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Groups > de.sci.electronics > #251546 > unrolled thread

Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern?

Started byMartin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de>
First post2019-01-06 15:16 +0100
Last post2019-01-07 16:41 +0100
Articles 8 — 6 participants

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  Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Martin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de> - 2019-01-06 15:16 +0100
    Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Horst-Dieter Winzler <horst.d.winzler@web.de> - 2019-01-06 15:38 +0100
    Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-01-06 22:15 +0100
      Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Martin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de> - 2019-01-07 16:47 +0100
    Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Gerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de> - 2019-01-06 23:28 +0100
      Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-01-07 00:19 +0100
        Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Stefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch> - 2019-01-07 10:39 +0100
          Re: Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern? Martin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de> - 2019-01-07 16:41 +0100

#251546 — Funkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern?

FromMartin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de>
Date2019-01-06 15:16 +0100
SubjectFunkstoerung an USB-DVBC-Empfaengern?
Message-ID<q0t2kh$sui$1@news.albasani.net>
Hi,
ich habe hier das Phänomen, dass an 2 verschiedenen Usb-DVBC-Sticks 
Bildstörungen auftreten bis hin zum völligen Empfangsausfall.
Betroffen sind nur Sender im Kabelnetz, die auf der Frequenz 442000 kHz 
gesendet werden. (Bei mir Pro 7; Welt; Kabel 1; Tele 5, Sixx und Eurosport)
An der Dose vom Kabelbetreiber oder am Antennenkabel selbst liegt es 
wohl nicht, denn ein Fernseher, direkt eingestöpselt, funktioniert 
einwandfrei.
Nach längerem rumprobieren habe ich herausgefunden, dass ich die 
Empfangsqualität der betroffenen Sender durch durch Veränderung der 
Kabel-Ausrichtung anderer USB-Geräte beeinflussen kann. Aber leider 
nicht stabil.
Ich habe auch versucht, die Sticks selbst durch verpacken in einer 
Metallkiste abzuschirmen, ohne Ergebnis.

Mag mir jemand erklären, wie solch ein Phänomen entstehen kann?
Ich vermute ja, dass die USB-Ports des neuen Computers schon ab 
Mainboard "verseucht" werden, kann das sein? Es wäre ein Umtauschgrund 
für mich.
Gibt es irgendeinen Trick, den ich ev sonst noch ausprobieren könnte?

-- 
Wer fehl erfindet darf Siebe halten

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#251547

FromHorst-Dieter Winzler <horst.d.winzler@web.de>
Date2019-01-06 15:38 +0100
Message-ID<g9ei6fFlv64U1@mid.individual.net>
In reply to#251546
Am 06.01.19 um 15:16 schrieb Martin Pochert:
> Hi,
> ich habe hier das Phänomen, dass an 2 verschiedenen Usb-DVBC-Sticks 
> Bildstörungen auftreten bis hin zum völligen Empfangsausfall.
> Betroffen sind nur Sender im Kabelnetz, die auf der Frequenz 442000 kHz 
> gesendet werden. (Bei mir Pro 7; Welt; Kabel 1; Tele 5, Sixx und Eurosport)
> An der Dose vom Kabelbetreiber oder am Antennenkabel selbst liegt es 
> wohl nicht, denn ein Fernseher, direkt eingestöpselt, funktioniert 
> einwandfrei.
> Nach längerem rumprobieren habe ich herausgefunden, dass ich die 
> Empfangsqualität der betroffenen Sender durch durch Veränderung der 
> Kabel-Ausrichtung anderer USB-Geräte beeinflussen kann. Aber leider 
> nicht stabil.
> Ich habe auch versucht, die Sticks selbst durch verpacken in einer 
> Metallkiste abzuschirmen, ohne Ergebnis.

Der beschrieben Effekt sieht nach Schirmunterbrechung im Koaxkabel aus. 
Verwende mal ein anderes Koaxkabel.

> Mag mir jemand erklären, wie solch ein Phänomen entstehen kann?
> Ich vermute ja, dass die USB-Ports des neuen Computers schon ab 
> Mainboard "verseucht" werden, kann das sein? Es wäre ein Umtauschgrund 
> für mich.
> Gibt es irgendeinen Trick, den ich ev sonst noch ausprobieren könnte?

Wenn der Computer ins Koaxkabel einstreut, könnten sich solche 
Ergebnisse einstellen. Mal ein anderes Koaxkabel verwenden.

-- 
---hdw---

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#251576

FromMarte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de>
Date2019-01-06 22:15 +0100
Message-ID<q0tr5u$ie7$1@news2.open-news-network.org>
In reply to#251546
Hi Martin,
> Nach längerem rumprobieren habe ich herausgefunden, dass ich die 
> Empfangsqualität der betroffenen Sender durch durch Veränderung der 
> Kabel-Ausrichtung anderer USB-Geräte beeinflussen kann. Aber leider 
> nicht stabil.
> Ich habe auch versucht, die Sticks selbst durch verpacken in einer 
> Metallkiste abzuschirmen, ohne Ergebnis.

Probiers mal mit ein paar Ferritschalen um die USB-Kabel und auch um die 
Antennenleitungen.

Marte

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#251600

FromMartin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de>
Date2019-01-07 16:47 +0100
Message-ID<q0vsa3$mfb$1@news.albasani.net>
In reply to#251576
Am 06.01.2019 um 22:15 schrieb Marte Schwarz:

> Probiers mal mit ein paar Ferritschalen um die USB-Kabel und auch um die 
> Antennenleitungen.

Danke, werde ich besorgen.

-- 
Wer fehl erfindet darf Siebe halten

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#251578

FromGerald Oppen <Gerald.Oppen@web.de>
Date2019-01-06 23:28 +0100
Message-ID<g9fdp8Fru6oU1@mid.individual.net>
In reply to#251546
Am 06.01.19 um 15:16 schrieb Martin Pochert:
> Mag mir jemand erklären, wie solch ein Phänomen entstehen kann?

Solche Probleme hatte ich auch schon wegen mangelhafter Qualität der 
Koax-Verbindung, vor allem DECT-Telefone in der Nähe hatten Probleme 
gemacht.
Hochwertiges Koax-Kabel mit ebensolchen Steckern haben das Problem gelöst.
Was da gerne auch vorkommt ist dass Kabel aus analogen 
Antennenfernsehzeiten zu DVBC-Verbindungen umfunktioniert werden weil 
eingegipst und so schlecht austauschbar - auf den ersten Blick 
funktioniert das, einige Programme werden problemlos empfangen, aber 
dann kommen solche Effekte wie von Dir beschrieben.

Gerald

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#251580

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-01-07 00:19 +0100
Message-ID<g9fgnqFsh8oU1@mid.individual.net>
In reply to#251578
Am 06.01.19 um 23:28 schrieb Gerald Oppen:

> Was da gerne auch vorkommt ist dass Kabel aus analogen 
> Antennenfernsehzeiten zu DVBC-Verbindungen umfunktioniert werden weil 
> eingegipst und so schlecht austauschbar - auf den ersten Blick 
> funktioniert das, einige Programme werden problemlos empfangen, aber 
> dann kommen solche Effekte wie von Dir beschrieben.

Interessant - das paßt zu Problemen, die ich habe. Was für Kabel und 
Frequenzen betrifft das denn? Der Kram, der bei mir in der Wand liegt 
(keine Ahnung seit wann allerdings) sieht durchaus dicht und ordentlich 
geschirmt aus.

Ich hab leider nicht mehr im Kopf, welche Frequenzen ich nicht 
ordentlich empfangen konnte, da ich nicht genug Fernsehen gucke, als daß 
ich bislang die Motivation gehabt hätte, da mal eine gründliche 
Fehlersuche zu betreiben. Aber eigentlich sollte der Kram schon 
irgendwann mal vernünftig funktionieren.

Hanno

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#251585

FromStefan Heimers <stefan.usenet@heimers.ch>
Date2019-01-07 10:39 +0100
Message-ID<q0v6p2$q49$1@news.albasani.net>
In reply to#251580
Hanno Foest wrote:

> Am 06.01.19 um 23:28 schrieb Gerald Oppen:
> 
>> Was da gerne auch vorkommt ist dass Kabel aus analogen
>> Antennenfernsehzeiten zu DVBC-Verbindungen umfunktioniert werden weil
>> eingegipst und so schlecht austauschbar - auf den ersten Blick
>> funktioniert das, einige Programme werden problemlos empfangen, aber
>> dann kommen solche Effekte wie von Dir beschrieben.
> 
> Interessant - das paßt zu Problemen, die ich habe. Was für Kabel und
> Frequenzen betrifft das denn? Der Kram, der bei mir in der Wand liegt
> (keine Ahnung seit wann allerdings) sieht durchaus dicht und ordentlich
> geschirmt aus.

Im Prinzip geht es nicht um analog oder digital, sondern um Kabel-TV vs. 
terrestrisch. Kabel-TV erfordert eine bessere Schirmung, weil die Kanäle 
nicht die gleichen sind wie per Antenne, sich also ein eingestreuter 
terrestrischer Kanal störend bemerkbar macht.

Deshalb sollten die Kabel mindestens "doppelt geschirmt" sein, das heisst 
die Abschirmung ist sowohl eine Alufolie als auch ein Drahtgeflecht.

Wenn bei Dir nur ein Kanal schlecht läuft vermute ich, dass auf der gleichen 
Frequenz ein starker DVB-T2 Sender arbeitet.

Hinzu kommt, dass die USB-Tuner oft schlechter sind als die im TV 
eingebauten. Ein funktionierender TV heisst also nicht, dass das Signal von 
der Dose  auch optimal ist. Der TV sollte die Signalqualität anzeigen 
können, es würde mich nicht wundern, wenn er beim betroffenen Kanal auch 
schlechtere Werte zeigt, obwohl das Bild tadellos ist.

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#251598

FromMartin Pochert <pochert.no.spam@gmx.de>
Date2019-01-07 16:41 +0100
Message-ID<q0vrvb$m4t$1@news.albasani.net>
In reply to#251585
Am 07.01.2019 um 10:39 schrieb Stefan Heimers:
> Hanno Foest wrote:
> 
>> Am 06.01.19 um 23:28 schrieb Gerald Oppen:

> Wenn bei Dir nur ein Kanal schlecht läuft vermute ich, dass auf der gleichen
> Frequenz ein starker DVB-T2 Sender arbeitet.
> 
> Hinzu kommt, dass die USB-Tuner oft schlechter sind als die im TV
> eingebauten. Ein funktionierender TV heisst also nicht, dass das Signal von
> der Dose  auch optimal ist. Der TV sollte die Signalqualität anzeigen
> können, es würde mich nicht wundern, wenn er beim betroffenen Kanal auch
> schlechtere Werte zeigt, obwohl das Bild tadellos ist.

Ich habe jetzt ein "120DB-Geschirmtes Kabel" besorgt, ich hatte vorher 
irgendwelche dünneren 0815-Kabel. Mein Empfang scheint jetzt besser zu 
sein. Aber sicher weiß ich das erst nach etwas längerem herumprobieren.

Mein TV zeigt leider nicht die Empfangsstärke an, aber DVBViewer liefert 
einen Schätzwert, der bei stabil laufenden Sendern jeweil 90% anzeigt, 
bei den Sendern, die vorher stark gestört waren, schwankt die Anzeige 
ständig, allerdings interessanterweise mit höheren Werten (zwischen 92 
bis 95%)
DvbT2 Sender mit gleicher Frequenz 442MHz gibt es hier nicht lt dieser 
Liste:
<https://www.to-st.de/content/projects/dvb-t/dvbt-sender-hannover-telemax.de.html>
Ev. spielen irgendwelche subharmonischen Fq auch eine Rolle.
Vielleicht habe ich ja auch einen pösen Nachbarn mit Ramsch-leds. :-)

-- 
Wer fehl erfindet darf Siebe halten

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