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Groups > de.sci.electronics > #253714 > unrolled thread
| Started by | Holger <me@privacy.org> |
|---|---|
| First post | 2019-03-10 21:28 +0100 |
| Last post | 2019-03-11 17:15 +0100 |
| Articles | 16 — 7 participants |
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Bauteile mit I²C-Bus programmieren Holger <me@privacy.org> - 2019-03-10 21:28 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-03-10 21:43 +0100
Re: Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2019-03-11 12:56 +0000
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Tobias Baumann <tobias.baumann@elpra.de> - 2019-03-12 00:19 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-11 16:04 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Holger <me@privacy.org> - 2019-03-11 19:00 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-11 19:14 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Tobias Baumann <tobias.baumann@elpra.de> - 2019-03-12 00:21 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-11 19:19 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Holger <me@privacy.org> - 2019-03-12 23:41 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> - 2019-03-13 08:42 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-13 10:35 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Holger <me@privacy.org> - 2019-03-13 14:10 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-03-13 16:10 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> - 2019-03-14 10:06 +0100
Re: Bauteile mit I²C-Bus programmieren olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-11 17:15 +0100
| From | Holger <me@privacy.org> |
|---|---|
| Date | 2019-03-10 21:28 +0100 |
| Subject | Bauteile mit I²C-Bus programmieren |
| Message-ID | <q63s0t$qdd$1@gioia.aioe.org> |
Liebe Leute, leider schweigen sich die Datenblätter von Schaltkreisen, die I²C-Bus programmiert werden, über die Programmierung genau dieser Schaltkreise aus. Weil da nun nette Sachen dabei sind, zum Beispiel Prozessoren für Dolby-Surround, für Tuner, für Audio-Umschalter, würde ich gerne in Erfahrung bringen, wie man die Bauteile auch in eigenen Anwendungen einsetzen kann. Also konket: Ein Mikrocontroller produziert Sequenzen von Befehlen über den I²C-Bus und steuert damit eine Stereoanlage, oder was auch immer. Wo bekomme ich die Informationen über diese Sequenzen her? Quasi ein "Programming Reference Manual" über die unvollständig dokumentierten Chips? Holger
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-10 21:43 +0100 |
| Message-ID | <9g9glf-df1.ln1@hergen.dyndns.org> |
| In reply to | #253714 |
Am 10.03.19 um 21:28 schrieb Holger: > Liebe Leute, > > leider schweigen sich die Datenblätter von Schaltkreisen, die I²C-Bus > programmiert werden, über die Programmierung genau dieser Schaltkreise > aus. In 9 von 10 Fällen tun sie das keineswegs, sondern gehen recht detailiert auf diesen Aspekt ein. Mitunter stehen elektrische Daten und Programmierung in getrennten Dokumenten, da muss man dann etwas suchen. > Weil da nun nette Sachen dabei sind, zum Beispiel Prozessoren für > Dolby-Surround, In diesem Fall kann es sein, das lizenzrechtliche Vorgaben seitens Dolby den Hersteller zwingen, sich im öffentlich zugänglichen Datenblatt auf grobe Eckdaten zu beschränken und Details nur gegen NDA weiter zu geben. > was auch immer. Wo bekomme ich die Informationen über diese Sequenzen > her? Quasi ein "Programming Reference Manual" über die unvollständig > dokumentierten Chips? Beim Hersteller. :-P Hergen
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| From | Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 12:56 +0000 |
| Message-ID | <XnsAA0F8DE8D8F50AlwLookOnTBrightSide@penthouse.boerde.de> |
| In reply to | #253716 |
Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>: > Am 10.03.19 um 21:28 schrieb Holger: >> Liebe Leute, >> >> leider schweigen sich die Datenblätter von Schaltkreisen, die I²C-Bus >> programmiert werden, über die Programmierung genau dieser Schaltkreise >> aus. > > In 9 von 10 Fällen tun sie das keineswegs, sondern gehen recht > detailiert auf diesen Aspekt ein. Mitunter stehen elektrische Daten und > Programmierung in getrennten Dokumenten, da muss man dann etwas suchen. > >> Weil da nun nette Sachen dabei sind, zum Beispiel Prozessoren für >> Dolby-Surround, > > In diesem Fall kann es sein, das lizenzrechtliche Vorgaben seitens Dolby > den Hersteller zwingen, sich im öffentlich zugänglichen Datenblatt auf > grobe Eckdaten zu beschränken und Details nur gegen NDA weiter zu geben. > >> was auch immer. Wo bekomme ich die Informationen über diese Sequenzen >> her? Quasi ein "Programming Reference Manual" über die unvollständig >> dokumentierten Chips? > > Beim Hersteller. :-P Besonders schlimm ist das ja bei Kamerachips.. ;-) M. --
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| From | Tobias Baumann <tobias.baumann@elpra.de> |
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| Date | 2019-03-12 00:19 +0100 |
| Message-ID | <q66qdf$106$1@dont-email.me> |
| In reply to | #253751 |
On 3/11/19 1:56 PM, Matthias Weingart wrote: > > Besonders schlimm ist das ja bei Kamerachips.. ;-) > > M. > Oh ja, denen muss man jede Kleinigkeit aus der Nase ziehen oder mit Stueckzahlen von Smartphones kommen. :-( -- Viele Grüße / Best regards Tobi https://www.elpra.de
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
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| Date | 2019-03-11 16:04 +0100 |
| Message-ID | <q65td8$374$2@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253714 |
Hi Holger,> leider schweigen sich die Datenblätter von Schaltkreisen, Schreib doch einfach den Chip-Typ auf, dann kann man konkret was sagen oder die Nase zu halten. Ohne ist das reinees Kaffeesatzlesen. Marte
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| From | Holger <me@privacy.org> |
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| Date | 2019-03-11 19:00 +0100 |
| Message-ID | <q667nv$1et6$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #253764 |
Am 11.03.19 um 16:04 schrieb Marte Schwarz: > Hi Holger,> leider schweigen sich die Datenblätter von Schaltkreisen, > Schreib doch einfach den Chip-Typ auf, dann kann man konkret was sagen > oder die Nase zu halten. Ohne ist das reinees Kaffeesatzlesen. Sag ich dir doch gerne: Es ist der LV1035M von Sanyo. Holger
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2019-03-11 19:14 +0100 |
| Message-ID | <36lilf-npc.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #253799 |
Holger <me@privacy.org> wrote: >Sag ich dir doch gerne: Es ist der LV1035M von Sanyo. Also die Datenblaetter die ich dazu gefunden habe haben nur drei Seiten. Daher wuerde ich mal denken das es das eigentliche Datenblatt nur gegen NDA vom Hersteller gab. Olaf
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| From | Tobias Baumann <tobias.baumann@elpra.de> |
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| Date | 2019-03-12 00:21 +0100 |
| Message-ID | <q66qim$106$2@dont-email.me> |
| In reply to | #253801 |
On 3/11/19 7:14 PM, olaf wrote: > Holger <me@privacy.org> wrote: > > >Sag ich dir doch gerne: Es ist der LV1035M von Sanyo. > > Also die Datenblaetter die ich dazu gefunden habe haben nur drei > Seiten. Daher wuerde ich mal denken das es das eigentliche Datenblatt > nur gegen NDA vom Hersteller gab. > > Olaf > Sieht exakt so aus, zumindest wuerde ich so den Hinweis auf der ersten Seite interpretieren: "Note: Dolby and the double D symbol are registered trademarks of the Dolby Laboratories Licensing Corporation. This IC can only be used by Dolby licensees. Licensing information and corresponding technical information is available from: Dolby Licensing Corporation San Francisco, CA 94103-4813 USA" Mit Lizenz gibt es die zugehoerigen technischen Informationen. -- Viele Grüße / Best regards Tobi https://www.elpra.de
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
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| Date | 2019-03-11 19:19 +0100 |
| Message-ID | <odlilf-sbd.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #253799 |
Holger <me@privacy.org> wrote: >Sag ich dir doch gerne: Es ist der LV1035M von Sanyo. Wie kommst du eigentlich darauf das dieses Teil ueberhaubt I2C hat? Wenn ich das Bild auf Seite 3 richtig deute ist das einfach nur ein I2S-DAC der die ganze dekodierung vollkommen autonom macht. Und jetzt erzaehl uns nicht das du den Unterschied zwischen I2S und I2C nicht kennst. Olaf
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| From | Holger <me@privacy.org> |
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| Date | 2019-03-12 23:41 +0100 |
| Message-ID | <q69ci3$1ibi$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #253803 |
Am 11.03.19 um 19:19 schrieb olaf: > Holger <me@privacy.org> wrote: > > >Sag ich dir doch gerne: Es ist der LV1035M von Sanyo. > > Wie kommst du eigentlich darauf das dieses Teil ueberhaubt I2C hat? > > Wenn ich das Bild auf Seite 3 richtig deute ist das einfach nur ein > I2S-DAC der die ganze dekodierung vollkommen autonom macht. Und jetzt > erzaehl uns nicht das du den Unterschied zwischen I2S und I2C nicht > kennst. Du mußt das Datenblatt mißverstanden haben. Schau mal auf die Pins 38 und 34: CLK. 37 und 35: DATA. Das Ding wird über eine Zweidrahtleitung programmiert, wäre demnach I2C. Es gibt keine Leitung für den Word-Select, gerne auch als Frame-Sync bezeichnet. Demzufolge handelt es sich mitnichten um einen I2S-DAC. Holger
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| From | Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> |
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| Date | 2019-03-13 08:42 +0100 |
| Message-ID | <gerqjaFtkciU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253884 |
On 12.03.19 23:41, Holger wrote: > Am 11.03.19 um 19:19 schrieb olaf: >> Holger <me@privacy.org> wrote: >> >> >Sag ich dir doch gerne: Es ist der LV1035M von Sanyo. >> >> Wie kommst du eigentlich darauf das dieses Teil ueberhaubt I2C hat? >> >> Wenn ich das Bild auf Seite 3 richtig deute ist das einfach nur ein >> I2S-DAC der die ganze dekodierung vollkommen autonom macht. Und jetzt >> erzaehl uns nicht das du den Unterschied zwischen I2S und I2C nicht >> kennst. > > Du mußt das Datenblatt mißverstanden haben. Schau mal auf die Pins 38 > und 34: CLK. 37 und 35: DATA. Das Ding wird über eine Zweidrahtleitung > programmiert, wäre demnach I2C. Muß nicht ... die "Select"-Leitung könnte auch auf ein Simplex-SPI hindeuten! I²C kommt ohne ein "Select" (oder "/CE") aus, weil jeder Chip eine eigene Adresse hat. SPI braucht den "Select" weil ohne Adresse und alle Chips parallel am SCK/MOSI/MISO hängen. Josef
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
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| Date | 2019-03-13 10:35 +0100 |
| Message-ID | <q6aiss$tbp$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253884 |
Hi Holger, >> Wie kommst du eigentlich darauf das dieses Teil ueberhaubt I2C hat? > Du mußt das Datenblatt mißverstanden haben. Schau mal auf die Pins 38 > und 34: CLK. 37 und 35: DATA. Das Ding wird über eine Zweidrahtleitung > programmiert, wäre demnach I2C. Wie kommst Du denn darauf? Das heisst nur, dass es sich um eine synchrone serielle Schnittstelle handelt, mehr läßt sich daraus zunächst nicht ableiten. Bei I²C würden die Anschlüsse klassisch auch SDA und SCL heißen. Marte
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| From | Holger <me@privacy.org> |
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| Date | 2019-03-13 14:10 +0100 |
| Message-ID | <q6avfu$jg1$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #253899 |
Am 13.03.19 um 10:35 schrieb Marte Schwarz: > Hi Holger, >>> Wie kommst du eigentlich darauf das dieses Teil ueberhaubt I2C hat? >> Du mußt das Datenblatt mißverstanden haben. Schau mal auf die Pins 38 >> und 34: CLK. 37 und 35: DATA. Das Ding wird über eine Zweidrahtleitung >> programmiert, wäre demnach I2C. > > Wie kommst Du denn darauf? Das heisst nur, dass es sich um eine > synchrone serielle Schnittstelle handelt, mehr läßt sich daraus zunächst > nicht ableiten. Bei I²C würden die Anschlüsse klassisch auch SDA und SCL > heißen. In dem Ding werkeln auch noch andere Chips mit diesem Verfahren, zum Beispiel der LC78212, der mit DI und CL ausgerüstet ist und dort nach einem im Datenblatt veröffentlichten Protokoll mit Adressen und Daten versorgt wird. Es ist ein Audio-Umschalter, der sich auf diese Weise sagen läßt, welcher Audio-Eingang aud den entsprechenden Ausgang geroutet werden soll. Auch dieser Chip hat einen Select-Eingang, hat einen CE-Eingang, hat einen Reset-Eingang. Ja, sorry, aber eine zweidrähtige und synchrone serielle Schnittstelle fühlte sich doch zumindest für mich sehr nach I²C an, und das auch dann, wenn Sanyo da offenbar ein ganz eigenes Süppchen gekocht hat. Holger
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
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| Date | 2019-03-13 16:10 +0100 |
| Message-ID | <q6b6gc$u1a$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #253912 |
Hi Holger, > In dem Ding werkeln auch noch andere Chips mit diesem Verfahren, zum > Beispiel der LC78212, der mit DI und CL ausgerüstet ist und dort nach > einem im Datenblatt veröffentlichten Protokoll mit Adressen und Daten > versorgt wird. Das sieht eher nach einem modifizierten SPI aus. Interessante Adressierung, wenngleich mir ein Rätsel ist, warum sie dann nicht gleich eine 8 Bit Adresse nehmen, aber ich muss das ja auch nicht verstehen. Marte
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| From | Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-03-14 10:06 +0100 |
| Message-ID | <geujs3FhmqmU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #253912 |
On 13.03.19 14:10, Holger wrote: > Am 13.03.19 um 10:35 schrieb Marte Schwarz: >> Hi Holger, >>>> Wie kommst du eigentlich darauf das dieses Teil ueberhaubt I2C hat? >>> Du mußt das Datenblatt mißverstanden haben. Schau mal auf die Pins 38 >>> und 34: CLK. 37 und 35: DATA. Das Ding wird über eine Zweidrahtleitung >>> programmiert, wäre demnach I2C. >> >> Wie kommst Du denn darauf? Das heisst nur, dass es sich um eine >> synchrone serielle Schnittstelle handelt, mehr läßt sich daraus zunächst >> nicht ableiten. Bei I²C würden die Anschlüsse klassisch auch SDA und SCL >> heißen. > > In dem Ding werkeln auch noch andere Chips mit diesem Verfahren, zum > Beispiel der LC78212, der mit DI und CL ausgerüstet ist und dort nach > einem im Datenblatt veröffentlichten Protokoll mit Adressen und Daten > versorgt wird. Es ist ein Audio-Umschalter, der sich auf diese Weise > sagen läßt, welcher Audio-Eingang aud den entsprechenden Ausgang > geroutet werden soll. Auch dieser Chip hat einen Select-Eingang, hat > einen CE-Eingang, hat einen Reset-Eingang. Ja, sorry, aber eine > zweidrähtige und synchrone serielle Schnittstelle fühlte sich doch > zumindest für mich sehr nach I²C an, und das auch dann, wenn Sanyo da > offenbar ein ganz eigenes Süppchen gekocht hat. Das ist definitiv kein I²C, auch nicht annähernd oder ähnlich oder was auch immer! Alleine die Tatsache, daß CL im Ruhezustand auf LOW liegt spricht definitiv dagegen: beide, SDA und SCL werden im Ruhezustand von (i.d.R. externen) Pull-Up-Widerständen auf HIGH gezigen und die aktive Partei zieht die Leitung auf LOW. Darüberhinaus haben die Datenbits hier bei der steigenden Flanke stabil zu sein, bei I²C bei der fallenden. I²C hat definitiv (mindestens, in der Regel immer) 7 Bit lange Adressen sowie ein ACK Bit, welches vom Slave (d.h. in diesem Fall vom LTC78212) getrieben werden MUß. Dies erfordert, daß der LTC diesen Pin auch treiben (sprich auf LOW ziehen) kann, was laut Datenblatt nicht möglich ist. Streng genommen muß auch CL bidirektional sein, Stichwort "clock stretching", was laut Datenblatt auch nicht möglich ist: CL und DA sind reine Eingänge mit Schmitt-Trigger-Charakteristik. I²C ist eine 2-Draht-Schnittstelle (SDA und SCL), ein drittes Signal (hier CE genannt) gibt es nicht. Und da die 4 Adreßbits bei CE=0 übertragen werden scheidet auch (simplex-)SPI aus. Josef
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| From | olaf <olaf@criseis.ruhr.de> |
|---|---|
| Date | 2019-03-11 17:15 +0100 |
| Message-ID | <86eilf-ut6.ln1@criseis.ruhr.de> |
| In reply to | #253714 |
Holger <me@privacy.org> wrote: >leider schweigen sich die Datenblätter von Schaltkreisen, die I²C-Bus >programmiert werden, über die Programmierung genau dieser Schaltkreise >aus. Ach? Ich hab bisher noch kein Bauteil gesehen wo das nicht drin stand. >was auch immer. Wo bekomme ich die Informationen über diese Sequenzen >her? Quasi ein "Programming Reference Manual" über die unvollständig >dokumentierten Chips? Aus dem Datenblatt des ICs. Sag uns doch mal von welchem IC du meinst das es nicht vollstaendig dokumentiert ist. Ansonsten kann ich die noch Empfehlen dir das Datenblatt zum PCF8574 durchzulesen. Das war eines der ersten ICs mit I2C und da ist das noch Idiotensicher beschrieben. Olaf
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