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Groups > de.sci.electronics > #305165 > unrolled thread
| Started by | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| First post | 2021-05-21 10:46 +0200 |
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SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 10:46 +0200
Re: SDR Mikrofon Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-05-21 10:49 +0200
Re: SDR Mikrofon Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> - 2021-05-22 01:42 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-22 05:22 +0200
Re: SDR Mikrofon Heinz Schmitz <HeinzSchmitz@kra.org> - 2021-05-22 14:16 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-22 15:27 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-21 11:33 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 12:10 +0200
Re: SDR Mikrofon Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-05-21 12:18 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 12:50 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-21 12:41 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 13:09 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-21 14:09 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 20:50 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-22 12:20 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-22 13:36 +0200
Re: SDR Mikrofon Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2021-05-21 11:50 +0200
Re: SDR Mikrofon Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-05-21 12:06 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 12:24 +0200
Re: SDR Mikrofon Holger <invalid@invalid.invalid> - 2021-05-21 15:19 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-21 17:19 +0200
Re: SDR Mikrofon Tante Emma <invalid@invalid.invalid> - 2021-05-21 17:42 +0200
Re: SDR Mikrofon Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> - 2021-05-21 17:49 +0200
Re: SDR Mikrofon Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> - 2021-05-21 18:36 +0200
Re: SDR Mikrofon Holger <invalid@invalid.invalid> - 2021-05-21 20:19 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-21 20:35 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-22 07:29 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-22 12:11 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-22 13:01 +0200
Re: SDR Mikrofon "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> - 2021-05-22 13:21 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-24 12:06 +0200
Re: SDR Mikrofon Holger <invalid@invalid.invalid> - 2021-05-22 04:05 +0200
Re: SDR Mikrofon Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> - 2021-05-22 07:17 +0200
Re: SDR Mikrofon Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> - 2021-05-22 09:51 +0200
Re: SDR Mikrofon Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> - 2021-05-22 09:47 +0200
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-05-21 17:19 +0200 |
| Message-ID | <60A7CF70.F33F05AD@yahoo.com> |
| In reply to | #305193 |
Holger wrote: > > Am 21.05.21 um 10:46 schrieb Carla Schneider: > > > Wenn man mit einem Kondensatormikrofon, einer Induktivitaet und > > einem Transistor einen Oszillator baut, koennte man das mit einer > > Software defined Radio Schaltung in ein digitales Audiosignal > > hoher Qualitaet umsetzen ? > > Wenn das alles so billig wäre, gäbe es nur noch solche Geräte. Nein, der > technische Aufwand ist deutlich größer. Erstens kommst du an den > Kondensator, der durch das Mikrofon entsteht, nicht heran, weil die > üblichen Schaltungen gekapselt sind. Ich haben eben fuer 2,5 Euro das Stueck Kondensatormikrofone aus China bekommen, die haben 25mm Durchmesser. Das ist natuerlich immer noch 20 mal so teuer wie die kleinen Elektret Kapseln. Aber Sinn und zweck soll ja sein ein besseres Signal/Rausch Verhaeltnis zu bekommen. Es geht hier nicht um HiFi Musikaufnahmen oder darum dass da jemand reinquatschen soll sondern um die Aufnahme auch schwacher Umgebungsgeraeusche, so wie Voegel und Insekten. > Zweitens wirst du nur eine hohe > Qualität hinbekommen, wenn du teure Mikrofone nimmst, denn der Teufel > steckt im Detail. Drittens nimmst du also einen Sender für die > Übertragung, an den das Mikro angeschlossen wird, wenn die > Senderschaltung nicht bereits in das Mikro integriert ist. Der Sender > darf nur mit der maximal erlaubten Leistung in den dafür vorgesehenen > Frequenzbändern betrieben werden, sonst gibt es ein Bußgeld von der > Bundesnetzagentur. Ist schon klar, nehmen wir mal an ich lasse den Sender nur durchs Kabel senden. > > > Der Unterschied zur normaler FM duerfte sein dass die Mittenfrequenz im Laufe der Zeit herumdriftet > > und nicht fest liegt. > > Der Vorteil waere das so Sachen wie Vorverstaerker, Mikrofonkabel, AD-Wandler, Netzbrumm > > wegfallen. > > Handelsübliche drahtlose Mikros brummen nicht. Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die Betriebsspannung schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer Powerbank betrieben wird, und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man den Computer... Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber die Mikrophonschaltung bekommt dann nur noch 4,5V ... Irgenwie scheint es da attraktiv wenn in der Schaltung nirgends mehr analoges Audio vorkommt. > Da die in solche > Mikrofone integrierte Senderschaltung alles hat, was zum sicheren > Betrieb nötig ist, benötigst du keinen weiteren Aufwand. Und die Dinger > sind von Haus aus bereits frequenzstabil! Aber jenseits von dem was ich ausgeben will, zumal es da ja noch um etwas anderes gehen soll: Synchrone Aufnahmen mit mehreren Mikrophonen...
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| From | Tante Emma <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-05-21 17:42 +0200 |
| Message-ID | <s88kdk$mmn$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #305210 |
Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > Aber jenseits von dem was ich ausgeben will, zumal es da ja noch um etwas anderes gehen soll: > Synchrone Aufnahmen mit mehreren Mikrophonen... Tja, wenn du Qualität willst, wirst du schon nicht so billig davonkommen. Ich würde mir an deiner Stelle die benötigte Anzahl von dynamischen Mikros kaufen, von Herstellern wie Sennheiser, oder Kondensatormikros mit Phantomspeisung, dazu ein Mischpult, danach einen AD-Wandler, und gut. Das kostet nun mal, und mit deiner Vorstellung kommst du nicht weit. Einziger Effekt: Dein Geld ist ausgegeben, bevor du eine vernünftige Lösung hast. Ich würde diese Bastelei bleiben lassen.
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| From | Sebastin Wolf <invaild@invaild.net> |
|---|---|
| Date | 2021-05-21 17:49 +0200 |
| Message-ID | <s88kq2$rv8$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #305211 |
Am 21.05.2021 um 17:42 schrieb Holger Bruns: > Ich würde diese Bastelei bleiben lassen. Das wundert niemand.
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| From | Hergen Lehmann <hlehmann.expires.5-11@snafu.de> |
|---|---|
| Date | 2021-05-21 18:36 +0200 |
| Message-ID | <n44lnh-3up2.ln1@hergen.spdns.de> |
| In reply to | #305210 |
Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die Betriebsspannung > schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer Powerbank betrieben wird, > und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. > Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man den Computer... > Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber die Mikrophonschaltung > bekommt dann nur noch 4,5V ... Verwende eine Drossel anstelle des Widerstands oder verwende einen USB-Mikrofonadapter. Letztere gibt es auch in Studioqualität mit symmetrischen XLR-Eingängen (vermeidet Brumm auf der analogen Seite).
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| From | Holger <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-05-21 20:19 +0200 |
| Message-ID | <s88tiu$14j6$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #305215 |
Am 21.05.21 um 18:36 schrieb Hergen Lehmann: > Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > >> Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die >> Betriebsspannung >> schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer >> Powerbank betrieben wird, >> und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. >> Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man >> den Computer... >> Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber >> die Mikrophonschaltung >> bekommt dann nur noch 4,5V ... > > Verwende eine Drossel anstelle des Widerstands oder verwende einen > USB-Mikrofonadapter. Letztere gibt es auch in Studioqualität mit > symmetrischen XLR-Eingängen (vermeidet Brumm auf der analogen Seite). > > Und es gibt Mikrophone, die haben NUR einen USB-Anschluß. Hier wäre ein Ansatz zur Suche: https://www.thomann.de/de/mikrofone.html Holger
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-05-21 20:35 +0200 |
| Message-ID | <igqcreFkbcnU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #305226 |
Am 21.05.21 um 20:19 schrieb Holger: > Am 21.05.21 um 18:36 schrieb Hergen Lehmann: >> Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: >> >>> Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die >>> Betriebsspannung >>> schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer >>> Powerbank betrieben wird, >>> und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. >>> Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man >>> den Computer... >>> Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber >>> die Mikrophonschaltung >>> bekommt dann nur noch 4,5V ... >> >> Verwende eine Drossel anstelle des Widerstands oder verwende einen >> USB-Mikrofonadapter. Letztere gibt es auch in Studioqualität mit >> symmetrischen XLR-Eingängen (vermeidet Brumm auf der analogen Seite). >> >> > > > Und es gibt Mikrophone, die haben NUR einen USB-Anschluß. Hier wäre ein > Ansatz zur Suche: > > https://www.thomann.de/de/mikrofone.html > > Holger > Selbst das Neumann digitale Spitzenmodell verwendet einen A/D Wandler. Die werden schon wissen warum sie diese Lösung verwenden. https://de-de.neumann.com/d-01 -- ---hdw---
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 07:29 +0200 |
| Message-ID | <60A8969F.F9DDEBD1@yahoo.com> |
| In reply to | #305229 |
"horst-d.winzler" wrote: > > Am 21.05.21 um 20:19 schrieb Holger: > > Am 21.05.21 um 18:36 schrieb Hergen Lehmann: > >> Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > >> > >>> Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die > >>> Betriebsspannung > >>> schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer > >>> Powerbank betrieben wird, > >>> und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. > >>> Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man > >>> den Computer... > >>> Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber > >>> die Mikrophonschaltung > >>> bekommt dann nur noch 4,5V ... > >> > >> Verwende eine Drossel anstelle des Widerstands oder verwende einen > >> USB-Mikrofonadapter. Letztere gibt es auch in Studioqualität mit > >> symmetrischen XLR-Eingängen (vermeidet Brumm auf der analogen Seite). > >> > >> > > > > > > Und es gibt Mikrophone, die haben NUR einen USB-Anschluß. Hier wäre ein > > Ansatz zur Suche: > > > > https://www.thomann.de/de/mikrofone.html > > > > Holger > > > > Selbst das Neumann digitale Spitzenmodell verwendet einen A/D Wandler. > Die werden schon wissen warum sie diese Lösung verwenden. > > https://de-de.neumann.com/d-01 Wie es genau funktioniert steht allerdings nicht dabei, im Bild ist aber das Grossmembran-Kondensatormikrophon zu erkennen. Das Ding ist schon mehr als ein Jahrzehnt alt wie man an den Testberichten daneben sieht. Und ganz unten steht: -------- Die digitale Neumann Mikrofontechnik (Solution-D) wird ab 2021 nicht mehr Teil des Neumann Produktportfolios sein. Händlerbestellungen sind bis zum 31.7.2020 möglich. Eine darüberhinausgehende Verfügbarkeit ist vom Lagerbestand abhängig. Der Service für alle Solution-D Hardware-Produkte ist bis zum 31.12.2030 garantiert. -------
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 12:11 +0200 |
| Message-ID | <igs3mdFu6n9U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #305244 |
Am 22.05.21 um 07:29 schrieb Carla Schneider: > "horst-d.winzler" wrote: >> >> Am 21.05.21 um 20:19 schrieb Holger: >>> Am 21.05.21 um 18:36 schrieb Hergen Lehmann: >>>> Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: >>>> >>>>> Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die >>>>> Betriebsspannung >>>>> schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer >>>>> Powerbank betrieben wird, >>>>> und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. >>>>> Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man >>>>> den Computer... >>>>> Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber >>>>> die Mikrophonschaltung >>>>> bekommt dann nur noch 4,5V ... >>>> >>>> Verwende eine Drossel anstelle des Widerstands oder verwende einen >>>> USB-Mikrofonadapter. Letztere gibt es auch in Studioqualität mit >>>> symmetrischen XLR-Eingängen (vermeidet Brumm auf der analogen Seite). >>>> >>>> >>> >>> >>> Und es gibt Mikrophone, die haben NUR einen USB-Anschluß. Hier wäre ein >>> Ansatz zur Suche: >>> >>> https://www.thomann.de/de/mikrofone.html >>> >>> Holger >>> >> >> Selbst das Neumann digitale Spitzenmodell verwendet einen A/D Wandler. >> Die werden schon wissen warum sie diese Lösung verwenden. >> >> https://de-de.neumann.com/d-01 > > Wie es genau funktioniert steht allerdings nicht dabei, im Bild > ist aber das Grossmembran-Kondensatormikrophon zu erkennen. > Das Ding ist schon mehr als ein Jahrzehnt alt wie man an den Testberichten > daneben sieht. Und ganz unten steht: Lieber Freund, es ist die Rede von direkter Digitalisierung. "Durch direkte Digitalisierung des Kapselsignals, gleich zu Anfang der Signalkette, lässt sich die Klangqualität insgesamt noch einmal steigern." Klare kann man es kaum sagen. :-) > -------- > Die digitale Neumann Mikrofontechnik (Solution-D) wird ab 2021 nicht mehr Teil > des Neumann Produktportfolios sein. Händlerbestellungen sind bis zum 31.7.2020 möglich. > Eine darüberhinausgehende Verfügbarkeit ist vom Lagerbestand abhängig. Der Service > für alle Solution-D Hardware-Produkte ist bis zum 31.12.2030 garantiert. > ------- > -- ---hdw---
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 13:01 +0200 |
| Message-ID | <60A8E481.78807ECC@yahoo.com> |
| In reply to | #305276 |
"horst-d.winzler" wrote: > > Am 22.05.21 um 07:29 schrieb Carla Schneider: > > "horst-d.winzler" wrote: > >> > >> Am 21.05.21 um 20:19 schrieb Holger: > >>> Am 21.05.21 um 18:36 schrieb Hergen Lehmann: > >>>> Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > >>>> > >>>>> Aber Mikrophone die man an Computer angeschlossen hat wobei da die > >>>>> Betriebsspannung > >>>>> schuld war. Der Computer ist Raspberry Pi, der mit 5V aus einer > >>>>> Powerbank betrieben wird, > >>>>> und die Mikrophonschaltung plus AD Wandler braucht auch 5V. > >>>>> Schliesst man die zusammen an die gleiche Betriebsspannung hoert man > >>>>> den Computer... > >>>>> Ein sehr grosser Kondensator und ein Widerstand brachten Abhilfe, aber > >>>>> die Mikrophonschaltung > >>>>> bekommt dann nur noch 4,5V ... > >>>> > >>>> Verwende eine Drossel anstelle des Widerstands oder verwende einen > >>>> USB-Mikrofonadapter. Letztere gibt es auch in Studioqualität mit > >>>> symmetrischen XLR-Eingängen (vermeidet Brumm auf der analogen Seite). > >>>> > >>>> > >>> > >>> > >>> Und es gibt Mikrophone, die haben NUR einen USB-AnschluÃY. Hier wäre ein > >>> Ansatz zur Suche: > >>> > >>> https://www.thomann.de/de/mikrofone.html > >>> > >>> Holger > >>> > >> > >> Selbst das Neumann digitale Spitzenmodell verwendet einen A/D Wandler. > >> Die werden schon wissen warum sie diese Lösung verwenden. > >> > >> https://de-de.neumann.com/d-01 > > > > Wie es genau funktioniert steht allerdings nicht dabei, im Bild > > ist aber das Grossmembran-Kondensatormikrophon zu erkennen. > > Das Ding ist schon mehr als ein Jahrzehnt alt wie man an den Testberichten > > daneben sieht. Und ganz unten steht: > > Lieber Freund, es ist die Rede von direkter Digitalisierung. > > "Durch direkte Digitalisierung des Kapselsignals, gleich zu Anfang der > Signalkette, lässt sich die Klangqualität insgesamt noch einmal steigern." > > Klare kann man es kaum sagen. :-) Es gibt bei einem Kondensatormikrofon allerdings kein "Kapselsignal" sondern nur eine veraenderliche Kapazitaet. Wenn der Kondensator mit einer Gleichspannung geladen ist ergibt sich ein NF Signal, dass das hier so ist, ist aber nur eine Vermutung. Wenn ich mir die Platinen angucke die da eingebaut sind koennte es genausogut eine HF Schaltung sein. Was die mit "direkter Digitalisierung" meinen ist dass aus dem gesamten Mikrofonaufbau digitale Daten kommen und nicht etwa eine analoge Spannung. Wie das darin genau aufgebaut ist darueber steht gar nichts drin. > > > -------- > > Die digitale Neumann Mikrofontechnik (Solution-D) wird ab 2021 nicht mehr Teil > > des Neumann Produktportfolios sein. Händlerbestellungen sind bis zum 31.7.2020 möglich. > > Eine darüberhinausgehende Verfügbarkeit ist vom Lagerbestand abhängig. Der Service > > für alle Solution-D Hardware-Produkte ist bis zum 31.12.2030 garantiert. > > ------- > > > > -- > ---hdw---
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| From | "horst-d.winzler" <horst.d.winzler@web.de> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 13:21 +0200 |
| Message-ID | <igs7q2Fgf2U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #305282 |
Am 22.05.21 um 13:01 schrieb Carla Schneider: > "horst-d.winzler" wrote: >> >> Lieber Freund, es ist die Rede von direkter Digitalisierung. >> >> "Durch direkte Digitalisierung des Kapselsignals, gleich zu Anfang der >> Signalkette, lässt sich die Klangqualität insgesamt noch einmal steigern." >> >> Klare kann man es kaum sagen. :-) > > Es gibt bei einem Kondensatormikrofon allerdings kein "Kapselsignal" sondern nur > eine veraenderliche Kapazitaet. Wenn der Kondensator mit einer Gleichspannung > geladen ist ergibt sich ein NF Signal, dass das hier so ist, ist aber nur eine Vermutung. Bei jedem Kondensator hat man es mit Ladungen zu tun. Verändert man die Spannung wird auf die Platten eine mechanische Kraft ausgeübt. Verändert man bei einem Kondensator den Plattenabstand (Mikrofoneffekt), also die Kapazität, wird Ladung bewegt und diese Ladungsbewegung kann als Spannungsänderung gemessen werden. Wie Neumann das nun genau macht, wissen wir nicht. > Wenn ich mir die Platinen angucke die da eingebaut sind koennte es genausogut eine HF > Schaltung sein. Was die mit "direkter Digitalisierung" meinen ist dass aus dem gesamten > Mikrofonaufbau > digitale Daten kommen und nicht etwa eine analoge Spannung. > Wie das darin genau aufgebaut ist darueber steht gar nichts drin. -- ---hdw---
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-05-24 12:06 +0200 |
| Message-ID | <60AB7A8E.1BB3AC0D@yahoo.com> |
| In reply to | #305284 |
"horst-d.winzler" wrote: > > Am 22.05.21 um 13:01 schrieb Carla Schneider: > > "horst-d.winzler" wrote: > >> > > >> Lieber Freund, es ist die Rede von direkter Digitalisierung. > >> > >> "Durch direkte Digitalisierung des Kapselsignals, gleich zu Anfang der > >> Signalkette, lässt sich die Klangqualität insgesamt noch einmal steigern." > >> > >> Klare kann man es kaum sagen. :-) > > > > Es gibt bei einem Kondensatormikrofon allerdings kein "Kapselsignal" sondern nur > > eine veraenderliche Kapazitaet. Wenn der Kondensator mit einer Gleichspannung > > geladen ist ergibt sich ein NF Signal, dass das hier so ist, ist aber nur eine Vermutung. > > Bei jedem Kondensator hat man es mit Ladungen zu tun. Verändert man die > Spannung wird auf die Platten eine mechanische Kraft ausgeübt. Die Ladung uebt eine Mechanische Kraft auf die Platten aus, aendert man die Ladung aendert sich die Kraft. > Verändert > man bei einem Kondensator den Plattenabstand (Mikrofoneffekt), also die > Kapazität, wird Ladung bewegt und diese Ladungsbewegung kann als > Spannungsänderung gemessen werden. Wenn man bei konstanter Ladung den Plattenabstand und damit die Kapazitaet aendert, aendert sich die Spannung, denn Spannung*Kapazitaet=Ladung. Der Energieinhalt des Kondensators erhoeht bzw. erniedrigt sich durch die Kapazitaetsaenderung um genau den Betrag der an mechanischer Energie hineingesteckt/entnommen wird. Auf diese Weise wird mechanische Leistung der Schallwelle in die elektrische Leistung eines Wechselstrom umgesetzt der am Mikrophon abgenommen werden kann. > Wie Neumann das nun genau macht, > wissen wir nicht. Wenn er es so wie du oben beschrieben hast macht dann verwendet er die Gleichspannungsmethode, also ein sehr grosser Widerstand zwischen Spannungsquelle und Kondensator und ein Verstaerker mit hohem Eingangswiderstand der die Spannungsaenderungen daran misst. Mit Hochfrequenz sieht es anders aus, die Ladung im Kondensator wechselt sehr viel schneller als die Kapazitaetsaenderung durch den Schall, sie verursacht aber eine anziehende DurchschnittsKraft zwischen den Platten. Wie da die mechanische in elektrische Leistung umgesetzt wird ist koennte ich jetzt nicht erklaeren... Was mir dazu einfaellt sind die parametrischen Verstaerker bei denen die Aenderung einer Kapazitaet durch die Leistung eines Pumpsignals zur Verstaerkung eines Nutzsignals verwendet wird - keine Ahnung ob dieser Effekt hier eine Rolle spielt, aber rauscharm waere es. > > > Wenn ich mir die Platinen angucke die da eingebaut sind koennte es genausogut eine HF > > Schaltung sein. Was die mit "direkter Digitalisierung" meinen ist dass aus dem gesamten > > Mikrofonaufbau > > digitale Daten kommen und nicht etwa eine analoge Spannung. > > Wie das darin genau aufgebaut ist darueber steht gar nichts drin. > > -- > ---hdw---
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| From | Holger <invalid@invalid.invalid> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 04:05 +0200 |
| Message-ID | <s89otk$17ec$1@gioia.aioe.org> |
| In reply to | #305210 |
Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > Ich haben eben fuer 2,5 Euro das Stueck Kondensatormikrofone aus China bekommen, > die haben 25mm Durchmesser. Da hätte ich jetzt gerne mal einen Link. Grüße, Holger
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| From | Carla Schneider <carla_sch@yahoo.com> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 07:17 +0200 |
| Message-ID | <60A893E7.55AC2D1A@yahoo.com> |
| In reply to | #305239 |
Holger wrote: > > Am 21.05.21 um 17:19 schrieb Carla Schneider: > > > Ich haben eben fuer 2,5 Euro das Stueck Kondensatormikrofone aus China bekommen, > > die haben 25mm Durchmesser. > > Da hätte ich jetzt gerne mal einen Link. https://www.aliexpress.com/item/1005001810434253.html Es gibt noch groessere - allerdings deutlich teurer: https://www.aliexpress.com/item/1005001872024062.html
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| From | Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 09:51 +0200 |
| Message-ID | <rj2qfl798ibc.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #305210 |
On Fri, 21 May 2021 17:19:12 +0200, Carla Schneider wrote: > Aber Sinn und zweck soll ja sein ein besseres Signal/Rausch Verhaeltnis > zu bekommen. Es geht hier nicht um HiFi Musikaufnahmen oder darum dass > da jemand reinquatschen soll sondern um die Aufnahme auch schwacher > Umgebungsgeraeusche, so wie Voegel und Insekten. Ich glaube, es hat schon seinen Grund, warum die Naturfuzzies irgendwelche Resonanzröhren-Richtmikrofone oder Parabolspiegel benutzen, wenn sie nicht nahe genug an das Objekt der Begierde herankommen können. Wenn ich dem Pieper ein Mikro umhängen kann, sieht die Sache anders aus, aber da ist wegen Abstandsgesetz das SNR wohl auch nicht so ein Problem, das Eigenrauschen moderner (und teurer) Mikrofone nebst (Vor)Verstärkertechnik wirst Du mit Deinem SDR-Ansatz kaum toppen können. 2ct, Volker
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| From | Volker Bartheld <news2021@bartheld.net> |
|---|---|
| Date | 2021-05-22 09:47 +0200 |
| Message-ID | <110j1yndrn8uu.dlg@news.bartheld.net> |
| In reply to | #305165 |
On Fri, 21 May 2021 10:46:39 +0200, Carla Schneider wrote: > Wenn man mit einem Kondensatormikrofon, einer Induktivitaet und > einem Transistor einen Oszillator baut, koennte man das mit einer > Software defined Radio Schaltung in ein digitales Audiosignal > hoher Qualitaet umsetzen? Kann man, ohne das Adjektiv "hohe". Ich weiß, es ist etwas unphysikalisch, unelektronisch und total IT-nerdig, aber vielleicht magst Du Dir [1] und die zugehörigen Talks von Abe Davis ansehen. Der hat das Mikrofon gleich ganz wegrationalisiert und durch eine Zimmerpflanze oder Chipstüte ersetzt. Volker [1] http://people.csail.mit.edu/mrub/VisualMic/
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