Groups | Search | Server Info | Keyboard shortcuts | Login | Register [http] [https] [nntp] [nntps]


Groups > de.sci.electronics > #251518 > unrolled thread

Elektronik-Schädigung nebenbei?

Started byHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
First post2019-01-04 22:59 +0100
Last post2019-02-17 10:48 +0100
Articles 17 — 9 participants

Back to article view | Back to de.sci.electronics


Contents

  Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-04 22:59 +0100
    Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Newdo <Newdo@ifmd.de> - 2019-01-05 00:27 +0100
      Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-05 10:53 +0100
        Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Dschen Reinecke <usenet@dschen.de> - 2019-01-06 21:10 +0100
    Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2019-01-05 08:56 +0100
      Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-05 11:13 +0100
    Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Dietrich Lotze <d.lotze@NOSPAM.online.de> - 2019-01-05 09:37 +0100
      Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-05 11:39 +0100
    Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Frank Müller <dw2fm@hotmail.com> - 2019-01-05 10:16 +0100
      Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-05 11:45 +0100
      Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-01-05 23:29 +0100
        Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-06 13:15 +0100
          Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2019-01-06 14:17 +0100
            Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> - 2019-01-06 21:32 +0100
              Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2019-01-07 01:18 +0100
                Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@s2003.tu-chemnitz.de> - 2019-01-07 12:31 +0100
                  Re: Elektronik-Schädigung nebenbei? Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2019-02-17 10:48 +0100

#251518 — Elektronik-Schädigung nebenbei?

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-04 22:59 +0100
SubjectElektronik-Schädigung nebenbei?
Message-ID<q0ol0b$qdi$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
Ich habe hier ein älteres Akku-Ladegerät für 9-V-Blöcke mit elektronischer
Steuerung von Conrad. Bis neulich hat es anscheinend perfekt funktionierend.

In dieses Gerät habe ich einen Netzschalter eingebaut.

Kurz vor oder nach dem Netzschaltereinbau – genau weiß ich es nicht –
hat die alphanumerische Anzeige des Geräts begonnen, sporadisch auszusetzen,
versetzte oder unsinnige Zeichen zu zeigen oder alle Punkte zu schwärzen.
Momentan ist die Anzeige auch am eingeschalteten Gerät gar nicht mehr aktiv.
Die Ladesteuerung scheint aber nach wie vor ganz normal zu funktionieren.

Hier nehme ich einmal eine Koinzidenz der ersten Anzeigeprobleme mit dem
Einbau des Netzschalters an und frage nach einem möglichen ursächlichen
Zusammenhang. Zwei Spekulationen, inwiefern der Schaden an der Elektronik
vom Netzschaltereinbau herrühren könnte:

• Der neu eingesetzte Netzschalter ist nur einpolig. Dahinter liegt wie
gehabt der schlichte Transformator und ein Brückengleichrichter. Kann,
genau einen Pol der Primärseite des Trafos mit dem Netz verbunden zu haben,
irgendeine elektronikschädigende Wirkung entfalten? Ich wüsste nicht, warum
genau; völlig ausschließen kann meine elektrotechnische (Un-)Kenntnis es
aber auch nicht. Ist die Einpoligkeit des Schaltens über den
Netzspannungsteils hinaus irgendwie relevant?

• Da der Netzschalter schaltzustandsunabhängig beleuchtbar ist, habe ich für
diese Beleuchtung einen Niederspannungsabgriff hergestellt. Dazu war ich mit
dem Lötkolben auf dem Hauptplatine, bei den Gleichrichterdioden. Mit einem
Lötvorgang kann man natürlich prinzipiell irgendwas kaputt machen. … auch
anders als durch Überhitzen, Auslöten oder Kaputtstoßen? Durch
vernachlässigten Potentialausgleich?

Antworten, Ergänzungen oder Korrekturen würden mich freuen.
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [next] | [standalone]


#251520

FromNewdo <Newdo@ifmd.de>
Date2019-01-05 00:27 +0100
Message-ID<q0oq56$hqh$1@news.albasani.net>
In reply to#251518
Am 04.01.2019 um 22:59 schrieb Hannes Kuhnert:
> Hier nehme ich einmal eine Koinzidenz der ersten Anzeigeprobleme mit dem
> Einbau des Netzschalters an und frage nach einem möglichen ursächlichen
> Zusammenhang. Zwei Spekulationen, inwiefern der Schaden an der Elektronik
> vom Netzschaltereinbau herrühren könnte:
> 
> • Der neu eingesetzte Netzschalter ist nur einpolig. Dahinter liegt wie
> gehabt der schlichte Transformator und ein Brückengleichrichter. Kann,
> genau einen Pol der Primärseite des Trafos mit dem Netz verbunden zu haben,
> irgendeine elektronikschädigende Wirkung entfalten? Ich wüsste nicht, warum
> genau; völlig ausschließen kann meine elektrotechnische (Un-)Kenntnis es
> aber auch nicht. Ist die Einpoligkeit des Schaltens über den
> Netzspannungsteils hinaus irgendwie relevant?
Das EMV-Verhalten ändert sich u.U. wg. zusätzlicher Leitungen (Grund 
eher unwahrscheinlich)
> 
> • Da der Netzschalter schaltzustandsunabhängig beleuchtbar ist, habe ich für
> diese Beleuchtung einen Niederspannungsabgriff hergestellt. Dazu war ich mit
> dem Lötkolben auf dem Hauptplatine, bei den Gleichrichterdioden. Mit einem
> Lötvorgang kann man natürlich prinzipiell irgendwas kaputt machen. … auch
> anders als durch Überhitzen, Auslöten oder Kaputtstoßen? Durch
> vernachlässigten Potentialausgleich?
Das klingt irgendwie problematisch. Zwischen Netz und Ausgang gibt es 
eine Potenzialtrennung (Trafo). Ist der Schalter geeignet für diese 
Zwecke? Du führst beide Potenziale an dieses Bauelement, daher wird eine 
entsprechende Isolation erforderlich. Ist er für Netzspannung 
zugelassen? (Auch hier eher unwahrscheinlicher Grund für die Störung, 
dennoch lohnt das draufschauen, schon allein unter Sicherheitsaspekten)


Gruss Udo

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251526

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-05 10:53 +0100
Message-ID<q0pur8$m6i$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251520
Newdo schrieb:
> Am 04.01.2019 um 22:59 schrieb Hannes Kuhnert:
>> • Da der Netzschalter schaltzustandsunabhängig beleuchtbar ist, habe ich
>> für diese Beleuchtung einen Niederspannungsabgriff hergestellt. Dazu war
>> ich mit dem Lötkolben auf dem Hauptplatine, bei den Gleichrichterdioden.
>
> Zwischen Netz und Ausgang gibt es eine Potenzialtrennung (Trafo). Ist der
> Schalter geeignet für diese Zwecke? Du führst beide Potenziale an dieses
> Bauelement, daher wird eine entsprechende Isolation erforderlich. Ist er
> für Netzspannung zugelassen?

Ja, 0,5 A, 250 V Wechselspannung. Es ist ein R13-529 von Tru Components.

Zwar haben die Anschlüsse für die Schaltfunktion und für die Beleuchtung nur
wenige Millimeter Luft zwischeneinander, aber solange man sie nicht außen
zusammenbringt, bleiben die beiden Dinge elektrisch voneinander getrennt.

Ich denke, dass der Schalter für genau so einen Einsatz konzipiert ist:
Netzspannung schalten und von einem galvanisch getrennten Niederspannungs-
bereich die Beleuchtung speisen. Für die Beleuchtungs-LED eine eigene
Versorgung von der Netzspannung aus aufzubauen, wird wahrscheinlich nicht
die primäre Anwendungsidee hinter diesem Schalter sein.
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251574

FromDschen Reinecke <usenet@dschen.de>
Date2019-01-06 21:10 +0100
Message-ID<5C3260CF.30701@dschen.de>
In reply to#251526
Am 05.01.2019 10:53, schrieb Hannes Kuhnert:

Moin Hannes!

> Ja, 0,5 A, 250 V Wechselspannung. Es ist ein R13-529 von Tru Components.
> 
> Zwar haben die Anschlüsse für die Schaltfunktion und für die Beleuchtung nur
> wenige Millimeter Luft zwischeneinander, aber solange man sie nicht außen
> zusammenbringt, bleiben die beiden Dinge elektrisch voneinander getrennt.

Das Ding sieht ja schaurig aus. Ich würde dem Teil keine 230V zumuten,
auch wenn es das Datenblatt erlaubt.

Sicherheitskritisch halte ich die Nähe der LED-Anschlüsse. Wenn an den
Schaltanschlüssen 230V liegen würde ich *keinesfalls* die galvanisch
getrennte Kleinspannung, die an den Ladekontakten berührbar ist, so nah
an die LED-Anschlüsse führen.

Ciao Dschen

-- 
Dschen Reinecke

=== der mit dem Namen aus China ===

http://WWW.DSCHEN.DE mailto:usenet@dschen.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251522

FromStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
Date2019-01-05 08:56 +0100
Message-ID<q0pnvr$him$1@news.albasani.net>
In reply to#251518
On 1/4/19 10:59 PM, Hannes Kuhnert wrote:

> Antworten, Ergänzungen oder Korrekturen würden mich freuen.

Meine Vermutungen:

- Störungen aus dem Netz werden auf die Leitung zum Display übertragen, 
weil der Schalter oder seine Zuleitungen sehr nahe liegen.

- Die Beleuchtung des Schalters zieht zu viel Strom, es reicht nicht 
mehr für die Elektronik. Beleuchtung mal abhängen und nochmals testen.

- Beim Löten eine der Gleichrichterdioden beschädigt, oder mit Lötzinn 
einen Kurzschluss verursacht. Dioden mit dem Multimeter testen, 
Lötstellen genau ansehen.



[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251527

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-05 11:13 +0100
Message-ID<q0q011$mhs$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251522
Stefan Heimers schrieb:
> Meine Vermutungen:
>
> - Störungen aus dem Netz werden auf die Leitung zum Display übertragen,
> weil der Schalter oder seine Zuleitungen sehr nahe liegen.

Das ist prinzipiell plausibel, hier aber unwahrscheinlich, weil ich lediglich
unmittelbar hinter dem Eingang des Netzkabels ins Gehäuse eine Leitung
aufgetrennt und an den ebendort platzierten Schalter angeschlossen habe.

> - Die Beleuchtung des Schalters zieht zu viel Strom, es reicht nicht
> mehr für die Elektronik. Beleuchtung mal abhängen und nochmals testen.

Beleuchtung weggenommen: bereits probiert. Die Stromaufnahme kann es auch
nicht sein, da es sich um eine für 20 mA spezifizierte LED handelt, wo ich
lediglich knapp 5 mA draufgebe, mittels Widerstand.

> - Beim Löten eine der Gleichrichterdioden beschädigt, oder mit Lötzinn
> einen Kurzschluss verursacht. Dioden mit dem Multimeter testen,
> Lötstellen genau ansehen.

Da Dioden zu testen nicht zu meinen gängigen Tätigkeiten gehört: Ich habe das
Multimeter auf das Dioden-Zeichen gestellt – Widerstandsmessung bis 2 kΩ.
In Sperrrichtung zeigen die vier Dioden alle „unendlichen“ Widerstand,
in Durchgangsrichtung etwas zwischen 0,8 und 1 kΩ. Mir erscheint das gut.
Die Lötstellen sehen auch einwandfrei aus.

Jedenfalls: Danke für die Hinweise!
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251523

FromDietrich Lotze <d.lotze@NOSPAM.online.de>
Date2019-01-05 09:37 +0100
Message-ID<onq03e5mdfnm3e45usitp9pqc6hf764ub9@4ax.com>
In reply to#251518
Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> schrieb:

>• Da der Netzschalter schaltzustandsunabhängig beleuchtbar ist, habe ich für
>diese Beleuchtung einen Niederspannungsabgriff hergestellt.

Vielleicht helfen Antworten auf diese Fragen weiter:

- Hast du ein Datenblatt bzw. genaue Angaben zum Schalter?
- Welche Spannung / Strom braucht die Beleuchtung?
- Ist diese Beleuchtung völlig potenzialfrei vom Rest des Schalters?
Wie groß sind die Abstände zur 230V-Seite?
- Wo genau hast du den "Niederspannungsabgriff" gemacht? Welche
Spannung ist dort?
- Leuchtet die Schalterbeleuchtung? 
-- 
Dietrich Lotze
d.lotze@NOSPAM.online.de 
(remove NOSPAM. if replying)

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251528

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-05 11:39 +0100
Message-ID<q0q1hq$nb5$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251523
Dietrich Lotze schrieb:
> Hannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de> schrieb:
>
>>• Da der Netzschalter schaltzustandsunabhängig beleuchtbar ist, habe ich
>>für diese Beleuchtung einen Niederspannungsabgriff hergestellt.
>
> Vielleicht helfen Antworten auf diese Fragen weiter:
>
> - Hast du ein Datenblatt bzw. genaue Angaben zum Schalter?
> - Welche Spannung / Strom braucht die Beleuchtung?
> - Ist diese Beleuchtung völlig potenzialfrei vom Rest des Schalters?
> Wie groß sind die Abstände zur 230V-Seite?

Zum Schalter, einem TC R13-529, habe ich mich inzwischen nebenan in den
Beiträgen <q0pur8$m6i$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de> und
<q0q011$mhs$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de> geäußert.

Er ist für unsere Netzspannung vorgesehen und die Beleuchtungsmöglichkeit
besteht in nichts weiter als in einer von den eigentlichen Schaltelementen
isoliert eingebauten gewöhnlichen Leuchtdiode.

Ich ermittle auch gerne weitere Daten.

<http://produktinfo.conrad.com/datenblaetter/1500000-1599999/001587844-da-01-en-DRUCKSCHALTER_R13_529BL_GRUEN_LED_TC.pdf>

> - Wo genau hast du den "Niederspannungsabgriff" gemacht?

Das ist eine kritische Sache, erinnere ich mich: Ursprünglich hatte ich nur
zwei beliebige Punkte bei den Gleichrichterdioden gesucht, zwischen denen
ich eine brauchbare Spannung messen konnte, und hatte da die Leuchtdiode
angeschlossen. Motto: Bei so was kleinem ist es egal. Später hab ich nochmal
hingesehen und nachgedacht und die etwas unübersichtliche Diodenanordnung
verstanden. Mit dem Abgriff für die Leuchtdiode war ich mit einem Pol auf
der Wechselspannungsseite und mit dem anderen Pol auf der Niederspannungs-
seite. Die Leuchtdiode lag (samt ihrem Vorwiderstand) also zu einer
Gleichrichterdiode antiparallel. Das gefiel mir freilich nicht. Zwar dürfte
sowas kaum Bewegung in die Spannungsversorgung bringen, auch ist da noch ein
dicker Glättungskondensator, trotzdem ist sowas Unsinn. Nach dieser
bahnbrechenden Feststellung habe ich die Beleuchtungsanschlüsse ganz auf die
Gleichspannungsseite gesetzt (und den Leuchtdioden-Vorwiderstand angepasst).

> Welche Spannung ist dort?

Dort messe ich 19 V Gleichspannung

> - Leuchtet die Schalterbeleuchtung?

Das tut sie.
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251525

FromFrank Müller <dw2fm@hotmail.com>
Date2019-01-05 10:16 +0100
Message-ID<q0psnp$kjo$1@dont-email.me>
In reply to#251518
Hannes Kuhnert schrieb:
> Ich habe hier ein älteres Akku-Ladegerät für 9-V-Blöcke mit elektronischer
> Steuerung von Conrad. Bis neulich hat es anscheinend perfekt 
> funktionierend.
>
> In dieses Gerät habe ich einen Netzschalter eingebaut.
>
> Kurz vor oder nach dem Netzschaltereinbau – genau weiß ich es nicht –
> hat die alphanumerische Anzeige des Geräts begonnen, sporadisch 
> auszusetzen,
> versetzte oder unsinnige Zeichen zu zeigen oder alle Punkte zu schwärzen.
> Momentan ist die Anzeige auch am eingeschalteten Gerät gar nicht mehr 
> aktiv.
> Die Ladesteuerung scheint aber nach wie vor ganz normal zu funktionieren.
>
> Hier nehme ich einmal eine Koinzidenz der ersten Anzeigeprobleme mit dem
> Einbau des Netzschalters an und frage nach einem möglichen ursächlichen
> Zusammenhang. Zwei Spekulationen, inwiefern der Schaden an der Elektronik
> vom Netzschaltereinbau herrühren könnte:

Wenn das eine LCD-Anzeige ist dann kann es sein daß dein Umbau
mechanische Spannungen an der Anzeige verursacht, und dadurch
die Kontaktierung des Displays nicht mehr richtig gegeben ist.

Frank 

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251529

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-05 11:45 +0100
Message-ID<q0q1t0$ngs$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251525
Frank Müller schrieb:
> Wenn das eine LCD-Anzeige ist dann kann es sein daß dein Umbau
> mechanische Spannungen an der Anzeige verursacht, und dadurch
> die Kontaktierung des Displays nicht mehr richtig gegeben ist.

Grundsätzlich ja, trotz des großen Abstands von Baubereich und
Displayplatine; allerdings war mir aufgefallen, als die Anzeige noch teils
funktioniert hat, dass bei Aussetzern ein Tippen gegen die Anzeige oder
daneben nie erkennbare Folgen hatte. Eher half, das Gerät aus- und wieder
einzuschalten.
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251541

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2019-01-05 23:29 +0100
Message-ID<q0rb4a$ajn$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#251525
Hi Frank,> Wenn das eine LCD-Anzeige ist dann kann es sein daß dein Umbau
> mechanische Spannungen an der Anzeige verursacht, und dadurch
> die Kontaktierung des Displays nicht mehr richtig gegeben ist.

Das war auch meine erste Vermutung

Marte

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251544

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-06 13:15 +0100
Message-ID<q0srhu$904$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251541
Marte Schwarz schrieb:
> Hi Frank,
>> Wenn das eine LCD-Anzeige ist dann kann es sein daß dein Umbau 
>> mechanische Spannungen an der Anzeige verursacht, und dadurch
>> die Kontaktierung des Displays nicht mehr richtig gegeben ist.
>
> Das war auch meine erste Vermutung

Denkt Ihr da an die Kontaktierung des LCD im engsten Sinne, etwa wie es bei
einfachen Taschenrechnern da mitunter Gummi-Kontaktleisten gibt, wo
Positionierung, Sauberkeit und Andruck genau stimmen müssen?

Das würde Fehlerbilder wie falsche Zeichen, die trotz Eigentümlichkeit
offensichtlich aus einem Zeichensatz stammen, und stellenweise verrückte
Inhalte nicht erklären. Es scheint die logische Verarbeitung gestört zu
sein, nicht nur die Ausgabe auf der letzten Stufe.
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251545

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2019-01-06 14:17 +0100
Message-ID<g9edfqFkrqoU3@mid.individual.net>
In reply to#251544
Hannes Kuhnert:

> Marte Schwarz schrieb:
>> Hi Frank,
>>> Wenn das eine LCD-Anzeige ist dann kann es sein daß dein Umbau 
>>> mechanische Spannungen an der Anzeige verursacht, und dadurch
>>> die Kontaktierung des Displays nicht mehr richtig gegeben ist.
>>
>> Das war auch meine erste Vermutung
> 
> Denkt Ihr da an die Kontaktierung des LCD im engsten Sinne, etwa wie es bei
> einfachen Taschenrechnern da mitunter Gummi-Kontaktleisten gibt, wo
> Positionierung, Sauberkeit und Andruck genau stimmen müssen?
> 
> Das würde Fehlerbilder wie falsche Zeichen, die trotz Eigentümlichkeit
> offensichtlich aus einem Zeichensatz stammen, und stellenweise verrückte
> Inhalte nicht erklären. Es scheint die logische Verarbeitung gestört zu
> sein, nicht nur die Ausgabe auf der letzten Stufe.

Doch, genau das erklärt es. Ich hatte auch mal eine Pebble Smartwatch,
deren grafisches LCD ebenfalls mit einem Zebra-Gummi kontaktiert wurde.
Da führten Fehler im Andruck auch zu völlig unsinnigen Anzeigen. Die
Korrektur war damals, ein Stück Papier gefaltet zwischen Gehäuserückwand
und Platine zu legen, um den Andruck etwas zu erhöhen.


-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251575

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@gmx.de>
Date2019-01-06 21:32 +0100
Message-ID<q0tol9$mig$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251545
Arno Welzel schrieb:
> Hannes Kuhnert:
>
>> [LDC-Kontaktierung gestört]
>>
>> Das würde Fehlerbilder wie falsche Zeichen, die trotz Eigentümlichkeit
>> offensichtlich aus einem Zeichensatz stammen, und stellenweise verrückte
>> Inhalte nicht erklären. Es scheint die logische Verarbeitung gestört zu
>> sein, nicht nur die Ausgabe auf der letzten Stufe.
>
> Doch, genau das erklärt es. Ich hatte auch mal eine Pebble Smartwatch,
> deren grafisches LCD ebenfalls mit einem Zebra-Gummi kontaktiert wurde.
> Da führten Fehler im Andruck auch zu völlig unsinnigen Anzeigen.

Du hattest da auch Sachen wie statt eines „A“ ein „B“?
(Loses Beispiel fürs Prinzip!)

Am Rande: Zebra-Gummi – schöner Begriff!

> Die Korrektur war damals, ein Stück Papier gefaltet zwischen
> Gehäuserückwand und Platine zu legen, um den Andruck etwas zu erhöhen.

Sowas würde ich auch mal probieren, allerdings ist bei mir der Rahmen der
LCD-Einheit mittels Durchsteckungen durch die Platine und Verformungen der
durchgesteckten Bereiche an die Platine angepresst. Ohne Zerstörung komm ich
da nicht ran.
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251583

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2019-01-07 01:18 +0100
Message-ID<g9fk7bFt7j7U1@mid.individual.net>
In reply to#251575
Hannes Kuhnert:

> Arno Welzel schrieb:
>> Hannes Kuhnert:
>>
>>> [LDC-Kontaktierung gestört]
>>>
>>> Das würde Fehlerbilder wie falsche Zeichen, die trotz Eigentümlichkeit
>>> offensichtlich aus einem Zeichensatz stammen, und stellenweise verrückte
>>> Inhalte nicht erklären. Es scheint die logische Verarbeitung gestört zu
>>> sein, nicht nur die Ausgabe auf der letzten Stufe.
>>
>> Doch, genau das erklärt es. Ich hatte auch mal eine Pebble Smartwatch,
>> deren grafisches LCD ebenfalls mit einem Zebra-Gummi kontaktiert wurde.
>> Da führten Fehler im Andruck auch zu völlig unsinnigen Anzeigen.
> 
> Du hattest da auch Sachen wie statt eines „A“ ein „B“?
> (Loses Beispiel fürs Prinzip!)

Es wurden komplett kaputte Inhalte angezeigt:

<https://nextcloud.0x0c.de/s/mkkX3A7J4G4Eyt6>

> Am Rande: Zebra-Gummi – schöner Begriff!

Gemeint ist das hier:

<https://de.wikipedia.org/wiki/Leitgummi>



-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#251595

FromHannes Kuhnert <hannes.kuhnert@s2003.tu-chemnitz.de>
Date2019-01-07 12:31 +0100
Message-ID<q0vdaq$o4c$1@gazette.hrz.tu-chemnitz.de>
In reply to#251583
Arno Welzel schrieb:
> Hannes Kuhnert:
>
>> Du hattest da auch Sachen wie statt eines „A“ ein „B“?
>> (Loses Beispiel fürs Prinzip!)
>
> Es wurden komplett kaputte Inhalte angezeigt:
>
> <https://nextcloud.0x0c.de/s/mkkX3A7J4G4Eyt6>

Mit JavaScript-Interpretation habe ich das Foto jetzt sehen können.

Ja, bei sowas hätte auch ich Probleme bei der LCD-Kontaktierung vermutet.

Ich würde jetzt gerne bildlich zeigen, was ich bei meinem Gerät gesehen habe, 
habe aber ausgerechnet davon kein Foto: Es war bspw. einmal die obere Zeile 
des Displays vollständig mit Exemplaren /eines/ unbekannten Zeichens gefüllt.

>> Am Rande: Zebra-Gummi – schöner Begriff!
>
> Gemeint ist das hier:
>
> <https://de.wikipedia.org/wiki/Leitgummi>

Kenne ich – und habe im Artikel noch neues gelesen, Danke!
-- 
Hannes Kuhnert

[toc] | [prev] | [next] | [standalone]


#253000

FromArno Welzel <usenet@arnowelzel.de>
Date2019-02-17 10:48 +0100
Message-ID<gcsoviFr2aU1@mid.individual.net>
In reply to#251595
Hannes Kuhnert:

> Arno Welzel schrieb:
>> Hannes Kuhnert:
>>
>>> Du hattest da auch Sachen wie statt eines „A“ ein „B“?
>>> (Loses Beispiel fürs Prinzip!)
>>
>> Es wurden komplett kaputte Inhalte angezeigt:
>>
>> <https://nextcloud.0x0c.de/s/mkkX3A7J4G4Eyt6>
> 
> Mit JavaScript-Interpretation habe ich das Foto jetzt sehen können.

Auch wenn es schon etwas her ist, der Vollständigkeit halber:

Man kann bei Nextcloud-URLs einfach "/preview anhängt, um die Bilder
direkt ohne JavaScript anzusehen:

<https://nextcloud.0x0c.de/s/mkkX3A7J4G4Eyt6/preview>



-- 
Arno Welzel
https://arnowelzel.de

[toc] | [prev] | [standalone]


Back to top | Article view | de.sci.electronics


csiph-web