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Groups > de.sci.electronics > #253359 > unrolled thread

Balancing-Widerstand geht kaputt, warum?

Started byJochen Pawletta <jochen@hin.de>
First post2019-03-02 15:22 +0000
Last post2019-03-08 16:00 +0100
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  Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-02 15:22 +0000
    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-02 17:11 +0100
      Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-02 16:44 +0000
        Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-03-02 22:52 +0100
          Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-03 07:45 +0100
            Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2019-03-03 11:23 +0100
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-03 11:52 +0100
                Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2019-03-03 12:23 +0100
                  Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Matthias Weingart <mwnews@pentax.boerde.de> - 2019-03-04 07:41 +0000
                    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-03-04 08:53 +0000
                      Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-04 15:10 +0100
                        Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2019-03-04 16:14 +0100
                          Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-03-30 17:58 +0100
        Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-03 07:33 +0100
          Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-03 10:06 +0000
            Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-03 11:45 +0100
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-03 18:13 +0000
            Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-03-04 02:14 +0100
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-04 03:42 +0100
    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Rafael Deliano <rafael_deliano@arcor.de> - 2019-03-02 17:47 +0100
      Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-03-02 19:05 +0100
    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2019-03-02 23:08 +0100
    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2019-03-03 01:42 +0100
      Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-03 08:16 +0000
        Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-03 09:31 +0000
          Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2019-03-04 01:20 +0100
            Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-04 09:14 +0000
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-03-04 15:11 +0100
                Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2019-03-04 16:34 +0100
                  Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-03-04 17:22 -0300
                    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2019-03-05 10:36 +0100
                      Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? "Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com> - 2019-03-05 20:04 -0300
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2019-03-05 11:34 +0100
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? "Michael S." <michaely@bigfoot.de> - 2019-03-07 14:57 +0100
                Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Jochen Pawletta <jochen@hin.de> - 2019-03-07 19:43 +0000
    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Horst-Dieter Winzler <horst.d.winzler@web.de> - 2019-03-05 09:07 +0100
    Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2019-03-06 10:55 +0100
      Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Karl Meisenkaiser <karl@mailinator.com> - 2019-03-06 14:40 +0100
        Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2019-03-06 15:16 +0100
        Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2019-03-07 14:23 +0100
          Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Karl Meisenkaiser <karl@mailinator.com> - 2019-03-07 17:54 +0100
            Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Joerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de> - 2019-03-08 09:27 +0100
              Re: Balancing-Widerstand geht kaputt, warum? Olaf Schultz <o.schultz@enhydralutris.de> - 2019-03-08 16:00 +0100

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#253365

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-03-02 19:05 +0100
Message-ID<q5egku$m8f$1@news.bawue.net>
In reply to#253364
On 3/2/19 5:47 PM, Rafael Deliano wrote:
>> 6,8k Widerständen
>> Es ist ein SMD-Teil der sehr kleinen Bauart, aber da sollte doch 
>> eigentlich
>> so gut wie keine Verlustleistung entstehen
> 
> Ich hatte mal auf Breadboard ca. 100 Ohm Widerstände Bauform 0604 vor 
> einem 2200uF bei 24V: brannten beim Einschalten durch. Der kurzzeitige
> Strompuls war ihnen zuviel. Bauform 1206 war dann ok.
> 
> Die 6,8k mal an 5V hängen ob sie das dauerhaft aushalten. 34F können 
> einen sehr langen Einschaltpuls machen.

Ja, schon... Aber 6,8kOhm an 5V sind maximal 730µA, also nicht einmal 
1mA. Das ergibt 3,5mW Leistung wenn ich mich nicht verrechnet habe.

Gibt es SMD-Widerstände die das nicht abkönnen?

  Gerrit

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#253372

FromMartin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de>
Date2019-03-02 23:08 +0100
Message-ID<1tcl7etjn7v3nv667gkgcuo8ctfqq92tjl@4ax.com>
In reply to#253359
Jochen Pawletta <jochen@hin.de> schrieb:

>Ein namhafter Hersteller setzt für seinen Schreib-Cache in neueren
>Servern nicht mehr auf Akkus, sondern auf Elkos.

>Heute habe ich mal zwei solcher Elko-Pack geöffnet.
>Da sind je zwei 2,7V Elkos mit 34F drin, die mit zwei mal 6,8k Widerständen
>ausbalanciert werden. Vermutlich wird das Paket also mit 5V betrieben.
>Bei den beiden Exemplaren war je einer dieser Widerstände verkohlt,
>wodurch das Balancing natürlich nicht mehr klappt.

Das darf verblüffen. Wenn eine Serienschaltung von 2 Stück 6,8 k
Widerständen an 5 Volt betrieben wird, fließen da etwa 380 µA, der
Widerstand setzt etwa 1 mW in Wärme um. Das sollte der an sich
aushalten. 

>Ich vermute also, dass das Elko-Paket deshalb kaputt geht, weil einer
>der Widerstände ausfällt. Bei den defekten Paketen sieht man in der Regel
>bei einem der Elkos dass er aufgebläht ist.

>Nur warum geht dieser eine Widerstand kaputt?
>Es ist ein SMD-Teil der sehr kleinen Bauart, aber da sollte doch eigentlich
>so gut wie keine Verlustleistung entstehen wenn das Elko-Paket erst
>einmal aufgeladen ist. Und auch bei den Elko-Test-Prozeduren kann da
>nicht allzu viel Leistung anfallen, oder übersehe ich da was?

>Hat jemand eine Idee was da passiert?

Keine Ahnung. 

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#253373

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2019-03-03 01:42 +0100
Message-ID<q5f7tj$jt1$1@news4.open-news-network.org>
In reply to#253359
Am 02.03.2019 um 16:22 schrieb Jochen Pawletta:

> Da sind je zwei 2,7V Elkos mit 34F drin, die mit zwei mal 6,8k
> Widerständen ausbalanciert werden. Vermutlich wird das Paket also
> mit 5V betrieben. Bei den beiden Exemplaren war je einer dieser
> Widerstände verkohlt, wodurch das Balancing natürlich nicht mehr
> klappt. Ich vermute also, dass das Elko-Paket deshalb kaputt geht,
> weil einer der Widerstände ausfällt. Bei den defekten Paketen sieht
> man in der Regel bei einem der Elkos dass er aufgebläht ist.
> 
> Nur warum geht dieser eine Widerstand kaputt? Es ist ein SMD-Teil
> der sehr kleinen Bauart
> 
> Hat jemand eine Idee was da passiert?

Woher wissen Sie , dass der verkohlte SMD 6k8 hatte?

Ist der kaputte Goldcap derjenige parallel zum heilen Widerstand?
Dann könnte es ein simpler Bestückungsfehler mit einem falschem R
sein. Wenn der 68R war, dann bekommt der eine Cap zu viel Spannung,
der Leckstrom grillt den 68R, die 4,9V killen den Cap.

mfG W.Martens



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#253381

FromJochen Pawletta <jochen@hin.de>
Date2019-03-03 08:16 +0000
Message-ID<slrnq7n3ar.2v0.jochen@joshua.hin.de>
In reply to#253373
Hallo

On 2019-03-03, Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> wrote:
>> Hat jemand eine Idee was da passiert?
>
> Woher wissen Sie , dass der verkohlte SMD 6k8 hatte?

Ist hier nicht ein Du üblich? Na egal.
Der noch übrig gebliebene Widerstand hat 6k8, was für einen anderen
Wert sollte der zweite da schon haben, wenn das Paket ein paar Jahre
lang funktioniert hat?

> Ist der kaputte Goldcap derjenige parallel zum heilen Widerstand?

Das hatte ich leider nicht genau angeschaut.
Werde mal sehen, ob ich das noch zurückverfolgen kann, oder beim nächsten
defekten Elko-Paket genau drauf achen.

> Dann könnte es ein simpler Bestückungsfehler mit einem falschem R
> sein. Wenn der 68R war, dann bekommt der eine Cap zu viel Spannung,
> der Leckstrom grillt den 68R, die 4,9V killen den Cap.

Da zweifle ich wie gesagt daran, dass es bei einer Fehlbestückung mehrere
Jahre funktioniert hätte ...


mfg Jochen

-- 
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

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#253386

FromJochen Pawletta <jochen@hin.de>
Date2019-03-03 09:31 +0000
Message-ID<slrnq7n7mr.b59.jochen@joshua.hin.de>
In reply to#253381
Hallo

On 2019-03-03, Jochen Pawletta <jochen@hin.de> wrote:
>> Ist der kaputte Goldcap derjenige parallel zum heilen Widerstand?

Nein, der defekte Widerstand ist parallel zum defekten Elko.


mfg Jochen

-- 
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

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#253429

FromWolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de>
Date2019-03-04 01:20 +0100
Message-ID<q5hr0p$ujp$1@news.albasani.net>
In reply to#253386
Am 03.03.2019 um 10:31 schrieb Jochen Pawletta:

>>> Ist der kaputte Goldcap derjenige parallel zum heilen Widerstand?
> 
> Nein, der defekte Widerstand ist parallel zum defekten Elko.

Der nicht geblähte Elko, hat der Kurzschluss? Das würde erklären, 
warum der andere dann bei 5V aufbläht.

Wurde der 6k8 gemessen? Welche Bauform 0402, 0603, 0805?
Manchmal sind sehr kleine Bauformen so nachlässig beschriftet, dass 
man sich täuschen lässt. Und EIA-96-Kodierung gibt es auch noch.

Ein 68R 0603 (0,1W) würde dann bei 5V braun werden.

mfG W.Martens

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#253439

FromJochen Pawletta <jochen@hin.de>
Date2019-03-04 09:14 +0000
Message-ID<slrnq7pr3u.ekq.jochen@joshua.hin.de>
In reply to#253429
Hallo

On 2019-03-04, Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> wrote:
>> Nein, der defekte Widerstand ist parallel zum defekten Elko.
>
> Der nicht geblähte Elko, hat der Kurzschluss? Das würde erklären, 
> warum der andere dann bei 5V aufbläht.

Nein, kein Kurzschluss. Alle Elkos lassen sich noch mehr oder weniger
schnell mit 1A 2V aufladen.
(Bei so vielen Fahrrädern versagt mein ESR-Messgerät leider.)

> Wurde der 6k8 gemessen? Welche Bauform 0402, 0603, 0805?
> Manchmal sind sehr kleine Bauformen so nachlässig beschriftet, dass 
> man sich täuschen lässt. Und EIA-96-Kodierung gibt es auch noch.

Gemessen 6k8, Bauform "winzig" :-)
Habe mal nachgemessen, so ca. 1mm Lang ist der Widerstand.
Also könnte 0402 oder 0504 sein, eher 0402.

> Ein 68R 0603 (0,1W) würde dann bei 5V braun werden.

Es sind wirklich 6k8 ... (0,063W)


mfg Jochen

-- 
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

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#253458

Fromolaf <olaf@criseis.ruhr.de>
Date2019-03-04 15:11 +0100
Message-ID<c9ovkf-h25.ln1@criseis.ruhr.de>
In reply to#253439
Jochen Pawletta <jochen@hin.de> wrote:

 >(Bei so vielen Fahrrädern versagt mein ESR-Messgerät leider.)

Das kann man dann ja mit Labornetzteil im Konstantstrommode und
Stopuhr ersetzen.

Olaf

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#253464

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2019-03-04 16:34 +0100
Message-ID<5C7D459B.6D4C3852@Berger-Odenthal.De>
In reply to#253458
olaf wrote:
> Das kann man dann ja mit Labornetzteil im Konstantstrommode und
> Stopuhr ersetzen.

Ich habe immer den Rückweg genommen: Ohmscher Widerstand,
Zeigervoltmeter und Stoppuhr.

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#253492

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2019-03-04 17:22 -0300
Message-ID<EhCdoIczQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#253464
On 04 Mar 19 at group /de/sci/electronics in article 5C7D459B.6D4C3852@Berger-Odenthal.De
<Spam@Berger-Odenthal.De>  (Axel Berger)  wrote:

> olaf wrote:
>> Das kann man dann ja mit Labornetzteil im Konstantstrommode und
>> Stopuhr ersetzen.

> Ich habe immer den Rückweg genommen: Ohmscher Widerstand,
> Zeigervoltmeter und Stoppuhr.

Iss aber lästig zum ausrechnen, da e-Funktion.
Mit Konstantstrom isset deutlich einfacher.



Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
(lt. alter usenet Weisheit)      iPod, iPhone, iPad, iTunes, iRak, iDiot

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#253493

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2019-03-05 10:36 +0100
Message-ID<5C7E4300.DE1D8478@Berger-Odenthal.De>
In reply to#253492
Wolfgang Allinger wrote:
> Iss aber lästig zum ausrechnen, da e-Funktion.

Nö. Ich starte und stoppe die Zeit an zwei gleich bleibenden Punkten der
Skale. Das ist ein fester, nur einmal auszurechnender Faktor zur
Zeitkonstante.

> Mit Konstantstrom isset deutlich einfacher.

Einen bekannten Konstanstrom mit der Genauigkeit und Konstanz eines
vermessenen Widerstandes zu erzeugen, ist für mich nicht einfach.

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#253539

From"Wolfgang Allinger" <all2001@spambog.com>
Date2019-03-05 20:04 -0300
Message-ID<EhGeV6zUQoB@allinger-307049.user.uni-berlin>
In reply to#253493
On 05 Mar 19 at group /de/sci/electronics in article 5C7E4300.DE1D8478@Berger-Odenthal.De
<Spam@Berger-Odenthal.De>  (Axel Berger)  wrote:

> Wolfgang Allinger wrote:
>> Iss aber lästig zum ausrechnen, da e-Funktion.

> Nö. Ich starte und stoppe die Zeit an zwei gleich bleibenden Punkten der
> Skale. Das ist ein fester, nur einmal auszurechnender Faktor zur
> Zeitkonstante.

>> Mit Konstantstrom isset deutlich einfacher.

> Einen bekannten Konstanstrom mit der Genauigkeit und Konstanz eines
> vermessenen Widerstandes zu erzeugen, ist für mich nicht einfach.


Jedes halbwegs taugliche Labor-NT kann Stromregelung und sollte eine  
halbwegs brauchbarre Anzeige dazu haben.

Den Widerstand brauchste nicht.





Saludos (an alle Vernünftigen, Rest sh. sig)
Wolfgang

-- 
Ich bin in Paraguay lebender Trollallergiker :) reply Adresse gesetzt!
Ich diskutiere zukünftig weniger mit Idioten, denn sie ziehen mich auf
ihr Niveau herunter und schlagen mich dort mit ihrer Erfahrung! :p
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#253496

FromJoerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Date2019-03-05 11:34 +0100
Message-ID<2de7f08f57.assel@nuconverter.de>
In reply to#253439
In message <slrnq7pr3u.ekq.jochen@joshua.hin.de>
          Jochen Pawletta <jochen@hin.de> wrote:

> Hallo


>> Ein 68R 0603 (0,1W) würde dann bei 5V braun werden.

> Es sind wirklich 6k8 ... (0,063W)

     Die maximal zulässige Verlustleistung der chips
nimmt mit T ab, so dass 0402 z.B. eine eher schlechte Wahl ist, wenn
man wie bei automotive bis zu 125°C werkeln möchte.

Wahrscheinlich hat der Widerstand machgegeben, weil er vom defekten
Cap mit beheizt wurde??

Der Defekt wird auch nicht unbedingt mit einem Rums abgelaufen sein,
sondern wohl eher ein schleichender Defekt, mit zumehmender Erwärmung
gewesen sein.

Wie die bauliche Nähe der Teile zueinander eine wechselseitige Erwärmung
verursacht haben könnte, kann ich allerdings nicht beurteilen.

Wenn die Umgebung oder das Teil selbst beheizt oder warm betrieben wurde,
dann ist unter Umständen das Weiterverwenden der noch "Gut Teile" mit 
weniger Lebensdauer verbunden ?!?





-- 
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de    https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN,  Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
WEEE-Reg.-Nr.:DE 31372201

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#253586

From"Michael S." <michaely@bigfoot.de>
Date2019-03-07 14:57 +0100
Message-ID<gecm9kFjpfqU1@mid.individual.net>
In reply to#253439
Am 04.03.2019 um 10:14 schrieb Jochen Pawletta:
> Hallo
> 
> On 2019-03-04, Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> wrote:
>>> Nein, der defekte Widerstand ist parallel zum defekten Elko.
>>
>> Der nicht geblähte Elko, hat der Kurzschluss? Das würde erklären,
>> warum der andere dann bei 5V aufbläht.
> 
> Nein, kein Kurzschluss. Alle Elkos lassen sich noch mehr oder weniger
> schnell mit 1A 2V aufladen.
> (Bei so vielen Fahrrädern versagt mein ESR-Messgerät leider.)
> 
>> Wurde der 6k8 gemessen? Welche Bauform 0402, 0603, 0805?
>> Manchmal sind sehr kleine Bauformen so nachlässig beschriftet, dass
>> man sich täuschen lässt. Und EIA-96-Kodierung gibt es auch noch.
> 
> Gemessen 6k8, Bauform "winzig" :-)

Dann zweifle ich das als Initialwert einfach mal an. Widerstände werden 
bei mäßiger Überlastung meistens hochohmiger. Du weiß also nicht, 
welchen Wert der Widerstand ursprünglich hatte. Vielleicht wurde er 
durch die Fehlfunktion des anderen Widerstands überlastet und ist 
dadurch hochohmiger geworden. Man weiß es nicht.



-- 
Michael

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#253592

FromJochen Pawletta <jochen@hin.de>
Date2019-03-07 19:43 +0000
Message-ID<slrnq82t2r.hnq.jochen@joshua.hin.de>
In reply to#253586
Hallo

On 2019-03-07, Michael S. <michaely@bigfoot.de> wrote:
>> 
>>> Wurde der 6k8 gemessen? Welche Bauform 0402, 0603, 0805?
>>> Manchmal sind sehr kleine Bauformen so nachlässig beschriftet, dass
>>> man sich täuschen lässt. Und EIA-96-Kodierung gibt es auch noch.
>> 
>> Gemessen 6k8, Bauform "winzig" :-)
>
> Dann zweifle ich das als Initialwert einfach mal an. Widerstände werden 
> bei mäßiger Überlastung meistens hochohmiger. Du weiß also nicht, 
> welchen Wert der Widerstand ursprünglich hatte. Vielleicht wurde er 
> durch die Fehlfunktion des anderen Widerstands überlastet und ist 
> dadurch hochohmiger geworden. Man weiß es nicht.

Bei zwei Exemplaren jeweils exakt 6k8? Das zweifle ich dann mal an. :-)
Der jeweils noch heile Widerstand ist rein optisch komplett OK.


mfg Jochen

-- 
ZX81 - C64 - Amiga - x86-Linux - iMac (OS X)

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#253490

FromHorst-Dieter Winzler <horst.d.winzler@web.de>
Date2019-03-05 09:07 +0100
Message-ID<ge6p21F8o7nU1@mid.individual.net>
In reply to#253359
Am 02.03.19 um 16:22 schrieb Jochen Pawletta:
> Hallo

> Heute habe ich mal zwei solcher Elko-Pack geöffnet.
> Da sind je zwei 2,7V Elkos mit 34F drin, die mit zwei mal 6,8k Widerständen
> ausbalanciert werden. Vermutlich wird das Paket also mit 5V betrieben.

Gute Gelegenheit den Leckstrom dieser Cs zu messen. Da sie schon etwas 
älter sind, sogar noch besser geeignet für die Messung.
Über den Daumen gepeilt sollte dann beim Ausgleichs-R der Querstrom etwa 
  100x Leckstrom sein. Ganz grob geschätzt.

> mfg Jochen
> 


-- 
---hdw---

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#253548

FromRoland Franzius <roland.franzius@uos.de>
Date2019-03-06 10:55 +0100
Message-ID<q5o5f3$trb$1@news.albasani.net>
In reply to#253359
Am 02.03.2019 um 16:22 schrieb Jochen Pawletta:
> Hallo
> 
> Ein namhafter Hersteller setzt für seinen Schreib-Cache in neueren
> Servern nicht mehr auf Akkus sondern auf Elkos.
> (Weiterhin wird nicht mehr dauerhaft der Speicherinhalt gehalten,
>   sondern auf Flash-Speicher umgeschrieben, das tut hier aber nichts zur
>   Sache.)
> 
> Diese Elko-Packs halten jetzt nicht gerade lange, wo ich eigentlich
> erwartet hätte dass sie länger halten als die Akkus.
> (Akku so 5-10 Jahre, Elkos gefühlt 2-4 Jahre.)
> 
> Heute habe ich mal zwei solcher Elko-Pack geöffnet.
> Da sind je zwei 2,7V Elkos mit 34F drin, die mit zwei mal 6,8k Widerständen
> ausbalanciert werden. Vermutlich wird das Paket also mit 5V betrieben.
> Bei den beiden Exemplaren war je einer dieser Widerstände verkohlt,
> wodurch das Balancing natürlich nicht mehr klappt.
> Ich vermute also, dass das Elko-Paket deshalb kaputt geht, weil einer
> der Widerstände ausfällt. Bei den defekten Paketen sieht man in der Regel
> bei einem der Elkos dass er aufgebläht ist.
> 
> Nur warum geht dieser eine Widerstand kaputt?
> Es ist ein SMD-Teil der sehr kleinen Bauart, aber da sollte doch eigentlich
> so gut wie keine Verlustleistung entstehen wenn das Elko-Paket erst
> einmal aufgeladen ist. Und auch bei den Elko-Test-Prozeduren kann da
> nicht allzu viel Leistung anfallen, oder übersehe ich da was?
> 
> Hat jemand eine Idee was da passiert?
> Oder ist vieleicht doch nach gewisser Zeit einer der Elkos durch, und
> der Widerstand stirbt als Folge dessen? Warum?
> 

Die Parallelwiderstände müssen als Spannungshalbierer die Differenz der 
Leckströme beiden Elkos ausgleichen. Der Widerstand parallel zum Elko 
mit dem kleineren Widerstand muss also (delta I)^2 * R im Dauerbetrieb 
thermisch aushalten.

Bei Auf- und Entladung fließt sogar die Gesamtenergie
int dt U(t) * R
der Ladung der Differenz der Kapazitäten über den Widerstand parallel 
zum Elko mit der kleineren Kapazität. Da geht es also um thermische 
Stoßbelastungen.

Der erste Belastungsfall dürfte zeitlich mit Zunahme der Streuung der 
Leckströme, der zweite mit Zunahme der Streuung der Kapazität zum 
Wärmetod führen.

-- 

Roland Franzius

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#253556

FromKarl Meisenkaiser <karl@mailinator.com>
Date2019-03-06 14:40 +0100
Message-ID<q5oigc$aqf$1@news.mixmin.net>
In reply to#253548
Am 06.03.2019 um 10:55 schrieb Roland Franzius:
> Am 02.03.2019 um 16:22 schrieb Jochen Pawletta:
>> Hallo
>>
>> Ein namhafter Hersteller setzt für seinen Schreib-Cache in neueren
>> Servern nicht mehr auf Akkus sondern auf Elkos.
>> (Weiterhin wird nicht mehr dauerhaft der Speicherinhalt gehalten,
>>   sondern auf Flash-Speicher umgeschrieben, das tut hier aber nichts zur
>>   Sache.)
>>
>> Diese Elko-Packs halten jetzt nicht gerade lange, wo ich eigentlich
>> erwartet hätte dass sie länger halten als die Akkus.
>> (Akku so 5-10 Jahre, Elkos gefühlt 2-4 Jahre.)
>>
>> Heute habe ich mal zwei solcher Elko-Pack geöffnet.
>> Da sind je zwei 2,7V Elkos mit 34F drin, die mit zwei mal 6,8k 
>> Widerständen
>> ausbalanciert werden. Vermutlich wird das Paket also mit 5V betrieben.
>> Bei den beiden Exemplaren war je einer dieser Widerstände verkohlt,
>> wodurch das Balancing natürlich nicht mehr klappt.
>> Ich vermute also, dass das Elko-Paket deshalb kaputt geht, weil einer
>> der Widerstände ausfällt. Bei den defekten Paketen sieht man in der Regel
>> bei einem der Elkos dass er aufgebläht ist.
>>
>> Nur warum geht dieser eine Widerstand kaputt?
>> Es ist ein SMD-Teil der sehr kleinen Bauart, aber da sollte doch 
>> eigentlich
>> so gut wie keine Verlustleistung entstehen wenn das Elko-Paket erst
>> einmal aufgeladen ist. Und auch bei den Elko-Test-Prozeduren kann da
>> nicht allzu viel Leistung anfallen, oder übersehe ich da was?
>>
>> Hat jemand eine Idee was da passiert?
>> Oder ist vieleicht doch nach gewisser Zeit einer der Elkos durch, und
>> der Widerstand stirbt als Folge dessen? Warum?
>>
> 
> Die Parallelwiderstände müssen als Spannungshalbierer die Differenz der 
> Leckströme beiden Elkos ausgleichen. Der Widerstand parallel zum Elko 
> mit dem kleineren Widerstand muss also (delta I)^2 * R im Dauerbetrieb 
> thermisch aushalten.
> 
> Bei Auf- und Entladung fließt sogar die Gesamtenergie
> int dt U(t) * R
> der Ladung der Differenz der Kapazitäten über den Widerstand parallel 
> zum Elko mit der kleineren Kapazität. Da geht es also um thermische 
> Stoßbelastungen.
> 
> Der erste Belastungsfall dürfte zeitlich mit Zunahme der Streuung der 
> Leckströme, der zweite mit Zunahme der Streuung der Kapazität zum 
> Wärmetod führen.
> 

Und selbst wenn der Elko Tango tanzt, aus der Platine hüpft und sich
selbst umgekehrt wieder einlötet, dürfte es schwierig werden,
einen 6,8kOhm-Widerstand (SMD) damit zu braten.


Karl

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#253558

FromRoland Franzius <roland.franzius@uos.de>
Date2019-03-06 15:16 +0100
Message-ID<q5oko4$snj$1@news.albasani.net>
In reply to#253556
Am 06.03.2019 um 14:40 schrieb Karl Meisenkaiser:
> Am 06.03.2019 um 10:55 schrieb Roland Franzius:
>> Am 02.03.2019 um 16:22 schrieb Jochen Pawletta:
>>> Hallo
>>>
>>> Ein namhafter Hersteller setzt für seinen Schreib-Cache in neueren
>>> Servern nicht mehr auf Akkus sondern auf Elkos.
>>> (Weiterhin wird nicht mehr dauerhaft der Speicherinhalt gehalten,
>>>   sondern auf Flash-Speicher umgeschrieben, das tut hier aber nichts zur
>>>   Sache.)
>>>
>>> Diese Elko-Packs halten jetzt nicht gerade lange, wo ich eigentlich
>>> erwartet hätte dass sie länger halten als die Akkus.
>>> (Akku so 5-10 Jahre, Elkos gefühlt 2-4 Jahre.)
>>>
>>> Heute habe ich mal zwei solcher Elko-Pack geöffnet.
>>> Da sind je zwei 2,7V Elkos mit 34F drin, die mit zwei mal 6,8k 
>>> Widerständen
>>> ausbalanciert werden. Vermutlich wird das Paket also mit 5V betrieben.
>>> Bei den beiden Exemplaren war je einer dieser Widerstände verkohlt,
>>> wodurch das Balancing natürlich nicht mehr klappt.
>>> Ich vermute also, dass das Elko-Paket deshalb kaputt geht, weil einer
>>> der Widerstände ausfällt. Bei den defekten Paketen sieht man in der 
>>> Regel
>>> bei einem der Elkos dass er aufgebläht ist.
>>>
>>> Nur warum geht dieser eine Widerstand kaputt?
>>> Es ist ein SMD-Teil der sehr kleinen Bauart, aber da sollte doch 
>>> eigentlich
>>> so gut wie keine Verlustleistung entstehen wenn das Elko-Paket erst
>>> einmal aufgeladen ist. Und auch bei den Elko-Test-Prozeduren kann da
>>> nicht allzu viel Leistung anfallen, oder übersehe ich da was?
>>>
>>> Hat jemand eine Idee was da passiert?
>>> Oder ist vieleicht doch nach gewisser Zeit einer der Elkos durch, und
>>> der Widerstand stirbt als Folge dessen? Warum?
>>>
>>
>> Die Parallelwiderstände müssen als Spannungshalbierer die Differenz 
>> der Leckströme beiden Elkos ausgleichen. Der Widerstand parallel zum 
>> Elko mit dem kleineren Widerstand muss also (delta I)^2 * R im 
>> Dauerbetrieb thermisch aushalten.
>>
>> Bei Auf- und Entladung fließt sogar die Gesamtenergie
>> int dt U(t) * R
>> der Ladung der Differenz der Kapazitäten über den Widerstand parallel 
>> zum Elko mit der kleineren Kapazität. Da geht es also um thermische 
>> Stoßbelastungen.
>>
>> Der erste Belastungsfall dürfte zeitlich mit Zunahme der Streuung der 
>> Leckströme, der zweite mit Zunahme der Streuung der Kapazität zum 
>> Wärmetod führen.
>>
> 
> Und selbst wenn der Elko Tango tanzt, aus der Platine hüpft und sich
> selbst umgekehrt wieder einlötet, dürfte es schwierig werden,
> einen 6,8kOhm-Widerstand (SMD) damit zu braten.
> 

Natürlich nicht bei Gleichspannung von 5V.

Bei einem RAM-Versorger hängt die Belastungsgrenze vermutlich davon ab, 
wie hoch die Schalt-Spannungsspitzen sind, falls mal jemand auf die Idee 
kommt, alle Verbraucher-Bits parallel bei der Eigenfrequenz des 
Glättungskreises anzusteuern.

In der Fachliteratur ist da von "worst case scenarios" die Rede.

Mir sprang mal einst bei Aufkommen der Hochleistungsgrafikchips in 
Notebooks bei der Manipulation von komplexen Grafiken mit Schiebereglern 
eine NVIDIA-GPU mit lautem Klack von der Platine.

-- 

Roland Franzius

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#253585

FromJoerg Niggemeyer <joerg.niggemeyer@nucon.de>
Date2019-03-07 14:23 +0100
Message-ID<901e089157.assel@nuconverter.de>
In reply to#253556
In message <q5oigc$aqf$1@news.mixmin.net>
          Karl Meisenkaiser <karl@mailinator.com> wrote:



> Und selbst wenn der Elko Tango tanzt, aus der Platine hüpft und sich
> selbst umgekehrt wieder einlötet, dürfte es schwierig werden,
> einen 6,8kOhm-Widerstand (SMD) damit zu braten.

Schau er mal ins Datenblatt (z.B. Vishay CRCW) sich eine P 70° 
Deratingkurve an, die geht bei 150°C auf 10% und nur wenig darüber hinaus 
eben gegen  Power 0 % und dann macht der Widerstand bei 5V und hohen Temps 
ausserhalb der Specs eben wohl doch puff.

Die Deratings  werden von den
Automobilisten ziemlich ernst genommen, da müssen wohl ein
paar Lerneffekte schon mal aufgetreten sein ;-)






-- 
mit freundlichen Gruessen/ best regards Joerg Niggemeyer Dipl.Physiker
WEB: http://www.nucon.de    https://www.led-temperature-protection.com
Nucon GbR Steinbecker Muehlenweg 95, 21244 Buchholz idN,  Germany
UST-IDNR.: DE 231373311, phone: +49 4181 290913, fax: +49 4181 350504
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