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Groups > de.sci.electronics > #252678 > unrolled thread
| Started by | Stefan <df9bi@gmx.de> |
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| First post | 2019-02-04 08:57 +0100 |
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nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@gmx.de> - 2019-02-04 08:57 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Thorsten Böttcher <thorsten_nospam@gmx.net> - 2019-02-04 09:06 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-02-04 09:10 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@gmx.de> - 2019-02-04 11:33 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2019-02-04 17:15 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-02-04 19:54 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-02-04 20:06 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@arcor.de> - 2019-02-04 20:40 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-02-04 20:57 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry olaf <olaf@criseis.ruhr.de> - 2019-02-04 20:53 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-02-04 21:26 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2019-02-05 08:33 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@gmx.de> - 2019-02-05 08:41 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2019-02-05 09:37 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2019-02-06 17:49 +0000
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@arcor.de> - 2019-02-06 19:10 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-02-06 19:12 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@arcor.de> - 2019-02-06 20:24 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-02-07 03:26 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@gmx.de> - 2019-02-08 14:50 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-02-08 15:17 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Thorsten Böttcher <thorsten_nospam@gmx.net> - 2019-02-08 17:37 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Stefan <df9bi@arcor.de> - 2019-02-08 20:08 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2019-02-12 13:02 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-02-05 07:46 +0000
Re: nochmal Frage zum Raspberry Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-02-04 21:22 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> - 2019-02-05 18:24 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-02-07 17:55 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2019-02-08 20:11 +0000
Re: nochmal Frage zum Raspberry Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-02-08 22:22 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2019-02-09 16:15 +0000
Re: nochmal Frage zum Raspberry Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> - 2019-02-05 09:27 +0100
Re: nochmal Frage zum Raspberry Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> - 2019-02-06 17:52 +0000
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-08 15:17 +0100 |
| Message-ID | <q3k32e$d6r$2@news.bawue.net> |
| In reply to | #252776 |
On 2/8/19 2:50 PM, Stefan wrote: > Am 07.02.2019 um 03:26 schrieb Hans-Peter Diettrich: >> Am 06/02/2019 um 8:24 PM schrieb Stefan: >>> Am 06.02.2019 um 19:12 schrieb Gerrit Heitsch: >> >>>> Dann könntest du doch einfach mit der Hardware via RS232 reden und >>>> wenn die nicht die richtige Antwort liefert läuft die Software nicht. >>>> Irgendein nicht allzu leichtes Challenge/Response-Verfahren. >>> >>> Schon klar, aber es soll nicht möglich sein, die SD-Karte zu kopieren, >>> diese in einen anderen Raspi zu stecken und schon kann der mit der k >>> Hardware kommunizieren. >> >> Dann nimmt der Bösewicht einfach den ganzen RasPi mit :-] > > Das wäre noch nicht so schlimm. > > Er soll nur nicht in der Lage sein, Konfigurationsdaten zu ändern. > > Bestimmte Funktionen des Systems können nur bedient werden, wenn ein > Admin-Passwort bekannt ist. Wenn man nun die Datei, in der sich das > Passwort befindet einfach austauscht und damit Zugriff auf das System > bekäme, wäre das schlecht. > > Deshalb sollte es auch nicht möglich sein, dass jemand, der ein System > besitzt, dessen Admin Code er kennt, den dazugehörigen Raspi in einem > fremden System ans Laufen bekommt und so mit seinem Admin Code Zugriff > auf das fremde System bekommt. Es ist allerdings kein Problem die SD-Karte aus dem Raspi zu entnehmen, zu kopieren und dann den Inhalt in Ruhe zu analysieren. Gerrit
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| From | Thorsten Böttcher <thorsten_nospam@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2019-02-08 17:37 +0100 |
| Message-ID | <q3kb8t$h37$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #252776 |
Am 08.02.2019 um 14:50 schrieb Stefan: >> Dann nimmt der Bösewicht einfach den ganzen RasPi mit :-] > > Das wäre noch nicht so schlimm. > > Er soll nur nicht in der Lage sein, Konfigurationsdaten zu ändern. Dann verschlüssel die Dateien, oder berechne einen Hash um Manipulationen zu erkennen.
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| From | Stefan <df9bi@arcor.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-08 20:08 +0100 |
| Message-ID | <q3kk2o$q1c$1@news.albasani.net> |
| In reply to | #252785 |
Am 08.02.2019 um 17:37 schrieb Thorsten Böttcher: > Am 08.02.2019 um 14:50 schrieb Stefan: > >>> Dann nimmt der Bösewicht einfach den ganzen RasPi mit :-] >> >> Das wäre noch nicht so schlimm. >> >> Er soll nur nicht in der Lage sein, Konfigurationsdaten zu ändern. > > Dann verschlüssel die Dateien, oder berechne einen Hash um > Manipulationen zu erkennen. Änderung der Konfigurationsdaten kann auch bedeuten, dass man Konfigurationsdaten von einem System auf ein anderes kopiert. Unterm Strich ist das alles kein Problem, wenn der Raspi eindeutig über seine Seriennummer identifizierbar ist. Insofern wurde meine Frage inzwischen beantwortet.
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2019-02-12 13:02 +0100 |
| Message-ID | <5C62B5D8.E6DEBC42@yahoo.com> |
| In reply to | #252789 |
Stefan wrote: > > Am 08.02.2019 um 17:37 schrieb Thorsten Böttcher: > > Am 08.02.2019 um 14:50 schrieb Stefan: > > > >>> Dann nimmt der Bösewicht einfach den ganzen RasPi mit :-] > >> > >> Das wäre noch nicht so schlimm. > >> > >> Er soll nur nicht in der Lage sein, Konfigurationsdaten zu ändern. > > > > Dann verschlüssel die Dateien, oder berechne einen Hash um > > Manipulationen zu erkennen. > > Änderung der Konfigurationsdaten kann auch bedeuten, dass man > Konfigurationsdaten von einem System auf ein anderes kopiert. > > Unterm Strich ist das alles kein Problem, wenn der Raspi eindeutig über > seine Seriennummer identifizierbar ist. Insofern wurde meine Frage > inzwischen beantwortet. Bleibt noch die Frage wie man die Seriennummer ausliest ohne Umweg ueber /proc/cpuinfo
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-05 07:46 +0000 |
| Message-ID | <gbstanFtosgU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252706 |
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >Am 04.02.19 um 20:40 schrieb Stefan: >> könnte man nicht die Systemdateien auf Änderungen checken? >> Also eine oder mehrere Checksummen über die entsprechenden Bin-Dateien >> berechnen und diese im Anwendungsprogramm überprüfen? >Du glaubst gar nicht, wie viele Fehlalarme das gibt. >Lass den Quatsch, nimm die Seriennummer, und gut. Das ist mehr als Du >auf jedem handelsüblichen PC bekommen kannst. >Wenn Du paranoid bist, dann rufe die Mailbox der Firmware selber auf. >Siehe auch meine Antwort auf Gerrit. Ansonsten tut es /proc/cpuinfo, wie >vorgeschlagen. Man könnte die Konfigurationsdatei(en) der eigenen Anwendung mit Hilfe der Seriennummer verschlüsseln, indem man die Seriennummer als Seed eines PRNG verwendet. Das macht es noch ein bisschen schwieriger. Letztendlich hilft es aber nichts, wenn der Benutzer auf dem Gerät root werden kann. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2019-02-04 21:22 +0100 |
| Message-ID | <q3a6v3$aap$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #252701 |
Am 04.02.19 um 20:06 schrieb Gerrit Heitsch: >> Natürlich könnte man den Linux-Kernel so manipulieren, dass er >> irgendetwas in /proc/cpuinfo schreibt. Spätestens aber, wenn man die >> VC Kommandos, die diesem als Grundlage dienen, direkt aufruft, wird es >> eng. vcgencmd otp_dump spuckt die Serial direkt aus. > > Ja... und was ist wenn ich ein eigenes vcgencmd davorschalte welches das > echte aufruft und alles ausser der Ser# sauber durchreicht und die > passend umschreibt? Das war nur als Beispiel gedacht. Man kann die API problemlos selber aufrufen. Siehe https://github.com/raspberrypi/firmware/blob/master/opt/vc/include/interface/vmcs_host/vcgencmd.h https://github.com/raspberrypi/firmware/wiki/Mailbox-property-interface -> Get board serial (0x10004) > Ist ja nicht so, daß das eine neue Idee wäre. Marcel
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| From | Manuel Reimer <manuel.nulldevice@nurfuerspam.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-05 18:24 +0100 |
| Message-ID | <q3cgrt$832$1@dont-email.me> |
| In reply to | #252705 |
On 2/4/19 9:22 PM, Marcel Mueller wrote: > Das war nur als Beispiel gedacht. Man kann die API problemlos selber > aufrufen. Siehe > https://github.com/raspberrypi/firmware/blob/master/opt/vc/include/interface/vmcs_host/vcgencmd.h > > https://github.com/raspberrypi/firmware/wiki/Mailbox-property-interface > -> Get board serial (0x10004) Und zusammen mit den Headern kann ich in kürzester Zeit eine kompatible *.so kompilieren die an das Original ankoppelt. Dann einmal alle Befehle ans Original weitergeben bis auf die, die ich übersteuern will. Oder noch besser: Direkt nur das exportieren was ich übersteuern will und meine Lib via LD_PRELOAD zuladen. Gruß Manuel
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2019-02-07 17:55 +0100 |
| Message-ID | <q3ho2c$ja0$1@news.freedyn.net> |
| In reply to | #252729 |
Am 05.02.19 um 18:24 schrieb Manuel Reimer: > On 2/4/19 9:22 PM, Marcel Mueller wrote: >> Das war nur als Beispiel gedacht. Man kann die API problemlos selber >> aufrufen. Siehe >> https://github.com/raspberrypi/firmware/blob/master/opt/vc/include/interface/vmcs_host/vcgencmd.h >> >> https://github.com/raspberrypi/firmware/wiki/Mailbox-property-interface >> -> Get board serial (0x10004) > > Und zusammen mit den Headern kann ich in kürzester Zeit eine kompatible > *.so kompilieren die an das Original ankoppelt. Dann einmal alle Befehle > ans Original weitergeben bis auf die, die ich übersteuern will. Ähm, die Header definieren im Wesentlichen nur das Message-Format. Die Interpretation der Messages sowie die Bereitstellung der Antwort macht nicht die ARM-CPU. Die Kommunikation erfolgt über Hardware-Register. Es wird schwierig, da etwas zu überladen. Marcel
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-08 20:11 +0000 |
| Message-ID | <slrnq5rok0.3d4.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #252771 |
On 2019-02-07, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: > > Ähm, die Header definieren im Wesentlichen nur das Message-Format. Die > Interpretation der Messages sowie die Bereitstellung der Antwort macht > nicht die ARM-CPU. Die Kommunikation erfolgt über Hardware-Register. Es > wird schwierig, da etwas zu überladen. Bist Du im Kernel- oder im Userspace? Wenn Du im userspace die Mailbox-Register mit mmap zugreifbar machen willst, kann ich Dir mit einem passend gepatchten Kernel da auch Speicher mit einer Mailbox-Emulation hinmappen. Wobei: per LD_PRELOAD geht das vermutlich sogar ohne Kernelmanipulationen. Auch, wenn es so aussehen mag: im userspace hast Du keinen direkten Zugriff auf die Hardware. cu Michael
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2019-02-08 22:22 +0100 |
| Message-ID | <q3ks1l$7bp$1@news.freedyn.net> |
| In reply to | #252795 |
Am 08.02.19 um 21:11 schrieb Michael Schwingen: > On 2019-02-07, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: >> >> Ähm, die Header definieren im Wesentlichen nur das Message-Format. Die >> Interpretation der Messages sowie die Bereitstellung der Antwort macht >> nicht die ARM-CPU. Die Kommunikation erfolgt über Hardware-Register. Es >> wird schwierig, da etwas zu überladen. > > Bist Du im Kernel- oder im Userspace? > Wenn Du im userspace die Mailbox-Register mit mmap zugreifbar machen willst, > kann ich Dir mit einem passend gepatchten Kernel da auch Speicher mit einer > Mailbox-Emulation hinmappen. Viel Spaß beim Emulation schreiben. Das gibt viele Funktionen. Und da liegen viele Register. Der Aufwand ist sicher höher, als aus dem betreffenden Programm die Abfrage raus zu patchen. Für den Hausgebrauch tut es wie schon gesagt cpuinfo, und für die eins schwierigere Nummer reicht mutmaßlich IOCTL_MBOX_PROPERTY. Danach kommt man schon in den Bereich, wo Anwendung patchen ins Spiel kommt. > Auch, wenn es so aussehen mag: im userspace hast Du keinen direkten Zugriff > auf die Hardware. Das ist so, aber da du nur 4k-weise mappen kannst, musst du nahezu den ganzen Raspi emulieren. Das wird bei der lahmen CPU sehr schnell inpraktikabel. Selbst eine reine Mailbox-Emulation ist mutmaßlich schon kritisch, da ja jeder einzelne Zugriff über eine Exception laufen muss. Spätestens wenn in der Anwendung noch ein simples Timing-Limit enthalten ist, ist die Sache mit der Emulation rum. Marcel
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-09 16:15 +0000 |
| Message-ID | <slrnq5tv4d.3d4.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #252797 |
On 2019-02-08, Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote: > > Viel Spaß beim Emulation schreiben. Das gibt viele Funktionen. Und da > liegen viele Register. Der Aufwand ist sicher höher, als aus dem > betreffenden Programm die Abfrage raus zu patchen. BTDT (auf dem Milan für die Chips, die ein original-Atari halt so hatte). Insbesondere, wenn das nicht mit beliebiger, sondern nur dieser einen Software funktionieren soll, sollte es relativ einfach sein, alles bis auf diede eine Funktion durchzureichen. Im einfachsten Fall macht der Prozess nur diesen einen Request und man kann sich die komplette restliche Emulation schenken ... > Das ist so, aber da du nur 4k-weise mappen kannst, musst du nahezu den > ganzen Raspi emulieren. Das wird bei der lahmen CPU sehr schnell > inpraktikabel. Selbst eine reine Mailbox-Emulation ist mutmaßlich schon > kritisch, da ja jeder einzelne Zugriff über eine Exception laufen muss. Nur für die direkten Hardware-Zugriffe, die dieser Prozess macht. Der Kernel hat eigene, direkte mappings ohne Emulation dazwischen. cu Michael
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| From | Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2019-02-05 09:27 +0100 |
| Message-ID | <gbsvn6FuauqU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252700 |
On 04.02.19 19:54, Marcel Mueller wrote: > Am 04.02.19 um 17:15 schrieb Manuel Reimer: >> On 2/4/19 8:57 AM, Stefan wrote: >>> Welche Möglichkeit gibt es noch? Gibt es die Möglichkeit, die >>> Seriennummer der CPU oder eines anderen Bausteins auszulesen? >> >> Ja. >> >> Gibt es eine Möglichkeit jemanden mit fundierten Linux-Kenntnissen >> daran zu hindern diese zu manipulieren? >> >> Nein. > > Das stimmt so nicht wirklich. Die Seriennummer wird vom /Hauptprozessor/ > des Pi, der VCU verwaltet. Die Firmware dafür ist aber /nicht > Open-Source/. Der ARM Core ist eigentlich nur ein Coprozessor, > gleichwohl er mittlerweile mehr Rechenleistung hat. > > Natürlich könnte man den Linux-Kernel so manipulieren, dass er > irgendetwas in /proc/cpuinfo schreibt. /proc ist ein ge-mount-etes Pseudo-Dateisystem. Zum Einen könnte man, für eine kurze Zeit, etwas anderes dort mount-en, zum Anderen kann der kompetente Linux-Benutzer sich einen eigenen Dateisystem-Treiber für procfs schreiben ... Josef
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| From | Michael Schwingen <news-1513678000@discworld.dascon.de> |
|---|---|
| Date | 2019-02-06 17:52 +0000 |
| Message-ID | <slrnq5m7n5.3d4.news-1513678000@a-tuin.ms.intern> |
| In reply to | #252716 |
On 2019-02-05, Josef Moellers <josef.moellers@invalid.invalid> wrote: > /proc ist ein ge-mount-etes Pseudo-Dateisystem. Zum Einen könnte man, > für eine kurze Zeit, etwas anderes dort mount-en, zum Anderen kann der > kompetente Linux-Benutzer sich einen eigenen Dateisystem-Treiber für > procfs schreiben ... IIRC kann man mit einem bind-mount eine einzelne Datei nach /proc/cpuinfo mounten - der Inhalt ist ja statisch. Das habe ich vor einiger Zeit mal gemacht, um Ubuntu beizubringen, daß der Pentium-M im Notebook PAE kann, auch, wenn er das in /proc/cpuinfo nicht meldet. cu Michael
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