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Groups > de.sci.electronics > #265568 > unrolled thread

Spannungsstabilität fertiger Netzteile

Started byChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
First post2019-10-16 14:29 +0200
Last post2019-10-17 16:58 +0200
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Contents

  Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-16 14:29 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2019-10-16 14:36 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Leo Baumann <charly020664@yahoo.de> - 2019-10-16 15:04 +0200
      Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-16 16:16 +0200
        Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-10-16 16:41 +0200
          Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-16 16:53 +0200
      Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-10-16 20:51 +0200
        Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-10-16 22:26 +0200
          Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-10-17 08:53 +0200
            Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-10-17 10:48 +0200
              Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-17 11:06 +0200
          Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-10-17 19:41 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-10-16 15:12 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-10-16 15:22 +0200
      Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-16 16:11 +0200
        Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-10-16 16:32 +0200
          Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-16 16:39 +0200
          Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Christoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de> - 2019-10-16 16:46 +0200
            Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Rainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de> - 2019-10-16 20:32 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2019-10-16 15:18 +0200
      Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-10-17 08:03 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile "MaWin" <me@private.net> - 2019-10-16 21:55 +0200
      Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-10-17 08:09 +0200
        Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile "MaWin" <me@private.net> - 2019-10-17 11:30 +0200
        Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Helmut Schellong <rip@schellong.biz> - 2019-10-17 14:15 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Wolfgang Martens <na3506b2013@t-online.de> - 2019-10-17 00:47 +0200
    Re: Spannungsstabilität fertiger Netzteile Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-10-17 16:58 +0200

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#265568 — Spannungsstabilität fertiger Netzteile

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-16 14:29 +0200
SubjectSpannungsstabilität fertiger Netzteile
Message-ID<qo72ed$vj$1@news.albasani.net>
Hallo, wenn im Datenblatt eines üblichen 12V Stecker-Schaltnetzteiles
"Output Regulation +/- 5%" steht, habe ich dann tatsächlich eine 
Spannung von 12,6V im Leerlauf bis 11,4V bei Volllast zu erwarten?
Könnte, bzw. würde da eine klassische Längsregelung mit einem TL431 als 
Referenzspannung bessere Werte bringen?
Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?
Danke für ein paar Ideen,
Grüße Ch.G.

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#265571

From"horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de>
Date2019-10-16 14:36 +0200
Message-ID<h0oh61F60kbU1@mid.individual.net>
In reply to#265568
Am 16.10.19 um 14:29 schrieb Christoph Grausner:
> Hallo, wenn im Datenblatt eines üblichen 12V Stecker-Schaltnetzteiles
> "Output Regulation +/- 5%" steht, habe ich dann tatsächlich eine 
> Spannung von 12,6V im Leerlauf bis 11,4V bei Volllast zu erwarten?
> Könnte, bzw. würde da eine klassische Längsregelung mit einem TL431 als 
> Referenzspannung bessere Werte bringen?
> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?
> Danke für ein paar Ideen,
> Grüße Ch.G.

Für diese Leistung werden nur noch Stecker-Schaltnetzteile angeboten. 
Kommen dann noch Leitung und Stecker hinzu, würde ich am Netzteil nix 
ändern. Wenn du präzisere Spannung benötigst, dann ist es besser, das im 
Endgerät zu erschlagen.

-- 
---hdw---

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#265576

FromLeo Baumann <charly020664@yahoo.de>
Date2019-10-16 15:04 +0200
Message-ID<qo74gl$tj$1@solani.org>
In reply to#265568
Am 16.10.2019 um 14:29 schrieb Christoph Grausner:
> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?

https://de.rs-online.com/web/p/products/5339381?ef_id=Cj0KCQjw_5rtBRDxARIsAJfxvYAS2IyojlxoBmNGdwZr9wiY6sTVBm1A-vog8BYUkD7-6pdkDKVlew0aAqEAEALw_wcB:G:s&s_kwcid=AL!8729!3!340765003900!!!g!371508220684!&cm_mmc=DE-PLA-DS3A-_-google-_-CSS_DE_DE_Halbleiter_Whoop-_-(DE:Whoop!)+LDO+Spannungsregler-_-PRODUCT_GROUP&matchtype=&pla-371508220684&gclid=Cj0KCQjw_5rtBRDxARIsAJfxvYAS2IyojlxoBmNGdwZr9wiY6sTVBm1A-vog8BYUkD7-6pdkDKVlew0aAqEAEALw_wcB&gclsrc=aw.ds

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#265584

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-16 16:16 +0200
Message-ID<qo78o5$ibe$1@news.albasani.net>
In reply to#265576
Am 16.10.2019 um 15:04 schrieb Leo Baumann:
> Am 16.10.2019 um 14:29 schrieb Christoph Grausner:
>> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
>> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
>> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
>> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?
> 
> https://de.rs-online.com/web/p/products/5339381?ef_id=Cj0KCQjw_5rtBRDxARIsAJfxvYAS2IyojlxoBmNGdwZr9wiY6sTVBm1A-vog8BYUkD7-6pdkDKVlew0aAqEAEALw_wcB:G:s&s_kwcid=AL!8729!3!340765003900!!!g!371508220684!&cm_mmc=DE-PLA-DS3A-_-google-_-CSS_DE_DE_Halbleiter_Whoop-_-(DE:Whoop!)+LDO+Spannungsregler-_-PRODUCT_GROUP&matchtype=&pla-371508220684&gclid=Cj0KCQjw_5rtBRDxARIsAJfxvYAS2IyojlxoBmNGdwZr9wiY6sTVBm1A-vog8BYUkD7-6pdkDKVlew0aAqEAEALw_wcB&gclsrc=aw.ds 
> 
Ja, auch das kann man mal testen. . . Danke, kannte bislang nur die 
üblichen 7812 ect. in dieser Art. Eine Alternative zu Hanno's Vorschlag 
welcher aber auch an sehenswert ist. . .
Gruß Ch.G.

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#265593

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-10-16 16:41 +0200
Message-ID<h0oognF4r9U1@mid.individual.net>
In reply to#265584
On 16.10.19 16:16, Christoph Grausner wrote:

[Längsregler]
> Ja, auch das kann man mal testen. . . Danke, kannte bislang nur die 
> üblichen 7812 ect. in dieser Art. Eine Alternative zu Hanno's Vorschlag 
> welcher aber auch an sehenswert ist. . .

Denk dran, daß du bei 2A und (mindestens) 3V Spannungsabfall am 
Längsregler (mindestens) 6 Watt verheizt und loswerden muß. Das wird 
ohne Kühlblech nicht gehen.

Hanno

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#265597

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-16 16:53 +0200
Message-ID<qo7atv$cto$1@news.albasani.net>
In reply to#265593
Am 16.10.2019 um 16:41 schrieb Hanno Foest:
> On 16.10.19 16:16, Christoph Grausner wrote:
> 
> [Längsregler]
>> Ja, auch das kann man mal testen. . . Danke, kannte bislang nur die 
>> üblichen 7812 ect. in dieser Art. Eine Alternative zu Hanno's 
>> Vorschlag welcher aber auch an sehenswert ist. . .
> 
> Denk dran, daß du bei 2A und (mindestens) 3V Spannungsabfall am 
> Längsregler (mindestens) 6 Watt verheizt und loswerden muß. Das wird 
> ohne Kühlblech nicht gehen.
> 
Ja gewiss. Die 2A werden nie Dauerlast sein, Durchschnitt wird unter 1A 
liegen. Zur Verfügung habe ich einige von denen:

https://www.bilder-upload.eu/bild-821885-1571237448.jpg.html

Der sollte bei gut belüftetem Gehäuse reichen.
Gruß Ch.G.

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#265613

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2019-10-16 20:51 +0200
Message-ID<EvzKEXBirLB@smial.prima.de>
In reply to#265576
charly020664@yahoo.de (Leo Baumann)  am 16.10.19 um 15:04:
> Am 16.10.2019 um 14:29 schrieb Christoph Grausner:
>> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A
>> eine bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die
>> DC am Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
>> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?

> https://de.rs-online.com/web/p/products/5339381?ef_id=Cj0KCQjw_5rtB
> RDxARIsAJfxvYAS2IyojlxoBmNGdwZr9wiY6sTVBm1A-vog8BYUkD7-6pdkDKVlew0a
> AqEAEALw_wcB:G:s&s_kwcid=AL!8729!3!340765003900!!!g!371508220684!&c
> m_mmc=DE-PLA-DS3A-_-google-_-CSS_DE_DE_Halbleiter_Whoop-_-(DE:Whoop
> !)+LDO+Spannungsregler-_-PRODUCT_GROUP&matchtype=&pla-371508220684&
> gclid=Cj0KCQjw_5rtBRDxARIsAJfxvYAS2IyojlxoBmNGdwZr9wiY6sTVBm1A-vog8
> BYUkD7-6pdkDKVlew0aAqEAEALw_wcB&gclsrc=aw.ds

Das ist ein LDO. Der verträgt maximal 18V am Eingang.

Der OP hat einen 15V-Trafo. Nach Brückengleichrichtung und Siebung
kommen da ohne Last schon mal gerne deutlich über 20V raus, denn so
ein AC-Trafo ist ja gewöhnlich mit 15V Nennspannung bei Nennstrom
angegeben, hat im Leerlauf also je nach Größe einige Volts mehr. Jetzt
rechnen wir mal großzügig ein paar Prozent Netzspannungsschwankung
drauf, und schwupps -  die nächste auf Kante genähte Empfehlung diese
Woche.

Was mit so einem LT108x und anderen LDO ganz prächtig funtioniert,
ist, aus einer schon vorgeregelten Gleichspannung, sagen wir mal einem
5V-Schaltnetzteil, recht genaue 3.3V zu basteln, sofern die Last nicht
gar zu groß ist.


Rainer

-- 
Du wuerdest ja wohl von einem MCSE auch nicht erwarten, dass
er irgendwelche Probleme an einer UNIX-Kiste einkreisen kann.
OK, ein MCSE kann normalerweise auch keine Probleme mit einer
Windows-Kiste einkreisen. (Bernd Wachter in ger.ct)

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#265624

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-10-16 22:26 +0200
Message-ID<h0pcmqF4b5gU1@mid.individual.net>
In reply to#265613
Am 16.10.19 um 20:51 schrieb Rainer Knaepper:

> Das ist ein LDO. Der verträgt maximal 18V am Eingang.

Guck besser noch mal. Ich lese beim LM1085-12

Maximum Input to Output Voltage Differential	18V

Maximal 18V am Eingang -> Differenz max. 6V wäre doch etwas arg wenig.

Hanno
-- 
The modern conservative is engaged in one of man's oldest exercises in
moral philosophy; that is, the search for a superior moral justification
for selfishness.
- John Kenneth Galbraith

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#265643

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2019-10-17 08:53 +0200
Message-ID<Ew2KzPFTrLB@smial.prima.de>
In reply to#265624
hurga-news2@tigress.com (Hanno Foest)  am 16.10.19:

> Am 16.10.19 um 20:51 schrieb Rainer Knaepper:

>> Das ist ein LDO. Der verträgt maximal 18V am Eingang.

> Guck besser noch mal. Ich lese beim LM1085-12

> Maximum Input to Output Voltage Differential	18V

Genau. Und Kurzschlußfest ist der ja auch. Wie praktisch!

Nur: Was für eine Spannung haben wir dann über dem Regler?

Ich würde nie und niemals nicht so einen LDO für ein bewegliches
Netzteil einsetzen, womöglich (und üblich) mit einem Hohlstecker.

> Maximal 18V am Eingang -> Differenz max. 6V wäre doch etwas arg
> wenig.

Für einen LDO doch mehr als ausreichend?

Rainer

-- 
Welche Droge bewirkt nochmal totale Inkompetenz, Schizophrenie,
Paranoia und Grössenwahn gleichzeitig? Ach ja, richtig: ein
Managergehalt. (Benedict Mangelsdorff in ger.ct)

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#265659

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-10-17 10:48 +0200
Message-ID<h0qo76Fcp03U1@mid.individual.net>
In reply to#265643
On 17.10.19 08:53, Rainer Knaepper wrote:

>>> Das ist ein LDO. Der verträgt maximal 18V am Eingang.
> 
>> Guck besser noch mal. Ich lese beim LM1085-12
> 
>> Maximum Input to Output Voltage Differential	18V
> 
> Genau. Und Kurzschlußfest ist der ja auch. Wie praktisch!
> 
> Nur: Was für eine Spannung haben wir dann über dem Regler?

Äh, und? Daß er kurzschlußfest ist, heißt ja nicht, daß 
Kurzschlußfestigkeit in jeder Anwendung zu den Anforderungen gehört.
> Ich würde nie und niemals nicht so einen LDO für ein bewegliches
> Netzteil einsetzen, womöglich (und üblich) mit einem Hohlstecker.

Na ja, das Originalposting sprach von zur Verfügung stehenden 15V AC aus 
einem Trafo, mit Gleichrichtung und Elko, und davon bin ich ausgegangen. 
Ich verstehe den OP so, daß er ein Stromversorgungsproblem mit gewissen 
Stabilitätsanforderungen lösen möchte, und überlegt, ob er das mit einem 
Steckernetzteil oder was selbstgebautem hinbekommt. Daraus schließen zu 
wollen, daß er ein kurzschlußfestes bewegliches Netzteil bauen möchte, 
halte ich für eher abwegig.
>> Maximal 18V am Eingang -> Differenz max. 6V wäre doch etwas arg
>> wenig.
> 
> Für einen LDO doch mehr als ausreichend?

Ein Längsregler, bei dem die Reserven für die einstufige Regelung 
gleichgerichteter Wechselspannung so knapp sind, scheint mir wenig 
praxistauglich.

Hanno

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#265663

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-17 11:06 +0200
Message-ID<qo9au0$re2$1@news.albasani.net>
In reply to#265659
Am 17.10.2019 um 10:48 schrieb Hanno Foest:
> On 17.10.19 08:53, Rainer Knaepper wrote:
> 
>>>> 
> Ich verstehe den OP so, daß er ein Stromversorgungsproblem mit gewissen 
> Stabilitätsanforderungen lösen möchte, und überlegt, ob er das mit einem 
> Steckernetzteil oder was selbstgebautem hinbekommt. 
> 
Jawoll, genau so. Wobei es hier um eine recht präzise, möglichst 
lastunabhängige 12V Versorgung als Zusatz zu einem vorhandenen 
(preiswerten) Labornetzgerätes geht. Für den Einsatz im Hobbyraum. . .
Gruß Ch.G.

PS: 1.Lieferung eben eingetroffen. Einige TL431. Also startet der 1. 
Versuch in minimal Version: Klassisch BD243C als Längsregler mit dem 
431er. Vorteil BD243C - Kann ich mit meinem Gleichrichter SBT1040 ohne 
Isolierung auf ein gemeinsames Kühlblech setzen.

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#265708

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2019-10-17 19:41 +0200
Message-ID<Ew2L1dyirLB@smial.prima.de>
In reply to#265624
hurga-news2@tigress.com (Hanno Foest)  am 16.10.19:

> Am 16.10.19 um 20:51 schrieb Rainer Knaepper:

>> Das ist ein LDO. Der verträgt maximal 18V am Eingang.

> Guck besser noch mal. Ich lese beim LM1085-12

Besser noch mal geguggt. Du hast latürnich völlig recht. Da geht
entgegen meiner Behauptung normalerweise nix kaputt.

Die 18V schwirrten mir im Hinterkopf herum, weil das so ungefähr der
Wert für die Differenzspannung ist, bei spätestens jener alle diese
LT108x "zumachen" und der SOAR-Schutz aktiv ist.

Nichtsdestoweniger ist der Nennstrom bei allen Typen nur bis max. 8
Volt Differenzspannung garantiert, und von daher wird es bei über 20
Volt Eingangsspannung für den -12 sehr eng, und ich habe zumindest
noch ein ganz kleines Bisken recht ;-)

Rainer

-- 
Na gut, vielleicht waren in meinem Posting auch zu viele lange Sätze
(Dieter Goost in ger.ct)

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#265578

FromHelmut Schellong <rip@schellong.biz>
Date2019-10-16 15:12 +0200
Message-ID<qo74v5$18v$1@solani.org>
In reply to#265568
On 10/16/2019 14:29, Christoph Grausner wrote:
> Hallo, wenn im Datenblatt eines üblichen 12V Stecker-Schaltnetzteiles
> "Output Regulation +/- 5%" steht, habe ich dann tatsächlich eine Spannung von 
> 12,6V im Leerlauf bis 11,4V bei Volllast zu erwarten?
> Könnte, bzw. würde da eine klassische Längsregelung mit einem TL431 als 
> Referenzspannung bessere Werte bringen?
> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine bessere 
> 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am Lade-C einer 
> Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?
Output Regulation +/-5% bedeutet, daß um +/-5% von den 12V
abgewichen werden kann, im normalen Betrieb.
Mehr ist nicht definiert.

Verbessern wird man ein solches Schaltnetzteil mit großer
Wahrscheinlichkeit nicht können.


-- 
Mit freundlichen Grüßen
Helmut Schellong   var@schellong.biz
www.schellong.de   www.schellong.com   www.schellong.biz
http://www.schellong.de/c.htm

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#265579

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-10-16 15:22 +0200
Message-ID<h0ojssF6imgU1@mid.individual.net>
In reply to#265568
On 16.10.19 14:29, Christoph Grausner wrote:

> Hallo, wenn im Datenblatt eines üblichen 12V Stecker-Schaltnetzteiles
> "Output Regulation +/- 5%" steht, habe ich dann tatsächlich eine 
> Spannung von 12,6V im Leerlauf bis 11,4V bei Volllast zu erwarten?

Ja. Wenn beim Kabel gespart wurde, eher noch mehr.

> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?

Traco TSR 2-24120, bei Reichelt 12,90€, regelt laut Datenblatt auf 1%.

Hanno

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#265582

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-16 16:11 +0200
Message-ID<qo78ea$hsc$1@news.albasani.net>
In reply to#265579
Am 16.10.2019 um 15:22 schrieb Hanno Foest:
> On 16.10.19 14:29, Christoph Grausner wrote:
> 
>> Hallo, wenn im Datenblatt eines üblichen 12V Stecker-Schaltnetzteiles
>> "Output Regulation +/- 5%" steht, habe ich dann tatsächlich eine 
>> Spannung von 12,6V im Leerlauf bis 11,4V bei Volllast zu erwarten?
> 
> Ja. Wenn beim Kabel gespart wurde, eher noch mehr.
> 
>> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
>> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
>> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
>> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?
> 
> Traco TSR 2-24120, bei Reichelt 12,90€, regelt laut Datenblatt auf 1%.
> 

Danke, das wäre ja was ich suche. .
Aber, nur für mich zum Verständnis, was bedeutet laut Datenblatt
"– Input variation 0.5 % max."

Darf da die Eingangsspannung nur um max. 5% variieren? Kann doch so 
nicht sein. Wie versteht ein Nichtprofi diese Angabe?

Gruß Ch.G.

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#265588

FromHanno Foest <hurga-news2@tigress.com>
Date2019-10-16 16:32 +0200
Message-ID<h0onvgF7e21U1@mid.individual.net>
In reply to#265582
On 16.10.19 16:11, Christoph Grausner wrote:

>>> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
>>> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
>>> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
>>> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?
>>
>> Traco TSR 2-24120, bei Reichelt 12,90€, regelt laut Datenblatt auf 1%.
> 
> Danke, das wäre ja was ich suche. .
> Aber, nur für mich zum Verständnis, was bedeutet laut Datenblatt
> "– Input variation 0.5 % max."
> 
> Darf da die Eingangsspannung nur um max. 5% variieren?

Ich weiß jetzt nicht, wie du von "0.5 % max." auf 5% kommst...

Ich zitier mal das Datenblatt vollständig:

---
Output Specifications
Voltage Set Accuracy		±2% max.

Regulation
Input Variation(Vmin-Vmax)	0.5% max.
Load Variation (0-100%)		1% max
---

Das heißt, daß sich bei 15 - 36V (Eingangsspannungsbereich, Vmin-Vmax) 
die Ausgangsspannung (wir befinden uns im Abschnitt Output 
Specifications!) sich um maximal 0,5% ändert. Und dann noch mal zwischen 
Nullast und Vollast um 1%. Und die absolute (Anfangs)genauigkeit ist bei 
±2%.

Im ungünstigsten Fall können sich natürlich alle diese Abweichungen in 
einer Richtung addieren. Meistens sind die Werte aber besser als im 
Datenblatt, und den ungünstigsten Fall hat man auch nicht. Muß man sich 
aber im Einzelfall überlegen.

Das Dings ist jedenfalls preislich (meiner Meinung nach) im Rahmen, die 
Werte sind ganz ok, und einfacher wirds nicht, wenn du bereits einen 15V 
AC Trafo mit Gleichrichtung und grober Glättung hast.

Hanno

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#265592

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-16 16:39 +0200
Message-ID<qo7a3c$f9n$1@news.albasani.net>
In reply to#265588
Am 16.10.2019 um 16:32 schrieb Hanno Foest:

>>
>> Darf da die Eingangsspannung nur um max. 5% variieren?
> 
> Ich weiß jetzt nicht, wie du von "0.5 % max." auf 5% kommst...
> 
Pardon, nicht bemerkter Schreibfehler. . .
Gruß Ch.G.

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#265595

FromChristoph Grausner <christoph.grausner@t-online.de>
Date2019-10-16 16:46 +0200
Message-ID<qo7afg$eh9$1@news.albasani.net>
In reply to#265588
Am 16.10.2019 um 16:32 schrieb Hanno Foest:
> On 16.10.19 16:11, Christoph Grausner wrote:
> 
>>> Traco TSR 2-24120, bei Reichelt 12,90€, regelt laut Datenblatt auf 1%.
>>

> Ich zitier mal das Datenblatt vollständig:
> 
> ---
> Output Specifications
> Voltage Set Accuracy        ±2% max.
> 
> Regulation
> Input Variation(Vmin-Vmax)    0.5% max.
> Load Variation (0-100%)        1% max
> ---
> 
> Das heißt, daß sich bei 15 - 36V (Eingangsspannungsbereich, Vmin-Vmax) 
> die Ausgangsspannung (wir befinden uns im Abschnitt Output 
> Specifications!) sich um maximal 0,5% ändert. 
> 
Danke, verstanden. Habe halt selten mit Datenblatt Definitionen zu tun.
Für den Preis lohnt es sich das mal zuzulegen. Und wenn es meinen 
konkreten Zweck doch nicht bedient - für alle anderen normalen 12V 
Anwendungen ist es auf jeden Fall mehr als ausreichend und somit kein 
Fehlkauf.

Gruß Ch.G.

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#265612

FromRainer Knaepper <rainerk@smial.prima.de>
Date2019-10-16 20:32 +0200
Message-ID<EvzKEVBTrLB@smial.prima.de>
In reply to#265595
christoph.grausner@t-online.de (Christoph Grausner)  am 16.10.19 um 16:46:
> Am 16.10.2019 um 16:32 schrieb Hanno Foest:
>> On 16.10.19 16:11, Christoph Grausner wrote:
>>
>>>> Traco TSR 2-24120, bei Reichelt 12,90e, regelt laut Datenblatt
>>>> auf 1%.
>>>

>> Ich zitier mal das Datenblatt vollständig:
>>
>> ---
>> Output Specifications
>> Voltage Set Accuracy        ±2% max.
>>
>> Regulation
>> Input Variation(Vmin-Vmax)    0.5% max.
>> Load Variation (0-100%)        1% max
>> ---
>>
>> Das heißt, daß sich bei 15 - 36V (Eingangsspannungsbereich,
>> Vmin-Vmax) die Ausgangsspannung (wir befinden uns im Abschnitt
>> Output Specifications!) sich um maximal 0,5% ändert.
>>
> Danke, verstanden. Habe halt selten mit Datenblatt Definitionen zu
> tun. Für den Preis lohnt es sich das mal zuzulegen. Und wenn es
> meinen konkreten Zweck doch nicht bedient - für alle anderen
> normalen 12V Anwendungen ist es auf jeden Fall mehr als ausreichend
> und somit kein Fehlkauf.

Wenn du eine Präzisionsreferenz benötigst, mußt du eine ins vom
Netzteil versorgte Gerät einbauen. Das Netzteil alleine kann das
nicht. Kein übliches Netzteil kann das. Laborgeräte ausgenommen.

Wenn die vom Netzteil versorgte Schaltung mit 5% Schwankung nicht
zurecht kommt, ist irgendwas an der Schaltung Murks.


Rainer

-- 
Na gut, vielleicht waren in meinem Posting auch zu viele lange Sätze
(Dieter Goost in ger.ct)

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#265580

FromHergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de>
Date2019-10-16 15:18 +0200
Message-ID<1vhj7g-78s.ln1@hergen.dyndns.org>
In reply to#265568
Am 16.10.19 um 14:29 schrieb Christoph Grausner:

> Hallo, wenn im Datenblatt eines üblichen 12V Stecker-Schaltnetzteiles

"Üblich" ist je nach Preislage sehr relativ...

> "Output Regulation +/- 5%" steht, habe ich dann tatsächlich eine 
> Spannung von 12,6V im Leerlauf bis 11,4V bei Volllast zu erwarten?

Nein, im Regelfall bleibt die Spannung lastunabhängig relativ konstant 
und bricht dann bei Überlast schlagartig ein. Wie genau die Regelung im 
Nennlast-Bereich erfolgt, hängt stark vom Aufbau der Regelschleife ab. 
Billigteile missbrauchen oft einfach die Durchlassspannung des 
Optokopplers als Referenz (mit entsprechend starker Streuung und 
Temperaturabhängigkeit), bessere treiben richtig Aufwand mit einer 
Präzisionsreferenz.

Die angegebenen 5% Marge beziehen sich höchstwahrscheinlich auf 
Fertigungstoleranzen und Temperaturabhängigkeit, nicht auf die 
Lastausregelung.

> Könnte, bzw. würde da eine klassische Längsregelung mit einem TL431 als 
> Referenzspannung bessere Werte bringen?

Hängt von der drumherum aufgebauten Regelschaltung ab...
Hauptvorteil einer Längsregelung ist aber eher eine sehr viel geringere 
Welligkeit. Bei der Lastausregelung ist sie nicht per se besser.

> Oder konkret gefragt: Wie erreiche ich im Bereich bis zu max. 2A eine 
> bessere 12V Stabilität? Gegeben wäre dann als Versorgung die DC am 
> Lade-C einer Gleichrichterbrücke mit 15V AC aus Trafo.
> Was empfiehlt sich da mit vernünftigen Aufwand?

Man könnte es erst mal mit einem guten Industrie-OpenFrame-Netzteil 
(Traco, Meanwell, etc) anstelle der China-Wandwarze probieren.

Falls das nicht ausreicht oder mechanisch nicht geht: Steckernetzteil 
mit einer etwas zu hohen Spannung und erst direkt im Gerät herunter 
regeln. Wenn an die Restwelligkeit keine hohen Anforderungen gestellt 
werden, kann das durchaus auch wieder ein Schaltregler sein.

Ein Netzteil mit Trafo zu Fuß aufbauen, würde ich (außer zu Lehrzwecken) 
heute nicht mehr empfehlen. Es wird teurer, die Effizienz ist grottig, 
und bis du alle geltenden Normen erfüllst, musst du eine Menge 
Gehirnschmalz investieren. Das können auf Netzteile spezialisierte 
Zulieferer wesentlich besser.

Hergen

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