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Groups > de.sci.electronics > #252356 > unrolled thread
| Started by | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| First post | 2019-01-21 17:46 +0100 |
| Last post | 2019-02-17 22:32 +0100 |
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Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2019-01-21 17:46 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2019-01-21 18:57 +0000
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> - 2019-01-21 20:03 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2019-01-21 19:37 +0000
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2019-01-22 20:08 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2019-01-22 21:40 +0000
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> - 2019-01-22 23:19 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> - 2019-01-23 08:17 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2019-01-23 14:00 +0000
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2019-01-24 01:19 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> - 2019-01-24 09:25 +0000
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> - 2019-01-24 13:49 +0000
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> - 2019-01-24 15:16 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2019-01-24 20:12 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> - 2019-01-25 07:24 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> - 2019-01-24 18:41 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Dieter Michel <dmichel@prosound.de> - 2019-01-27 19:32 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> - 2019-01-27 19:34 +0100
Re: Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> - 2019-02-17 22:32 +0100
| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-21 17:46 +0100 |
| Subject | Multimeter mit Leistungsmessungs AC/DC an Kleinspannung AC/DC |
| Message-ID | <5ca2f2e9.1238687953@n.nabendynamo.de> |
Seit Jahren nutze ich am Arbeitsplatz zwei GMC Metrahit 29S Multimeter - vor allem wegen der Möglichkeit zur präzisen Messung der elektrischen Leistung bei Gleich- und Wechselspannung. Wobei ich mich meist unter 100 Volt und bei Leistungen zwischen 1 und 50 Watt bewege. Nun sind diese Dinger halt teuer (das Nachfolgemodell "Metrahit Energy" bewegt sich bei um die 1000 Euro), saugt schnell die Batterien leer und ist in der Bedienung nichts für Anfänger. Siehe https://www.reichelt.de/multimeter-metrahit-energy-digital-60000-counts-trms-metrahit-energy-p114371.html Für Schulungszwecke oder irgendwelche Testaufbauten, wo es nicht so darauf ankommt, hätte ich gerne ein preisgünstigeres Leistungsmessgerät um im oben genannten Bereich zumindest auf zehntel Watt genaue Messungen durchzuführen und möglichst auch die wesentlichen üblichen Multimeter-Funktion mit bietet. Bei Leistungsmessung sollte sinnvollerweise in einem Bildschirm zugleich Spannung, Strom und Wirk-Leistung angezeigt werden. Gerne auch Alternativ Frequenz, Leistungsfaktur, Blindleistung - das ist aber kein Muss. Gibt es sowas? Ich hatte gerade ohne viel Nachzudenken bei Reichelt zum Sonderangebotspreis das Uni-T UT71E mitbestellt: https://www.reichelt.de/multimeter-digital-40000-counts-trms-ut-71e-p111329.html?&trstct=pos_0 Das Ding ist aber für meine Zwecke völlig ungeeignet. Selbst bei Gleichspannung zeigt es bei real 6 Watt reichlich 12 Watt an. Zudem piept der akustische Durchgangsprüfer erst eine Sekunde nach geschlossener Verbindung. Mit beiliegendem Thermoelement werden etwas 2K zu niedrige Werte angezeigt - das aber mit einer Nachkommastelle. Schrott also. Ich meine sowas ähnliches auch schon mal untere dem Label Voltcraft in den Fingern gehabt zu haben - mit ähnlich trauriger Präzision. Gibt es zum "METRAHIT ENERGY" wirklich keine leicht abgespeckter Alternative vom freundlichen Chinesen? Andreas
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2019-01-21 18:57 +0000 |
| Message-ID | <slrnq4c5gq.snv.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #252356 |
On Mon, 21 Jan 2019 17:46:54 +0100, Andreas Oehler wrote: > Seit Jahren nutze ich am Arbeitsplatz zwei GMC Metrahit 29S Multimeter - > vor allem wegen der Möglichkeit zur präzisen Messung der elektrischen > Leistung bei Gleich- und Wechselspannung. Wobei ich mich meist unter 100 > Volt und bei Leistungen zwischen 1 und 50 Watt bewege. Nun sind diese > Dinger halt teuer (das Nachfolgemodell "Metrahit Energy" bewegt sich bei > um die 1000 Euro), saugt schnell die Batterien leer und ist in der > Bedienung nichts für Anfänger. Siehe > https://www.reichelt.de/multimeter-metrahit-energy-digital-60000-counts-trms-metrahit-energy-p114371.html > > Für Schulungszwecke oder irgendwelche Testaufbauten, wo es nicht so darauf > ankommt, hätte ich gerne ein preisgünstigeres Leistungsmessgerät um im > oben genannten Bereich zumindest auf zehntel Watt genaue Messungen > durchzuführen und möglichst auch die wesentlichen üblichen > Multimeter-Funktion mit bietet. Bei Leistungsmessung sollte > sinnvollerweise in einem Bildschirm zugleich Spannung, Strom und > Wirk-Leistung angezeigt werden. Gerne auch Alternativ Frequenz, > Leistungsfaktur, Blindleistung - das ist aber kein Muss. Gibt es sowas? > > Ich hatte gerade ohne viel Nachzudenken bei Reichelt zum > Sonderangebotspreis das Uni-T UT71E mitbestellt: > https://www.reichelt.de/multimeter-digital-40000-counts-trms-ut-71e-p111329.html?&trstct=pos_0 > > Das Ding ist aber für meine Zwecke völlig ungeeignet. Selbst bei > Gleichspannung zeigt es bei real 6 Watt reichlich 12 Watt an. Zudem piept > der akustische Durchgangsprüfer erst eine Sekunde nach geschlossener > Verbindung. Mit beiliegendem Thermoelement werden etwas 2K zu niedrige > Werte angezeigt - das aber mit einer Nachkommastelle. Schrott also. Ich > meine sowas ähnliches auch schon mal untere dem Label Voltcraft in den > Fingern gehabt zu haben - mit ähnlich trauriger Präzision. Man kann die üblichen Leistungsmessgeräte für 230 V pimpen, indem man einen höherohmigen Shunt einbaut, um damit kleinere Leistungen zu messen. Manche dieser Geräte funktionieren nicht nur mit 230 V, sondern auch mit 110 V und dann vermutlich auch weniger Spannung. Mit 12 V wird's vermutlich nicht mehr gehen. Schönen Gruß Martin
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| From | Hanno Foest <hurga-news2@tigress.com> |
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| Date | 2019-01-21 20:03 +0100 |
| Message-ID | <gamjbdFgre7U1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252366 |
Am 21.01.19 um 19:57 schrieb Martin Τrautmann: > Man kann die üblichen Leistungsmessgeräte für 230 V pimpen, indem man > einen höherohmigen Shunt einbaut, um damit kleinere Leistungen zu > messen. Die sind eher nicht auf zehntel Watt genau. Hanno
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2019-01-21 19:37 +0000 |
| Message-ID | <slrnq4c7qu.snv.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #252367 |
On Mon, 21 Jan 2019 20:03:10 +0100, Hanno Foest wrote: > Am 21.01.19 um 19:57 schrieb Martin Τrautmann: > >> Man kann die üblichen Leistungsmessgeräte für 230 V pimpen, indem man >> einen höherohmigen Shunt einbaut, um damit kleinere Leistungen zu >> messen. > > Die sind eher nicht auf zehntel Watt genau. Die sind auf mindestens zwei Stellen genau - also völlig ausreichend mit verkleinertem Messbereich.
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
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| Date | 2019-01-22 20:08 +0100 |
| Message-ID | <5cac68f1.1334439609@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #252366 |
Mon, 21 Jan 2019 18:57:31 -0000 (UTC), Martin ?rautmann: >On Mon, 21 Jan 2019 17:46:54 +0100, Andreas Oehler wrote: >> Für Schulungszwecke oder irgendwelche Testaufbauten, wo es nicht so darauf >> ankommt, hätte ich gerne ein preisgünstigeres Leistungsmessgerät um im >> oben genannten Bereich zumindest auf zehntel Watt genaue Messungen >> durchzuführen und möglichst auch die wesentlichen üblichen >> Multimeter-Funktion mit bietet. Bei Leistungsmessung sollte >> sinnvollerweise in einem Bildschirm zugleich Spannung, Strom und >> Wirk-Leistung angezeigt werden. Gerne auch Alternativ Frequenz, >> Leistungsfaktur, Blindleistung - das ist aber kein Muss. Gibt es sowas? >Man kann die üblichen Leistungsmessgeräte für 230 V pimpen, indem man >einen höherohmigen Shunt einbaut, um damit kleinere Leistungen zu >messen. Nachgedacht darüber hatte ich auch schon. Für Gleichstrom sind die 230V-Dinger aber definitiv nicht gedacht. Zudem gibt es i.A. keine Anzeigeoption für gleichzeitig Strom/Spannung/Leistung - oder doch? >Manche dieser Geräte funktionieren nicht nur mit 230 V, sondern auch mit >110 V und dann vermutlich auch weniger Spannung. Mit 12 V wird's >vermutlich nicht mehr gehen. Vermutlich werden die 230Volt ja auch über einen Spannungsteiler aufbereitet. Da könnte man natürlich auch manipulieren. Zudem wird man dann auch noch das (Kondensator-)Netzteil durch etwas anderes ersetzen müssen. Insgesamt riecht das nach ernsthaft Arbeit - und das Ergebnis ist dann nicht so hübsch und unkompliziert, dass man es bei Schulungen ahnungslos ungeschickten Menschen in die Hand drücken mag. Schade. Gruß Andreas
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
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| Date | 2019-01-22 21:40 +0000 |
| Message-ID | <slrnq4f3eg.snv.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #252412 |
On Tue, 22 Jan 2019 20:08:43 +0100, Andreas Oehler wrote: > Nachgedacht darüber hatte ich auch schon. Für Gleichstrom sind die > 230V-Dinger aber definitiv nicht gedacht. Zudem gibt es i.A. keine > Anzeigeoption für gleichzeitig Strom/Spannung/Leistung - oder doch? Kommt auf's Gerät an - ich sah mal eines, das zumindest einen zweiten Wert in kleinerer Schrift mit anzeigte. DC muss eh nicht sein - da reichen zwei normale DC-Multimeter. Für Leistung nimmt man den Taschenrechner... Schönen Gruß Martin
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| From | Axel Berger <Spam@Berger-Odenthal.De> |
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| Date | 2019-01-22 23:19 +0100 |
| Message-ID | <5C479706.DF9446C6@Berger-Odenthal.De> |
| In reply to | #252420 |
Martin ?rautmann wrote: > DC muss eh nicht sein - da reichen zwei normale DC-Multimeter. Ich habe hier noch zwei richtige[TM] Zeigermultimeter mit getrennten Strom- und Spanungspfaden, die beides gleichzeitig können. Nur die Anzeige wird umgeschaltet. -- /¯\ No | Dipl.-Ing. F. Axel Berger Tel: +49/ 221/ 7771 8067 \ / HTML | Roald-Amundsen-Straße 2a Fax: +49/ 221/ 7771 8069 X in | D-50829 Köln-Ossendorf http://berger-odenthal.de / \ Mail | -- No unannounced, large, binary attachments, please! --
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| From | Marcel Mueller <news.5.maazl@spamgourmet.org> |
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| Date | 2019-01-23 08:17 +0100 |
| Message-ID | <q294ei$pm3$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #252412 |
Am 22.01.19 um 20:08 schrieb Andreas Oehler: >> Man kann die üblichen Leistungsmessgeräte für 230 V pimpen, indem man >> einen höherohmigen Shunt einbaut, um damit kleinere Leistungen zu >> messen. > > Nachgedacht darüber hatte ich auch schon. Für Gleichstrom sind die > 230V-Dinger aber definitiv nicht gedacht. Zudem gibt es i.A. keine > Anzeigeoption für gleichzeitig Strom/Spannung/Leistung - oder doch? Mit der Anforderung /gleichzeitig, also drei numerische Displays,/ hast Du Dich auch definitiv aus der Holzklasse raus geschossen. Die drei Werte zeit mein Gerät aus der 10€-Klasse durchaus an. Man muss aber umschalten. Die angezeigten Werte stimmen auch erstaunlich genau. Vor allem auch bei kleinen Stand-By Leistungen bis 1W. Ich habe mal mit dem Speicheroszi gegengeprüft. > Vermutlich werden die 230Volt ja auch über einen Spannungsteiler > aufbereitet. Da könnte man natürlich auch manipulieren. Zudem wird man > dann auch noch das (Kondensator-)Netzteil durch etwas anderes ersetzen > müssen. Letzteres ist der Punkt, die Eigenversorgung. Evtl. könntest Du das Gerät ja extern versorgen. Aber /drei Displays/ haben die Biester üblicherweise trotzdem nicht. An der Spannung würde ich nicht drehen wollen. 12V messen die schon noch. Und einen Umrechnungsfaktor anders als 10 will man auch nicht. Ggf. baut man ein US-Gerät für 120V um. DC würde ich auch mal riskieren. Wenn das Gerät etwas taugt, muss das sowieso funktionieren. Andernfalls würde es schon bei einer Glühbirne mit Diode straucheln. Ob man den Strommessbereich wirklich ändern will, wäre auch noch zu klären. 50W@12V sind auch schon einige Ampere. Den Shunt einen Faktor 10 ändern würde ich erst ab einem 2A-Limit (DCA). > Insgesamt riecht das nach ernsthaft Arbeit - und das Ergebnis ist > dann nicht so hübsch und unkompliziert, dass man es bei Schulungen > ahnungslos ungeschickten Menschen in die Hand drücken mag. Was meinst Du warum gerade robuste Schulungsgeräte (mechanisch und bedienungstechnisch) immer so sündhaft teuer sind? Marcel
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2019-01-23 14:00 +0000 |
| Message-ID | <slrnq4gss8.29bh.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #252429 |
On Wed, 23 Jan 2019 08:17:37 +0100, Marcel Mueller wrote: > An der Spannung würde ich nicht drehen wollen. 12V messen die schon > noch. Und einen Umrechnungsfaktor anders als 10 will man auch nicht. > Ggf. baut man ein US-Gerät für 120V um. > > DC würde ich auch mal riskieren. Wenn das Gerät etwas taugt, muss das > sowieso funktionieren. Andernfalls würde es schon bei einer Glühbirne > mit Diode straucheln. > > Ob man den Strommessbereich wirklich ändern will, wäre auch noch zu > klären. 50W@12V sind auch schon einige Ampere. Den Shunt einen Faktor 10 > ändern würde ich erst ab einem 2A-Limit (DCA). DC halte ich tatsächlich für harmlos. Aber ob die AC-Messung tatsächlich immer stimmt? Andreas, brauchst du True-RMS? Oder reicht dir die Annahme sinusförmiger Strom-/Spannungsquellen? In welchem Frequenzbereich willst du messen Vielleicht solltest du dir doch selber was mit Arduino, Analogeingängen und Flachbildschirm basteln. Sinus bis in den kHz-Bereich sollte da hinreichend genau messbar sein, ausserdem kannst du die Kurven gleich direkt darstellen. Schönen Gruß Martin
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-24 01:19 +0100 |
| Message-ID | <5cc002c4.1439354187@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #252438 |
Wed, 23 Jan 2019 14:00:38 -0000 (UTC), Martin ?rautmann: >Aber ob die AC-Messung tatsächlich immer stimmt? > >Andreas, brauchst du True-RMS? Oder reicht dir die Annahme sinusförmiger >Strom-/Spannungsquellen? TrueRMS (zumindest ansatzweise) ist schon erwünscht, weil halt auch mal gleichgerichteter und wüst verzerrter Sinus vorkommt. >In welchem Frequenzbereich willst du messen 20 bis 200 Hz sollte meistens reichen - der Praktikant bastelt gerade an einem Industrie-Generator mit 100-400Hz. >Vielleicht solltest du dir doch selber was mit Arduino, Analogeingängen >und Flachbildschirm basteln. Sinus bis in den kHz-Bereich sollte da >hinreichend genau messbar sein, ausserdem kannst du die Kurven gleich >direkt darstellen. Sowas habe ich schon mit PCs und Messkarten an zwei Prüfständen realisiert. Aber ein Multimeter zum mal flott einen Versuchsaufbau machen oder Studies damit ne halbe Stunde frickeln lassen ist mir schon lieber. Einen Raspi mit Touchscreen und AD-Wandler dran ist aber durchaus im Hinterkopf. Die Standard-Arduino-Boards sind da doch ein wenig schwachbrüstig für. Andreas
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| From | "Peter Heitzer" <peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-24 09:25 +0000 |
| Message-ID | <gateklF1hprU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252449 |
Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> wrote: >Wed, 23 Jan 2019 14:00:38 -0000 (UTC), Martin ?rautmann: >>Aber ob die AC-Messung tatsächlich immer stimmt? >> >>Andreas, brauchst du True-RMS? Oder reicht dir die Annahme sinusförmiger >>Strom-/Spannungsquellen? >TrueRMS (zumindest ansatzweise) ist schon erwünscht, weil halt auch mal >gleichgerichteter und wüst verzerrter Sinus vorkommt. >>In welchem Frequenzbereich willst du messen >20 bis 200 Hz sollte meistens reichen - der Praktikant bastelt gerade an >einem Industrie-Generator mit 100-400Hz. Ich hege Zweifel, daß das mit einem der üblichen Energymeter ICs so genau funktioniert. Zumindest wird die Genauigkeit nur für 50 und 60 Hz angegeben. -- Dipl.-Inform(FH) Peter Heitzer, peter.heitzer@rz.uni-regensburg.de
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| From | Martin Τrautmann <t-usenet@gmx.net> |
|---|---|
| Date | 2019-01-24 13:49 +0000 |
| Message-ID | <slrnq4jgil.2ctk.t-usenet@ID-685.user.individual.de> |
| In reply to | #252449 |
On Thu, 24 Jan 2019 01:19:01 +0100, Andreas Oehler wrote: > Sowas habe ich schon mit PCs und Messkarten an zwei Prüfständen > realisiert. Aber ein Multimeter zum mal flott einen Versuchsaufbau machen > oder Studies damit ne halbe Stunde frickeln lassen ist mir schon lieber. > Einen Raspi mit Touchscreen und AD-Wandler dran ist aber durchaus im > Hinterkopf. Die Standard-Arduino-Boards sind da doch ein wenig > schwachbrüstig für. Der Raspi hat leider wenig Analog-Fähigkeiten. Aber gerade für die Leistungsmessung wäre ein Stereo-Audio-Eingang ausreichend. Da der Raspi das nicht bietet muss man z.B. auf einen USB-Adapter ausweichen - wo man eben auch passende Treiber mitgeliefert bekommen muss. Arduino ist bei Analog-Eingängen besser bestückt. Die Rechenleistung ist auch ok. Aber ihm fehlt eher die Power für Display, Betriebssystem usw. Schönen Gruß Martin
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| From | "Ralph A. Schmid, dk5ras" <ralph@schmid.xxx> |
|---|---|
| Date | 2019-01-24 15:16 +0100 |
| Message-ID | <33ij4edsdsinhv2uc4f54lb9b8m1n05l3k@4ax.com> |
| In reply to | #252469 |
Martin ?rautmann <t-usenet@gmx.net> wrote: >Arduino ist bei Analog-Eingängen besser bestückt. Die Rechenleistung ist >auch ok. Aber ihm fehlt eher die Power für Display, Betriebssystem usw. Bei uns im Amateurfunk gibt es Konstrukte, bei denen der Arduino am RasPi steckt, für den Analogkram, genauer, als Funkmodem. Mittlerweile sind wir aber eher weg davon und haben als Modem einen STM-irgendwas Huckepack auf dem RasPi stecken. Die Firmware dazu kann man sogar auf dem RasPi kompilieren und flashen. -ras -- Ralph A. Schmid +49-171-3631223 +49-911-21650056 http://www.schmid.xxx/ http://www.db0fue.de/ http://www.bclog.de/ http://www.kabuliyan.de/
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-24 20:12 +0100 |
| Message-ID | <5c500be5.29109515@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #252469 |
Thu, 24 Jan 2019 13:49:09 -0000 (UTC), Martin ?rautmann: >On Thu, 24 Jan 2019 01:19:01 +0100, Andreas Oehler wrote: >> Sowas habe ich schon mit PCs und Messkarten an zwei Prüfständen >> realisiert. Aber ein Multimeter zum mal flott einen Versuchsaufbau machen >> oder Studies damit ne halbe Stunde frickeln lassen ist mir schon lieber. >> Einen Raspi mit Touchscreen und AD-Wandler dran ist aber durchaus im >> Hinterkopf. Die Standard-Arduino-Boards sind da doch ein wenig >> schwachbrüstig für. > >Der Raspi hat leider wenig Analog-Fähigkeiten. Aber gerade für die >Leistungsmessung wäre ein Stereo-Audio-Eingang ausreichend. Da der Raspi >das nicht bietet muss man z.B. auf einen USB-Adapter ausweichen - wo man >eben auch passende Treiber mitgeliefert bekommen muss. >Arduino ist bei Analog-Eingängen besser bestückt. Die Rechenleistung ist >auch ok. Aber ihm fehlt eher die Power für Display, Betriebssystem usw. Der originale AD-Wandler der Arduino-Systeme ist doch meist nur ein lahmer 10bit Wandler. Damit kann man schön Gleichspannungsmesswerte ohne besondere Genauigkeitsanforderungen aufnehmen - aber jetzt nicht sinnvoll mehrkanalig mit ettlichen kHz Werte erheben und verarbeiten. Das bisschen Display würde ein Arduino mehr als genug hinbekommen - ich will ja keine bewegten 3D-Grafiken rendern. Gibt es einen Mehrkanal-16bit-AD-Wandler-Shield mit schaltbaren Verstärkungsstufen und wohl dokumentierter Software für Arduino? Andreas - meine Microcontroller-Erfahrungen sind etwas eingerostet...
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| From | Marte Schwarz <marte.schwarz@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-25 07:24 +0100 |
| Message-ID | <q2ea2e$dgc$1@news2.open-news-network.org> |
| In reply to | #252469 |
Hi Martin, > Der Raspi hat leider wenig Analog-Fähigkeiten. Dafür gibt es im Zweifelsfall den Bananenkuchen und andere Derivate > Arduino ist bei Analog-Eingängen besser bestückt. Die Rechenleistung ist > auch ok. Aber ihm fehlt eher die Power für Display, Betriebssystem usw. Ich verstehe den Hype um die Arduinos nicht. für minimales Geld gibt es die STM32, die die Arduinos eigentlich mittlerweile in allen Punkten übertreffen und im Zweifelsfall sogar auch in der Arduino-Umgebung zu handeln sind. Oder einen ESP32, den man ja auch ohne WLAN und BT verwenden kann. Kostet ja fast nichts mehr. Da ist aber Rechenleistung satt zu haben, die sub 1" Displays werden via Arduino anscheinend gut unterstützt, Potenzialtrennung ist via WLAN eingebaut und ohne allzugroßem Aufstand macht das Wischphone das GUI. Marte
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| From | Andreas Oehler <andreas.oehler@gmx.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-24 18:41 +0100 |
| Message-ID | <5c4cf862.24114312@n.nabendynamo.de> |
| In reply to | #252356 |
Mon, 21 Jan 2019 17:46:54 +0100, Andreas Oehler: >Für Schulungszwecke oder irgendwelche Testaufbauten, wo es nicht so darauf >ankommt, hätte ich gerne ein preisgünstigeres Leistungsmessgerät um im >oben genannten Bereich zumindest auf zehntel Watt genaue Messungen >durchzuführen und möglichst auch die wesentlichen üblichen >Multimeter-Funktion mit bietet. Bei Leistungsmessung sollte >sinnvollerweise in einem Bildschirm zugleich Spannung, Strom und >Wirk-Leistung angezeigt werden. Gerne auch Alternativ Frequenz, >Leistungsfaktur, Blindleistung - das ist aber kein Muss. Gibt es sowas? Längeres herumgesuche brachte jetzt folgendes zutage. Auch nicht gerade "billig" - aber immerhin etwas günstiger als das "GMC Energy". http://resources.aimtti.com/datasheets/AIM-1908_multimeter_data_sheet-Iss2.pdf Kennt jemand den Hersteller AIM-TTI? Andreas
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| From | Dieter Michel <dmichel@prosound.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-27 19:32 +0100 |
| Message-ID | <gb6bqiFktpU1@mid.individual.net> |
| In reply to | #252483 |
Hallo Andreas, > Längeres herumgesuche brachte jetzt folgendes zutage. Auch nicht gerade > "billig" - aber immerhin etwas günstiger als das "GMC Energy". > http://resources.aimtti.com/datasheets/AIM-1908_multimeter_data_sheet-Iss2.pdf macht das Teil eine echte Leistungsmessung auch bei nicht-ohmschen Lasten? Das Datenblatt liest sich für mich so, wie wenn das Gerät die Leistung entweder (nur) über die Spannung an einer reellen Bezugsimpedanz oder als einfaches Produkt aus den Beträgen von Strom und Spannung (VA) berechnen könnte. > Kennt jemand den Hersteller AIM-TTI? Bei "Thandar" klingelt was von (ganz) früher. Weiss nicht, ob das heute noch eine Bedeutung hat. Viele Grüße Dieter
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| From | Bernd Mayer <beam.bam.boom@knuut.de> |
|---|---|
| Date | 2019-01-27 19:34 +0100 |
| Message-ID | <q2ktkj$ksu$1@gwaiyur.mb-net.net> |
| In reply to | #252524 |
Am 27.01.19 um 19:32 schrieb Dieter Michel: > >> Kennt jemand den Hersteller AIM-TTI? > > Bei "Thandar" klingelt was von (ganz) früher. Hallo, ja bei mir auch : Function Generator Bernd Mayer
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| From | Rolf Bombach <rolfnospambombach@invalid.invalid> |
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| Date | 2019-02-17 22:32 +0100 |
| Message-ID | <q4cjtv$5ff$1@dont-email.me> |
| In reply to | #252524 |
Dieter Michel schrieb: > > Bei "Thandar" klingelt was von (ganz) früher. > Weiss nicht, ob das heute noch eine Bedeutung hat. Von TTi hab ich u.a. zwei Funktionsgeneratoren und ein "netzwerktaugliches" Labornetzgerät. Funktionieren soweit. Was mir aber unangenehm aufgefallen ist, ist die Neigung des Herstellers, sich vorsichtig ausgedrückt sehr exakt an die Specs zu halten. Will sagen, wenn irgend was nicht explizit und detailliert im Beschrieb steht, dann kann es das auch nicht. Wenn etwa steht, es wäre ein Sweepgenerator im Funktionsgenerator dabei, bedeutet das nicht, dass dieser für irgend was gut ist, da er weder exakt noch vernünftig variabel werkelt. Hatte da auch Diskussionen mit dem hiesigen Vertrieb, der immerhin selber Versuche durchgeführt hat und dann zum Schluss kam, die Herstellerangaben wären da schon an der Grenze zur Irreführung. Ob die Firma den Brexit überlebt, wäre eine andere nichttechnische Frage. Ob die Cambridge University da genügend Heimmarkt bietet, wage ich zu bezweifeln. -- mfg Rolf Bombach
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