandlung drin. Marte
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2019-03-14 12:22 +0100 |
| Message-ID | <i7ek8e1lvgp2nrulr64b8vp2957hirga45@4ax.com> |
| In reply to | #253883 |
Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: >das ist sicher auch eine Nische. Aber die analoge Nische ist klein und >wird immer kleiner. Zwar kein Analogrechner, aber analog-lastig. Präzise Vorverstärker, präziser Integrator, präziser Synchrondemodulator, alles mit OpAmps und Analogschaltern aufgebaut - war aber zu unpräzise, in die Gegenkopplung kam noch ein DAC, der die Verstärkung einstellt, und pber Relais mit Goldkontakten eine bekannte Prüfschleife. Nur so war der Kladderadatsch halbwegs temperaturstabil zu halten. Heute OpAmp, ADC, DSP, um Klassen genauer, und solche Ausgleichstricks sind unnötg. -ras -- Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056 http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Thomas Prufer <prufer.public@mnet-online.de.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 08:02 +0100 |
| Message-ID | <fa9h8edr9vffis9ol6lidpl7qnuqnh38n5@4ax.com> |
| In reply to | #253880 |
On Tue, 12 Mar 2019 20:04:32 +0100, Volker Staben <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: >Naja, das muss man wohl heute eher skeptisch sehen. In fast allen >Punkten hat heute die Digitalsimulation die Nase vorn: Kosten, >Langzeitstabilität, Skalierbarkeit, Modellordnung, Debugging, >Designzyklen, Dokumentation und Datenaufbereitung, ... Vielleicht gibts >noch ein paar Nischen wie die schnelle Echtzeitsimulation, in denen die >Analogtechnik überlebt. Zwei (sehr kleine) Nischen, die ich kenne: Ich fand einen Bericht über einen "Analogrechner", der einen inneren Parameter (Temperatur?) von HID/Xenon-Lampen im Auto berechnet, für die Zündelektronik: letztendlich ein RC-Glied, bisserl was um den Strom einzuprägen schätze ich. Bei den Autobauern kommt es ja auf Kosten an, dann den Preis. Billig muss es auch sein, und erst dann zuverlässig, sicher, EMV-fest, (und patentierbar...) Signalaufbereitung vom Meßsignalen an einem Tieftemperaturkryostaten: bei dem Ding sollte *jede* Leistungseinstrahlung ferngehalten werden, damit es ordentlich kalt wird -- Ziel war einstellige Millikelvin. Das Ding stand in einem riesigen wasserdichten Kupferkessel zur Abschirmung, in einem Gestell aus sandgefüllten Rohren zu Dämpfung der mechanischen Schwingungen von Außen, usw. Die haben dort kleine Analogrechnerchen drin gehabt, betrieben an Autobatterien, damit da Ruhe in der Kiste ist. Datenübertagung war per LED in Glasfaser, "Hell ist viel". Mit geschickter Rückkopplung sind die unter ein Promill Fehler gekommen, ISTR. Nischen, ja. Thomas Prufer
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| From | Horst-Dieter Winzler <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 16:34 +0100 |
| Message-ID | <gesm8eF4vo8U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253885 |
Am 13.03.19 um 08:02 schrieb Thomas Prufer: > On Tue, 12 Mar 2019 20:04:32 +0100, Volker Staben > <volker.staben@hs-flensburg.de> wrote: > ---- Bei > den Autobauern kommt es ja auf Kosten an, dann den Preis. Billig muss es auch > sein, und erst dann zuverlässig, sicher, EMV-fest, (und patentierbar...) Grad heute Morgen passiert. Kriegte den Autoschlüssel nicht abgezogen. Was war passiert. Ich habe das Smartphones an einer USB-Batterie laden lassen. Diese Kombination lag vor auf der Ablage unter dem Radio. Das zu EMV. ;-) > Thomas Prufer > -- ---hdw---
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-03-14 22:39 +0100 |
| Message-ID | <q6ehnb$v8n$1@dont-email.me> |
| In reply to | #253880 |
Volker Staben schrieb: > > Dazu gibt es ein wunderbares Buch: > > Ulmann, Bernd: Analogrechner. Oldenbourg Wissenschaftsverlag GmbH, > München 2010. Doppelkorn hat mir auch gut gefallen. https://www.amazon.com/Electronic-Analog-Computers-Granino-Theresa/dp/B009ZYOQ98 Ein paar Testseiten hier: http://www.philbrickarchive.org/korn_and_korn_philbrick.pdf http://www.philbrickarchive.org/korn_and_korn_philbrick_integrator.pdf Das Buch hat auch noch viele Fotos. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-13 08:36 +0100 |
| Message-ID | <q6abt7$9p4$1@news.dns-netz.com> |
| In reply to | #253835 |
Am 12.03.19 um 12:54 schrieb Eric Bruecklmeier: > Ein Lorenz Attraktor: (ACHTUNG: ca. 16MB) > > https://www.prof-bruecklmeier.de/app/download/5812491740/CATTRACTOR_20190112.mp4 Hallo, das wurde früher bei Lasershows eingesetzt. https://www.casamagica.de/ Ich hatte selbst mal ein analoges Gerät dafür entwickelt mit Tongeneratoren, Analogmultiplieren und Filtern. Den Multiplier hatte ich selbst entwickelt mit Dual-FETs nach einer Idee aus einem älteren Tietze-Schenk Buch. Das Gerät hatte ich Guillochengenerator genannt. https://de.wikipedia.org/wiki/Guilloche Die Figuren konnte man mit dem Laser projizieren statt nur auf dem Oszi und das wurde dazu im Rhythmus der Musik gesteuert. Sehr ästhetisch das Ganze. IIRC wurde ganz früher beim Fernsehen solche Muster auch als Pausenbilder gesendet. Bernd Mayer
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