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| Started by | Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> |
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| First post | 2018-10-22 16:02 +0000 |
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mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2018-10-22 16:02 +0000
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Andreas Weber <info@tech-chat.de> - 2018-10-22 19:04 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2018-10-22 18:06 +0000
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-10-22 19:08 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Volker Bartheld <w18@bartheld.net> - 2018-10-22 19:09 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-10-22 19:52 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-10-22 20:09 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Volker Bartheld <w18@bartheld.net> - 2018-10-23 10:20 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> - 2018-10-22 18:14 +0000
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-10-22 22:25 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-10-23 00:35 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2018-10-23 09:59 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Edzard Egberts <news@edzeg.net> - 2018-10-23 10:33 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-10-23 19:45 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2018-10-23 20:34 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-10-24 20:02 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-10-24 01:34 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2018-10-23 10:25 +0200
Messungen mit Billig-Soundkarten (was: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen) Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-10-27 00:10 +0200
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-10-27 18:58 +0200
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-10-29 09:32 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-11-03 16:55 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-11-03 18:31 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-11-08 18:02 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-11-08 19:15 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-11-08 20:29 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-11-08 23:24 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2018-11-09 04:55 +0100
Re: Messungen mit Billig-Soundkarten Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-11-13 21:51 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-10-23 11:36 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-11-03 22:50 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2018-10-23 00:14 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2018-10-23 02:17 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2018-10-23 20:41 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-10-23 21:18 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-10-24 19:03 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2018-10-24 19:28 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2018-10-24 19:36 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2018-10-24 22:17 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-10-26 00:44 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2018-10-26 08:03 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Helmut Wabnig <hwabnig@.- --- -.dotat> - 2018-10-26 09:21 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Sieghard Schicktanz <Sieghard.Schicktanz@SchS.de> - 2018-10-26 20:25 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Ignatios Souvatzis <u502sou@beverly.kleinbus.org> - 2018-10-27 14:00 +0000
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-11-01 17:56 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2018-11-01 20:36 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2018-11-03 16:56 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2018-10-26 11:36 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2018-10-26 15:01 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Klaiber <usenet.martinkl@gmx.de> - 2018-10-26 21:07 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2018-10-26 21:46 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-10-27 13:42 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-10-27 15:45 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-10-27 15:52 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-10-28 13:29 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2018-10-28 14:19 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-10-26 11:47 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> - 2018-10-26 15:02 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-10-27 02:02 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> - 2018-10-27 02:02 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Roland Franzius <roland.franzius@uos.de> - 2018-10-27 14:28 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2018-10-24 22:31 +0200
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-11-03 22:59 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Thomas Einzel <usenet-2018@einzel.de> - 2018-11-04 00:06 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> - 2018-11-04 01:13 +0100
Re: mp3 von stick auf Stereoanlage abspielen Thomas Einzel <usenet-2018@einzel.de> - 2018-11-04 12:45 +0100
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-10-29 09:32 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <pr6gjf$ljh$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #248506 |
Am 27.10.2018 um 18:58 schrieb Rolf Bombach: > Marcel Mueller schrieb: >> >> Das eigentliche Messverfahren habe ich hier seinerzeit mal beschrieben: >> http://maazl.de/electronic/LCR/LCR.html >> Aber die Seite ist nie fertig geworden, deshalb habe ich sie nicht >> verlinkt. Also nicht wundern, wenn da noch Müll steht. > > Ja, ich wundere mich ein bisschen, etwa über den Gedanken an ein INA105. > Das ist ein Line-Receiver und kein Differenzverstärker. Also bei mir steht beim IN105 Differenzverstärker. Die zusätzlichen Verstärkerstufen des INA101 sind hier nur begrenzt von Nutzen. Die meisten Billigsoundkarten verknuspern sowieso nur maximal 3Vss, manchmal sogar weniger. Sinnvolle Messpegel mit etwas Übersteuerungsreserve von vielleicht 0,2Veff sind da bei Gain 1 durchaus drin. > Diesen dann > mit Rauschgeneratoren wie TL074 zu versauen bringt es imho nicht wirklich. Bei Unity Gain ist dessen Rauschen noch moderat. Zudem rauschen die Sonddevices auch. So mit bis zu 10 LSB bzw. 0,5mV muss man schon rechnen. Das toppt der TL auch nicht. Dem Messverfahren ist rauschen auch relativ egal. Es erhöht nur die Messzeit etwas. Im Gegenteil sogar, ohne Rauschen wäre das Ergebnis schlechter, weil dann die DNL des ADC stärker durchschlägt. Das Rauschen wirkt wie ein Sliding Scale ADC. Nur so gelingt es auch 10ns Delay zweifelsfrei nachzuweisen, da der ADC mit seinen ~20µs Auflösung das ohne selbiges unmöglich differenzieren könnte. Aber man braucht für die Messung die hohe Eingangsimpedanz der JFETs. Das gibt sonst tatsächlich Messfehler, die sich nicht so leicht wegkalibrieren lassen. Die Eingangskapazität ist (für den Zweck) auch hinreichend niedrig. Da muss man schon eher mit der Verkabelung aufpassen. Naja, und der Offset-Drift des TL ist auch egal, da er von der Soundkarte ohnehin weggefiltert wird. > Was du suchst ist INA101 ff Amp01 ff usw. Das sind Perlen vor die Säue. Das gilt eigentlich auch schon für den INA105. Deswegen verwende ich eigentlich immer die Billiglösung mit 0,1% Widerständen. Der Schlüssel für die Präzision des Messverfahrens liegt in der Symmetrie der beiden Kanäle und der Invarianz der Zeit, weil ADC und DAC aus dem selben Quarz gespeist werden, und nicht in der Qualität der Hardware, die ohnehin nicht gegeben ist. Im Besonderen die Sache mit der Zeit sollte man nicht unterschätzen. Das bringt aus dem Stand rund 30dB SNR. Wenn ich die komplexe Frequenzantwort eines Lautsprechers im Garten mit einem Messmikrofon messe, und dabei ein LKW auf der Straße vorbei fährt, sieht man das bei der Messung praktisch gar nicht, obwohl der LKW genauso laut wie das Messignal ist. Die Wahrscheinlichkeit, genau die schmalbandigen Frequenzen zu treffen, die zum Ergebnis beisteuern, ist nahezu null. Und selbst wenn, würde der glücklicherweise vorhandene Kurzzeitdrift des Billigquarzes des Soundkarte den Treffer schon wieder abmildern. Selbst Vögel, die zum Teil sehr schmalbandig und nicht wenig laut unterwegs sind, stören kaum merklich. Ich habe die so gemessenen Kurven auch mal mit den veröffentlichen Datenblättern vom Hersteller zum selben Chassis (in dem Fall Visaton) verglichen. Die passen genau übereinander. Nur sind meine im Garten gemessenen Kurven viel genauer und rauschärmer. Marcel
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-11-03 16:55 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <prkgcu$af8$1@dont-email.me> |
| In reply to | #248529 |
Marcel Mueller schrieb: > Am 27.10.2018 um 18:58 schrieb Rolf Bombach: >> Marcel Mueller schrieb: >>> >>> Das eigentliche Messverfahren habe ich hier seinerzeit mal beschrieben: >>> http://maazl.de/electronic/LCR/LCR.html >>> Aber die Seite ist nie fertig geworden, deshalb habe ich sie nicht verlinkt. Also nicht wundern, wenn da noch Müll steht. >> >> Ja, ich wundere mich ein bisschen, etwa über den Gedanken an ein INA105. >> Das ist ein Line-Receiver und kein Differenzverstärker. > > Also bei mir steht beim IN105 Differenzverstärker. Im ersten Bild steht, halt ohne Worte, dass es sich um einen Line Receiver mit definierter 50 kOhm Eingangsimpedanz handelt. 50 kOhm sowohl differentiell wie common mode. Bei der Differenzbildung zweier getrennter Spannungsquellen allerdings 50 kOhm und 25 kOhm. > > Die zusätzlichen Verstärkerstufen des INA101 sind hier nur begrenzt von Nutzen. Die meisten Billigsoundkarten verknuspern sowieso nur maximal 3Vss, manchmal sogar weniger. Sinnvolle Messpegel mit > etwas Übersteuerungsreserve von vielleicht 0,2Veff sind da bei Gain 1 durchaus drin. Die Stufen am Eingang sind vorallem Impedanzwandler, welche die 20 kOhm (beim INA101) auf 10 GOhm erhöhen. Auch werden die Eingangsströme auf 10 nA reduziert. Da eine Vorstufe wie beim OP07 verwendet wird, werden die Eingangsströme nicht einfach verringert, sondern kompensiert. Damit kann man problemlos dann unterschiedliche Impedanzen am Eingang verwenden. > >> Diesen dann >> mit Rauschgeneratoren wie TL074 zu versauen bringt es imho nicht wirklich. > > Bei Unity Gain ist dessen Rauschen noch moderat. Zudem rauschen die Sonddevices auch. So mit bis zu 10 LSB bzw. 0,5mV muss man schon rechnen. Das toppt der TL auch nicht. Das spezifizierte Rauschen ist unabhängig von der Verstärkung; ich weiss aber, auf was du rauswillst. > > Dem Messverfahren ist rauschen auch relativ egal. Es erhöht nur die Messzeit etwas. > Im Gegenteil sogar, ohne Rauschen wäre das Ergebnis schlechter, weil dann die DNL des ADC stärker durchschlägt. Das Rauschen wirkt wie ein Sliding Scale ADC. Ja, eine statistische Form des Ditherings. ... > >> Was du suchst ist INA101 ff Amp01 ff usw. > > Das sind Perlen vor die Säue. Das gilt eigentlich auch schon für den INA105. Deswegen verwende ich eigentlich immer die Billiglösung mit 0,1% Widerständen. Lehrlinge von uns sind daher nur für die Forschung in gutbetuchten Einrichtungen geeignet. Denen fehlt total das Kostenbewusstsein. Die nehmen immer INA... Joerg würde nen Herzkasper kriegen. > Der Schlüssel für die Präzision des Messverfahrens liegt in der Symmetrie der beiden Kanäle und der Invarianz der Zeit, weil ADC und DAC aus dem selben Quarz gespeist werden, und nicht in der > Qualität der Hardware, die ohnehin nicht gegeben ist. > > Im Besonderen die Sache mit der Zeit sollte man nicht unterschätzen. Das bringt aus dem Stand rund 30dB SNR. > Wenn ich die komplexe Frequenzantwort eines Lautsprechers im Garten mit einem Messmikrofon messe, und dabei ein LKW auf der Straße vorbei fährt, sieht man das bei der Messung praktisch gar nicht, > obwohl der LKW genauso laut wie das Messignal ist. Die Wahrscheinlichkeit, genau die schmalbandigen Frequenzen zu treffen, die zum Ergebnis beisteuern, ist nahezu null. Und selbst wenn, würde der > glücklicherweise vorhandene Kurzzeitdrift des Billigquarzes des Soundkarte den Treffer schon wieder abmildern. Statistik ist das A und O jeder guten Messung. So rum ausgenutzt ist schon clever. > Selbst Vögel, die zum Teil sehr schmalbandig und nicht wenig laut unterwegs sind, stören > kaum merklich. Nebst frischer Luft und Tageslicht sind diese Viecher der Albtraum des Tontechnikers. > > Ich habe die so gemessenen Kurven auch mal mit den veröffentlichen Datenblättern vom Hersteller zum selben Chassis (in dem Fall Visaton) verglichen. Die passen genau übereinander. Nur sind meine im > Garten gemessenen Kurven viel genauer und rauschärmer. Frequenzgang mit Rauschen scheint mir auch schonender als irgendwelche Wobbelverfahren. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-11-03 18:31 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <prkm1b$rve$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #248730 |
Am 03.11.2018 um 16:55 schrieb Rolf Bombach: >> Die zusätzlichen Verstärkerstufen des INA101 sind hier nur begrenzt >> von Nutzen. Die meisten Billigsoundkarten verknuspern sowieso nur >> maximal 3Vss, manchmal sogar weniger. Sinnvolle Messpegel mit etwas >> Übersteuerungsreserve von vielleicht 0,2Veff sind da bei Gain 1 >> durchaus drin. > > Die Stufen am Eingang sind vorallem Impedanzwandler, welche die 20 kOhm > (beim INA101) > auf 10 GOhm erhöhen. Auch werden die Eingangsströme auf 10 nA reduziert. Die Kompensation hatte ich übersehen. Dann ist er natürlich geeignet. >>> Diesen dann >>> mit Rauschgeneratoren wie TL074 zu versauen bringt es imho nicht >>> wirklich. >> >> Bei Unity Gain ist dessen Rauschen noch moderat. Zudem rauschen die >> Sonddevices auch. So mit bis zu 10 LSB bzw. 0,5mV muss man schon >> rechnen. Das toppt der TL auch nicht. > > Das spezifizierte Rauschen ist unabhängig von der Verstärkung; Spezifiziert schon, aber der verstärkt sein eigenes Spannungsrauschen schon. >> Das sind Perlen vor die Säue. Das gilt eigentlich auch schon für den >> INA105. Deswegen verwende ich eigentlich immer die Billiglösung mit >> 0,1% Widerständen. > > Lehrlinge von uns sind daher nur für die Forschung in gutbetuchten > Einrichtungen > geeignet. Denen fehlt total das Kostenbewusstsein. Die nehmen immer INA... > Joerg würde nen Herzkasper kriegen. :-) Ich nehme immer das, was irgendwo in der Grabbelkiste herumliegt. Materialbeschaffung ist nämlich ziemlich aufwändig, auch wenn es nur Centartikel sind. >> Ich habe die so gemessenen Kurven auch mal mit den veröffentlichen >> Datenblättern vom Hersteller zum selben Chassis (in dem Fall Visaton) >> verglichen. Die passen genau übereinander. Nur sind meine im Garten >> gemessenen Kurven viel genauer und rauschärmer. > > Frequenzgang mit Rauschen scheint mir auch schonender als irgendwelche > Wobbelverfahren. Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur eine andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen Frequenzkanäle sind exakt dieselben. Marcel
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-11-08 18:02 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <ps1q7m$mgu$1@dont-email.me> |
| In reply to | #248736 |
Marcel Mueller schrieb: > Am 03.11.2018 um 16:55 schrieb Rolf Bombach: >>> Die zusätzlichen Verstärkerstufen des INA101 sind hier nur begrenzt von Nutzen. Die meisten Billigsoundkarten verknuspern sowieso nur maximal 3Vss, manchmal sogar weniger. Sinnvolle Messpegel mit >>> etwas Übersteuerungsreserve von vielleicht 0,2Veff sind da bei Gain 1 durchaus drin. >> >> Die Stufen am Eingang sind vorallem Impedanzwandler, welche die 20 kOhm (beim INA101) >> auf 10 GOhm erhöhen. Auch werden die Eingangsströme auf 10 nA reduziert. > > Die Kompensation hatte ich übersehen. Dann ist er natürlich geeignet. Nachtrag. Eingebaut sind natürlich nicht vollständige OpAmps als Impedanzwandler. Das Bild zeigt nur, wie es effektiv wirkt. Zwei Impedanzwandler würden zuviel Offset, zuviel Drift und zuviel Rauschen machen. Vorgesetzt ist im Prinzip eine luxuriös ausgestattete normale Differenzverstärkerstufe mit definierter Verstärkung und typischerweise Zugriff auf die Gegenkopplung im Emitterzweig. Siehe etwa https://www.analog.com/media/en/technical-documentation/data-sheets/ad620.pdf Bild 36. Der LM221 hat ja nicht lange gemacht. > Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur eine > andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen Frequenzkanäle sind exakt dieselben. Aha, kapiert, also mit tracking "Empfänger". -- mfg Rolf Bombach
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-11-08 19:15 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <ps1uf6$ajt$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #248896 |
Am 08.11.2018 um 18:02 schrieb Rolf Bombach: >> Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die >> Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr >> Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur >> eine andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen Frequenzkanäle >> sind exakt dieselben. > > Aha, kapiert, also mit tracking "Empfänger". ??? Was ist ein "tracking Empfänger"? Marcel
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-11-08 20:29 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <ps22qq$fpi$1@dont-email.me> |
| In reply to | #248908 |
Marcel Mueller schrieb: > Am 08.11.2018 um 18:02 schrieb Rolf Bombach: >>> Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur eine >>> andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen Frequenzkanäle sind exakt dieselben. >> >> Aha, kapiert, also mit tracking "Empfänger". > > ??? > > Was ist ein "tracking Empfänger"? Du detektierst nur die gesendete Frequenz und ignorierst Oberwellen etc. Direktmischer mit Vektorsummierer oder was auch immer. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-11-08 23:24 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <ps2d29$bhb$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #248914 |
Am 08.11.2018 um 20:29 schrieb Rolf Bombach: > Marcel Mueller schrieb: >> Am 08.11.2018 um 18:02 schrieb Rolf Bombach: >>>> Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die >>>> Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr >>>> Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur >>>> eine andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen >>>> Frequenzkanäle sind exakt dieselben. >>> >>> Aha, kapiert, also mit tracking "Empfänger". >> >> ??? >> >> Was ist ein "tracking Empfänger"? > > Du detektierst nur die gesendete Frequenz und ignorierst Oberwellen etc. > Direktmischer mit Vektorsummierer oder was auch immer. Ah so. Nein, es ist eine synchrone Aufzeichnung des eigenen Referenzsignals zusammen mit dem Response-Signal. Aufgrund der zeitlichen Synchronität zur Referenz muss ich einfach nur numerisch die Fourier-Summen für die Referenzfrequenz und vielleicht noch ein paar Oberwellen ausrechnen. Solange das Auswertungsfenster immer ein Vielfaches der Periodendauer ist, braucht man keine Fensterfunktion. Und auch die Phasenrelation ist zumindest immer exakt reproduzierbar - konstantes geometrisches Setup vorausgesetzt. Aber getrackt im Sinne von einer Regelschleife wird da nichts. Marcel
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| From | "horst.d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2018-11-09 04:55 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <g4keqcFuchsU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #248914 |
Am 11/8/18 um 8:29 PM schrieb Rolf Bombach: > Marcel Mueller schrieb: >> Am 08.11.2018 um 18:02 schrieb Rolf Bombach: >>>> Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die >>>> Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr >>>> Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur >>>> eine andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen >>>> Frequenzkanäle sind exakt dieselben. >>> >>> Aha, kapiert, also mit tracking "Empfänger". >> >> ??? >> >> Was ist ein "tracking Empfänger"? > > Du detektierst nur die gesendete Frequenz und ignorierst Oberwellen etc. > Direktmischer mit Vektorsummierer oder was auch immer. > "Vektorsummierer" trivial wären das doch die Ohren? -- ---hdw---
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-11-13 21:51 +0100 |
| Subject | Re: Messungen mit Billig-Soundkarten |
| Message-ID | <psfdfo$emb$1@dont-email.me> |
| In reply to | #248938 |
horst.d.winzler schrieb: > Am 11/8/18 um 8:29 PM schrieb Rolf Bombach: >> Marcel Mueller schrieb: >>> Am 08.11.2018 um 18:02 schrieb Rolf Bombach: >>>>> Nein, bei Lautsprechern muss man leider mit Wobbeln messen. Die Biester sind so nichtlinear, dann man andernfalls nur mehr Intermodulation im Messergebnis hätte. Aber das ist an sich auch nur >>>>> eine andere zeitliche Enegrieverteilung. Die gemessenen Frequenzkanäle sind exakt dieselben. >>>> >>>> Aha, kapiert, also mit tracking "Empfänger". >>> >>> ??? >>> >>> Was ist ein "tracking Empfänger"? >> >> Du detektierst nur die gesendete Frequenz und ignorierst Oberwellen etc. >> Direktmischer mit Vektorsummierer oder was auch immer. >> > "Vektorsummierer" trivial wären das doch die Ohren? Der Synchrondemodulator liefert ja ein phasenstarres Signal. Wenn du die Phasenlage nicht kennst oder nicht immer einstellen willst, wird man I/Q oder cos/sin oder wie auch immer detektieren müssen. Den Pythagoras kann man dann verschieden realisieren, in den alten analogen Lock-In-Amplifiern zu Zeiten, als die unglaublich innovativen US-Firmen sich noch nicht trauten, ICs im Signalweg zu verbauen, waren da ziemliche Transistornetzwerke drin. Peinlicher- weise (Ithaco etwa) dann noch kreisförmig angeordnet, als würde das was helfen. Egal, wenn die Versuchsanordnung exakte Synchronisation nicht packt, brauchst du den Summierer eh. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
|---|---|
| Date | 2018-10-23 11:36 +0200 |
| Message-ID | <5BCEEB83.9FDB0815@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #248384 |
Marcel Mueller wrote: > Dein Wissen ist etwas veraltet. Danke für Deine Ergänzungen. Das Veraltet-Sein überrascht mich gar nicht, deshalb ja auch der explizite Schlußsatz. Aber auch wenn es jetzt fast perfekt wurde, gegen: > Das liegt dann aber weniger an den Chips, sondern eher am > Platinenlayout (falsche Masseführung). > Das einzige, was gerade bei Notebooks immer noch nicht immer sauber > ist, sind die Audio-/Eingänge/. Aber darum geht es hier nicht. hilft die externe USB-Karte auch. Im übrigen halte ich die Eingänge schon für wichtig, auch wenn Andreas sie nicht genannt hat. Wenn ein aufnahmefähiges Gerät einmal dasteht, dann wird es bestimmt irgendwann auch für alte Cassetten und Schallplatten genutzt. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Arno Welzel <usenet@arnowelzel.de> |
|---|---|
| Date | 2018-11-03 22:50 +0100 |
| Message-ID | <g46ji4Fre13U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #248377 |
Axel Berger: > Andreas Quast wrote: >> wie sich mp3 ohne PC über normale Audiokomponenten abhören lassen? > > Ich habe mich auch sehr lange dagegen gewehrt[1] und wollte keinen > Rechner im Wohnzimmer an der Ausioanlage. Da aber die Industrie als > "braune Ware" (wollen sie uns mit der Bezeichnung etwas andeuten?) > wirklich nur unbedienbaren Müll anbietet, steht jetzt ein Minitower mit > noch ISA-Bus, guter Soundkarte und altem kleinem 14" Monitor (wieso > gibt's sowas eigentlich neu gar nicht mehr? Winzig und viel zu groß gibt > es.) im Regal. Von früher habe ich auch noch ein Regalbrett mit > ausziehbarem Tastaturbrett drunter - hat Ikea auch schon seit vielen > Jahren ausgelistet. Es gibt auch für den Raspberry Pi ein 7"-Display mit Touchbedienung und mit "SmartiPi Touch" auch ein sehr praktisches Gehäuse dazu: <https://www.rasppishop.de/Smarti-Pi-Touch-Gehaeuse-fuer-das-Raspberry-Pi-Display> Darauf kann man dann z.B. OSMC nutzen: <https://osmc.tv/download/> -- Arno Welzel https://arnowelzel.de
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
|---|---|
| Date | 2018-10-23 00:14 +0200 |
| Message-ID | <pqli4u$a16$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #248373 |
Am 22.10.2018 um 18:02 schrieb Andreas Quast: > Früher war alles einfacher. Das heutige Angebot von AV- > Multimediakomponenten ist für uns nicht mehr zu überblicken. Das ist so. Vor allem veralten sie innerhalb weniger Jahre oder, häufiger sogar, innerhalb weniger Monate, wenn sie Netzwerkfähig sind und keine regelmäßigen Sicherheitsupdates erfahren. > Der mini mp3 player, angeschlossen über Klinke zu Cinch Adapter ist nicht > wirklich prickelnd. Ack. Alternativen: 1. Altes Handy (ohne SIM) /Wesentlich/ besser zu bedienen, kann aber i.A. kein USB, sondern nur über lokales Netzwerk spielen. 2. Alter Laptop oder altes Netbook Auch gut zu bedienen und kann USB und auch alles andere, was einem sonst noch so einfallen könnte. Für wirklich ältere Laptops empfehle ich aber dringend Linux, da es selbige nicht gleich lahm legt und trotzdem noch Sicherheitsupdates bietet. Xubuntu läuft für den Zweck problemlos auf einer Kiste mit nur ein, zwei GB RAM. 3. Kleiner Minicomputer /ohne/ Display und Bedienelemente Die Bedienung erfolgt dann über ein beliebiges, netzwerkfähiges Gerät, z.B. Handy, Laptop, was auch immer. Softwareseitig bietet sich da MPD an, für das es für so ziemlich alles, was Transistoren hat einen Client gibt. Und ein Display könnte man aus 3 Meter Couch-Entfernung ohnehin nicht lesen. Das gehört auf die Fernbedienung, also das zur Bedienung genutzte Gerät, und sonst nirgends wo hin. Im Gegensatz zu Musik-Streaming vom Handy o.ä. erfolgt die Wiedergabe aber direkt auf dem Gerät, was man mangels Bedienelementen problemlos hinter das Regal stecken kann, ggf USB-Verlängerung nach vorne legen. Die Netzwerkverbindung zum Client wird also nur während der Steuerungseingriffe benötigt. 4. Hifi-fähiger Bluetooth-Receiver und von einem beliebigen BT-fähigen Gerät aus streamen. Falls Handy geht natürlich wieder kein USB. > Unser Küchenkofferradio Sangean WFR-28D kann FM, DAB+, WLAN-Radio und > sich auf einem normalen USB stick die mp3 heraussuchen. Und Würmer und Viren kann es vermutlich auch noch. ;-) > So etwas gibt es sicher auch für Audioanlagen. Nur benötigen wir dann > nicht DAB+ sondern DVB-C und das ist dann ein überraschend exklusiver > Club von Geräten. Logisch, weil ein solches Gerät technisch ein TV-Receiver ist. Warum sollte man den ohne TV-Funktion verkaufen. Und mit selbiger Funktion braucht man den TV erfahrungsgemäß für die Bedienung. Eines der wenigen Geräte, für das so etwas wenigstens nur eingeschränkt gilt, steht bei mir im Zimmer - wird bestimmt seit knapp 10 Jahren nicht mehr gefertigt. > DVB-C Radio/TV Receiver lassen sich mangels alphanumerischer Anzeige (so > teuer sind Displays doch nicht?) nur mit aktiviertem TV bedienen oder > haben nur einen usb port für softwareupdates. Passt immer alles irgendwie > nicht zusammen. Korrekt. > Habt Ihr vielleicht noch eine Idee, wie sich mp3 ohne PC über normale > Audiokomponenten abhören lassen? Jede Menge, s.o. Bei mir ist es im Wohnzimmer Lösung 3 geworden. Ein alter Raspi 1 mit Soundkarte, der eigentlich als einfacher "Remote-Receiver" den alten TV ins aktuelle Jahrtausend hebt, macht nebenher noch Audio mit MPD für die Stereoanlage. Dadurch wird der TV nicht zur Bedienung benötigt, gleichwohl auch das möglich ist. Das alles hat nebenbei den Vorteil, dass dasselbe Kabel auch bei Filmgucken genutzt werden kann. Klanglich schlägt die Stereo trotz der 30 Jahre jedes auch nur annähernd bezahlbare x.1-Soundsystem um Größenordnungen. Oben im Arbeitszimmer ist es noch eine andere Variante geworden. Dort ist der Rechner die meiste Zeit sowieso an, wenn ich da bin, und folglich muss er herhalten. Der spielt die Musik allerdings nicht direkt, sonder das läuft alles auf meinem VM-Server im Keller der für alle Familienmitglieder virtuelle Desktops bereit hält. Diese können dann von jedem Endgerät aus nahtlos genutzt werden. Also der Laptop im Garten übernimmt die geöffneten Programme aus dem Arbeitszimmer etc. Und die Endgeräte müssen nichts können, da ja alles auf dem Server läuft Ausrangierte, 10 Jahre alte PCs reichen völlig. Von diesem VM-Server führt ein Audio-Stream übers Netz zu dem PC, der es dann via Soundkarte zur Stereo weiter gibt. Der Player in der Keller-VM gönnt sich zusätzlich noch Digital-Room-Correction, wovon im besonderen die Stereowiedergabe heftig profitiert. Dabei wird das Audiosignal vor der Wiedergabe mit der inversen, vorher gemessenen Übertragungsfunktion des Raums präkompensiert, so dass, wenn der Raum bei der Wiedergabe mit dem Klang fertig ist, wieder ungefähr das heraus kommt, was es ursprünglich mal war. Dem Raspi bringe ich das irgendwann auch nochmal bei. Die Rechenleistung des Pi 1 reicht dafür dicke, wenn man auf der GPU rechnet. Marcel
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| From | Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-23 02:17 +0200 |
| Message-ID | <pqlp9u$q14$1@solani.org> |
| In reply to | #248373 |
[...] Tablet mit WLAN und Bluetooth und Spotify und Bluetooth-Receiver an der Stereoanlage. So habe ich das gelöst. Spotify kostenlos liefert endlos Musik mit 160 kBit/s und Spotify Abo mit 320 kBit/s ohne Werbung. Die Zeiten mp3s o.ä. zu *speichern* sind wohl vorbei. Heute hat man die Spotify-Playlists. Grüße
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-23 20:41 +0200 |
| Message-ID | <pqnq03$9d3$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #248373 |
Hi Andreas, > Habt Ihr vielleicht noch eine Idee, wie sich mp3 ohne PC über normale > Audiokomponenten abhören lassen? Wieso ohne PC? Ich hab noch ein uraltes HP-Notbuch rumliegen, das das ohne Start vom XP aus dem BIOS heraus kann. Mit einem Minimallinux nach Puppy-Manier sollte das auch noch gut gehen. Marte
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2018-10-23 21:18 +0200 |
| Message-ID | <pqns6f$j5r$1@dont-email.me> |
| In reply to | #248414 |
Marte Schwarz schrieb: > > Wieso ohne PC? Ich hab noch ein uraltes HP-Notbuch rumliegen, das das ohne Start vom XP aus dem BIOS heraus kann. Mit einem Minimallinux nach Puppy-Manier sollte das auch noch gut gehen. Gibts heute auch bei teuersten HP minis. Ich zitiere mal aus dem "Hardware Referenzhandbuch" vom Elitedesk 800 G3 Mini 35W: "Wenn der Computer eingeschaltet ist, verbindet der USB-Anschluss ein USB-Gerät, bietet Hochgeschwindigkeitsdatenübertragung und lädt Produkte wie z. B. Handy, Kamera, Fitness-Armband oder Smartwatch sogar dann, wenn der Computer ausgeschaltet ist." Alles klar? Irgendwie musste ich dreimal lesen, bis ich es kapiert hatte. -- mfg Rolf Bombach
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-24 19:03 +0200 |
| Message-ID | <esavsdh2g567bhnokbjs0210gnelumjhtu@4ax.com> |
| In reply to | #248373 |
Andreas Quast <bu3ro.kratz@fr33n3t.de> schrieb: >Früher war alles einfacher. Klar. >Das heutige Angebot von AV-Multimediakomponenten ist für uns nicht >mehr zu überblicken. Auch das. >Deshalb bleiben wir wohl erst mal bei unseren vintage Geräten (Tuner, ... solange der noch geht. >CD, ... solange es die noch gibt -- aber Deine Sammlung wird Dir ja bleiben. >Verstärker, tape deck) Gerade habe ich mein Tapedeck verschenkt (quasi NOS, in 20 Jahren sicher keine 10 Betriebsstunden). An sich schönes Gerät, 3 Köpfe, war bei Kassettenrecordern selten. Aber die Zeit ist halt darüber hinweggegangen. > und würden sie nur gern durch eine mp3-Abspielmöglichkeit von > USB-Speichermedien ergänzen, um unsere Hörspielsammlung abzubauen. > Der mini mp3 player, angeschlossen über Klinke zu Cinch Adapter ist nicht > wirklich prickelnd. Warum nicht? Gerade, wenn es darum geht, lange Stücke abzuspielen (nämlich Hörspiele), ist die vermutlich gewünschte Einbindung in das allgemeine Fernbedienungssystem doch nicht ganz so tragisch. Schallplattenspieler in der guten alten Zeit hat man schließlich auch nicht fernbedienen können. >Unser Küchenkofferradio Sangean WFR-28D kann FM, DAB+, WLAN-Radio und >sich auf einem normalen USB stick die mp3 heraussuchen. >So etwas gibt es sicher auch für Audioanlagen. Nur benötigen wir dann >nicht DAB+ sondern DVB-C und das ist dann ein überraschend exklusiver >Club von Geräten. Na denn. >DVB-C Radio/TV Receiver lassen sich mangels alphanumerischer Anzeige (so >teuer sind Displays doch nicht?) Offensichtlich geht es ums letzte Zehntelcent. Mein Scheibenabspieler hat nur 2 Stellen Display (so teuer sind Displays doch nicht?). Bei DVDs ist das nicht schlimm, die werden eh über den Fernseher bedient, aber bei Audio-CDs finde ich das lästig wenig. Titelnummer und aktuelle Laufzeit dürften die für meinen Geschmack schon anzeigen. Früher (tm) war das allgemein üblich. Ja, solche Geräte gibt es noch, zum echten Premiumpreis, den mir das Fietscher nicht wert ist, so selten, wie ich Musik von CD höre. >nur mit aktiviertem TV bedienen oder haben nur einen usb port für >softwareupdates. Passt immer alles irgendwie nicht zusammen. Des Lebens ungemischte Freude ward keinem Irdischen zuteil. >Habt Ihr vielleicht noch eine Idee, wie sich MP3 ohne PC über normale >Audiokomponenten abhören lassen? Köpfhörerausgang an üblichen MP3-Spielern magst Du ja nicht, und einen USB-Eingang hat Deine Anlage nicht. Wie soll es gehen?
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-24 19:28 +0200 |
| Message-ID | <g3bocjF5nkeU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #248440 |
Martin Gerdes schrieb: > Schallplattenspieler in der guten alten Zeit hat man schließlich auch > nicht fernbedienen können. Umguck: hoffentlich hat der 2205 das jetzt nicht mitgekriegt. Guido
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| From | Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-24 19:36 +0200 |
| Message-ID | <pqqajc$hnp$1@news.bawue.net> |
| In reply to | #248442 |
On 10/24/18 7:28 PM, Guido Grohmann wrote: > Martin Gerdes schrieb: > >> Schallplattenspieler in der guten alten Zeit hat man schließlich auch >> nicht fernbedienen können. > > Umguck: hoffentlich hat der 2205 das jetzt nicht mitgekriegt. Wie wurde denn da ein Skip um ein oder zwei Titel implementiert? Gerrit
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| From | Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-24 22:17 +0200 |
| Message-ID | <g3c289F7nssU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #248443 |
Gerrit Heitsch schrieb: > On 10/24/18 7:28 PM, Guido Grohmann wrote: >> Martin Gerdes schrieb: >> >>> Schallplattenspieler in der guten alten Zeit hat man schließlich auch >>> nicht fernbedienen können. >> >> Umguck: hoffentlich hat der 2205 das jetzt nicht mitgekriegt. > > Wie wurde denn da ein Skip um ein oder zwei Titel implementiert? Das ist ein Tangentialplattenspieler, der scannt die Platte und speichert die Position der Kennrillen ab. Per Fernbedienung kann man leider nur einen Titel vor oder zum Anfang springen - die Entwicklung war wohl noch nicht ganz fertig. Am Gerät selbst kann man auch eine Wiedergabereihenfolge nach Wunsch programmieren - mit insgesamt 19 Positionen. Guido
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| From | Martin Gerdes <martin.gerdes@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2018-10-26 00:44 +0200 |
| Message-ID | <poh4tddkfgleoq8q8n5mhslm9b3i8enk5e@4ax.com> |
| In reply to | #248446 |
Guido Grohmann <guido.grohmann@gmx.de> schrieb: >>>> Schallplattenspieler in der guten alten Zeit hat man schließlich auch >>>> nicht fernbedienen können. >>> Umguck: hoffentlich hat der 2205 [der Phonotechnik Pirna/Zittau] das >>> jetzt nicht mitgekriegt. https://www.radiomuseum.org/r/phono_pirn_hmk_pa_2205hmkpa220.html >> Wie wurde denn da ein Skip um ein oder zwei Titel implementiert? >Das ist ein Tangentialplattenspieler, der scannt die Platte und >speichert die Position der Kennrillen ab. Per Fernbedienung kann man >leider nur einen Titel vor oder zum Anfang springen - die Entwicklung >war wohl noch nicht ganz fertig. Am Gerät selbst kann man auch eine >Wiedergabereihenfolge nach Wunsch programmieren - mit insgesamt 19 >Positionen. ... allerdings nur auf einer Seite. Die Rückseite geht dann wiederum nur manuell.
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