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Groups > de.sci.electronics > #268837 > unrolled thread

Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung

Started byJuergen <schreibsklave@web.de>
First post2019-11-13 14:13 +0100
Last post2019-11-14 05:00 +0100
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Contents

  Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Juergen <schreibsklave@web.de> - 2019-11-13 14:13 +0100
    Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-11-13 17:00 +0100
      Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Marc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us> - 2019-11-13 17:21 +0100
        Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Joerg <news@analogconsultants.com> - 2019-11-13 11:47 -0800
        Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Gerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de> - 2019-11-13 20:54 +0100
          Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> - 2019-11-13 22:10 +0100
            Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Hans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com> - 2019-11-14 03:18 +0100
            Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-11-14 09:22 +0100
            Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-11-14 10:04 +0100
              Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der  Schaltung Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2019-11-14 10:47 +0100
                Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der  Schaltung Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-11-14 11:21 +0100
                  Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-11-14 12:11 +0100
      Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Eric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de> - 2019-11-13 17:27 +0100
    Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-11-13 19:22 +0100
      Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Ralph Aichinger <ra@pi.h5.or.at> - 2019-11-13 19:27 +0100
        Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-11-13 21:05 +0100
      Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> - 2019-11-14 09:27 +0100
      Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-12-22 18:03 +0100
        Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung Hartmut Kraus <hartmut.melina@web.de> - 2019-12-23 00:11 +0100
    Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung point@tipota.de (Siegfrid Breuer) - 2019-11-14 05:00 +0100

#268837 — Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung

FromJuergen <schreibsklave@web.de>
Date2019-11-13 14:13 +0100
SubjectDimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung
Message-ID<h32dsdFcq7dU1@mid.individual.net>
Servus.

Ich habe in letzter Zeit ein paar billige LED-"Birnen" gekauft. Laut
Aufdruck sind sie nicht dimmbar. Allerdings habe ich sie in einer
Fassung getestet die an einen Dimmer angeschlossen ist der für
LED-Leuchtmittel geeignet ist. Und da ließen sie sich auch dimmen.

Mit einer deutlich älteren LED-"Birne" und eine Energiesparlampe ist das
anders, da tut sich in Sachen Helligkeit gar nix wenn ich am Dimmer
drehe.

Frage mich ein wenig, ob die Elektronik von den billigen Leuchtmitteln
vielleicht nicht doch auf einen Dimmer ausgelegt ist, sie aber anders
vermarktet werden. Oder muss ich mit einer deutlich geringeren
Gebrauchsdauer rechnen wenn ich die Dinger dimme. Eine dimmbare
LED-"Birne" ging dabei jedenfalls für meinen Geschmack erstaunlich
schnell kaputt.


cu.
     Juergen

-- 
\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\
 \   Freie Bits für freie Buerger    \
  \\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\\

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#268843

FromVolker Bartheld <news2019@bartheld.net>
Date2019-11-13 17:00 +0100
Message-ID<1wajanr98x1uu.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#268837
On Wed, 13 Nov 2019 14:13:49 +0100, Juergen wrote:
> Frage mich ein wenig, ob die Elektronik von den billigen Leuchtmitteln
> vielleicht nicht doch auf einen Dimmer ausgelegt ist

Du solltest Dich fragen, wie ein Dimmer fürs 230V-Wechselstromnetz aussieht
und wie LEDs funktionieren. Daraus ergibt sich zwangsläufig der Schluß,
daß "dimmbare" LED-Leuchten für 230V-AC-Betrieb entweder furchtbar krude
beschaltet sind (die billige Variante) oder einiges an Grips in die
Entwicklung geflossen sein muß (die teure Variante). Ich halte extern
dimmbare LED-Retrofits für einen Schwachsinn. Das muß man gleich bei der
Konzeption der Installation berücksichtigen.

Volker

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#268844

FromMarc Haber <mh+usenetspam1118@zugschl.us>
Date2019-11-13 17:21 +0100
Message-ID<qqhai8$prd$1@news1.tnib.de>
In reply to#268843
Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> wrote:
>Ich halte extern
>dimmbare LED-Retrofits für einen Schwachsinn. Das muß man gleich bei der
>Konzeption der Installation berücksichtigen.

Wenn man das getan hätte oder könnte, bräuchte man keine
Retrofit-LEDs. Das nächste Problem ist, dass ein Umbau von 230V auf
"richtige" LED-Installation auch eine Entsorgung aller Leuchten
bedingt. Die Auswahl solcher Leuchten ist jenseits von
Deckeneinbaustrahlern eher gering.

Grüße
Marc
-- 
-------------------------------------- !! No courtesy copies, please !! -----
Marc Haber         |   " Questions are the         | Mailadresse im Header
Mannheim, Germany  |     Beginning of Wisdom "     | 
Nordisch by Nature | Lt. Worf, TNG "Rightful Heir" | Fon: *49 621 72739834

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#268861

FromJoerg <news@analogconsultants.com>
Date2019-11-13 11:47 -0800
Message-ID<h334uhFhdm0U4@mid.individual.net>
In reply to#268844
On 2019-11-13 08:21, Marc Haber wrote:
> Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> wrote:
>> Ich halte extern
>> dimmbare LED-Retrofits für einen Schwachsinn. Das muß man gleich bei der
>> Konzeption der Installation berücksichtigen.


Die meisten Leute muessen dafuer einen Elektriker kommen lassen und das 
geht ins Geld.

>
> Wenn man das getan hätte oder könnte, bräuchte man keine
> Retrofit-LEDs. Das nächste Problem ist, dass ein Umbau von 230V auf
> "richtige" LED-Installation auch eine Entsorgung aller Leuchten
> bedingt. Die Auswahl solcher Leuchten ist jenseits von
> Deckeneinbaustrahlern eher gering.
>

Erschwerend kommt zumindest bei den verheirateten unter uns hinzu, dass 
die Leuchte genau zum Stil der Einrichtung passen muss. Das kann bis zur 
genauen Form der Glasschalen des Kronleuchters gehen.

-- 
Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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#268862

FromGerrit Heitsch <gerrit@laosinh.s.bawue.de>
Date2019-11-13 20:54 +0100
Message-ID<qqhn25$bmp$1@news.bawue.net>
In reply to#268844
On 11/13/19 5:21 PM, Marc Haber wrote:
> Volker Bartheld <news2019@bartheld.net> wrote:
>> Ich halte extern
>> dimmbare LED-Retrofits für einen Schwachsinn. Das muß man gleich bei der
>> Konzeption der Installation berücksichtigen.
> 
> Wenn man das getan hätte oder könnte, bräuchte man keine
> Retrofit-LEDs. Das nächste Problem ist, dass ein Umbau von 230V auf
> "richtige" LED-Installation auch eine Entsorgung aller Leuchten
> bedingt.

Mit was gedenkst du die LEDs zu betreiben? Alles mit 12V? Das ist 
allerdings nicht besonders effizient wenn die über längere Leitungen 
laufen müssen.

  Gerrit

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#268867

FromRupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de>
Date2019-11-13 22:10 +0100
Message-ID<kh7u9g-n9t.ln1@nntp.haselbeck-net.de>
In reply to#268862
Gerrit Heitsch schrieb:

> Marc Haber wrote:
>> Wenn man das getan hätte oder könnte, bräuchte man keine
>> Retrofit-LEDs. Das nächste Problem ist, dass ein Umbau von 230V auf
>> "richtige" LED-Installation auch eine Entsorgung aller Leuchten
>> bedingt.
> 
> Mit was gedenkst du die LEDs zu betreiben? Alles mit 12V? Das ist
> allerdings nicht besonders effizient wenn die über längere Leitungen
> laufen müssen.

Er hat doch noch nichtmal angedeutet, dass er neben den Leuchten auch die 
Stromversorgung derselben austauschen möchte. Es spricht nicht das geringste 
dagegen, die Leuchten weiterhin mit 230Volt zu versorgen und die nötige 
Versorgung für die LED-Lampe in der Leuchte unterzubringen.
Freilich könnte man neben der 230Volt-Versorgung auch noch ein 48Volt-
Gleichspannungsnetz für die Leuchten im Haus installieren. Es fragt sich 
halt sehr, ob sowas, abgesehen vielleicht von Spezialfällen, sinnvoll sein 
könnte...

MfG
Rupert

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#268881

FromHans-Peter Diettrich <DrDiettrich1@aol.com>
Date2019-11-14 03:18 +0100
Message-ID<h33spvFm8icU1@mid.individual.net>
In reply to#268867
Am 13.11.2019 um 22:10 schrieb Rupert Haselbeck:

> Freilich könnte man neben der 230Volt-Versorgung auch noch ein 48Volt-
> Gleichspannungsnetz für die Leuchten im Haus installieren. Es fragt sich
> halt sehr, ob sowas, abgesehen vielleicht von Spezialfällen, sinnvoll sein
> könnte...

Hatten wir sowas nicht prinzipiell schon mal, für Halogenlampen?

DoDi

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#268908

FromVolker Bartheld <news2019@bartheld.net>
Date2019-11-14 09:22 +0100
Message-ID<d0ua5zllv7x3$.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#268867
On Wed, 13 Nov 2019 22:10:11 +0100, Rupert Haselbeck wrote:
> Gerrit Heitsch schrieb:
>> Marc Haber wrote:
>>> Wenn man das getan hätte oder könnte, bräuchte man keine
>>> Retrofit-LEDs. Das nächste Problem ist, dass ein Umbau von 230V auf
>>> "richtige" LED-Installation auch eine Entsorgung aller Leuchten
>>> bedingt.
>> Mit was gedenkst du die LEDs zu betreiben? Alles mit 12V?

> Er hat doch noch nichtmal angedeutet, dass er neben den Leuchten auch die 
> Stromversorgung derselben austauschen möchte.

Und ich habe das ebenfalls nicht angedeutet. Nur, daß herkömmliche
Phasenan-/abschnittdimmer seitens des LED-Leuchtmittels einen gewissen
schaltungstechnischen Aufwand bedeuten, für den man entweder in Form von
Ärger oder klingender Münze bezahlt. So eine LED ist nunmal eine Diode,
mithin ein nichtlineares Bauteil und hätte als solches gerne einen
gewissen Strom - im Interesse des Users vorzugsweise ohne viel Ripple und
das auch noch bei vergleichsweise geringem Spannungsabfall.

Da kann das Weibchen sich noch so aufpudeln, aber Dimmen am (dafür
ausgelegten) Gerät selbst ist trotzdem die bessere Lösung.

Ich habe ja ein gewisses Verständnis dafür, daß jemand irgendwelches
Akzentlicht dimmen können will.  Man kann es aber sicher auch übertreiben.
Die Dimmer für den Wohnzimmertisch habe ich jedenfalls gegen ordinäre
Schalter getauscht.

Ciao,
Volker

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#268927

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-11-14 10:04 +0100
Message-ID<qqj5am$hp3$1@pi.h5.or.at>
In reply to#268867
Rupert Haselbeck <mein-rest-muell@gmx.de> wrote:
> Freilich könnte man neben der 230Volt-Versorgung auch noch ein 48Volt-
> Gleichspannungsnetz für die Leuchten im Haus installieren. Es fragt sich 
> halt sehr, ob sowas, abgesehen vielleicht von Spezialfällen, sinnvoll sein 
> könnte...

Die meisten Firmen haben sowas schon: PoE

Ist natürlich für Beleuchtung etwas teuer, aber eine Standardisierung auf
48V für so eine Versorgung wär echt nicht blöd.

/ralph
-- 
-----------------------------------------------------------------------------
                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#268940 — Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung

FromAxel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De>
Date2019-11-14 10:47 +0100
SubjectRe: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung
Message-ID<5DCD22C4.1FA364D5@Berger-Odenthal.De>
In reply to#268927
Ralph Aichinger wrote:
> Die meisten Firmen haben sowas schon: PoE

Ich habe davon zwar zugeben keine Ahnung, aber ist das nicht für
deutlich kleinere Leistungen als eine Raumbeleuchtung konzipiziert?

-- 
/¯\   No  |    Dipl.-Ing. F. Axel Berger    Tel: +49/ 221/ 7771 8067
\ /  HTML |    Roald-Amundsen-Straße 2a     Fax: +49/ 221/ 7771 8069
 X    in  |    D-50829 Köln-Ossendorf      http://berger-odenthal.de
/ \  Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --

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#268951 — Re: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-11-14 11:21 +0100
SubjectRe: Dimmbare und nicht dimmbare LED-Leuchtmittel - Unterschiede der Schaltung
Message-ID<qqj9ql$lh2$1@pi.h5.or.at>
In reply to#268940
Axel Berger <Spam@berger-odenthal.de> wrote:
> Ich habe davon zwar zugeben keine Ahnung, aber ist das nicht für
> deutlich kleinere Leistungen als eine Raumbeleuchtung konzipiziert?

Für Raumbeleuchtung ist es natürlich nicht konzipiert, aber bei LED-
Leistungen ist das durchaus nicht unvorstellbar. Gängige PoE-Swiches
liefern 15-30W oder so pro Port, damit kann man schon eine ganz ordentliche
LED-Leuchte betreiben.

Gut wäre es, sowas in billiger mit der gleichen Spannung 48V zu haben.

/ralph
-- 
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                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#268963

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2019-11-14 12:11 +0100
Message-ID<cbpv9g-tja.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#268951
Am 14.11.19 um 11:21 schrieb Ralph Aichinger:

> Gut wäre es, sowas in billiger mit der gleichen Spannung 48V zu haben.

Wäre? 48V ist eine Standardspannung für OpenFrame-Schaltnetzteile, und 
den ganzen Handshake-Kram braucht man für Beleuchtungszwecke ja nicht.
=> Meanwell, Traco, TDK/Lambda, etc.

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#268845

FromEric Bruecklmeier <usenet@nerdcraft.de>
Date2019-11-13 17:27 +0100
Message-ID<h32p73FeknoU1@mid.individual.net>
In reply to#268843
Am 13.11.2019 um 17:00 schrieb Volker Bartheld:

> Ich halte extern
> dimmbare LED-Retrofits für einen Schwachsinn. Das muß man gleich bei der
> Konzeption der Installation berücksichtigen.

Das widerspricht der Idee "Retrofit".

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#268856

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2019-11-13 19:22 +0100
Message-ID<qqhhk9$76m$1@news.albasani.net>
In reply to#268837
Am 13.11.19 um 14:13 schrieb Juergen:
> Ich habe in letzter Zeit ein paar billige LED-"Birnen" gekauft. Laut
> Aufdruck sind sie nicht dimmbar. Allerdings habe ich sie in einer
> Fassung getestet die an einen Dimmer angeschlossen ist der für
> LED-Leuchtmittel geeignet ist. Und da ließen sie sich auch dimmen.

Das ist ein gefährliches Spiel.

> Mit einer deutlich älteren LED-"Birne" und eine Energiesparlampe ist das
> anders, da tut sich in Sachen Helligkeit gar nix wenn ich am Dimmer
> drehe.

Nein, die gehen nur kaputt, wenn Du zu weit runter drehst.

Die haben intern eine Leistungsregelung. Bekommen sie weniger Spannung 
oder nur zeitweise Spannung, dann erhöht die Regelung solange den Storm, 
bis die Leistung wieder stimmt. Dreht man den Hahn zu weit zu, steigt 
der Strom sehr stark. Und dann kann es zu heiß werden oder auch direkt 
sterben.

> Frage mich ein wenig, ob die Elektronik von den billigen Leuchtmitteln
> vielleicht nicht doch auf einen Dimmer ausgelegt ist, sie aber anders
> vermarktet werden.

Es gibt ganz billige Leuchtmittel, ohne gescheite Regelung. Die reichen 
einfach weiter, was sie am Eingang bekommen, ohne gescheite 
Stabilisierung. Sinn der Sache ist, den Zwischenkreiselko zu sparen bzw. 
3 Nummern zu klein auszulegen. Das hat drei wesentliche Auswirkungen:
- Die LEDs flackern mit der Netzspannung, also mit 100Hz - das nervt wie 
die Sau!
- Das Dimmen funktioniert zumindest in Grenzen.
- Der sehr kleine Zwischenkreiselko bekommt trotzdem den vollen 
Ripplestrom aus dem Spannungswandler ab, verträgt den aber nur halb so 
gut, was wiederum nicht eben förderlich für die Lebensdauer ist.
Man erkennt diese Kategorie an Flimmern. Wenn man die Augen bewegt, 
hinterlassen die LEDs scheinbar eine gestrichelte Spur, ähnlich wie bei 
vielen Auto-Rücklichtern.

Und dann gibt es noch die wirklich per Phasenanschnitt/-abschnitt 
dimmbaren LEDs. Die versuchen faktisch an dem, was sie als Futter 
bekommen zu erkennen, was der Dimmer wohl gemein hat, und regeln ihre 
interne Regelung entsprechend runter. Das klappt so einigermaßen, aber 
es gibt immer mal wieder Kombinationen von Dimmer und Leuchtmittel, die 
sich nicht verstehen.
Die Art erkennt man am entsprechenden Aufdruck - und am Preis.

Faktisch ist keine der Lösungen wirklich sinnvoll, wenngleich die letzte 
zumindest oft funktioniert.

Sinnvoll ist einzig und alleine, wenn das LED Vorschaltgerät die 
Dimmfunktion steuert - wo auch immer es seine Befehle her bekommt. Ich 
habe so etwas vor einer Weile für einen umgebauten Deckenfluter 
realisiert. Alten Dimmer ausgeräumt und durch regelbares LED-Netzteil 
ersetzt. Jetzt wandelt die Elektronik im Dimmergehäuse die 230VAC gleich 
in die Kleinspannung für die LEDs um und erledigt dabei auch gleich die 
Dimmfunktion. Das funktioniert einwandfrei. Nachteil ist, das Dimmer 
(also Vorschaltgerät) und LED eine untrennbare Einheit bilden, weil 
aufeinander abgestimmt. Das ist natürlich mit Dimmer im 
Wohnzimmerschalter nicht vereinbar.

Solche dimmbaren Vorschaltgeräte für LED bekommt man auch fertig für 
moderate Kosten, z.B. von Meanwell. Man braucht aber eben dann noch das 
LED COB und auch einen Regler zum Dimmen. Also Gebastel.

> Oder muss ich mit einer deutlich geringeren
> Gebrauchsdauer rechnen wenn ich die Dinger dimme.

Ja, damit muss man u.U. rechnen.
Mich würde aber eher das Geflimmer zum Wahnsinn treiben. Man sieht es 
zwar nicht so richtig, aber gerade im Augenwinkel halt doch immer wieder.

> Eine dimmbare
> LED-"Birne" ging dabei jedenfalls für meinen Geschmack erstaunlich
> schnell kaputt.

Chinaböller halt. Die Lebensdauer von LEDs mit eingebautem 
Vorschaltgerät ist so oder so eine kaum vorhersagbare Größe. Manche 
halten ewig, auch billige, andere verrecken, bevor sie sich jemals 
amortisiert haben, auch teure. Bei letzteren wäre es ökonomischer und 
zuweilen sogar ökologischer gewesen, Glühobst drin zu lassen. Vor allem 
bei selten benutzten Lampen wie Keller, Schlafzimmer etc. wo Glühbirnen 
fast nie brennen und deshalb kaum Strom brauchen und 20 Jahre lang halten.


Marcel

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#268857

FromRalph Aichinger <ra@pi.h5.or.at>
Date2019-11-13 19:27 +0100
Message-ID<qqhhv4$sah$1@pi.h5.or.at>
In reply to#268856
Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
> Die haben intern eine Leistungsregelung. Bekommen sie weniger Spannung 
> oder nur zeitweise Spannung, dann erhöht die Regelung solange den Storm, 
> bis die Leistung wieder stimmt. Dreht man den Hahn zu weit zu, steigt 
> der Strom sehr stark. Und dann kann es zu heiß werden oder auch direkt 
> sterben.

Funktionieren gängige Wand-Dimmer nicht auch oft als PWM-Dimmer, die
die Spannung nicht verändern?

> Sinnvoll ist einzig und alleine, wenn das LED Vorschaltgerät die 
> Dimmfunktion steuert - wo auch immer es seine Befehle her bekommt. Ich 
> habe so etwas vor einer Weile für einen umgebauten Deckenfluter 
> realisiert. Alten Dimmer ausgeräumt und durch regelbares LED-Netzteil 
> ersetzt. Jetzt wandelt die Elektronik im Dimmergehäuse die 230VAC gleich 
> in die Kleinspannung für die LEDs um und erledigt dabei auch gleich die 
> Dimmfunktion. Das funktioniert einwandfrei. Nachteil ist, das Dimmer 
> (also Vorschaltgerät) und LED eine untrennbare Einheit bilden, weil 
> aufeinander abgestimmt. Das ist natürlich mit Dimmer im 
> Wohnzimmerschalter nicht vereinbar.

Wenn man statt solcher Maßnahmen mit einem billig-Retrofit um ein paar
Euro auch hinkommt, weil die halt zufällig einen klugen Mikroprozessor
drin hat, der die PWM-Spannung am Eingang sinnvoll interpretieren
kann, warum sollte das Nachteile haben. Klar, es muß nicht immer
funktionieren, aber selbst 2-3 Typen durchprobieren dürfte weniger
Aufwand sein als ein Umbau.

/ralph
-- 
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                                                              https://aisg.at
                                                   ausserirdische sind gesund

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#268863

FromMarcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org>
Date2019-11-13 21:05 +0100
Message-ID<qqhnn3$odu$1@news.albasani.net>
In reply to#268857
Am 13.11.19 um 19:27 schrieb Ralph Aichinger:
> Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> wrote:
>> Die haben intern eine Leistungsregelung. Bekommen sie weniger Spannung
>> oder nur zeitweise Spannung, dann erhöht die Regelung solange den Storm,
>> bis die Leistung wieder stimmt. Dreht man den Hahn zu weit zu, steigt
>> der Strom sehr stark. Und dann kann es zu heiß werden oder auch direkt
>> sterben.
> 
> Funktionieren gängige Wand-Dimmer nicht auch oft als PWM-Dimmer, die
> die Spannung nicht verändern?

Jein. Die Spannung ändert sich von alleine, ist ja Wechselstrom.

Schneidet man weniger als die Hälfte von der Halbwelle weg, bleibt der 
Scheitelwert erhalten. Danach sinkt auch dieser.

Das ist aber letztlich egal. Auch wenn nur die Zeit, wo Strom da ist, 
sinkt, steigt der Strom. In dem Fall der Ladestrom vom 
Zwischenkreiselko. Falls es ein Phasenanschnittdimmer ist, kann das 
sogar sehr hässliche Stromspitzen geben. Wenn man einen 
Phasenabschnittdimmer mit IGBT statt Triac hat, ist es nicht so schlimm.

Sinkt die Spannung im Zwischenkreiselko ab, regelt das Vorschaltgerät 
die Einschaltdauer vom Zerhacker hoch. Damit erhöhen sich die Verluste 
durch das Stromintegral I²dt.


> Wenn man statt solcher Maßnahmen mit einem billig-Retrofit um ein paar
> Euro auch hinkommt, weil die halt zufällig einen klugen Mikroprozessor
> drin hat, der die PWM-Spannung am Eingang sinnvoll interpretieren
> kann, warum sollte das Nachteile haben. Klar, es muß nicht immer
> funktionieren, aber selbst 2-3 Typen durchprobieren dürfte weniger
> Aufwand sein als ein Umbau.

/Wenn/ man das hinbekommt, dann hat man Glück. Aber ich habe noch keine 
billige gesehen, die nicht flimmert. Alleine das würde ich während 
meiner Anwesenheit nicht dulden.


Marcel

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#268910

FromVolker Bartheld <news2019@bartheld.net>
Date2019-11-14 09:27 +0100
Message-ID<ttcqlxdxjg5q.dlg@news.bartheld.net>
In reply to#268856
On Wed, 13 Nov 2019 19:22:01 +0100, Marcel Mueller wrote:
> [Eine Kategorie LED-Leuchtmittel hat] haben intern eine
> Leistungsregelung. Bekommen sie weniger Spannung oder nur zeitweise
> Spannung, dann erhöht die Regelung solange den Storm, bis die Leistung
> wieder stimmt. Dreht man den Hahn zu weit zu, steigt der Strom sehr
> stark. Und dann kann es zu heiß werden oder auch direkt sterben. [...]
> 
> Es gibt ganz billige Leuchtmittel, ohne gescheite Regelung. Die reichen 
> einfach weiter, was sie am Eingang bekommen [...]
> - Das Dimmen funktioniert zumindest in Grenzen.
> - Der sehr kleine Zwischenkreiselko bekommt trotzdem den vollen 
> Ripplestrom aus dem Spannungswandler ab, verträgt den aber nur halb so
> gut [...] Man erkennt diese Kategorie an Flimmern. [...]
>
> Und dann gibt es noch die wirklich per Phasenanschnitt/-abschnitt 
> dimmbaren LEDs. Die versuchen faktisch an dem, was sie als Futter 
> bekommen zu erkennen, was der Dimmer wohl gemeint hat, und regeln ihre 
> interne Regelung entsprechend runter. Das klappt so einigermaßen [...]
>
> Faktisch ist keine der Lösungen wirklich sinnvoll, wenngleich die letzte 
> zumindest oft funktioniert.

Du nimmst mir das Wort aus dem Mund. Vielleicht hätte ich "Ich halte extern
dimmbare LED-Retrofits für einen Schwachsinn." mit mehr Fakten garnieren
sollen.

> Mich würde aber eher das Geflimmer zum Wahnsinn treiben. Man sieht es 
> zwar nicht so richtig, aber gerade im Augenwinkel halt doch immer wieder.

Manch einer ignoriert das stumpf oder nimmt es nicht einmal wahr. Mir geht
schon dieses Regenbogengeflimmer von DLP-/Farbradprojektoren auf den Senkel
und wenn irgendwelche Plasma-Großdisplays nur mit 25 Hz laufen, aber die
Nachleuchtzeit zu gering ist.

Volker

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#271394

FromRolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid>
Date2019-12-22 18:03 +0100
Message-ID<qto7ls$dgp$1@dont-email.me>
In reply to#268856
Ralph Aichinger schrieb:
> 
> Die heute bei Ikea erhältlichen Durchschnittslampen finde ich schon
> ganz brauchbar. Wenn die Entwicklung noch ein paar Jahre weitergeht,
> dann werden wir nichts mehr auszusetzen haben.

Meine jahrzehntelange leidvolle Erfahrung mit Glühlampen, Leuchtstoff-
lampen, Halogenlampen und KompaktLL/"Energiespar"-Lampen lassen mich
fürchten, dass auch die LED kurz vor der Vollkommenheit durch was
neues schrottiges ersetzt wird, das uns wieder zehn Jahre zurück wirft.
Vielleicht OLED oder so was. Kaum hat man dann jenes im Griff, kommt
das nächste. Ich tippe mal auf eine Kreuzung aus Leuchtbakterien
mit Algen, damit man 100% biodynamische öko-Gartenlampen bauen kann.

-- 
mfg Rolf Bombach

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#271416

FromHartmut Kraus <hartmut.melina@web.de>
Date2019-12-23 00:11 +0100
Message-ID<qtot6h$vch$4@news.albasani.net>
In reply to#271394
Am 22.12.19 um 18:03 schrieb Rolf Bombach:
> Ralph Aichinger schrieb:
>>
>> Die heute bei Ikea erhältlichen Durchschnittslampen finde ich schon
>> ganz brauchbar. Wenn die Entwicklung noch ein paar Jahre weitergeht,
>> dann werden wir nichts mehr auszusetzen haben.
> 
> Meine jahrzehntelange leidvolle Erfahrung mit Glühlampen, Leuchtstoff-
> lampen, Halogenlampen und KompaktLL/"Energiespar"-Lampen lassen mich
> fürchten, dass auch die LED kurz vor der Vollkommenheit durch was
> neues schrottiges ersetzt wird, das uns wieder zehn Jahre zurück wirft.
> Vielleicht OLED oder so was. Kaum hat man dann jenes im Griff, kommt
> das nächste. Ich tippe mal auf eine Kreuzung aus Leuchtbakterien
> mit Algen, damit man 100% biodynamische öko-Gartenlampen bauen kann.

Das befürchte ich auch.

-- 
http://hkraus.eu/Kreditvertrag.doc

(Bei gedimmtem Halogenlicht getippt)

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#268885

Frompoint@tipota.de (Siegfrid Breuer)
Date2019-11-14 05:00 +0100
Message-ID<ExphuULEnYB@tipota.de>
In reply to#268837
  schreibsklave@web.de (Juergen) schrieb:

> Ich habe in letzter Zeit ein paar billige LED-"Birnen" gekauft. Laut
> Aufdruck sind sie nicht dimmbar.

  Mangels Fenster habe ich im Huehnerstall eine ebenfalls nicht dimmbare 
  LED-Leuchte, die ich zwecks Orientierungsmoeglichkeit fuer die Huehner 
  nicht einfach ausschalte, sondern per "Sonnenuntergangsimitator" dimme.
  Dauert ne halbe Stunde. Allerdings per PhasenaBschnittssteuerung. Die
  Lampe blinkt die letzten knapp 5 Minuten mit geringer Resthelligkeit, 
  aber die Tucken meinen, das muss so, und betrachten das als allerletzte 
  Aufforderung, nunmehr die Schlafstangen aufzusuchen.

> Oder muss ich mit einer deutlich geringeren
> Gebrauchsdauer rechnen wenn ich die Dinger dimme.

  Die taeglich gedimmte nichtdimmbare Leuchte tuts nun seit 4,5 Jahren
  bei einer Leuchtdauer von 14 Stunden am Tag.

-- 
> Ich denke, dass meine Ueberlegung schon fundiert ist, und ich wuerde 
> nichts empfehlen, was ich nicht selbst tun wuerde. 
[suggeriert Ohlemacher in <43sn9u8tatelsvlf0r960t34hrn7if8fi8@4ax.com>]
-> das Wahrheitsministerium raet: <http://www.hinterfotz.de/boese.html> <-

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